an die ks mütter die darunter litten oder es noch tun
12.01.2011 21:15
Zitat von brina88:
Zitat von Tiinchen:
Ich hatte drei an der Zahl und da war echt Schluss mit lustig![]()
Aus vier Kindern wirds nix....aus ner spontanen Geburt ist auch nix geworden...alles schitte....
Das, was ich erlebt habe bei Entbindung 1 und 3 wünsche ich echt keinem!
Darf ich fragen warum du 3 ks an der zahl hattest??und was du sooo schlimmes dabei erlebt hast???
Klar kannste fragen...könnte aber lang werden (ich versuche mich kurz zu fassen)
Mein erstes Kind habe ich mit 19 bekommen. Er lag in BEL und da habe ich mit den Ärzten abgesprichen, dass es ein KS wird. Eine Woche vor dem KS Termin bekam ich auf einmal wahnsinnige Rückenschmerzen und Schmerzen beim Wasserlassen. Also bin ich ins KH zum Kontrollieren. Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon alle 3 Minuten Wehen und der Mumu war 8 cm offen. Bei der Untersuchung platzte mir die Fruchtblase und ich wurde rucki zucki für einen NotKS fertig gemacht. Da es schnell gehen musste, entschied sich der Anästhesist für eine spinale Betäubung. Die hat nur leider nicht angeschlagen. Das habe ich aber erst zu spüren bekommen, als sie angefangen haben zu schneiden. Hab den ganzen OP zusammen gebrüllt, doch die haben erst gedacht ich hätte nen Pinn im Kopf.
Nach ner Weile (eine gefühlte Ewigkeit) ist mein Kreislauf flöten gegangen und ich bin in Vollnarkose gelegt worden. Nach der Entbindung ging es mir erst gut, doch dann bekam ich plötzlich Schüttelfrost und bis zu 42 Fieber. Ich hatte Fieberkrämpfe vom allerfeinsten. Meine Mum arbeitet in dem KH, in dem ich entbunden haben. Ihre Kollegen haben sie mitten in der Nacht aus dem Bett geklingelt mit den Worten: E***, du musst sofort kommen, deine Tochter stirbt!
Ich hatte drei Tage Fieberkrämpfe, bekam starke Schmerzmittel, konnte mich nicht um den Kleinen kümmern und kann mich kaum noch an die Zeit erinnern. Das meiste habe ich von meiner Mum und meinem Mann (mein Mann und ich sind im Moment deswegen noch in einer Therapie).
Dann kam SS Nr. 2. Meine Tochter lag von Anfang an in SL, alles sah so aus, als könne ich spontan entbinden. Das habe ich auch versucht. Eine Woche lang lag ich im KH mit Wehen, die mir den Atem geraubt haben. Wir haben alles probiert. Wehentropf, Wanne, Übungen, Globolis usw. Nichts hat was gebracht. Irgendwann wurden die Herztöne schlechter und meine Tochter hat sich kaum noch bewegt. Es wurde wieder ein KS gemacht und dabei stellte sich raus, dass meine Tochter die Nabelschnur um den Hals hatte. Der KS an sich war eg ok.
Bei Nr. 3 wars klar, dass es wieder ein KS wird... Ein paar Wochen vor dem KS bekam ich an meiner Narbe überall so blaue Flecken. Ich war mehrmals bei ner Spezialistin, doch die meinte, der US wäre unauffällig, alles sei ok. Wieder bekam ich eine Woche vor ET starke Wehen und bin gleich ins KH. Mumu war zwar zu, doch meine Narbe schmerzte und die Herztöne vom Kleinen waren SEHR schlecht!
Es wurde dann schnell ein KS gemacht, wobei sich rausstellte, dass die Narbe aufgegangen war und sich viel Blut im Unterbauch gesammelt hatte. Die alte Narbe musste komplett ausgeschnitten und neu vernäht werden. Bei der Sterilisation traten auch Komplikationen auf. Die Eileiter waren teils verklebt und musste entfernt werden. Die Operation hat mehr als zwei Stunden gedauert! Erst dann konnte ich zu meinem Sohn!
Alles in allem waren die Geburten meiner Jungs nicht sehr schön! Das Verhältnis zu meinem größeren Sohn ist bis heute eher etwas schwierig!
Wenn ich es ändern könnte...ich würde es tun.
Aber naja...ich kann es nicht ändern und nun ist es passiert!
12.01.2011 21:16
oh man, wenn ich das hier alles lese und dann an lauras geburt denke, kommen mir auch sofort die tränen. ich hatte 8 stunden wehen (geht ja noch) auch schon presswehen und dann hieß es not-ks da die herztöne immer fast weg waren. da ich keine pda hatte, musste der ks per vollnarkose erfolgen. ich hab meine kleine das erste mal nach 3 stunden gesehen. bewusst wahrgenommen hab ich sie erst nach ca. 10 stunden oder so. (ok, im vergleich zu anderen hier, geht es ja immer noch). die ersten wochen hab ich ständig nur geheult und auch jetzt hab ichs noch net verarbeitet. ich hab halt auch ständig die gedanken, dass ich schuld habe, dass sich die nabelschnur um den hals gewickelt hat. die im kh waren aber super und haben für solche fälle eine hebamme, die sich auf die psychologische betreuung spezialisiert hat. die hat mir auch angeboten, dass ich jederzeit wieder kommen kann, wenn ich nochmal drüber sprechen will/muss. das werde ich auch jetzt nochmal machen und hoffe, dass ich dann endlich damit abschließen kann. aber es ist echt doof; eigentlich sollte man doch froh sein, dass alles gut gegangen ist und es den kleinen würmern gut geht, aber irgendwie geht es ja net so wirklich
ahh jetzt heul ich schon wieder
ahh jetzt heul ich schon wieder
12.01.2011 21:18
@keks
wo ziehst denn hin ? wünsch dir alles gute für den neuanfang!
@cooki
ich ibn der überzeugung das man manchmal alte wunden neu aufreissen muss damit sich richtig heilen könnnen... sicherlcih ist es nicht einfach und erfordert großen Mut sich dem ganzen nochmals zu stellen, aber einfach wegstecken oder vergessen möchten, bringt leider nicht das gewünschte ergebnis... nur wenn man sich dessen stellt kann man es verarbeiten<-- meine meinung
hab mut und vertrauen, es wird sicher nicht einfach aber ich kann dir aus eigener erfahrung sagen:
Das Erlebte bleibt und hat tiefe Spuren hinterlassen, aber ich habe gelernt es für mich und mein Kind anzu nehmen, bin dankbar dass er lebt und ich möchte es nicht mehr zu lassen dass die Traurigkeit und die Deppression und dieses Ohnmachtsgefühl weiterhin meinen Alltag bestimmt! Jetzt will ich fröhlich und glücklich leben können mit meinem Kind und will das Geschehene nicht täglich mich schmerzen lassen.
Es ist immer noch da, aber anders und es fühlt sich nicht mehr so schrecklich an
wo ziehst denn hin ? wünsch dir alles gute für den neuanfang!
@cooki
ich ibn der überzeugung das man manchmal alte wunden neu aufreissen muss damit sich richtig heilen könnnen... sicherlcih ist es nicht einfach und erfordert großen Mut sich dem ganzen nochmals zu stellen, aber einfach wegstecken oder vergessen möchten, bringt leider nicht das gewünschte ergebnis... nur wenn man sich dessen stellt kann man es verarbeiten<-- meine meinung
hab mut und vertrauen, es wird sicher nicht einfach aber ich kann dir aus eigener erfahrung sagen:
Das Erlebte bleibt und hat tiefe Spuren hinterlassen, aber ich habe gelernt es für mich und mein Kind anzu nehmen, bin dankbar dass er lebt und ich möchte es nicht mehr zu lassen dass die Traurigkeit und die Deppression und dieses Ohnmachtsgefühl weiterhin meinen Alltag bestimmt! Jetzt will ich fröhlich und glücklich leben können mit meinem Kind und will das Geschehene nicht täglich mich schmerzen lassen.
Es ist immer noch da, aber anders und es fühlt sich nicht mehr so schrecklich an
12.01.2011 21:21
Zitat von Lioba:
@keks
wo ziehst denn hin ? wünsch dir alles gute für den neuanfang!
@cooki
ich ibn der überzeugung das man manchmal alte wunden neu aufreissen muss damit sich richtig heilen könnnen... sicherlcih ist es nicht einfach und erfordert großen Mut sich dem ganzen nochmals zu stellen, aber einfach wegstecken oder vergessen möchten, bringt leider nicht das gewünschte ergebnis... nur wenn man sich dessen stellt kann man es verarbeiten<-- meine meinung
hab mut und vertrauen, es wird sicher nicht einfach aber ich kann dir aus eigener erfahrung sagen:
Das Erlebte bleibt und hat tiefe Spuren hinterlassen, aber ich habe gelernt es für mich und mein Kind anzu nehmen, bin dankbar dass er lebt und ich möchte es nicht mehr zu lassen dass die Traurigkeit und die Deppression und dieses Ohnmachtsgefühl weiterhin meinen Alltag bestimmt! Jetzt will ich fröhlich und glücklich leben können mit meinem Kind und will das Geschehene nicht täglich mich schmerzen lassen.
Es ist immer noch da, aber anders und es fühlt sich nicht mehr so schrecklich an
Ein gemütliches Dorf genannt Kirchhaslach bei Babenhausen im Allgäu.
also 25 Kilometer entfernt von der Stadt in der ich jetzt wohne.
Vielen Dank. Ich hoffe es klappt.
12.01.2011 21:21
Zitat von Tiinchen:
Zitat von brina88:
Zitat von Tiinchen:
Ich hatte drei an der Zahl und da war echt Schluss mit lustig![]()
Aus vier Kindern wirds nix....aus ner spontanen Geburt ist auch nix geworden...alles schitte....
Das, was ich erlebt habe bei Entbindung 1 und 3 wünsche ich echt keinem!
Darf ich fragen warum du 3 ks an der zahl hattest??und was du sooo schlimmes dabei erlebt hast???
Klar kannste fragen...könnte aber lang werden (ich versuche mich kurz zu fassen)
Mein erstes Kind habe ich mit 19 bekommen. Er lag in BEL und da habe ich mit den Ärzten abgesprichen, dass es ein KS wird. Eine Woche vor dem KS Termin bekam ich auf einmal wahnsinnige Rückenschmerzen und Schmerzen beim Wasserlassen. Also bin ich ins KH zum Kontrollieren. Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon alle 3 Minuten Wehen und der Mumu war 8 cm offen. Bei der Untersuchung platzte mir die Fruchtblase und ich wurde rucki zucki für einen NotKS fertig gemacht. Da es schnell gehen musste, entschied sich der Anästhesist für eine spinale Betäubung. Die hat nur leider nicht angeschlagen. Das habe ich aber erst zu spüren bekommen, als sie angefangen haben zu schneiden. Hab den ganzen OP zusammen gebrüllt, doch die haben erst gedacht ich hätte nen Pinn im Kopf.
Nach ner Weile (eine gefühlte Ewigkeit) ist mein Kreislauf flöten gegangen und ich bin in Vollnarkose gelegt worden. Nach der Entbindung ging es mir erst gut, doch dann bekam ich plötzlich Schüttelfrost und bis zu 42 Fieber. Ich hatte Fieberkrämpfe vom allerfeinsten. Meine Mum arbeitet in dem KH, in dem ich entbunden haben. Ihre Kollegen haben sie mitten in der Nacht aus dem Bett geklingelt mit den Worten: E***, du musst sofort kommen, deine Tochter stirbt!
Ich hatte drei Tage Fieberkrämpfe, bekam starke Schmerzmittel, konnte mich nicht um den Kleinen kümmern und kann mich kaum noch an die Zeit erinnern. Das meiste habe ich von meiner Mum und meinem Mann (mein Mann und ich sind im Moment deswegen noch in einer Therapie).
Dann kam SS Nr. 2. Meine Tochter lag von Anfang an in SL, alles sah so aus, als könne ich spontan entbinden. Das habe ich auch versucht. Eine Woche lang lag ich im KH mit Wehen, die mir den Atem geraubt haben. Wir haben alles probiert. Wehentropf, Wanne, Übungen, Globolis usw. Nichts hat was gebracht. Irgendwann wurden die Herztöne schlechter und meine Tochter hat sich kaum noch bewegt. Es wurde wieder ein KS gemacht und dabei stellte sich raus, dass meine Tochter die Nabelschnur um den Hals hatte. Der KS an sich war eg ok.
Bei Nr. 3 wars klar, dass es wieder ein KS wird... Ein paar Wochen vor dem KS bekam ich an meiner Narbe überall so blaue Flecken. Ich war mehrmals bei ner Spezialistin, doch die meinte, der US wäre unauffällig, alles sei ok. Wieder bekam ich eine Woche vor ET starke Wehen und bin gleich ins KH. Mumu war zwar zu, doch meine Narbe schmerzte und die Herztöne vom Kleinen waren SEHR schlecht!
Es wurde dann schnell ein KS gemacht, wobei sich rausstellte, dass die Narbe aufgegangen war und sich viel Blut im Unterbauch gesammelt hatte. Die alte Narbe musste komplett ausgeschnitten und neu vernäht werden. Bei der Sterilisation traten auch Komplikationen auf. Die Eileiter waren teils verklebt und musste entfernt werden. Die Operation hat mehr als zwei Stunden gedauert! Erst dann konnte ich zu meinem Sohn!
Alles in allem waren die Geburten meiner Jungs nicht sehr schön! Das Verhältnis zu meinem größeren Sohn ist bis heute eher etwas schwierig!
Wenn ich es ändern könnte...ich würde es tun.
Aber naja...ich kann es nicht ändern und nun ist es passiert!
es tut mir so leid für dich *fühldichumarmt*
12.01.2011 21:23
Zitat von Lioba:danke...
Zitat von Tiinchen:
Zitat von brina88:
Zitat von Tiinchen:
Ich hatte drei an der Zahl und da war echt Schluss mit lustig![]()
Aus vier Kindern wirds nix....aus ner spontanen Geburt ist auch nix geworden...alles schitte....
Das, was ich erlebt habe bei Entbindung 1 und 3 wünsche ich echt keinem!
Darf ich fragen warum du 3 ks an der zahl hattest??und was du sooo schlimmes dabei erlebt hast???
Klar kannste fragen...könnte aber lang werden (ich versuche mich kurz zu fassen)
Mein erstes Kind habe ich mit 19 bekommen. Er lag in BEL und da habe ich mit den Ärzten abgesprichen, dass es ein KS wird. Eine Woche vor dem KS Termin bekam ich auf einmal wahnsinnige Rückenschmerzen und Schmerzen beim Wasserlassen. Also bin ich ins KH zum Kontrollieren. Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon alle 3 Minuten Wehen und der Mumu war 8 cm offen. Bei der Untersuchung platzte mir die Fruchtblase und ich wurde rucki zucki für einen NotKS fertig gemacht. Da es schnell gehen musste, entschied sich der Anästhesist für eine spinale Betäubung. Die hat nur leider nicht angeschlagen. Das habe ich aber erst zu spüren bekommen, als sie angefangen haben zu schneiden. Hab den ganzen OP zusammen gebrüllt, doch die haben erst gedacht ich hätte nen Pinn im Kopf.
Nach ner Weile (eine gefühlte Ewigkeit) ist mein Kreislauf flöten gegangen und ich bin in Vollnarkose gelegt worden. Nach der Entbindung ging es mir erst gut, doch dann bekam ich plötzlich Schüttelfrost und bis zu 42 Fieber. Ich hatte Fieberkrämpfe vom allerfeinsten. Meine Mum arbeitet in dem KH, in dem ich entbunden haben. Ihre Kollegen haben sie mitten in der Nacht aus dem Bett geklingelt mit den Worten: E***, du musst sofort kommen, deine Tochter stirbt!
Ich hatte drei Tage Fieberkrämpfe, bekam starke Schmerzmittel, konnte mich nicht um den Kleinen kümmern und kann mich kaum noch an die Zeit erinnern. Das meiste habe ich von meiner Mum und meinem Mann (mein Mann und ich sind im Moment deswegen noch in einer Therapie).
Dann kam SS Nr. 2. Meine Tochter lag von Anfang an in SL, alles sah so aus, als könne ich spontan entbinden. Das habe ich auch versucht. Eine Woche lang lag ich im KH mit Wehen, die mir den Atem geraubt haben. Wir haben alles probiert. Wehentropf, Wanne, Übungen, Globolis usw. Nichts hat was gebracht. Irgendwann wurden die Herztöne schlechter und meine Tochter hat sich kaum noch bewegt. Es wurde wieder ein KS gemacht und dabei stellte sich raus, dass meine Tochter die Nabelschnur um den Hals hatte. Der KS an sich war eg ok.
Bei Nr. 3 wars klar, dass es wieder ein KS wird... Ein paar Wochen vor dem KS bekam ich an meiner Narbe überall so blaue Flecken. Ich war mehrmals bei ner Spezialistin, doch die meinte, der US wäre unauffällig, alles sei ok. Wieder bekam ich eine Woche vor ET starke Wehen und bin gleich ins KH. Mumu war zwar zu, doch meine Narbe schmerzte und die Herztöne vom Kleinen waren SEHR schlecht!
Es wurde dann schnell ein KS gemacht, wobei sich rausstellte, dass die Narbe aufgegangen war und sich viel Blut im Unterbauch gesammelt hatte. Die alte Narbe musste komplett ausgeschnitten und neu vernäht werden. Bei der Sterilisation traten auch Komplikationen auf. Die Eileiter waren teils verklebt und musste entfernt werden. Die Operation hat mehr als zwei Stunden gedauert! Erst dann konnte ich zu meinem Sohn!
Alles in allem waren die Geburten meiner Jungs nicht sehr schön! Das Verhältnis zu meinem größeren Sohn ist bis heute eher etwas schwierig!
Wenn ich es ändern könnte...ich würde es tun.
Aber naja...ich kann es nicht ändern und nun ist es passiert!
es tut mir so leid für dich *fühldichumarmt*
12.01.2011 21:24
Eigentlich schon paradox dass wir immer erst die Schuld bei uns suchen.. obwohl wir faktisch wissen das wir so vieles gar nicht beeinflussen können, z.b. Nabelschnur um den Hals ect...
Aber Schuldgefühle kenne ich nur zu gut
Weiss aber auch das ich nichts hätte verhindern können, auch wenn ich mir das so sehr wünsche
@keks
hört sich toll an !
Aber Schuldgefühle kenne ich nur zu gut
Weiss aber auch das ich nichts hätte verhindern können, auch wenn ich mir das so sehr wünsche
@keks
hört sich toll an !
12.01.2011 21:24
Zitat von Tiinchen:
Zitat von brina88:
Zitat von Tiinchen:
Ich hatte drei an der Zahl und da war echt Schluss mit lustig![]()
Aus vier Kindern wirds nix....aus ner spontanen Geburt ist auch nix geworden...alles schitte....
Das, was ich erlebt habe bei Entbindung 1 und 3 wünsche ich echt keinem!
Darf ich fragen warum du 3 ks an der zahl hattest??und was du sooo schlimmes dabei erlebt hast???
Klar kannste fragen...könnte aber lang werden (ich versuche mich kurz zu fassen)
Mein erstes Kind habe ich mit 19 bekommen. Er lag in BEL und da habe ich mit den Ärzten abgesprichen, dass es ein KS wird. Eine Woche vor dem KS Termin bekam ich auf einmal wahnsinnige Rückenschmerzen und Schmerzen beim Wasserlassen. Also bin ich ins KH zum Kontrollieren. Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon alle 3 Minuten Wehen und der Mumu war 8 cm offen. Bei der Untersuchung platzte mir die Fruchtblase und ich wurde rucki zucki für einen NotKS fertig gemacht. Da es schnell gehen musste, entschied sich der Anästhesist für eine spinale Betäubung. Die hat nur leider nicht angeschlagen. Das habe ich aber erst zu spüren bekommen, als sie angefangen haben zu schneiden. Hab den ganzen OP zusammen gebrüllt, doch die haben erst gedacht ich hätte nen Pinn im Kopf.
Nach ner Weile (eine gefühlte Ewigkeit) ist mein Kreislauf flöten gegangen und ich bin in Vollnarkose gelegt worden. Nach der Entbindung ging es mir erst gut, doch dann bekam ich plötzlich Schüttelfrost und bis zu 42 Fieber. Ich hatte Fieberkrämpfe vom allerfeinsten. Meine Mum arbeitet in dem KH, in dem ich entbunden haben. Ihre Kollegen haben sie mitten in der Nacht aus dem Bett geklingelt mit den Worten: E***, du musst sofort kommen, deine Tochter stirbt!
Ich hatte drei Tage Fieberkrämpfe, bekam starke Schmerzmittel, konnte mich nicht um den Kleinen kümmern und kann mich kaum noch an die Zeit erinnern. Das meiste habe ich von meiner Mum und meinem Mann (mein Mann und ich sind im Moment deswegen noch in einer Therapie).
Dann kam SS Nr. 2. Meine Tochter lag von Anfang an in SL, alles sah so aus, als könne ich spontan entbinden. Das habe ich auch versucht. Eine Woche lang lag ich im KH mit Wehen, die mir den Atem geraubt haben. Wir haben alles probiert. Wehentropf, Wanne, Übungen, Globolis usw. Nichts hat was gebracht. Irgendwann wurden die Herztöne schlechter und meine Tochter hat sich kaum noch bewegt. Es wurde wieder ein KS gemacht und dabei stellte sich raus, dass meine Tochter die Nabelschnur um den Hals hatte. Der KS an sich war eg ok.
Bei Nr. 3 wars klar, dass es wieder ein KS wird... Ein paar Wochen vor dem KS bekam ich an meiner Narbe überall so blaue Flecken. Ich war mehrmals bei ner Spezialistin, doch die meinte, der US wäre unauffällig, alles sei ok. Wieder bekam ich eine Woche vor ET starke Wehen und bin gleich ins KH. Mumu war zwar zu, doch meine Narbe schmerzte und die Herztöne vom Kleinen waren SEHR schlecht!
Es wurde dann schnell ein KS gemacht, wobei sich rausstellte, dass die Narbe aufgegangen war und sich viel Blut im Unterbauch gesammelt hatte. Die alte Narbe musste komplett ausgeschnitten und neu vernäht werden. Bei der Sterilisation traten auch Komplikationen auf. Die Eileiter waren teils verklebt und musste entfernt werden. Die Operation hat mehr als zwei Stunden gedauert! Erst dann konnte ich zu meinem Sohn!
Alles in allem waren die Geburten meiner Jungs nicht sehr schön! Das Verhältnis zu meinem größeren Sohn ist bis heute eher etwas schwierig!
Wenn ich es ändern könnte...ich würde es tun.
Aber naja...ich kann es nicht ändern und nun ist es passiert!
mensch du arme...das tut mir sehr leid für dich
was ich nicht verstehe:haben die denn nicht vorher ausreichend geprüft ob du auch wirklich nichts spürst??
also bei mir haben sie eisspray auf meine schulter und dann wieder auf meinen Bauch gesprüht,und musste immer sagen ob es kalt oder warm war.....Bei meinem ks ist zum Glück alles gut und ruhig verlaufen,hatte ja ne stunde vorher schon nepda und die Herztöne meines kleinen waren die ganze Zeit super,trotz ich morgens um 7 nen blasensprung hatte und jonas abends dann um 19 per ks geboren wurde!!!Nach 1 ks hat man ja noch die Hoffnung das,das 2 noch ne chance hat spontan zu kommen..mein bruder kam damals per ks wegen bel und ich kam spontan
ich bin guter hoffnung und mein fa sagte,die wahrscheinlich kein einer spontanen geburt nach ks ist hoch,voraussetzung es ist alles in ordnung
12.01.2011 21:25
@tiinchen
für mich war die bindung zu meinem sohn auch sehr schwer... nach fünf tagen kannte ja jeder mein kind besser als ich. Und noch heute fällt es mir sehr schwer NEIN zu sagen da ich immer sofort denke er liebt mich dann nicht mehr... na ja ich arbeite daran
für mich war die bindung zu meinem sohn auch sehr schwer... nach fünf tagen kannte ja jeder mein kind besser als ich. Und noch heute fällt es mir sehr schwer NEIN zu sagen da ich immer sofort denke er liebt mich dann nicht mehr... na ja ich arbeite daran
12.01.2011 21:26
Zitat von brina88:
Zitat von Tiinchen:
Zitat von brina88:
Zitat von Tiinchen:
Ich hatte drei an der Zahl und da war echt Schluss mit lustig![]()
Aus vier Kindern wirds nix....aus ner spontanen Geburt ist auch nix geworden...alles schitte....
Das, was ich erlebt habe bei Entbindung 1 und 3 wünsche ich echt keinem!
Darf ich fragen warum du 3 ks an der zahl hattest??und was du sooo schlimmes dabei erlebt hast???
Klar kannste fragen...könnte aber lang werden (ich versuche mich kurz zu fassen)
Mein erstes Kind habe ich mit 19 bekommen. Er lag in BEL und da habe ich mit den Ärzten abgesprichen, dass es ein KS wird. Eine Woche vor dem KS Termin bekam ich auf einmal wahnsinnige Rückenschmerzen und Schmerzen beim Wasserlassen. Also bin ich ins KH zum Kontrollieren. Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon alle 3 Minuten Wehen und der Mumu war 8 cm offen. Bei der Untersuchung platzte mir die Fruchtblase und ich wurde rucki zucki für einen NotKS fertig gemacht. Da es schnell gehen musste, entschied sich der Anästhesist für eine spinale Betäubung. Die hat nur leider nicht angeschlagen. Das habe ich aber erst zu spüren bekommen, als sie angefangen haben zu schneiden. Hab den ganzen OP zusammen gebrüllt, doch die haben erst gedacht ich hätte nen Pinn im Kopf.
Nach ner Weile (eine gefühlte Ewigkeit) ist mein Kreislauf flöten gegangen und ich bin in Vollnarkose gelegt worden. Nach der Entbindung ging es mir erst gut, doch dann bekam ich plötzlich Schüttelfrost und bis zu 42 Fieber. Ich hatte Fieberkrämpfe vom allerfeinsten. Meine Mum arbeitet in dem KH, in dem ich entbunden haben. Ihre Kollegen haben sie mitten in der Nacht aus dem Bett geklingelt mit den Worten: E***, du musst sofort kommen, deine Tochter stirbt!
Ich hatte drei Tage Fieberkrämpfe, bekam starke Schmerzmittel, konnte mich nicht um den Kleinen kümmern und kann mich kaum noch an die Zeit erinnern. Das meiste habe ich von meiner Mum und meinem Mann (mein Mann und ich sind im Moment deswegen noch in einer Therapie).
Dann kam SS Nr. 2. Meine Tochter lag von Anfang an in SL, alles sah so aus, als könne ich spontan entbinden. Das habe ich auch versucht. Eine Woche lang lag ich im KH mit Wehen, die mir den Atem geraubt haben. Wir haben alles probiert. Wehentropf, Wanne, Übungen, Globolis usw. Nichts hat was gebracht. Irgendwann wurden die Herztöne schlechter und meine Tochter hat sich kaum noch bewegt. Es wurde wieder ein KS gemacht und dabei stellte sich raus, dass meine Tochter die Nabelschnur um den Hals hatte. Der KS an sich war eg ok.
Bei Nr. 3 wars klar, dass es wieder ein KS wird... Ein paar Wochen vor dem KS bekam ich an meiner Narbe überall so blaue Flecken. Ich war mehrmals bei ner Spezialistin, doch die meinte, der US wäre unauffällig, alles sei ok. Wieder bekam ich eine Woche vor ET starke Wehen und bin gleich ins KH. Mumu war zwar zu, doch meine Narbe schmerzte und die Herztöne vom Kleinen waren SEHR schlecht!
Es wurde dann schnell ein KS gemacht, wobei sich rausstellte, dass die Narbe aufgegangen war und sich viel Blut im Unterbauch gesammelt hatte. Die alte Narbe musste komplett ausgeschnitten und neu vernäht werden. Bei der Sterilisation traten auch Komplikationen auf. Die Eileiter waren teils verklebt und musste entfernt werden. Die Operation hat mehr als zwei Stunden gedauert! Erst dann konnte ich zu meinem Sohn!
Alles in allem waren die Geburten meiner Jungs nicht sehr schön! Das Verhältnis zu meinem größeren Sohn ist bis heute eher etwas schwierig!
Wenn ich es ändern könnte...ich würde es tun.
Aber naja...ich kann es nicht ändern und nun ist es passiert!
mensch du arme...das tut mir sehr leid für dich![]()
was ich nicht verstehe:haben die denn nicht vorher ausreichend geprüft ob du auch wirklich nichts spürst??
also bei mir haben sie eisspray auf meine schulter und dann wieder auf meinen Bauch gesprüht,und musste immer sagen ob es kalt oder warm war.....Bei meinem ks ist zum Glück alles gut und ruhig verlaufen,hatte ja ne stunde vorher schon nepda und die Herztöne meines kleinen waren die ganze Zeit super,trotz ich morgens um 7 nen blasensprung hatte und jonas abends dann um 19 per ks geboren wurde!!!Nach 1 ks hat man ja noch die Hoffnung das,das 2 noch ne chance hat spontan zu kommen..mein bruder kam damals per ks wegen bel und ich kam spontanich bin guter hoffnung und mein fa sagte,die wahrscheinlich kein einer spontanen geburt nach ks ist hoch,voraussetzung es ist alles in ordnung
![]()
Doch...die haben mich schon gefragt!
Die haben mich (ich glaub) gekniffen und haben gefragt: Spüren sie das?
Ich sagte: JA!
Und der Arzt: Das ist normal...ein bisschen Druck spürt man immer!
Und auch während dem KS meinten ständig alle: Das ist normal. Der Druck ist für viele Frauen sehr unangenehm!
Das war aber kein Druck, sondern einfach nur Schmerz!
12.01.2011 21:28
Zitat von Lioba:
@tiinchen
für mich war die bindung zu meinem sohn auch sehr schwer... nach fünf tagen kannte ja jeder mein kind besser als ich. Und noch heute fällt es mir sehr schwer NEIN zu sagen da ich immer sofort denke er liebt mich dann nicht mehr... na ja ich arbeite daran
Mein Sohn hat arge Schwierigkeiten mit seinem Selbstbewusstsein und deswegen auch in der Schule...Wir sind seit ner Zeit in ner Familientherapie und die Therapeutin sieht einen Zusammenhang zwischen der erst späten Bindung zwischen meinem Sohn und mir...
Ich konnte ihn ja in den ersten zwei Wochen nicht wickeln, nicht stillen, nix....
12.01.2011 21:30
Zitat von Tiinchen:
Zitat von Lioba:
@tiinchen
für mich war die bindung zu meinem sohn auch sehr schwer... nach fünf tagen kannte ja jeder mein kind besser als ich. Und noch heute fällt es mir sehr schwer NEIN zu sagen da ich immer sofort denke er liebt mich dann nicht mehr... na ja ich arbeite daran
Mein Sohn hat arge Schwierigkeiten mit seinem Selbstbewusstsein und deswegen auch in der Schule...Wir sind seit ner Zeit in ner Familientherapie und die Therapeutin sieht einen Zusammenhang zwischen der erst späten Bindung zwischen meinem Sohn und mir...![]()
Ich konnte ihn ja in den ersten zwei Wochen nicht wickeln, nicht stillen, nix....
Finde es toll dass du für euch Hilfe suchst! Wünsche Euch von Herzen das Beste!
12.01.2011 21:32
Mein KS is nu schon 2.5 Jahre her. Aber noch immer bin ich darüber traurig. Ich habe über 10 Stunden in den Wehen gelegen, jede Wehe herbei gesehen, weil ich mir vorstellte, wie ich mein Kind mit jeder verkackten sch*** Wehe einen Mikromillimeter runter schiebe.... Und dann??? Das CTG war vor der Geburt und während der Geburt schon nich der Brüller war (seine Herztöne sackten anfangs nur in den Wehen, später kamen sie garnich mehr hoch) lag ich auf einmal im OP.... Ich heulte schrie und bittete, dass sie keine Vollnarkose machten. Nur duch die liebe Narkoseärztin hat das geklappt. Und aufeinmal war ich Mama..... Nix mit auf die Brust legen, nix mit Nabelschnur durchschneiden...... Nur noch Schmerzen.
Ich verbrachte dann ewigkeiten am Bett von unserm Sohn, weil ich "aufpassen" musste. Ich hasste mich, wenn ich weg nickte, war fix und alle, war wie ne Glucke...... 8 Wochen nach der Geburt hat meine Hebamme mich zum Psycholgen geschickt, weil ich mit der Geburt nich klar kam, ich fühlte mich als Versager, als schlechte Mutter, als ..... na ja. Aber auch das half mir nich wirklich. Erst ein Gespräch mit meiner Schwester (4 Kinder alle spontan geboren) brachte die Mauer in meinem Kopp zum einstürzen. Sie erzählte mir, dass sie ihre letze Tochter auch nur ganz knapp so entbinden konnte, sie lag quasi schon im OP. Erst da begriff ich, dass der KS kein "Teufel" ist, sondern ein Segen, ein SEgen für mein Kind, Lebensrettetn für mein Kind (Leon hatte eine viel zu kurze Nabelschnur, verknotet. Spontan wäre es ne absolute Horrorgeburt geworden).
Selbst das Gespräch mit dem Chefgyn im KH was ich ca 6 Wochen nach der Geburt hatte, halft mir nicht. Wirklich erst diese Geschichte meiner Schwester.
Mittlerweile sehe ich den Ks als SEgen an. Aber ich kann es immer noch nich verstehen, dass es Frauen gibt, die aus nichtigen Gründen (ach, das Datum gefällt mir so, der Tag is so schön, bla bla) einen Ks wollen. Wenn es nötig ist, völlig ok, aber freiwillig. NEIN.
Nun hoffen wir schon 23 Monate aufs 2. Glück und die Chance spontan zu entbinden. Bis her erfolglos......
Ich verbrachte dann ewigkeiten am Bett von unserm Sohn, weil ich "aufpassen" musste. Ich hasste mich, wenn ich weg nickte, war fix und alle, war wie ne Glucke...... 8 Wochen nach der Geburt hat meine Hebamme mich zum Psycholgen geschickt, weil ich mit der Geburt nich klar kam, ich fühlte mich als Versager, als schlechte Mutter, als ..... na ja. Aber auch das half mir nich wirklich. Erst ein Gespräch mit meiner Schwester (4 Kinder alle spontan geboren) brachte die Mauer in meinem Kopp zum einstürzen. Sie erzählte mir, dass sie ihre letze Tochter auch nur ganz knapp so entbinden konnte, sie lag quasi schon im OP. Erst da begriff ich, dass der KS kein "Teufel" ist, sondern ein Segen, ein SEgen für mein Kind, Lebensrettetn für mein Kind (Leon hatte eine viel zu kurze Nabelschnur, verknotet. Spontan wäre es ne absolute Horrorgeburt geworden).
Selbst das Gespräch mit dem Chefgyn im KH was ich ca 6 Wochen nach der Geburt hatte, halft mir nicht. Wirklich erst diese Geschichte meiner Schwester.
Mittlerweile sehe ich den Ks als SEgen an. Aber ich kann es immer noch nich verstehen, dass es Frauen gibt, die aus nichtigen Gründen (ach, das Datum gefällt mir so, der Tag is so schön, bla bla) einen Ks wollen. Wenn es nötig ist, völlig ok, aber freiwillig. NEIN.
Nun hoffen wir schon 23 Monate aufs 2. Glück und die Chance spontan zu entbinden. Bis her erfolglos......
12.01.2011 21:33
Zitat von Lioba:
Zitat von Tiinchen:
Zitat von Lioba:
@tiinchen
für mich war die bindung zu meinem sohn auch sehr schwer... nach fünf tagen kannte ja jeder mein kind besser als ich. Und noch heute fällt es mir sehr schwer NEIN zu sagen da ich immer sofort denke er liebt mich dann nicht mehr... na ja ich arbeite daran
Mein Sohn hat arge Schwierigkeiten mit seinem Selbstbewusstsein und deswegen auch in der Schule...Wir sind seit ner Zeit in ner Familientherapie und die Therapeutin sieht einen Zusammenhang zwischen der erst späten Bindung zwischen meinem Sohn und mir...![]()
Ich konnte ihn ja in den ersten zwei Wochen nicht wickeln, nicht stillen, nix....
Finde es toll dass du für euch Hilfe suchst! Wünsche Euch von Herzen das Beste!
Vielen Dank! Ich finde es nicht schlimm, wenn man sich Hilfe sucht. Dafür sind die Leute doch da, oder?!
Außerdem ist die Therapeutin wirklich sehr nett und auch mein Sohn mag sie....
12.01.2011 21:36
Zitat von urmelausdemeis:
Mein KS is nu schon 2.5 Jahre her. Aber noch immer bin ich darüber traurig. Ich habe über 10 Stunden in den Wehen gelegen, jede Wehe herbei gesehen, weil ich mir vorstellte, wie ich mein Kind mit jeder verkackten sch*** Wehe einen Mikromillimeter runter schiebe.... Und dann??? Das CTG war vor der Geburt und während der Geburt schon nich der Brüller war (seine Herztöne sackten anfangs nur in den Wehen, später kamen sie garnich mehr hoch) lag ich auf einmal im OP.... Ich heulte schrie und bittete, dass sie keine Vollnarkose machten. Nur duch die liebe Narkoseärztin hat das geklappt. Und aufeinmal war ich Mama..... Nix mit auf die Brust legen, nix mit Nabelschnur durchschneiden...... Nur noch Schmerzen.
Ich verbrachte dann ewigkeiten am Bett von unserm Sohn, weil ich "aufpassen" musste. Ich hasste mich, wenn ich weg nickte, war fix und alle, war wie ne Glucke...... 8 Wochen nach der Geburt hat meine Hebamme mich zum Psycholgen geschickt, weil ich mit der Geburt nich klar kam, ich fühlte mich als Versager, als schlechte Mutter, als ..... na ja. Aber auch das half mir nich wirklich. Erst ein Gespräch mit meiner Schwester (4 Kinder alle spontan geboren) brachte die Mauer in meinem Kopp zum einstürzen. Sie erzählte mir, dass sie ihre letze Tochter auch nur ganz knapp so entbinden konnte, sie lag quasi schon im OP. Erst da begriff ich, dass der KS kein "Teufel" ist, sondern ein Segen, ein SEgen für mein Kind, Lebensrettetn für mein Kind (Leon hatte eine viel zu kurze Nabelschnur, verknotet. Spontan wäre es ne absolute Horrorgeburt geworden).
Selbst das Gespräch mit dem Chefgyn im KH was ich ca 6 Wochen nach der Geburt hatte, halft mir nicht. Wirklich erst diese Geschichte meiner Schwester.
Mittlerweile sehe ich den Ks als SEgen an. Aber ich kann es immer noch nich verstehen, dass es Frauen gibt, die aus nichtigen Gründen (ach, das Datum gefällt mir so, der Tag is so schön, bla bla) einen Ks wollen. Wenn es nötig ist, völlig ok, aber freiwillig. NEIN.
Nun hoffen wir schon 23 Monate aufs 2. Glück und die Chance spontan zu entbinden. Bis her erfolglos......![]()
![]()
![]()
Ich drücke dir die Daumen, dass es bald klappt!!!!!!!!!
Beim nächsten Mal geht es bestimmt spontan!!
- Dieses Thema wurde 13 mal gemerkt

