Habt ihr eine Begräbniskostenvorsorge? Meinungen und Empfehlungen
23.11.2025 18:34
Zitat von Fliederblüte:
Zitat von Marie2010:Volle Zustimmung. Das kann für die Erben echt stressig werden und für Zwist sorgen.
Zitat von soev:
Wir haben keine und sehen darin jetzt keinen Mehrwert. Oder denken wir falsch?![]()
Der einzige Vorteil ist doch, dass das Geld vermutlich schneller ausgezahlt wird als die Kinder/Erben offiziell an die Konten kommen, oder?
Zum einen muss man ja in der Regel quasi sofort los und das Begräbnis planen, da ist es schon hilfreich, wenn man weiß, das die Bezahlung geregelt ist.
Ausserdem muss man sich nicht mit Miterben streiten, weil man nach deren Meinung vielleicht zuviel Geld vom Erbe für das Begräbnis ausgegeben hat.
Zum anderen beträgt das Erbe nicht bei jedem zig tausend Euro. Wenn man dann als Erbe vielleicht noch eine Wohnung entrümpeln und renovieren muss, zahlt man am Ende unter Umständen einiges drauf.
Kurz: Es schont einfach enorm die Nerven, die gerade in der ersten Zeit ja eh oft schon sehr angespannt sind bei so einem emotionalen Thema.
Aber man braucht keine Versicherung, wenn man vorsorgen möchte. Man geht einfach zu einem vertrauenswürdigen Bestatter am Wohnort. Dort lässt man sich beraten und sucht für den eigenen Todesfall alles aus. Art des Begräbnisses, Art des Grabes, Blumenschmuck, Todesanzeige, Grabstein etc. etc. Dafür gibt es Preislisten mit speziellen Angeboten.
Dann bezahlt man im Voraus und der Bestatter führt im Todesfall alles so aus wie gewünscht. Die Erben haben dann nichts mehr zu tun und es gibt keinen Streit. Falls man völlig verarmt ist, weil man beispielsweise vorher jahrelang im Pflegeheim war, bekommt man trotzdem ein "ordentliches" Begräbnis.
(Das will ich auch mal so machen, aber finde es jetzt noch zu früh.)
Das könnte ich zum Beispiel nicht, weil ich jetzt noch gar nicht sagen kann, wo und wie ich mal begraben werden möchte.
Genauso weiß ich heute nicht, wie irgendwann mal meine Todesanzeige aussehen soll. Ich weiß doch nicht, wie groß die dann wird. Vielleicht müssen 10 Familienmitglieder darin erwähnt werden. Vielleicht überlebe ich alle. Vielleicht gibt es das bis dahin auch gar nicht mehr.
Und es kann ja sein, dass ich morgen tot umfalle. Dann wäre nix geregelt oder bezahlt.
Ich kenne welche, die schon ihren Grabplatz bezahlt hatten. Leider haben sie danach noch mehr als 25 Jahre gelebt und mussten den Platz dann erneut kaufen. Da war also finanziell nix gewonnen.
Es wäre mir auch zu schade ums Geld, wenn wir jetzt 20 oder 25.000€ hinblättern müssten, um schonmal unser Beider Bestattung zu zahlen. Von dem Geld leiste ich mir lieber zu Lebzeiten was schönes und regel die Bestattungskosten über einen kleinen monatlichen Versicherungsbetrag, der uns nicht weh tut.
25.11.2025 04:35
Wir haben finanziell aich vorgesorgt sowohl für Brstattung als auch einen Pfuffer für die ersze Zeit. Abgrschlossen noch nichts, aber Bestattungsverfügungen, wo festgehalten ist, was wir uns wünschen (gibts online zum Ausdrucken).
Und was ich extrem wichtig finde-
Patientenverfügungen
Und was ich extrem wichtig finde-
Patientenverfügungen
25.11.2025 05:31
Habe ich nicht.
Aber eine Lebensversicherung,die ausgezalt wird.
Die Kosten sind z.T ja planbar.
Haben wir grad alles durch.
Will man ein Wunschgrab,einen Familiengrab etc.,will man die Kapelle mieten,mit oder ohne Orgel,einen teuren Sarg oder teure Urne,viel Grabschmuck,den Leichenschmaus...
Und die Erben können auschlagen wie sie wollen,die Bestattungspflicht ist davon in der Regel nicht betroffen.
Ich habe das Erbe meines Vaters ausgwschlagen,hätte die Beerdigung aber zahlen müssen als Tochter.Haben dann aber Tante und Oma übernommen.
Und in der Regel ist es der Ehepartner oder das älteste Kind.
Aber eine Lebensversicherung,die ausgezalt wird.
Die Kosten sind z.T ja planbar.
Haben wir grad alles durch.
Will man ein Wunschgrab,einen Familiengrab etc.,will man die Kapelle mieten,mit oder ohne Orgel,einen teuren Sarg oder teure Urne,viel Grabschmuck,den Leichenschmaus...
Und die Erben können auschlagen wie sie wollen,die Bestattungspflicht ist davon in der Regel nicht betroffen.
Ich habe das Erbe meines Vaters ausgwschlagen,hätte die Beerdigung aber zahlen müssen als Tochter.Haben dann aber Tante und Oma übernommen.
Und in der Regel ist es der Ehepartner oder das älteste Kind.
26.11.2025 11:07
Zitat von Vanellope:
Ja tatsächlich ist alles geregelt. Aktuell wird es eine ganz formlose almwiesen Bestattung in der Schweiz (inkl aller Überführungskosten und so reicht das)..da bei uns in rlp aber mittlerweile sogar die Asche mit heim darf überlege ich meinen plan zu ändern. Bei mir wird es jedenfalls kein Grab geben, nicht mal ein anonymes Urnengrab.
Ja das wäre mir auch am liebsten. Ich kann mit einem Grab am Friedhof nicht viel anfangen. Da gibts auch Diskussionen mit meinen Eltern darüber. Ichs ehe jedenfalls keinen Grund wieso ich ein Grab noch weitere Jahrzehnte bezahlen sollte. Mir bringt es nichts, ich gehe doch lieber beim Spazieren durch den Wald und fühle mich dort ihnen näher (wenn das sein muss). Ich kann doch nicht nur auf einen Friedhof an die Verstorbenen denken. Das Konzept ist mir auch etwas fern.
Da will ich schon länger wissen was bei uns möglich wäre. Österreich und ganz besonders Wien ist da halt etwas anders gestrickt. In Wien muss alles über die Bestattung Wien laufen. Meines Wissens (habe mich aber noch nicht ausführlich damit beschäftigt) gibts Waldbestattungen etc. noch nicht bei uns. Da kann man nur die Urne in einem vorgegebenen Platz stellen wo sie dann im Boden verrottet.
26.11.2025 11:14
Zitat von Marie2010:
Kurz: Es schont einfach enorm die Nerven, die gerade in der ersten Zeit ja eh oft schon sehr angespannt sind bei so einem emotionalen Thema.
Ja genau darum gehts eigentlich. Vorteil weil es unkomplizierter ist als eine andere Anlageform und Zweckgebunden.
So habe ich es zumindest verstanden, hat da jemand andere Ansichten, nur her damit. Hilft mir beim Abwiegen und Einschätzen.
26.11.2025 11:26
Zitat von Marie2010:
Das könnte ich zum Beispiel nicht, weil ich jetzt noch gar nicht sagen kann, wo und wie ich mal begraben werden möchte.
Ist jetzt nicht explizit gegen dich gerichtet - das höre ich aber fast überall, auch von meinen Eltern.
Ein Begräbnis ist nicht für die Verstorbenen da, ein Begräbnis ist für die Hinterbliebenen da um mit ihrer Trauer zu Recht zu kommen.
Ich persönlich brauche kein Grab auf einen Friedhof um an meine Verwandten zu denken. Ich sehe das ganz anders als meine Eltern. Da hat es in letzter Zeit auch einige Diskussionen gegeben. Meine Eltern sprechen da immer davon was sie wollen. Ich sage ihnen dann auch ganz hart, das interessiert sie nach dem Tod aber nicht mehr und es geht um mich und die anderen Hinterbliebenen. Und wenn ich ein Grab als sinnlos betrachte und stattdessen lieber die Asche bei mir zu Hause stehen haben möchte, einen Diamanten aus der Asche machen möchte oder die Asche im Wald verstreuen möchte, dann ist das meine Angelegenheit.
Wenn man jetzt hergeht und schon alles regelt für das Begräbnis ist das sicher einerseits super, andererseits zwingt man auch den Hinterbliebenen etwas auf was man so vielleicht gar nicht will.
26.11.2025 12:57
Zitat von EmiliaB:
Zitat von Marie2010:
Das könnte ich zum Beispiel nicht, weil ich jetzt noch gar nicht sagen kann, wo und wie ich mal begraben werden möchte.
Ist jetzt nicht explizit gegen dich gerichtet - das höre ich aber fast überall, auch von meinen Eltern.
Ein Begräbnis ist nicht für die Verstorbenen da, ein Begräbnis ist für die Hinterbliebenen da um mit ihrer Trauer zu Recht zu kommen.
Ich persönlich brauche kein Grab auf einen Friedhof um an meine Verwandten zu denken. Ich sehe das ganz anders als meine Eltern. Da hat es in letzter Zeit auch einige Diskussionen gegeben. Meine Eltern sprechen da immer davon was sie wollen. Ich sage ihnen dann auch ganz hart, das interessiert sie nach dem Tod aber nicht mehr und es geht um mich und die anderen Hinterbliebenen. Und wenn ich ein Grab als sinnlos betrachte und stattdessen lieber die Asche bei mir zu Hause stehen haben möchte, einen Diamanten aus der Asche machen möchte oder die Asche im Wald verstreuen möchte, dann ist das meine Angelegenheit.
Wenn man jetzt hergeht und schon alles regelt für das Begräbnis ist das sicher einerseits super, andererseits zwingt man auch den Hinterbliebenen etwas auf was man so vielleicht gar nicht will.
Na, ich finde schon, dass da die betreffende Person ein Wörtchen mit zu reden hat.
Gerade bei verbrennen oder nicht, hat jeder seine Ansichten und die sollte man respektieren. Ich würde niemanden verbrennen, der das nicht wollte und genau so würde ich niemandem im Sarg beerdigen, der verbrannt werden wollte. Dieser allerletzte Wunsch gehört für MICH respektiert. Ob ICH den Wunsch als sinnvoll erachte, ist da zweitrangig.
Was macht man, wenn ein Kind die Mutter in der Urne bestatten will, das andere will die Asche im Meer verstreuen und das nächste will unbedingt den Sarg in der Erde wissen?
Meine Mutter hat ganz klar aufgeschrieben, was sie möchte und so wird es gemacht werden.
Für mich habe ich noch keine Idee, einfach weil es mir nicht wichtig ist. Aber Andere haben da klare Vorstellungen.
26.11.2025 13:00
Zitat von EmiliaB:Eine Waldbestattung gibt es in Wien schon, ein Bekannter hat seine Mutter so beerdigt.
Zitat von Marie2010:
Das könnte ich zum Beispiel nicht, weil ich jetzt noch gar nicht sagen kann, wo und wie ich mal begraben werden möchte.
Ist jetzt nicht explizit gegen dich gerichtet - das höre ich aber fast überall, auch von meinen Eltern.
Ein Begräbnis ist nicht für die Verstorbenen da, ein Begräbnis ist für die Hinterbliebenen da um mit ihrer Trauer zu Recht zu kommen.
Ich persönlich brauche kein Grab auf einen Friedhof um an meine Verwandten zu denken. Ich sehe das ganz anders als meine Eltern. Da hat es in letzter Zeit auch einige Diskussionen gegeben. Meine Eltern sprechen da immer davon was sie wollen. Ich sage ihnen dann auch ganz hart, das interessiert sie nach dem Tod aber nicht mehr und es geht um mich und die anderen Hinterbliebenen. Und wenn ich ein Grab als sinnlos betrachte und stattdessen lieber die Asche bei mir zu Hause stehen haben möchte, einen Diamanten aus der Asche machen möchte oder die Asche im Wald verstreuen möchte, dann ist das meine Angelegenheit.
Wenn man jetzt hergeht und schon alles regelt für das Begräbnis ist das sicher einerseits super, andererseits zwingt man auch den Hinterbliebenen etwas auf was man so vielleicht gar nicht will.
EIn Begräbnis ist zwar für die Hinterbliebenen wichtig, aber manche Menschen haben ganz genaue Vorstellungen, wie ihr Begräbnis ausschauen soll und wenn sie es noch zu Lebzeiten planen und bezahlen, wird das dann von der Bestattung auch so ausgeführt. Ich brauche auch kein Grab, Sänger, die ganze Begräbniszeremonie etc, mein Vater ist vor kurzem gestorben und das Begräbnis findet jetzt nach seinem Willen statt mit Pomp und Trara und die Kosten befinden sich im 5-stelligen Bereich.
26.11.2025 13:02
Zitat von EmiliaB:
Zitat von Marie2010:
Das könnte ich zum Beispiel nicht, weil ich jetzt noch gar nicht sagen kann, wo und wie ich mal begraben werden möchte.
Ist jetzt nicht explizit gegen dich gerichtet - das höre ich aber fast überall, auch von meinen Eltern.
Ein Begräbnis ist nicht für die Verstorbenen da, ein Begräbnis ist für die Hinterbliebenen da um mit ihrer Trauer zu Recht zu kommen.
Ich persönlich brauche kein Grab auf einen Friedhof um an meine Verwandten zu denken. Ich sehe das ganz anders als meine Eltern. Da hat es in letzter Zeit auch einige Diskussionen gegeben. Meine Eltern sprechen da immer davon was sie wollen. Ich sage ihnen dann auch ganz hart, das interessiert sie nach dem Tod aber nicht mehr und es geht um mich und die anderen Hinterbliebenen. Und wenn ich ein Grab als sinnlos betrachte und stattdessen lieber die Asche bei mir zu Hause stehen haben möchte, einen Diamanten aus der Asche machen möchte oder die Asche im Wald verstreuen möchte, dann ist das meine Angelegenheit.
Wenn man jetzt hergeht und schon alles regelt für das Begräbnis ist das sicher einerseits super, andererseits zwingt man auch den Hinterbliebenen etwas auf was man so vielleicht gar nicht will.
Das ist deine Ansicht und mag aus deiner Sicht schon so sein, dass es um einen Ort zum Trauern geht. Aber das Persönlichkeitsrecht geht über den Tod hinaus. Das heißt der Verstorbene hat sehr wohl ein Recht darauf zu entscheiden wie er bestattet werden möchte. Die Angehörigen haben ein Recht auf Totenfürsorge, müssen aber im Sinne des Verstorbenen handeln.
Und zur Frage: Bei uns ist geregelt was mit uns nach dem Tod passiert, das hat jeder für sich beschlossen und ich für mich persönlich sehe da auch nicht den Drang meinen eigenen Wunsch dem meiner Angehörigen voranzustellen.
Auch eine Patientenverfügung hat jeder von uns. Ich finde so etwas auch sehr wichtig. Vor allem wenn man eben nicht mehr in der Lage ist Entscheidungen zu treffen. Oft sind die Angehörigen dann ja auch überfordert und wissen gar nicht was der andere gewollt hätte.
Also ich verstehe den Sinn den du meinst mit, dass das Begräbnis ein Ort zum Trauern für die Angehörigen ist... aber auch da ist jeder anders... meine Mutter wurde auch nach Wunsch beerdigt, ich selbst war seit dem nie wieder mehr an ihrem Grab. Ich trauere auf meine Weise, dennoch wurde der Wunsch meiner Mutter respektiert.
Aber dennoch hat ein jeder das Recht selbst zu entscheiden was mit ihm nach seinem Tod passiert und das zu akzeptieren nennt sich Respekt alles andere wäre rücksichtslos und egoistisch.
26.11.2025 14:38
Zitat von Palabras2:
Das ist deine Ansicht und mag aus deiner Sicht schon so sein, dass es um einen Ort zum Trauern geht. Aber das Persönlichkeitsrecht geht über den Tod hinaus. Das heißt der Verstorbene hat sehr wohl ein Recht darauf zu entscheiden wie er bestattet werden möchte. Die Angehörigen haben ein Recht auf Totenfürsorge, müssen aber im Sinne des Verstorbenen handeln.
Und zur Frage: Bei uns ist geregelt was mit uns nach dem Tod passiert, das hat jeder für sich beschlossen und ich für mich persönlich sehe da auch nicht den Drang meinen eigenen Wunsch dem meiner Angehörigen voranzustellen.
Auch eine Patientenverfügung hat jeder von uns. Ich finde so etwas auch sehr wichtig. Vor allem wenn man eben nicht mehr in der Lage ist Entscheidungen zu treffen. Oft sind die Angehörigen dann ja auch überfordert und wissen gar nicht was der andere gewollt hätte.
Also ich verstehe den Sinn den du meinst mit, dass das Begräbnis ein Ort zum Trauern für die Angehörigen ist... aber auch da ist jeder anders... meine Mutter wurde auch nach Wunsch beerdigt, ich selbst war seit dem nie wieder mehr an ihrem Grab. Ich trauere auf meine Weise, dennoch wurde der Wunsch meiner Mutter respektiert.
Aber dennoch hat ein jeder das Recht selbst zu entscheiden was mit ihm nach seinem Tod passiert und das zu akzeptieren nennt sich Respekt alles andere wäre rücksichtslos und egoistisch.
Weißt du zufällig wie das ist, wenn der Verstorbene zwar seine Wünsche geäußert/notiert, aber nichts organisiert und bezahlt hat? Muss dem Wunsch dann trotzdem gefolgt werden. Also sagen wir mal meine Mutter würde eine Bestattung mit x,y und z wollen, die am Ende 20000€ kostet, ich wäre aber der Meinung das mindestprogramm für 3000€ reicht, MÜSSTE ich dann die Große organisieren, nur weil sie das wollte? Und wer setzt das durch, wenn sie ja tot ist? Der Staat ist ja froh, wenn sich jemand um die Bestattung kümmert, der Umfang dürfte da wohl egal sein
26.11.2025 15:28
Zitat von Chrysopelea:
Weißt du zufällig wie das ist, wenn der Verstorbene zwar seine Wünsche geäußert/notiert, aber nichts organisiert und bezahlt hat? Muss dem Wunsch dann trotzdem gefolgt werden. Also sagen wir mal meine Mutter würde eine Bestattung mit x,y und z wollen, die am Ende 20000€ kostet, ich wäre aber der Meinung das mindestprogramm für 3000€ reicht, MÜSSTE ich dann die Große organisieren, nur weil sie das wollte? Und wer setzt das durch, wenn sie ja tot ist? Der Staat ist ja froh, wenn sich jemand um die Bestattung kümmert, der Umfang dürfte da wohl egal sein![]()
Ich weiß es nicht zu 100 %. Aber wenn keine Verfügung hinterlegt wurde und auch das Geld dafür nicht explizit vorgelegt wurde, wer will dann nachweisen was bspw. deine Mutter wollte.
Aber wenn eine Verfügung vorliegt und auch finanziell dafür gesorgt wurde, hat der Verstorbene das Recht auch so bestattet zu werden.
Und das ist das was ich damit oben meinte. Wenn jemand eine solche Verfügung haben möchte und das entsprechend auch finanziell absichert ist es sein Recht diese Verfügung zu haben und dann auch so bestattet zu werden, ganz egal was die Angehörigen besser fänden oder sich für sich selbst zum Trauern und Erinnern wünschen.
26.11.2025 15:44
Zitat von Chrysopelea:Wenn keine Bestattungsverfügung beim Notar oder Rechtsanwalt hinterlegt wurde, entscheiden die nächsten Angehörigen bzw Erben, wie das Begräbnis sein soll.
Weißt du zufällig wie das ist, wenn der Verstorbene zwar seine Wünsche geäußert/notiert, aber nichts organisiert und bezahlt hat? Muss dem Wunsch dann trotzdem gefolgt werden. Also sagen wir mal meine Mutter würde eine Bestattung mit x,y und z wollen, die am Ende 20000€ kostet, ich wäre aber der Meinung das mindestprogramm für 3000€ reicht, MÜSSTE ich dann die Große organisieren, nur weil sie das wollte? Und wer setzt das durch, wenn sie ja tot ist? Der Staat ist ja froh, wenn sich jemand um die Bestattung kümmert, der Umfang dürfte da wohl egal sein![]()
26.11.2025 15:52
Immer im Sinne des Verstorbenen.
Das kann man auch an Äußerungen ,Lebensweise ,Interessen während des Lebens festmachen.
Das kann man auch an Äußerungen ,Lebensweise ,Interessen während des Lebens festmachen.
26.11.2025 16:46
Wenn nirgendwo was festgehalten ist, kann es ja keiner nachweisen. Dann kannst du es im Prinzip so organisieren wie du möchtest.
In meiner Familie ist es bei allen so, dass nur Wünsche bzgl. WO beerdigt und ob verbrannt oder nicht, bekannt sind. Der Rest wird von den Angehörigen dann entschieden, wenn es soweit ist. So ungefähr kann man sich ja vorstellen, was gewünscht wäre. Und dann halt am finanziellen Rahmen, den man hat, orientieren.
Ach, meine Mutter hat noch zwei Lieder aufgeschrieben, die gespielt werden sollen.
27.11.2025 05:02
Zitat von Palabras2:
Zitat von Chrysopelea:
Zitat von Palabras2:
Zitat von EmiliaB:
...
Das ist deine Ansicht und mag aus deiner Sicht schon so sein, dass es um einen Ort zum Trauern geht. Aber das Persönlichkeitsrecht geht über den Tod hinaus. Das heißt der Verstorbene hat sehr wohl ein Recht darauf zu entscheiden wie er bestattet werden möchte. Die Angehörigen haben ein Recht auf Totenfürsorge, müssen aber im Sinne des Verstorbenen handeln.
Und zur Frage: Bei uns ist geregelt was mit uns nach dem Tod passiert, das hat jeder für sich beschlossen und ich für mich persönlich sehe da auch nicht den Drang meinen eigenen Wunsch dem meiner Angehörigen voranzustellen.
Auch eine Patientenverfügung hat jeder von uns. Ich finde so etwas auch sehr wichtig. Vor allem wenn man eben nicht mehr in der Lage ist Entscheidungen zu treffen. Oft sind die Angehörigen dann ja auch überfordert und wissen gar nicht was der andere gewollt hätte.
Also ich verstehe den Sinn den du meinst mit, dass das Begräbnis ein Ort zum Trauern für die Angehörigen ist... aber auch da ist jeder anders... meine Mutter wurde auch nach Wunsch beerdigt, ich selbst war seit dem nie wieder mehr an ihrem Grab. Ich trauere auf meine Weise, dennoch wurde der Wunsch meiner Mutter respektiert.
Aber dennoch hat ein jeder das Recht selbst zu entscheiden was mit ihm nach seinem Tod passiert und das zu akzeptieren nennt sich Respekt alles andere wäre rücksichtslos und egoistisch.
Weißt du zufällig wie das ist, wenn der Verstorbene zwar seine Wünsche geäußert/notiert, aber nichts organisiert und bezahlt hat? Muss dem Wunsch dann trotzdem gefolgt werden. Also sagen wir mal meine Mutter würde eine Bestattung mit x,y und z wollen, die am Ende 20000€ kostet, ich wäre aber der Meinung das mindestprogramm für 3000€ reicht, MÜSSTE ich dann die Große organisieren, nur weil sie das wollte? Und wer setzt das durch, wenn sie ja tot ist? Der Staat ist ja froh, wenn sich jemand um die Bestattung kümmert, der Umfang dürfte da wohl egal sein![]()
Ich weiß es nicht zu 100 %. Aber wenn keine Verfügung hinterlegt wurde und auch das Geld dafür nicht explizit vorgelegt wurde, wer will dann nachweisen was bspw. deine Mutter wollte.
Aber wenn eine Verfügung vorliegt und auch finanziell dafür gesorgt wurde, hat der Verstorbene das Recht auch so bestattet zu werden.
Und das ist das was ich damit oben meinte. Wenn jemand eine solche Verfügung haben möchte und das entsprechend auch finanziell absichert ist es sein Recht diese Verfügung zu haben und dann auch so bestattet zu werden, ganz egal was die Angehörigen besser fänden oder sich für sich selbst zum Trauern und Erinnern wünschen.
Ja, da bin ich bei dir. Ich wäre ehrlich gesagt froh, wenn das alles schon organisiert wäre und mir ist es tatsächlich auch recht egal, ich brauche zum Trauern weder eine Urne zuhause noch ein Grab oder irgendwas. Mir ging es jetzt um den Fall, dass die Wünsche zwar schriftlich festgehalten, aber nichts organisiert und bezahlt ist. Womöglich selbst das Erbe für die Bestattung nicht reicht. Ob die Hinterbliebenen sich dann im Zweifel verschulden müssen, nur um den Wünschen des Verstorbenen nachzukommen
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