Mütter- und Schwangerenforum

Kann man einen Dammschnitt ablehnen?

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Chrysanthes
5693 Beiträge
26.09.2015 22:03
Zitat von Alaska:

Mh, da muss man aber schon sehr übel reißen.
Das wurde mir auch angekündigt. Hab wie gesagt den Schnitt erst abgelehnt, weil ich eben auch im Kopf hatte: lieber reißen, als schneiden.

Da meinte die Ärztin ganz trocken, dass wir das gerne machen können, aber da Sohnemann den Arm am Kopf hat und in der Nabelschnur hängt, wird es völlig unkontrolliert reißen. Sie kann mir nicht garantieren, wie schwer der Grad nachher sein wird.

Da lehnst du dann auch nimmer ab. In den Presswehen war mir eh alles scheibeegal.
Jetzt hatte ich einen relativ kleinen Schnitt der nach einer Woche soweit verheilt war, dass ich keine Schmerzen beim Sitzen mehr hatte. Besser so, als irgendwas anderes.


Ich muss ja sagen, das ich es schrecklich finde wie die Geburtsbegleiter den Frauen Angst machen.
LIttleOne13
26290 Beiträge
26.09.2015 22:24
Zitat von Chrysanthes:

Zitat von DieEine2:

Guten Morgen ihr Lieben,

vielen Dank für eure Antworten.

Schneiden finde ich einfach ganz schlimm. Ich fang schon an zu heulen und mir wird schlecht, wenn ich mich mit an nem Blatt Papier schneide. Nicht mal, weil es so wehtut, mir dreht sich einfach alles um.
Und dieses Geräusch dabei gibt mir den Rest.

Am liebsten möchte ich weder reißen, noch geschnitten werden, ich habe tierisch Angst, inkontinent zu werden . Ich weiß, das passiert extrem selten, aber es kann ja nunmal passieren.

Auf mich draufzulegen hat sich auch niemand. Ich glaube ich werde auf jede Frage mit Nein antworten. .

Generell reagiere ich auf Schmerzen schnell mit Ohnmacht, Schwindel oder Übelkeit. Und dann werde ich auch ganz schnell mal extrem panisch.
Wanne kommt sowieso nicht in Frage, ich brauche eine Pda. Ohne wird das gar nichts. Und am besten noch ein starkes Beruhigungsmittel. Oder vielleicht lieber ein künstliches Koma .

Mein Freund wird dabei sein, der spuckt jetzt immer noch große Töne und ist gaaanz cool- wie Männer halt so sind .
Aber ich glaube wenn er im Ernstfall etwas entscheiden müsste, wärs damit auch vorbei.

Wie ihr seht- ich bin völlig entspannt was das Thema Geburt angeht.


Lese die Tiefenentspannung raus.

Setzt dich mit deinen Ängsten auseinander. Wenn du eine Hebamme hast bearbeite sie mit ihr.


Definitiv und ganz, ganz wichtig! Angst ist der schlechteste Geburtsbegleiter, den man haben kann...
Alaska
19542 Beiträge
27.09.2015 01:00
Zitat von Chrysanthes:

Zitat von Alaska:

Mh, da muss man aber schon sehr übel reißen.
Das wurde mir auch angekündigt. Hab wie gesagt den Schnitt erst abgelehnt, weil ich eben auch im Kopf hatte: lieber reißen, als schneiden.

Da meinte die Ärztin ganz trocken, dass wir das gerne machen können, aber da Sohnemann den Arm am Kopf hat und in der Nabelschnur hängt, wird es völlig unkontrolliert reißen. Sie kann mir nicht garantieren, wie schwer der Grad nachher sein wird.

Da lehnst du dann auch nimmer ab. In den Presswehen war mir eh alles scheibeegal.
Jetzt hatte ich einen relativ kleinen Schnitt der nach einer Woche soweit verheilt war, dass ich keine Schmerzen beim Sitzen mehr hatte. Besser so, als irgendwas anderes.


Ich muss ja sagen, das ich es schrecklich finde wie die Geburtsbegleiter den Frauen Angst machen.


Hab ich anders empfunden. Die Ärztin/Hebamme haben mir keine Angst gemacht, sie haben mir zwei Alternativen aufgezeigt:

1. nicht schneiden, somit unkontrolliert reißen. Das hätte bei mir gut gehen können, wäre aber vermutlich eher in eine größere Verletzung übergegangen. Man muss auch immer die Situation sehen. Jonas hatte den Arm am Kopf, war vorher schon nicht ganz klein, die Nabelschnur war nochmals um den Arm gewickelt...

2. schneiden und damit kontrollieren, was für eine Verletzung ich haben werden. In dem Fall ein guter Schnitt, der schnell verheilt ist.

Wieso hat sie mir damit Angst gemacht? Es war ja dennoch meine eigene Entscheidung. Ich hätte durchaus nochmal nein sagen können. Wie gesagt, war imr das in den Presswehen aber eh schnurzpiepegal, hauptsache, es hört auf.
Chrysanthes
5693 Beiträge
28.09.2015 01:48
Zitat von Alaska:

Zitat von Chrysanthes:

Zitat von Alaska:

Mh, da muss man aber schon sehr übel reißen.
Das wurde mir auch angekündigt. Hab wie gesagt den Schnitt erst abgelehnt, weil ich eben auch im Kopf hatte: lieber reißen, als schneiden.

Da meinte die Ärztin ganz trocken, dass wir das gerne machen können, aber da Sohnemann den Arm am Kopf hat und in der Nabelschnur hängt, wird es völlig unkontrolliert reißen. Sie kann mir nicht garantieren, wie schwer der Grad nachher sein wird.

Da lehnst du dann auch nimmer ab. In den Presswehen war mir eh alles scheibeegal.
Jetzt hatte ich einen relativ kleinen Schnitt der nach einer Woche soweit verheilt war, dass ich keine Schmerzen beim Sitzen mehr hatte. Besser so, als irgendwas anderes.


Ich muss ja sagen, das ich es schrecklich finde wie die Geburtsbegleiter den Frauen Angst machen.


Hab ich anders empfunden. Die Ärztin/Hebamme haben mir keine Angst gemacht, sie haben mir zwei Alternativen aufgezeigt:

1. nicht schneiden, somit unkontrolliert reißen. Das hätte bei mir gut gehen können, wäre aber vermutlich eher in eine größere Verletzung übergegangen. Man muss auch immer die Situation sehen. Jonas hatte den Arm am Kopf, war vorher schon nicht ganz klein, die Nabelschnur war nochmals um den Arm gewickelt...

2. schneiden und damit kontrollieren, was für eine Verletzung ich haben werden. In dem Fall ein guter Schnitt, der schnell verheilt ist.

Wieso hat sie mir damit Angst gemacht? Es war ja dennoch meine eigene Entscheidung. Ich hätte durchaus nochmal nein sagen können. Wie gesagt, war imr das in den Presswehen aber eh schnurzpiepegal, hauptsache, es hört auf.


Wenn du dadurch keine Angst hattest ist es ja super. Vielleicht ist das hier bei einer Erstgebärenden nicht gerade Angstmindernd. Ist nur eine Vermutung und auch nicht böse gemeint. Hier kommen nur gerade die eigenen Geschichten auf und das tut nicht jedem gut und schürt oft Ängste. Für mich wäre das eine Aussage, die mir Angst gemacht hätte und es hätte Druck erzeugt. Denn man muss sich schnell entscheiden. Das ist so unterschiedlich wie jede Geburt und jede Frau.
Ich weiß für mich, wie ich es mir wünsche und habe meine Grenzen beim Geburtsgespräch abgesteckt, sowie es mit meinen Begleitern besprochen. Ich finde den Ausdruck selbstbestimmte Geburt wichtig. Mir hat das Thema Hypnobirthing geholfen meine erste Geburt zu verarbeiten und mich nun mit der zweiten auseinander zu setzen. Jeder muss da seinen Weg finden.

Ich wünsche dir, liebe TS, eine tolle Schwangerschaft und eine wunderschöne Geburt.
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