René: Adhs und Asperger
16.01.2011 13:17
Hier möchte ich ein wenig über meinen Ältesten erzählen.
René war geplant, mein Ex-mann und ich setzen die Pille ab und im nächsten Monat war ich bereits schwanger. Die Schwangerschaft verlief eigentlich ganz gut, bis auf das mein Blutdruck auf einmal absolut im Keller war (und sich nie mehr erholte) und ich dementsprechend fast die ganze Schwangerschaft Kopfschmerzen hatte.
Die Geburt war Super, und am Stichtag. Wir sind Nachts mit Wehen ins Krankenhaus, die wollten mich schon wieder nach Hause schicken, aber ich meinte, das würde ich nicht mehr schaffen und somit durfte ich dableiben. Um 7h platze mir die Fruchtblase und läutete die Geburt ein und um 9h06 wurde René geboren.
Er hatte die Nabelschnur zwei mal um Hals gewickelt, aber weil er es so eilig hatte, konnte vor Geburt kein Ultraschall mehr gemacht werden und deswegen wurde das nicht entdeckt. Er musste 24 std ins Wärme und Sauerstoffbettchen.
Die ersten beiden Monate waren super schön. Rene war ein ruhiges und liebes Baby... und dann,. ja dann fing die Dauerschreierei an. er schrie den ganzen tag und das hielt sich eigentlich bis fast zum dritten Lebensjahr an. Klar nach babyalter etwas weniger, aber irgendwie hat er immer geschrieen.
Als René 7 Monate alt war, war ich davon überzeugt, das da irgendwas nicht stimmt. Unabhängigh von der ganzen schreierei, war er irgendwie anders. ich kanns heute nicht mal mehr beschreiben und natürlich wurde ich vom Kinderarzt belächelt.
Als er ein Jahr alt war, bin ich wieder zum Kinderarzt, zur regulären U Untersuchung. ich fragte wegen hyperaktiviät und erntete wieder nur ein mildes Lächeln.
Als er dann zweieinhalb war, war ich ganz sicher das da was war und hatte zwischenzeitlich wie durch Zufall ein Buch über adhs in den Händen gehabt. Und weil die Baby beschreibung so 1:1 auf rene passte, ahbe ich das wieder beim Kinderarzt angesprochen und wieder.. naja ich lies nicht dabei und machte einen weiteren termin bei einem Kollegen, der sich dann auch richtig zeit nahm, nachdem ich mich erst mal über Kollege eins ausführlich beschwert hatte.
Er meinte dann nur, das da schon was anders ist, aber es auch nichts sein kann. Er meinte ich könne mich an die familienhilfe wenden, einen Psychologen bzw Kinderpsychiater aufsuchen und er empfahl mir ergotherapie.
Al das habe ich dann gemacht, rené bekam ergotherapie und ab dem dritten lebensjahr ging er auch zum Kinderpsychiater. Dieser meinte allerdings, rené bräuchte nur mehr Konsequenz ect. behandelte ihn aber weiter. adhs war ins einen augen eine modekrankheit. Auserdem könne er es nicht haben, immerhin war rene als säugling ja ruhig heute denke ich, er musste sich von den Geburststrapazen erholen)
Als Rene 5 war und mir klar wurde, das er so wie er da war niemals eingechult werden könnte, wandte ich mich ans Spz. Mit 5 einhalb bekam er dann die Diagnose ADHS, Entwicklungsverzögerung, Wahrnemungststörung
Sein Psychiater meinte dann nur, das er der medigabe eine 30% chance einräumte. Aber gleich die erste tablette schlug ein wie eine Bombe und seine Ärztin die die medis überwachte, meinte dann nur, das wenn er so drauf reagiert, man schon fast davon ausgehen könnte, das er tatsächlich Adler ist. (wahnwitzige aussage wie ich heute finde)
Sein psychiater war auf einmal auch der Ansicht das am ADHS was drann sein könnte und änderte seine meinung. heute ist er sogar auf adhs spezialisiert.
ich lies rené in eine regelschule einschulen, das ging auch zwei jahre lang gut, wir hatten enormes Glück mit der lehrerin (wie zuvor schon mit der Kindergärtnerin) und alles war super.
Dann bin ich umgezogen, von NRW nach Rostock und ab da war das mit der Schule alles nicht mehr so toll. Die lehrer hatten kein Interesse auf ihn ein zu gehen und liessen ihn praktisch links liegen. beschwerten sich nur darüber das er ja nicht mal mit Füller schreiben könne und immer noch Blockschrift schrieb. ich habe ihm dann beigebracht mit Füller und schreibschrift zu schreiben. (was dann auch wieder nicht gut war, weil ich ihm die alte schreibschrift beigebracht habe)
ich musste dauernd in die Schule ihn abholen, es ging soweit, das er zum schluss singend und summend unterm Tisch saß und sich komplett verweigert hat
Kurz vor den herbstferien an einem Mittwoch, musste ich mal wieder zur Schule, die lehrer meinten dann, ich solle ihn die letzten zwei tage zuhause lassen und ab Montag dann nur noch die ersten bei9den Stunden schicken. Und ihn anschliessend zuhause unterrichten.
Da habe ich gleich gesagt, das ich das nicht mitmache und René dann lieber ganz zuhause lasse.
Wir hatten aber Glück, da er sich gewehrt hatte, als ein anderes Kind ihn geschubst hatte, galt er als Gefährung für sich und seine Mitschüler. dadurch hatten wir innerhalb von drei tagen einen Platz an der Förderschule.
Die Lehrer dort waren Super, sie haben gute anderthalb jahre gebraucht um das wieder auf zu bauen, was die paar Wochen vorher auf der Regelschule kaputt gemacht worden sind.
bei einem Elterngespräch, sprach seine lehrerin an, ob bei ihm nicht ein wenig Autismus mit drinn stecken könnte. ich hatte da selber ein paar jahre vorher schon drüber nachgedacht, da ich mich aber nicht damit auskannte, gleich wieder verworfen. Deswegen war ich nicht ganz überrascht, als die lehrerin es ansprach.
ich machte einen termin in der Autismusambulanz, dieser war aber eher verschreckend als heolfend. Die dame hat nur mit mir gsprochen, sich die ganzen Papiere angeguckt die ich mitgebracht hatte und meinte dann, das er kein Asperger haben kann, da er Diagnostiziertes Adhs hat und weil er eine Sprachentwicklungsverzögerung von ca einem halben jahr hatte, als er damals im spz getestet wurde.
Damit gab ich mich nicht zufrieden, ich hatte mittlerweile soviel über Asperger gelesen, das ich 100% davon überzeugt war/bin) das er Asperger ist.
der nächste weg war die tagesklinik, wo er drei Monate war, die allerdings auch mehr kaputt als ganz gemacht haben. Die psychologen dirt, meinten, er fällt auf jedenfall ins autistische Spektrum , sie würden mit ihm in die Autismusambulanz fahren und ihn dort testen lassen.
da war er und danach hiess es, er ist kein Autist, da er sich fremden zu leicht anpasst, er habe zu gut mitgearbeitet ect.
Die Tagesklinik meinte daraufhin, das sie ihm die Diagnose Asperger nicht geben, weil das ja so eins schlimmer stempel sei. man könne ihn ja in ein paar jahren erneut testen.
Die Förderschule hatte ihm guzt getan und die Lehrerinnen waren überzeugt, das er es fast in eine regelschule schaffen würde in der 5. Klasse. Um ihm aber noch eine schonzeit zu geben, wäre eine Reintregrative klasse dasbeste. gesagt getan...
Dort hat es aber keine zwei Wochen gedauert und es war für die lehrer klar, das er dort nicht richtig sei.
war er, meiner meinung nach, aber ich glaube, die lehrer hatten keine Lust sich damit zu befassen und auch nicht dafür zu sorgen, das die schüler sich gegenseitig nicht mobben.
er wurde dann so zu sagen von seinen Mitschülern von der Schule gemobbt. Und das leider nicht nur verbal
Zuhause war in der zeit echt die Hölle, ein Wutanfall nach dem anderen, sogar so arg, das wir (die familienhilfe un dich) kurz davor waren ihn Not einweisen zu lassen.
In der Schule habe ich dann angekündigt, das wenn sich nichts tut, ich ihn zuhause halten werde. Und tatsächlich wurde Rene immer öfter krank, verletzte sich sogar selber.
Jetzt geht er wieder in die Förderschule und ich habe gute Hoffnung, das er sich dort wohlfühlen wird.
Als nächstes steht an, das er in Berlin stationär aufgenommen werden soll und dort Diagnostiziert, denn mittelrweile sind alle fachleute um hin herum vom Asperger überzeugt.. nur die Austismusambulanz hat da was gegen.
René war geplant, mein Ex-mann und ich setzen die Pille ab und im nächsten Monat war ich bereits schwanger. Die Schwangerschaft verlief eigentlich ganz gut, bis auf das mein Blutdruck auf einmal absolut im Keller war (und sich nie mehr erholte) und ich dementsprechend fast die ganze Schwangerschaft Kopfschmerzen hatte.
Die Geburt war Super, und am Stichtag. Wir sind Nachts mit Wehen ins Krankenhaus, die wollten mich schon wieder nach Hause schicken, aber ich meinte, das würde ich nicht mehr schaffen und somit durfte ich dableiben. Um 7h platze mir die Fruchtblase und läutete die Geburt ein und um 9h06 wurde René geboren.
Er hatte die Nabelschnur zwei mal um Hals gewickelt, aber weil er es so eilig hatte, konnte vor Geburt kein Ultraschall mehr gemacht werden und deswegen wurde das nicht entdeckt. Er musste 24 std ins Wärme und Sauerstoffbettchen.
Die ersten beiden Monate waren super schön. Rene war ein ruhiges und liebes Baby... und dann,. ja dann fing die Dauerschreierei an. er schrie den ganzen tag und das hielt sich eigentlich bis fast zum dritten Lebensjahr an. Klar nach babyalter etwas weniger, aber irgendwie hat er immer geschrieen.
Als René 7 Monate alt war, war ich davon überzeugt, das da irgendwas nicht stimmt. Unabhängigh von der ganzen schreierei, war er irgendwie anders. ich kanns heute nicht mal mehr beschreiben und natürlich wurde ich vom Kinderarzt belächelt.
Als er ein Jahr alt war, bin ich wieder zum Kinderarzt, zur regulären U Untersuchung. ich fragte wegen hyperaktiviät und erntete wieder nur ein mildes Lächeln.
Als er dann zweieinhalb war, war ich ganz sicher das da was war und hatte zwischenzeitlich wie durch Zufall ein Buch über adhs in den Händen gehabt. Und weil die Baby beschreibung so 1:1 auf rene passte, ahbe ich das wieder beim Kinderarzt angesprochen und wieder.. naja ich lies nicht dabei und machte einen weiteren termin bei einem Kollegen, der sich dann auch richtig zeit nahm, nachdem ich mich erst mal über Kollege eins ausführlich beschwert hatte.
Er meinte dann nur, das da schon was anders ist, aber es auch nichts sein kann. Er meinte ich könne mich an die familienhilfe wenden, einen Psychologen bzw Kinderpsychiater aufsuchen und er empfahl mir ergotherapie.
Al das habe ich dann gemacht, rené bekam ergotherapie und ab dem dritten lebensjahr ging er auch zum Kinderpsychiater. Dieser meinte allerdings, rené bräuchte nur mehr Konsequenz ect. behandelte ihn aber weiter. adhs war ins einen augen eine modekrankheit. Auserdem könne er es nicht haben, immerhin war rene als säugling ja ruhig heute denke ich, er musste sich von den Geburststrapazen erholen)
Als Rene 5 war und mir klar wurde, das er so wie er da war niemals eingechult werden könnte, wandte ich mich ans Spz. Mit 5 einhalb bekam er dann die Diagnose ADHS, Entwicklungsverzögerung, Wahrnemungststörung
Sein Psychiater meinte dann nur, das er der medigabe eine 30% chance einräumte. Aber gleich die erste tablette schlug ein wie eine Bombe und seine Ärztin die die medis überwachte, meinte dann nur, das wenn er so drauf reagiert, man schon fast davon ausgehen könnte, das er tatsächlich Adler ist. (wahnwitzige aussage wie ich heute finde)
Sein psychiater war auf einmal auch der Ansicht das am ADHS was drann sein könnte und änderte seine meinung. heute ist er sogar auf adhs spezialisiert.
ich lies rené in eine regelschule einschulen, das ging auch zwei jahre lang gut, wir hatten enormes Glück mit der lehrerin (wie zuvor schon mit der Kindergärtnerin) und alles war super.
Dann bin ich umgezogen, von NRW nach Rostock und ab da war das mit der Schule alles nicht mehr so toll. Die lehrer hatten kein Interesse auf ihn ein zu gehen und liessen ihn praktisch links liegen. beschwerten sich nur darüber das er ja nicht mal mit Füller schreiben könne und immer noch Blockschrift schrieb. ich habe ihm dann beigebracht mit Füller und schreibschrift zu schreiben. (was dann auch wieder nicht gut war, weil ich ihm die alte schreibschrift beigebracht habe)
ich musste dauernd in die Schule ihn abholen, es ging soweit, das er zum schluss singend und summend unterm Tisch saß und sich komplett verweigert hat
Kurz vor den herbstferien an einem Mittwoch, musste ich mal wieder zur Schule, die lehrer meinten dann, ich solle ihn die letzten zwei tage zuhause lassen und ab Montag dann nur noch die ersten bei9den Stunden schicken. Und ihn anschliessend zuhause unterrichten.
Da habe ich gleich gesagt, das ich das nicht mitmache und René dann lieber ganz zuhause lasse.
Wir hatten aber Glück, da er sich gewehrt hatte, als ein anderes Kind ihn geschubst hatte, galt er als Gefährung für sich und seine Mitschüler. dadurch hatten wir innerhalb von drei tagen einen Platz an der Förderschule.
Die Lehrer dort waren Super, sie haben gute anderthalb jahre gebraucht um das wieder auf zu bauen, was die paar Wochen vorher auf der Regelschule kaputt gemacht worden sind.
bei einem Elterngespräch, sprach seine lehrerin an, ob bei ihm nicht ein wenig Autismus mit drinn stecken könnte. ich hatte da selber ein paar jahre vorher schon drüber nachgedacht, da ich mich aber nicht damit auskannte, gleich wieder verworfen. Deswegen war ich nicht ganz überrascht, als die lehrerin es ansprach.
ich machte einen termin in der Autismusambulanz, dieser war aber eher verschreckend als heolfend. Die dame hat nur mit mir gsprochen, sich die ganzen Papiere angeguckt die ich mitgebracht hatte und meinte dann, das er kein Asperger haben kann, da er Diagnostiziertes Adhs hat und weil er eine Sprachentwicklungsverzögerung von ca einem halben jahr hatte, als er damals im spz getestet wurde.
Damit gab ich mich nicht zufrieden, ich hatte mittlerweile soviel über Asperger gelesen, das ich 100% davon überzeugt war/bin) das er Asperger ist.
der nächste weg war die tagesklinik, wo er drei Monate war, die allerdings auch mehr kaputt als ganz gemacht haben. Die psychologen dirt, meinten, er fällt auf jedenfall ins autistische Spektrum , sie würden mit ihm in die Autismusambulanz fahren und ihn dort testen lassen.
da war er und danach hiess es, er ist kein Autist, da er sich fremden zu leicht anpasst, er habe zu gut mitgearbeitet ect.
Die Tagesklinik meinte daraufhin, das sie ihm die Diagnose Asperger nicht geben, weil das ja so eins schlimmer stempel sei. man könne ihn ja in ein paar jahren erneut testen.
Die Förderschule hatte ihm guzt getan und die Lehrerinnen waren überzeugt, das er es fast in eine regelschule schaffen würde in der 5. Klasse. Um ihm aber noch eine schonzeit zu geben, wäre eine Reintregrative klasse dasbeste. gesagt getan...
Dort hat es aber keine zwei Wochen gedauert und es war für die lehrer klar, das er dort nicht richtig sei.
war er, meiner meinung nach, aber ich glaube, die lehrer hatten keine Lust sich damit zu befassen und auch nicht dafür zu sorgen, das die schüler sich gegenseitig nicht mobben.
er wurde dann so zu sagen von seinen Mitschülern von der Schule gemobbt. Und das leider nicht nur verbal
Zuhause war in der zeit echt die Hölle, ein Wutanfall nach dem anderen, sogar so arg, das wir (die familienhilfe un dich) kurz davor waren ihn Not einweisen zu lassen.
In der Schule habe ich dann angekündigt, das wenn sich nichts tut, ich ihn zuhause halten werde. Und tatsächlich wurde Rene immer öfter krank, verletzte sich sogar selber.
Jetzt geht er wieder in die Förderschule und ich habe gute Hoffnung, das er sich dort wohlfühlen wird.
Als nächstes steht an, das er in Berlin stationär aufgenommen werden soll und dort Diagnostiziert, denn mittelrweile sind alle fachleute um hin herum vom Asperger überzeugt.. nur die Austismusambulanz hat da was gegen.
16.01.2011 13:38
..boah... Kann mich mit allen diesen "Diagnosen" ehrlich gesagt nicht/wenig aus. - aber es klingt wie die Hölle...
Ich kann es nicht fassen das du so alleine gelassen wurdest und so viel schief lief (((
Drück dir/auch die Daumen das ihr weiter die nötige Kraft habt
Alles Gute für die Zukunft!!
Ich kann es nicht fassen das du so alleine gelassen wurdest und so viel schief lief (((
Drück dir/auch die Daumen das ihr weiter die nötige Kraft habt
Alles Gute für die Zukunft!!
16.01.2011 13:44
ich hab das jetzt mal alles gelesen, und einige dinge davon passen auch echt auf meinen bruder zu.. nicht alles... aber einiges... dein sohn hat das schon ziemlich heftig oder??
16.01.2011 14:07
Das Adhs haben wir gut im Griff, er bekommt Medis und wir beide wissen mittlerweile wann er "overload" hat bzw wann er reizüberflutet ist und ihm alles zuviel wird.
Das Asperger, ja wie arg das ist weiss ich nicht, ich weiss nur, das er Hilfe braucht. er ist wie gesagt Entwicklungsverzögert und kommt mit gleichaltrigen gar nicht klar. seine Freunde, die paar die er hat, sind allesamt jünger wie er und die bleiben ihm auch nur "treu" weil sie ihn so kennen und weil ich immer wieder hinterher bin, er selber hat keine ahnung wie man soziale kontakte pflegt.
Das Asperger, ja wie arg das ist weiss ich nicht, ich weiss nur, das er Hilfe braucht. er ist wie gesagt Entwicklungsverzögert und kommt mit gleichaltrigen gar nicht klar. seine Freunde, die paar die er hat, sind allesamt jünger wie er und die bleiben ihm auch nur "treu" weil sie ihn so kennen und weil ich immer wieder hinterher bin, er selber hat keine ahnung wie man soziale kontakte pflegt.
16.01.2011 14:39
Zitat von Babybaby:
*räusper*
ist dein kleiner geimpft?
nene da geh ich nun nicht drauf ein...da und von allen adneren hunderten theorien wieso und weshalb schek ich keinen glauben drann. mein sohn ist, wie er ist, die größte warscehinlichekit ist der sauerstoffmangel bei und nach geburt.
alles andere ist meiner meinung nach nicht tragbar - wissenschaftlich geseehn.. und ja, ich hab emich damit zu genüge auseinander gesetzt
----------
ich kopier mal meine berichte hierrein, wie ich und mein postfach merken, besteht großes interesse an einer berichterstattung
Ausgangssitaution tagesklinik
26.02.2009
Zitat:
So mal ein kleiner Zwischenbericht.... betreffend der Diagnose geht es drunter und drüber... und das passit mir gar nicht.. und lässt mich auch gar nicht zur Ruhe kommen.
Aber erst mal von Anfang an.
Die Psychologin hat mir ja schon mitgeteilt gehabt, das Rene im Marburgerfragebogen hochauffällig ist und das sie ihn auch so einschätzt. Sprich das er ins Spektrum fällt
Das habe ich echt erst mal verdauen müssen, habe echt fast die ganze Woche danachgebraucht, das ganze wieder zu relativieren.
Eineinhalb Wochen später am Montag, hatte Rene nen Termnin in der Autismusambulanz um die Dagnsoe eben zu vertiefen und um festzu stellen welcher Schwergerad vorliegt.
Rene ist mit den Betreuern der TK dorthin, da er, wenn ich dabei bin, nichts mitmacht und sich nur hinter mir versteckt. Im nachhinein wäre genau das wohl besser gewesen.
Montagsnachmittags habe ich dann Bericht erstattet bekommen.
Rene hat super mitgemacht, war super konzentriert, hat alles zuende gebracht, war freundlich und höflich.
Die Autismusambulanz schliesst somit ein Autismus aus. Begründung
Autisten können nicht fremd und bekannt unterscheiden und verhalten sich immer gleich.
uff , da hatte ich mich gerade damit abgefunden, dann sowas. Natürlich war ich irgendwie erleichtert.. aber als ich genauer drüber nachdachte bekam ich ein schlechtes Gefühl.
Renes benehmen war mittlerweile so, das er jeden Tag mindetsens einen Wutanfall, also austicker bekam und dann nicht zu bändigen war. Der letzte große war so heftig das er von zwei betreuern festgehalten werden musste weil er sonst andere Kinder verletzt hätte.
Und im Auto während der Fahrt die Türen aufmachte. Zuhause hatte er das auch seit langem wieder. Aufgrunddessen hatte ich bereits einen Termin mit der Psychologin und dem Arzt gemacht wegen der medigabe, damit er wieder eingestellt werden würde. Dieser Termin war am darauffolgendem Donnerstag.
Ich habe mich durchs gesamte Netz gelesen habeich das Gefühl, habe nicht wirklich viel geschlafen.. und umso mehr ich übers Spektrum las um so sicherer wurde ich das er eben doch reinfällt. Meins chlechtes Gefühl wurde immer schlechter.
Dann der Termin bei der Psychologin mit dem Arzt.
Also die Autismusambulanz würde die Diagnose nicht geben, weil Rene zum jetztigen Zeitpunkt keinen Förderbedarf hat. Er würde wunderbar zurechtkommen, hat sich einiges schon selber gut antrainiert ect.
Sprich.. ich habe ihn zu gut gefördert.
letzteres wurde natürlich nicht so gesagt, aber es kommt ja drauf raus.
Die Tagesklinik sagte, sie würden spärlich mit solchen Diagnsoen umgehen, da es eine "schlimme" diagnose sei...Und das Kind dann eben ein Leben lang einen Stempel hätte.
Aber Rene würde andere Diagnosen bekommen, damit er die Hilfen bekommen kann, die er benötigt.
Also inoffiziell hat er Autismus.. aber Offiziell eben nicht.
Erst konnte ich mich damit eigentlich ganz gut abfinden, aber mittlerweile irgendwie nicht.
Die betreuer in der TK wissen sich schon fast nicht mehr zu helfen, sie sagten, so einen Fall hatten sie noch nicht da, das keiner wüsste was los ist.
Jetzt soll Rene zum MRT, EEG ung EKG um Organische Ursachen für unter anderem seine Impulskontrollstörung zu finden bzw auszuschliessen.
ich weiss momentan nicht wo der Kopf steht....
dazu kommt, das ich möchte das er medis nimmt, aber die TK sich da auch gegen sträubt.. und das solange wie möglich vor sich herschieben will....jetzt wird erst mal geschaut wie Rene sich ohne medis in seiner heimatschule macht.
30.03.2009
Zitat:
Also wie ging es bisher weiter...
Rene wurde Diagnose los aus der TK entlassen. Es wurde gesagt das sie mit ihm im Moment eh nicht weiter kommen, bis die ganzen Befunde da sind und das er sich mit zwei anderen Jungs ständig in die haare bekommt die auch dort sind und auch etwas schwieriger sind.
Was ich davon halten soll, weiss ich bis heute nicht.. irgendwie habe ich das Gefühl das sogar die Tk überfordert war mit ihm.. Täglich mindestens einen Wutanfall, wobei diese immer heftiger wurden, sind nun mal auch nicht so ganz leicht.
Naja er ist nun also wieder vollständig zuhause.. immer noch ohne Medis.
Und er macht immer weiter Rückschritte... Seine Lehrerin meinte letztens zu mir, das er sich mittlerweile wie ein Kindergarten Kind benimmt...
Er geht in eine Förderschule für Erziehungsschwierige und wir haben fast zwei Jahre hart drann gearbeitet das er den ganzen tag (8h-15h) schafft und auch dort bleiben kann... mittlerweile geht er wieder nur bis 12h30 und kommt danach nach Hause.. er schafft einfach nicht mehr... er ist dann so völlig reizüberflutet, fertig mit der Welt, aufgedreht.. ist echt nicht schön.
Seine Handschrift hat sich verschlechtert, also lesen kann schon keiner mehr was er schreibt, er arbeitet im Unterricht nicht mehr mit, beteiligt sich nicht mehr am Unterricht, will eigentlich die ganze Zeit nur spielen und bekommt bei jedem kleinen pups nen Wutanfall der sich gewaschen hat.
Letzte Woche musste ich ihn sogar eher aus der Schule holen, da er anfing das Schulmobiliar auseinander zu nehmen...
Zuhause ist eigentlich dasselbe Spiel..Zimmer aufräumen geht gar nicht, Hausaufgaben auch fast nicht, es sei denn er hat nen guten Tag erwischt.. deswegen bekommt er schon fast keine mehr auf. Was aber nicht ganz so schlimm ist, denn er wiederholt die dritte Klasse, aus weiser vorraussicht. Dann ist er ständig seine Geschwister am ärgern, provozieren, trizen, die Katzen sind schon gar nicht sicher vor ihm. Aber er meint das alles gar nicht böse, das ist ja das schlimmste dadran.. er weiss einfach nicht mehr wie man normal mit anderen menschen und Tieren umgeht.
Und er macht ständig laute.. quitscht, ruft ect.. Wutanfälle bekommt er zuhause fast gar keine, aber wahrscheinlich auch nur, weil ich mittlerweile weiß wann seine Grenze erreicht ist und ich die Situation vorher schon so gut wie es geht entschärfe ( was für seinen kleinen Bruder manchmal extrem unfair ist, aber es geht im Moment nicht anders)
Leider ist er mittlerweile soweit rückläufig, das er sogar seine Brote nur noch ohne Kruste isst...
Seinen Mrt Termin hat er hinter sich gebracht.. insgesamt haben wir zwei Anläufe gebraucht, da er sich beim ersten mal verweigert hat... beim zweiten Termin also wurde er unter Vollnarkose gelegt, damit die Untersuchung stattfinden konnte. Vom Mrt erhoffen die Ärzte sich zu sehen ob eventuell eine wasseransammlung/abalgerung im Gehirn verantwortlich für sein Verhalten ist.
Einerseits habe ich da Angst vor, andererseits hoffe ich insgeheim auf eine solche Diagnose...dann würde zwar eine schwierige Op anstehehen, aber anschliessend würde er schneller, einfacher lernen und wäre eben nicht Krank oder hätte gar eine Behinderung.
Diese Woche steht der Ekg Termin an. das ist einfach nur um zu sehen ob er keine Herz rhytmus störungen oder einen Herzfehler hat, damit er wieder Medikamente verschrieben bekommen kann. damit er endlich wieder sein Gefühlschaos und die Wutausbrüche in Griff bekommt, damit er endlich wieder "sein Chaos im Kopf" Herr wird.
Und ende des Monats steht dann der EEg Termin an.. auch noch mal um eventuelle Abweichungen ab zu checken im Gehirn.
Wir sind derweil ans MVZ also dem Medizinischen Versorgungszentrum gebunden.. dort ist der Oberarzt für Rene zuständig und wir haben eine Sozialpädagogin zur Seite gestellt bekommen. Zusätzlich schauen wir noch mit dem Jugendamt, welche Möglichkeiten es zur Förderung gibt. Wir denken da ganz geziehlt an eine Tagesgruppe.. dort würde er nach der Schule hingehen und weiter pädagogisch gefördert werden, aber eben nicht schulisch.
Alle aktivitäten die ich ihm anbiete an Sport oder freizeit, lehnt er zu 90% ab.
Ich hoffe sehr das es ihm bald wieder besser geht...
In der neuen Schule:
02.09.2010
Zitat:
Bei uns gehts nun "gut" los. Und ich krieg schon wieder Bauchschmerzen.
Gestern hatte Rene seinen ersten Anfall, stand so im Hausaufgabenheft
Sehr geehrte Frau W. es gab heute einen zwischenfall mit S. rene hat sehr heftig reagiert. Wir hatten mühe ihn zu beruhigen. Wir können am Freitag drüber sprechen
Am Freitag habe ich Elterngespräch wegen weiter Förderung für rene, also passt das.
ich hab rene angesprochen, was denn passiert ist und er erzählte, das eine sechstklässlerin (die ja praktisch mit im selben Raum sind) ihm gesagt hat, das die lehrerinnen meinten sie würden sich fragen wie renes alte Lehrerinnen es geschafft haben ihn in die 5. Klasse zu versetzen und dann hat das Mädel angeblich noch gesagt, sie würden rene von der schule schmeissen. Rene erzählte, das sie ihn anschliessend auf den Boden geschmissen habe.
Na tolle wurst dachte ich mir, geht ja klasse los. heute musste ich Rene wieder bringen, da sie in einem anderen gebäude mit einem anderen schulweg unterricht haben heute und rene den noch nicht gefahren ist.
Bin gleich zu dem Mädel hin und habe gefragt was passiert ist. Sie ging gleich in die "Angriffs-verteidigungs - haltung" bis ich sie erst mal runterholte und meinte, ich mache ihr keine Vorwürfe, sondern wolle nur wissen was passiert ist.
Sie erzählte dann erst, das rene sie provoziert hat und sie ihm am Arm gefasst. dann erzählte sie, das rene ohne Grund am rumschreien war und sie ihm gesagt habe, er solle nicht so rumschreien, er würde von der Schule fliegen und das sie ihn in Arm genommen habe und rene sich nach vorne geschmissen hat.
Als ich dann sagte, das Rene aber das gefühl hat, das sie ihn geschubst hat, meinte sie nur, dass das ja gar keine Absicht gewesen ist ihn zu schubsen, dass das ausversehen passiert ist.
was denn nu? Tröstend in arm genommen und dabei ausversehen geschubst? das Mädel ist 3!! köpfe größer als Rene, sogar ich musste (ok ich bin klein, aber größer als rene) musste zu ihr hochschauen. Und sie ist mal eben 2 jahre älter. Rene ist sowieso in neuen Situationen total überfordert und von fremden angefasst werden mag er erst recht nicht.
ich denke sie hat ihn an der schulter gepackt und rene wollte sich dem "griff" entreissen und sie hat nachgeholfen. was passiert ist,ist am ende egal. ich habe ihr erklärt, das rene sich nicht wehren kann, wenn ihn einer ärgert, das er anfängt zu schreien, das er einfach nicht weiss wie das geht "sich zu wehren" und das er niemals ohne Grund anfängt zu schreien. Und das wenns mal soweit ist, man ihn einfach in ruhe lassen sollte und ihn schon mal gar nicht anfassen darf. Sie nickte nur brav. Anschliessend bin ich auf Kindergarten niveau gegangen und habe gefragt ob die sich denn mittlerweile wieder vertragen haben. Sie verneinte. Also meinte ich dass es besser sei, das sie sich vertragen, immerhin müssen sie noch ne ganze weile miteinadner auskommen und beide gaben sich ganz brav die Hand.
Kann ja heiter werden dies jahr
Zitat:
ich stehe gerade auf explodieren...
rene ist gerade nach hause gekommen...ungefähr 45 min zu früh
er stampfte in die wohnung und erzählte mir, das die 6. klasse jetzt zur feindesklasse geworden ist, da sie ihn alle ärgern...ausser die beiden mädchen (mit denen hatte ich heute morgen ja gesprochen)
als ich ihn fragte wieso er schon zuhause ist, ob die Lehrer gesagt haben er kann gehen, sagte er "keine ahnung, ich hab mich aufgeregt, da sagten sie ich dürfe gehen"
ey das ist ne Förderklasse und die haben mit 3!!! Pädagogen 10 Kinder nicht im Griff? Die haben nicht mal ein kind im griff, das deswegen nach hause darf???? es steht nicht mal ein Eintrag im Hausaufgabenheft
Oh die können sich morgenfrüh auf was gefasst machen, ich bin geraede sooosauer.. ich glaube, wenn sich das alles nicht schnellstens auflöst, besteht die 5. klasse bald nur noch aus einem schüler...
07.09.2010
Zitat:
Nach diesem ganzen Theater hatte ich ein Elterngespräch
lehrerin (mit der ich schon angeeckt war und die rene auch nicht ausstehen kann): Wir haben ja zu einem Gespräch geladen um zu sehen wie wir mit Rene weiter kommen und wie wir ihn weiter fördern können. dazu hat sich diese Woche eine menge getan und ist vorgefallen, das wir sehr froh sind dieses Gespräch zu führen.
ich: Ja, das finde ich gut ich hab auch einige Punkte, aber fangen sie mal an
Lehrerin: nein, das mag ich nicht. So mag ich das nicht
ich: (verdutzt guck) wie das mögen sie nicht
lehrterin: genau so redet ihr sohn mit mir
ich??
ab dem moment wars eigentlich schon gelaufen, egal was ich gesagt hab sie hats in falschen hals bekommen.
ich hab mich irgendwann recht weit zurück gehalten, da ich ihr gerne sonst was and en kopf geschmisen hätte. Sie hatte die Arme vor ihrer Brust verschränkt (gut ich auch , beruht also auf gegenseitigkeit diese Liebe) und drehte sich irgendwann von mir weg und sprach nur noch mit unserer familienhilfe
erst als sie kurz vor ende des gespräches den raum verlassen hat und nur noch die andere lehrerin und die sonderpädagogin anwesend war, hat sich die stimmung entspannt und man konnte normal reden
der Inhalt des Gespräches.. Gleich in den ersten 5 minuten wurde mir unmissverständlich von ihr klar gemacht, das dies nicht die geeignete schulform für rene ist, dass sie nicht sieht, wie rene das ziel dieses projektes erreichen kann (in regelunterricht kommen)
Ich versuchte raus zu finden wieso die das gleich nach zwei wochen so sahen und die antwort war, da er sich verweigerte (bei ihr, die wir beide nicht leiden können) und das er ihr öfters an kopf schmeisst, was er von ihr hält und das nicht wirklich nett verpackt (das ist bnicht in ordnung da gebe ich ihr recht)
es wurde gesagt, das rene sich nicht einfügt und den ganzen unterricht durcheinaner wirbelt (2 schüler wohlgemerkt)
als ich anbrachte das er sich auf anderen schulen genau so verhalten hat, das er aber gerade wenn er gefördert wird, sich noch "fügt" das alles was er braucht zeit ist.. wurde mir zu verstehen gegeben, das er die zeit nicht bekommt und das nach alternativen geschaut wird.
erst als sie den raum verlassen hat, konnte ich normal reden mit der anderen Lehrerin und es wurde produktiv nach Lösungen gesucht und ich wurde auch angehört.
Mit dabei war meine Familienhilfe die sich weiter mit mir um die Aspergerdiagnose kümmert
Montag habe ich auf eigenen Wunsch eine Schriftliche Beurteilung der Lehrerin erhalten, für die weiteren Wege die wir gehen müssen. Der Inhalt.. sehr heftig... hat mich um drei jahre in die Zeit zurück versetzt.
Mit dem schreiben sind meine Familienhilfe und ich heute zu seiner ADHS Ärztin gegangen.
Sie hat uns mehrere möglichkeiten aufgegeben wie wir weiter machen können... wir selber wussten nicht mehr weiter und wollten uns noch mal an die Autismusambulanz Rostock wenden. Aber seine Ärztin hält nicht viel von dieser Instanz und empfahl uns eine Ärztin in Wismar, zur ambulanten Diagnosestellung oder ein stationärer Aufenthalt in einer klinik in berlin.
Erst dachte ich, Oh je stationär, das schafft er niemals.. aber dann kam mir in den Sinn, das es ja genau darum geht.
Bis es soweit ist, wirds wohl noch ein bisschen dauern, immerhin gibts da auch wartezeiten, Renes ADHS Ärztin kennt den Proffessor dieser Klinik persönlich, dieser kommt Anfang Oktober und hält eine Lesung für Ärzte. Dorthin hat mich die Ärztin gleich mit eingeladen und im Vorfeld würde sie sich schriftlich mit ihm in kontakt setzen. ich hoffe jetzt ganz dolle auf Vitamin B, das er sehr schnell einen Platz bekommen würde.
Nach den ganzen Diagnsoen letztes Jahr, hat seine Ärztin heute ganz nebenbei noch einen Knick senk fuß diagnostiziert...und ihn gleich an einen Orthopäden überwiesen. Dort haben wir mitte September nun einen termin und Rene wird wohl Einlagen bekommen. Im normalfall wohl eher harmlos, aber Rene klagt bei längeren strecken über schmerzen in den Füßen
das macht mich gerade wieder so sauer. der Junge hat in seinem Leben soviele Ärzte gesehen und keinem ist eine fehlstellung aufgefallen? grrr
was wir akut an der Schulischen Situation machen.. wir schauen mal, ob er eventuel Unterdosiert ist, ich hab verschiedene Dosierungen Medikinet mitbekommen und soll austesten, was am besten passt, wie es ihm am besten geht.
Sollte er von der Scjhule ausgeschlossen werden, bevor wir eine Lösung gefunden haben, sol ich mich postwendend an sie wenden.
16.01.2011 14:44
Zitat von Invinceable:
Das Adhs haben wir gut im Griff, er bekommt Medis und wir beide wissen mittlerweile wann er "overload" hat bzw wann er reizüberflutet ist und ihm alles zuviel wird.
Das Asperger, ja wie arg das ist weiss ich nicht, ich weiss nur, das er Hilfe braucht. er ist wie gesagt Entwicklungsverzögert und kommt mit gleichaltrigen gar nicht klar. seine Freunde, die paar die er hat, sind allesamt jünger wie er und die bleiben ihm auch nur "treu" weil sie ihn so kennen und weil ich immer wieder hinterher bin, er selber hat keine ahnung wie man soziale kontakte pflegt.
Hast du deinen kleinen mal auf Depressionen Testen lassen, so viel wie er in der Schule mitgemacht hat. ADS neigen dazu auch sehr oft an anderen Psychischen Erkrankungen zu bekommen. Borderline, Depressionen, Ängste. Da ADS/ADHS anderst sind wie normale Menschen und mit der normalen Welt selten klar kommen. Stoßen sie oft an ihre Grenzen, versagen und Leiden darunter. Dadurch kommt es sogar sehr oft dazu, dass Kinder unter 10 schon mit enormen Depression zu kämpfen haben.
16.01.2011 14:50
Ich denke auch, wenn es kein ADS in der Familie gibt. Auf den Sauerstoffmagel wärend der Geburt zurück zuführen ist. Was anderes wäre eventuell ein Kidd- Syndrom. Was sich aus einem Kiss entwickelt, wenn es nicht behandelt wird. Das würde auf die Schreiattacken ab dem 2. Monat hin sprechen. Aber dann würde die Medis anderster wirken.
*hust* ich habe es selber, also ADS und bin auch im geistigen Alter nicht so alt wie ich eigentlich bin.
Ich hatte aber sehr viel glück mit Lehrer usw. gehabt. Das es sich wahrscheinlich nicht so stark entwickelte, wie bei deinen Sohn.
*hust* ich habe es selber, also ADS und bin auch im geistigen Alter nicht so alt wie ich eigentlich bin.
Ich hatte aber sehr viel glück mit Lehrer usw. gehabt. Das es sich wahrscheinlich nicht so stark entwickelte, wie bei deinen Sohn.
16.01.2011 14:50
Zitat von Nicolche:
Zitat von Invinceable:
Das Adhs haben wir gut im Griff, er bekommt Medis und wir beide wissen mittlerweile wann er "overload" hat bzw wann er reizüberflutet ist und ihm alles zuviel wird.
Das Asperger, ja wie arg das ist weiss ich nicht, ich weiss nur, das er Hilfe braucht. er ist wie gesagt Entwicklungsverzögert und kommt mit gleichaltrigen gar nicht klar. seine Freunde, die paar die er hat, sind allesamt jünger wie er und die bleiben ihm auch nur "treu" weil sie ihn so kennen und weil ich immer wieder hinterher bin, er selber hat keine ahnung wie man soziale kontakte pflegt.
Hast du deinen kleinen mal auf Depressionen Testen lassen, so viel wie er in der Schule mitgemacht hat. ADS neigen dazu auch sehr oft an anderen Psychischen Erkrankungen zu bekommen. Borderline, Depressionen, Ängste. Da ADS/ADHS anderst sind wie normale Menschen und mit der normalen Welt selten klar kommen. Stoßen sie oft an ihre Grenzen, versagen und Leiden darunter. Dadurch kommt es sogar sehr oft dazu, dass Kinder unter 10 schon mit enormen Depression zu kämpfen haben.
ich weiss.
er galt als 3 jähriger schon als depressiv.. wobei ich den psychater von damals nur schwer ernst nehmen kann.
Eine wirkliche depression hat rene nicht und ich denke, man sollte sehr vorsichtig mit dem begriff umgehen. Aber ja in schweren Zeiten neigt er zur Depression. Aber das ja auch irgendwie kein wunder.
Da er aber ärtztlich und sozial pädagogisch bestens versorgt ist, wird immer sofort eingegriffen
16.01.2011 14:53
Zitat von Nicolche:
Ich denke auch, wenn es kein ADS in der Familie gibt. Auf den Sauerstoffmagel wärend der Geburt zurück zuführen ist. Was anderes wäre eventuell ein Kidd- Syndrom. Was sich aus einem Kiss entwickelt, wenn es nicht behandelt wird. Das würde auf die Schreiattacken ab dem 2. Monat hin sprechen. Aber dann würde die Medis anderster wirken.
*hust* ich habe es selber, also ADS und bin auch im geistigen Alter nicht so alt wie ich eigentlich bin.
Ich hatte aber sehr viel glück mit Lehrer usw. gehabt. Das es sich wahrscheinlich nicht so stark entwickelte, wie bei deinen Sohn.
Kiss ist es defibnitiv nicht, wurde auch alles getestet.
sein damaliger Kinderarzt, also der zweite der ihm seh viel zeit gewidmet hat, hat sogar Blut und chromosonentests gemacht. welche die nur seltens gemacht werdemn die nur in zwei labore in Dl durchgeführt werden und fast nie von der KK übernommen werden (meine hat sie übernommen) da ist raus gekommen, das er Fleisch langsamer verdaut als er sollte. hat auch irgendein namen, den hab ich aber vergessen, leider
16.01.2011 14:54
Zitat von Invinceable:
Zitat von Nicolche:
Zitat von Invinceable:
Das Adhs haben wir gut im Griff, er bekommt Medis und wir beide wissen mittlerweile wann er "overload" hat bzw wann er reizüberflutet ist und ihm alles zuviel wird.
Das Asperger, ja wie arg das ist weiss ich nicht, ich weiss nur, das er Hilfe braucht. er ist wie gesagt Entwicklungsverzögert und kommt mit gleichaltrigen gar nicht klar. seine Freunde, die paar die er hat, sind allesamt jünger wie er und die bleiben ihm auch nur "treu" weil sie ihn so kennen und weil ich immer wieder hinterher bin, er selber hat keine ahnung wie man soziale kontakte pflegt.
Hast du deinen kleinen mal auf Depressionen Testen lassen, so viel wie er in der Schule mitgemacht hat. ADS neigen dazu auch sehr oft an anderen Psychischen Erkrankungen zu bekommen. Borderline, Depressionen, Ängste. Da ADS/ADHS anderst sind wie normale Menschen und mit der normalen Welt selten klar kommen. Stoßen sie oft an ihre Grenzen, versagen und Leiden darunter. Dadurch kommt es sogar sehr oft dazu, dass Kinder unter 10 schon mit enormen Depression zu kämpfen haben.
ich weiss.
er galt als 3 jähriger schon als depressiv.. wobei ich den psychater von damals nur schwer ernst nehmen kann.
Eine wirkliche depression hat rene nicht und ich denke, man sollte sehr vorsichtig mit dem begriff umgehen. Aber ja in schweren Zeiten neigt er zur Depression. Aber das ja auch irgendwie kein wunder.
Da er aber ärtztlich und sozial pädagogisch bestens versorgt ist, wird immer sofort eingegriffen
Das ist gut, es gibt spetzielle schule für ADS Kinder, ich war auch auf einer, zumindestens die ersten 5 Jahre, ab der 5. war ich in der Regelschule. Ich wurde eine Stufe runter gestuft, damit ich vom geistigen Alter, der klasse entspreche.
16.01.2011 15:01
Zitat von Invinceable:
Zitat von Nicolche:
Ich denke auch, wenn es kein ADS in der Familie gibt. Auf den Sauerstoffmagel wärend der Geburt zurück zuführen ist. Was anderes wäre eventuell ein Kidd- Syndrom. Was sich aus einem Kiss entwickelt, wenn es nicht behandelt wird. Das würde auf die Schreiattacken ab dem 2. Monat hin sprechen. Aber dann würde die Medis anderster wirken.
*hust* ich habe es selber, also ADS und bin auch im geistigen Alter nicht so alt wie ich eigentlich bin.
Ich hatte aber sehr viel glück mit Lehrer usw. gehabt. Das es sich wahrscheinlich nicht so stark entwickelte, wie bei deinen Sohn.
Kiss ist es defibnitiv nicht, wurde auch alles getestet.
sein damaliger Kinderarzt, also der zweite der ihm seh viel zeit gewidmet hat, hat sogar Blut und chromosonentests gemacht. welche die nur seltens gemacht werdemn die nur in zwei labore in Dl durchgeführt werden und fast nie von der KK übernommen werden (meine hat sie übernommen) da ist raus gekommen, das er Fleisch langsamer verdaut als er sollte. hat auch irgendein namen, den hab ich aber vergessen, leider
Lösst das irgendetwas aus?
Hast du mal gedacht an kleine Erfolgserlebnisse. So Belohnungslisten, immer wenn er was tollen gemacht hat, gibt es einen punkt und am ende, darf er sich was aussuchen zum spielen. Hat bei mir immer wahre wunder gewirkt. Ich freute mich immer so.
Meine Mama hatte ja 3 von solcher sorte. Papa, ich und meine Schwester
Also bei uns wird es vererbt, mein sohn hat es nämlich auch.
16.01.2011 15:05
ich vermute bei mir ein adhs und bei seinem vater ein ads.
meine testung habe ich abgebrochen nach dem Unfall von meinem aneren sohn letztes jahr und sein vater will nichts davon hören.
Mir ists aber aich relativ egal wo es herkommt, ändern tut es nix.
ja klar haben wir belohnunglisten ect durch, dadurch das er aber eben nicht "nur" adhs hat, sondern auch das asperger, greift das bei ihm nicht.
wie gesagt das adhs haben wir gut im griff... nur das asperger nicht.
meine testung habe ich abgebrochen nach dem Unfall von meinem aneren sohn letztes jahr und sein vater will nichts davon hören.
Mir ists aber aich relativ egal wo es herkommt, ändern tut es nix.
ja klar haben wir belohnunglisten ect durch, dadurch das er aber eben nicht "nur" adhs hat, sondern auch das asperger, greift das bei ihm nicht.
wie gesagt das adhs haben wir gut im griff... nur das asperger nicht.
16.01.2011 15:12
ach so wegen der Fleischfrage.. nein, löst nix aus is auch nicht weiter wichtig. Nur schön zu wissen, das wen er sich Nährstoff reich ernähren soll, er eben weniger Fleisch essen sollte, da er dadurch viel länger satt ist
(und es passt zur Jäger sammler theorie^^)
(und es passt zur Jäger sammler theorie^^)
23.02.2011 23:12
Hallo alle miteinander,
ich hab deinen Anfangsbericht mehr oder weniger überflogen. Bin nur darauf aufmerksam geworden, da im Thread-Titel etwas vom Asperger steht.
Ich lass mich selbst z.Z. in der Charité Berlin durchchecken, da der Verdacht bei mir besteht und mein Bruder schon "positiv" darauf getestet wurde.
Ich wär sehr daran interessiert wie sich dein Sohn "so benimmt", da ich nicht mehr viel aus meiner Kindheit weiß und meinen Sohn schlecht einschätzen kann. Ich hab bei ihm den Verdcaht, dass er auch ein wenig davon abbekommen hat.
Bei uns kommt es von der väterlichen Seite. Mein Bruder und ich haben denselben Vater. Meine Schwester (mit nem anderen Vater) ist nicht betroffen und meine Mutter auch nicht.
LG Hausi
ich hab deinen Anfangsbericht mehr oder weniger überflogen. Bin nur darauf aufmerksam geworden, da im Thread-Titel etwas vom Asperger steht.
Ich lass mich selbst z.Z. in der Charité Berlin durchchecken, da der Verdacht bei mir besteht und mein Bruder schon "positiv" darauf getestet wurde.
Ich wär sehr daran interessiert wie sich dein Sohn "so benimmt", da ich nicht mehr viel aus meiner Kindheit weiß und meinen Sohn schlecht einschätzen kann. Ich hab bei ihm den Verdcaht, dass er auch ein wenig davon abbekommen hat.
Bei uns kommt es von der väterlichen Seite. Mein Bruder und ich haben denselben Vater. Meine Schwester (mit nem anderen Vater) ist nicht betroffen und meine Mutter auch nicht.
LG Hausi
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