Mütter- und Schwangerenforum

Geburt meines dritten Kindes

Schokodil
10492 Beiträge
06.11.2016 22:23
Geburtsbericht von Püppi:

Da dies mein drittes Kind war und ich die beiden anderen immer übertragen habe, bin ich irgendwie davon ausgegangen, dass es dieses Mal wieder so sein würde. Und das war es auch, sogar noch schlimmer, denn ich war schon mehr als 7 Tage drüber. Die Hebamme gab mir den Tipp, scharf zu essen. Ich hab eine ganze Flasche Tabasco mit Pizza gegessen, ich habe mir scharfes Zeug beim Chinesen bestellt, scharfe Fertigsuppen gekauft. Nix war´s. Nicht eine einzige Wehe. Ich hätte immer gern den 14. oder 15. August angepeilt wegen dem Feiertag. Ich hab auch wieder diesen grässlichen Wehentee getrunken, bin spazieren gelaufen, bergauf, bergab. Alles hat nix bewirkt.
Da mein Frauenarzt nicht da war, musste ich am 16. August ins Krankenhaus zum CTG und Ultraschall. Die Ärztin war nett und meinte, Mumu fingerkuppendurchlässig, GMH steht noch, Plazenta verkalkt, für den Zeitpunkt aber ganz normal und das Gewebe schön weich. Fruchtwassermenge war okay, ich musste ab nun jeden Tag kommen, weil sich das auch ganz spontan ändern kann.

Also bin ich am 17. August gegen 10 Uhr wieder im KH aufgeschlagen, CTG wunderbar, keine Wehe, wie auch die Tage davor. Herztöne ab und an etwas hoch, aber okay. Eine andere Assistenzärztin machte Ultraschall und fragte mich, ob ich einen Blasensprung gehabt habe, es ist kaum noch Fruchtwasser vorhanden und was die Ärztin gestern dazu gesagt hätte. Hatte ich ganz sicher nicht. Dann fragte sie mich auch noch, ob ich rauche, weil die Plazenta stark verkalkt ist. Hallo?! Nein!! Ich sagte zu ihr, ich hätte nur so eine rauhe Stimme, weil ich stark erkältet bin. Sie sagte, sie möchte mit der Einleitung nicht mehr lange warten wollen, kein Fruchtwasser ist ein schlechtes Zeichen und wir sollten spätestens morgen mit Einleitung beginnen. Im Anschluss ging sie nochmal runter zur diensthabenden Hebamme um zu klären, ob das passt mit morgen. Ich war etwas beunruhigt. Die Ärztin war eher ruppig und ich machte mir Sorgen um mein Baby. Dann kam sie wieder von der Hebamme, bat mich nochmal ins Untersuchungszimmer und fragte mich, ob ich meine Sachen dabei hätte und ob ich sofort dableiben könnte. Obwohl ich damit hätte rechnen müssen, war ich ziemlich überrumpelt. Es war jetzt 11:45 Uhr. Ich sagte ihr, ich muss meine Sachen noch holen und meine Kinder noch irgendwo hinbringen. Sie fragte mich, bis wann ich wieder da sein könnte und machte mir dann klar, dass ich um 13:00 wieder da sein muss, da es sonst zu spät würde. Grund, warum die am gleichen Tag noch mit der Einleitung beginnen wollten war, dass zu diesem Zeitpunkt nur eine Gebärende zur Einleitung da war und sonst keiner und für den darauffolgenden Tag schon einige angemeldet waren. Ich war trotzdem sehr beunruhigt, das ging mir zu schnell und ich hatte Panik, dass was mit dem Baby sein könnte. Ich bin aus dem KH raus, hab auf dem Weg zum Auto meinen Mann angerufen und gesagt, er soll die Sachen für die Kinder packen und meine Mama anrufen, die von ihrem Glück gar nix wusste. Eigentlich war meine Schwiegermutter immer eingeplant, falls es losgehen sollte. Aber da eine Einleitung sich über Tage ziehen konnte, war es mir lieber, die Kinder kommen zu meiner Mutter, da sind sie ja öfters über Nacht. Meine Tränen hab ich so gut es ging verdrückt, aber mir war im wahrsten Sinne des Wortes zum Heulen zumute.

Zu Hause hat mein Mann schon alles für die Kinder gepackt. Ich musste mich nur noch von Paul und Berti verabschieden. Hab ihnen allerdings nicht gesagt, dass wir uns vermutlich nicht ohne Baby nochmal sehen. Mir fiel der Abschied furchtbar schwer, das war eine ganz komische Situation für mich. Ich hab versucht, so gelassen wie möglich zu bleiben. Meine Mama war blitzschnell da, die hab ich also auch noch gesehen und dann sind mein Mann und ich wieder zurück ins Krankenhaus gefahren. Um 13 Uhr waren wir da. Ich bekam mein Armband und mein Zimmer zugewiesen, wo ich mich dann ganz nett mit der Zimmerkollegin unterhalten hab. Dann mussten wir warten und siehe da um 15:00 bekam ich dann endlich dieses blöde Gel gelegt. Die Hebamme Maria wartete wohl schon auch länger auf uns. Ich weiß nicht, warum das alles dann doch noch so lange gedauert hat, aber egal. Ich kam in den Kreißsaal ans CTG und durfte dann etwa 4 Stunden nicht aufstehen.

Um 19:00 war Hebammenwechsel. Das war mir ganz Recht, denn ich wusste, nun kommt meine Vorsorge-Hebamme, die ich gut kannte und mit der ich mir die Entbindung wunderbar vorstellen konnte. Diese gab mir gleich mal ein paar Globuli und machte mir auf meinen Wunsch hin einen Einlauf. Außerdem piekte sie mir eine Akupunktur-Nadel in die kleine Zehe und siehe da, am CTG flackerte die erste kleine Wehe auf. Ich war positiv gestimmt. Eine Weile musste ich noch liegen bleiben um zu sehen, wie sich die Sache entwickelte und dann riet uns die Hebamme etwas spazieren zu gehen. Der Abend war perfekt, sehr warm und hell, einen Tag vor Vollmond und so gingen wir sämtliche Siedlungen in der Nähe des Krankenhauses ab. Ich spürte zwar keine direkten Wehen, aber ein durchgehendes Ziehen und gut Druck nach unten. Wir marschierten und marschierten, ich wollte endlich, dass ich den Kandidaten da in mir drin rauslocke und war mehr als bereit, mit meinem Herumlaufen etwas zu bewegen. Es war fast 23 Uhr als wir wieder im Kreißsaal auftauchten. Die Hebamme legte mir das CTG an und ich tigerte auf und ab, weil ich mir einbildete, das würde den Muttermund schneller öffnen. Die Herztöne waren sehr hoch und immer wieder über 170, sodass sogar ein Alarm-Signal ertönte. Die Ärztin war auch da und sie meinten, ich solle mich mal hinlegen, damit sich das Baby beruhigt. Es beruhigte sich aber auch nicht wirklich im Hinlegen und dann nahmen sie mir Blut ab und schickten es ins Labor, mit der Bitte, es schnellstmöglich zu überprüfen. Im Nachhinein denke ich mir, das war vielleicht eine nicht ganz ungefährliche Situation fürs Baby, aber zu dem Zeitpunkt empfand ich es zum Glück nicht so. In der Zwischenzeit durften wir einer Geburt im Nebenzimmer „lauschen“. Das war wohl eine junge Türkin, die ihre Mutter im Kreißsaal dabei hatte. Kurz vor Mitternacht kamen die Ergebnisse vom Labor: Entzündungswerte erhöht. War auch nicht unbedingt ein gutes Zeichen, allerdings vermutete die Hebamme, dass dies von meinem grippalen Infekt kam. Ich lag auf dem Kreißsaal-Bett und zitterte. Mir war kalt von der Klimaanlage und ich war müde und erschöpft. Irgendwie hatte ich gar keinen Elan mehr, ich wollte plötzlich nicht mehr, dass sich da in den nächsten Stunden was tut. Ich wollte einfach nur noch schlafen. Passenderweise sagte die Hebamme, ich soll zurück auf die Station, mich hinlegen und versuchen zu schlafen und einfach wieder kommen, wenn die Wehen einsetzen. Die Herztöne hatten sich mittlerweile zum Glück wieder normalisiert. Wehen wurden allerdings keine angezeigt.

Also ging ich hoch, verabschiedete mich von meinem Mann, welcher nach Hause fuhr, in der Hoffnung, dass auch er in der Nacht noch etwas Schlaf finden würde und ging in mein Stationsbett. Ich war aufgewühlt. Außerdem war meine Nase zu und von dem Einlauf hatte ich Blähungen. Schlaf fand ich leider keinen, weil ich doch so in 20 min Abständen immer wieder leichte Wehen hatte. Keine schmerzhaften, aber es hat gereicht, um nicht zu schlafen, weil ich immer wieder in mich hineinhorchte, was sich da so alles tat.

Gegen 7 Uhr wachte die Station langsam auf und ich schrieb meinem Mann eine Nachricht, dass er sich nicht zu beeilen braucht, weil sich bei mir nicht viel getan hat. Meine Zimmernachbarin war mir sympathisch und ich unterhielt mich sehr gut mit ihr. Ich bekam mein Frühstück ans Bett, warum auch immer: Zwei Scheiben trockenes Brot, Butter, Marmelade, Frischkäse und Tee. Irgendwann tauchte mein Mann auf und gegen 9 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg in den Kreißsaal. Ich war etwas missmutig, weil ich die Befürchtung hatte, dass die Nacht mit den Wehen mir zwar den Schlaf geraubt, aber wahrscheinlich so gut wie nix bewirkt hat - wie bei den anderen zwei Entbindungen halt auch. Im Kreißsaal wartete die Hebamme Susi, welche ich bei Paul schon hatte und die Ärztin, bei der ich am 16.ten zur Untersuchung war. Die Ärztin untersuchte mich und sagte, dass sich anscheinend doch ein kleines bisschen über Nacht getan hat und sie jetzt immerhin fast 2 Finger in den Muttermund bringt. Sie erklärte mir, dass sie mir nun 2 mg Gel legen könnte, also die doppelte Dosis, da sich ja zwischenzeitlich etwas getan hat oder wir würden es nochmal versuchen mit derselben Ladung wie gestern, also 1mg. Bei 1 mg, so meinte sie, könnte es mir passieren, dass das wieder so läppische Wehen gibt und ich dann erst 6 Stunden später die Folgedosis bekommen dürfte, was wiederum darauf rauslaufen würde, dass die Entbindung in die Nacht hinein geht. Oder sie gäbe mir eben gleich die doppelte Dosis, was allerdings hieß, dass ich sehr wahrscheinlich kräftige Wehen bekommen würde und sie fragte mich, ob ich mir das zutraue. Ich hatte keine Ahnung und wollte, dass die Ärztin das entscheidet. Sie sollte doch besser wissen, was für mich richtig ist. Im Endeffekt haben wir uns dann dazu entschlossen, die doppelte Dosierung zu nehmen. Ich wollte endlich, dass mein Baby da raus kommt.

Also gab es wieder das vaginale Gel und ich musste im Anschluss wieder 45 min liegenbleiben und dann CTG. Meine Wehen von der Nacht waren immer noch da, aber eben kaum spürbar und in großen Abständen. Ich spürte, wie die vorhandenen Wehen sich langsam verstärkten. Allerdings waren die auf dem CTG nicht sichtbar. Die Hebamme rauschte zwischen den Zimmern hin und her. Es war reger Betrieb. Im Nachhinein haben sie mir gesagt, dass an dem Tag zwei „geburtsfördernde“ Faktoren zusammenkamen: Vollmond und Wetterumschwung. Von heiß auf kalt und regnerisch. Susi sagte mir, dass sie im Moment nur ein mobiles CTG haben, da das andere defekt ist und ich müsste warten, bis die Dame nebenan entbunden hätte. War übrigens ein Kaiserschnitt. Also musste ich auf dem Kreißsaalbett liegen bleiben und warten. Mir taten mittlerweile schon die Knochen weh vom vielen Liegen. Irgendwann durften wir dann raus und dasselbe Spielchen wie am Tag zuvor: Bewegen um die Wehen in Schwung zu bringen. Zu meiner Freude spürte ich dieses Mal Wehen, was am Vorabend ja nicht der Fall war. Deshalb gingen wir nur am Parkplatz etwas auf und ab. Um kurz vor elf gingen wir zurück in den Kreißsaal, ich konnte die Wehen jetzt schon gut spüren. Die Hebamme meinte, wir sollen aufs Zimmer gehen und nochmal zu Mittag essen, damit ich Energie habe, für das was dann kommt. Mir war zwar nicht direkt nach Essen zumute, aber wir gingen trotzdem. Als ich ins Zimmer kam, war ich überrascht. Die Zimmerkollegin von heute Morgen war nicht mehr da. Dafür eine neue und zwar die beste Freundin meiner Schwägerin, die ich ja mehr oder weniger gut kannte. Wir amüsierten uns über den Zufall, quasselten etwas und ich aß vielleicht die Hälfte von meinen Nudeln, nur damit ich halt etwas gegessen hatte. Sitzen ging gar nicht mehr gut und ich musste mich nun schon bei den Wehen am Bett festhalten und leicht veratmen. Ich war dann dafür, dass wir uns wieder auf den Weg Richtung Kreißsaal machten, weil es langsam echt unangenehm wurde.

Unten angekommen, läuteten wir zunächst und niemand machte auf. Mir war schon etwas komisch, denn ich wollte, dass da mal jemand kommt und guckt. Also ging ich vor zur Notaufnahme und sagte denen, dass ich in den Kreißsaal rein möchte. Die meinten, die werden schon einen Grund haben, warum sie nicht aufmachten, riefen aber trotzdem zur Hebamme hinein. Daraufhin machte Susi die Tür auf und entschuldigte sich und war gleich wieder weg, weil sie gerade eine Geburt „fertig machen“ musste. Wir gingen zurück zu unserem Kreißsaal-Zimmer und ich hielt mich bei jeder Wehe immer irgendwo fest. Die Wehen kamen so ca. alle 5 min und ich dachte, hoffentlich kommt die Hebamme jetzt endlich mal. Dann kam sie auch und entschuldigte sich wieder, aber im Kreißsaal war die Hölle los und sie erklärte mir, dass sie aus dem Grund gleich wieder verschwunden ist, weil sie wusste, dass das jetzt ja nur künstliche Wehen sind. Ich sagte zu ihr, dass ich möchte, dass sie mal nach dem Muttermund schaut und sie sagte, sie guckt gern nach, kann mir aber jetzt schon sagen, dass sich da sicher nicht viel getan hat, weil das ja keine echten Wehen - sprich meine eigenen - sind, sondern künstliche. Ich verstand nur Bahnhof und am liebsten wäre ich ihr ins Gesicht gesprungen, weil ich meine Wehen nämlich sehr wohl als „echte“ Wehen empfand. Egal. Sie guckte nach dem Muttermund und sagte: Ja, das ist auch so, der Muttermund ist immer noch 2 Finger breit geöffnet. GMH steht noch. Am liebsten wäre ich davongelaufen. Na das konnte ja lustig werden.
Susi legte mir das mobile CTG an und zeigte mir ein paar Stellungen, in der ich meine Wehen veratmen könnte. Einmal auf den Knien vor einem Stuhl oder auf einem Gymnastikball. Die Wehen wurden heftiger und am CTG war keine einzige zu sehen. Ich kam mir irgendwie verarscht vor. Susi sagte mir aber, sie glaubt mir, dass ich Wehen spüre und das sind auch welche. Warum auch immer, waren die halt auf dem Gerät nicht sichtbar. Ich eierte also auf diesem Gymnastikball rum und spürte aber, wie in der Wehenpause meine Beine zitterten, also versuchte ich nochmal die knieende Stellung, in der ich mit den Armen auf dem Stuhl lag. Da war es aber dasselbe. Die Hebamme war immer wieder mal weg. Eigentlich war sie mehr weg, als da und als sie grad wieder mal ins Zimmer kam, sagte ich ihr, dass ich irgendwie mehr Entspannung zwischen den Wehen brauche, sonst geht mir die Kraft aus. Dann meinte sie, ich soll mich auf das Entbindungsbett legen. Seitlich und zwischen die Beine käme ein Stillkissen. Ich fragte, ob das denn nicht behindernd sei für die Muttermundöffnung und sie sagte, dass das manchmal sogar besser wäre, wenn das alles nicht zu schnell geht. Also legte ich mich hin und das war immerhin besser auszuhalten, als vorher.

Es war mittlerweile nach 13 Uhr. Ich wehte so vor mich hin und stöhnte fürchterlich. Die Wehen kamen in 2-minütigen Abständen. Ich hatte direkt vor meiner Nase eine Uhr hängen und immer wenn ich darauf guckte, war es halb zwei. Mal kurz davor, mal kurz danach. Zwischendurch sagte ich mal zu meinem Mann, dass mir die anderen Frauen im Kreißsaal Leid täten, wenn die mein Stöhngeschrei mitanhören müssen während der Einleitung. Aber ich konnte nicht anders. Die Wehen waren heftigst. Einmal bin ich vor Erschöpfung eingeschlafen in der Wehenpause . Das weiß ich, weil irgendwann so ein „Wo bin ich“-Moment kam, als eine Wehe einsetzte. Die Hebamme kam wieder mal vorbei und meinte: Mädel, du musst dieses Kind jetzt nicht auf zwei Stunden bekommen, das weißt du? Und ich: Ja das will ich ja gar nicht, aber ich kann nicht anders. Und sie meinte, das ist jetzt genau das, was passieren kann bei den 2 mg Gel, halt aber nicht muss und ich hatte eben das „Glück“. Und dass das eben bei mir sehr heftig wäre, weil eben mein Gebärmutterhals auch noch wegzuarbeiten war. Während der Wehen war ich der Meinung, nochmal Pipi machen zu müssen. Ich hatte zwei Minuten Zeit. Es war knapp, aber es ging. Immer wieder war die Hebamme weg. Mein Mann musste nun quasi herhalten. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich lag auf dem Entbindungsbett und mein Mann stand davor hielt mein Bein hoch. Das war nicht unbedingt meine Wunschstellung und seine wahrscheinlich auch nicht, aber es ging nicht anders. Er war es auch, der mich immer wieder dran erinnerte, durch die Nase zu atmen. Ich erinnere mich, dass Susi neben mir dann mal telefoniert hat und hektische Anweisungen gab, dass sie jetzt eine Geburt habe, eine weitere folge und alle Räume belegt seien, sie kann keinen mehr mit Wehen annehmen. Sie sollen zusehen, dass sie die Bereitschaftshebamme erreichen. Der Muttermund war bei 8 cm. Dann fragte sie mich, ob ich eine Wassergeburt möchte. Ich sagte, das wäre gut. Bei meinen ersten beiden Kindern war ich auch in der Wanne und empfand es super. Sie ging dann um das Wasser einzulassen. Die Kreißsaalklingel ging. Ich lag da in meinen Wehen und merkte, dass es Richtung Presswehen ging. Anscheinend hat mein Mann nach der Hebamme gerufen, weil er sah, dass der Kopf kam und er mit mir allein war. An das kann ich mich allerdings nicht erinnern. Ich weiß, dass Susi angelaufen kam und fragte, ob ich schon pressen muss, sie hört das an den Lauten, die ich von mir gebe und ich meinte, ja, ich glaube schon, zumindest habe ich so ein „Ich-muss-kacken-Gefühl“. Dann sagte sie zu mir, ich soll aufstehen und mich auf das Bett knien. Sie fuhr das Lehnenteil nach oben und ich hing mich mit den Armen darüber. Dann musste ich hecheln. Eine Presswehe und der Kopf war da. Dann nochmal eine Presswehe und das Baby war da. Ein Mädchen, meine Püppi. Sie wurde mir gleich auf den Bauch gelegt. Ein unbeschreibliches, schönes Gefühl, das ich nicht vergessen möchte.
ittel89
628 Beiträge
07.11.2016 09:59
Ein toller bericht
Mathelenlu
46680 Beiträge
07.11.2016 10:01
Engelchen1711
109542 Beiträge
07.11.2016 10:46
Schöner GB

Glückwunsch zur kleinen Püppi Kenn das Gefühl sehr gut
2Caramell4
1422 Beiträge
07.11.2016 13:42
Glückwunsch

Das war sicher mies , dass die Hebammen so hektisch waren.

Schokodil
10492 Beiträge
07.11.2016 20:38
Hihi, danke!
Ich hab den Stress mit der Hebamme gar nicht soo bemerkt. Ging alles so fix, ich war nur mit mir selbst beschäftigt
17.11.2016 11:37
Super Bericht!
Hoffe das bei mir die Geburt auch gut abläuft, bekomme Anfang Februar mein drittes Kind.
17.11.2016 11:53
Sehr lang aber schön.
Und wenn man von den 2minütigen Wehen aus geht Recht schnelle Geburt
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