Mütter- und Schwangerenforum

Brauche mal Rat von Hunde-Mamis

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shelyra
69257 Beiträge
06.11.2015 11:09
ich würde auch sagen "haltet durch", seit konsequent udn sucht euch hilfe (eventuell auch mal beim th nachfragen. die wissen oft welche hundeschulen oder trainier gut sind).

euch hätte vorher schon klar sein müssen, dass ihr euch mit einem jungen hund viel arbeit ins haus holt! hunde in dem alter sind wie kleine kinder - die hören auch nicht sofort und brauchen konsequente erziehung über jahre. aber wenn man dran bleibt, dann wird es besser.

habt ihr einen garten? dann könntet ihr den hund ja dort auch auslasten ohne gleich einen riesen spaziergang machen zu müssen.
Metalgoth
17557 Beiträge
06.11.2015 11:19
Ich hab grad keine Zeit, viel zu schreiben, kann dir grade nur dieses Buch empfehlen, das uns viel geholfen hat

http://www.amazon.de/gp/aw/d/3548367542/ref=mp_s_a _1_2?qid=1446805006&sr=1-2&pi=SY200_QL40&a mp;keywords=jan+fennell&dpPl=1&dpID=51Stak EAfjL&ref=plSrch
LeaStern1489
115 Beiträge
06.11.2015 11:24
Zitat von Obsidian:

Zitat von LeaStern1489:

Auch auf die Gefahr hin dass auf mich ein Shitstorm niederpasselt.
Werde ich jetzt meine ehrliche Meinung dazu abgeben.

Ich finde es unglaublich herzlos und verantwortungslos sich einen Hund aus dem TH zu holen, dazu noch einen der aus der Tötung kommt, höchstwahrscheinlich zu früh von der Mutter getrennt wurde und in den ersten 5 Lebensmonaten bestimmt nichts gutes erlebt hat und ihn dann nach kurzer Zeit wieder abzugeben weil es zu anstregend ist.
Darüber muss man sich vorher klar sein, dass dieser Hund viel viel mehr Arbeit macht als ein Hund ohne Vorgeschichte.

Wie soll dieses arme Tier jemals Vertrauen zu Menschen haben, wenn er ständig abgeschoben wird.

Das der Hund nach deinen Kindern schnappt ist natürlich total scheiße und ich kann gut verstehen dass du dir Sorgen machst.
Aber euer Hund weiß es nicht besser, weil er keine Beißhemmung hat, er hat es einfach nicht gelernt.

Ihr hättet euch vorher darüber im Klaren werden müssen ob ihr dieser Herausforderung gewachsen seit.

Der Hund verdient eine Chance, geschädigt ist er jetzt so oder so.
Gebt ihn ab und hofft dass er ein Zuhause findet in welchem er geliebt wird, mit all seinen Fehlern und Macken.


So wie ich das verstehe, haben sie sich vorher doch aber sehr viele Gedanken gemacht und wurden von den Tierheimmitarbeitern extrem in ihrer Entscheidung bestärkt. Findest du nicht, dass eher dort ein gerüttelt Maß an Schuld liegt?


In meinen Augen hat das TH eine gewisse Mitschuld, am Ende ist es aber egal, denn der Leidtragende ist der Hund.
Und der gesunden Menschenverstand sagt einem doch, dass ein Hund aus der Tötung nicht einfach ist und in Kombination mit kleinen Kindern keine perfekte Familie darstellt.

Ich habe kein Verständnis für diese Entscheidung, denn wenn man darüber nachdenkt den Hund wegzugehen ist in meinen Augen die Entscheidung schon gefallen.

Ich gebe ja auch kein Kind "zurück" welches ich aus dem Kinderheim habe wenns mal schwierig wird.

Der Hund tut mir einfach leid. Arme Fellnase
MiramitLionel
7535 Beiträge
06.11.2015 14:46
Ich habe selbst keinen Hund, bin aber selbst mit einem Hund aus dem Tierheim aufgewachsen, der anfangs auch recht schwierig war. Akira war eine Pyrenäen Berghündin und somit ja schon verschrien als nicht kinder tauglich.

Meine Eltern hatten ein relativ großes Grundstück und nach einigen Wochen Training wurde sie meine treueste Begleiterin.

Ich will damit sagen: Haltet durch, dann bereichert eure Maggie sicherlich bald euer Leben sehr. Es ist anfangs nie einfach mit solch einem Hund, schlussendlich sind Hunde aber ergeben und treue Begleiter fürs Leben.

Ihr habt euch so viele Gedanken gemacht bevor ihr sie geholt habt, mach dir nicht zu große Vorwürfe. Jeder fängt mal klein an
naga90
2865 Beiträge
06.11.2015 16:00
Hallo,

Ich danke euch für eure Beiträge und habe auch nicht vor mich gegen all die Vorwürfe zu verteidigen. Es geht mir auch nicht um Schuldzuweisungen, denn egal ist es sowieso denn der Hund leidet. Genau das was wir nicht wollten. Aber wir haben eben gute Erfahrungen mit rumänien Hunden gemacht. Deshalb sind wohl wir Schuld inf
Wir unsere Kinder überschätzt und die Probleme gefahrene unterschätzt haben... Steinigt uns ruhig....haben es verdient

Mein Mann hat entschieden und ich kann ihm schlecht meine Meinung aufzwingen, da er auch öfter mit ihr allein ist...

Ich finde ihr habt auch recht und mir tut es so unglaublich leid für sie. Ich habe dem Tierheim eine lange Liste mit Eigenschaften aufgeschrieben. Und dringend geben Sie an keine Familie mit kleinen Kindern und zu hundeerfahrene m Menschen gibt.

Wir haben uns die Entscheidung lange überlegt und waren sie oft besuchen und gassi und sie hat nie gezwickt und Wikte auch mit den Kindern entspannt. Zu Hause ist das nun anders und wir hoffen sie findet bessere Herrchen als wir es nun waren.

naga90
2865 Beiträge
06.11.2015 16:02
Oh man wenn ich mit dem Handy schreibe ist meine
Schreibweise unter aller sau
06.11.2015 17:23
Zitat von LeaStern1489:

Auch auf die Gefahr hin dass auf mich ein Shitstorm niederpasselt.
Werde ich jetzt meine ehrliche Meinung dazu abgeben.

Ich finde es unglaublich herzlos und verantwortungslos sich einen Hund aus dem TH zu holen, dazu noch einen der aus der Tötung kommt, höchstwahrscheinlich zu früh von der Mutter getrennt wurde und in den ersten 5 Lebensmonaten bestimmt nichts gutes erlebt hat und ihn dann nach kurzer Zeit wieder abzugeben weil es zu anstregend ist.
Darüber muss man sich vorher klar sein, dass dieser Hund viel viel mehr Arbeit macht als ein Hund ohne Vorgeschichte.

Wie soll dieses arme Tier jemals Vertrauen zu Menschen haben, wenn er ständig abgeschoben wird.

Das der Hund nach deinen Kindern schnappt ist natürlich total scheiße und ich kann gut verstehen dass du dir Sorgen machst.
Aber euer Hund weiß es nicht besser, weil er keine Beißhemmung hat, er hat es einfach nicht gelernt.

Ihr hättet euch vorher darüber im Klaren werden müssen ob ihr dieser Herausforderung gewachsen seit.

Der Hund verdient eine Chance, geschädigt ist er jetzt so oder so.
Gebt ihn ab und hofft dass er ein Zuhause findet in welchem er geliebt wird, mit all seinen Fehlern und Macken.


Dem muss ich Recht geben. Aber es ist besser wenn er ein neues Plätzchen findet. Mit zwei kleinen Kindern ist das doch eher gefährlich und er brauch nunmal viel mehr als einen den du von anfang an hast ein Hund der traumatisiert ist schon wie gesagt ein ganz anderes Kaliber. Aber ihr könnt ja nichts dafür. Aber ihr wisst jetzt was so ein Hund in Anspruch nimmt. Alles Gute.
Fresh_easy
516 Beiträge
06.11.2015 18:08
Hallo zusammen,

ich hab den Thread gerade in den aktuellen Themen gesehen und auch gelesen, dass die Entscheidung bereits gefallen ist.

Ich finde diese Entscheidung genau richtig - ohne hinter irgendjemandem nach dem Mund reden zu wollen.

Die Gefahr für die Kinder besteht immer, egal, welcher Hund es ist.
Das kann ein Rassehund vom erstklassigen Züchter sein, das kann ein Hund aus schlechter Haltung sein.

Deshalb gebe ich für zukünftige Entscheidungen pro/contra Hund gerne den lieb gemeinten Rat: wartet damit, bis die Kinder größer sind, bevor ihr euch eine Fellnase ins Haus holt.

Gerade bei Welpen, die so knuffig sind, holt man sich einen stürmischen Wirbelwind ins Haus.
Der Hund kann nichts dafür: er ist jung, er wird Teenager, er hat seine Sturm-und-Drang-Zeit.
Das ist völlig normales Hundeverhalten und reicht von Schnürsenkel-Ankauen über Pipi auf den Perserteppich machen bis hin zum Schnappen nach Füßen oder Händen.
Betrachtet man Welpen, die miteinander toben, so sieht man das Raufen und Knabbern/Schnappen ganz oft.
Und solange sie bei ihren Hundegschwistern sich wechselseitig knuffen, ist es niedlich.
Nun wird der Welpe bei Abgabe aus seinem Rudel gerissen und landet bei seinen neuen Kumpels.
Aber das Raufen und Knuffen - das bleibt dem Welpen erhalten. Dass der Mensch kein knuff-fähiges Fell, sondern dünne Haut hat, weiß der Welpe nicht.

Von Bestrafung jeglicher Art halte ich gar nichts.
Liebevolle Konsequenz ist das Zauberwort.
"Nein!" und gut ist. Oder "Aus!", "Pfui!", was immer passt.
Nachtragendes Verhalten bzw. zeitlich zu spätes "Nein!" kann man sich schenken.
Die Kleinen haben ein enorm kurzes Kurzzeitgedächtnis, was angestellten Unfug angeht
Fortwährendes Leckerchengeben halte ich für bedenklich. Zu Beginn sicher hilfreich, dann muss ein dolles Lob inklusive Streicheln genügen, damit das Tier nicht verfettet.
Und das geht leider wesentlich schneller als man denkt.

Ich bin selbst mit einem Hund großgeworden und bin dankbar dafür.
Ich hatte den Hund zu respektieren, ihn nicht zu ärgern und daran hab ich mich auch gehalten.
Dennoch hatte ich den Hund in meinen langen Haaren hängen - sie war ein Welpe, ich ein kleines Kind. Das ergibt nun mal Chaos.
Unser Hund hat es nicht böse gemeint, aber sie hatte sich nunmal in meinem Pferdeschwanz festgebissen und ließ sich durch die Gegend ziehen
Sie wurde dann sanft aus meinem Haar gepflückt und gut war's.
Angst vor Hunden hab ich deswegen nicht.
Im Gegenteil: unser Hund war Zeit ihres Lebens meine beste Freundin.
Auch im weiteren Leben habe ich mich intensiv mit Hunden befasst.

Was eine größere Chance auf ein friedliches Miteinander hat, ist die Verbindung nicht traumatisierter erwachsener Hunde und älterer Kinder.

Kleinkinder und Welpe = Chaos
Erwachsener Hund und ältere Kinder = bessere Chance auf wenig Chaos


Mir ist durchaus bewusst, dass das hier ein Forum für Mütter ist, aber bitte bedenkt auch, dass der Hund, wenn ihr ihn adoptiert, keine andere Wahl hat als bei euch zu leben.
Nicht nur das Wohl der Menschenkinder sondern auch das Wohl des Hundes sollte beachtet werden.

Auch zum Wohle des Hundes sollte eine Hundeschule Pflicht sein.
Viele Bundesländer fordern inzwischen einen "Hundeführerschein", was ich sehr begrüße.
Auch erfahrene Hundehalter können dort noch was lernen

Genau deswegen finde ich die Entscheidung der TE bzw. ihrs Mannes, den Hund zurückzubringen, vollkommen richtig.

Zum Thema "andere Hundehalter für den Junghund finden": die Tierheime, die ich kenne, schließen das per Vertrag aus.
Und das finde ich in den meisten Fällen auch richtig so, um illegalen Tierhandel zu unterbinden.
Denn nicht jeder ist so um das Wohl des Tieres bedacht wie die TE!
Und durch unerlaubte Weitergabe eines Tierheim-Tieres könnten (die bösen Jungs und Mädels) Mittler für Tiere werden und Menschen, die ein Tierhalteverbot auferlegt bekommen haben, wissentlich oder unwissentlich zu einem neuen Tier verhelfen.
Wenn ein Tierheim-Tier nicht zur Familie passt, bringt man es (schweren Herzens) wieder ins Tierheim zurück, eine eigenmächtige Weitergabe des Tieres an Dritte ist nicht erlaubt.

Nun bliebt mir zum Schluss nur unbekannterweise zu wünschen, dass der Hund ein schönes, passendes neues Zuhause findet.

Zum Thema Schuld.
Niemand hat Schuld. Alle haben sich im Vorfeld Mühe gegeben, aber es hat nicht funktioniert.
Das kommt vor.

Liebe Grüße,
Fresh
diamant
4994 Beiträge
06.11.2015 18:23
Wir haben einen Hund aus Bulgarien aufgenommen. Er war 4 Monate und wurde auf der Straße geboren.

Er ist genauso wie du das beschreibst aber so sind die meisten Welpen.
Rasmus ist jetzt fast 1 Jahr und noch sehr wild. Am Anfang hatten wir sehr viele Kratzer und er hat auch sehr viel zerstört.
Einen Hund zu erziehen braucht Zeit und viel Geduld.

saluki87w
3804 Beiträge
06.11.2015 18:29
Die Entscheidung ist ja nun gefallen.

Dennoch möchte ich mal anmerken, ihr sprecht hier von einem 5 Monate alten Hund.
Die sind von Natur aus wild und frech. Und "hören" ist da auch gerne mal ein Fremdwort. Wie bei kleinen Kindern

Zum anderen, warum muss eigentlich immer so sehr darauf "rumgehackt" werden, dass der Hund nun aus Rumänien(?) aus einer Tötung kommt?
Ob er wirklich so schlimmes erlebt hat, weiß keiner. Und mal ganz ehrlich: so ein Hund erinnert sich sicher, dass er mal schlimmes erlebt hat, aber eigentlich lebt so ein Hund nicht in der Vergangenheit sondern jetzt.
Wenn er also jetzt ordentlich behandelt wird, dann geht es ihm gut und er wird sich dann kaum für seine Vergangenheit interessieren.

Aber gut, die Entscheidung ist ja eben schon gefallen
06.11.2015 22:11
Zitat von saluki87w:

Die Entscheidung ist ja nun gefallen.

Dennoch möchte ich mal anmerken, ihr sprecht hier von einem 5 Monate alten Hund.
Die sind von Natur aus wild und frech. Und "hören" ist da auch gerne mal ein Fremdwort. Wie bei kleinen Kindern

Zum anderen, warum muss eigentlich immer so sehr darauf "rumgehackt" werden, dass der Hund nun aus Rumänien(?) aus einer Tötung kommt?
Ob er wirklich so schlimmes erlebt hat, weiß keiner. Und mal ganz ehrlich: so ein Hund erinnert sich sicher, dass er mal schlimmes erlebt hat, aber eigentlich lebt so ein Hund nicht in der Vergangenheit sondern jetzt.
Wenn er also jetzt ordentlich behandelt wird, dann geht es ihm gut und er wird sich dann kaum für seine Vergangenheit interessieren.

Aber gut, die Entscheidung ist ja eben schon gefallen


Wenn man dort vor Ort war auch weiß man von diesen Hunden das sie es sehr schlecht hatten...gerade auf so einer Tötungsstation....das kann man sich gar nicht vorstellen...aber solche Hunde sind ein Leben lang traumatisiert...sowas bleibt hängen bei einem Hund der etwas schlimmes erlebt hat...aber da er noch sehr jung ist kann man ihn noch besser erziehen als wenn er schon ausgewachsen wäre...das wäre noch schwieriger als ein Welpe.
Darwin27
10550 Beiträge
07.11.2015 07:54
Zitat von naga90:

Hallo Ihr Lieben,

also ich befürchte ja das ich nach meinem Betrag gesteinigt werde aber ich hoffe auf einen Rat...

Wir haben uns vor einer Woche einen Hund zugelegt. Es ist ein Hund vom Tierheim. Habe aus diesem Tierheim bereits 2 Hunde geholt (für meine Mama) meine Kinder sind noch klein wie ihr am Ticker seht. Sie lieben den Hund meiner Mama und da sie oft bei uns schläft liebt der Hund auch meine Kinder. Sie sind relativ sicher im Umgang mit Ihr und es klappt immer gut auch wenn meinen Mama im Urlaub ist und sie ganz bei uns ist.

Mein Mann und ich lieben auch Hunde. Aber haben leider beide kaum Erfahrung mit Hunden. Und warten schon Jahre auf "den richtigen Zeitpunkt". Waren die letzten Monate dann öfter im Tierheim und mit verschiedenen Hunden spazieren.

Und vor 4 Wochen haben wir dann unsere Maggie kenengelernt. Aus Rumänien aus der Tötung. Ca. 5 Monate alt. wir waren 5 x Gassi, inkl. Kinder und Hund. Ich kenne mich mit Rassen nicht aus. Habe also vorher gegoogelt und die Tierheim Mitarbeiter sagten nur, sie wissen es nicht, in nem halben Jahr würde sich das wohl erst sagen lassen wenn sie ausgewachsen wäre... Habe auch gefragt ob denn Dackel wirklich familienuntauglich seien, da die Vermutung im Raum stand ein Dackel könnte mit drin sein. Sie meinte aber das die Dackeleigenschaften bei ihr wenn dann nicht sehr ausgeprägt seien und sie denkt, sie passt gut zu uns.

Nun gut, aber nachdem sie eher schüchtern wirkte und die Aktion beim Gassi gehen mit uns zu genießen schien, dachten wir, wir nehmen sie. Haben sie dann letzte Woche mitgenommen. Die ersten Tage klappten super. Die kinder hielten sich auch daran sie in Ruhe zu lassen, wenn sie im Körbchen liegt etc. Sie lernt sehr schnell und ist eine ganz liebe Seele. Man merkt das sie zu mir ein gewissen Vertrauen gefasst hat, deshalb tut mir das jetzt so unheimlich weh zu schreiben.

Wir überlegen Sie zurück ins TH bringen v.a. mein Mann. Es ist erst mal unser Fehler, da wir wohl unsere Kinder überschätzt haben und den Aufwand die Kinder und Hund nie unbeaufsichtigt zu lassen ohne den Hund "aussperren" zu müssen.

Aber wir wussten ja nicht das sie so mega wild wird. Beim Gassi gehen hat sie nach spätestens einer Stunde keinen bock mehr. Ist dann aber daheim auf Hochgradigen Spielkurs.
Und wenn Sie diese Phase hat schnappt sie dann Kleidung und Händen und Füßen. Meine Kinder haben mittlerweile wenn sie merken sie dreht wieder auf schon Panik. Hundetrainer war schon einmal da und die Tipps sind schön und gut aber funktionieren natürlich nicht über Nacht, dass ist uns klar. Aber wir sind selbst leider auch unsicherer im Umgang mit Ihrer extrem wilden Art. Und ich denke das merkt sie, v.a. auf meinen Mann hört sie gar nicht. Wenn sie grad normal ist hört sie auf mich schon überraschend gut nach einer Woche aber ich habe mittlerweile Angst dass sie vor lauter Übermut die Kinder ernsthaft verletzt.

Wir spielen, gehen viel raus , lassen die Kinder sie nicht bedrängen aber trotzdem kommt es mehrmals täglich zu sehr brenzlichen Situationen seit ein paar Tagen. Wird jeden Tag schlimmer. Und in den Situationen hört sie 0. Schlagen will ich sie nicht oder bestrafen, aber ablenken etc. bringt alles nichts... Und ich kann sie doch nicht ständig allein in ein Zimmer sperren den armen Hund

Also ich will sie eigentlich gar nicht hergeben. Mir tut das in der Seele weh, da sie so offen und vertraut mit mir umgeht. Ich will dieser kleinen Seele nicht das Herz brechen, aber das ist alles sehr nervenaufreibend.,.
Mein Mann meint halt, unsere Maggie bräuchte Hundeerfahrene Herrchen mit keinen oder größeren Kindern und sie zu behalten unseren Gewissen zu beruhigen ist auch falsch.
Drum brauche ich euren Rat..

Entweder weiter machen mit dem Trainer und viel Disziplin, in der Hoffnung meinen Kinder passiert nichts und wir müssen sie dann nicht später noch weggeben

Oder gleich wieder abgeben, bevor sie sich richtig an uns gewöhnt hat, in der Hoffnung das sie eine Familie findet die besser zu Ihr passt und Ihrer Persönlichkeit gerecht werden kann.

Ich weiß es ist hauptsächlich unsere Schuld also bitte nicht noch auf mich losgehen...


Ich befürchte schon nach deinem ersten Satz zum Hund, dass ihr den Hund überfordert. 1 Stunde Gassi ist viel zu lange!!

"Etwa 5 Minuten Zeit pro Spaziergang pro Lebensmonat." D.h. ein 5 Monate alter Welpe sollte nicht länger als 25 Min am Stück Gassi gehen.

Zudem wird bei euch mit kleinen Kindern ziemlich Stress im Haus sein - dass dein Hund so aufgeregt und im Spielmodus ist, liegt an seinem viel zu hohen Stresspegel und seinem zu extremen Aktivitätsgrad. Ein Hund, der mind. 17 Stunden Schlaf am Tag braucht, kann ausgeruht und entspannt sein. Ein Hund, der mit seiner eigenen Entwicklung zu kämpfen hat, Kinder (die er noch nicht kennt) um sich rum hat UND viel zu lange draußen ist, ist einfach grundsätzlich überfordert und dreht dann ab.

Ich (zu deiner Beruhigung tatsächlich als ausgebildeter Hundetrainer a.D.) kann dir nur sagen "gönn deinem Welpen viel Ruhe, beschäftige ihn mehr geistig als körperlich (wir sind auch nicht alle Leistungssportler, oder?) und lies dir nachfolgenden Link durch. Und zur Info: Adrenalin baut sich sehr langsam ab im Körper - gib ihm die Chance, sich nach einer Änderung an die neue Situation zu gewöhnen!

Ich drücke die Daumen!! Nichts ist schöner, als ein entspannter, in sich ruhender Hund.

http://www.easy-dogs.net/home/blog/der_hund_zucht_ haltung/claudia_matten/wie_lange_darf_man_mit_welp en_spazieren.html
ata-marie
10 Beiträge
24.11.2015 11:17
Ist diese Faustregel beim Gassi gehen (pro Monat 5 Minuten) auf jede Rasse zu beziehen? Oder gibt es da Unterschiede?
Darwin27
10550 Beiträge
25.11.2015 06:49
Zitat von ata-marie:

Ist diese Faustregel beim Gassi gehen (pro Monat 5 Minuten) auf jede Rasse zu beziehen? Oder gibt es da Unterschiede?


Ich denke, das gilt für alle Rassen. Nur dass bei großen Rassen noch die Sache mit den Gelenken dazu kommt und Treppen usw am Anfang etwas gemieden werden sollten.

(..also Wölfe sind unsere Hunde mit Sicherheit nicht mehr.. Treppen tragen lassen wäre für die sicher auch toll )
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