Mütter- und Schwangerenforum

Squid Game

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Feloidea
4123 Beiträge
04.11.2021 09:54
Zitat von Elsilein:

Zitat von Viala2.0:

Ich hab gestern gelesen, dass sie Einteilung ab 16 übrigens nicht von der FSK ist, sondern von Netflix selbst. Das ist vielleicht nicht interessant zu wissen ...

Und Panem mit Squid Game vergleichen finde ich ehrlich gesagt schwer
Tribute von Panem hat andere Bilder... Die Gesellschaft ist Dekadent, sie belustigen sich an dem Schauspiel.... Aber sie sind ja damit aufgewachsen, dass die Tribute ein "freiwilliges" Opfer sind und dass damit der Frieden erhalten wird. Im Gegensatz zu Squid Game, wo es nur um Voyeurismus geht, denken die Menschen, dass es was Gutes ist, was da passiert.... Grausam, ja, aber für den Frieden... Ein paar wenige Leben im eintausch für viele.
Da gibt es zahlreiche ethische Fragen, die sich stellen und die wichtig sind... Heiligt der Zweck immer die Mittel? Ist es besser ein paar wenige zu töten, wenn man dafür viele mehr am Leben halten kann? Und noch einige mehr.
Ob ich den Film selbst ab 12 machen würde, weiß ich nicht... Denn ersten vielleicht, die anderen 2 finde ich schon heftiger
Aber was ich meine, ist: Panem lädt zum hinterfragen und diskutieren ein... Squid Game ist eher nur was fürs Auge... (Zumindest ist das kein Eindruck von der Serie )

Ich fand den ersten Panem eigentlich am schlimmsten, gerade wegen der "Idee", Kinder sich gegenseitig umbringen zu lassen aus Voyeurismus/Sensationsgeilheit/Grausamkeit in einer Friedensarbeit-Verpackung. Teil 2 und 3 mit dem Widerstand gegen die Obrigkeit war da mental irgendwie besser zu ertragen, weil aktiv was dagegen getan wurde (und weil die "Idee" nicht mehr so neu war).

Squid Game ist aber meiner Meinung nach schon auch etwas, worüber man diskutieren kann. Ganz klar guckt man die Serie in erster Linie auch aufgrund dieser Sensationsgeilheit, das sagt auch schon viel über uns Menschen aus. Wenn man da also sitzt und wie auf einen Autounfall in den Fernseher glotzt, während man sich über die reichen Zuschauer in der Serie aufregt, obwohl man ja selbst nicht besser ist... Natürlich wissen wir, dass alles fiktiv ist. Aber doch, man guckt sich den Mist trotzdem an. Und da nehme ich mich nicht raus.
Ich finde also schon, dass die Serie viel über die menschliche Psychologie aussagt. Man denke mal an den Film "Das Experiment" (2001, mit Moritz Bleibtreu), der grob auf das tatsächlich stattgefundene "Stanford Prison Experiment" beruht. Gerade in Bezug auf Hierarchien und Machtverhältnisse ist da durchaus vieles in der Serie, das man zerdenken und diskutieren kann. So ganz platt und hohl finde ich Squid Game also keineswegs.
Allerdings hätte man sich meiner Meinung nach einige Handlungsstränge durchaus sparen und sich dafür auf andere Dinge konzentrieren können. (Achtung, Spoiler!) Diese Sache mit dem Organhandel und mit dem Polizisten, der seinen Bruder suchte. Beides führte irgendwie ins Leere, hätte man auch weglassen können.


Danke, ich dacht schon ich hab ne andere Serie geschaut als viele hier .

Ich glaube es läuft auf Staffel 2 hinaus.
Spoiler:
ich denke der Polizist ist nicht tot
FraBu
3018 Beiträge
04.11.2021 09:57
Zitat von Elsilein:

Zitat von FraBu:

Zitat von nilou:

Zitat von HollyH:

...


Das finde ich jetzt nicht „kritisch“. Solche Spiele sind doch üblich. Wir kennen es unter „hinterm Berg ist ein Zwerg“. Ich denke hier sollte man auch differenzieren. Die Kinderspiele sind ja nicht das Problem, sondern die Konsequenz beim verlieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ochs_am_Berg


Nichts anderes habe ich doch ausgesagt. *grübel* Sie spielen nur ein Kinderspiel nach.

Darum ging es mir auch nicht und ich denke, das ist es auch nicht, wovor die Schulen warnen. Es geht wohl um die erdachten Konsequenzen, die ein "Ausscheiden" dann so mit sich bringt.


Das kann ich nicht beurteilen. Da es hier keine erdachten Konsequenzen gibt. Wer von der Puppe gesehen wird, ist halt raus. Nicht mehr und nicht weniger.
Hier spielen es teilweise die Erzieher vom Hort mit. Was ich nicht schlecht finde, denn so bleibt man mit den Kiddies in Kontakt, falls es doch mal dazu kommt, dass ein Kind die Serie gesehen hat. Warum, wieso auch immer jemand sein Kind sowas schauen lassen sollte...
Nicola92
2163 Beiträge
04.11.2021 10:02
Zitat von Viala2.0:

Ich hab gestern gelesen, dass sie Einteilung ab 16 übrigens nicht von der FSK ist, sondern von Netflix selbst. Das ist vielleicht nicht interessant zu wissen ...

Und Panem mit Squid Game vergleichen finde ich ehrlich gesagt schwer
Tribute von Panem hat andere Bilder... Die Gesellschaft ist Dekadent, sie belustigen sich an dem Schauspiel.... Aber sie sind ja damit aufgewachsen, dass die Tribute ein "freiwilliges" Opfer sind und dass damit der Frieden erhalten wird. Im Gegensatz zu Squid Game, wo es nur um Voyeurismus geht, denken die Menschen, dass es was Gutes ist, was da passiert.... Grausam, ja, aber für den Frieden... Ein paar wenige Leben im eintausch für viele.
Da gibt es zahlreiche ethische Fragen, die sich stellen und die wichtig sind... Heiligt der Zweck immer die Mittel? Ist es besser ein paar wenige zu töten, wenn man dafür viele mehr am Leben halten kann? Und noch einige mehr.
Ob ich den Film selbst ab 12 machen würde, weiß ich nicht... Denn ersten vielleicht, die anderen 2 finde ich schon heftiger
Aber was ich meine, ist: Panem lädt zum hinterfragen und diskutieren ein... Squid Game ist eher nur was fürs Auge... (Zumindest ist das kein Eindruck von der Serie )


Hm, sehe ich ehrlich gesagt ein bisschen anders.

Grundsätzlich- ja, Panem ist besser gemacht.
Aber trotzdem finde ich, das die Machart, die Emotionalen Geschichten drum herum es für uns Menschen irgendwie unter einen „ schönen „ Schleier legt, so das wir das alles als garnicht so schlimm empfinden.

Genau das ist es auch, was ich in meinem ersten Post meinte.

Auch das die Menschen dort glauben der Frieden wird dadurch bewahrt - die Distrikte werden ja alle ausgenutzt für den Wohlstand des Kapitols, die Spiele und die Macht die dahinter steht sichert, das die Distrikte sich dagegen nicht auflehnen und weiter machen.

Und - dort ist es ja gesellschaftlich akzeptiert.
Öffentlich.

Die Hintergrund Geschichte ist für mich wirklich ähnlich furchtbar. Ich kann da nichts verharmlosendes sehen.

Squid Games sind plump gemacht, brutal dargestellt.

Und doch, ganz am Ende, ich will nun nicht zu nah drauf eingehen - aber das mit dem Obdachlosen.
Er sagt ja, es hilft niemand. Soweit ich das verstehe, sind die Menschen die dort teilnehmen komplett unten angekommen und Perspektivlos.

Sonst würden sie dort ja auch nicht wieder hin zurückkehren.

Man kann es auch so drehen, das die „ Macher „ der Sache es als „ Erlösung „ sehen, das diese Menschen nicht in ihr Leben zurück kehren müssen.

Und einer hat dann die Karte in ein besseres Leben.

Das ist absolut nicht meine Meinung- nicht das mir das umgedreht wird.

Ich will nur sagen - vom Grunde her sind beide Geschichten grausam, schrecklich.

Aber legt man emotionale Geschichten drüber, einen „ Zweck“ - schon empfinden wir es garnicht mehr als ganz so schlimm.

Und das ist für mich auch erschreckend.
Nicola92
2163 Beiträge
04.11.2021 10:06
Zitat von Feloidea:

Zitat von Elsilein:

Zitat von Viala2.0:

Ich hab gestern gelesen, dass sie Einteilung ab 16 übrigens nicht von der FSK ist, sondern von Netflix selbst. Das ist vielleicht nicht interessant zu wissen ...

Und Panem mit Squid Game vergleichen finde ich ehrlich gesagt schwer
Tribute von Panem hat andere Bilder... Die Gesellschaft ist Dekadent, sie belustigen sich an dem Schauspiel.... Aber sie sind ja damit aufgewachsen, dass die Tribute ein "freiwilliges" Opfer sind und dass damit der Frieden erhalten wird. Im Gegensatz zu Squid Game, wo es nur um Voyeurismus geht, denken die Menschen, dass es was Gutes ist, was da passiert.... Grausam, ja, aber für den Frieden... Ein paar wenige Leben im eintausch für viele.
Da gibt es zahlreiche ethische Fragen, die sich stellen und die wichtig sind... Heiligt der Zweck immer die Mittel? Ist es besser ein paar wenige zu töten, wenn man dafür viele mehr am Leben halten kann? Und noch einige mehr.
Ob ich den Film selbst ab 12 machen würde, weiß ich nicht... Denn ersten vielleicht, die anderen 2 finde ich schon heftiger
Aber was ich meine, ist: Panem lädt zum hinterfragen und diskutieren ein... Squid Game ist eher nur was fürs Auge... (Zumindest ist das kein Eindruck von der Serie )

Ich fand den ersten Panem eigentlich am schlimmsten, gerade wegen der "Idee", Kinder sich gegenseitig umbringen zu lassen aus Voyeurismus/Sensationsgeilheit/Grausamkeit in einer Friedensarbeit-Verpackung. Teil 2 und 3 mit dem Widerstand gegen die Obrigkeit war da mental irgendwie besser zu ertragen, weil aktiv was dagegen getan wurde (und weil die "Idee" nicht mehr so neu war).

Squid Game ist aber meiner Meinung nach schon auch etwas, worüber man diskutieren kann. Ganz klar guckt man die Serie in erster Linie auch aufgrund dieser Sensationsgeilheit, das sagt auch schon viel über uns Menschen aus. Wenn man da also sitzt und wie auf einen Autounfall in den Fernseher glotzt, während man sich über die reichen Zuschauer in der Serie aufregt, obwohl man ja selbst nicht besser ist... Natürlich wissen wir, dass alles fiktiv ist. Aber doch, man guckt sich den Mist trotzdem an. Und da nehme ich mich nicht raus.
Ich finde also schon, dass die Serie viel über die menschliche Psychologie aussagt. Man denke mal an den Film "Das Experiment" (2001, mit Moritz Bleibtreu), der grob auf das tatsächlich stattgefundene "Stanford Prison Experiment" beruht. Gerade in Bezug auf Hierarchien und Machtverhältnisse ist da durchaus vieles in der Serie, das man zerdenken und diskutieren kann. So ganz platt und hohl finde ich Squid Game also keineswegs.
Allerdings hätte man sich meiner Meinung nach einige Handlungsstränge durchaus sparen und sich dafür auf andere Dinge konzentrieren können. (Achtung, Spoiler!) Diese Sache mit dem Organhandel und mit dem Polizisten, der seinen Bruder suchte. Beides führte irgendwie ins Leere, hätte man auch weglassen können.


Danke, ich dacht schon ich hab ne andere Serie geschaut als viele hier .

Ich glaube es läuft auf Staffel 2 hinaus.
Spoiler:
ich denke der Polizist ist nicht tot


Spoiler :

Glaube ich auch nicht, das er Tod ist.

Und das mit dem Organhandel ist wieder so ne plumpe Art der Darstellung, aber grundsätzlich zeigt das schon das Problem auf, was Armut in anderen Ländern bedeutet.

Der Gewinner ( ich weiß grad den Namen nicht )
Geht ja auch nicht ins Flugzeug sondern läuft zurück. Ich denke das es, sollte es eine Staffel 2 geben, dann darum geht, das er versucht dagegen anzugehen. Vielleicht - gemeinsam mit dem Polizisten.
Zwerginator
7890 Beiträge
04.11.2021 10:21
Zitat von Feloidea:

Zitat von Elsilein:

Zitat von Viala2.0:

Ich hab gestern gelesen, dass sie Einteilung ab 16 übrigens nicht von der FSK ist, sondern von Netflix selbst. Das ist vielleicht nicht interessant zu wissen ...

Und Panem mit Squid Game vergleichen finde ich ehrlich gesagt schwer
Tribute von Panem hat andere Bilder... Die Gesellschaft ist Dekadent, sie belustigen sich an dem Schauspiel.... Aber sie sind ja damit aufgewachsen, dass die Tribute ein "freiwilliges" Opfer sind und dass damit der Frieden erhalten wird. Im Gegensatz zu Squid Game, wo es nur um Voyeurismus geht, denken die Menschen, dass es was Gutes ist, was da passiert.... Grausam, ja, aber für den Frieden... Ein paar wenige Leben im eintausch für viele.
Da gibt es zahlreiche ethische Fragen, die sich stellen und die wichtig sind... Heiligt der Zweck immer die Mittel? Ist es besser ein paar wenige zu töten, wenn man dafür viele mehr am Leben halten kann? Und noch einige mehr.
Ob ich den Film selbst ab 12 machen würde, weiß ich nicht... Denn ersten vielleicht, die anderen 2 finde ich schon heftiger
Aber was ich meine, ist: Panem lädt zum hinterfragen und diskutieren ein... Squid Game ist eher nur was fürs Auge... (Zumindest ist das kein Eindruck von der Serie )

Ich fand den ersten Panem eigentlich am schlimmsten, gerade wegen der "Idee", Kinder sich gegenseitig umbringen zu lassen aus Voyeurismus/Sensationsgeilheit/Grausamkeit in einer Friedensarbeit-Verpackung. Teil 2 und 3 mit dem Widerstand gegen die Obrigkeit war da mental irgendwie besser zu ertragen, weil aktiv was dagegen getan wurde (und weil die "Idee" nicht mehr so neu war).

Squid Game ist aber meiner Meinung nach schon auch etwas, worüber man diskutieren kann. Ganz klar guckt man die Serie in erster Linie auch aufgrund dieser Sensationsgeilheit, das sagt auch schon viel über uns Menschen aus. Wenn man da also sitzt und wie auf einen Autounfall in den Fernseher glotzt, während man sich über die reichen Zuschauer in der Serie aufregt, obwohl man ja selbst nicht besser ist... Natürlich wissen wir, dass alles fiktiv ist. Aber doch, man guckt sich den Mist trotzdem an. Und da nehme ich mich nicht raus.
Ich finde also schon, dass die Serie viel über die menschliche Psychologie aussagt. Man denke mal an den Film "Das Experiment" (2001, mit Moritz Bleibtreu), der grob auf das tatsächlich stattgefundene "Stanford Prison Experiment" beruht. Gerade in Bezug auf Hierarchien und Machtverhältnisse ist da durchaus vieles in der Serie, das man zerdenken und diskutieren kann. So ganz platt und hohl finde ich Squid Game also keineswegs.
Allerdings hätte man sich meiner Meinung nach einige Handlungsstränge durchaus sparen und sich dafür auf andere Dinge konzentrieren können. (Achtung, Spoiler!) Diese Sache mit dem Organhandel und mit dem Polizisten, der seinen Bruder suchte. Beides führte irgendwie ins Leere, hätte man auch weglassen können.


Danke, ich dacht schon ich hab ne andere Serie geschaut als viele hier .

Ich glaube es läuft auf Staffel 2 hinaus.
Spoiler:
ich denke der Polizist ist nicht tot

Ich hab auch schon deutlich schlechteres gesehen!
Viala2.0
2101 Beiträge
04.11.2021 10:51
Zitat von Elsilein:

Zitat von Viala2.0:

Ich hab gestern gelesen, dass sie Einteilung ab 16 übrigens nicht von der FSK ist, sondern von Netflix selbst. Das ist vielleicht nicht interessant zu wissen ...

Und Panem mit Squid Game vergleichen finde ich ehrlich gesagt schwer
Tribute von Panem hat andere Bilder... Die Gesellschaft ist Dekadent, sie belustigen sich an dem Schauspiel.... Aber sie sind ja damit aufgewachsen, dass die Tribute ein "freiwilliges" Opfer sind und dass damit der Frieden erhalten wird. Im Gegensatz zu Squid Game, wo es nur um Voyeurismus geht, denken die Menschen, dass es was Gutes ist, was da passiert.... Grausam, ja, aber für den Frieden... Ein paar wenige Leben im eintausch für viele.
Da gibt es zahlreiche ethische Fragen, die sich stellen und die wichtig sind... Heiligt der Zweck immer die Mittel? Ist es besser ein paar wenige zu töten, wenn man dafür viele mehr am Leben halten kann? Und noch einige mehr.
Ob ich den Film selbst ab 12 machen würde, weiß ich nicht... Denn ersten vielleicht, die anderen 2 finde ich schon heftiger
Aber was ich meine, ist: Panem lädt zum hinterfragen und diskutieren ein... Squid Game ist eher nur was fürs Auge... (Zumindest ist das kein Eindruck von der Serie )

Ich fand den ersten Panem eigentlich am schlimmsten, gerade wegen der "Idee", Kinder sich gegenseitig umbringen zu lassen aus Voyeurismus/Sensationsgeilheit/Grausamkeit in einer Friedensarbeit-Verpackung. Teil 2 und 3 mit dem Widerstand gegen die Obrigkeit war da mental irgendwie besser zu ertragen, weil aktiv was dagegen getan wurde (und weil die "Idee" nicht mehr so neu war).

Squid Game ist aber meiner Meinung nach schon auch etwas, worüber man diskutieren kann. Ganz klar guckt man die Serie in erster Linie auch aufgrund dieser Sensationsgeilheit, das sagt auch schon viel über uns Menschen aus. Wenn man da also sitzt und wie auf einen Autounfall in den Fernseher glotzt, während man sich über die reichen Zuschauer in der Serie aufregt, obwohl man ja selbst nicht besser ist... Natürlich wissen wir, dass alles fiktiv ist. Aber doch, man guckt sich den Mist trotzdem an. Und da nehme ich mich nicht raus.
Ich finde also schon, dass die Serie viel über die menschliche Psychologie aussagt. Man denke mal an den Film "Das Experiment" (2001, mit Moritz Bleibtreu), der grob auf das tatsächlich stattgefundene "Stanford Prison Experiment" beruht. Gerade in Bezug auf Hierarchien und Machtverhältnisse ist da durchaus vieles in der Serie, das man zerdenken und diskutieren kann. So ganz platt und hohl finde ich Squid Game also keineswegs.
Allerdings hätte man sich meiner Meinung nach einige Handlungsstränge durchaus sparen und sich dafür auf andere Dinge konzentrieren können. (Achtung, Spoiler!) Diese Sache mit dem Organhandel und mit dem Polizisten, der seinen Bruder suchte. Beides führte irgendwie ins Leere, hätte man auch weglassen können.
naja, wenn man jetzt beim ersten Teil bedenkt, dass alle außer den alten tatsächlich damit aufgewachsen sind, dass es dem Frieden dient, eine sinnvolle Message.... Hinterfrage ob das, was man Sinn gemacht hat, nach zig Jahren noch greift...
Die Parallelen sind ja im realen Leben sich zu finden.... Wäre der Film schon dass gewesen, als ich in der 11. War, hätten wir die Seite sicher in Werte und Normen geschaut
Das ganze geht ziemlich tief und bietet viele Ansätze... Das finde ich dich schon sehr anders in Vergleich zum reinen belustigen Das Haus auch schon immer gegeben, ja -man nehme zb im alten Rom die Gladiatoren - aber ich sehe da nichts sinnvolles zum rausziehen außer "der Mensch ergötzt sich nunmal gern an leid und macht"....
Viala2.0
2101 Beiträge
04.11.2021 10:54
Zitat von Nicola92:

Zitat von Viala2.0:

Ich hab gestern gelesen, dass sie Einteilung ab 16 übrigens nicht von der FSK ist, sondern von Netflix selbst. Das ist vielleicht nicht interessant zu wissen ...

Und Panem mit Squid Game vergleichen finde ich ehrlich gesagt schwer
Tribute von Panem hat andere Bilder... Die Gesellschaft ist Dekadent, sie belustigen sich an dem Schauspiel.... Aber sie sind ja damit aufgewachsen, dass die Tribute ein "freiwilliges" Opfer sind und dass damit der Frieden erhalten wird. Im Gegensatz zu Squid Game, wo es nur um Voyeurismus geht, denken die Menschen, dass es was Gutes ist, was da passiert.... Grausam, ja, aber für den Frieden... Ein paar wenige Leben im eintausch für viele.
Da gibt es zahlreiche ethische Fragen, die sich stellen und die wichtig sind... Heiligt der Zweck immer die Mittel? Ist es besser ein paar wenige zu töten, wenn man dafür viele mehr am Leben halten kann? Und noch einige mehr.
Ob ich den Film selbst ab 12 machen würde, weiß ich nicht... Denn ersten vielleicht, die anderen 2 finde ich schon heftiger
Aber was ich meine, ist: Panem lädt zum hinterfragen und diskutieren ein... Squid Game ist eher nur was fürs Auge... (Zumindest ist das kein Eindruck von der Serie )


Hm, sehe ich ehrlich gesagt ein bisschen anders.

Grundsätzlich- ja, Panem ist besser gemacht.
Aber trotzdem finde ich, das die Machart, die Emotionalen Geschichten drum herum es für uns Menschen irgendwie unter einen „ schönen „ Schleier legt, so das wir das alles als garnicht so schlimm empfinden.

Genau das ist es auch, was ich in meinem ersten Post meinte.

Auch das die Menschen dort glauben der Frieden wird dadurch bewahrt - die Distrikte werden ja alle ausgenutzt für den Wohlstand des Kapitols, die Spiele und die Macht die dahinter steht sichert, das die Distrikte sich dagegen nicht auflehnen und weiter machen.

Und - dort ist es ja gesellschaftlich akzeptiert.
Öffentlich.

Die Hintergrund Geschichte ist für mich wirklich ähnlich furchtbar. Ich kann da nichts verharmlosendes sehen.

Squid Games sind plump gemacht, brutal dargestellt.

Und doch, ganz am Ende, ich will nun nicht zu nah drauf eingehen - aber das mit dem Obdachlosen.
Er sagt ja, es hilft niemand. Soweit ich das verstehe, sind die Menschen die dort teilnehmen komplett unten angekommen und Perspektivlos.

Sonst würden sie dort ja auch nicht wieder hin zurückkehren.

Man kann es auch so drehen, das die „ Macher „ der Sache es als „ Erlösung „ sehen, das diese Menschen nicht in ihr Leben zurück kehren müssen.

Und einer hat dann die Karte in ein besseres Leben.

Das ist absolut nicht meine Meinung- nicht das mir das umgedreht wird.

Ich will nur sagen - vom Grunde her sind beide Geschichten grausam, schrecklich.

Aber legt man emotionale Geschichten drüber, einen „ Zweck“ - schon empfinden wir es garnicht mehr als ganz so schlimm.

Und das ist für mich auch erschreckend.
nein, sehe ich tatsächlich nicht so...
Ähm.. Siehe meinen anderen Post eben, ich mag das nicht nochmal schreiben
Und ja, Panem ist schlimm, aber ich finde, es ist absolut nicht mit Squid Game vergleichbar... Quasi 2 verschiedene paar Schuhe...
Marf
30126 Beiträge
04.11.2021 11:02
Wie ich schon schrieb...das Konzept des Spielens,also Gewinnen/Verlieren,wird einfach mit der letzten Konsequenz bestraft.Man überlebt oder man stirbt.
In jedem Spiel geht es darum.Der Weg ist jedesmal ein anderer aber am Ende verliert immer jemand.
Ich denke das Kinder dies gut begreifen und dieses Nachspielen normal ist.Die Spiele der Serie sind ja auch nichts Neues und werden schon seit Jahrzehnten auf Schulhöfen gespielt.
Unnormal ist nur die Heftigkeit der Bestrafung (Ohrfeige usw.) Da hört es auf.
Gwen85
18464 Beiträge
04.11.2021 15:51
Zitat von Feloidea:

Zitat von Elsilein:

Zitat von Viala2.0:

Ich hab gestern gelesen, dass sie Einteilung ab 16 übrigens nicht von der FSK ist, sondern von Netflix selbst. Das ist vielleicht nicht interessant zu wissen ...

Und Panem mit Squid Game vergleichen finde ich ehrlich gesagt schwer
Tribute von Panem hat andere Bilder... Die Gesellschaft ist Dekadent, sie belustigen sich an dem Schauspiel.... Aber sie sind ja damit aufgewachsen, dass die Tribute ein "freiwilliges" Opfer sind und dass damit der Frieden erhalten wird. Im Gegensatz zu Squid Game, wo es nur um Voyeurismus geht, denken die Menschen, dass es was Gutes ist, was da passiert.... Grausam, ja, aber für den Frieden... Ein paar wenige Leben im eintausch für viele.
Da gibt es zahlreiche ethische Fragen, die sich stellen und die wichtig sind... Heiligt der Zweck immer die Mittel? Ist es besser ein paar wenige zu töten, wenn man dafür viele mehr am Leben halten kann? Und noch einige mehr.
Ob ich den Film selbst ab 12 machen würde, weiß ich nicht... Denn ersten vielleicht, die anderen 2 finde ich schon heftiger
Aber was ich meine, ist: Panem lädt zum hinterfragen und diskutieren ein... Squid Game ist eher nur was fürs Auge... (Zumindest ist das kein Eindruck von der Serie )

Ich fand den ersten Panem eigentlich am schlimmsten, gerade wegen der "Idee", Kinder sich gegenseitig umbringen zu lassen aus Voyeurismus/Sensationsgeilheit/Grausamkeit in einer Friedensarbeit-Verpackung. Teil 2 und 3 mit dem Widerstand gegen die Obrigkeit war da mental irgendwie besser zu ertragen, weil aktiv was dagegen getan wurde (und weil die "Idee" nicht mehr so neu war).

Squid Game ist aber meiner Meinung nach schon auch etwas, worüber man diskutieren kann. Ganz klar guckt man die Serie in erster Linie auch aufgrund dieser Sensationsgeilheit, das sagt auch schon viel über uns Menschen aus. Wenn man da also sitzt und wie auf einen Autounfall in den Fernseher glotzt, während man sich über die reichen Zuschauer in der Serie aufregt, obwohl man ja selbst nicht besser ist... Natürlich wissen wir, dass alles fiktiv ist. Aber doch, man guckt sich den Mist trotzdem an. Und da nehme ich mich nicht raus.
Ich finde also schon, dass die Serie viel über die menschliche Psychologie aussagt. Man denke mal an den Film "Das Experiment" (2001, mit Moritz Bleibtreu), der grob auf das tatsächlich stattgefundene "Stanford Prison Experiment" beruht. Gerade in Bezug auf Hierarchien und Machtverhältnisse ist da durchaus vieles in der Serie, das man zerdenken und diskutieren kann. So ganz platt und hohl finde ich Squid Game also keineswegs.
Allerdings hätte man sich meiner Meinung nach einige Handlungsstränge durchaus sparen und sich dafür auf andere Dinge konzentrieren können. (Achtung, Spoiler!) Diese Sache mit dem Organhandel und mit dem Polizisten, der seinen Bruder suchte. Beides führte irgendwie ins Leere, hätte man auch weglassen können.


Danke, ich dacht schon ich hab ne andere Serie geschaut als viele hier .

Ich glaube es läuft auf Staffel 2 hinaus.
Spoiler:
ich denke der Polizist ist nicht tot


Naja, wer weiß.... aber es war auch irgendwie klar mit Spieler 1...*hust*

Nr. 465 (?) hat am Ende eigentlich auch nichts dazu gelernt.
Feloidea
4123 Beiträge
04.11.2021 16:33
Zitat von Gwen85:

Zitat von Feloidea:

Zitat von Elsilein:

Zitat von Viala2.0:

Ich hab gestern gelesen, dass sie Einteilung ab 16 übrigens nicht von der FSK ist, sondern von Netflix selbst. Das ist vielleicht nicht interessant zu wissen ...

Und Panem mit Squid Game vergleichen finde ich ehrlich gesagt schwer
Tribute von Panem hat andere Bilder... Die Gesellschaft ist Dekadent, sie belustigen sich an dem Schauspiel.... Aber sie sind ja damit aufgewachsen, dass die Tribute ein "freiwilliges" Opfer sind und dass damit der Frieden erhalten wird. Im Gegensatz zu Squid Game, wo es nur um Voyeurismus geht, denken die Menschen, dass es was Gutes ist, was da passiert.... Grausam, ja, aber für den Frieden... Ein paar wenige Leben im eintausch für viele.
Da gibt es zahlreiche ethische Fragen, die sich stellen und die wichtig sind... Heiligt der Zweck immer die Mittel? Ist es besser ein paar wenige zu töten, wenn man dafür viele mehr am Leben halten kann? Und noch einige mehr.
Ob ich den Film selbst ab 12 machen würde, weiß ich nicht... Denn ersten vielleicht, die anderen 2 finde ich schon heftiger
Aber was ich meine, ist: Panem lädt zum hinterfragen und diskutieren ein... Squid Game ist eher nur was fürs Auge... (Zumindest ist das kein Eindruck von der Serie )

Ich fand den ersten Panem eigentlich am schlimmsten, gerade wegen der "Idee", Kinder sich gegenseitig umbringen zu lassen aus Voyeurismus/Sensationsgeilheit/Grausamkeit in einer Friedensarbeit-Verpackung. Teil 2 und 3 mit dem Widerstand gegen die Obrigkeit war da mental irgendwie besser zu ertragen, weil aktiv was dagegen getan wurde (und weil die "Idee" nicht mehr so neu war).

Squid Game ist aber meiner Meinung nach schon auch etwas, worüber man diskutieren kann. Ganz klar guckt man die Serie in erster Linie auch aufgrund dieser Sensationsgeilheit, das sagt auch schon viel über uns Menschen aus. Wenn man da also sitzt und wie auf einen Autounfall in den Fernseher glotzt, während man sich über die reichen Zuschauer in der Serie aufregt, obwohl man ja selbst nicht besser ist... Natürlich wissen wir, dass alles fiktiv ist. Aber doch, man guckt sich den Mist trotzdem an. Und da nehme ich mich nicht raus.
Ich finde also schon, dass die Serie viel über die menschliche Psychologie aussagt. Man denke mal an den Film "Das Experiment" (2001, mit Moritz Bleibtreu), der grob auf das tatsächlich stattgefundene "Stanford Prison Experiment" beruht. Gerade in Bezug auf Hierarchien und Machtverhältnisse ist da durchaus vieles in der Serie, das man zerdenken und diskutieren kann. So ganz platt und hohl finde ich Squid Game also keineswegs.
Allerdings hätte man sich meiner Meinung nach einige Handlungsstränge durchaus sparen und sich dafür auf andere Dinge konzentrieren können. (Achtung, Spoiler!) Diese Sache mit dem Organhandel und mit dem Polizisten, der seinen Bruder suchte. Beides führte irgendwie ins Leere, hätte man auch weglassen können.


Danke, ich dacht schon ich hab ne andere Serie geschaut als viele hier .

Ich glaube es läuft auf Staffel 2 hinaus.
Spoiler:
ich denke der Polizist ist nicht tot


Naja, wer weiß.... aber es war auch irgendwie klar mit Spieler 1...*hust*

Nr. 465 (?) hat am Ende eigentlich auch nichts dazu gelernt.


456 gut zu merken wegen Reihenfolge ja dacht ich mir auch.... aber wer weiß wie es weitergeht, aber das hat mich auch voll aufgeregt
Alaska
19484 Beiträge
04.11.2021 16:38
Also unser 12jähriger darf das sicher nicht schauen und hat es bislang auch nicht.
Da sind einfach die Eltern in der Verantwortung, zu schauen, was die Kinder mit dem Medium Internet anstellen. Leider sind da viel zu viele nicht interessiert oder gleichgültig.

Ich selber hab die Serie geschaut. Fand ich weder verstörend, noch hat sie mich gepackt. Oberflächliche Charaktere, bei zweien war ich sogar froh, als sie endlich in starben.
Generell mag ich auch dieses dumpfe wild um sich schießen nicht, die Story selber fand ich gut ausgedacht. Hätte man mehr draus machen können.
Nur mit dem Inder hab ich mitgelitten.

Zu Panem: das ist keine Friedenserhaltung, sondern eine Strafe für den vorangegangenen Aufstand. Es soll die Distrikte daran erinnern, dass nie wieder einer aufbegehrt. Reine Strafe. Mehr nicht.
Nicola92
2163 Beiträge
04.11.2021 18:06
Zitat von Gwen85:

Zitat von Feloidea:

Zitat von Elsilein:

Zitat von Viala2.0:

Ich hab gestern gelesen, dass sie Einteilung ab 16 übrigens nicht von der FSK ist, sondern von Netflix selbst. Das ist vielleicht nicht interessant zu wissen ...

Und Panem mit Squid Game vergleichen finde ich ehrlich gesagt schwer
Tribute von Panem hat andere Bilder... Die Gesellschaft ist Dekadent, sie belustigen sich an dem Schauspiel.... Aber sie sind ja damit aufgewachsen, dass die Tribute ein "freiwilliges" Opfer sind und dass damit der Frieden erhalten wird. Im Gegensatz zu Squid Game, wo es nur um Voyeurismus geht, denken die Menschen, dass es was Gutes ist, was da passiert.... Grausam, ja, aber für den Frieden... Ein paar wenige Leben im eintausch für viele.
Da gibt es zahlreiche ethische Fragen, die sich stellen und die wichtig sind... Heiligt der Zweck immer die Mittel? Ist es besser ein paar wenige zu töten, wenn man dafür viele mehr am Leben halten kann? Und noch einige mehr.
Ob ich den Film selbst ab 12 machen würde, weiß ich nicht... Denn ersten vielleicht, die anderen 2 finde ich schon heftiger
Aber was ich meine, ist: Panem lädt zum hinterfragen und diskutieren ein... Squid Game ist eher nur was fürs Auge... (Zumindest ist das kein Eindruck von der Serie )

Ich fand den ersten Panem eigentlich am schlimmsten, gerade wegen der "Idee", Kinder sich gegenseitig umbringen zu lassen aus Voyeurismus/Sensationsgeilheit/Grausamkeit in einer Friedensarbeit-Verpackung. Teil 2 und 3 mit dem Widerstand gegen die Obrigkeit war da mental irgendwie besser zu ertragen, weil aktiv was dagegen getan wurde (und weil die "Idee" nicht mehr so neu war).

Squid Game ist aber meiner Meinung nach schon auch etwas, worüber man diskutieren kann. Ganz klar guckt man die Serie in erster Linie auch aufgrund dieser Sensationsgeilheit, das sagt auch schon viel über uns Menschen aus. Wenn man da also sitzt und wie auf einen Autounfall in den Fernseher glotzt, während man sich über die reichen Zuschauer in der Serie aufregt, obwohl man ja selbst nicht besser ist... Natürlich wissen wir, dass alles fiktiv ist. Aber doch, man guckt sich den Mist trotzdem an. Und da nehme ich mich nicht raus.
Ich finde also schon, dass die Serie viel über die menschliche Psychologie aussagt. Man denke mal an den Film "Das Experiment" (2001, mit Moritz Bleibtreu), der grob auf das tatsächlich stattgefundene "Stanford Prison Experiment" beruht. Gerade in Bezug auf Hierarchien und Machtverhältnisse ist da durchaus vieles in der Serie, das man zerdenken und diskutieren kann. So ganz platt und hohl finde ich Squid Game also keineswegs.
Allerdings hätte man sich meiner Meinung nach einige Handlungsstränge durchaus sparen und sich dafür auf andere Dinge konzentrieren können. (Achtung, Spoiler!) Diese Sache mit dem Organhandel und mit dem Polizisten, der seinen Bruder suchte. Beides führte irgendwie ins Leere, hätte man auch weglassen können.


Danke, ich dacht schon ich hab ne andere Serie geschaut als viele hier .

Ich glaube es läuft auf Staffel 2 hinaus.
Spoiler:
ich denke der Polizist ist nicht tot


Naja, wer weiß.... aber es war auch irgendwie klar mit Spieler 1...*hust*

Nr. 465 (?) hat am Ende eigentlich auch nichts dazu gelernt.


Was genau meinst du?
malladonna
706 Beiträge
04.11.2021 18:45
Zitat von Gwen85:

Zitat von Feloidea:

Zitat von Elsilein:

Zitat von Viala2.0:

Ich hab gestern gelesen, dass sie Einteilung ab 16 übrigens nicht von der FSK ist, sondern von Netflix selbst. Das ist vielleicht nicht interessant zu wissen ...

Und Panem mit Squid Game vergleichen finde ich ehrlich gesagt schwer
Tribute von Panem hat andere Bilder... Die Gesellschaft ist Dekadent, sie belustigen sich an dem Schauspiel.... Aber sie sind ja damit aufgewachsen, dass die Tribute ein "freiwilliges" Opfer sind und dass damit der Frieden erhalten wird. Im Gegensatz zu Squid Game, wo es nur um Voyeurismus geht, denken die Menschen, dass es was Gutes ist, was da passiert.... Grausam, ja, aber für den Frieden... Ein paar wenige Leben im eintausch für viele.
Da gibt es zahlreiche ethische Fragen, die sich stellen und die wichtig sind... Heiligt der Zweck immer die Mittel? Ist es besser ein paar wenige zu töten, wenn man dafür viele mehr am Leben halten kann? Und noch einige mehr.
Ob ich den Film selbst ab 12 machen würde, weiß ich nicht... Denn ersten vielleicht, die anderen 2 finde ich schon heftiger
Aber was ich meine, ist: Panem lädt zum hinterfragen und diskutieren ein... Squid Game ist eher nur was fürs Auge... (Zumindest ist das kein Eindruck von der Serie )

Ich fand den ersten Panem eigentlich am schlimmsten, gerade wegen der "Idee", Kinder sich gegenseitig umbringen zu lassen aus Voyeurismus/Sensationsgeilheit/Grausamkeit in einer Friedensarbeit-Verpackung. Teil 2 und 3 mit dem Widerstand gegen die Obrigkeit war da mental irgendwie besser zu ertragen, weil aktiv was dagegen getan wurde (und weil die "Idee" nicht mehr so neu war).

Squid Game ist aber meiner Meinung nach schon auch etwas, worüber man diskutieren kann. Ganz klar guckt man die Serie in erster Linie auch aufgrund dieser Sensationsgeilheit, das sagt auch schon viel über uns Menschen aus. Wenn man da also sitzt und wie auf einen Autounfall in den Fernseher glotzt, während man sich über die reichen Zuschauer in der Serie aufregt, obwohl man ja selbst nicht besser ist... Natürlich wissen wir, dass alles fiktiv ist. Aber doch, man guckt sich den Mist trotzdem an. Und da nehme ich mich nicht raus.
Ich finde also schon, dass die Serie viel über die menschliche Psychologie aussagt. Man denke mal an den Film "Das Experiment" (2001, mit Moritz Bleibtreu), der grob auf das tatsächlich stattgefundene "Stanford Prison Experiment" beruht. Gerade in Bezug auf Hierarchien und Machtverhältnisse ist da durchaus vieles in der Serie, das man zerdenken und diskutieren kann. So ganz platt und hohl finde ich Squid Game also keineswegs.
Allerdings hätte man sich meiner Meinung nach einige Handlungsstränge durchaus sparen und sich dafür auf andere Dinge konzentrieren können. (Achtung, Spoiler!) Diese Sache mit dem Organhandel und mit dem Polizisten, der seinen Bruder suchte. Beides führte irgendwie ins Leere, hätte man auch weglassen können.


Danke, ich dacht schon ich hab ne andere Serie geschaut als viele hier .

Ich glaube es läuft auf Staffel 2 hinaus.
Spoiler:
ich denke der Polizist ist nicht tot
mlyööyöeöeöfp ewjeii dmlo

Naja, wer weiß.... aber es war auch irgendwie klar mit Spieler 1...*hust*

Nr. 465 (?) hat am Ende eigentlich auch nichts dazu Kj
malladonna
706 Beiträge
04.11.2021 18:47
Zitat von malladonna:

Zitat von Gwen85:

Zitat von Feloidea:

Zitat von Elsilein:

...


Danke, ich dacht schon ich hab ne andere Serie geschaut als viele hier .

Ich glaube es läuft auf Staffel 2 hinaus.
Spoiler:
ich denke der Polizist ist nicht tot
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Naja, wer weiß.... aber es war auch irgendwie klar mit Spieler 1...*hust*

Nr. 465 (?) hat am Ende eigentlich auch nichts dazu Kj



Sorry, mein Sohn hat das Handy gekapert und tollerweise genau diesen Smiley erwischt
04.11.2021 19:52
Zitat von malladonna:

Zitat von malladonna:

Zitat von Gwen85:

Zitat von Feloidea:

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Naja, wer weiß.... aber es war auch irgendwie klar mit Spieler 1...*hust*

Nr. 465 (?) hat am Ende eigentlich auch nichts dazu Kj



Sorry, mein Sohn hat das Handy gekapert und tollerweise genau diesen Smiley erwischt

Ich finde, das passt ganz gut zum Thema verantwortungsvolle Mediennutzung. Möchtest du mit uns darüber reden?
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