Jagdhund und Säugling - ob das gut geht?
01.07.2015 22:07
Tut mir leid will dir keine Angst machen, bei den Nachbarn meines schwivas, die haben einen 8 Monaten alten Säugling und einen Schäferhund, der Hund hat sich immer vorm Laufstall gestanden. Vor ein paar Wochen war sie mutter mal kurz weg und der kleine lag im maxi cosi, der Vater war wohl nur kurz in der Küche, sprang der Hund auf den kleinen und hat ihn das ganze Gesicht zerfressen. Der Hund wurde Eingeschläfert und der kleine per Hubschrauber ins KKH und hat schwer verletzt überlebt, wird aber immer entstellt sein...wenn du sagst er hat einen jagdtrieb? Ich weiß nicht, seit der Geschichte habe ich das Grauen vor Hunden.
01.07.2015 22:45
Sollte der Hund das Baby wirklich als Beute sehen, wird er sehr wahrscheinlich nicht groß knurren, bellen oder ähnliches, sich dann darauf zu verlassen das nichts passieren wird kann ins Auge gehen.
Tut euch den Gefallen und lasst die Situation von einem Fachmann beurteilen.
Vielleicht schätzt ihr die Situation falsch ein und der Hund ist einfach nur freudig erregt, aber unsicher, weil es eine ungewohnte Situation ist, vielleicht ist euer schlechtes Bauchgefühl aber auch richtig. Ungesehen kann dir das hier keiner beantworten.
Tut euch den Gefallen und lasst die Situation von einem Fachmann beurteilen.
Vielleicht schätzt ihr die Situation falsch ein und der Hund ist einfach nur freudig erregt, aber unsicher, weil es eine ungewohnte Situation ist, vielleicht ist euer schlechtes Bauchgefühl aber auch richtig. Ungesehen kann dir das hier keiner beantworten.
01.07.2015 22:58
Wie lange habt ihr den Hund schon?
Von klein auf? Könnt ihr euren Hund nicht einschätzen? hat er noch nie andere kinder um sich gehabt??
Ich kann das nicht verstehen... wir haben 4 Hunde 2 Grosse und 2 Chihuahuas...
ich kam nach 3 Tagen mit Maxi Cosy nach Hause legte den Cosy mit Kind auf den Boden schrie die hund zu mir & lies sie !! Unter Aufsicht !! den kleinen beschnuppern.. 1 Chihuahua knurrte dem zeigte ich wo der Hase läuft und das wars... seitdem war der kleine angenommen... ich bin der Chef & ich sag wer da ist und willkommen & wer nicht und nicht der hund.
Mein kleiner liebt die Hunde & ging (geht) sehr respektvoll mit ihnen um! so wie wir ihm das von anfang an gezeigt haben.
Ich würde es nicht gerecht finden den hund aufeinmal herzugeben weil ihr jz etwas "anderes" habt... irgendwann hat euer kleiner einen tollen Kameraden wenn er älter ist
aber den Hund weg zu geben & dann sollte er aufeinmal alles akzeptiere ist für den Hund auch nicht easy er geht und nur ihr seit da... er kommt und aufeinmal ist etwas da was immer im Mittelpunkt steht aber ganz ehrlich so wie du es beschreibt (so lies ich es raus) wäre es vl. besser den Hund herzugeben, wenn du so eine Angst hast & kein Vertrauen... eig solltest du dich freuen, wenn er im herbst wieder kommt & nicht fürchten...
naja alles gute
Von klein auf? Könnt ihr euren Hund nicht einschätzen? hat er noch nie andere kinder um sich gehabt??
Ich kann das nicht verstehen... wir haben 4 Hunde 2 Grosse und 2 Chihuahuas...
ich kam nach 3 Tagen mit Maxi Cosy nach Hause legte den Cosy mit Kind auf den Boden schrie die hund zu mir & lies sie !! Unter Aufsicht !! den kleinen beschnuppern.. 1 Chihuahua knurrte dem zeigte ich wo der Hase läuft und das wars... seitdem war der kleine angenommen... ich bin der Chef & ich sag wer da ist und willkommen & wer nicht und nicht der hund.
Mein kleiner liebt die Hunde & ging (geht) sehr respektvoll mit ihnen um! so wie wir ihm das von anfang an gezeigt haben.
Ich würde es nicht gerecht finden den hund aufeinmal herzugeben weil ihr jz etwas "anderes" habt... irgendwann hat euer kleiner einen tollen Kameraden wenn er älter ist
aber den Hund weg zu geben & dann sollte er aufeinmal alles akzeptiere ist für den Hund auch nicht easy er geht und nur ihr seit da... er kommt und aufeinmal ist etwas da was immer im Mittelpunkt steht aber ganz ehrlich so wie du es beschreibt (so lies ich es raus) wäre es vl. besser den Hund herzugeben, wenn du so eine Angst hast & kein Vertrauen... eig solltest du dich freuen, wenn er im herbst wieder kommt & nicht fürchten...
naja alles gute
01.07.2015 23:13
Ganz ehrlich?
Da hättet ihr euch auch früher drum kümmern können.
Euch erstmal informieren, Rat und Tipps beim Fachmann holen bevor das Baby da ist. Als es da war, Windeln, getragene Kleidung vom KH mit Heim nehmen, den Hund an den Geruch gewöhnen etc.
Nun erst agieren ist verständlich irritierend und verunsichernd.
Holt euch einen Trainer ins Haus und lasst euch beraten und euch zeigen wie ihr euren Hund an das Baby gewöhnt. Ihr seid zu verunsichert um das selbst in die Hand zu nehmen. Lasst euch zeigen wie euer Hund sich dem Baby unterordnen sollte. Auch euer Baby muss das Alpha Tier sein. Ihr 3 müsst über dem Hund stehen. Aber die Mühe muss euer Wauzi euch auch Wert sein
Ich hab auch einen Hund und bin zuversichtlich dass das kennenlernen ohne Probleme verläuft, sollte es endlich soweit sein
Unser Hund gehört zur Familie. Mehr muss ich nicht sagen
Alles Gute.
Da hättet ihr euch auch früher drum kümmern können.
Euch erstmal informieren, Rat und Tipps beim Fachmann holen bevor das Baby da ist. Als es da war, Windeln, getragene Kleidung vom KH mit Heim nehmen, den Hund an den Geruch gewöhnen etc.
Nun erst agieren ist verständlich irritierend und verunsichernd.
Holt euch einen Trainer ins Haus und lasst euch beraten und euch zeigen wie ihr euren Hund an das Baby gewöhnt. Ihr seid zu verunsichert um das selbst in die Hand zu nehmen. Lasst euch zeigen wie euer Hund sich dem Baby unterordnen sollte. Auch euer Baby muss das Alpha Tier sein. Ihr 3 müsst über dem Hund stehen. Aber die Mühe muss euer Wauzi euch auch Wert sein
Ich hab auch einen Hund und bin zuversichtlich dass das kennenlernen ohne Probleme verläuft, sollte es endlich soweit sein
Unser Hund gehört zur Familie. Mehr muss ich nicht sagen
Alles Gute.
01.07.2015 23:27
Sorry aber ihr könnt doch nicht den Hund so ausschließen..
Wir haben selber einen Hund mit Jagdtrieb, dazu noch einen großen von über 30 Kg..
Wir haben unser Mädchen von Anfang mit einbezogen. Als wir nachhause kamen durfte sie sofort an den Maxi Cosi und dran Schnuppern.
Sie liebt unseren kleinen Abgöttisch und anders herum genauso
Ich hab sie aber auch vorher schon darauf vorbereitet. Mal am Öhrchen gezogen oder am Schwanz. Nicht feste natürlich, aber so das sie das nicht mehr stört..
Und eben wir hatten nie probleme. Der kleine kann an ihr rumzuppeln ohne Ende, und kriegt dafür noch Küsschen
Wir haben selber einen Hund mit Jagdtrieb, dazu noch einen großen von über 30 Kg..
Wir haben unser Mädchen von Anfang mit einbezogen. Als wir nachhause kamen durfte sie sofort an den Maxi Cosi und dran Schnuppern.
Sie liebt unseren kleinen Abgöttisch und anders herum genauso
Ich hab sie aber auch vorher schon darauf vorbereitet. Mal am Öhrchen gezogen oder am Schwanz. Nicht feste natürlich, aber so das sie das nicht mehr stört..
Und eben wir hatten nie probleme. Der kleine kann an ihr rumzuppeln ohne Ende, und kriegt dafür noch Küsschen
01.07.2015 23:30
Zitat von Akumiii:
Ganz ehrlich?
Da hättet ihr euch auch früher drum kümmern können.
Euch erstmal informieren, Rat und Tipps beim Fachmann holen bevor das Baby da ist. Als es da war, Windeln, getragene Kleidung vom KH mit Heim nehmen, den Hund an den Geruch gewöhnen etc.
Nun erst agieren ist verständlich irritierend und verunsichernd.
Holt euch einen Trainer ins Haus und lasst euch beraten und euch zeigen wie ihr euren Hund an das Baby gewöhnt. Ihr seid zu verunsichert um das selbst in die Hand zu nehmen. Lasst euch zeigen wie euer Hund sich dem Baby unterordnen sollte. Auch euer Baby muss das Alpha Tier sein. Ihr 3 müsst über dem Hund stehen. Aber die Mühe muss euer Wauzi euch auch Wert sein![]()
Ich hab auch einen Hund und bin zuversichtlich dass das kennenlernen ohne Probleme verläuft, sollte es endlich soweit seinUnser Hund gehört zur Familie. Mehr muss ich nicht sagen
![]()
Alles Gute.
Super! Tolle Einstellung und absolut richtig so!
01.07.2015 23:41
Zitat von Lobisha:Eines stimmt nicht. Der Hund wird anfangs NIEMALS in der Rangfolge unter dem Baby stehen, nicht aus Hundesicht.
Zitat von Akumiii:
Ganz ehrlich?
Da hättet ihr euch auch früher drum kümmern können.
Euch erstmal informieren, Rat und Tipps beim Fachmann holen bevor das Baby da ist. Als es da war, Windeln, getragene Kleidung vom KH mit Heim nehmen, den Hund an den Geruch gewöhnen etc.
Nun erst agieren ist verständlich irritierend und verunsichernd.
Holt euch einen Trainer ins Haus und lasst euch beraten und euch zeigen wie ihr euren Hund an das Baby gewöhnt. Ihr seid zu verunsichert um das selbst in die Hand zu nehmen. Lasst euch zeigen wie euer Hund sich dem Baby unterordnen sollte. Auch euer Baby muss das Alpha Tier sein. Ihr 3 müsst über dem Hund stehen. Aber die Mühe muss euer Wauzi euch auch Wert sein![]()
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Super! Tolle Einstellung und absolut richtig so!
Und das sollte man immer im Hinterkopf behalten.
Bei der Rangfolge geht es übrigens nicht darum, wer dem Menschen im Zweifel wichtiger ist, sondern rein um das "Recht" den anderen zu erziehen und zu korrigieren. Und eine Kind (ob Menschen- oder Hundekind) darf einen Erwachsenen (ob Mensch oder Hund) wohl sicherlich nicht maßregeln
01.07.2015 23:55
Zitat von saluki87w:
Zitat von Lobisha:Eines stimmt nicht. Der Hund wird anfangs NIEMALS in der Rangfolge unter dem Baby stehen, nicht aus Hundesicht .
Zitat von Akumiii:
Ganz ehrlich?
Da hättet ihr euch auch früher drum kümmern können.
Euch erstmal informieren, Rat und Tipps beim Fachmann holen bevor das Baby da ist. Als es da war, Windeln, getragene Kleidung vom KH mit Heim nehmen, den Hund an den Geruch gewöhnen etc.
Nun erst agieren ist verständlich irritierend und verunsichernd.
Holt euch einen Trainer ins Haus und lasst euch beraten und euch zeigen wie ihr euren Hund an das Baby gewöhnt. Ihr seid zu verunsichert um das selbst in die Hand zu nehmen. Lasst euch zeigen wie euer Hund sich dem Baby unterordnen sollte. Auch euer Baby muss das Alpha Tier sein. Ihr 3 müsst über dem Hund stehen. Aber die Mühe muss euer Wauzi euch auch Wert sein![]()
Ich hab auch einen Hund und bin zuversichtlich dass das kennenlernen ohne Probleme verläuft, sollte es endlich soweit seinUnser Hund gehört zur Familie. Mehr muss ich nicht sagen
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Alles Gute.
Super! Tolle Einstellung und absolut richtig so!
Und das sollte man immer im Hinterkopf behalten.
Bei der Rangfolge geht es übrigens nicht darum, wer dem Menschen im Zweifel wichtiger ist, sondern rein um das "Recht" den anderen zu erziehen und zu korrigieren. Und eine Kind (ob Menschen- oder Hundekind) darf einen Erwachsenen (ob Mensch oder Hund) wohl sicherlich nicht maßregeln![]()
Das fett markierte sehe ich auch so.
Bei uns ist es so, dass die Kinder von unserem Hund als Welpen angesehen werden und dementsprechend "Welpenschutz" haben. Er lässt sich sehr viel gefallen, ist vorsichtig und geduldig. Und wenn es ihm zu viel wird guckt er mich an als wollte er sagen "Ey Alte, ruf mal deinen Nachwuchs zur Ordnung". Er muss quasi gar nicht korrigieren und erziehen, weil ich ihm immer zuvorkomme. Darum reicht es, wenn er ab nd zu mal genervt brummt und ich greife ein und schicke meine Kinder weg oder sorge dafür, dass sie unseren Hund nicht mehr (unbeabsichtigt) ärgern.
01.07.2015 23:59
Zitat von Elli73:
Zitat von saluki87w:
Zitat von Lobisha:Eines stimmt nicht. Der Hund wird anfangs NIEMALS in der Rangfolge unter dem Baby stehen, nicht aus Hundesicht .
Zitat von Akumiii:
Ganz ehrlich?
Da hättet ihr euch auch früher drum kümmern können.
Euch erstmal informieren, Rat und Tipps beim Fachmann holen bevor das Baby da ist. Als es da war, Windeln, getragene Kleidung vom KH mit Heim nehmen, den Hund an den Geruch gewöhnen etc.
Nun erst agieren ist verständlich irritierend und verunsichernd.
Holt euch einen Trainer ins Haus und lasst euch beraten und euch zeigen wie ihr euren Hund an das Baby gewöhnt. Ihr seid zu verunsichert um das selbst in die Hand zu nehmen. Lasst euch zeigen wie euer Hund sich dem Baby unterordnen sollte. Auch euer Baby muss das Alpha Tier sein. Ihr 3 müsst über dem Hund stehen. Aber die Mühe muss euer Wauzi euch auch Wert sein![]()
Ich hab auch einen Hund und bin zuversichtlich dass das kennenlernen ohne Probleme verläuft, sollte es endlich soweit seinUnser Hund gehört zur Familie. Mehr muss ich nicht sagen
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Alles Gute.
Super! Tolle Einstellung und absolut richtig so!
Und das sollte man immer im Hinterkopf behalten.
Bei der Rangfolge geht es übrigens nicht darum, wer dem Menschen im Zweifel wichtiger ist, sondern rein um das "Recht" den anderen zu erziehen und zu korrigieren. Und eine Kind (ob Menschen- oder Hundekind) darf einen Erwachsenen (ob Mensch oder Hund) wohl sicherlich nicht maßregeln![]()
Das fett markierte sehe ich auch so.
Bei uns ist es so, dass die Kinder von unserem Hund als Welpen angesehen werden und dementsprechend "Welpenschutz" haben. Er lässt sich sehr viel gefallen, ist vorsichtig und geduldig. Und wenn es ihm zu viel wird guckt er mich an als wollte er sagen "Ey Alte, ruf mal deinen Nachwuchs zur Ordnung". Er muss quasi gar nicht korrigieren und erziehen, weil ich ihm immer zuvorkomme. Darum reicht es, wenn er ab nd zu mal genervt brummt und ich greife ein und schicke meine Kinder weg oder sorge dafür, dass sie unseren Hund nicht mehr (unbeabsichtigt) ärgern.
hihi...wollte damit auch nicht sagen, dass Hund das menschliche Kind erziehen darf....das ist schon unsere Aufgabe...
aber so wie du es sagst...der Hund sieht das Kind quasi als Welpe an...und Welpen haben noch nix zu sagen und stehen in der Rangfolge weit unten.
02.07.2015 05:56
Da habt ihr leider von Anfang an einen Riesen Fehler gemacht. Wie alt ist der Hund und wie lange lebt er schon bei euch? Das er total verunsichert und nervös ist, ist ja wohl verständlich. Er war jetzt länger nicht bei seinem Rudel, kommt wieder und ein neues Mitglied ist da. Dann darf er nicht mal schnuppern und schauen, wer das ist. Ist natürlich für den Hund nicht verständlich. Selbst unseren Hund (Berner Sennenhund), der noch jung, verspielt und übermütig ist (und ja auch bei einem Berner kann das Hirn ausschalten wenn was kleines vorbeigerannt kommt), haben wir an unserer Maus schnuppern lassen, als sie mit aus dem KH kam. Der Hund hat schnell kapiert das sie ins Rudel gehört und so geht er auch mit ihr um. Er ist ganz sanft und ruhig wenn sie die Hand nach ihm ausstreckt und das obwohl er in den ersten Stunden auch eher nervös hin und her gelaufen ist, und nicht wusste was los ist. Jetzt nach 9 Monaten schaut er auch noch oft ins Laufgitter um sich zu vergewissern, das alles ok ist.
Es ist wirklich das beste wenn ihr euch in dieser Situation einen Trainer holt, der die Situation als Außenstehender begutachtet und echt tips geben kann. Erst wenn dann die Einschätzung kommt, das es nicht klappen wird, weil zu viel schief läuft, würde ich über eine Abgabe nachdenken
Es ist wirklich das beste wenn ihr euch in dieser Situation einen Trainer holt, der die Situation als Außenstehender begutachtet und echt tips geben kann. Erst wenn dann die Einschätzung kommt, das es nicht klappen wird, weil zu viel schief läuft, würde ich über eine Abgabe nachdenken
02.07.2015 08:42
Also ganz ehrlich?
Du hast keine Ahnung vom Wesen und Verhalten Hund!!!
Gib den Hund ab und hol dir bitte nie wieder einen, so lang du dich nicht mit dem Tier ansich auseinander gesetzt hast.
Du hast keine Ahnung vom Wesen und Verhalten Hund!!!
Gib den Hund ab und hol dir bitte nie wieder einen, so lang du dich nicht mit dem Tier ansich auseinander gesetzt hast.
02.07.2015 09:16
Ich wohne im selben Haus wie meine Eltern und sie haben auch einen Jagdhund (Weimaraner) Der Hund war früher ganz oft bei uns oben - in letzter Zeit jedoch nicht mehr so häufig.
Unser Hund durfte am Maxi Cosi schnuppern als wir vom Krankenhaus Heim sind, auch so hab ich sie ganz oft schnuppern lassen. Sie interessiert sich jedoch nicht so arg für unsere kleine.
Meine kleine streichelt sie mittlerweile um kann sie auch am Ohr festhalten. Wenn es dem Hund zu viel wird, zieht er sich zurück.
Ich muss aber sagen, dass unser Hund am Anfang sehr sehr unsicher war und nicht wusste was jetzt los ist. Durch öfters schnuppern lassen hat er dann die Unsicherheit irgendwann abgelegt.
Unser Hund durfte am Maxi Cosi schnuppern als wir vom Krankenhaus Heim sind, auch so hab ich sie ganz oft schnuppern lassen. Sie interessiert sich jedoch nicht so arg für unsere kleine.
Meine kleine streichelt sie mittlerweile um kann sie auch am Ohr festhalten. Wenn es dem Hund zu viel wird, zieht er sich zurück.
Ich muss aber sagen, dass unser Hund am Anfang sehr sehr unsicher war und nicht wusste was jetzt los ist. Durch öfters schnuppern lassen hat er dann die Unsicherheit irgendwann abgelegt.
02.07.2015 09:35
Ich finde diese ganzen Vorwürfe eher unpassend und dieses "ich habe die Weisheit über Hunde mit Löffeln gefressen"-Mentalität mancher Leute hier schlägt mir derbe auf den Magen.
Ich erzähle mal kurz meine Geschichte zu dem Thema.
2009 zog Murky (Rottweiler Mischling) als Welpe bei mir ein und ich hab mir mein Leben lang immer einen eigenen Hund gewünscht und wusste einfach ALLES über Hunde.
Ich bin zur Hundeschule, war auf Wanderung mit ihm, habe eine 2 Wochen Kanutour mit dem Hund erlebt.
Wir waren einfach die besten Freunde.
Der Hund war 24/7 an meiner Seite und der liebste Hund auf Erden.
Er hat sich mit jedem anderen Hund verstanden, war total lieb zu Katzen und Kleintieren und Kindern.
2012 wurde ich dann schwanger, zog mit dem Kindsvater zusammen, der auch super mit dem Hund klar kam. Wir lagen alle abends zusammen auf dem Sofa, der Hund mit dem Kopf an meinen dicken Babybauch gelehnt.
Das Baby war dann da, wir sind nach Hause gekommen ,haben den Maxi Cosi aufs Sofa gestellt und den Hund schnüffeln lassen und dem Hund noch ein Spieletau mitgebracht. Das war quasi das Geschenk vom Baby für den Hund.
So, die ersten Monate lief alles super.
Der Hund lag zu 99% irgendwo in der Nähe des Babys am schlafen und hat immer Spielzeug angeschleppt und neben das Baby gelegt.
Als mein Kind dann anfing zu krabbeln, lag mein Hund auch immer total entspannt neben der Krabbeldecke und hat sich keinen zentimeter bewegt, meistens gedöst und sich noch extra auf den Rücken gelegt, in der Hoffnung den Bauch gestreichelt zu bekommen.
Am 29.12.2013 dann der Tag:
Ich war im Badezimmer, der Kindspapa saß mit dem 9 Monate alten Kind im Wohnzimmer auf dem Boden.
Der Hund kam von sich aus ins Wohnzimmer und legte sich wirklich direkt zu den beiden auf den Boden. Aber richtig ausgestreckt, als wenn er den Bauch wieder gestreichelt haben will.
Das Baby krabbelte richtung Hund und auf einmal schnappte der Hund, ohne Vorwarnung, richtung Kind. Dann hörte man das Kind schreien.
Ich habe dieses "Geräusch" gehört,als wenn mein Hund einen Einbrecher zerfleischen will, bin wie eine Verrückte ins Wohnzimmer gerannt und dachte mein Kind liegt jetzt mit einer riesigen Bisswunde da. Ich hab aber garnicht zuerst das Kind beachtet, sondern bin direkt auf den Hund, hab ihn mir geschnappt, hab die Balkontür aufgerissen und den 40 kg Hund mit einer Hand auf den Balkon geworfen!
Hab mich dann direkt zum Kind und Kindsvater gedreht und er sagte:
Der Hund wollte nach dem Kind schnappen, aber durch dieses "nach dem Kind schnappen", musste der Hund ja erstmal seinen Körper bewegen und hat durch seine Bewegungen/mit den Hinterpfoten das Kind VOLLE KANNE umgeschmissen und das Kind ist mit dem Kopf auf den Boden geknallt, war somit aber aus dem "Beißradius". Das war alles echt zu viel für mich.
Das komplette Vertrauen in den Hund war weg!
Ich frag mich jede Sekunde was passiert wäre, wenn das Kind nicht nach hinten gefallen wäre.
Wir haben dann SOFORT in Tierheimen angerufen, nur um wissen zu wollen, was wir jetzt tun sollen!
Und jetzt kommts: WIR wurden angeflaumt, als böse dargestellt, "dann hätte man sich kein Kind anschaffen sollen" usw..
und mit dem Problem alleine gelassen.
Ich habe dann bei 3!!!!!! Hundetrainer / Hundetherapeuten angerufen, weil ich nicht mehr weiter wusste.
Zwei davon waren da, und haben uns dann gesagt, wir sollen Kind und Hund IMMER gertrennt voneinander lassen.
Was ist das bitte für eine Lösung in einer 3 Zimmer Wohnung?
Vorallem der Hund war 4 Jahre lang integriertes Kuscheltier, wurde NIE weggesperrt, war mir gegenüber NIE NIE NIE ansatzweise frech oder aggressiv, immer total liebevoll, verschmust und gehorsam!
Dann waren wir natürlich noch beim Tierarzt, alles abchecken lassen.
Hund hatte nix.
Im Endeffekt war das vertrauen einfach weg.
Für mich stand fest: der Hund muss weg!
Und es tut mir heute noch im Herzen weh.
Aber selbst die Tiertherapeuten/ Hundetrainer haben gesagt, es gibt nur diese Optionen: entweder Hund und Kind IMMER räumlich trennen oder den Hund abgeben.
Ich habe dann meinen ehemaligen WG Mitbewohner aus Jugenzeiten angerufen und ihm gesagt, das der Hund ein neues Zuhause braucht.
Jetzt lebt der Hund sehr sehr glücklich wieder bei einer Einzelperson.
Klar KANN man jetzt sagen, ICH bin schuld, weil der Hund nunmal die ersten 3 1/2 Jahre in seinem Leben geliebtes Einzeltier war und meine volle Aufmerksamkeit bekommen hatte und vielleicht doch nicht ganz mit dem Baby klar kam.
Aber das Leben ändert sich nunmal und ich selber habe alles versucht nur manchmal hat man einfach keine Schuld.
Manchmal kann es auch einfach der Charakter vom Hund sein, der nicht nach irgendwelchen Ratgebern "tickt".
Und da frag ich jetzt mal in die Hundebesitzer-Ecke, die angeblich ALLES besser wissen:
Stellt euch mal vor, eurer Hund, ist jahrelang perfekt!
Genau so, wie ihr ihn haben wolltet, total sozialisiert, einfach alles tutti, und auf einmal, ohne ersichtlichen Grund, schnappt dieser Hund zum Beispiel nach euch, obwohl ihr, SO WIE IMMER, einfach in der Küche steht und meinetwegen Bohnen sortiert!
Ich will damit nicht sagen: es kann immer mal was passiern!
Sondern eher: was macht ihr, WENN erstmal so etwas passiert ist?
Und zu Threaderstellerin: liebst du diesen Hund?
Dann geb ihm eine Chance, lass mal einen Hundetrainer vorbeischauen, vielleicht ist das alles sehr leicht zu händeln.
Aber wenn da wirklich die ganze Zeit misstrauen gegenüber dem Hund herrscht, dann tuh dir und dem Hund einen gefallen und such ihm ein neues Zuhause, weil der leidet ja auch darunter, als Buhmann behandelt zu werden, obwohl er garnichts gemacht hat.
(Ich habe mich auch deswegen vom Hund getrennt, weil ich ihn nicht mehr als liebevollen Kuschler vor Augen hatte, sondern plötzlich als ganz fremden Hund, der meinem Kind mal eben mit einem Biss den Kopf zerbeißen könnte )
Ich erzähle mal kurz meine Geschichte zu dem Thema.
2009 zog Murky (Rottweiler Mischling) als Welpe bei mir ein und ich hab mir mein Leben lang immer einen eigenen Hund gewünscht und wusste einfach ALLES über Hunde.
Ich bin zur Hundeschule, war auf Wanderung mit ihm, habe eine 2 Wochen Kanutour mit dem Hund erlebt.
Wir waren einfach die besten Freunde.
Der Hund war 24/7 an meiner Seite und der liebste Hund auf Erden.
Er hat sich mit jedem anderen Hund verstanden, war total lieb zu Katzen und Kleintieren und Kindern.
2012 wurde ich dann schwanger, zog mit dem Kindsvater zusammen, der auch super mit dem Hund klar kam. Wir lagen alle abends zusammen auf dem Sofa, der Hund mit dem Kopf an meinen dicken Babybauch gelehnt.
Das Baby war dann da, wir sind nach Hause gekommen ,haben den Maxi Cosi aufs Sofa gestellt und den Hund schnüffeln lassen und dem Hund noch ein Spieletau mitgebracht. Das war quasi das Geschenk vom Baby für den Hund.
So, die ersten Monate lief alles super.
Der Hund lag zu 99% irgendwo in der Nähe des Babys am schlafen und hat immer Spielzeug angeschleppt und neben das Baby gelegt.
Als mein Kind dann anfing zu krabbeln, lag mein Hund auch immer total entspannt neben der Krabbeldecke und hat sich keinen zentimeter bewegt, meistens gedöst und sich noch extra auf den Rücken gelegt, in der Hoffnung den Bauch gestreichelt zu bekommen.
Am 29.12.2013 dann der Tag:
Ich war im Badezimmer, der Kindspapa saß mit dem 9 Monate alten Kind im Wohnzimmer auf dem Boden.
Der Hund kam von sich aus ins Wohnzimmer und legte sich wirklich direkt zu den beiden auf den Boden. Aber richtig ausgestreckt, als wenn er den Bauch wieder gestreichelt haben will.
Das Baby krabbelte richtung Hund und auf einmal schnappte der Hund, ohne Vorwarnung, richtung Kind. Dann hörte man das Kind schreien.
Ich habe dieses "Geräusch" gehört,als wenn mein Hund einen Einbrecher zerfleischen will, bin wie eine Verrückte ins Wohnzimmer gerannt und dachte mein Kind liegt jetzt mit einer riesigen Bisswunde da. Ich hab aber garnicht zuerst das Kind beachtet, sondern bin direkt auf den Hund, hab ihn mir geschnappt, hab die Balkontür aufgerissen und den 40 kg Hund mit einer Hand auf den Balkon geworfen!
Hab mich dann direkt zum Kind und Kindsvater gedreht und er sagte:
Der Hund wollte nach dem Kind schnappen, aber durch dieses "nach dem Kind schnappen", musste der Hund ja erstmal seinen Körper bewegen und hat durch seine Bewegungen/mit den Hinterpfoten das Kind VOLLE KANNE umgeschmissen und das Kind ist mit dem Kopf auf den Boden geknallt, war somit aber aus dem "Beißradius". Das war alles echt zu viel für mich.
Das komplette Vertrauen in den Hund war weg!
Ich frag mich jede Sekunde was passiert wäre, wenn das Kind nicht nach hinten gefallen wäre.
Wir haben dann SOFORT in Tierheimen angerufen, nur um wissen zu wollen, was wir jetzt tun sollen!
Und jetzt kommts: WIR wurden angeflaumt, als böse dargestellt, "dann hätte man sich kein Kind anschaffen sollen" usw..
und mit dem Problem alleine gelassen.
Ich habe dann bei 3!!!!!! Hundetrainer / Hundetherapeuten angerufen, weil ich nicht mehr weiter wusste.
Zwei davon waren da, und haben uns dann gesagt, wir sollen Kind und Hund IMMER gertrennt voneinander lassen.
Was ist das bitte für eine Lösung in einer 3 Zimmer Wohnung?
Vorallem der Hund war 4 Jahre lang integriertes Kuscheltier, wurde NIE weggesperrt, war mir gegenüber NIE NIE NIE ansatzweise frech oder aggressiv, immer total liebevoll, verschmust und gehorsam!
Dann waren wir natürlich noch beim Tierarzt, alles abchecken lassen.
Hund hatte nix.
Im Endeffekt war das vertrauen einfach weg.
Für mich stand fest: der Hund muss weg!
Und es tut mir heute noch im Herzen weh.
Aber selbst die Tiertherapeuten/ Hundetrainer haben gesagt, es gibt nur diese Optionen: entweder Hund und Kind IMMER räumlich trennen oder den Hund abgeben.
Ich habe dann meinen ehemaligen WG Mitbewohner aus Jugenzeiten angerufen und ihm gesagt, das der Hund ein neues Zuhause braucht.
Jetzt lebt der Hund sehr sehr glücklich wieder bei einer Einzelperson.
Klar KANN man jetzt sagen, ICH bin schuld, weil der Hund nunmal die ersten 3 1/2 Jahre in seinem Leben geliebtes Einzeltier war und meine volle Aufmerksamkeit bekommen hatte und vielleicht doch nicht ganz mit dem Baby klar kam.
Aber das Leben ändert sich nunmal und ich selber habe alles versucht nur manchmal hat man einfach keine Schuld.
Manchmal kann es auch einfach der Charakter vom Hund sein, der nicht nach irgendwelchen Ratgebern "tickt".
Und da frag ich jetzt mal in die Hundebesitzer-Ecke, die angeblich ALLES besser wissen:
Stellt euch mal vor, eurer Hund, ist jahrelang perfekt!
Genau so, wie ihr ihn haben wolltet, total sozialisiert, einfach alles tutti, und auf einmal, ohne ersichtlichen Grund, schnappt dieser Hund zum Beispiel nach euch, obwohl ihr, SO WIE IMMER, einfach in der Küche steht und meinetwegen Bohnen sortiert!
Ich will damit nicht sagen: es kann immer mal was passiern!
Sondern eher: was macht ihr, WENN erstmal so etwas passiert ist?
Und zu Threaderstellerin: liebst du diesen Hund?
Dann geb ihm eine Chance, lass mal einen Hundetrainer vorbeischauen, vielleicht ist das alles sehr leicht zu händeln.
Aber wenn da wirklich die ganze Zeit misstrauen gegenüber dem Hund herrscht, dann tuh dir und dem Hund einen gefallen und such ihm ein neues Zuhause, weil der leidet ja auch darunter, als Buhmann behandelt zu werden, obwohl er garnichts gemacht hat.
(Ich habe mich auch deswegen vom Hund getrennt, weil ich ihn nicht mehr als liebevollen Kuschler vor Augen hatte, sondern plötzlich als ganz fremden Hund, der meinem Kind mal eben mit einem Biss den Kopf zerbeißen könnte )
02.07.2015 09:37
Ich kenne mich nicht extrem gut aus, aber würde sagen, dass seine jetzige Reaktion nicht verwunderlich ist.
Er ist weg von daheim, kommt wieder und plötzlich ist da ein ganz neues Wesen.
Ich denke er wird sich dran gewöhnen.
Eure Bedenken kann ich aber auch verstehen.
Er ist weg von daheim, kommt wieder und plötzlich ist da ein ganz neues Wesen.
Ich denke er wird sich dran gewöhnen.
Eure Bedenken kann ich aber auch verstehen.
02.07.2015 09:49
Und ich möchte jetzt behaupten, dass kein normaler Hund ohne Vorwarnung und plötzlich schnappt. Davon abgesehen, dass es auch ein Warnschnapper hätte sein können.
Ich bin der Meinung, dass es nur äußerst selten nicht funktioniert und dann liegt es nunmal meistens an den Besitzern.
Ich bin mit Hunden groß geworden. Der erste Hund als ich geboren wurde war ein schwieriger Tierheimhund. Der hat auch schon geschnappt in seinem Leben. Gab trotzdem keine Probleme, weil meine Mutter eben aufgepasst hat.
Bei meiner jetzigen würde ich auch fast meine Hand ins Feuer legen für sie (100 % kann man das bei einem Lebenwesen ja nie). Sie kennt Kinder nicht besonders gut. Neulich haben wir ein Wochenende mit 8,5 Monate altem Baby verbracht. Das Baby hat sie einmal im Fell gepackt und dann ist sie ihm halt aus dem Weg gegangen, bzw. wir haben das Baby weg genommen und ihr Schutz geboten. Nie würde sie nach vorne gehen...
Ich bin der Meinung, dass es nur äußerst selten nicht funktioniert und dann liegt es nunmal meistens an den Besitzern.
Ich bin mit Hunden groß geworden. Der erste Hund als ich geboren wurde war ein schwieriger Tierheimhund. Der hat auch schon geschnappt in seinem Leben. Gab trotzdem keine Probleme, weil meine Mutter eben aufgepasst hat.
Bei meiner jetzigen würde ich auch fast meine Hand ins Feuer legen für sie (100 % kann man das bei einem Lebenwesen ja nie). Sie kennt Kinder nicht besonders gut. Neulich haben wir ein Wochenende mit 8,5 Monate altem Baby verbracht. Das Baby hat sie einmal im Fell gepackt und dann ist sie ihm halt aus dem Weg gegangen, bzw. wir haben das Baby weg genommen und ihr Schutz geboten. Nie würde sie nach vorne gehen...
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