Besondere Kinder in der Öffentlichkeit und Menschen die mit Ablehnung darauf reagieren
17.12.2012 17:50
Zitat von Snow_White:
Ich muss mich mal eben auskotzen.
Wir waren heute mit Junior beim Zahnarzt.
Dort in der Praxis im Spielzimmer hab ich wieder neben ihm gesessen weil ich grad wenn andere Kinder da sind immer ein Auge auf ihn haben muss.
Dann kam eine Mutter mit ihrem Sohn rein.Mein Junior hat ihn in den Arm genommen und wollte wieder druf los knuddel.
Zu seiner Geschichte.
Er ist autistisch und hat enorme Schwierigkeiten auf andere Kinder zuzugehen.
Entweder er hält Abstand oder er verhält sich distanzlos und knuddelt jeden.
Wir üben das wie man auf andere Kinder zugeht viel in der Frühförderung und auch in der Ergo.
Aber muss es sein,das man zu 90% auf Ablehnung stößt?
Ich versteh das nicht.
Ich muss meinem Kind doch kein Schild umhängen mit "Ich bin Autist.Bitte entschuldigt mein außergewöhnliches Verhalten".
Jedenfalls hat die Mutter mich böse und genervt angeschaut als ich meinen Sohn von ihrem entfernt hab und ist mit ihm die ganze Wartezeit draußen vor der Tür stehengeblieben.
Bei sowas könnte ich grad platzen.
Auf dem Spielplatz ist es das Gleiche.
Weshalb wir auch nur noch hingehen wenn keiner dort ist.
Ich hab einfach kein Bock mehr auf die bösen Blicke und die dauernde Ablehnung.
Mein Kind will nichts böses und möchte auch niemandem etwas tun.Aber er kann nicht so wie andere Kinder und möchte es aber.
Aber überall werden ihm nur Steine in den Weg gelegt,er wird geärgert oder gleich ganz abgelehnt.
Man Ey..![]()
Du schreibst hier so als hätte die Frau komisch geguckt, weil Dein Kind Autist ist, aber das stimmt ja so nicht. Sie hat komisch reagiert, weil Dein Kind sich vollkommen distanzlos benommen hat und das ist so eben nicht normal. Ich würde ähnlich reagieren, gerade wenn eine solche Situation bei einem Arzt auftritt. Ich weiß doch nicht, ob Dein Kind eventuell eine ansteckende Krankheit hat und das kann auch beim Zahnarzt der Fall sein. Da sehe ich auch tatsächlich Dich als Mutter in der Pflicht die Situation aufzuklären, dann hätte ich dafür deutlich mehr Verständnis. So, ohne ein klärendes Wort von Dir, wäre mir die ganze Situation zu suspekt und ich würde Dein Kind als wahnsinnig aufdringlich empfinden. Ich kann ein Verhalten nur dann verstehen, wenn ich die Hintergründe für dieses Verhalten kenne. Wenn jemand neben Dir steht und Dich als *Hure* oder *Fotze* beschimpft, dann bist Du vermutlich erstmal empört und fragst Dich ob die Person noch alle beisammen hat. Erklärt diese Person nun, dass sie an Tourette leidet, dann könntest Du Verständnis aufbringen und würdest Dich nicht beleidigt fühlen.
Zitat von Heati:
Es gibt zu viele intoleranten Menschen auf dieser Welt ...
Das hat doch mit Intoleranz überhaupt nichts zu tun! Wenn Du in ein Wartezimmer kommst und ein Typ steht auf und nimmt Dich in den Arm freust Du Dich dann? Ich würde ihn fragen ob er sie noch alle hat! Und man sieht einem autistischen Kind nicht an, dass es krank ist.
17.12.2012 17:52
Zitat von KratzeKatze:
naja, ich wäre auch erst mal irritiert, wenn dein kind mein kind einfach so herzt und knuddelt. ich glaub, mein kind würde das auch sehr befremdlich finden.
was ich in dieser situation von dir als mutter erwarten würde, sind ein paar aufklärende worte. dann könnte ich auch besser mit so einer situation umgehen und sie gegebenfalls auch meinem kind erklären.![]()
Genau.
17.12.2012 18:39
Zitat von Felily:
Zitat von Snow_White:
Er bekommt es immer erklärt was er darf und was nicht und wenn ich das 1000 x am Tag tue.
Aber ich möchte auch nicht jeder Peron erklären das mein Kind eine Behinderung hat und was die ausmacht etc.
Sonst hätte ich den ganzen Tag für nichts anderes mehr Zeit![]()
Aber selbst in 2 Kiga ´s (einer davon ein Integrations Kiga) wurde er abgelehnt.Ich hab ihn jetzt vor 2 Wochen rausnehmen müssen,weil zuviele Kinder um ihn herum verträgt er garnicht.Da wird er sehr chaotisch und ist so überfordert das er auch Dinge um sich wirft.
Wir haben jetzt Anfang Januar nen Termin im Autismustherapiezentrum und im Sommer gehts dann wieder mit der Uniklinik weiter.
In der Frühförderung hat er mal EInzelförderung und mal ne Schwimmgruppe.Dort sind dann auch andere Kinder.
Und dort klappt es super laut der Therapeutin.Aber da sind alle Kinder "anders" und dort wird er nich abgelehnt und zudem sind es immer nur höchstens 5 Kinder insgesamt.
Ich kann mit ihm eh auf keinen vollen Spielplatz gehen.
Da hätte ich wieder 2 Tage ein völlig verstörtes Kind.
Im Sommer hoffe ich jetzt auf einen Kiga für behinderte Kinder oder zumindest einen der wirklich klitzekleine Gruppen hat.
Ich hab keine Lust das er dann den 3. Kiga verlassen muss.
In der Uniklinik kann ich auch nich anrufen und nach Gruppenangeboten fragen die das bis zum Sommer wenigstens ein wenig überbrücken könnten,weil die machne nix bevor wir im Sommer nicht zum Erstgespräch dort waren.
Die KiÄ macht nix weil die meint noch mehr Therapien würden ihn überfordern![]()
Ich könnt echt brechen und die Dame vom Integrationsdienst für behinderte Kinder (vom JA) die kann uns vor Sommer warscheinlich leider auch nicht weiterhelfen,weil grad die heilpädagogischen und die Kindergärten die sich damit auskennen proppevoll sind.
Sie hat uns nur den Flyer vom Autismustherapiezentrum gegeben,weil die dort Therapien anbieten.
Aber die Wartezeit dort beträgt 1,5-2 Jahre Minimum und ist selbst zu zahlen![]()
Das mit dem Therapiezentrum ist eine gute Anlaufstelle,mein Neffe ist dort auch seit einigen Jahren...aber sie wird NICHT selbst gezahlt,einen Teil übernimmt die Krankenkasse den anderen das Jugendamt.
Mein Neffe ist hier bei einem Therapiezentrum,vielleicht ist es das gleiche und wenn nicht ist evtl. eins in deiner Nähe?
Hier der Link
http://w3.autismus.de/pages/startseite/DCber-den-b undesverband.php
Ja wir haben eins in der Nähe.Ich hab den Antrag auf Kostenübernahme schon längst losgeschickt.Aber
ich zahle die Kosten jetzt erstmal privat.Sonst hätten wir wohl noch weitere Monate warten müssen.
Bei uns wird leider kaum etwas an Kosten übernommen.
Der Landkreis stellt sich da extremst an wenn es um Kosten geht die sie übernehmen sollen.Ist echt schlimm.
Danke für den Link.Ich schau dann mal rein =)
17.12.2012 18:40
Zitat von Skadi:
Zitat von Snow_White:
Ich muss mich mal eben auskotzen.
Wir waren heute mit Junior beim Zahnarzt.
Dort in der Praxis im Spielzimmer hab ich wieder neben ihm gesessen weil ich grad wenn andere Kinder da sind immer ein Auge auf ihn haben muss.
Dann kam eine Mutter mit ihrem Sohn rein.Mein Junior hat ihn in den Arm genommen und wollte wieder druf los knuddel.
Zu seiner Geschichte.
Er ist autistisch und hat enorme Schwierigkeiten auf andere Kinder zuzugehen.
Entweder er hält Abstand oder er verhält sich distanzlos und knuddelt jeden.
Wir üben das wie man auf andere Kinder zugeht viel in der Frühförderung und auch in der Ergo.
Aber muss es sein,das man zu 90% auf Ablehnung stößt?
Ich versteh das nicht.
Ich muss meinem Kind doch kein Schild umhängen mit "Ich bin Autist.Bitte entschuldigt mein außergewöhnliches Verhalten".
Jedenfalls hat die Mutter mich böse und genervt angeschaut als ich meinen Sohn von ihrem entfernt hab und ist mit ihm die ganze Wartezeit draußen vor der Tür stehengeblieben.
Bei sowas könnte ich grad platzen.
Auf dem Spielplatz ist es das Gleiche.
Weshalb wir auch nur noch hingehen wenn keiner dort ist.
Ich hab einfach kein Bock mehr auf die bösen Blicke und die dauernde Ablehnung.
Mein Kind will nichts böses und möchte auch niemandem etwas tun.Aber er kann nicht so wie andere Kinder und möchte es aber.
Aber überall werden ihm nur Steine in den Weg gelegt,er wird geärgert oder gleich ganz abgelehnt.
Man Ey..![]()
Du schreibst hier so als hätte die Frau komisch geguckt, weil Dein Kind Autist ist, aber das stimmt ja so nicht. Sie hat komisch reagiert, weil Dein Kind sich vollkommen distanzlos benommen hat und das ist so eben nicht normal. Ich würde ähnlich reagieren, gerade wenn eine solche Situation bei einem Arzt auftritt. Ich weiß doch nicht, ob Dein Kind eventuell eine ansteckende Krankheit hat und das kann auch beim Zahnarzt der Fall sein. Da sehe ich auch tatsächlich Dich als Mutter in der Pflicht die Situation aufzuklären, dann hätte ich dafür deutlich mehr Verständnis. So, ohne ein klärendes Wort von Dir, wäre mir die ganze Situation zu suspekt und ich würde Dein Kind als wahnsinnig aufdringlich empfinden. Ich kann ein Verhalten nur dann verstehen, wenn ich die Hintergründe für dieses Verhalten kenne. Wenn jemand neben Dir steht und Dich als *Hure* oder *Fotze* beschimpft, dann bist Du vermutlich erstmal empört und fragst Dich ob die Person noch alle beisammen hat. Erklärt diese Person nun, dass sie an Tourette leidet, dann könntest Du Verständnis aufbringen und würdest Dich nicht beleidigt fühlen.
Zitat von Heati:
Es gibt zu viele intoleranten Menschen auf dieser Welt ...
Das hat doch mit Intoleranz überhaupt nichts zu tun! Wenn Du in ein Wartezimmer kommst und ein Typ steht auf und nimmt Dich in den Arm freust Du Dich dann? Ich würde ihn fragen ob er sie noch alle hat! Und man sieht einem autistischen Kind nicht an, dass es krank ist.
Ich finde das man nicht jedenm Menschen seine Leidesgeschichte erzählen muss.Zwar hast recht wenn man es kurz Erklärt/aufklärt,aber leider haben nicht alles dann Verständnis dafür,oder Distanzieren sich erst recht.
Mein Schwager hat das Tourette Symdrom,und eckt damit leider oft an.Wenn man dann sagt das er dafür nichts kann denn er hat das Tourette Sydrom, dann kommt in sehr vieleln Geschichern ein Fragezeichen.Viele wissen nicht was das ist und verstehen das trotz Erklärung nicht immer.
Und was aufdringliche Kinder betrifft,mein Sohn gehöhrt dazu,und im Kindergarten habe ich bei dem Eltern so gut es geht Aufklärungsarbeit geleistet das er eine Wahnehmungstörung hat,leider hat es nichts gebracht,denn Ihre Kinder wollen sie weiterhin nicht in seine Nähe gerne sehen.
Das Problem sind meist die Eltern nicht die Kinder,und das auf beiden Seiten.
Die eine Seite ist leicht beschämt und gehempt wegen dem Verhalten des Kindes udn die andere stecken so vor Vorurteile das die nicht vom Tellerrand kucken können.
17.12.2012 18:47
Zitat von wellimutti:
Liebe TS das mit dem Kind und knuddel kenn ich nur zu gute.Mein Sohn hat eine Wahnehmungsstörung,und knuddelt entweder auch jedes Kind oder schubst.Das ist seine Art der Kontakaufnahmen.Leider musste ich mir so wie du auch schon sehr oft komische Blicke oder anz doof Komentare anhöhren.
Niemand fragt warum,sondern alle verurteieln schon,das find ich soo schlimm.Kein Kind in der Kita will mit meinem Sohn spielen,wenn mein roßer mal in der Nähe des einen oder anderen Kindes nur steht,nehmen die Eltern ihre Kinder von meinem We ohne das,er überhaupt was gemacht hat.
Ja genau so ist es bei meinem Sohn auch .....auch das mit dem schubsen.
Das ist doch echt traurig.Du siehst das dein Kind nur mitspielen möchte und es kann sich einfach nicht so wie die anderen![]()
17.12.2012 18:51
Zitat von Acacia_Wayne:
Oh man, tut mir leid für euch.
kann man sich schwer vorstellen wie ihr euch fühlt,
wenn man mit einem ''normalen'' Kind schon unter ablehung leidet.
Mein kleiner schreit gerne draussen mal wenn ihm was nicht passt,
er war deswegen schon oft für andere ein Schreikind oder hat ja angeblich schmerzen, oder :
Kann das Kind nicht endlich mal still sein.
Bleiben sie mit so einem Kind lieber zuhause![]()
Dabei weint er einfach nur mal ein paar mal in Bus un Bahn, schreklich manche Menschen.
Geben wirs doch einfach zu.Wir sind zu blond unsere Kinder anständig zu erziehen
17.12.2012 18:56
Ich habe nur den ersten Post gelesen.
Meine Tochter mag nicht von anderen angefasst werden. Ich würde ehrlich gesagt ziemlich ungestüm werden, wenn sie umarmt wird und es aber nicht will.
Dabei wäre es mir im ersten Impuls total schnuppe ob der Umarmende groß, klein, schwarz, weiß, Autist oder sonst jemand wäre.
Da geht es mir in erster Linie um die Belange meines Kindes.
Ein kleiner Satz darüber, dass er sich eben nur so ausdrücken kann, und die Welt sehe schon wieder anders aus.
Das Umarmen würde ich dennoch unterbinden.
Meine Tochter mag nicht von anderen angefasst werden. Ich würde ehrlich gesagt ziemlich ungestüm werden, wenn sie umarmt wird und es aber nicht will.
Dabei wäre es mir im ersten Impuls total schnuppe ob der Umarmende groß, klein, schwarz, weiß, Autist oder sonst jemand wäre.
Da geht es mir in erster Linie um die Belange meines Kindes.
Ein kleiner Satz darüber, dass er sich eben nur so ausdrücken kann, und die Welt sehe schon wieder anders aus.
Das Umarmen würde ich dennoch unterbinden.
17.12.2012 18:57
Zitat von Snow_White:
Zitat von wellimutti:
Liebe TS das mit dem Kind und knuddel kenn ich nur zu gute.Mein Sohn hat eine Wahnehmungsstörung,und knuddelt entweder auch jedes Kind oder schubst.Das ist seine Art der Kontakaufnahmen.Leider musste ich mir so wie du auch schon sehr oft komische Blicke oder anz doof Komentare anhöhren.
Niemand fragt warum,sondern alle verurteieln schon,das find ich soo schlimm.Kein Kind in der Kita will mit meinem Sohn spielen,wenn mein roßer mal in der Nähe des einen oder anderen Kindes nur steht,nehmen die Eltern ihre Kinder von meinem We ohne das,er überhaupt was gemacht hat.
Ja genau so ist es bei meinem Sohn auch .....auch das mit dem schubsen.
Das ist doch echt traurig.Du siehst das dein Kind nur mitspielen möchte und es kann sich einfach nicht so wie die anderen![]()
Und dann bist ne schlechte Mutter die ihr Kind nicht richtig erziehen kann
17.12.2012 19:00
Zitat von Jani85:
Also selbst wenn an irritirt ist über das verhalten des kindes kann man ja auch erst mal was sagen /fragen man muss ja nich gleich den raum verlassen![]()
Ich glaub ich hätt erst mal gelacht weil mein son sicher doof aus der wäsche geschaut hätte. aber er ist auch so ne knuddeltante, in der spielgruppe werden erst mal fast mamas gedrückt (also die die er mag)
Aber ich find auch man wird generell öfters mal strafend angesehen auch mit nem "normalen" Kind
Ja das machen auch manche und ganz selten kommt es vor das ich gesagt bekomme "lassen sie ihn einfach knuddeln das ist doch süß"
Das Problem ist das ihn sowas dann auch wieder irritiert,weil er das ja alles nicht versteht.Und im Kiga z.B. hat er dann auch wieder Kinder gesehen die gekuschelt haben.Grad in der Kuschelecke.
Und man kann jetzt wieder sagen,das es da Unterschiede gibt.Klar gibts die
Aber erklär die mal einem 4 jährigen Autisten der schon immense Probleme hat den Zweck und Sinn von Sprache zu verstehen.
Wir erklären ihm das und zeigen ihm das immerwieder.
Aber so einfach ist das nicht und ich sage damit nicht das man das Verhalten tolerieren soll.Das tun wir keineswegs.Aber gerade so ein Kind braucht einen Kindergarten mit intensiver Betreuung,das es das auch jeden Tag immerwieder gezeigt bekommt.
Es braucht ganz gewiss keine Ablehnung und 2 x Kigawechsel
17.12.2012 19:10
Also ich finde es wichtig das man hier weiss das ein Autist soetwas nicht aus böswilligkeit tut,und wie gesagt ich bekomme auch oft mit das "normale" Kinder auf andere zustürmen und sie anfassen.
Natürlich gibt es Kinder und Mütter die das nicht wollen,aber wenn das Kind in einem gewissen Alter ist wird es sich schon selbst "wehren".
Ich finde es irgendwie absurd wenn ich immer höre,vielleicht hat das Kind eine ansteckende Krankheit.
An der Haltestange am Bus kleben tausend Bakterien,muss das Kind hier also auf den Hintern fallen weil es sich nicht festhalten darf?
Darf es sich nicht am Treppengeländer in der Öffentlichkeit festhalten?
Wer weiss wer da vorher dran war und sich nicht die Hände abeputzt hat.
Ich denke jede Mutter mit einem Autisten das die Kontaktaufnahme so sucht,nimmt ihr Kind zurück und versucht es immer und immer wieder zu erklären,das es aber nichts bringt ist den anderen Leuten egal.
Es dauert Jahre bis ein Kind mal verinnerlicht hat,dass es andere nicht einfach anfassen soll.
Wenn ein Autistisches Kind also umarmt muss die Mutter sich rechtfertigen,nimmt es aus der Situation raus,wenn es ein gesundes Kind ist hat die Mutter nichts zu erklären und lächelt weil ihr Kind ja so niedlich ist.
Wenn ich die Kleine meines Mannes in den Kindergarten bringe,grabschen 10 Hände nach ihr,weil jede etwas anderes zu zeigen hat und die Kinder sind nicht behindert.
Natürlich gibt es Kinder und Mütter die das nicht wollen,aber wenn das Kind in einem gewissen Alter ist wird es sich schon selbst "wehren".
Ich finde es irgendwie absurd wenn ich immer höre,vielleicht hat das Kind eine ansteckende Krankheit.
An der Haltestange am Bus kleben tausend Bakterien,muss das Kind hier also auf den Hintern fallen weil es sich nicht festhalten darf?
Darf es sich nicht am Treppengeländer in der Öffentlichkeit festhalten?
Wer weiss wer da vorher dran war und sich nicht die Hände abeputzt hat.
Ich denke jede Mutter mit einem Autisten das die Kontaktaufnahme so sucht,nimmt ihr Kind zurück und versucht es immer und immer wieder zu erklären,das es aber nichts bringt ist den anderen Leuten egal.
Es dauert Jahre bis ein Kind mal verinnerlicht hat,dass es andere nicht einfach anfassen soll.
Wenn ein Autistisches Kind also umarmt muss die Mutter sich rechtfertigen,nimmt es aus der Situation raus,wenn es ein gesundes Kind ist hat die Mutter nichts zu erklären und lächelt weil ihr Kind ja so niedlich ist.
Wenn ich die Kleine meines Mannes in den Kindergarten bringe,grabschen 10 Hände nach ihr,weil jede etwas anderes zu zeigen hat und die Kinder sind nicht behindert.
17.12.2012 19:10
Ich kann dich schon verstehen, aber ich kann auch die andere Mutter verstehen, ich denke auch nicht das es etwas mit intolerenaz zu tun hat, sondern einfach mit Unwissenheit.
Ich stelle mir gerade folgende Situation vor, ich betrete ein Lokalum essen zu gehen. Plötzlich steht völlig unvermittelt ein Mann auf umarmt mich und küsst mich, ich wäre auch iritiert, und würde vermutlich auch ablehened reagieren.
Aber wenn dann eine weitere Person mir erklären würde, entschuldigung, mein Bruder ist Autist, eigendlich isr er anderen Mensche eher ablehend, aber manche Menschen, springen ihm ins Herz und das will er ihnen dannn auch zeigen, könnte ich sicherlicher damit um gehen und würde auch auf diesen besondern Menschen eingehen... aber wenn ich es nicht weiß, wie soll ich reagieren.
Noch vor eineigen Jahren war z. B. das Toretsyndrom unbekannt, wenn also Menschen pöbelnd und feixend über die Straße liefen habe ich sie als besoffene Spinner angesehen, inzwischen weiß ich einiges über die Mdien über dieses Krankheit, sehe ich heute solch einen Mensche, der dann vielleicht sogar noch beschimpft wird setze ich mich für ihn ein und erkläre seine Krankheit.
Ich stelle mir gerade folgende Situation vor, ich betrete ein Lokalum essen zu gehen. Plötzlich steht völlig unvermittelt ein Mann auf umarmt mich und küsst mich, ich wäre auch iritiert, und würde vermutlich auch ablehened reagieren.
Aber wenn dann eine weitere Person mir erklären würde, entschuldigung, mein Bruder ist Autist, eigendlich isr er anderen Mensche eher ablehend, aber manche Menschen, springen ihm ins Herz und das will er ihnen dannn auch zeigen, könnte ich sicherlicher damit um gehen und würde auch auf diesen besondern Menschen eingehen... aber wenn ich es nicht weiß, wie soll ich reagieren.
Noch vor eineigen Jahren war z. B. das Toretsyndrom unbekannt, wenn also Menschen pöbelnd und feixend über die Straße liefen habe ich sie als besoffene Spinner angesehen, inzwischen weiß ich einiges über die Mdien über dieses Krankheit, sehe ich heute solch einen Mensche, der dann vielleicht sogar noch beschimpft wird setze ich mich für ihn ein und erkläre seine Krankheit.
17.12.2012 19:12
Zitat von Skadi:
Zitat von Snow_White:
Ich muss mich mal eben auskotzen.
Wir waren heute mit Junior beim Zahnarzt.
Dort in der Praxis im Spielzimmer hab ich wieder neben ihm gesessen weil ich grad wenn andere Kinder da sind immer ein Auge auf ihn haben muss.
Dann kam eine Mutter mit ihrem Sohn rein.Mein Junior hat ihn in den Arm genommen und wollte wieder druf los knuddel.
Zu seiner Geschichte.
Er ist autistisch und hat enorme Schwierigkeiten auf andere Kinder zuzugehen.
Entweder er hält Abstand oder er verhält sich distanzlos und knuddelt jeden.
Wir üben das wie man auf andere Kinder zugeht viel in der Frühförderung und auch in der Ergo.
Aber muss es sein,das man zu 90% auf Ablehnung stößt?
Ich versteh das nicht.
Ich muss meinem Kind doch kein Schild umhängen mit "Ich bin Autist.Bitte entschuldigt mein außergewöhnliches Verhalten".
Jedenfalls hat die Mutter mich böse und genervt angeschaut als ich meinen Sohn von ihrem entfernt hab und ist mit ihm die ganze Wartezeit draußen vor der Tür stehengeblieben.
Bei sowas könnte ich grad platzen.
Auf dem Spielplatz ist es das Gleiche.
Weshalb wir auch nur noch hingehen wenn keiner dort ist.
Ich hab einfach kein Bock mehr auf die bösen Blicke und die dauernde Ablehnung.
Mein Kind will nichts böses und möchte auch niemandem etwas tun.Aber er kann nicht so wie andere Kinder und möchte es aber.
Aber überall werden ihm nur Steine in den Weg gelegt,er wird geärgert oder gleich ganz abgelehnt.
Man Ey..![]()
Du schreibst hier so als hätte die Frau komisch geguckt, weil Dein Kind Autist ist, aber das stimmt ja so nicht. Sie hat komisch reagiert, weil Dein Kind sich vollkommen distanzlos benommen hat und das ist so eben nicht normal. Ich würde ähnlich reagieren, gerade wenn eine solche Situation bei einem Arzt auftritt. Ich weiß doch nicht, ob Dein Kind eventuell eine ansteckende Krankheit hat und das kann auch beim Zahnarzt der Fall sein. Da sehe ich auch tatsächlich Dich als Mutter in der Pflicht die Situation aufzuklären, dann hätte ich dafür deutlich mehr Verständnis. So, ohne ein klärendes Wort von Dir, wäre mir die ganze Situation zu suspekt und ich würde Dein Kind als wahnsinnig aufdringlich empfinden. Ich kann ein Verhalten nur dann verstehen, wenn ich die Hintergründe für dieses Verhalten kenne. Wenn jemand neben Dir steht und Dich als *Hure* oder *Fotze* beschimpft, dann bist Du vermutlich erstmal empört und fragst Dich ob die Person noch alle beisammen hat. Erklärt diese Person nun, dass sie an Tourette leidet, dann könntest Du Verständnis aufbringen und würdest Dich nicht beleidigt fühlen.
Zitat von Heati:
Es gibt zu viele intoleranten Menschen auf dieser Welt ...
Das hat doch mit Intoleranz überhaupt nichts zu tun! Wenn Du in ein Wartezimmer kommst und ein Typ steht auf und nimmt Dich in den Arm freust Du Dich dann? Ich würde ihn fragen ob er sie noch alle hat! Und man sieht einem autistischen Kind nicht an, dass es krank ist.
Ich bin keineswegs dazu verpflichtet jedem x beliebigen Menschen (noch dazu wenn mein Sohn dabei ist um den es in dem Augenblick geht) zu erläutern was er hat und warum er das tut.
Kommt auch immer auf mein Gegenüber an.
Netten Menschen erkläre ich das gerne mal (unter 4 Augen)
Aber nicht jeder Mutter die mich gleich anschaut als wolle sie mich auffressen.Und erstrecht nicht wenn mein Kleiner dabei ist,weil wenn es um ihn geht merkt er das schon und damit würd ich mein Kind blosstellen.Er hat schon genug Abelehnung erlebt.Da muss ich mich nicht für ihn rechtfertigen und er sich auch nicht.
Ich nehme ihn aus der Situation raus,erkläre es ihm und beschäftige ihn das er abgelenkt ist.
Weil für ihn ist das alles ein enormer Stress.Mal davon abgesehen das allein ne Arztpraxis schon zuviel Stress für ihn ist (die Warterei etc.)
17.12.2012 19:16
Zitat von wellimutti:
Zitat von Skadi:
Zitat von Snow_White:
Ich muss mich mal eben auskotzen.
Wir waren heute mit Junior beim Zahnarzt.
Dort in der Praxis im Spielzimmer hab ich wieder neben ihm gesessen weil ich grad wenn andere Kinder da sind immer ein Auge auf ihn haben muss.
Dann kam eine Mutter mit ihrem Sohn rein.Mein Junior hat ihn in den Arm genommen und wollte wieder druf los knuddel.
Zu seiner Geschichte.
Er ist autistisch und hat enorme Schwierigkeiten auf andere Kinder zuzugehen.
Entweder er hält Abstand oder er verhält sich distanzlos und knuddelt jeden.
Wir üben das wie man auf andere Kinder zugeht viel in der Frühförderung und auch in der Ergo.
Aber muss es sein,das man zu 90% auf Ablehnung stößt?
Ich versteh das nicht.
Ich muss meinem Kind doch kein Schild umhängen mit "Ich bin Autist.Bitte entschuldigt mein außergewöhnliches Verhalten".
Jedenfalls hat die Mutter mich böse und genervt angeschaut als ich meinen Sohn von ihrem entfernt hab und ist mit ihm die ganze Wartezeit draußen vor der Tür stehengeblieben.
Bei sowas könnte ich grad platzen.
Auf dem Spielplatz ist es das Gleiche.
Weshalb wir auch nur noch hingehen wenn keiner dort ist.
Ich hab einfach kein Bock mehr auf die bösen Blicke und die dauernde Ablehnung.
Mein Kind will nichts böses und möchte auch niemandem etwas tun.Aber er kann nicht so wie andere Kinder und möchte es aber.
Aber überall werden ihm nur Steine in den Weg gelegt,er wird geärgert oder gleich ganz abgelehnt.
Man Ey..![]()
Du schreibst hier so als hätte die Frau komisch geguckt, weil Dein Kind Autist ist, aber das stimmt ja so nicht. Sie hat komisch reagiert, weil Dein Kind sich vollkommen distanzlos benommen hat und das ist so eben nicht normal. Ich würde ähnlich reagieren, gerade wenn eine solche Situation bei einem Arzt auftritt. Ich weiß doch nicht, ob Dein Kind eventuell eine ansteckende Krankheit hat und das kann auch beim Zahnarzt der Fall sein. Da sehe ich auch tatsächlich Dich als Mutter in der Pflicht die Situation aufzuklären, dann hätte ich dafür deutlich mehr Verständnis. So, ohne ein klärendes Wort von Dir, wäre mir die ganze Situation zu suspekt und ich würde Dein Kind als wahnsinnig aufdringlich empfinden. Ich kann ein Verhalten nur dann verstehen, wenn ich die Hintergründe für dieses Verhalten kenne. Wenn jemand neben Dir steht und Dich als *Hure* oder *Fotze* beschimpft, dann bist Du vermutlich erstmal empört und fragst Dich ob die Person noch alle beisammen hat. Erklärt diese Person nun, dass sie an Tourette leidet, dann könntest Du Verständnis aufbringen und würdest Dich nicht beleidigt fühlen.
Zitat von Heati:
Es gibt zu viele intoleranten Menschen auf dieser Welt ...
Das hat doch mit Intoleranz überhaupt nichts zu tun! Wenn Du in ein Wartezimmer kommst und ein Typ steht auf und nimmt Dich in den Arm freust Du Dich dann? Ich würde ihn fragen ob er sie noch alle hat! Und man sieht einem autistischen Kind nicht an, dass es krank ist.
Ich finde das man nicht jedenm Menschen seine Leidesgeschichte erzählen muss.Zwar hast recht wenn man es kurz Erklärt/aufklärt,aber leider haben nicht alles dann Verständnis dafür,oder Distanzieren sich erst recht.
Mein Schwager hat das Tourette Symdrom,und eckt damit leider oft an.Wenn man dann sagt das er dafür nichts kann denn er hat das Tourette Sydrom, dann kommt in sehr vieleln Geschichern ein Fragezeichen.Viele wissen nicht was das ist und verstehen das trotz Erklärung nicht immer.
Und was aufdringliche Kinder betrifft,mein Sohn gehöhrt dazu,und im Kindergarten habe ich bei dem Eltern so gut es geht Aufklärungsarbeit geleistet das er eine Wahnehmungstörung hat,leider hat es nichts gebracht,denn Ihre Kinder wollen sie weiterhin nicht in seine Nähe gerne sehen.
Das Problem sind meist die Eltern nicht die Kinder,und das auf beiden Seiten.
Die eine Seite ist leicht beschämt und gehempt wegen dem Verhalten des Kindes udn die andere stecken so vor Vorurteile das die nicht vom Tellerrand kucken können.
Eben.....du stößt auch nicht immer auf Verständnis.Da schütteln Leute den Kopf,drehen sich um und gehen.
In der Frühförderung und in der Ergo reagiert da jeder verständnisvoll,weil dort eben nur Mütter mit besonderen Kindern sind und wir alle n gewisses Päckchen zu tragen haben.
17.12.2012 19:18
Zitat von Winterstiefel:
Ich habe nur den ersten Post gelesen.
Meine Tochter mag nicht von anderen angefasst werden. Ich würde ehrlich gesagt ziemlich ungestüm werden, wenn sie umarmt wird und es aber nicht will.
Dabei wäre es mir im ersten Impuls total schnuppe ob der Umarmende groß, klein, schwarz, weiß, Autist oder sonst jemand wäre.
Da geht es mir in erster Linie um die Belange meines Kindes.
Ein kleiner Satz darüber, dass er sich eben nur so ausdrücken kann, und die Welt sehe schon wieder anders aus.
Das Umarmen würde ich dennoch unterbinden.
Nee versteh mich mal nicht falsch.Er darf das auch nicht und ich unterbinde das jedesmal sofort ,wenn es überhaupt dazu kommt.Meistens habe ich ihn eh an der Hand.
17.12.2012 19:20
Es tut mir leid, dass Ihr so auf Ablehnung stoßt.
Bei der Zahnarzt-Geschichte kann es aber auch sein, dass die Frau mit ihrem Kind eine ganz eigene Geschichte hat, die Du wiederum nicht kennst.
Kann trotzdem verstehen, dass Du Dich mal auskotzen musst.
Aber mein Schnuppi hätte unter Garantie Angst bekommen, wenn jemand ihn einfach umarmt.
(Im Sommer hat er noch angefangen zu weinen als ihm ein Junge auf dem Spielplatz einen Matschkuchen schenken wollte
)
Vielleicht ist das bei der Familie was ähnliches.
Bei der Zahnarzt-Geschichte kann es aber auch sein, dass die Frau mit ihrem Kind eine ganz eigene Geschichte hat, die Du wiederum nicht kennst.
Kann trotzdem verstehen, dass Du Dich mal auskotzen musst.
Aber mein Schnuppi hätte unter Garantie Angst bekommen, wenn jemand ihn einfach umarmt.
(Im Sommer hat er noch angefangen zu weinen als ihm ein Junge auf dem Spielplatz einen Matschkuchen schenken wollte
) Vielleicht ist das bei der Familie was ähnliches.
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