Mütter- und Schwangerenforum

Wird ein neuer Lockdown kommen ?

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Plüsch
1266 Beiträge
19.11.2021 08:24
Zitat von Elysetta:

Aber mal ganz doof gesagt, wenn ein kompletter Lockdown gemacht wird, dann habe ich die Befürchtung das sich noch weniger Menschen impfen lassen, bzw. die 3. Impfung wahrnehmen werden.


Wieso glaubst du das? Lockdown wird doch eine eher konzentrierte Sache (ein paar Wochen) sein, eine Impfung wirkt viel länger (sowohl immunologisch als auch politisch).
FoxMami
3421 Beiträge
27.11.2021 09:17
Ich habe langsam die Meinung, dass wir ganz dringend ein Paar Wochen Lockdown brauchen, egal ob geimpft oder nicht. Damit einfach mal ein kleiner stopp gemacht wird…
29.11.2021 06:52
Zitat von Kitja:

Ich habe langsam die Meinung, dass wir ganz dringend ein Paar Wochen Lockdown brauchen, egal ob geimpft oder nicht. Damit einfach mal ein kleiner stopp gemacht wird…


Sehe ich ebenso.
Die Chance, keinen zu brauchen, haben wir leider verspielt.
Christen
25090 Beiträge
29.11.2021 07:26
Zitat von Mathelenlu:

Zitat von Kitja:

Ich habe langsam die Meinung, dass wir ganz dringend ein Paar Wochen Lockdown brauchen, egal ob geimpft oder nicht. Damit einfach mal ein kleiner stopp gemacht wird…


Sehe ich ebenso.
Die Chance, keinen zu brauchen, haben wir leider verspielt.
da muss ich dir leider Recht geben
Hazel90
219 Beiträge
29.11.2021 07:28
Ich rechne nicht damit, dass die Schulen bis Weihnachten offen bleiben. Gerade bei Kindern ist die Infektionsrate derzeit ja enorm hoch. Mir wäre es lieber, dieses rumgehadere hätte ein Ende. Man hat das Gefühl, Lockdown und Schulschließung kommt, aber niemand traut es sich zu sagen. Lieber jetzt durchgezogen als wieder in den Endloslockdown wie letztes mal...
29.11.2021 20:23
Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Plüsch:

Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Plüsch:

...


Ich hab doch auch nichts anderes behauptet als das es eben nicht funktioniert. Aber es könnte eben funktionieren, wenn die Leute nicht so drauf wären tlw. Und nur weil andere Menschen unvernünftig sind, kann ich mich doch noch lange nicht zu einer Impfung nötigen lassen (von der ich mir persönlich keinen großen Nutzen verspreche) und das obwohl ich alles tue, um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren? Und die Impfung spielt m.M.n. auch vielen genau dabei in die Hände, also keine Eigenverantwortung mehr übernehmen zu müssen, da man ja mit der Impfung genug getan hat. Ich weiß nicht, ob ich mich echt immer so unverständlich ausdrücke, aber ich habe nie behauptet, dass das funktioniert. Ganz im Gegenteil, es regt mich auf, dass es das nicht tut.


Solange du dich nicht impfen lässt, kannst du dir auf die Fahnen schreiben dich davon unabhängig anständig zu verhalten, aber eben nicht, dass du alles getan hättest. Das hast du schlicht nicht. Musst du ja auch nicht. Aber dann nenn' es eben nicht so.


Ich hab alles für MICH Nötige getan, besser so? Ich bin nunmal der Meinung, dass die Impfung hier nicht zwangsläufig den Unterschied macht. Und trotzdem würde ich mich impfen lassen, auch wenn ich dadurch keine 100 prozentige Garantie erhalte, WENN da nicht die gesundheitlichen Risiken der Impfung wären. Und ich habe eben die Garantie von 100 oder auch nahezu 100 Prozent nicht. Ich könnte auch zu den 5 Prozent Impfversagern gehören, oder zu den weiteren 20 Prozent Impfdurchbrechern. Und selbst wenn ich nur asymptomatisch trotz Impfung erkranke, würde ich für andere unwissentlich ein Risiko darstellen. Die Impfeffektivität wird auch ständig nach unten korrigiert, ich meine neulich erst was von 73 Prozent gelesen zu haben, kann mich aber nicht mehr so ganz genau dran erinnern, aber würde mit 5 Prozent Impfversagern und 20 Prozent Impfdurchbrüchen in etwa passen. Dafür soll ich schwere, im schlimmsten Fall tödliche Nebenwirkungen riskieren? Das ist für mich nach aktueller Datenlage eine recht einfache Entscheidung gewesen, ob ich dazu bereit bin oder nicht. Schwere Nebenwirkungen treten nicht nur selten auf. Die Häufigkeit von Nebenwirkungen wird ja immer von sehr häufig bis sehr selten angegeben. Schwere Nebenwirkungen nach Covid19 Impfung treten auch mit der Häufigkeit "gelegentlich" auf.
..

Ich verstehe immer nicht, wie man auf die Zahlen kommt, dass die Impfung gefährlicher wär als Corona. Schau mal hier:
https://www.aok.de/pk/uni/inhalt/corona-schutzimpf ungen-nebenwirkungen-und-impfreaktionen/
BlödmannVomDienst
25934 Beiträge
29.11.2021 20:33
Zitat von Jaspina1:

Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Plüsch:

Zitat von BlödmannVomDienst:

...


Solange du dich nicht impfen lässt, kannst du dir auf die Fahnen schreiben dich davon unabhängig anständig zu verhalten, aber eben nicht, dass du alles getan hättest. Das hast du schlicht nicht. Musst du ja auch nicht. Aber dann nenn' es eben nicht so.


Ich hab alles für MICH Nötige getan, besser so? Ich bin nunmal der Meinung, dass die Impfung hier nicht zwangsläufig den Unterschied macht. Und trotzdem würde ich mich impfen lassen, auch wenn ich dadurch keine 100 prozentige Garantie erhalte, WENN da nicht die gesundheitlichen Risiken der Impfung wären. Und ich habe eben die Garantie von 100 oder auch nahezu 100 Prozent nicht. Ich könnte auch zu den 5 Prozent Impfversagern gehören, oder zu den weiteren 20 Prozent Impfdurchbrechern. Und selbst wenn ich nur asymptomatisch trotz Impfung erkranke, würde ich für andere unwissentlich ein Risiko darstellen. Die Impfeffektivität wird auch ständig nach unten korrigiert, ich meine neulich erst was von 73 Prozent gelesen zu haben, kann mich aber nicht mehr so ganz genau dran erinnern, aber würde mit 5 Prozent Impfversagern und 20 Prozent Impfdurchbrüchen in etwa passen. Dafür soll ich schwere, im schlimmsten Fall tödliche Nebenwirkungen riskieren? Das ist für mich nach aktueller Datenlage eine recht einfache Entscheidung gewesen, ob ich dazu bereit bin oder nicht. Schwere Nebenwirkungen treten nicht nur selten auf. Die Häufigkeit von Nebenwirkungen wird ja immer von sehr häufig bis sehr selten angegeben. Schwere Nebenwirkungen nach Covid19 Impfung treten auch mit der Häufigkeit "gelegentlich" auf.
..

Ich verstehe immer nicht, wie man auf die Zahlen kommt, dass die Impfung gefährlicher wär als Corona. Schau mal hier:
https://www.aok.de/pk/uni/inhalt/corona-schutzimpf ungen-nebenwirkungen-und-impfreaktionen/


Das musst du mich nicht fragen, denn das habe ich so nie behauptet. Fakt ist aber nunmal, dass die Impfung Risiken birgt. Und für mich persönlich spielen bei der Impffrage eben einige "für mich wichtige" Faktoren eine große Rolle u.a. die Impfeffektivität vs. x vs. y usw.... Alle Faktoren zusammen betrachtet führen dann eben zu meiner persönlichen Entscheidung.

Und so ganz überzeugt mich die AOK Seite nun nicht. Von den Todesfällen nach Impfung lese ich da bspw. gar nichts.

Edit: Und Schulterverletzungen bzw. Lymphknotenschwellungen als Beispiel für schwere Nebenwirkungen anzugeben, ich glaub dazu muss man auch nichts mehr sagen.
29.11.2021 23:49
Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Jaspina1:

Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Plüsch:

...


Ich hab alles für MICH Nötige getan, besser so? Ich bin nunmal der Meinung, dass die Impfung hier nicht zwangsläufig den Unterschied macht. Und trotzdem würde ich mich impfen lassen, auch wenn ich dadurch keine 100 prozentige Garantie erhalte, WENN da nicht die gesundheitlichen Risiken der Impfung wären. Und ich habe eben die Garantie von 100 oder auch nahezu 100 Prozent nicht. Ich könnte auch zu den 5 Prozent Impfversagern gehören, oder zu den weiteren 20 Prozent Impfdurchbrechern. Und selbst wenn ich nur asymptomatisch trotz Impfung erkranke, würde ich für andere unwissentlich ein Risiko darstellen. Die Impfeffektivität wird auch ständig nach unten korrigiert, ich meine neulich erst was von 73 Prozent gelesen zu haben, kann mich aber nicht mehr so ganz genau dran erinnern, aber würde mit 5 Prozent Impfversagern und 20 Prozent Impfdurchbrüchen in etwa passen. Dafür soll ich schwere, im schlimmsten Fall tödliche Nebenwirkungen riskieren? Das ist für mich nach aktueller Datenlage eine recht einfache Entscheidung gewesen, ob ich dazu bereit bin oder nicht. Schwere Nebenwirkungen treten nicht nur selten auf. Die Häufigkeit von Nebenwirkungen wird ja immer von sehr häufig bis sehr selten angegeben. Schwere Nebenwirkungen nach Covid19 Impfung treten auch mit der Häufigkeit "gelegentlich" auf.
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Ich verstehe immer nicht, wie man auf die Zahlen kommt, dass die Impfung gefährlicher wär als Corona. Schau mal hier:
https://www.aok.de/pk/uni/inhalt/corona-schutzimpf ungen-nebenwirkungen-und-impfreaktionen/


Das musst du mich nicht fragen, denn das habe ich so nie behauptet. Fakt ist aber nunmal, dass die Impfung Risiken birgt. Und für mich persönlich spielen bei der Impffrage eben einige "für mich wichtige" Faktoren eine große Rolle u.a. die Impfeffektivität vs. x vs. y usw.... Alle Faktoren zusammen betrachtet führen dann eben zu meiner persönlichen Entscheidung.

Und so ganz überzeugt mich die AOK Seite nun nicht. Von den Todesfällen nach Impfung lese ich da bspw. gar nichts.

Edit: Und Schulterverletzungen bzw. Lymphknotenschwellungen als Beispiel für schwere Nebenwirkungen anzugeben, ich glaub dazu muss man auch nichts mehr sagen.


Ich gebe dir recht bei der Auswahl der Beispiele. Die Zahl der Toten bezieht sich aber auf pro 100.000, d.h. nicht total der Fälle. Aber verglichen mit den Toten auf der anderen Seite ist das trotzdem Peanuts.
Abgesehen gibt es halt auch noch den Solidaritätsaspekt....Selbst wenn ich nicht davon ausgehen, dass mich Covid schwer erwischen würde...
BlödmannVomDienst
25934 Beiträge
30.11.2021 11:43
Zitat von Jaspina1:

Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Jaspina1:

Zitat von BlödmannVomDienst:

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Ich verstehe immer nicht, wie man auf die Zahlen kommt, dass die Impfung gefährlicher wär als Corona. Schau mal hier:
https://www.aok.de/pk/uni/inhalt/corona-schutzimpf ungen-nebenwirkungen-und-impfreaktionen/


Das musst du mich nicht fragen, denn das habe ich so nie behauptet. Fakt ist aber nunmal, dass die Impfung Risiken birgt. Und für mich persönlich spielen bei der Impffrage eben einige "für mich wichtige" Faktoren eine große Rolle u.a. die Impfeffektivität vs. x vs. y usw.... Alle Faktoren zusammen betrachtet führen dann eben zu meiner persönlichen Entscheidung.

Und so ganz überzeugt mich die AOK Seite nun nicht. Von den Todesfällen nach Impfung lese ich da bspw. gar nichts.

Edit: Und Schulterverletzungen bzw. Lymphknotenschwellungen als Beispiel für schwere Nebenwirkungen anzugeben, ich glaub dazu muss man auch nichts mehr sagen.


Ich gebe dir recht bei der Auswahl der Beispiele. Die Zahl der Toten bezieht sich aber auf pro 100.000 , d.h. nicht total der Fälle. Aber verglichen mit den Toten auf der anderen Seite ist das trotzdem Peanuts.
Abgesehen gibt es halt auch noch den Solidaritätsaspekt....Selbst wenn ich nicht davon ausgehen, dass mich Covid schwer erwischen würde...


Es wären aber trotzdem ca. 1-2 je 100.000 Dosen und zusätzlich ca. 2-3 Fälle mit bekannten bleibenden Schäden. Und auf der anderen Seite kann man dann trotz Impfung noch krank werden (25.000 von 100.000, sprich 75 Prozent) und einen schweren oder gar tödlichen Verlauf haben. Und aus reiner Solidarität das Risiko von schweren Nebenwirkungen oder gar Tod eingehen? Ich meine, wer sich schützen will, der kann sich doch jederzeit für die Impfung entscheiden und trotzdem Maske tragen, Mindestabstand halten, keine riesen Feiern veranstalten etc. Und ja es gibt Menschen, die sich nicht impfen lassen können, aber ich persönlich kenne niemanden. Und impfen lassen, damit das Leben wieder normal weiter geht, sry aber dieses Argument zog für mich noch nie.
30.11.2021 11:56
Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Jaspina1:

Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Jaspina1:

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Das musst du mich nicht fragen, denn das habe ich so nie behauptet. Fakt ist aber nunmal, dass die Impfung Risiken birgt. Und für mich persönlich spielen bei der Impffrage eben einige "für mich wichtige" Faktoren eine große Rolle u.a. die Impfeffektivität vs. x vs. y usw.... Alle Faktoren zusammen betrachtet führen dann eben zu meiner persönlichen Entscheidung.

Und so ganz überzeugt mich die AOK Seite nun nicht. Von den Todesfällen nach Impfung lese ich da bspw. gar nichts.

Edit: Und Schulterverletzungen bzw. Lymphknotenschwellungen als Beispiel für schwere Nebenwirkungen anzugeben, ich glaub dazu muss man auch nichts mehr sagen.


Ich gebe dir recht bei der Auswahl der Beispiele. Die Zahl der Toten bezieht sich aber auf pro 100.000 , d.h. nicht total der Fälle. Aber verglichen mit den Toten auf der anderen Seite ist das trotzdem Peanuts.
Abgesehen gibt es halt auch noch den Solidaritätsaspekt....Selbst wenn ich nicht davon ausgehen, dass mich Covid schwer erwischen würde...


Es wären aber trotzdem ca. 1-2 je 100.000 Dosen und zusätzlich ca. 2-3 Fälle mit bekannten bleibenden Schäden. Und auf der anderen Seite kann man dann trotz Impfung noch krank werden (25.000 von 100.000, sprich 75 Prozent) und einen schweren oder gar tödlichen Verlauf haben. Und aus reiner Solidarität das Risiko von schweren Nebenwirkungen oder gar Tod eingehen? Ich meine, wer sich schützen will, der kann sich doch jederzeit für die Impfung entscheiden und trotzdem Maske tragen, Mindestabstand halten, keine riesen Feiern veranstalten etc. Und ja es gibt Menschen, die sich nicht impfen lassen können, aber ich persönlich kenne niemanden. Und impfen lassen, damit das Leben wieder normal weiter geht, sry aber dieses Argument zog für mich noch nie.


Warum nicht? Also bezogen auf deinen letzten Satz? Wir sprechen hier auch von psychischen Schäden, die aktuell durch die Pandemie entstehen. Gerade auch was Kinder alles ertragen müssen… Ist das wirklich nicht Grund genug die Pandemie so schnell wie möglich zu beenden? Ist es das nicht wert?

Du hast so große Angst vor möglichen Nebenwirkungen, dass du ganz vergisst, dass diese Sorge nach einer Infektion um einiges berechtigter wäre. Warum glaubst du, dass du Corona ohne weiteres und bleibende Schäden überstehst, weil die Statistik zeigt, dass du zu denen mit milden Verläufen gehören wirst, ignorierst diese Statistik, aber bei der Impfung und stufst sie als gefährlicher ein?

Plüsch
1266 Beiträge
30.11.2021 12:07
Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Jaspina1:

Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Jaspina1:

...


Das musst du mich nicht fragen, denn das habe ich so nie behauptet. Fakt ist aber nunmal, dass die Impfung Risiken birgt. Und für mich persönlich spielen bei der Impffrage eben einige "für mich wichtige" Faktoren eine große Rolle u.a. die Impfeffektivität vs. x vs. y usw.... Alle Faktoren zusammen betrachtet führen dann eben zu meiner persönlichen Entscheidung.

Und so ganz überzeugt mich die AOK Seite nun nicht. Von den Todesfällen nach Impfung lese ich da bspw. gar nichts.

Edit: Und Schulterverletzungen bzw. Lymphknotenschwellungen als Beispiel für schwere Nebenwirkungen anzugeben, ich glaub dazu muss man auch nichts mehr sagen.


Ich gebe dir recht bei der Auswahl der Beispiele. Die Zahl der Toten bezieht sich aber auf pro 100.000 , d.h. nicht total der Fälle. Aber verglichen mit den Toten auf der anderen Seite ist das trotzdem Peanuts.
Abgesehen gibt es halt auch noch den Solidaritätsaspekt....Selbst wenn ich nicht davon ausgehen, dass mich Covid schwer erwischen würde...


Es wären aber trotzdem ca. 1-2 je 100.000 Dosen und zusätzlich ca. 2-3 Fälle mit bekannten bleibenden Schäden. Und auf der anderen Seite kann man dann trotz Impfung noch krank werden (25.000 von 100.000, sprich 75 Prozent) und einen schweren oder gar tödlichen Verlauf haben. Und aus reiner Solidarität das Risiko von schweren Nebenwirkungen oder gar Tod eingehen? Ich meine, wer sich schützen will, der kann sich doch jederzeit für die Impfung entscheiden und trotzdem Maske tragen, Mindestabstand halten, keine riesen Feiern veranstalten etc. Und ja es gibt Menschen, die sich nicht impfen lassen können, aber ich persönlich kenne niemanden. Und impfen lassen, damit das Leben wieder normal weiter geht, sry aber dieses Argument zog für mich noch nie.


25.000 von 100.000 sind 25%, nicht 75%.

Zu der Nummer mit den 2-3 Fällen pro 100.000: Das sind 0,000025 Prozent. Das ist so gut wie nichts.
Gemessen an der Wahrscheinlichkeit von Langzeitfolgen nach Erkrankung noch viel weniger.

Die Wahrscheinlichkeit sich überhaupt anzustecken, liegt mit Impfung deutlich niedriger.
Die Wahrscheinlichkeit wenn man sich dennoch angesteckt hat, einen schweren Verlauf zu bekommen, liegt deutlich niedriger.
Die Wahrscheinlichkeit wenn man sich dennoch angesteckt hat, Andere anzustecken, liegt deutlich niedriger.
Die Wahrscheinlichkeit Langzeitfolgen zu entwickeln, ist mit Impfung ebenfalls deutlich niedriger als ohne.

Sogar wenn man nicht mit einrechnet was gerade auf den Intensivstationen abgeht, wenn man nicht darüber nachdenkt dass wegen kollektiver Ignoranz gerade Leute an Krebs sterben, wenn man nicht rumrechnet, wer die Reha-Maßnahmen für die ganzen Leute zahlt, die sich einfach für 40€ hätten impfen lassen können... Sogar dann liegt der Nutzen so einfach auf der Hand. Man kann es drehen und wenden wie man will, sich nicht impfen zu lassen ist rechtmäßig, aber zahlenmäßig gesehen einfach unvernünftig.
30.11.2021 12:19
Vorgestern Abend kam der weltspiegel.

Unter anderem ging es um Melbourne den Staat in Australien.
Dort liegt die impfquote bei 98% weil ungeimpfte so behandelt werden wegen Quarantäne befindliche und nicht mehr raus dürfen.

Und das regierungsoberhaupt ist sehr stolz denn dort kann ein ganz normales Leben geführt werden.

Auf der anderen Seite gibt es krasse Demonstrationen

Schaut es euch doch mal in der Mediathek an wenn es euch interessiert ARD oder ZDF ich weiß nicht mehr wo der Wild Spiegel kommt.
BlödmannVomDienst
25934 Beiträge
30.11.2021 13:39
Zitat von Skorpi:

Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Jaspina1:

Zitat von BlödmannVomDienst:

...


Ich gebe dir recht bei der Auswahl der Beispiele. Die Zahl der Toten bezieht sich aber auf pro 100.000 , d.h. nicht total der Fälle. Aber verglichen mit den Toten auf der anderen Seite ist das trotzdem Peanuts.
Abgesehen gibt es halt auch noch den Solidaritätsaspekt....Selbst wenn ich nicht davon ausgehen, dass mich Covid schwer erwischen würde...


Es wären aber trotzdem ca. 1-2 je 100.000 Dosen und zusätzlich ca. 2-3 Fälle mit bekannten bleibenden Schäden. Und auf der anderen Seite kann man dann trotz Impfung noch krank werden (25.000 von 100.000, sprich 75 Prozent) und einen schweren oder gar tödlichen Verlauf haben. Und aus reiner Solidarität das Risiko von schweren Nebenwirkungen oder gar Tod eingehen? Ich meine, wer sich schützen will, der kann sich doch jederzeit für die Impfung entscheiden und trotzdem Maske tragen, Mindestabstand halten, keine riesen Feiern veranstalten etc. Und ja es gibt Menschen, die sich nicht impfen lassen können, aber ich persönlich kenne niemanden. Und impfen lassen, damit das Leben wieder normal weiter geht, sry aber dieses Argument zog für mich noch nie.


Warum nicht? Also bezogen auf deinen letzten Satz? Wir sprechen hier auch von psychischen Schäden, die aktuell durch die Pandemie entstehen. Gerade auch was Kinder alles ertragen müssen… Ist das wirklich nicht Grund genug die Pandemie so schnell wie möglich zu beenden? Ist es das nicht wert?

Du hast so große Angst vor möglichen Nebenwirkungen, dass du ganz vergisst, dass diese Sorge nach einer Infektion um einiges berechtigter wäre. Warum glaubst du, dass du Corona ohne weiteres und bleibende Schäden überstehst, weil die Statistik zeigt, dass du zu denen mit milden Verläufen gehören wirst, ignorierst diese Statistik, aber bei der Impfung und stufst sie als gefährlicher ein?


Es geht bei mir nicht nur um die Nebenwirkungen. Das hab ich auch nie behauptet, aber es ist für mich eben ein zusätzlicher Faktor. Und ich habe auch nie behauptet, dass ich die Schäden der Impfung als insgesamt gefährlicher einstufe. Da es ja auch einfach mal nicht stimmt.
BlödmannVomDienst
25934 Beiträge
30.11.2021 13:47
Zitat von Plüsch:

Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Jaspina1:

Zitat von BlödmannVomDienst:

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Ich gebe dir recht bei der Auswahl der Beispiele. Die Zahl der Toten bezieht sich aber auf pro 100.000 , d.h. nicht total der Fälle. Aber verglichen mit den Toten auf der anderen Seite ist das trotzdem Peanuts.
Abgesehen gibt es halt auch noch den Solidaritätsaspekt....Selbst wenn ich nicht davon ausgehen, dass mich Covid schwer erwischen würde...


Es wären aber trotzdem ca. 1-2 je 100.000 Dosen und zusätzlich ca. 2-3 Fälle mit bekannten bleibenden Schäden. Und auf der anderen Seite kann man dann trotz Impfung noch krank werden (25.000 von 100.000, sprich 75 Prozent) und einen schweren oder gar tödlichen Verlauf haben. Und aus reiner Solidarität das Risiko von schweren Nebenwirkungen oder gar Tod eingehen? Ich meine, wer sich schützen will, der kann sich doch jederzeit für die Impfung entscheiden und trotzdem Maske tragen, Mindestabstand halten, keine riesen Feiern veranstalten etc. Und ja es gibt Menschen, die sich nicht impfen lassen können, aber ich persönlich kenne niemanden. Und impfen lassen, damit das Leben wieder normal weiter geht, sry aber dieses Argument zog für mich noch nie.


25.000 von 100.000 sind 25%, nicht 75%.

Zu der Nummer mit den 2-3 Fällen pro 100.000: Das sind 0,000025 Prozent. Das ist so gut wie nichts.
Gemessen an der Wahrscheinlichkeit von Langzeitfolgen nach Erkrankung noch viel weniger.

Die Wahrscheinlichkeit sich überhaupt anzustecken, liegt mit Impfung deutlich niedriger.
Die Wahrscheinlichkeit wenn man sich dennoch angesteckt hat, einen schweren Verlauf zu bekommen, liegt deutlich niedriger.
Die Wahrscheinlichkeit wenn man sich dennoch angesteckt hat, Andere anzustecken, liegt deutlich niedriger.
Die Wahrscheinlichkeit Langzeitfolgen zu entwickeln, ist mit Impfung ebenfalls deutlich niedriger als ohne.

Sogar wenn man nicht mit einrechnet was gerade auf den Intensivstationen abgeht, wenn man nicht darüber nachdenkt dass wegen kollektiver Ignoranz gerade Leute an Krebs sterben, wenn man nicht rumrechnet, wer die Reha-Maßnahmen für die ganzen Leute zahlt, die sich einfach für 40€ hätten impfen lassen können... Sogar dann liegt der Nutzen so einfach auf der Hand. Man kann es drehen und wenden wie man will, sich nicht impfen zu lassen ist rechtmäßig, aber zahlenmäßig gesehen einfach unvernünftig.


75 % Impfeffektivität sollte da stehen. Und egal wie wenig das ist, es wird eben einfach mal nicht erwähnt. So viel zum Thema: Venünftige Aufklärung. Ich empfinde das als Verharmlosung der Nebenwirkungen der Impfung, was ich nicht in Ordnung finde. Und wenn man mal genau liest, die Todesfälle auf der Seite ohne Impfung, da steht " mit oder durch Covid19". Ich finde es wichtig, da zu unterscheiden, ob tatsächlich Covid19 die Todesursache ist. Und zum Rest, ich habe nie was Gegenteiliges behauptet.
cooky
12602 Beiträge
30.11.2021 14:19
Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Skorpi:

Zitat von BlödmannVomDienst:

Zitat von Jaspina1:

...


Es wären aber trotzdem ca. 1-2 je 100.000 Dosen und zusätzlich ca. 2-3 Fälle mit bekannten bleibenden Schäden. Und auf der anderen Seite kann man dann trotz Impfung noch krank werden (25.000 von 100.000, sprich 75 Prozent) und einen schweren oder gar tödlichen Verlauf haben. Und aus reiner Solidarität das Risiko von schweren Nebenwirkungen oder gar Tod eingehen? Ich meine, wer sich schützen will, der kann sich doch jederzeit für die Impfung entscheiden und trotzdem Maske tragen, Mindestabstand halten, keine riesen Feiern veranstalten etc. Und ja es gibt Menschen, die sich nicht impfen lassen können, aber ich persönlich kenne niemanden. Und impfen lassen, damit das Leben wieder normal weiter geht, sry aber dieses Argument zog für mich noch nie.


Warum nicht? Also bezogen auf deinen letzten Satz? Wir sprechen hier auch von psychischen Schäden, die aktuell durch die Pandemie entstehen. Gerade auch was Kinder alles ertragen müssen… Ist das wirklich nicht Grund genug die Pandemie so schnell wie möglich zu beenden? Ist es das nicht wert?

Du hast so große Angst vor möglichen Nebenwirkungen, dass du ganz vergisst, dass diese Sorge nach einer Infektion um einiges berechtigter wäre. Warum glaubst du, dass du Corona ohne weiteres und bleibende Schäden überstehst, weil die Statistik zeigt, dass du zu denen mit milden Verläufen gehören wirst, ignorierst diese Statistik, aber bei der Impfung und stufst sie als gefährlicher ein?


Es geht bei mir nicht nur um die Nebenwirkungen. Das hab ich auch nie behauptet, aber es ist für mich eben ein zusätzlicher Faktor. Und ich habe auch nie behauptet, dass ich die Schäden der Impfung als insgesamt gefährlicher einstufe. Da es ja auch einfach mal nicht stimmt.


Warum geht es dann, wenn nicht um Nebenwirkungen?

Es liegen in der grundsätzlichen Debatte wohl die Definitionen von Gesellschaft und Solidarität zu weit auseinander...
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