Mütter- und Schwangerenforum

Die Nutzgarten-Queens

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Obsidian
15961 Beiträge
04.01.2017 21:33
Ein neues Jahr bricht an und es ist unser erstes Jahr mit eigenem, richtig eigenem Garten hinter dem eigenen Haus.
Ein kleiner Teil davon soll nun endlich zum ebenfalls ersten eigenen
Gemüsegarten werden.

Ich bringe mit:
- Null Erfahrung außer vagen Erinnerungen an Omas Gemüsegarten früher
- Viel Enthusiasmus
- Rund 18 m² Erde mit unbekannter Qualität, dafür mit Umrandung

Ich suche:
- Gleichgesinnte
- Hilfreiche Erfahrungen
- Ratschläge
- Mutmacher

Das ist das Fleckchen Erde, das zum Gemüsegarten werden soll:


Meine Planung sieht mithilfe des Internets und zweier Gartenbücher derzeit so aus:

Ich würde gerne 8 Segmente anlegen, durch ca 20cm breite Stege getrennt. Aus was die Stege bestehen sollen, weiß ich noch nicht.

Wie man sieht, plane ich Radieschen, Möhren, Erbsen, Erdbeeren, Kartoffeln, Kürbis, Gurken und Tomaten .
Darüber hinaus gehören einige bereits an anderer Stelle wachsende Himbeersträucher zum Plan, die wir dort belassen und nur pflegen und aufrichten möchten

Es muss dazu gesagt werden, dass wir keine wirklich begeisterten Gemüse-Esser sind. Die Mengen, die wir ernten möchten sind also nicht dazu gedacht, uns quasi voll zu ernähren, sondenr sollen uns ein bisschen Geld sparen und mir erlauben, für unseren Sohn mit definitiv gesunden Zutaten zu kochen.
Außerdem hoffe ich, dass es einfach schön ist, den eigenen Garten zu bestellen und eigene Erzeugnisse zu ernten. Die eigenen Erdbeeren zu essen, den eigenen Kürbis usw...

So, jetzt zum Plan.
Nach dem was ich mir bisher angelesen habe werde ich so vorgehen:

Januar:
Saatgut bestellen. Muss noch rausfinden, welche Sorte ich jeweils gerne hätte.
Februar: Frühgemüse drinnen aussäen. Dafür werd ich wohl den Heizungskeller nehmen, da ist es schön warm und trocken. Da muss ich mir dann einige Schalen, Töpfe, Pflanzkübel und Blumenkästen besorgen und die Samen eintopfen.
März: Beete umgraben, soweit schon möglich. Kompost ausbringen. Wenn ich welchen habe bisher. Was macht eigentlich Kompost aus, ist das schlicht verrottetes Grünzeug?? Gibts guten und schlechten Kompost?
April: Erste Aussaat: Möhren, Radieschen, Erbsen, Kopfsalat (Der ist für die Schwiegermutter und kommt dahin, wo die Tomaten später hinkommen, die sind ja erst sehr spät dran)
Mai: Zweite Aussaat: Alles außer den Tomaten. Möhren und Radieschen ausdünnen. Erbsen und Kartoffeln anhäufeln.

Soweit bin ich bis jetzt

Ich würde mich SEHR über Mitstreiter freuen.
Und jetzt geh ich googeln, was anhäufeln und mulchen bedeutet....

Marf
19849 Beiträge
04.01.2017 21:37
Wie ist da die Sonneneinstrahlung?
shelyra
65754 Beiträge
04.01.2017 21:38


wenn ihr nicht gerade radieschen-fresser seit, dann lege das beet dort kleiner an. die wachsen recht unkompliziert und man bekommt viel auf kleine fläche. (ich hab übrigens immer die samen vom aldi für radieschen, möhren und salat und damit bisher super erträge erzielt)

kompost ist hilfreich im gemüsebeet. das lockert die erde auf, versorgt sie mit nährstoffen.
ich nehme immer unseren aus dem garten und habe damit bisher guten erfolg.
Obsidian
15961 Beiträge
04.01.2017 21:41
Zitat von Marf:

Wie ist da die Sonneneinstrahlung?


Die Garage liegt auf der SSO Seite des Beetes. Durch den Berg, an dem wir wohnen, kommt die Sonne im Frühling und Sommer und Frühherbst relativ spät dort an, so gegen 11 Uhr. Der Schatten der Garage wandert dann mit der Sonne über das Beet bis ca. 2 Uhr oder so, ab da liegt es voll in der Sonne bis sie untergeht.
LIttleOne13
25673 Beiträge
04.01.2017 21:42
Gurken und Tomaten nicht beisammen, die mögen sich nicht. Tomaten besser oben an die Wand, davor erbsen als Windfang an einem Drahtzaun mit 50-80cm Höhe und die Gurken darunter.
Obsidian
15961 Beiträge
04.01.2017 21:44
Zitat von shelyra:



wenn ihr nicht gerade radieschen-fresser seit, dann lege das beet dort kleiner an. die wachsen recht unkompliziert und man bekommt viel auf kleine fläche. (ich hab übrigens immer die samen vom aldi für radieschen, möhren und salat und damit bisher super erträge erzielt)

kompost ist hilfreich im gemüsebeet. das lockert die erde auf, versorgt sie mit nährstoffen.
ich nehme immer unseren aus dem garten und habe damit bisher guten erfolg.




Die Radieschen sind ein Wunsch von Jens, ich kann die Dinger nicht leiden. Er schwelgt derzeit in nostalgischen "Als ich bei meiner Oma früher im Karten als Kind die Radieschen aus der Erde geholt und gegessen habe"-Erinnerungen Dann könnte ich ja dort noch was anderes zusätzlich anpflanzen, hmmmm.

Ok blöde Frage: Was IST Kompost? Wir haben den ganzen Rodungsabfall vom Sommer hinten im Garten auf einem großen Hügel liegen, also Gras, verschiedener Schnittabfall, Überreste vom Unkrautjäten usw usw...
Obsidian
15961 Beiträge
04.01.2017 21:47
Zitat von LIttleOne13:

Gurken und Tomaten nicht beisammen, die mögen sich nicht. Tomaten besser oben an die Wand, davor erbsen als Windfang an einem Drahtzaun mit 50-80cm Höhe und die Gurken darunter.


Ich hatte die Tomaten da unten hingepackt weil sie da mehr Sonne kriegen würden. Direkt an der Wand wäre es weniger. Wär das trotzdem besser?
Wie hoch wachsen denn die Erbsen? Ich hätte gerne Zuckererbsen Den Drahtzaun durchgehend an vertikale "Mauer" sozusagen?
Milchmaus
5178 Beiträge
04.01.2017 21:48
Ich würde die Tomaten in der Ecke oder an der Wand platzieren. Dann hast du die Möglichkeit ihnen ohne großen Aufwand ein Dach über dem Kopf zu bauen.
Obsidian
15961 Beiträge
04.01.2017 21:49
Zitat von Milchmaus:

Ich würde die Tomaten in der Ecke oder an der Wand platzieren. Dann hast du die Möglichkeit ihnen ohne großen Aufwand ein Dach über dem Kopf zu bauen.


Das ist ne richtig coole Idee
shelyra
65754 Beiträge
04.01.2017 21:49
Zitat von Obsidian:

Zitat von shelyra:



wenn ihr nicht gerade radieschen-fresser seit, dann lege das beet dort kleiner an. die wachsen recht unkompliziert und man bekommt viel auf kleine fläche. (ich hab übrigens immer die samen vom aldi für radieschen, möhren und salat und damit bisher super erträge erzielt)

kompost ist hilfreich im gemüsebeet. das lockert die erde auf, versorgt sie mit nährstoffen.
ich nehme immer unseren aus dem garten und habe damit bisher guten erfolg.




Die Radieschen sind ein Wunsch von Jens, ich kann die Dinger nicht leiden. Er schwelgt derzeit in nostalgischen "Als ich bei meiner Oma früher im Karten als Kind die Radieschen aus der Erde geholt und gegessen habe"-Erinnerungen Dann könnte ich ja dort noch was anderes zusätzlich anpflanzen, hmmmm.

Ok blöde Frage: Was IST Kompost? Wir haben den ganzen Rodungsabfall vom Sommer hinten im Garten auf einem großen Hügel liegen, also Gras, verschiedener Schnittabfall, Überreste vom Unkrautjäten usw usw...

kompost ist eigentlich verrotteter gartenabfall.
das problem bei euch werden die großen schnittabfälle sein. bis die verrotten dauert es lange, sehr lange. die braucht man nicht im gemüsebeet. (außer man will ein hochbeet anlegen. dann eignet sich gartenschnitt als unterste grobe schicht).
genauso die unkrautabfälle - in den seltensten fälle "gehen die ein". wenn du diese jetzt als kompost unter dein beet arbeitest kannst du eigentlich mit 99% garantie davon ausgehen, dass die unkräuter dort sprießen werden.

jepp - radieschen brauchen nicht viel platz. wachsen auch sehr schnell, so dass man mehrfach im jahr ernten kann.
ich ahbe die einfach zwischen anderen gemüsesorten angepflanzt
LIttleOne13
25673 Beiträge
04.01.2017 21:51
Zitat von Obsidian:

Zitat von LIttleOne13:

Gurken und Tomaten nicht beisammen, die mögen sich nicht. Tomaten besser oben an die Wand, davor erbsen als Windfang an einem Drahtzaun mit 50-80cm Höhe und die Gurken darunter.


Ich hatte die Tomaten da unten hingepackt weil sie da mehr Sonne kriegen würden. Direkt an der Wand wäre es weniger. Wär das trotzdem besser?
Wie hoch wachsen denn die Erbsen? Ich hätte gerne Zuckererbsen Den Drahtzaun durchgehend an vertikale "Mauer" sozusagen?


Die brauchen nicht die Sonne, sondern die Wärme und möglichst wenig Wetter, daher besser an die Wand. Genau, vor den Tomaten am besten eine Reihe Salat zum “neutralisieren“ und dann der Zaun als Mauer. Zuckererbsen werden auch 1,20 hoch, wenn man sie lässt.
Rest fällt mir grade nicht ein, Gartenbuch und Gartennachbarin sind zuhause.
Obsidian
15961 Beiträge
04.01.2017 21:52
Hmm, guter Hinweis mit dem Unkraut. Da ist in dem Haufen da hinten natürlich massig von drin
Wo krieg ich dann Kompost her? Kaufen?

Ah und was für Dünger nehm ich später? Tomaten und Kürbis brauchen laut Büchern regelmäßige Düngung?

Und in welche Erde pflanz ich die Samen im Keller ein?
Obsidian
15961 Beiträge
04.01.2017 21:55
Zitat von LIttleOne13:

Zitat von Obsidian:

Zitat von LIttleOne13:

Gurken und Tomaten nicht beisammen, die mögen sich nicht. Tomaten besser oben an die Wand, davor erbsen als Windfang an einem Drahtzaun mit 50-80cm Höhe und die Gurken darunter.


Ich hatte die Tomaten da unten hingepackt weil sie da mehr Sonne kriegen würden. Direkt an der Wand wäre es weniger. Wär das trotzdem besser?
Wie hoch wachsen denn die Erbsen? Ich hätte gerne Zuckererbsen Den Drahtzaun durchgehend an vertikale "Mauer" sozusagen?


Die brauchen nicht die Sonne, sondern die Wärme und möglichst wenig Wetter, daher besser an die Wand. Genau, vor den Tomaten am besten eine Reihe Salat zum “neutralisieren“ und dann der Zaun als Mauer. Zuckererbsen werden auch 1,20 hoch, wenn man sie lässt.
Rest fällt mir grade nicht ein, Gartenbuch und Gartennachbarin sind zuhause.


Ah guck an, ich dachte jetzt, die müssen quasi in der prallen Sonne stehen. Gut zu wissen.

Also an meiner Skizze bleibend, den Salat dann noch in das Segment der Tomaten pflanzen? Und den Zaun plus Erbsen ins zweite Segment von der Mauer entfernt? Der Platz müßte ja eigentlich für zwei Reihen Erbsen reichen oder?
shelyra
65754 Beiträge
04.01.2017 21:58
Zitat von Obsidian:

Hmm, guter Hinweis mit dem Unkraut. Da ist in dem Haufen da hinten natürlich massig von drin
Wo krieg ich dann Kompost her? Kaufen?

Ah und was für Dünger nehm ich später? Tomaten und Kürbis brauchen laut Büchern regelmäßige Düngung?

Und in welche Erde pflanz ich die Samen im Keller ein?

bei uns gibt es kompost auf der deponie. gegen kleine gebühr kann man ihn sich mitnehmen.

ich ahb bisher erst einmal die tomaten gedüngt. ging immer auch ohne

samen werdne bie mir in azuchterde ausgesäat
Marf
19849 Beiträge
04.01.2017 22:05
Tomaten mögen nur wenige Nachbarn.Genau wie Rosen.Sie wollen nicht von oben begossen werden und man kann beim ausgeizen die abgezwickten Blätter und Stengel ruhig liegenlassen....Tomaten mögen ihr totes Tomatengrün als Düngung.Stetige Sonne,aber nicht voll.
Vorzucht nur in einer speziellen Anzuchterde.Die ist mager.Samen haben ihre eigenes Depot fürs keimen und anwachsen.Sind sie groß genug auslichten und drausen setzen.

Drausen eingesäetes ist widerstandsfähiger....
Dazwischen Lauch oder Knoblauch schützt vor Mäusen und gibt den Pflanzen Kraft.
Kartoffeln würde ich aufpassen.1x im Beet sind sie immer da.Und sie brauchen viel Kraft.Ebenso Kürbise.Die wachsen gut auf dem Komposthaufen! Da stören ihre Dimensionen auch nicht.
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