Mütter- und Schwangerenforum

Dinah ist da oder "Ich komm früher"

Zartana
79 Beiträge
02.02.2013 12:13
Gestern bin ich nach 8 Tagen Krankenhausaufenthalt endlich wieder nach Hause gekommen, und das nicht allein sondern mit meinem ganz besonderem Schatz.
Die Kleine sollte eigendlich erst am 19.Februar zur Welt kommen doch hat sie es anders gewollt.
Am 24.01 sollte sich ihre Ankunft bemerkbar machen denn völlig unerwartet platzte mir an diesem Abend die Fruchblase.
Zuerst konnte ich das garnicht richtig einordnen ich glaubte sogar ich hätte mir in die Hose gemacht.
Das konnte aber bei der Menge an Flüßigkeit garnicht der Fall sein weshalb ich meine Schwester anrief und sie fragte ob es die Fruchtbalse sein könnte.
Sie sagte ja, schließlich konnte sie aus erfahrung sprechen, so das ich mich dafür entschied meinen Mann auf der Arbeit anzurufen.
Der machte sich gleich voller Panik auf den Weg nach Hause, ebendso sagte meine Schwester sie käme.
Kaum 5 minuten später (gut das mein Mann nur eine Straße weiter arbeitet) waren beide dann bei mir.
Meine Schwester rief einen Krankenwagen (wir haben keinen Führerschein und hatten auch sonst keinen Fahrer) mein Mann packte noch einige Dinge in die Klinktasche und ich freute mich einfach nur.
Im Krankenwagen wurde es dann sehr eng weil sie meine Schwester mitnahmen obwohl sie das nicht gedurft hätten.
Ca. 20minuten dauerte die Fahrt ins Klinikum, bis dahin machten sich keinerlei Wehen bemerkbar.
In der Klinik angekommen wurde ich im Kreissaal gleich ans CTG angeschlossen mit dem ernüchternden Ergebniss, keine Wehen.
So packte man mich und meinen Mann in ein Zimmer, meine Schwester fuhr Heim und so sollte der Abend dann enden.
Am nächsten morgen verabreichte man mir einen Wehencocktail (fürchterliches Zeug) das wiederrum keinerlei Wehen auslösen sollte.
So verging auch der freitag ergebnisslos.
Am Samstag morgen wurde ich dann untersucht und bekam ein Gel verabreicht das angeblich sehr wirksam war.
Doch das erste Gel brachte nichts, ebendso die Zweite Spritze 6 Stunden später.
Wieder war ein Tag vergangen (an dem ich nicht laufen durfte) ohne das sich etwas tat.
Beim Ultraschall sah man das die Kleine zwar richtig lag nur konnte man beim tasten fühlen das sie einfach nicht tief genug im Bekcen lag.
Die Gefahr das ich durchs laufen die Nabelschnur in bewegung bringen könnte war zu hoch.
Wenn die vor den Kopf der Kleinen rutschen würde so würde ihre Versorgung nicht mehr gewährleistet sein.
Am Sonntag morgen sollte ich es erneut mit Gel probieren, was ich auch tat, wieder zweimal an diesem Tag.
Jedoch erneut ohne eregbniss.
Ich war am ende mit meinen Nerven, weinte nur noch und konnte nicht verstehen wieso alle Frauen die nach mir im Krankenhaus ankamen vor mir entbunden hatten.
Bei meiner Zimmernachbarin wirkte das Gel sogar innerhalb von 2 Stunden!
Montag morgen sprach dann ein Arzt mit mir, sagte er könne nicht versprechen das es auf diesem Wege klappen konnte aber man könnte ja weiterhin die Gelvariante versuchen.
Oder ob ich einen Kaiserschnitt möchte.
Diese Option war für mich die einzig tragbare.
Mein Nervenkostüm war nicht mehr vorhanden, ich heulte jeden und alles zu, bekam immer schlechtere Laune und wurde auch immer verzweifelter.
Also sagte ich das ich mir einen Kaiserschnitt wünschte, was der Arzt auch verstehen konnte.
Kaum 5 Stunden später wurde ich in den OP gebracht und bekam dort meine Spirunalanästhsie.
DAS war schmerzhaft, und noch jetzt habe ich blaue Flecken vom abtasten meiner Becken.
Doch nachdem ich das überstanden hatte und die Betäubung wirkte, mein Mann da war vergingen kaum 15 minuten bis ich den ersten Schrei meiner Tochter vernahm.
Kurz wurde mir ihr kleines schönes gesicht gezeigt dann wurde sie kurz gesäubert und mir einen moment neben den Kopf gelegt.
Mein Mann verließ schließlich mit einer Op Shcwester und seiner Tochter den OP um bei der U1 dabei zu sein.
Ich mußte noch genäht werden und eineinhalb Stunden um Aufwachraum verbringen bevor auch ich den ersten Kontakt zu meiner Tochter bekam.
Man legte sie mir auf die nackte Brust und so stellten wir die erste Bindung zueinander her.

Alles im allen kann ich sagen es war die richtige Entscheidung nicht ewig einleiten zu lassen (zumal sich während des KS heraustellte das die kleine Schief im becken lag), und jetzt beginnt die Kuschelzeit zuhause.
Für mich war es, trotz des vielen frustes und den Millionen Tränen das schönste Erlebniss meines Lebens.
SaschasEngel09
797 Beiträge
02.02.2013 12:44
Herzlichen Glückwunsch zu deiner Tochter und eine schöne Kennenlernzeit
Pinkkitty2207
1084 Beiträge
02.02.2013 13:00
herzlichen Glückwunsch und ne ganz tolle erste kennenlernzeit
geniess es sie werden soo schnell gross
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