Mütter- und Schwangerenforum

LRS wegen ADS? Was tun?

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Anonym 193946
8 Beiträge
23.05.2017 12:34
Ich weiß grade irgendwie gar nicht, was ich denken soll.

Meine Tochter hat seit Beginn der Schulzeit unglaubliche Probleme mit dem Erwerb der Schriftsprache. Sie kann weder richtig lesen noch schreiben und hat unglaubliche Schwierigkeiten mit dem Wiedererkennen von Zahlen. Sie geht in die dritte Klasse und ist ein fröhliches, sportliches, kreatives Mädchen und hat super viel Humor.
Nur in der Schule ist sie zurzeit sehr unglücklich. Sie bekommt seit der ersten Klasse Förderunterricht und hat einige Zeit Ergotherapie gemacht. Sie fand es ganz lustig, aber gebracht hat es absolut nichts.

Ich habe bis jetzt gedacht, dass sie einfach ein bisschen mehr Zeit braucht und hab natürlich versucht ihr zu helfen, so gut es geht und auch die Lehrer schienen bis vor kurzem nicht sonderlich besorgt. Sie ist nicht hyperaktiv, hat ein vorbildliches Sozialverhalten und stört nie den Unterricht. Als Spielpartnerin ist sie bei anderen Kinder sehr beliebt! Als Arbeitspartner nicht mehr.

Vor ein paar Wochen wurden die Probleme aber größer und meine Tochter leidet darunter, dass sie als einzige aus ihrer Klasse nicht richtig lesen und schreiben kann. Auf Initiative der Kinderärztin haben wir uns für eine LRS-Diagnostik entschieden.

Heute hatte ich dort das Abschlussgespräch.
Und jetzt fühle ich mich furchtbar.

Vorab: Meine Tochter bekommt jetzt ein Attest über eine Teilleistungsstörung damit in der Schule ein Nachteilsausgleich beantragt werden kann.

Ihre Ergebnisse haben mich allerdings ein wenig schockiert und das, was die Psychologin gesagt hat noch viel mehr.
Sie hat einen IQ von 103. Aber in dem Rechtschreibtest hat sie kein einziges Wort richtig geschrieben.
Der Lesetest war ähnlich schlecht. Laut Psychologin ist eine LRS damit absolut gesichert.
Soweit so gut oder auch schlecht…

Sie meinte dann, dass sie aufgrund des verschiedenen Tests und Ergebnisse sicher ist, dass die Ursache ein ADS „Erkrankung“ ist.
Eine auditive Wahrnehmungsstörung wurde von einem Pädaudiologen ausgeschlossen.
Die Psychologin meint, wenn wir nicht schnellsten etwas unternehmen, muss ich davon ausgehen, dass meine Tochter die Schule als funktionaler Analphabet verlässt.

Ihr Vorschlag ist, zu meinem großen Entsetzen, eine medikamentöse Behandlung mit Ritalin.
Sie meint bei der Schwere der Symptomatik wäre alles andere Zeitverschwendung und würde den Leidensdruck meiner Tochter nur erhöhen und wertvolle Zeit vergeuden.

Ich hab bis vor ein paar Stunden eine Therapie mit Ritalin für meine Kinder für AUSGESCHLOSSEN gehalten. Nie würde ich solche „Drogen“ in mein Kind stopfen. Alle Vorurteile zu den Geschichten, dass Ritalintabletten wie Smarties verteilt werden klingeln in meinen Ohren. Ausgedachtes Krankheitsbild… usw.

Die Psychologin meint, mit Abweichungen von mehr als 25 Punkten zwischen den Untertests des IQ-Testes und den Ergebnissen der anderen Test, lässt sich ihr Problem nur mit einem Behandlungsbedürftigen ADS erklären. Sie wäre auch kein Freund davon, dass so viele lebhafte Kinder von Kinderärzten mit Ritalin „ruhiggestellt“ werden, aber ich solle das Glück und die Zukunft meiner Tochter nicht riskieren, nur weil andere Ärzte dieses Medikament falsch verschreiben.
Da Fördermaßnahmen und co. völlig ergebnislos geblieben sind, möchte sie noch vor den Sommerferien mit der Behandlung beginnen.

Ich weiß auch nicht, was ich jetzt hier hören will. Aber wie soll ich das denn bloß entscheiden????

Ich bin nicht berufstätig, sie lebt in einem stabilen Umfeld, hat zwei Geschwister ohne ähnliche Probleme. Ich habe immer Zeit für sie, sie wird nicht unter Druck gesetzt, es gab nie ein schlechtes Wort oder Enttäuschung meinerseits über schlechte Noten. Aber jetzt hier, an diesem Punkt, bin ich mit meinem Latein am Ende.

Dieses Thema wurde anonym erstellt, weil:

ich meine Tochter schützen möchte.

Marf
18403 Beiträge
23.05.2017 12:42
Informiere dich Bitte über ADS und der Medikamententherapie.
Deine Argumente gegen diese Hilfe bezieht sich aus dem gängigen Blätterwald und hat so nichts mit dem zu tun was bei ADS und einer Lese,Schreibschwäche passiert.
Meine Tochter hat es auch,bekam Medikinet und geht bald in die 6. Sie hatte eine Realschulempfehlung und beide 'Krankheiten' sind ganz toll therapierbar - wenn man alles von Bord wirft was man eigentlich dachte von seinen Kindern,dem was 'normal' ist und was die anderen denken.
Das dudie Anonymfunktion benutzt finde ich traurig.....sei Stolz auf dein Kind.Es hat viele Talente!
Anonym 193946
8 Beiträge
23.05.2017 12:45
Dass ich die Anonymfunktion benutze heißt doch nicht, dass ich nicht stolz auf meine Tochter bin. Nur, dass ich ihre Privatsphäre in einem öffentlichen Forum schütze.

steph28
3893 Beiträge
23.05.2017 13:18
Aus Lehrersicht würde ich zu Ritalin tendieren, einfach weil es einigen (nicht allen!) Kindern helfen kann, sich wieder aufs Lernen zu konzentrieren. Und das ist genau das, was deine Tochter jetzt (und nicht erst später) braucht, um wenigstens die Mindestanforderungen "Schreiben und Lesen" zu erreichen. Wie sieht es denn im mathematischen Bereich bei ihr aus?
Yogi_Baer
38868 Beiträge
23.05.2017 13:54
soweit ich weiß wird Ritalin bei ADHS eingesetzt.

Finn hat auch ADS und beommt Medikinet, zja was oll ich sagen , seine Leistungen sind um vieles besser geworden, er hat eine Dyskalkulie also in mathe Probleme und durch das medikinet ist er von ganz guten in den unteren durchschnitt gerutscht. Es wird hier sehr viel gelernt.

Für mich stand auch immer fest das wir keine medis geben werden, ABER wenn du die wahl hast ob dein Kind die Schule chaffen wird oder nicht dann braucht man eigentlich nicht nachdenken.
Anonym 193946
8 Beiträge
23.05.2017 14:27
Zitat von steph28:

Aus Lehrersicht würde ich zu Ritalin tendieren, einfach weil es einigen (nicht allen!) Kindern helfen kann, sich wieder aufs Lernen zu konzentrieren. Und das ist genau das, was deine Tochter jetzt (und nicht erst später) braucht, um wenigstens die Mindestanforderungen "Schreiben und Lesen" zu erreichen. Wie sieht es denn im mathematischen Bereich bei ihr aus?


In Mathe läuft es durchwachsen.
Sie hat ein gutes Verständnis von Mengen und weiß, welche Zahl die größere oder kleinere ist. Kopfrechnen klappt gut. Aber sie nimmt ihre LRS Probleme mit in die Mathmatik. Sie rechnet eine Aufgabe richtig, das Ergebnis ist 35, aber sie schreibt 53 als Antwort hin.
Das gleiche Problem hat sie beim Thema Zeit. Wenn sie Uhrzeiger einzeichnen soll, malt sie bei 14:03 Uhr den Minutenzeiger mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% auf die sechs.
Mit Geld rechnet sie völlig problemlos.
Leider kann sie die Aufgaben nicht lesen.
Anonym 193946
8 Beiträge
23.05.2017 14:31
Zitat von Yogi_Baer:

soweit ich weiß wird Ritalin bei ADHS eingesetzt.

Finn hat auch ADS und beommt Medikinet, zja was oll ich sagen , seine Leistungen sind um vieles besser geworden, er hat eine Dyskalkulie also in mathe Probleme und durch das medikinet ist er von ganz guten in den unteren durchschnitt gerutscht. Es wird hier sehr viel gelernt.

Für mich stand auch immer fest das wir keine medis geben werden, ABER wenn du die wahl hast ob dein Kind die Schule chaffen wird oder nicht dann braucht man eigentlich nicht nachdenken.


Ich hab folgende Info dazu bekommen:
Der Wirkstoff ist bei allen Medikamenten, die bei ADS eingesetzt werden ausser bei Strattera Methylphenidat.
Der Unterschied zwischen Ritalin und Medikinet liegt in der Trägersubstanz.

Einmal ist der Träger Maisstärke und einmal Weizenstärke, deshalb kann eventuell eine unterschiedliche Wirkdauer eintreten.

Ansonsten liegt zwischen beiden Medikamenten kein Unterschied in der Wirkungsweise bzw. Indikation.
Marf
18403 Beiträge
23.05.2017 14:52
Das Medikinet bzw. auch Ritalin gibt man zuerst niedrig dosiert und steigert es dann bis die gewünschte Wirkung - das Kind wird es merken,die Umwelt auch - eintritt.Dieses herantasten dauert etwas.
Meine nahm es ca. 1 Jahr lang dann nur noch Phasenweise wenn sie selber merkte das im Kopf wieder zuviel Wirbel herscht.
Seit dem Übergang in die Weiterführende nimmt sie es nicht mehr.Zwar hat sie noch Phasen wo sie sehr unkonzentriert und verträumt ist.Aber sie findet da inzw. selber heraus.
Ihre LRS fällt nicht mehr auf.Sie kann nun auch eigene Berichte,Aufsätze wunderbar schreiben.Wobei sie aber nie Leseschwierigkeiten hatte.Nur Grammatik war lange ein Graus.Aber auch da ist sie sehr gut geworden und steht auf einer 2 in Deutsch.
Mathe hatte sie ,wegen fehlendem Logikverständniss,immer Probleme.Aber auch da macht sie Fortschritte und sie geht wieder gerne in den Kurs.
Die Medikamente unterbrechen den Teufelskreis von Unkonzentriertheit und die dadurch verpassten Situationen.Sie wird merken was sie kann,sie wird leichter lernen weil die Medis nicht dämpfen sondern bündeln.
Ohne Geduld aus der Umwelt wird sie es schwer haben....und eben da greift das Medikament.Sie benötigt dann niemanden und kann auf ihr Wissen und Können zurückgreifen.Den das ist da....wird nur falsch abgerufen o.zum falschen Zeitpunkt.
Und das macht traurig,wütend....
Medikinet hatte bei uns keine Nebenwirkungen.Zuletzt waren es 20mg....wie gesagt,1 Jahr lang,1 Jahr her.
Anonym 193946
8 Beiträge
23.05.2017 15:15
Zitat von Marf:

Das Medikinet bzw. auch Ritalin gibt man zuerst niedrig dosiert und steigert es dann bis die gewünschte Wirkung - das Kind wird es merken,die Umwelt auch - eintritt.Dieses herantasten dauert etwas.
Meine nahm es ca. 1 Jahr lang dann nur noch Phasenweise wenn sie selber merkte das im Kopf wieder zuviel Wirbel herscht.
Seit dem Übergang in die Weiterführende nimmt sie es nicht mehr.Zwar hat sie noch Phasen wo sie sehr unkonzentriert und verträumt ist.Aber sie findet da inzw. selber heraus.
Ihre LRS fällt nicht mehr auf.Sie kann nun auch eigene Berichte,Aufsätze wunderbar schreiben.Wobei sie aber nie Leseschwierigkeiten hatte.Nur Grammatik war lange ein Graus.Aber auch da ist sie sehr gut geworden und steht auf einer 2 in Deutsch.
Mathe hatte sie ,wegen fehlendem Logikverständniss,immer Probleme.Aber auch da macht sie Fortschritte und sie geht wieder gerne in den Kurs.
Die Medikamente unterbrechen den Teufelskreis von Unkonzentriertheit und die dadurch verpassten Situationen.Sie wird merken was sie kann,sie wird leichter lernen weil die Medis nicht dämpfen sondern bündeln.
Ohne Geduld aus der Umwelt wird sie es schwer haben....und eben da greift das Medikament.Sie benötigt dann niemanden und kann auf ihr Wissen und Können zurückgreifen.Den das ist da....wird nur falsch abgerufen o.zum falschen Zeitpunkt.
Und das macht traurig,wütend....
Medikinet hatte bei uns keine Nebenwirkungen.Zuletzt waren es 20mg....wie gesagt,1 Jahr lang,1 Jahr her.


Danke für deinen Erfahrungsbericht!
Über mangelnde Geduld der Umwelt können wir eigentlich von keiner Seite klagen.
Sowohl ihre Lehrer, als auch die Förderlehrerin, wir als Eltern und ihre große Schwester haben eine Engelsgeduld mit ihr.

Es tut mir so leid für sie, dass sie überhaupt keinen Zugang zur Schriftsprache findet. Unbekannte Texte kann sie sich allein nicht erlesen. Hat man einen Text zwei mal mit ihr geübt, kann sie ihn auswendig, aber lesen ist das dann leider nicht. Sobald sie den Text auswendig beherrscht, versteht sie den Sinn, vohrer nicht. Und nimmt man einen Satz aus dem geübten Text und sie soll ihn allein stehend lesen, kann sie das auch nicht.
Auch wenn sie Wörter gelernt hat, kann sie trotzdem keine Sätze aus diesen Wörtern lesen. Da ist absolut kein Widererkennungswert für sie.
Gehörte Informationen kann sie sehr gut verarbeiten und sich merken, aber im Anschluss nicht in Schriftsprache umsetzen.
Aja99
3952 Beiträge
23.05.2017 16:00
Wenn du so unsicher bist hole dir noch eine zweite Meinung .
Aber verteufel das Medikament nicht auch wen alle ein Engelsgeduld mit ihr haben ist es für sie eine unzufriedene Situation.
Die sie immer weiter frustriert und wenn dieses Medikament die Chance ist das sie selber liest und gelesenes versteht und wider Spaß an der Schule hat dan ist es doch ein voller Erfolg .
Ich finde es Schade das immer davon gesprochen wird die Kinder Ruhig zu stellen und zu Dämpfen ,so ist es einfach nicht .Die Dosierungen werden angepasst an das jeweilige Kind .
kleine-hummel
174 Beiträge
23.05.2017 17:09
Also, ich kann natürlich nur aus persönlicher Sicht und Meinung sprechen, aber würde keine Medis meinem Kind geben, wenn es nicht notwenig ist. Ich selber habe auch LRS und habe in der Grundschule einen Kurz deswegen besucht, danach war es bei mir mit viel lesen zu Hause auch besser.
Mein Mann hat über die gesamte Schulzeit eine extra Schule noch besucht um mit seiner schweren Form von LRS klar zu kommen. Natürlich hat er bis heute Schwierigkeiten manchmal, aber geschadet hat es ihm nie! Er ist jetzt auch in einer Führungspositionen und hat nie eine Tablette bekommen. Vllt ist der Weg mühsamer, aber Retalien ist und bleibt eine Droge die abhängig macht und deswegen würde sie für mich nicht in Frage kommen, nur weil es vielleicht einfacher ist.

Aber wie gesagt, ist meine persönliche Meinung und ich möchte auch keinen angreifen
Marf
18403 Beiträge
23.05.2017 17:16
Zitat von kleine-hummel:

Also, ich kann natürlich nur aus persönlicher Sicht und Meinung sprechen, aber würde keine Medis meinem Kind geben, wenn es nicht notwenig ist. Ich selber habe auch LRS und habe in der Grundschule einen Kurz deswegen besucht, danach war es bei mir mit viel lesen zu Hause auch besser.
Mein Mann hat über die gesamte Schulzeit eine extra Schule noch besucht um mit seiner schweren Form von LRS klar zu kommen. Natürlich hat er bis heute Schwierigkeiten manchmal, aber geschadet hat es ihm nie! Er ist jetzt auch in einer Führungspositionen und hat nie eine Tablette bekommen. Vllt ist der Weg mühsamer, aber Retalien ist und bleibt eine Droge die abhängig macht und deswegen würde sie für mich nicht in Frage kommen, nur weil es vielleicht einfacher ist.

Aber wie gesagt, ist meine persönliche Meinung und ich möchte auch keinen angreifen

Das Medikament ist für das ADS.Das LRS resultiert mit aus dieser Krankheit.Durch das dauernde Unkonzentriertsein und Wegträumen kann man kaum gezielt die Schwäche therapieren.Das Medikament ist da hilfreich.
Und dieses Drogengeschwätz ist echt albern!
Aja99
3952 Beiträge
23.05.2017 17:26
Zitat von Marf:

Zitat von kleine-hummel:

Also, ich kann natürlich nur aus persönlicher Sicht und Meinung sprechen, aber würde keine Medis meinem Kind geben, wenn es nicht notwenig ist. Ich selber habe auch LRS und habe in der Grundschule einen Kurz deswegen besucht, danach war es bei mir mit viel lesen zu Hause auch besser.
Mein Mann hat über die gesamte Schulzeit eine extra Schule noch besucht um mit seiner schweren Form von LRS klar zu kommen. Natürlich hat er bis heute Schwierigkeiten manchmal, aber geschadet hat es ihm nie! Er ist jetzt auch in einer Führungspositionen und hat nie eine Tablette bekommen. Vllt ist der Weg mühsamer, aber Retalien ist und bleibt eine Droge die abhängig macht und deswegen würde sie für mich nicht in Frage kommen, nur weil es vielleicht einfacher ist.

Aber wie gesagt, ist meine persönliche Meinung und ich möchte auch keinen angreifen

Das Medikament ist für das ADS.Das LRS resultiert mit aus dieser Krankheit.Durch das dauernde Unkonzentriertsein und Wegträumen kann man kaum gezielt die Schwäche therapieren.Das Medikament ist da hilfreich.
Und dieses Drogengeschwätz ist echt albern!
Aja99
3952 Beiträge
23.05.2017 17:28


@Marf
Die-zauberhafte-Patin
23954 Beiträge
23.05.2017 17:32
Also mich stören ganz viele "Erkenntnisse" der Psychologin, die du beschreibst. Aber ich muss mir deinen Text nochmal kopieren und antworte dann in deinem Text. Das ist wohl einfacher.
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