Mütter- und Schwangerenforum

Die KS-Mamis

Gehe zu Seite:
13.12.2011 10:38
alles fing am 12.mai mit dem normalen FA termin an ... die arzthelferin schloss mich ans CTG an ... die herztöne lagen wie immer so bei 130 - 145 ... an dem tag war es ja so schwül warm und die ärztin war nicht so begeistert vom CTG ... zu wenig kindbewegungen ... und beim blutdruckmessen lag mein RR bei 155/105, nach dem CTG lag er immer noch bei 145/95.
dann zur FÄ rein und US, alles OK ... doch sie sagte sie würde aufgrund des CTG´s und dem hohem RR mich ins KH einweisen. sie hat mir dann eine einweisung fürs KH mitgegeben und mein mann und ich sind dann besorgt nach hause gelaufen ... haben meine tasche eingepackt, meine mutter angerufen, sind nochmal aufs klo gegangen und sind dann losgefahren.
im KH angekommen wurde ich ans CTG angeschlossen und an ein RRgerät, es hat dann alle 5min mein blutdruck gemessen ... der lag da dann bei 130/85 ... super die ärztin meinte der is doch gut ... doch das CTG war wieder nicht soooooo berauschend. ich sollte über nach beleiben. naja wir waren so gegen 18:00 im KH ein zimmer hatte ich um 22:00
morgens um 6:00 sollte ich dann wieder zur CTG kontrolle in den kreißsaal kommen und ich bekam wieder das RRgerät um den arm. blutdruck war nicht berauschend aber auch nicht mega erhöht. CTG war solala. ich sollte noch bis um 11:00 das RRgerät am arm lassen und dann könnte ich nach hause ... ich wurde beurlaubt mit der auflage am samstag und sonntag zur kontrolle von RR und CTG zu kommen.
am samtag sind wir dann gegen späten nachmittag wieder in KH zur kontrolle ... CTG war schlecht sehr schelcht ... ich wurde in ein kreißsaal verlegt wurde an ein anderes CTG angeschlossen mit O² kontrolle und RR ... aufeinmal standen die oberärztin an meinem bett und meinte stelle sie sich bitte darauf ein wenn das CTG nicht besser wird das ihr baby noch diese nacht geholt werden muss, die narkoseärztin kommt gleich zu ihnen und bespricht alles mit ihnen. mein mann is dann nocheinmal nach hause gefahren um meine sachen zu holen und er durfte die nacht bei mir bleiben ... wir wurden in ein familienzimmer verlegt und ich hatte die ganze nacht zur kontrolle das CTG und RR dran. es war eine scheiß nacht ... mit super wenig schlaf und vielen sorgen die wir uns gemacht haben und immer mit der angst das die ärzte reingestürmt kommen und mich in den op schieben. die nacht blieb aber einigermaßen ruhig. sonntag morgen wurde ich dann wieder auf die station verlegt und musste alle zwei stunden in den kreißsaal zur CTG kontrolle. es war wirklich alles sehr nervenaufreibend und ich habe viel geweint, weil wir nicht wussten was mit unserem baby war. es wurden dann noch ein dopplerUS gemacht aber alles OK, also wieder keine erkenntnis ... so verlief dann unser sonntag.
ich konnte in der nacht einigermaßen schlafen. am montag morgen sollte ich dann ein 24h RR bekommen. hab mir dieses dann gegen acht abgeholt und anlegen lassen und danach wieder in den kreißsaal zur CTG kontrolle ... es fing schon nicht gut an das CTG piepte und machte und tat ... erst war mein puls runter bis auf 40 dann fiel der herzschlag von niklas auf unter 110 ... dann auf unter 90 ... und dann auf unter 60 ... ich hatte solche angst und wollte das endlich was gemacht wird ... mittlerweile war es 11:00 mein mann war da und die ärzte entschieden sich ein wehenbelastungstest zu machen. es ging relativ schnell das ich regelmäßige leichte wehen hatte ... doch bei jeder wehe fielen die herztöne wieder ins bodenlose. mein mann musste zur arbeit wir haben dann abgesprochen das wenn was ist das die hebis anrufen und er wieder zurück kommt. er fuhr dann um 12.30 weg. und niklas ging es immer schlechter beim wehenbelastungstest, der test wurde abgebrochen und im op angerufen wann sie mich dazwischen schieben können. mein mann wurde wieder zurück gepfiffen und um 16:30 wurden wir in den op gebracht. das legen der PDA ging relativ problemlos ... sie brauchten zwar fünf versuche aber durch die betäubung habe ich nichts gespürt. dann wurde ich auf den op-tisch geschnallt und alles wurde vorbereitet und mein mann durfte reinkommen und sich an mein kopf setzen. ich war schon sehr aufgeregt und es wurde an mir rumgezerrt und geruckelt. aber alles zum aushalten und aufeinmal sagten sie hinterm vorhang: der kleine mann pullert ja schon!!! und ein leisen krääääh von unserem sohn ... ich sah dann nur aus dem augenwinkel das niklas in die eine ecke zu den kinderärzte gebracht wurde und wieder: ihhhhhh der pullert mich an!!! dann wurde mir der kleine auf meine brust gelegt und ich hatte meinen kleinen schatz endlich bei mir er kuckte uns mit großen augen an und meinem mann und mir standen die tränen in den augen ... wir waren dann wieder schnell aus dem op wieder im kreißsaal und haben da unsere ersten minuten zu dritt verbracht ... es war einfach nur schööön.
dann haben sie niklas vermessen und gewogen und wir wurden auf die station verlegt.
16.mai 2011
16:10
2850g
49cm
34cm
.
wir waren einfach nur glücklich und froh unseren kleinen liebling endlich gesund und munter im arm halten zu dürfen nach der ganzen aufregung.
13.12.2011 10:55
Hallo Ihr Lieben!
Auf lange Geburtsberichte schreiben hab ich jetzt keine Lust - vier Stück sind ne Menge . Ich hab meine ersten beiden Kinder spontan geboren, war eine große Verfechterin normaler Geburten, hab das zweite Kind sogar außerklinisch entbunden - und bin beim dritten so kläglich gescheitert und hab mich so hängengelassen gefühlt, dass ich psychisch beim vierten Kind nur noch den KS als Möglichkeit für mich gesehen habe und das auch so gemacht habe. Man muss dazu sagen, meine Kinder waren extrem groß: 4340 g und 4710 g habe ich spontan entbunden. Bei 5160 g lag ich dann nach 21 h völlig fertig und mit der Welt am Ende auf dem OP, weil ich mit meiner Hebamme gemeinsam vorher schon volle 12 h um den KS betteln musste, der definitiv unvermeidbar war, ich hatte alles versucht und es ging nicht vorwärts. Dieses Ausgeliefertsein an einen Arzt, der anders wollte als ich, völlig machtlos zu sein, das war für mich das Schlimmste und in die Situation wollte ich mich nie mehr begeben, so dass ich mich beim 4. dann für einen geplanten KS entschieden habe. Und ganz ehrlich: es war ein Spaziergang im Vergleich zu allen meinen anderen Geburten. Sie hatte die besten Apgarwerte, den geringsten Stressindikator im Nabelschnurblut und mir ging es blendend, weil ich nicht körperlich völlig am Ende war von einer anstrengenden Marathongeburt. Das bestätigt mir, dass meine Entscheidung richtig war .
OoStolzeMamaoO
146 Beiträge
13.12.2011 12:44
Die Geburt meines Kindes verlief anders als geplant. Da ich ja einen Herzschrittmacher habe war von anfang an klar das es ein geplanter Kaiserschnitt war. Der errechnete Termin war der 18.04.2010 und am 09.04.2010 sollte sie geholt werden.

Ich wachte aber am 27.03.2010 mit Schmerzen auf. Meine Mutti und ich fuhren dann ins Krankenhaus. Auf dem CTG waren paar Wehen zu sehen. Am 28.03.2010 wurde noch mal CTG geschrieben und jedesmal wenn ich eine Wehe hatte gingen die Herztöne von unserer kleinen Maus runter. Gegen 17 Uhr sollt ich in den Kreissaal wo die Ärztin nochmal nach schaute. Ich durfte dann gleich hinten bleiben da der Muttermund 2 cm offen war. Innerhalb von wenigen Minuten wurde entschieden das die Kleine heute geholt wird.

Anschließend wurde ich vorbereitet für die OP. Ich unterschrieb noch das mein Lebensgefährte mit rein darf und dann ist mir schlecht geworden. Die Ärzte haben bloß noch gesagt das ich blaue Lippen hatte und dann hab ich erst mal nichts mehr gemerkt. Als ich wieder da war, musste schnell gehandelt werden, da ich unter der Bewustlosigkeit einen Krampfanfall bekommen hatte, wurde aus der geplanten PDA eine Vollnarkose.

Also war die Geburt ziemlich spekutolär, obwohl ich nichts mitbekommen hab. Aber um so schöner war es als ich einen Tag nach dem Kaiserschnitt meine Kleine persönlich sehen konnte.

An dem 28.03.2010 ging es ja leider nicht mehr, da ja unsere Kleine erst 18:04 Uhr geboren wurden ist und ich noch 12 Stunden zur Überwachung an Geräten angeschlossen war. Habe sie aber auf Bilder gesehen und war total gerührt.
Trrr09
2987 Beiträge
13.12.2011 13:43
Foto nach dem KS habe ich auch

bitte nicht auf mich aufgequollenes Etwas achten

13.12.2011 16:56
Ich habe zwei ungeplante KS hinter mir.
Einmal wurde bei ET +9 eingeleitet mit Gel. 10 Stunden lag ich in den Wehen, aber irgentwann wollte mein MuMu nicht weiter auf und die Schmerzen waren zu stark und ich hatte zuviel Blut verloren!
Also versuchten 2 (!) Narkoseärzte, mir eine PDA zu legen. 4x haben sie zugestochen und es nicht hinbekommen.
Ich lese hier immer, dass man vorher eine kleine Betäubung bekommt- war bei mir nicht so.
Also wurde ich unter Vollnarkose entbunden.
Dean-Morris,
06.09.01
4140g
KU 37,5

Das zweite Mal wurde bei ET +4 eingeleitet, aber nur weil ich gesagt habe, das ich das Gefühl habe, es stimmt was nicht und das es weh tun würde, wenn mein Baby tritt.
So einen ganzen Tag in den Wehen, bekam ich gegen Abend ein Schlafmittel und man wollte es am nächsten Morgen versuchen; wenn das nicht klappt dann KS.
Bin am nächsten Morgen aufgewacht und habe gleich nach einem KS gefragt, weil ich ein ungutes Gefühl hatte, was sich später Bestätigte.
Da ich immer noch dieses grauenhafte Erlebnis mit der PDA hatte, verlangte ich gleich nach einer Vollnarkose.
Als ich aufwachte, sagte mir der Oberarzt, das meine Gebärmutter überdehnt ist, nur noch hauchdünn war und jede Minute hätte reissen können. Das hätte mein Arzt erkennen müssen und das Baby mindestens 2 Wochen früher geholt werden müssen- weitere SS sollte ich mir lieber aus den Kopf schlagen, weil das Risiko sehr hoch sei.
Dana-Mae
22.02.03
4830 g
KU 36

Jetzt bin ich trotz allem wieder schwanger und alles ist bis lang gut gegangen. Und diesmal wird es ein geplanter KS- leider nur 10 Tage vorher, obwohl mein Arzt von damals was anderes gesagt hat- aber die Ärzte wo ich jetzt wohne, sehen das trotz Geburtsbericht anders!

Und ich finde auch so manche Kommentare von Müttern aus anderen Foren wie "....lass das Kind doch kommen, wenn es bereit ist....jeder weitere Tag ist doch gut...."
usw.
nicht angebracht ohne mal zu hinterfragen, warum man gegen Ende Ängste hat und man möchte, das dass Baby früher kommt....
BlödmannVomDienst
25934 Beiträge
13.12.2011 17:06
So hab auch mal eben meinen Geburtsbericht hierher kopiert, ist aber ziemlich lang:


Die Geburt von Sara Fabienne:

**********************************************

Babyname: Sara Fabienne
Geburtsdatum und Uhrzeit:
17.11.2011, 16:25 Uhr
eigentlicher ET: 29.11.2011
Geburtsart (spontan, KS, Not-KS): primäre RE-Sectio nach frustranem Einleitungsversuch...
Gewicht, Größe und KU: 2700 g, 48 cm, 34,5 cm KU
erstes Foto:

**********************************************
Geburtsbericht

Alles fing am 17.11. damit an, dass ich mich um 6:30 Uhr zur Einleitung wegen der SS-Diabetes im KH einfinden sollte. Wir waren dann auch pünktlich da und als Erstes wurde mal ein CTG geschrieben, was völlig unauffällig war. Joah danach wurden wir dann erst mal kurzfristig wieder rausgeschmissen, weil ein anderes Pärchen zum CTG sollte. Die Mami kannte ich schon vom Vortag und wie ich 2 Tage hinterher erfuhr, war das Baby dann auch schon eine Stunde später da. Der Papa hat sich sogar noch entschuldigt, dass es ihm in dem Moment auch ein bisschen leid tat, weil sie uns verscheucht haben.
Naja jedenfalls saßen wir dann erst mal 1,5 Stunden vorm Kreißsaal und haben gewartet, bis dann irgendwann der Oberarzt auftauchte und meinte, dass es heute echt voll sei und er gar nicht weiß, ob er die 6 Gebärenden, die er gerade im Kreißsaal hat, überhaupt schafft. Er meinte dann nur, wenn er uns für den nächsten Tag wieder bestellt, dann sieht´s eventuell auch nicht besser aus, das weiß man ja nie vorher. Also hat er uns ein Zimmer zum Einchecken besorgt und gemeint, dass ich dann irgendwann im Laufe des Tages kurzfristig Bescheid bekomme, dass es jetzt losgeht.
So wir sind dann also erst mal aufs Zimmer und ich habe mich häuslich eingerichtet, dann habe ich meinen Mann erst mal nach Hause geschickt (was soll er da auch ewig dumm mit mir rumsitzen und warten) und ein wenig Schlaf nachgeholt....
Um 12:30 Uhr etwa stand dann die Hebi in der Tür und winkte mich nur hinterher, ich also mit ihr ab in den Kreißsaal, wo ich mich gleich nackig machen und auf den Stuhl hüpfen sollte. Der Oberarzt hat mich dann untersucht, SCHEIßE tat das weh. Er hat mich zwar vorgewarnt, aber hilfreich war das nicht. Und dass er mir erlaubt hat, dass ich jetzt so viel fluchen darf, wie ich möchte, hat auch nicht wirklich geholfen. Naja der Befund war dann auch, Mumu zwar schön weich, aber noch zu. An und für sich laut Oberarzt kein schlechter Befund. Also Gel gelegt und Tampon rein und dann gleich nackig auf das nebenstehende Bett, wo ich dann die nächsten 2 Stunden liegen musste. Dann kam ich auch gleich in ein anderes Zimmer im Kreißsaal, wo man mich für die 2 Stunden ans CTG hängte und mir sogar ne Fernbedienung für den Fall, dass ich Fernsehen möchte, in die Hand drückte. Aber dafür war ich viel zu nervös. Naja mein Blutdruck war dann auch entsprechend bei 150/120 und die Hebi schaut mich nur an: "Das is aber nicht gut." Tja was sollte ich dazu noch sagen. So um 14:45 Uhr dann etwa kam der Oberarzt rein und fragte, ob ich denn was gemerkt hätte, ich meinte ja son leichtes Ziehen in regelmäßigen Abständen, aber gut auszuhalten. Er untersuchte mich dann auch gleich nochmal und stellte fest, dass sich so GAR NICHTS getan hatte, Mumu war immer noch komplett dicht und die Untersuchung tat wieder SCHEIß weh. Naja jedenfalls durfte ich mich dann erst mal wieder anziehen und wir besprachen nochmal das weitere Vorgehen, er meinte dann, man könne mich erst mal über Nacht da behalten und am nächsten Morgen einen letzten Versuch mit Gel starten, aber er versteht auch, wenn ich das nicht möchte, also würde er dann auch nen KS machen. Ich fragte dann: "WANN, aber nicht heute noch, oder??" Er meinte nur: "Doch!! Warum warten, wenn dann jetzt gleich!!!" Ich war schon voll panisch und meinte, ich müsse doch erst nochmal mit meinem Mann sprechen. Der Oberarzt meinte dann nur: "Dann sprechen se schnell mit ihrem Mann!!" Ich also raus aus dem Kreißsaal und ab in mein Zimmer gedüst, mein Telefon geschnappt und meinen Mann angerufen, dass er SOFORT vorbei kommen soll!! (Ich lag keine Stunde später bereits im OP) Dann bin ich gleich wieder ab in den Kreißsaal, wo dann die Hebi nochmal nen 10 Min. CTG schrieb, ich mich in Schale für den KS schmiss (Hemd und Strümpfe ), mir der Zugang gelegt wurde, dann auch gleich noch der Katheder. Zwischenzeitlich kam auch mein Mann dazu. Dann stürmte die Hebi mit den ganzen Aufklärungsbögen rein, also wegen KS und Anästhesie, dann stand wieder der Oberarzt im Raum und erklärte mir nochmal alles, wobei er dann von der Anästhesistin, die zwischenzeitlich eintraf, unterbrochen wurde. Er meinte dann noch lachend: "Und die nächsten schlechten Nachrichten bringt die Anästhesistin!!" und schwupps war er weg. Da standen zwischenzeitlich so viele Leute auf einmal im Zimmer, dass ich völlig überfordert war, ich hab den Aufklärungsbogen für den KS erst 2 Tage später unterschrieben, weil einfach alles so schnell auf einmal ging, dass die Hälfte auf der Strecke blieb. So dann haben wir uns ja diesmal für die Spinale entschieden und mein Mann durfte mit rein. Er bekam dann auch schicke OP Kleidung, von der er mir hinterher erzählte, dass er die ganze Zeit Angst hatte, dass er gleich im Freien steht, weil die Hose trotz Zugband viel zu groß war. Jedenfalls bin ich dann ab in den OP, wo man mir die Spinale setzte und mich verkabelte. Dann fing der hübsche, junge Mann (wie peinlich) an, mich unten rum zu desinfizieren, während zig Ärzte, Anästhesisten und wer weiß wer um mich rum standen. Ich habe dann auch noch ständig mit den Beinen gezuckt, weil es so gekribbelt hat. Der Oberarzt fragte mich dann noch, ob ich noch was merkte, weil ich ständig zuckte. Da bekam ich dann schon Panik, weil ich ja tatsächlich noch merkte, wo meine Beine etc. waren. Joah na die Anästhesistin machte aber immer schön den Kältetest und dann standen auch schon die 3 Ärzte zum KS bereit und fragten, ob sie anfangen können oder erst nochmal testen sollen, ob die Spinale richtig saß. (Sie hatten ja schon alle ihre Masken auf und die eine Ärztin meinte noch zu mir: "Wir sind´s alle!!" Wo ich dann noch dachte, das weiß ich auch und wenn ich se nicht erkannt hätte, dann hätte ein "Wir sind´s alle" mir auch nicht wirklich was gesagt. ) Naja die Anästhesistin meinte dann jedenfalls, der Kältetest wäre eindeutig, sie können anfangen, während ich im gleichen Atemzug panisch sagte: " Erst testen!!!"
Mein Mann war übrigens auch noch nicht da, der wartete nichtsahnend noch vorm OP. Ich fragte dann so in die Runde, wo er bleibe, da fiel dann auch den anderen Ärzten auf, dass er noch vorm OP steht. Naja in der Zwischenzeit hatten sie wohl schon angefangen und ich merkte tatsächlich nichts, naja ausser das rumruckeln und wenn se sich auf meine Beine gestützt haben, die merkte ich noch ganz dumpf, aber es tat nix weh, puh Schwein gehabt. So dann habe ich die ganze Zeit, die Hand meines Mannes gehalten und ihn regelrecht in Grund und Boden gestarrt, während ich die ganze Zeit gedacht habe, warum dauert das so lange und auf den ersten Schrei gewartet habe. Als der dann endlich kam, war ich sowas von erleichtert und mein Mann bekam auf einmal ganz feuchte Augen. Die Ärzte fragten dann, ob wir sie kurz sehen möchten *Augen verdreh*. Was für eine selten doofe Frage, natürlich wollten wir das, also haben se sie kurz übers Tuch gehalten, damit wir sie sehen können, ich hätte fast angefangen zu heulen, man war das schön und man hat sie gebrüllt. Ich hab fast nur Mund im Gesicht gesehen
Meinem Mann liefen dann schon fast die Augen über und ich habe nur panisch gedacht, fang jetzt bloß nicht an zu heulen, sonst muss ich mit heulen und wenn ich heule, dann schluchze ich richtig, dass wäre wahrscheinlich nicht so hilfreich gewesen beim Zunähen, wenn da alles wackelt und vibriert von meinen Schluchzern.
Mein Mann durfte dann mit dem Kiarzt raus, nachdem ich der Kleinen noch schnell einen Kuss auf die Stirn drücken durfte und die Anästhesistin, die mich zwischendurch auch immer wieder beruhigte und sich mit mir unterhielt, sagte mir dann erst mal, wann genau der erste Schrei zu hören war. Um 16:25 Uhr. Danach spritzte sie mir (nachdem sie mich um mein OK bat) noch was, damit ich den Rest der OP vor mich hin drusseln konnte, also nen Schlafmittel. Habe trotzdem noch mitbekommen, wie sich die Ärztinnen über TWILIGHT (ja im Ernst) unterhielten, nachdem der Oberarzt weg war, der sich zuvor mit nem anderen Kollegen (vielleicht der Kiarzt, hab ja durchs Tuch nichts gesehen) über Sport unterhielt, irgend nen Spiel. Also is schon echt witzig, was man im OP so zu hören bekommt. Hätt ich von dem OA gar nicht gedacht. Und von den Ärztinnen erst Recht nicht. Nachdem ich dann fertig vernäht war, schlief ich dann schon fast und kann mich auch nicht mehr an allzu viel erinnern, was die nächsten Stunden war. Ich weiß noch, dass man mir die Kleine für ne Stunde gebracht und auf die Brust gelegt hat, bis sie dann in den Inkubator musste, weil sie noch so zart war. Danach bin ich auf mein Krankenzimmer gekommen, wo mich jedes Mal mein Mann angrinste, wenn ich die Augen aufmachte. Und auf mein: "Bin ich schon wieder eingeschlafen?", kam jedes Mal nur ein weiteres Grinsen und ein JA!!!!
So das war´s zur Geburt, alles Andere was danach kam, war ja nicht mehr so doll und gehört hier nicht her....
Der Maus gehts jedenfalls gut und sie hatte keine Startschwierigkeiten...
kruemelchen0403
996 Beiträge
13.12.2011 17:19
Juhuuu Theard gemerkt

Werd bei euch bleiben wenns ok ist!? Bin auch eine KS Mami! Hehe klingt blöd KS Mami!!! Selbstverständlich das wir auch gaaaanz normale Mamis sind wie die anderen

Mein Geburtsbericht schreib ich euch wenn meine kleine Maus mir dafür die zeit und ruhe gibt

Geb. 29. Mai 2011
Um 8.54 Uhr
3790g
53,0cm
KU 36,0cm

13.12.2011 19:12
Ich hatte schon immer gesagt, daß für mich persönlich nur eine Sectio in Frage kommt, sollte ich jemals schwanger werden.
Ich hatte jetzt ne Risikoschwangerschaft und da hat sich mein Wunsch nach ner Sectio immer mehr gefestigt. Angefangen hat es, daß ich, da ich Typ 1 Diabetes hab, von der normalen Pen-Therapien auf die Pumpe eingestellt wurde. Gleichzeit hat man festgestellt, daß ich in der Schwangerschaft einen Bluthochdruck entwickelt habe, der behandelt wurde. Trotz der Tabletten gegen den Bluthochdruck mußte ich in der 16. SSW ins KH wg Verdacht auf eine E'PH-Gestose. (sorry, muß klein weiterschreiben, weil knautschi im arm schläft). und wurde war ne woche dort dagegen behanelt. mußte seitdem nicht nur alle 2 wochen zur kontrolle beim diabetologen, sondern auch zur fa. in der 31. ssw dann wieder die symptome des hellp-syndroms. einweisung ins kh, die haben dort nen doppler gemacht und festgestellt, daß die kleine nicht ausreichend versorgt wird. also bekam ich seitdem lungereifespritzen und die ärzte sagten mir, daß es sein kann, daß sie die kleine jederzeit holen müßen. glücklicherweise hat sich das ganze wieder gebessert und der termin für den ks wurde festgelegt.
Am 21.11 war es dann soweit. Ich war die erste die drankam. Ich bin mit meinem mann und meiner schwester ins kh, im kreissaal hat man mir dann den zugang gelegt und um 8:30 uhr gings in den op. dort hat mir der anästhesist die spinale gelegt. alle waren dort erstaunt wie gelassen ich war, aber ich war froh (und außerdem kenn ich den op-betrieb, da ich rettungsassistent bin) das die Kleine endlich geholt wurde. um 8:52 hörte ich dann ihren ersten schrei, und das obwohl sie noch im bauch war . mir gings bis auf die paarmal wo mir der blutdruck in den keller gerauscht ist sehr gut. die hebamme brachte nach 10 min dann die kleine in den op und mein mann hat sie in den arm gelegt bekommen. er und meine schwester blieben mit der kleinen dann solange bei mir im op bis die ärzte dann zugenäht hatten. der chefarzt hat mir dann auch nochmal bestätigt, daß es die richtige entscheidung war, die kleine per sectio zu holen, da zum einen die nabelschnur sehr kurz gewesen ist und unter der geburt sonst gerissen wäre. zum anderen waren meine venen extrem groß und sie hatten große mühe die blutung in der gebärmutter zu stillen. vermutlich hätte ich bei einer normalen geburt ein behindertes oder totes kind bekommen und hätte mehrere bluttransfusionen gebraucht. und ich hatte nach der sectio keine wirklichen probleme. die kleine kam am montag auf die welt und am freitag durften wir bereits wieder nach hause. keine wundschmerzen und die narbe verheilt absolut problemlos. ich würde jederzeit wieder einen ks machen lassen. für mich persönlich war es die einzige richtige entscheidung.
BlödmannVomDienst
25934 Beiträge
13.12.2011 19:22
@Eventa: Der 2.KS kann aber ganz anders laufen als der Erste und die Schmerzen schlimmer sein, weil eben noch mehr rumgeschnippelt wird...
Mein erster KS war auch super, aber der 2.KS hatte es echt in sich und weil man beim KS entweder gefuscht hat oder was weiß ich, hatte ich auch gleich 2,5 Wochen später noch ne Ausschabung und die war echt nicht ohne...
Also noch nen KS würde ich mir echt stark überlegen...
Bad_but_nice
15968 Beiträge
13.12.2011 19:29
Huhu Thread gemerkt... Wir hatten auch einen KS--
Lucero
3830 Beiträge
13.12.2011 19:33
Juhu ich bin auch ne KS Mami, der Lenni kam per KS nach 13 Stunden normal probieren. Im endeffekt haben sie in per KS geholt, weil er nicht durch Becken passte.
Nachdem er auf der Welt war, sah man auch, mit welcher Stelle des Kopf er festgesteckt hat.
13.12.2011 19:37
Zitat von cj_190580:

@Eventa: Der 2.KS kann aber ganz anders laufen als der Erste und die Schmerzen schlimmer sein, weil eben noch mehr rumgeschnippelt wird...
Mein erster KS war auch super, aber der 2.KS hatte es echt in sich und weil man beim KS entweder gefuscht hat oder was weiß ich, hatte ich auch gleich 2,5 Wochen später noch ne Ausschabung und die war echt nicht ohne...
Also noch nen KS würde ich mir echt stark überlegen...

Ja ich weiß. Aber zum einen soll es bei der Kleinen bleiben, weitere Kinder will ich eigentlich nicht und um ehrlich zu sein, würde ich das Risiko wieder eingehen, wenn eine weitere Schwangerschaft so sch... verlaufen sollte wie die erste. Auch haben die Ärzte in dem KH, wo ich entbunden habe gemeint, daß es sie bei Typ 1 Diabetes eigentlich fast ausschließlich nen KS machen.
Bad_but_nice
15968 Beiträge
13.12.2011 19:41
Name: Dustin Calvin
Geburts Datum: 15.06.2011
Geburts Zeit: 08.27 Uhr
Gebuts Klinik: MHO
Größe: 47 cm
Gewicht: 2070 Gramm
Kopfumfang: 31,5cm
Geschlecht: Junge

Der eigentliche Termin sei der 22.07.2011 gewesen...Leider mussten wir Ihn am 15.06.2011 per Kaiserschnitt holen...

Dustins Geburtsbericht

11. Juni 2011

Alles fing mit einem leichtem ziehen im Bauchnabel bereich an...Ich war an diesem Tag in der rechnerischen 34+1 SSW..Da ich bei meinen Eltern wa, sagte meine Mama ich solle mal Baden gehen, wenn die Schmerzen nach lassen würden, wären es Senkwehen...Also ging ich abends in die Wanne...Kaum drinne, wurde mein Bauch stein hart und ich bekam richtige Schmerzen, also ich wieder raus...Naja mein Freund fragte dann was ich hätte, ich sagte nur ich habe tierische Schmerzen und mein Bauch is Stein hart. Er dann meinen Stiefvater bescheid gegeben, der dann sagte ich solle Ihm bescheid sagen wann der Bauch immer hart wird...Schön und gut, dieses tat ich dann...Resultat, ALLE 5 Minuten zog er sich zusamm mit einen Druck nach unten, aber KEINE Schmerzen mehr...Wir schauten uns dieses 1,5 Stunden an...Alle 5 Minuten wie zuvor...Meine Schwester fuhr los, und holte meinen Mama von der Arbeit...Auch diese schaute sich das noch eine halbe Stunde an...Alle 5 Minuten sagte auch Sie...Sie sagte nur aber bei alle 5 Minuten wäre ich schon im KH...Also gut ich mich angezogen, sind wir los ins Krankenhaus...Dort angekommen kam ich erst einmal 1,5 Stunden ans CTG... Wehen ohne ende zeichnete er auf...Schliesslich kam der Arzt, der nur sagte, wenner nun kommt dann kommt er, aufhalten können wir es nicht mehr... Anschliessend machte er ein US von oben und Vaginal... Muttermund war 2cm offen, Fingerdurchlässig, und Zervix zur hälfte verstrichen...Niemand konnte mir sagen, in wie weit die Geburt bevor stünde...Anschliessend machte er den US von oben, dort der Schock...Der kleine hatte kaum noch Fruchtwasser...Es wurde geprüft ob ich einen Blasensprung hatte...Aber ich hatte keinen... Also stand die Frage im Raum, wieso habe ich kaum noch Fruchtwasser...Denn bei meiner Entlassung am 03.06.2011 war noch alles im Normalbereich... Da ich schon mal am 27.05.2011 bis zum 03.06.2011 mit Vorzeitiger Wehen im KH lag, dort auch 5 Tage anne Tokolyse lag und die Lungenreife bekam, war das nun nicht mehr schlimm wenn er käme, meinte der Arzt, denn die Lungenreife habe ich ja bekommen, beziehungsweise der kleine...Naja der Arzt sagte Sie bleiben hier...Nochmals kam ich um 00.20 ans CTG für eine Stunde, dann gings aufs Zimmer...


12. Juni 2011

Die Nacht verlief sehr durchwachsen, immer wieder Wehen, und Schmerzen traten nun auch mit auf, aber es tat sich einfach nichts weiter... Morgens ging es wieder ans CTG, KEINE Wehen mehr...Alles ruhig...Als Nachmittags meine Eltern und mein Freund kamen, sind wir Treppen auf Treppen ab gelaufen, in Hoffnung die Wehen zu Fördern... Bis zu diesem Tag wusste noch niemand, dass genau dieses uns wenn die Wehen wirklich eingesetz hätten, ein wirkliches Verhängnis hätte werden können... Aber es tat sich zum Glück nichts, den ganzen Tag nicht... Keine Wehen nichts...

13. Juni 2011

Morgends am CTG, immer noch keine Wehen... Auch heute liefen wir wieder in Hoffnung es ginge bald los...Gegen Mittag kam die Ärztin, die mich zur Untersuchung holte, Sie wollte nochmal nach dem Muttermund und dem Zervix schauen, aber es hatte sich seit Samstag nichts weiter getan...Mein Freund sagte nur innerhalb der nächsten 2 Tage will er genaue Informationen haben, was nun mit dem kleinen ist, ob er wirklich zu wenig Fruchtwasser habe, oder ob alles wieder OK sei, die Ärztin meinte nur wir sollen uns keine Sorgen machen alles sei ok.. So was könne schon "mal" vorkommen...Damit is uns aber nich geholfen gewesen... Also wartete ich bis zum nächsten Tag ab, bis die Visite kam...Wehen hatte ich an dem Tag keine mehr, alles war ruhig...

14. Juni 2011

08.15 Uhr Visite... Es kamen folgende Personen, 2 Assistenz Ärztinen, eine Schwester, und die Oberärztin...
Die Oberärztin schaute in meine Akte, sagte nur oh schaut alles gut aus, also Entlassen...Ich sagte nur ich bestehe darauf das Sie ein Doppler machen, um dass ich sicher gehen kann, dass der kleine noch hundert Prozentig Versorgt wird...Ok sagte die Ärztin ordnen wir ein Doppler an... Dieses geschah auch noch am selben Tag... Sie holten mich und führten den Doppler durch... Erst schaute die erste Assistenzärztin, bis die andere sagte, lass mich noch mal schauen, auch Sie schaute...Und fragte mich "Rauchen SIE"? Ich sagte NEIN. Hmm OK sagte Sie, ich daraufhin WIESO? Sie sagte nur das der Mutterkuchen zur Hälfte Verkalkt sei, was so schlimm eigentlich nur bei Rauchern aussähe, naja aber Raucher bin ich ja nicht, und Fruchtwasser habe er auch kaum noch meinte die Ärztin, ich wurde erst mal mit dem Vermerkt "gehen Sie erst mal wieder ans CTG" weggeschickt, und im Anschluss sagte Sie " Ich bespreche das noch mal mit der Oberärztin und melde mich bei Ihnen dann"... 15 Minuten später kam die Assistenzärztin wieder, und sagte die Oberärztin würde gerne einen Wehen belastungstest machen, um zu schauen, wie der kleine unter Wehen reagiert. OK ich wurde angeschlossen, die leichten wehen spürte ich als einen schmerzhaften Druck nach unten, auch der kleine machte sich bemerkbar... Schnell kam eine der Hebammen und schloss mich vom Wehen tropf ab..Ich fragte ob alles ok sei, Sie so nein es is genau das passiert was Sie schon vermutet haben, und ging raus... Mehr wusste ich erst mal nicht. Dann kam die Ärztin wieder mit der Hebamme, und sagten mir die Herztöne des kleinen fallen unter den Wehen sofort ab...Wir müssen morgen einen Kaiserschnitt machen meinten die...Eine Welt brach zusammen in dem moment...Ich habe mir doch sooo eine normale Geburt gewünscht, und nun ein Kaiserschnitt...Ich willigte ein, auch mein Freund sagte, ja machen wir auf jeden fall...Aber der Gedanken in weniger als 15 Stunden holen Sie dein Kind, wa so unreal für mich, ich konnte mich gar nich richtig drauf einstellen...Der rest Tag verging wie im Flug...


15. Juni 2011

Die Nacht habe ich kaum geschlafen, zuu viel ging mir durch den Kopf...Geht alles gut, wie geht es dem kleinen, wie sind die anschliessenden Schmerzen, gibt es Komplikationen und so was halt..Die Angst übertraf alles...Aber ich musste da nun durch...
07.00 Uhr: 2 Hebammen kamen um mich abzuholen, fertig für den OP war ich schliesslich ja schon... Allerdings war mein Freund noch nicht da, der eigentlich um 07 Uhr kommen wollte, naja die Hebammen nahmen mich schon mal mit, um mich noch mal ans CTG zu schliessen um zu schauen ob alles OK war... 07.15 Uhr endlich traf auch mein Freund mit meiner Mama und meiner Schwester ein...Sie sassen alle noch bei mir bis es letzendlich los ging...Die Hebamme kam noch mal mit Globulis rein, die mich und den kleinen Beruhigen sollten, der kleine hatte über 45 Minuten einen Puls um die 170.Die Hebamme sagte er weis was nun gleich passiert, er sei aufgeregt...Nun kam die Op Assistenz um mir den Zugang zu legen, und danach gings auch schon rüber in den OP... Für 08.00 Uhr war die OP angesetz...
Man bereitete mich vor, ich bekam eine Spinal... Hmm wa ein komisches Gefühl und Schmerzte leicht, aber sons OK...Habe mich nur Querschnittsgelähmt anschliessend Gefühlt...Nach ganzen 8 Stunden war die Betäubung dann vollständig dann raus...
Die Ärztin fing an... 08.27 Ich hörte denn lauten schrei meines Sohnes Dustin Calvin, mir kamen die Tränen, die Ärztin meinte, mann für dein Geschreie bis zu aber viel zu klein, er hat echt laut geschrien, was mich schon mal Beruhigte " Ich wusste ab da ER LEBT" OK die Hebamme zeigte mir Ihn schnell und nahm Ihn sofort mit...Ich weinte und sagte nur ich will meinen Jungen bei mir haben...Es war in dem moment man reisse mir mein Herz herraus...Nahm mir meinen Jungen weg...Ohne das ich Ihn einmal anfassen durfte... Na nach ca 5 Minuten kam einer der Hebammen und holte meinen Freund aus dem OP zu unserem Sohn... Der Anistesis setze sich zu mir, und sprach mit mir... Auf einmal bekam ich kaum noch Luft, alles drückte auf meinen Brustkorb, ich konnte nich mehr Schlucken, der Anestisist Arzt reagierte sofort, setze mir eine Beatmungs Maske auf, und spritze mir was...Dann ging es wieder... Dann nahm ich die Maske ab und sagte " He Chefärztin, Die Ärztin meinte, nein ich bin nur die Oberärztin ich so mir egal, ich will wissen wer mich Operiert Sie sagte naja ich wer sonst, ach so sagte ich die die auch gestern alles veranlasst hat? Genau sagte Sie gut sagte ich Ich unterhielt mich mit dem Anestesisten weiter..Dann sagte ich wieder Hey Oberäztin hören Sie mir jetz mal zu, Sie sagte wieder ja was ist den, ich so Operieren sie mich auch wirklich, und keiner der Assistenzärzte, Nein sagte Sie aber wieso auch die Assistenz Ärzte können sie Operieren nein bloss nich sagte ich, Sie machen das schon ganz gut naja und dann fing es noch mal an, dass ich schlecht Luft bekam, nochmals bekam ich die Maske auf, und was gespritz, nach dem gespritzen war ich irgendwie neben mir, ich bekam kaum noch was mit, hörte nur noch stimmen, und sah nachher meinen Freund wieder rein kommen, der mir ein Bild unseres Sohnes zeigte und mir sagte wie schwer und Groß er sei... Die Ärztin fragte darauf hin wo er nun sei, er sagte er sei nun auf den Weg nach unten auf die Babyintensiv, die Ärztin sagte er solle raus gehen und denen sagen die sollen einen moment warten ich sei gleich fertig, damit ich Ihn auch einmal sehen kann... Sie warteten und ich konnte Ihn sehen, so klein und zerbrechlich sah er aus..Aber ich habe einmal meine Hand in den Inkubator stecken können..War das schön...Dann fuhren Sie runter, und ich weinte, weil man Ihn wieder mir weg nahm...Ich wollte Ihn doch bei mir haben, meinen Jungen... Ich blieb 2 Stunden weiter zur Beobachtung im Kreissaal... Gegen frühen Mittag schob man mich auf Zimmer, wo ich erst mal lag und wartete bis ich wieder alles spürte und die Betäubung nachlies... Um 16.00 Uhr klingelte ich nach der Schwester, die Betäubung war fort...Ich sagte ich will JETZ zu meinen Jungen nach unten...Mein Freund holte einen Sitzwagen und brachte mich runter...Ich stand vor seinem Wärme bettchen, und sagte der Schwester nur geben Sie ihn mir raus...Die Schwester gab Ihn mir...So ein schönes Gefühl...Naja jedoch musste ich irgendwann ja auch wieder hoch, es tat mir weh Ihn auf der Babyintensiv zu lassen...Jedoch wusste ich für Ihn wars besser...Ab da wa ich jeden Tag über 12 Stunden bei Ihn. Und brachte Ihn die tollste Milch die es gab Muttermilch auch wenn es nich viel wa aber ein bisschen hat er schon bekommen...


Das war er bei Geburt

6 Monate später


Für mich ist und wird der KS ein Traumatisches Erlebnis bleiben...
Mein Junge kam sofort auf die Intensiv, ohne das ich Ihn einmal richtig Kuscheln konnte ect..Das ist was , was eine Mutter nie wieder vergessen wird im Leben...
13.12.2011 19:44
Zitat von cj_190580:

@Eventa: Der 2.KS kann aber ganz anders laufen als der Erste und die Schmerzen schlimmer sein, weil eben noch mehr rumgeschnippelt wird...
Mein erster KS war auch super, aber der 2.KS hatte es echt in sich und weil man beim KS entweder gefuscht hat oder was weiß ich, hatte ich auch gleich 2,5 Wochen später noch ne Ausschabung und die war echt nicht ohne...
Also noch nen KS würde ich mir echt stark überlegen...


Bei mir waren beide problemlos, der zweite eher sogar noch einen Ticken angenehmer vom ganzen Gefühl her als der erste - das muss also nicht so sein. Ist mindestens genauso gut oder sogar besser geheilt als der erste!!!
Mutterdingsi
18238 Beiträge
13.12.2011 20:27
an euch alle.
da sind schon geschichten dabei ,,, aber gut, dass alles so einigermaßen gelaufen ist.
ich hab den thread bewusst provokant ks-mamis genannt ... wir werden ja oft genug blöd angemacht, weil wir uns teilweise bewusst für den ks entschieden haben. ich hab das natürliche ja gar nicht erst ernsthaft versucht
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 13 mal gemerkt