februarmami 2013 hat entkugelt....vorsicht sehr langer bericht und nicht so schön
28.02.2013 16:51
Lea Sophie geb 21.2.2013
Mittwoch, den 20.02 um 8 uhr morgens gings zur Einleitung in die Uni .
Ich war kaum aufgeregt oder nervös. Ich konnte mir nicht vorstellen, in einpaar std vllt meine Tochter in den armen zu halten und dass die Geburt los gehen würde.
Sie strampelte in meinem bauch so wie immer und streckte ihren hintern unter meinen rippen. Unvorstellbar, dass bald Ruhe in mein Bauch wieder herrschen würde.
Nach dem unauffälligen ctg bekam ich dann gegen halb neun das vaginalzäpfchen zum wehen einleiten.
Wir bezogen das zimmer und ließen durch das uni gelände.
Um halb elf fingen langsam die wehen an. Sie waren noch nicht so schlimm.
Um 12 uhr ging ich zum ctg, man konnte schon kleine regelmäßige wehen erkennen J
Weiter gings. Eine stunde später fuhr mein freund nach hause, um was zu essen. Er wolle später wieder kommen bzw. wenn sich was tun würde.
Gegen 14:30 wurden die wehen stärker und ich wurde innerlich unruhig, sodass ich beschloss, wieder durch das ganze gelände zu laufen. Ich kaufte mir ein Brötchen, was ich essen wollte, aber ich war so unruhig, dass ich es lieber spazieren trug. Ich lief im Unigebäude im Treppenhaus alle Treppen hoch und runter, bis die wehen, die schon ziemlich stark wurden, mich jedes Mal ausbremsten.
Schließlich ging ich auf mein zimmer, wo ich versuchte mich hinzulegen. Aber da hatte ich das gefühl, dass die wehen da noch stärker wären. Also lief ich im zimmer auf und ab und machte meine bettnachbarin, die auch zur Einleitung stationär aufgenommen wurde, ebenfalls nervös. So ließen wir zu zweit durchs zimmer.
Kurz vor 16uhr ging ich wieder zum ctg, die wehen waren schon so stark, dass ich zum teil veratmen musste. Ich fragte nach schmerzmedikation, ich bekam keine, erstmal sollte das ctg abgewartet werden.
Während ich da lag, waren die wehen sehr stark und ich wusste nicht, wie ich liegen sollte. Man sah schon etwas stärkere wehen auf dem gerät. Die wehen kamen alle 3-6 minuten.
auf einmal spürte ich gegen 16:15 ein leichtes Plupp im unterleib, verdrängte es und schob es auf meine maus, die hin und wieder sich bewegte.
Bei der nächsten wehen merkte ich auf einmal ganz deutlich, wie ich nass wurde. Also klingelte ich. Sofort kam eine Hebamme und schaute nach.
Mir ist tatsächlich die Fruchtblase geplatzt. Ich wurde untersucht (Muttermund war schon auf 4cm geöffnet) und wurde umgezogen und durfte aufs zimmer gehen. Mich fertig machen für den kreissaal.
Ich brauchte so lange um überhaupt was zu machen, die wehen kamen immer regelmäßiger und verallding stärker.
Ich rief dann mein freund an, er kam dann sofort. Er war aufgeregter als ich und war ziemlich verpeilt.
Dann wurde ich gegen 17 ur abgeholt, die Hebamme schob mein bett und ich schlurfte im schneckentempo hinterher. Ans hinlegen oder setzen war nicht mehr zu denken.
Mein freund blieb bei mir, im kreissaal lief ich hin und her. Die wehen musste ich schon komplett veratmen.
17:45 sollte ich mich hinlegen wegen ctg schreiben.
Mein freund saß artig neben mir am bett und hielt meine hand, während ich die wehen ertragen wurde.
Gegen 18: 15 uhr klingelte ich, ich konnte nicht mehr. Mir blieb vor schmerzen schon die luft weg und wollte was gegen die schmerzen haben.
Ich sollte dann eine PDA bekommen, aber der Narkosearzt war bei einem notfall und würde erst in einer stunde kommen.
Um die schmerzen bis dahin zu überbrücken bekam ich über den tropf ein anderes schmerzmittel, was überhaupt nicht half. Ziemlich vernebelt von dem tropf kratzte ich mir mit einer hand den linken Oberschenkel auf, während mein freund die andere hand festhielt. Er war ziemlich hilflos.
Zwischen den wehen meinte ich nur noch, dass ich placebo bekommen würde statt was gegen die schmerzen, dann fand ich mein humor wieder und bot den Hebammen geld an, damit der Narkosearzt schneller kommen möge und riss witze. Körperlich war ich so fertig, ich wollte nur noch, dass es vorbei ist, damit ich schlafen konnte. endlich meine maus in den armen halten.
Um 19:30 kam dann endlich der Narkosearzt, den ich “verhimmelte”. kaum zu glauben, aber ich freute mich, ihn zu sehen.
Ich bekam meine pda, endlich.
Das legen der PDA merkte ich kaum, ich war so unkontrolliert am zittern, sodass die Hebamme mich an Bettrand festhalten musste. Ich hatte kurz vorher ein wehenhemmer bekommen.
Die schmerzen wurden besser, die wehen merkte ich noch ziemlich deutlich, aber ich konnte die wieder aushalten. Die wehen kamen alle 3 minuten.
Ich lag lag ruhig im bett, zwischen den wehen schlief ich tatsächlich ein, sodass mein freund mich jedes Mal wecken musste und sagen musste : bring erst kind zur welt, dann kannste schlafen!
20:15 wurde ich wieder untersucht , mumu war schon auf 8 cm J
Allerdings gingen bei jeder wehe die Herztöne der kleinen auf knapp 100-110.
Wir hatten die Hoffnung, dass die kleine jetzt die nächsten die minuten kommen müsste.
Aber nichts passierte mehr.
Die wehen wurden schwächer und kamen unregelmäßiger. Ich wurde immer schwächer, mein freund wurde langsam unruhig.
Eine Hebammenschülerin blieb bei uns und beobachtete das ctg.
Zwischendurch sollte ich mich mal von links auf rechts drehen und wieder zurück, damit die geburt weiter gehen sollte. Auch das half nichts.
Kurz vor 22uhr holte die Hebamme die Ärztin, da ihr die Herztöne nicht mehr gefielen und die wehen kamen vllt nur noch alle 10-15 min.
Die ärtzin war sehr nett. Sie wollte mir ein wehentropf verpassen, damit die geburt wieder angekurbelt würde. Allerdings müsste sie vorher der kleinen maus blut abnehmen, um zu schauen, wie die Versorgung noch wäre. Schließlich waren ja die Herztöne nicht mehr gut gewesen.
Das blutabnehmen sollte mit dem punktieren des Kopfes passieren.
Wir waren uns sehr unsicher, wir wollten nicht, dass es der kleinen weh tut oder dass sich unser blut miteinander vermischt oder sonst irgendwas noch passiert.
Man konnte uns aber beruhigen, ich ließ es zu. Leider hatte ich doch das sehr starke gefühl, dass es die kleine gemerkt hatte, da sie in dem Moment in meinem bauch zuckte und trat. Mir tat es so leid. Unsere Nerven lagen plank. Wir wollten , wenn alle werte gut sind, es noch mal mit der natürlichen Geburt probieren, aber sobald die kleine weiter abbaut, würden wir einem Kaiserschnitt zustimmen.
Zum glück konnte nach zwei minuten gesagt werden, dass sie Versorgung noch gut war. Die Ärzte konnten sich nicht erklären, warum bei jeder Wehe die Herztöne der kleinen schlechter wurden. Die Hebamme beruhigte uns, sie hatte das wohl schon oft erlebt und alle Kinder kamen gesund und normal auf die welt. Das beruhigte uns einwenig.
Also kam ich an den wehentropf. Nach ein paar minuten setzten tatsächlich wieder wehen ein, die regelmäßig kamen. Ich war wieder richtig wach und einweinig fitter.
Langsam wurden die Wehen wieder so stark, dass ich veratmen musste und ich verspürte einen starken druck auf mein Steißbein.
Eine Hebammenschülerin setzte sich zu mir und hielt mir ein wärmekissen in den Rücken, was nicht wirklich half. Sie beobachtete das CTG und meinte minuten später, sie wolle die Hebamme holen, das CTG sehe nicht so gut aus.
Sofort waren wir beide wieder richtig beunruhigt. Mein freund lief auf und ab, den blick immer auf den Monitor und fing an zu schimpfen, warum man nichts machen würde.
Die Herztöne rasten bei jeder wehe von 150 runter auf ca 80.
Mittlerweile kamen die wehen alle 2 minuten.
23Uhr verspürte ich den starken drang, auf Toilette zu gehen. Mein Körper gab mir das Signal zu pressen, als müsste ich groß machen.
Mein freund klingelte.
Als wir das der Hebammen sagten, freute sie sich und meinte, dass es nicht mehr lange dauern würde.
Sie untersuchte mich und meinte nur noch, dass ich nicht pressen darf, da mein Mumu als noch bei 8 cm geöffnet war.
Ich musste gegen diesen drang ankämpfen und gleichzeitig die wehen veratmen, während mein freund neben mir immer unruhiger wurde, weil er das ctg beobachtete. Er sagte, dass die anzeige der Wehenstärker immer höher gehen würde, aber die Herztöne der kleinen immer niedriger gehen würde.
Aufeinmal entschied sich mein freund, dass unsere Tochter doch Lea Sophie heißen soll statt Linda Sophie. Bis zum dato waren wir uns noch nicht ganz einig, was den vornamen betraf. Er sollte sich den ersten namen aussuchen und ich den zweiten.
23:30 mein freund wollte gerade klingeln wegen den Herztönen, als die Hebammen mit den ärzten ins zimmer kamen und uns aufklärten, dass das Ctg schlecht aussehen würde und sie uns ein Kaiserschnitt empfehlen würden, da sie sonst nicht mehr garantieren könnten, dass das wohl der kleinen ok wäre.
Es wäre nämlich jetzt schon gefährdet.
Wir stimmten sofort zu.
Mein freund wurde aus dem zimmer geschickt, er wollte bei der geburt dabei sein und musste sich für die OP auch umziehen.
Ich wurde über die Risiken aufgeklärt, bekam wehenhämmer und wurde für den Op fertig gemacht.
Sofort fing ich wieder an, unkontrolliert zu zittern und bekam herzrasen.
Ich wurde in den OP Saal geschoben, setzte mich um und bekam noch mal was in den wirbel gespritzt oder gelegt, so genau weiß ich es nicht mehr. Die Prozedur war die selbe wie bei der PDA gewesen.
Wegen dem Zittern wurde ich fixiert. Man suchte den Herzschlag der kleinen, aber man fand nur meinen puls, der locker bei 130 war.
Wenig später fand man ihn doch noch, er war nur bei 120.
Ab der brust spürte ich nichts mehr. Ich hörte , wie die ärzte den test machtn, um zu schauen, ob ich noch was wahrnehmen konnte. Nein, ich war wie gelähmt.
23:50 mein freund wurde hereingelassen, er setzte sich an meinem kopf und hielt meine hand.
Wir versuchten uns zu unterhalten, um einwenig die Anspannung zu lockern, aber das klappte nicht.
Wir hörten wie sich die Ärzte unterhielten, ich merkte, wie mir die luft weg blieb, ich hatte einen druck auf meinem brustkorb, als würde man etwas schweres daraufdrücken.es war teilweise etwas unangehm. dann war es aufeinmal weg.
kurz nach 0 uhr, genau um 0:04 hörten wir, wie ein arzt auf einmal sagte: wir haben ein kleines Mädchen.
Gleichzeitig vernahmen wir , wie die kleine anfing laut stark zu schreien.
Statt sie mir auf die brust gelegt wurde, sah ich im Blickwinkel, wie sie schnell aus dem raum getragen wurde.
Mein freund lief sofort hinter her.
Während ich genäht wurde,lauschte ich im Nebenraum ihre schreie. Ich wollte so gerne zu ihr.
0:25 kam mein freund mit der kleinen auf dem arm zu mir und setzte sich zu mir.
Er zeigte sie mir.
Lea Sophie war bei der Geburt stolze 55cm groß, 3670 gramm schwer und kopfumfang war bei 36cm.
0:55 war ich fertig und endlich konnte ich sie in meinen armen halten.
wir kuschelten zu dritt bis den morgen um 3:30, bis mein freund heimfuhr, die kleine ins kinderzimmer kam und ich mich von der geburt soweit erholen konnte.
ich wurde aber jede std geweckt zur vitalzeichenkontrole,morgens um 5 uhr kam ich ins zimmer.
gegen 8 Uhr wurde mir wieder meine maus gebracht
den donnerstagabend war ich wieder fit und konnte aufstehen und mich duschen.
seit sonntag sind wir zuhause .
lea entwickelt sich super
Mittwoch, den 20.02 um 8 uhr morgens gings zur Einleitung in die Uni .
Ich war kaum aufgeregt oder nervös. Ich konnte mir nicht vorstellen, in einpaar std vllt meine Tochter in den armen zu halten und dass die Geburt los gehen würde.
Sie strampelte in meinem bauch so wie immer und streckte ihren hintern unter meinen rippen. Unvorstellbar, dass bald Ruhe in mein Bauch wieder herrschen würde.
Nach dem unauffälligen ctg bekam ich dann gegen halb neun das vaginalzäpfchen zum wehen einleiten.
Wir bezogen das zimmer und ließen durch das uni gelände.
Um halb elf fingen langsam die wehen an. Sie waren noch nicht so schlimm.
Um 12 uhr ging ich zum ctg, man konnte schon kleine regelmäßige wehen erkennen J
Weiter gings. Eine stunde später fuhr mein freund nach hause, um was zu essen. Er wolle später wieder kommen bzw. wenn sich was tun würde.
Gegen 14:30 wurden die wehen stärker und ich wurde innerlich unruhig, sodass ich beschloss, wieder durch das ganze gelände zu laufen. Ich kaufte mir ein Brötchen, was ich essen wollte, aber ich war so unruhig, dass ich es lieber spazieren trug. Ich lief im Unigebäude im Treppenhaus alle Treppen hoch und runter, bis die wehen, die schon ziemlich stark wurden, mich jedes Mal ausbremsten.
Schließlich ging ich auf mein zimmer, wo ich versuchte mich hinzulegen. Aber da hatte ich das gefühl, dass die wehen da noch stärker wären. Also lief ich im zimmer auf und ab und machte meine bettnachbarin, die auch zur Einleitung stationär aufgenommen wurde, ebenfalls nervös. So ließen wir zu zweit durchs zimmer.
Kurz vor 16uhr ging ich wieder zum ctg, die wehen waren schon so stark, dass ich zum teil veratmen musste. Ich fragte nach schmerzmedikation, ich bekam keine, erstmal sollte das ctg abgewartet werden.
Während ich da lag, waren die wehen sehr stark und ich wusste nicht, wie ich liegen sollte. Man sah schon etwas stärkere wehen auf dem gerät. Die wehen kamen alle 3-6 minuten.
auf einmal spürte ich gegen 16:15 ein leichtes Plupp im unterleib, verdrängte es und schob es auf meine maus, die hin und wieder sich bewegte.
Bei der nächsten wehen merkte ich auf einmal ganz deutlich, wie ich nass wurde. Also klingelte ich. Sofort kam eine Hebamme und schaute nach.
Mir ist tatsächlich die Fruchtblase geplatzt. Ich wurde untersucht (Muttermund war schon auf 4cm geöffnet) und wurde umgezogen und durfte aufs zimmer gehen. Mich fertig machen für den kreissaal.
Ich brauchte so lange um überhaupt was zu machen, die wehen kamen immer regelmäßiger und verallding stärker.
Ich rief dann mein freund an, er kam dann sofort. Er war aufgeregter als ich und war ziemlich verpeilt.
Dann wurde ich gegen 17 ur abgeholt, die Hebamme schob mein bett und ich schlurfte im schneckentempo hinterher. Ans hinlegen oder setzen war nicht mehr zu denken.
Mein freund blieb bei mir, im kreissaal lief ich hin und her. Die wehen musste ich schon komplett veratmen.
17:45 sollte ich mich hinlegen wegen ctg schreiben.
Mein freund saß artig neben mir am bett und hielt meine hand, während ich die wehen ertragen wurde.
Gegen 18: 15 uhr klingelte ich, ich konnte nicht mehr. Mir blieb vor schmerzen schon die luft weg und wollte was gegen die schmerzen haben.
Ich sollte dann eine PDA bekommen, aber der Narkosearzt war bei einem notfall und würde erst in einer stunde kommen.
Um die schmerzen bis dahin zu überbrücken bekam ich über den tropf ein anderes schmerzmittel, was überhaupt nicht half. Ziemlich vernebelt von dem tropf kratzte ich mir mit einer hand den linken Oberschenkel auf, während mein freund die andere hand festhielt. Er war ziemlich hilflos.
Zwischen den wehen meinte ich nur noch, dass ich placebo bekommen würde statt was gegen die schmerzen, dann fand ich mein humor wieder und bot den Hebammen geld an, damit der Narkosearzt schneller kommen möge und riss witze. Körperlich war ich so fertig, ich wollte nur noch, dass es vorbei ist, damit ich schlafen konnte. endlich meine maus in den armen halten.
Um 19:30 kam dann endlich der Narkosearzt, den ich “verhimmelte”. kaum zu glauben, aber ich freute mich, ihn zu sehen.
Ich bekam meine pda, endlich.
Das legen der PDA merkte ich kaum, ich war so unkontrolliert am zittern, sodass die Hebamme mich an Bettrand festhalten musste. Ich hatte kurz vorher ein wehenhemmer bekommen.
Die schmerzen wurden besser, die wehen merkte ich noch ziemlich deutlich, aber ich konnte die wieder aushalten. Die wehen kamen alle 3 minuten.
Ich lag lag ruhig im bett, zwischen den wehen schlief ich tatsächlich ein, sodass mein freund mich jedes Mal wecken musste und sagen musste : bring erst kind zur welt, dann kannste schlafen!
20:15 wurde ich wieder untersucht , mumu war schon auf 8 cm J
Allerdings gingen bei jeder wehe die Herztöne der kleinen auf knapp 100-110.
Wir hatten die Hoffnung, dass die kleine jetzt die nächsten die minuten kommen müsste.
Aber nichts passierte mehr.
Die wehen wurden schwächer und kamen unregelmäßiger. Ich wurde immer schwächer, mein freund wurde langsam unruhig.
Eine Hebammenschülerin blieb bei uns und beobachtete das ctg.
Zwischendurch sollte ich mich mal von links auf rechts drehen und wieder zurück, damit die geburt weiter gehen sollte. Auch das half nichts.
Kurz vor 22uhr holte die Hebamme die Ärztin, da ihr die Herztöne nicht mehr gefielen und die wehen kamen vllt nur noch alle 10-15 min.
Die ärtzin war sehr nett. Sie wollte mir ein wehentropf verpassen, damit die geburt wieder angekurbelt würde. Allerdings müsste sie vorher der kleinen maus blut abnehmen, um zu schauen, wie die Versorgung noch wäre. Schließlich waren ja die Herztöne nicht mehr gut gewesen.
Das blutabnehmen sollte mit dem punktieren des Kopfes passieren.
Wir waren uns sehr unsicher, wir wollten nicht, dass es der kleinen weh tut oder dass sich unser blut miteinander vermischt oder sonst irgendwas noch passiert.
Man konnte uns aber beruhigen, ich ließ es zu. Leider hatte ich doch das sehr starke gefühl, dass es die kleine gemerkt hatte, da sie in dem Moment in meinem bauch zuckte und trat. Mir tat es so leid. Unsere Nerven lagen plank. Wir wollten , wenn alle werte gut sind, es noch mal mit der natürlichen Geburt probieren, aber sobald die kleine weiter abbaut, würden wir einem Kaiserschnitt zustimmen.
Zum glück konnte nach zwei minuten gesagt werden, dass sie Versorgung noch gut war. Die Ärzte konnten sich nicht erklären, warum bei jeder Wehe die Herztöne der kleinen schlechter wurden. Die Hebamme beruhigte uns, sie hatte das wohl schon oft erlebt und alle Kinder kamen gesund und normal auf die welt. Das beruhigte uns einwenig.
Also kam ich an den wehentropf. Nach ein paar minuten setzten tatsächlich wieder wehen ein, die regelmäßig kamen. Ich war wieder richtig wach und einweinig fitter.
Langsam wurden die Wehen wieder so stark, dass ich veratmen musste und ich verspürte einen starken druck auf mein Steißbein.
Eine Hebammenschülerin setzte sich zu mir und hielt mir ein wärmekissen in den Rücken, was nicht wirklich half. Sie beobachtete das CTG und meinte minuten später, sie wolle die Hebamme holen, das CTG sehe nicht so gut aus.
Sofort waren wir beide wieder richtig beunruhigt. Mein freund lief auf und ab, den blick immer auf den Monitor und fing an zu schimpfen, warum man nichts machen würde.
Die Herztöne rasten bei jeder wehe von 150 runter auf ca 80.
Mittlerweile kamen die wehen alle 2 minuten.
23Uhr verspürte ich den starken drang, auf Toilette zu gehen. Mein Körper gab mir das Signal zu pressen, als müsste ich groß machen.
Mein freund klingelte.
Als wir das der Hebammen sagten, freute sie sich und meinte, dass es nicht mehr lange dauern würde.
Sie untersuchte mich und meinte nur noch, dass ich nicht pressen darf, da mein Mumu als noch bei 8 cm geöffnet war.
Ich musste gegen diesen drang ankämpfen und gleichzeitig die wehen veratmen, während mein freund neben mir immer unruhiger wurde, weil er das ctg beobachtete. Er sagte, dass die anzeige der Wehenstärker immer höher gehen würde, aber die Herztöne der kleinen immer niedriger gehen würde.
Aufeinmal entschied sich mein freund, dass unsere Tochter doch Lea Sophie heißen soll statt Linda Sophie. Bis zum dato waren wir uns noch nicht ganz einig, was den vornamen betraf. Er sollte sich den ersten namen aussuchen und ich den zweiten.
23:30 mein freund wollte gerade klingeln wegen den Herztönen, als die Hebammen mit den ärzten ins zimmer kamen und uns aufklärten, dass das Ctg schlecht aussehen würde und sie uns ein Kaiserschnitt empfehlen würden, da sie sonst nicht mehr garantieren könnten, dass das wohl der kleinen ok wäre.
Es wäre nämlich jetzt schon gefährdet.
Wir stimmten sofort zu.
Mein freund wurde aus dem zimmer geschickt, er wollte bei der geburt dabei sein und musste sich für die OP auch umziehen.
Ich wurde über die Risiken aufgeklärt, bekam wehenhämmer und wurde für den Op fertig gemacht.
Sofort fing ich wieder an, unkontrolliert zu zittern und bekam herzrasen.
Ich wurde in den OP Saal geschoben, setzte mich um und bekam noch mal was in den wirbel gespritzt oder gelegt, so genau weiß ich es nicht mehr. Die Prozedur war die selbe wie bei der PDA gewesen.
Wegen dem Zittern wurde ich fixiert. Man suchte den Herzschlag der kleinen, aber man fand nur meinen puls, der locker bei 130 war.
Wenig später fand man ihn doch noch, er war nur bei 120.
Ab der brust spürte ich nichts mehr. Ich hörte , wie die ärzte den test machtn, um zu schauen, ob ich noch was wahrnehmen konnte. Nein, ich war wie gelähmt.
23:50 mein freund wurde hereingelassen, er setzte sich an meinem kopf und hielt meine hand.
Wir versuchten uns zu unterhalten, um einwenig die Anspannung zu lockern, aber das klappte nicht.
Wir hörten wie sich die Ärzte unterhielten, ich merkte, wie mir die luft weg blieb, ich hatte einen druck auf meinem brustkorb, als würde man etwas schweres daraufdrücken.es war teilweise etwas unangehm. dann war es aufeinmal weg.
kurz nach 0 uhr, genau um 0:04 hörten wir, wie ein arzt auf einmal sagte: wir haben ein kleines Mädchen.
Gleichzeitig vernahmen wir , wie die kleine anfing laut stark zu schreien.
Statt sie mir auf die brust gelegt wurde, sah ich im Blickwinkel, wie sie schnell aus dem raum getragen wurde.
Mein freund lief sofort hinter her.
Während ich genäht wurde,lauschte ich im Nebenraum ihre schreie. Ich wollte so gerne zu ihr.
0:25 kam mein freund mit der kleinen auf dem arm zu mir und setzte sich zu mir.
Er zeigte sie mir.
Lea Sophie war bei der Geburt stolze 55cm groß, 3670 gramm schwer und kopfumfang war bei 36cm.
0:55 war ich fertig und endlich konnte ich sie in meinen armen halten.
wir kuschelten zu dritt bis den morgen um 3:30, bis mein freund heimfuhr, die kleine ins kinderzimmer kam und ich mich von der geburt soweit erholen konnte.
ich wurde aber jede std geweckt zur vitalzeichenkontrole,morgens um 5 uhr kam ich ins zimmer.
gegen 8 Uhr wurde mir wieder meine maus gebracht
den donnerstagabend war ich wieder fit und konnte aufstehen und mich duschen.
seit sonntag sind wir zuhause .
lea entwickelt sich super
28.02.2013 17:02
Nochmal glückwunsch Maus.
Was für ein schoener Bericht - hatte ja zwischenzeitlich auch Angst gehabt.
Aber bei den letzen Zeilen lief mir eine Träne uebers Gesicht.
Bin stolz auf Dich und die kleine.
Lea ist aber auch verdammt süss
Was für ein schoener Bericht - hatte ja zwischenzeitlich auch Angst gehabt.
Aber bei den letzen Zeilen lief mir eine Träne uebers Gesicht.
Bin stolz auf Dich und die kleine.
Lea ist aber auch verdammt süss
28.02.2013 17:24
Hey herzlichen Glückwunsch.
So ähnlich erging es uns auch
Allerdings waren ihre Herztöne zu hoch und ihr KU betrug 32 cm sodass sie zuviel Spielraum im Becken hatte und es nicht voran ging. Auch ich habe dann einen KS bekommen. Allerdings hatte ich über 16 Std Wehen.
Alles Gute euch
So ähnlich erging es uns auch
Allerdings waren ihre Herztöne zu hoch und ihr KU betrug 32 cm sodass sie zuviel Spielraum im Becken hatte und es nicht voran ging. Auch ich habe dann einen KS bekommen. Allerdings hatte ich über 16 Std Wehen.
Alles Gute euch
28.02.2013 17:38
Herzlichen Glückwunsch zur Tochter und eine schöne zeit
Ich musste grade schmunzeln
Meine Tochter heißt auch Lea und wurde mit fast den selben Daten geboren
(55cm , 3690g und 35 cm KU)
Ich musste grade schmunzeln
Meine Tochter heißt auch Lea und wurde mit fast den selben Daten geboren
(55cm , 3690g und 35 cm KU)
28.02.2013 17:41
huhu
danke für eure antworten.
ich glaube, die kleine hing irgendwo mit dem kopf im becken fest.
ja, also hut ab, wer länger wehen hatte als ich.
wenn ich mir so manche geburtsberichte durchlese, denke ich jedesmal, dass ich eine kleine heulsuse wäre
danke für eure antworten.
ich glaube, die kleine hing irgendwo mit dem kopf im becken fest.
ja, also hut ab, wer länger wehen hatte als ich.
wenn ich mir so manche geburtsberichte durchlese, denke ich jedesmal, dass ich eine kleine heulsuse wäre
28.02.2013 19:46
herzlichen Glückwunsch
und eine tolle erste kennlern- und Kuschelzeit
und eine tolle erste kennlern- und Kuschelzeit
- Dieses Thema wurde 0 mal gemerkt


