Die "liebe" Mutter
23.09.2017 11:38
Hey ihr Lieben,
ich wende mich an euch, brauch mal einen Blick von außen, einen objektiven.
So richtig weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll.
Das könnte lang werden, entschuldigt bitte.
Wir heiraten nächstes Jahr und leider ist meine Familie nicht wirklich einfach. Themen wie Zusammenhalt, Liebe, Vertrauen, Sicherheit und Co gibts da nicht. Jeder ist mit jedem verkracht, kaum einer geht zu Beerdigungen, die Schuld wird prinzipiell nur beim anderen gesucht, kaum jemand spricht miteinander etc pp.
Zwischen meiner Mutter und mir ist es vor Jahren völlig eskaliert, als ich mein Studium an den Nagel gehangen und eine Ausbildung angefangen hab. Da sind Dinge passiert und Worte gefallen, die ich ihr bis heute nicht verzeihen kann. Seitdem kommt nur Kontra von ihr. Egal bei was, nichts mache ich richtig und bei allem gibts was zu meckern.
Aber die "Ur- Verletzung" war sicherlich damals ihr Satz kurz vor meinem Abiball: Wenn dein Freund mit auf denen Abiball kommt, wirst du uns dort nicht sehen.
Die Familie meines Verlobten ist das komplette Gegenteil.
Nun lässt es sich natürlich leicht sagen, dass man nur diese Menschen zur Hochzeit einlädt, die man wirklich sehen will. Kann ja schlecht zu meinem Stiefvater sagen: du kannst kommen, Mama aber nicht. Ich habe mich zwar weitgehend von ihr gelöst, ein Stückweit sicher auch emotional, aber diesen Schritt packe ich nicht.
Nun ist folgendes Problem.
Meine Schwester hat seit ein paar Jahren eine Freundin. Meine Mutter allerdings trauert noch der allerersten Freundin hinterher. Das Theater hat sich so hochgeschaukelt, dass mich eines Nachts meine Schwester unter Tränen anrief und mich bat, dass wir sie und ihre Freundin von zu Hause abholen, sie halten es da nicht mehr aus.
Zu Hause angekommen gabs dann natürlich auch noch Streit zwischen mir und meiner Mutter, in dem auch mein Verlobter einen ordentlichen Hieb abbekam.
Seitdem ist die Freundin Luft für sie. Sie klammert das Beziehungsleben ihrer Tochter völlig aus. Uns sagte sie damals, dass wir ihr Vertrauen verloren hätten.
Auch auf dem Abiball meiner Schwester hat sie den gleichen Mist abgezogen wie bei meinem damals. Der Abend endete damit, dass meine Mutter wutentbrannt abgezogen ist und die Freundin meiner Schwester heulend draußen saß.
So, nun kommen wir zum Heute.
Ich mag die Freundin sehr und hab sie deshalb auch mit zur Hochzeit eingeladen. Und das belastet sie sehr.
Sie hat richtig Angst vor diesem Tag. Vor meiner Mutter, vor der Konfrontation und dem ewig gleichen "Fresse ziehen" meiner Mutter.
Und das macht mich so wütend und traurig zugleich. Ich habe gesagt, dass ich mit meiner Mutter reden werde, dass ich mich darum kümmere. Aber ich weiß, dass sie sich nichts vorschreiben lässt.
Wenn ich mir meinen Text so durchlese, gibts eigentlich nur eine logische Schlussfolgerung: ich muss sie ausladen.
Aber ich schaffs nicht. Mein Vater hat uns verlassen, als ich in der Grundschule war. Jahrelang habe ich um seine Aufmerksamkeit und Zeit gebettelt, immer wurde ich zurück gewießen. Nun haben wir seit vielleicht zwei Jahren wieder vorsichtigen Kontakt, aber das, was passiert ist, lässt sich nicht auslöschen.
Irgendwas in mir sträubt sich, auch noch meine Mutter abzuschießen.
Hat irgendwer ein ähnliches Problem?
Mein Freund kennt das Verhalten und die Beziehungen meiner Familie nicht. Er ist immer noch schockiert, dass man so zueinander sein kann. Einerseits sagt er auch, dass ein Kontaktabbruch für mich das beste wäre, andererseits kann er sich das auch nicht vorstellen, weil für ihn Familie über Allem steht.
Mich belastet das alles auch sehr. Es soll doch der schönste Tag werden, für alle. Und trotzdem hat man schon Monate vorher nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Mich belastet es, dass es die Freundin so belastet.
Kann ich zu meiner Mutter gehen und sie quasi vor die Wahl stellen: entweder benimmt sie sich an diesem Tag wie eine Erwachsene oder sie kann wieder gehen?
Ich weiß nicht, was der richtige Weg ist. Ich weiß nur, dass ich keine Wiederholung des Abiballs will.
Ich weiß nicht, was genau ich jetzt von euch will. Aber durchs "laut aussprechen" wird einem erstmal bewusst, was genau das Problem ist. Und vielleicht denk ich ja mittlerweile auch zu verquert und sehe die einfachste Lösung nicht. Vielleicht gibts hier auch einfach nur jemandem, dem es ähnlich geht.
ich wende mich an euch, brauch mal einen Blick von außen, einen objektiven.
So richtig weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll.
Das könnte lang werden, entschuldigt bitte.
Wir heiraten nächstes Jahr und leider ist meine Familie nicht wirklich einfach. Themen wie Zusammenhalt, Liebe, Vertrauen, Sicherheit und Co gibts da nicht. Jeder ist mit jedem verkracht, kaum einer geht zu Beerdigungen, die Schuld wird prinzipiell nur beim anderen gesucht, kaum jemand spricht miteinander etc pp.
Zwischen meiner Mutter und mir ist es vor Jahren völlig eskaliert, als ich mein Studium an den Nagel gehangen und eine Ausbildung angefangen hab. Da sind Dinge passiert und Worte gefallen, die ich ihr bis heute nicht verzeihen kann. Seitdem kommt nur Kontra von ihr. Egal bei was, nichts mache ich richtig und bei allem gibts was zu meckern.
Aber die "Ur- Verletzung" war sicherlich damals ihr Satz kurz vor meinem Abiball: Wenn dein Freund mit auf denen Abiball kommt, wirst du uns dort nicht sehen.
Die Familie meines Verlobten ist das komplette Gegenteil.
Nun lässt es sich natürlich leicht sagen, dass man nur diese Menschen zur Hochzeit einlädt, die man wirklich sehen will. Kann ja schlecht zu meinem Stiefvater sagen: du kannst kommen, Mama aber nicht. Ich habe mich zwar weitgehend von ihr gelöst, ein Stückweit sicher auch emotional, aber diesen Schritt packe ich nicht.
Nun ist folgendes Problem.
Meine Schwester hat seit ein paar Jahren eine Freundin. Meine Mutter allerdings trauert noch der allerersten Freundin hinterher. Das Theater hat sich so hochgeschaukelt, dass mich eines Nachts meine Schwester unter Tränen anrief und mich bat, dass wir sie und ihre Freundin von zu Hause abholen, sie halten es da nicht mehr aus.
Zu Hause angekommen gabs dann natürlich auch noch Streit zwischen mir und meiner Mutter, in dem auch mein Verlobter einen ordentlichen Hieb abbekam.
Seitdem ist die Freundin Luft für sie. Sie klammert das Beziehungsleben ihrer Tochter völlig aus. Uns sagte sie damals, dass wir ihr Vertrauen verloren hätten.
Auch auf dem Abiball meiner Schwester hat sie den gleichen Mist abgezogen wie bei meinem damals. Der Abend endete damit, dass meine Mutter wutentbrannt abgezogen ist und die Freundin meiner Schwester heulend draußen saß.
So, nun kommen wir zum Heute.
Ich mag die Freundin sehr und hab sie deshalb auch mit zur Hochzeit eingeladen. Und das belastet sie sehr.
Sie hat richtig Angst vor diesem Tag. Vor meiner Mutter, vor der Konfrontation und dem ewig gleichen "Fresse ziehen" meiner Mutter.
Und das macht mich so wütend und traurig zugleich. Ich habe gesagt, dass ich mit meiner Mutter reden werde, dass ich mich darum kümmere. Aber ich weiß, dass sie sich nichts vorschreiben lässt.
Wenn ich mir meinen Text so durchlese, gibts eigentlich nur eine logische Schlussfolgerung: ich muss sie ausladen.
Aber ich schaffs nicht. Mein Vater hat uns verlassen, als ich in der Grundschule war. Jahrelang habe ich um seine Aufmerksamkeit und Zeit gebettelt, immer wurde ich zurück gewießen. Nun haben wir seit vielleicht zwei Jahren wieder vorsichtigen Kontakt, aber das, was passiert ist, lässt sich nicht auslöschen.
Irgendwas in mir sträubt sich, auch noch meine Mutter abzuschießen.
Hat irgendwer ein ähnliches Problem?
Mein Freund kennt das Verhalten und die Beziehungen meiner Familie nicht. Er ist immer noch schockiert, dass man so zueinander sein kann. Einerseits sagt er auch, dass ein Kontaktabbruch für mich das beste wäre, andererseits kann er sich das auch nicht vorstellen, weil für ihn Familie über Allem steht.
Mich belastet das alles auch sehr. Es soll doch der schönste Tag werden, für alle. Und trotzdem hat man schon Monate vorher nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Mich belastet es, dass es die Freundin so belastet.
Kann ich zu meiner Mutter gehen und sie quasi vor die Wahl stellen: entweder benimmt sie sich an diesem Tag wie eine Erwachsene oder sie kann wieder gehen?
Ich weiß nicht, was der richtige Weg ist. Ich weiß nur, dass ich keine Wiederholung des Abiballs will.
Ich weiß nicht, was genau ich jetzt von euch will. Aber durchs "laut aussprechen" wird einem erstmal bewusst, was genau das Problem ist. Und vielleicht denk ich ja mittlerweile auch zu verquert und sehe die einfachste Lösung nicht. Vielleicht gibts hier auch einfach nur jemandem, dem es ähnlich geht.
23.09.2017 11:49
Lad deine Mutter aus.
Sie wird sich nicht benehmen. Und lieber vorher den Streit als an der Hochzeit.
Tu dir das nicht an.
Sie wird sich nicht benehmen. Und lieber vorher den Streit als an der Hochzeit.
Tu dir das nicht an.
23.09.2017 11:50
werd erwachsen und löse dich von deiner mutter! sie tut dir nicht gut, tat es noch nie!
und ich kann dir garantieren, dass eure hochzeit eine katastrophe wird wenn deine mutter erscheint - so zumindest kommt es rüber was du über sie schreibst! denn so jemanden wie deine mutter, die nix gutes an dir findet, die dich ständig kritisiert - die wird sich auch an eurer hochzeit nicht zurück halten
daher geh den schritt: lade sie aus!
wenn du es persönlich nicht schaffst, dann schreibe ihr einen brief! verwende genau die sätze die du hier geschrieben hast. erzähl ihr alle was dich belastet, was dich an ihr stört!
und dann genieße deine hochzeit nur mit leuten die dir gut tun!
und ich kann dir garantieren, dass eure hochzeit eine katastrophe wird wenn deine mutter erscheint - so zumindest kommt es rüber was du über sie schreibst! denn so jemanden wie deine mutter, die nix gutes an dir findet, die dich ständig kritisiert - die wird sich auch an eurer hochzeit nicht zurück halten
daher geh den schritt: lade sie aus!
wenn du es persönlich nicht schaffst, dann schreibe ihr einen brief! verwende genau die sätze die du hier geschrieben hast. erzähl ihr alle was dich belastet, was dich an ihr stört!
und dann genieße deine hochzeit nur mit leuten die dir gut tun!
23.09.2017 12:10
Ich würde den involvierten Parteien sagen ,das sie sich für diesen Tag alle wie erwachsene Menschen verhalten sollen und nicht wie Kleinkinder.Das es DEINE Hochzeit ist,DEIN Fest,DEIN Ehrentag und du keinen Wert auf ihre Differenzen legst.
Und danan würde ich nach den ganzen Feierlichkeiten,wenn du den Kopf wieder freier hast,alle an den Tisch bitten.Für ein ernstes Gespräch.Auch unter Erwachsenen.Findet sich da keine Lösung musst du wohl die Kontakte kappen.
Und danan würde ich nach den ganzen Feierlichkeiten,wenn du den Kopf wieder freier hast,alle an den Tisch bitten.Für ein ernstes Gespräch.Auch unter Erwachsenen.Findet sich da keine Lösung musst du wohl die Kontakte kappen.
23.09.2017 12:21
Du hast auch die Möglichkeit, alleine mit Deinem Verlobten zu heiraten, und dann im Nachhinein mit einzelnen Parteien nachzufeiern.
Das haben wir gemacht. Wir haben alleine in Dänemark geheiratet, zwei Wochen Flitterwochenurlaub angeschlossen. Dann eine tolle Grillfeier mit unseren Freunden und ein Abendessen mit anschließender Nachtstadtführung mit unserer engsten Familie. Hätte die sich an dem Abend dämlich verhalten, wäre somit nur der Teil in die Hose gegangen, aber nicht der Rest.
Kann ich nur empfehlen! Und Deine Schwester mit Freundin könntest Du somit auch zur gelösteren Freundefeier zusätzlich einladen.
Das haben wir gemacht. Wir haben alleine in Dänemark geheiratet, zwei Wochen Flitterwochenurlaub angeschlossen. Dann eine tolle Grillfeier mit unseren Freunden und ein Abendessen mit anschließender Nachtstadtführung mit unserer engsten Familie. Hätte die sich an dem Abend dämlich verhalten, wäre somit nur der Teil in die Hose gegangen, aber nicht der Rest.
Kann ich nur empfehlen! Und Deine Schwester mit Freundin könntest Du somit auch zur gelösteren Freundefeier zusätzlich einladen.
23.09.2017 12:34
wir heiraten auch bald. ich habe meine mutter weder eingeladen, noch hab ich ihr irgendwas von der hochzeit erzählt
23.09.2017 12:37
Ich finde es sehr traurig was in deiner Familie abgeht. Auf der einen Seite würde ich deine Mutter auch ausladen. Wenn ich in deiner Haut stecken würde würde ich wahrscheinlich die ganze Zeremonie und Feier über angst haben wenn ein böses Wort von ihr kommt und es eskaliert. Das wäre mit Sicherheit kein schöner Tag. Aber auf der anderen Seite ist es deine Mutter, die gehört nunmal dazu. Ich würde vielleicht im Vorhinein ein Gespräch mit ihr führen. Fragen wo eigentlich das Problem liegt. Warum es so ein Verhältnis zwischen euch ist. Vielleicht rückt sie mit der Sprache raus wenn ihr in aller ruhe und alleine darüber sprecht. Sag ihr wie weh es dir tut so behandelt zu werden und wenn sich nichts ändert das du dann den Kontakt evtl. abbrichst. Das ist ein sehr schwerer Schritt aber ich denke er ist nötig um wieder normal zu leben
23.09.2017 12:42
Definitiv die Mutter nicht einladen, das wird den Tag versauen wenn sie dabei ist.
Ich sprech da aus Erfahrung, Leute die ich bei einer Feier nicht dabei haben möchte, werden nicht eingeladen.
Ich sprech da aus Erfahrung, Leute die ich bei einer Feier nicht dabei haben möchte, werden nicht eingeladen.
23.09.2017 14:07
Ausladen würde ich die eigene Mutter nicht, ich würde ihr zumindest die Möglichkeit geben sich wie ein erwachsener Mensch zu verhalten.
Sag ihr, dass sie nur dann bei deiner Hochzeit anwesend sein darf, wenn sie sich respektvoll den anderen verhält, ansonsten wird sie entfernt. Müsstest du dann halt auch so durchziehen können.
Grundsätzlich würde ich aber euch als Kindern und euren Partnern raten mit der Situation etwas souveräner umzugehen. Deine Mutter scheint ein extrem herrischer Mensch zu sein, aber zu dieser Art von Beziehung gehören immer zwei und es funktioniert nur, wenn sich beide darauf einlassen. Ignoriert die Gehässigkeiten und das ganze Gezeter konsequent. Sonst findet sie doch immer wieder Zündstoff.
Sag ihr, dass sie nur dann bei deiner Hochzeit anwesend sein darf, wenn sie sich respektvoll den anderen verhält, ansonsten wird sie entfernt. Müsstest du dann halt auch so durchziehen können.
Grundsätzlich würde ich aber euch als Kindern und euren Partnern raten mit der Situation etwas souveräner umzugehen. Deine Mutter scheint ein extrem herrischer Mensch zu sein, aber zu dieser Art von Beziehung gehören immer zwei und es funktioniert nur, wenn sich beide darauf einlassen. Ignoriert die Gehässigkeiten und das ganze Gezeter konsequent. Sonst findet sie doch immer wieder Zündstoff.
23.09.2017 14:25
Danke euch für eure Antworten!
Ich werde mich wohl auf jeden Fall nochmal mit ihr zusammen setzen und ihr sagen, was ich von meinem Hochzeitstag erwarte und wie sie dazu beitragen sollte. Ihr sagen, wer eingeladen ist und ob sie damit klar kommen kann. Vielleicht will meine Schwester mit dabei sein, das müssen wir nochmal besprechen.
Ich würde sie gern ausladen. Aber dann sag ich mir wieder, dass das einfach nur feige ist und ich nur die Konfrontation scheue. Wahrscheinlich sollte ich mich ihr einfach mal stellen und sagen, was Sache ist. Wenn es sich dann nicht bessert, kann ich ruhigen Gewissens sagen, dass ich es probiert habe.
Fjörgyn, ich ignoriere derlei schon eine ganze Weile. Immer, wenn ich ihr irgendwas erzählt habe, auf das ich persönlich stolz war oder das mich glücklich gemacht hat, kamen negative Antworten. Mittlerweile erzähle ich ihr einfach nix mehr. Wir führen eigentlich nur noch total belanglosen smalltalk.
Aber meine Schwester ist das komplette Gegenteil von mir. Sie ist gleich auf 180, wenn sie etwas ungerecht findet. Mein Freund hält sich seit der Spitze gegen ihn damals komplett raus und bespricht das alles nur mit mir.
Das traurige ist ja, dass sie zu ihrer Mutter genau dieses Verhältnis auch "pflegt". Da stört es sie massiv und sie hat den Kontakt abgebrochen. Merkt aber nicht, dass es mit ihrer ältesten Tochter auch so läuft und dieses Theater mit der jüngsten Tochter Fahrt aufnimmt.
Ich werde mich wohl auf jeden Fall nochmal mit ihr zusammen setzen und ihr sagen, was ich von meinem Hochzeitstag erwarte und wie sie dazu beitragen sollte. Ihr sagen, wer eingeladen ist und ob sie damit klar kommen kann. Vielleicht will meine Schwester mit dabei sein, das müssen wir nochmal besprechen.
Ich würde sie gern ausladen. Aber dann sag ich mir wieder, dass das einfach nur feige ist und ich nur die Konfrontation scheue. Wahrscheinlich sollte ich mich ihr einfach mal stellen und sagen, was Sache ist. Wenn es sich dann nicht bessert, kann ich ruhigen Gewissens sagen, dass ich es probiert habe.
Fjörgyn, ich ignoriere derlei schon eine ganze Weile. Immer, wenn ich ihr irgendwas erzählt habe, auf das ich persönlich stolz war oder das mich glücklich gemacht hat, kamen negative Antworten. Mittlerweile erzähle ich ihr einfach nix mehr. Wir führen eigentlich nur noch total belanglosen smalltalk.
Aber meine Schwester ist das komplette Gegenteil von mir. Sie ist gleich auf 180, wenn sie etwas ungerecht findet. Mein Freund hält sich seit der Spitze gegen ihn damals komplett raus und bespricht das alles nur mit mir.
Das traurige ist ja, dass sie zu ihrer Mutter genau dieses Verhältnis auch "pflegt". Da stört es sie massiv und sie hat den Kontakt abgebrochen. Merkt aber nicht, dass es mit ihrer ältesten Tochter auch so läuft und dieses Theater mit der jüngsten Tochter Fahrt aufnimmt.
23.09.2017 14:28
Zitat von 12Pfoten:
Danke euch für eure Antworten!
Ich werde mich wohl auf jeden Fall nochmal mit ihr zusammen setzen und ihr sagen, was ich von meinem Hochzeitstag erwarte und wie sie dazu beitragen sollte. Ihr sagen, wer eingeladen ist und ob sie damit klar kommen kann. Vielleicht will meine Schwester mit dabei sein, das müssen wir nochmal besprechen.
Ich würde sie gern ausladen. Aber dann sag ich mir wieder, dass das einfach nur feige ist und ich nur die Konfrontation scheue . Wahrscheinlich sollte ich mich ihr einfach mal stellen und sagen, was Sache ist. Wenn es sich dann nicht bessert, kann ich ruhigen Gewissens sagen, dass ich es probiert habe.
Fjörgyn, ich ignoriere derlei schon eine ganze Weile. Immer, wenn ich ihr irgendwas erzählt habe, auf das ich persönlich stolz war oder das mich glücklich gemacht hat, kamen negative Antworten. Mittlerweile erzähle ich ihr einfach nix mehr. Wir führen eigentlich nur noch total belanglosen smalltalk.
Aber meine Schwester ist das komplette Gegenteil von mir. Sie ist gleich auf 180, wenn sie etwas ungerecht findet. Mein Freund hält sich seit der Spitze gegen ihn damals komplett raus und bespricht das alles nur mit mir.
Das traurige ist ja, dass sie zu ihrer Mutter genau dieses Verhältnis auch "pflegt". Da stört es sie massiv und sie hat den Kontakt abgebrochen. Merkt aber nicht, dass es mit ihrer ältesten Tochter auch so läuft und dieses Theater mit der jüngsten Tochter Fahrt aufnimmt.
Würde ich auch. An meinem Hochzeitstag möchte ich doch keinerlei Konfrontationspotential riskieren
23.09.2017 15:09
Zitat von 12Pfoten:
Danke euch für eure Antworten!
Ich werde mich wohl auf jeden Fall nochmal mit ihr zusammen setzen und ihr sagen, was ich von meinem Hochzeitstag erwarte und wie sie dazu beitragen sollte. Ihr sagen, wer eingeladen ist und ob sie damit klar kommen kann. Vielleicht will meine Schwester mit dabei sein, das müssen wir nochmal besprechen.
Ich würde sie gern ausladen. Aber dann sag ich mir wieder, dass das einfach nur feige ist und ich nur die Konfrontation scheue. Wahrscheinlich sollte ich mich ihr einfach mal stellen und sagen, was Sache ist. Wenn es sich dann nicht bessert, kann ich ruhigen Gewissens sagen, dass ich es probiert habe.
Fjörgyn, ich ignoriere derlei schon eine ganze Weile. Immer, wenn ich ihr irgendwas erzählt habe, auf das ich persönlich stolz war oder das mich glücklich gemacht hat, kamen negative Antworten. Mittlerweile erzähle ich ihr einfach nix mehr. Wir führen eigentlich nur noch total belanglosen smalltalk.
Aber meine Schwester ist das komplette Gegenteil von mir. Sie ist gleich auf 180, wenn sie etwas ungerecht findet. Mein Freund hält sich seit der Spitze gegen ihn damals komplett raus und bespricht das alles nur mit mir.
Das traurige ist ja, dass sie zu ihrer Mutter genau dieses Verhältnis auch "pflegt". Da stört es sie massiv und sie hat den Kontakt abgebrochen. Merkt aber nicht, dass es mit ihrer ältesten Tochter auch so läuft und dieses Theater mit der jüngsten Tochter Fahrt aufnimmt.
Hast du ihr mal gesagt, dass sie genau wie ihre Mutter ist? Meist liegt da sogar das Problem. Sie wurde so erzogen, kennt es nicht anders und ist nicht in der Lage sich selbst und ihr verhalten objektiv genug zu reflektieren.
Ggf hilft es, ihr genau das mal vor den Latz zu knallen, gerne auch gesammelt. Ein ganz zauberhaftes "Du bist genau wie deine Mutter!" hat schon so manchem Tyrann geholfen klar zu sehen.
Wenn du wirklich Angst oder den Verdacht hast, dass sie trotzdem eskaliert würde ich sie allerdings definitiv ausladen und zwar ganz klar auch mit der Ansage warum du das tust. Viel schlimmer kann es doch zwischen euch fast nicht werden.
23.09.2017 16:23
Hallo,
Genau das Problem hatte ich auch , nur das es nicht meine Mutter war sondern mein Bruder , den ich nicht eingeladen habe
einfach aus dem Grund . Wer mir nicht zur Geburt von unseren Sohn gratuliert und uns meidet der hat auch nix auf Hochzeit und Taufe zu suchen Punkt . Tut mir leid, ich weis wie schwer das ist. Ich hatte keine Lust das mir mein bzw unser Tag versaut wird. Wie du schon schriebst, man will bzw möchte an so einem Tag nur die lieben Leute um sich haben
Genau das Problem hatte ich auch , nur das es nicht meine Mutter war sondern mein Bruder , den ich nicht eingeladen habe
einfach aus dem Grund . Wer mir nicht zur Geburt von unseren Sohn gratuliert und uns meidet der hat auch nix auf Hochzeit und Taufe zu suchen Punkt . Tut mir leid, ich weis wie schwer das ist. Ich hatte keine Lust das mir mein bzw unser Tag versaut wird. Wie du schon schriebst, man will bzw möchte an so einem Tag nur die lieben Leute um sich haben
23.09.2017 19:26
Du solltest deine Mutter nicht einladen. Sie hat es nicht verdient. Und ich garantiere dir Sie wird Theater machen und deinen besonderen Tag zerstören.... Tu das dir und deinem mann nicht an. Diesen Tag kannst du nicht wiederholen....
23.09.2017 20:46
Zitat von Quinya:
Du solltest deine Mutter nicht einladen. Sie hat es nicht verdient. Und ich garantiere dir Sie wird Theater machen und deinen besonderen Tag zerstören.... Tu das dir und deinem mann nicht an. Diesen Tag kannst du nicht wiederholen....
Zumal ich zb immer auf der Hut wäre, ob nichts falsches gesagt, getan oder geschaut wird.
Ne also so stell ich mir meine Hochzeit nicht vor, klar ist das schade aber ehrlich, wenn du so ANgst haben musst, das sie es versaut, ne das muss nicht sein.
Ich lade nur ein wen ich da haben will und nicht wen man einladen muss.
- Dieses Thema wurde 1 mal gemerkt







