Mütter- und Schwangerenforum

In der Öffentlichkeit stillen?! Tabuthema Nummer 1

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Serafinchen
4537 Beiträge
06.03.2018 20:05
Meine Tochter hab ich immer uns überall gestillt 2 1/2 Jahre lang. Meinen Sohn stille ich nun auch schon seit 20 Monaten, auch in der Öffentlichkeit und hatte noch nie Probleme
LIttleOne13
26290 Beiträge
06.03.2018 20:08
Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von LIttleOne13:

Zitat von cooky:

Zitat von LIttleOne13:

...


Wenn man mal überlegt was manche mit den Händen machen, da will man niemandem mehr die Hand geben

Ich bin ruhig





Füße sag ich nur.


Jetzt reicht's! Ich zieh mein Nonnenkleidchen an und setz mich wippend in eine Ecke. Ihr Schweine!
Genki
2465 Beiträge
06.03.2018 20:10
Bei meiner Großen war ich noch etwas gehemmt, was das Stillen in der Öffentlichkeit angeht. Beim Zwerg ist mir das völlig wurscht, wo ich bin. Man erkennt eventuell, dass ich stille, aber man sieht an sich nichts davon. Einmal dachte ich, es würde ein dummer Kommentar kommen, aber die ältere Dame meinte dann nur mitfühlend, dass es ja kein Wunder sei, dass der Zwerg so geweint hätte, wenn er doch Hunger hat
Metalgoth
17783 Beiträge
06.03.2018 20:32
Zaubi bei mir was das Stillen auch schon immer etwas völlig selbstverständliches.
Mein Kleiner trinkt bis heute beim/nach dem Essen. Einfach, weil er Durst hat und es ihm schmeckt. Auch unterwegs.
Ich hab mir da nie Gedanken drum gemacht

Die einzige negative Erfahrung hier war die Schwester von meinem Ex, deren Blick ich als sehr abwertend und verständnislos interpretiert habe, als ich ihn mit 1 1/2 bei mir zu Hause auf dem Sofa stillte
Marf
30043 Beiträge
06.03.2018 20:49
Zitat von Lockenkopfmom14:

Zitat von Marf:

Zitat von shelyra:

Zitat von Marf:

...

Aber wieviele sind das? Vielleicht ne handvoll.

Die meisten stillenden sind doch froh wenn niemand ihren busen sieht.

Es reicht doch meist immer eine Handvoll an Personen, die eine ganze 'Branche' in Verruf bringen kann.


So was habe ich auch nie erlebt oder gesehen, und ich war in den letzten Jahren viel unter Stillenden unterwegs. Sicher, dass du damit nicht einfach nur etwas selbstbewusstere Frauen meinst, die einfach anlegen, ohne sich vorher verschäm umzuschauen?

Nein,meine ich nicht.Zudem,Selbstbewusste Frauen müssen sich o.der Umwelt nichts beweisen.
LIttleOne13
26290 Beiträge
06.03.2018 20:57
Zitat von Marf:

Zitat von Lockenkopfmom14:

Zitat von Marf:

Zitat von shelyra:

...

Es reicht doch meist immer eine Handvoll an Personen, die eine ganze 'Branche' in Verruf bringen kann.


So was habe ich auch nie erlebt oder gesehen, und ich war in den letzten Jahren viel unter Stillenden unterwegs. Sicher, dass du damit nicht einfach nur etwas selbstbewusstere Frauen meinst, die einfach anlegen, ohne sich vorher verschäm umzuschauen?

Nein,meine ich nicht.Zudem,Selbstbewusste Frauen müssen sich o.der Umwelt nichts beweisen.

Das versteh ich jetzt nicht.
Heati
2780 Beiträge
06.03.2018 21:10
Ich habe auch überall gestillt, und je nach dem wo ich war auch mal im Wickelraum o. Ä. ansonsten aber auch draußen auf der Bank, mitten im Einkaufszentrum etc. - hauptsache es gab irgendwo einen Sitzplatz. In Restaurants, Cafés etc. gab es nie Probleme, nur einmal bei Burger K*ng war ein Teenie-Mädel, die kurz "ih" gesagt hat - pff ...
Ich habe auch so wenig wie irgend möglich ausgepackt, hatte sowieso immer Still BHs an - Shirt einfach auf einer Seite hoch, Baby dran und dann sah man sowieso nichts mehr. Und nach Möglichkeit habe ich mich dann so hingesetzt, dass die offene Seite zu einer Wand hinzeigte, wenns denn eine gab. Und wenn nicht, war es eben so.

Teilweise haben sich dann auch ältere Damen zu mir gesetzt oder sich übers Stillen an sich gefreut, fand ich sehr freundlich. Die Blicke der anderen kann ich sowieso nicht sehen, und selbst wenn mich da irgendwer blöd angeschaut hat und mein Männe das erwähnt hat war es mir egal. Wenn mein Kind hunger hat, hat es hunger. Ich esse ja auch überall, und wie gesagt - wer nicht gerade komplett blank zieht und übertrieben posiert, was ist schon dabei?

Die einzigen Menschen die sich an meinem Stillen gestört haben waren meine eigenen Eltern - vor allem meine Mutter ... bloß nicht vor anderen Menschen stillen, vor Männern sowieso nicht und überhaupt, bei ihr durfte ich regelmäßig in ein anderes Zimmer gehen und saß da locker eine halbe Stunde oder länger ... das war nicht schön. (Und wenn ich dann doch vor meinen Tanten o. Ä. gestillt habe war es ihr total unangenehm - als täte ich etwas unsagbar peinliches)

Also ich bin definitiv dafür dass alle Mamas öffentlich stillen können, wenn sie das möchten. Man sollte nur nicht unnötig provozieren, das schadet nur allen anderen.
Poca
43621 Beiträge
06.03.2018 21:40
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Zelda86:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von cooky:

Ich behaupte mal dass es in 95% der Fälle die Menschen um mich herum gar nicht mitbekommen haben, dass gestillt wird. Es sei denn sie haben sich gefreut, dass das kein Baby mehr geknüttert hat

Wobei die Damen das auch meistens fürs Zuhause aufgespart haben

Ich hatte da echt ein Schlüsselerlebniss als die Große zwei Monate alt war. Stillend auf der Zootoilette. Es stank wie sau, der Rest der Truppe trank Kaffee im Zoo Restaurant. Da dachte ich wirklich, was mach ich eigentlich hier. Als ich meinen Bruder mit dem fünf Monate alten Baby in Spanien besuchte wirkte es aber tatsächlich "entspannter" als hier.

Wobei hier war Stillen von Haus aus einfach unauffällig. Ich kenne diese Busen rausklatschen Frauen nicht, trotz genügend Rückbildungs, Pekip und Babykursen. Hab ich echt nie erlebt.
Pulli hoch, Baby dran und fertig.


Ohje. Das kann ich total verstehen. Ich hoffe, du bist dann kurzerhand rausgegangen und hast dich mit an den Kaffeetisch gesetzt.
Ich habe das auch mal erlebt. War mit einer Freundin unterwegs und deren Baby halt und plötzlich meinte sie, dass sie gleich wiederkommt und schnappte ihr muckerndes Kind und wollte mich doch tatsächlich da sitzen lassen. Ich fragte sie dann, wo sie hin wolle und sie meinte (im Cafe), dass der Kleine Hunger hat und sie mal auf Toilette geht. Ich stand da echt auf der Leitung. Ich habe überhaupt nicht geschnallt, dass sie ihr Kind da stillen wollte. Als sie es mir dann auf nochmalige Nachfrage und das Angebot, den Jungen doch bei mir zu lassen, wenn sie mal muss, erklärte, dass sie dahin zum Stillen ginge, damit niemand sich belästigt fühlt, fiel ich ja vom Glauben ab. Ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen, dass sie das jetzt vorhat. Also sagte ich ihr, dass sie sich an den Tisch setzen solle und wenn es jemanden stört, dann kann derjenige ja bezahlen und gehen.
Es störte niemanden, es ging niemand und es ich glaube, es bekam überhaupt niemand mit.

Ganz anders erlebe ich es jetzt mit meiner afghanischen Flüchtlingsfamilie. Die Mama stillt einfach drauflos. Ganz egal, wo sie gerade ist. Will das Kind an die Brust (ist jetzt 1 J. 4 Monate), wird gestillt. Zu Hause (egal wer da noch ist, letzte Woche ich, Jugendamt und Übersetzerin) stillt sie einfach so und da holt sie auch kurzerhand die Brust raus. Sind andere Männer dabei, außer ihr eigener, oder sind wir irgendwo unterwegs, dann lässt sie ihr Kopftuch nach unten hängen und man sieht gar nichts, aber das Kind kommt sofort an die Brust. Und als wir bei der Ausländerbehörde waren, das Wartezimmer voll mit allen Nationalitäten, machte sie es ebenso. Und damit war sie nicht die Einzige. Das war eine solche Selbstverständlichkeit, das war wirklich beeindruckend. Und niemand schaute da komisch, auch nicht die Männer, die warfen keinen zweiten Blick hin. Ich gebe zu, dass ich es so nie erwartet hätte und war wirklich positiv überrascht.

LG Zaubi


Wie jetzt? Das Kind wird einfach vor fremden Männern gestillt und die gaffen nicht mal? Keine anzüglichen Blicke, keine sabbernden Typen, keine gegrabsche? Das kann doch wohl nicht wahr sein! Was sollen den die Weigels, Petrys und Gaulands dieser Welt denn davon halten? (Sorry fürs OT)

Diese Selbstverständlichkeit "deiner" afghanischen Mutter und ihrem Umfeld (bzw der wartenden Menschen in der Behörde) finde ich toll.


Zum ersten: Ja so was, oder?

Zum zweiten: Ich muss halt ehrlich zugeben, dass ich tgl. aufs Neue überrascht werde. Ich komm nicht umhin, dass auch ich gewisse Ängste im Hinterkopf hatte und meine ersten Besuche bei ihnen immer mit einem mulmigen Gefühl begleitet waren. Aber ich WOLLTE da unbedingt helfen und ich WOLLTE nicht nur theoretisch meine Solidarität beweisen. Also traute ich mich. Inzwischen bin ich nahezu jeden Tag mittendrin im sogenannten Ghetto. Und genau da gehöre ich auch hin. Was ich überwiegend erlebe, ist: Freundlichkeit, Dankbarkeit (so sehr, dass es mir manchmal unangenehm ist), Offenheit, Lernwilligkeit, Gastfreundlichkeit und eben solche Dinge, wie das Stillen.
Offiziell bin ich nur für die eine Familie eingesetzt, tatsächlich ziehe ich inzwischen durch den ganzen Block. Ganz egal, ob Afghanen, Syrier oder Afrikaner. Alle haben Schwierigkeiten mit Behördenpost oder auch mit Handzetteln, die sie aus Schule und Kindergärten mitbekommen. Und noch niemals ist mir irgendjemand von ihnen zu nah gekommen, oder hat mich dumm gemacht oder irgendwie bedroht.
Aber jetzt bin ich gerade massiv OT. Jedenfalls leben in diesem Block unendlich viele Kinder und viele werden sehr lange gestillt und das machen da alle irgendwie ganz selbstverständlich nebenbei. Mitten im Gespräch. Das ist einfach Teil des Lebens.

meinen größten Respekt
Litschi
1121 Beiträge
06.03.2018 22:16
Ist das Stillen in der Öffentlichkeit nicht nur ein Tabuthema, wenn man selbst eins draus macht?!? Blicke interpretiere ich gar nicht, denn manchmal können Leute doch nichts für ihren Blick, sind in Gedanken oder sonst was. Würde jemals jemand auf die Idee kommen, irgendwas abwertendes zu mir zu sagen, würd ich aber kontern! "Starre ich Sie so beim Essen an?"
Ich habe drei Kinder und alle immer da gestillt, wo ich gerade war und wo sie gerade Hunger hatten. Niemals würd ich mich auf ne Toilette verkriechen, damit mein Baby essen kann
LauraMmK
1004 Beiträge
07.03.2018 04:14
Ich bin hier mal dreist der Meinung, dass keine Frau, die nicht diskret stillt, irgendwen in Verruf bringt. Ich bin doch tatsächlich der Meinung, dass jedes Stillen in der Öffentlichkeit dazu beiträgt, dass etwas Normales sich auch wieder normal anfühlt.

Zu einigen anderen Ländern hier kann ich auch was sagen. Ich hab fast vier Jahre in den Niederlanden gelebt und ja, ich habe die Erfahrung gemacht, dass es dort sehr kinderfreundlich zugeht ( überall Spielecken und co, und eine hohe Hausgeburtsrate noch dazu) Aber Stillen war da die absolute Ausnahme. Ich hab dort in der Öffentlichkeit kaum stillende Frauen gesehen und war überrascht wie wenige Mütter da überhaupt stillen.

Jetzt in Kanada habe ich auch schon überall gestillt und mir ist es auch tatsächlich egal wie diskret (ich trage keine Stillkleidung und meine 1,5 jährige lässt sich auch kein Tuch über den Kopf hängen also kommt die Brust aus dem Ausschnitt raus und dann in den Mund). Und weder hier noch irgendwo sonst gab es je blöde Sprüche, Blicke oder sonst was. Und mir ist es auch egal wenn jetzt jemand glaubt ich brächte damit andere in Verruf. Ich tue selbstverständlich etwas Selbstverständliches und trage mit jedem Stillen in der Öffentlichkeit dazu bei, dass der Anblick einer stillenden Frau wieder ein normaler Anblick wird.

Vielleicht müssen meine Töchter später nicht mehr so vielen Menschen begegnen, für die dieser Anblick nicht bloße Normalität ist.

Vor 14 Jahren mit meiner ersten Tochter hatte ich ein paar mal in Einkaufszentrum das Vergnügen, dass ältere Damen, die zufällig neben mir auf der Bank saßen, von ihren Babys erzählten und wie toll es doch ist, wenn Kinder gestillt werden. War wohl die letzte Generation vor dem Flaschen Boom...
Zelda86
2561 Beiträge
07.03.2018 07:15
Zitat von LauraMmK:

Ich bin hier mal dreist der Meinung, dass keine Frau, die nicht diskret stillt, irgendwen in Verruf bringt. Ich bin doch tatsächlich der Meinung, dass jedes Stillen in der Öffentlichkeit dazu beiträgt, dass etwas Normales sich auch wieder normal anfühlt.

Zu einigen anderen Ländern hier kann ich auch was sagen. Ich hab fast vier Jahre in den Niederlanden gelebt und ja, ich habe die Erfahrung gemacht, dass es dort sehr kinderfreundlich zugeht ( überall Spielecken und co, und eine hohe Hausgeburtsrate noch dazu) Aber Stillen war da die absolute Ausnahme. Ich hab dort in der Öffentlichkeit kaum stillende Frauen gesehen und war überrascht wie wenige Mütter da überhaupt stillen.

Jetzt in Kanada habe ich auch schon überall gestillt und mir ist es auch tatsächlich egal wie diskret (ich trage keine Stillkleidung und meine 1,5 jährige lässt sich auch kein Tuch über den Kopf hängen also kommt die Brust aus dem Ausschnitt raus und dann in den Mund). Und weder hier noch irgendwo sonst gab es je blöde Sprüche, Blicke oder sonst was. Und mir ist es auch egal wenn jetzt jemand glaubt ich brächte damit andere in Verruf. Ich tue selbstverständlich etwas Selbstverständliches und trage mit jedem Stillen in der Öffentlichkeit dazu bei, dass der Anblick einer stillenden Frau wieder ein normaler Anblick wird.

Vielleicht müssen meine Töchter später nicht mehr so vielen Menschen begegnen, für die dieser Anblick nicht bloße Normalität ist.

Vor 14 Jahren mit meiner ersten Tochter hatte ich ein paar mal in Einkaufszentrum das Vergnügen, dass ältere Damen, die zufällig neben mir auf der Bank saßen, von ihren Babys erzählten und wie toll es doch ist, wenn Kinder gestillt werden. War wohl die letzte Generation vor dem Flaschen Boom...


Andere stillende Mütter habe ich in NL allerdings auch nicht gesehen. Aber es hat sich niemand dran gestört, wenn ich mitten in der Fußgängerzone oder im Café gestillt habe. Und gerade ältere schienen oft erfreut und lächelten mich an oder grüßten.
Schnecke510
7207 Beiträge
07.03.2018 07:42
Also, jetzt tun wir mal nicht so, als wären Frauen aus Afghanistan so wahninnig emanzipiert und selbstbewusst. Der Islam befürwortet das Stillen, deswegen ist der Umgang damit offen. Das sollte man nicht mit Emanzipation oder Selbstbewusstsein verwechseln, dem man Respekt aussprechen muss.
Wenn die rumänische Bettlerin ihr Kind mit Selbstverständlichkeit auf der Straße stillt, spricht man auch nicht gleich von Respekt...
Umi
Umi
43360 Beiträge
07.03.2018 09:38
Zitat von Schnecke510:

Also, jetzt tun wir mal nicht so, als wären Frauen aus Afghanistan so wahninnig emanzipiert und selbstbewusst. Der Islam befürwortet das Stillen, deswegen ist der Umgang damit offen. Das sollte man nicht mit Emanzipation oder Selbstbewusstsein verwechseln, dem man Respekt aussprechen muss.
Wenn die rumänische Bettlerin ihr Kind mit Selbstverständlichkeit auf der Straße stillt, spricht man auch nicht gleich von Respekt...


Also bei deinen Beiträgen falle ich regelmäßig vom Glauben ab...
07.03.2018 10:02
Zitat von white.rose:

Zitat von born-in-helsinki:

Zitat von white.rose:

Zitat von .Fee:

...


Und wie muss man sich das vorstellen? Alle sitzen im Kreis, packen ihre Milchbomben aus und unterhalten sich dabei selig lächelnd, wie schön das Mamasein doch ist?

Also sozusagen die Hölle?

Du kennst wirklich keine stillcafes?
Dort sind (zumindest hier) stillbersterinnen mit denen man sprechen kann wenn was ist, ansonsten ist es eher ne art mamatreff.


Wirklich nicht. Ich mache um solche Sachen schon immer einen großen Bogen - habe auch keinen GVK, Krabbelgruppe, PEKiP oder Ähnliches besucht.
Ich meide den Kontakt zu anderen Müttern im real life wie der Teufel das Weihwasser. Na gut, das ist etwas übertrieben aber ich brauche echt keine speziellen Mama-Aktivitäten.
Ich finde Stillen auch überhaupt nicht schön. Ich mache es halt, weil es gut fürs Kind ist und die Natur es so vorgesehen hat, aber ich bin darauf nicht stolz und muss es nicht zelebrieren. Ich mach drei Kreuze, wenn mir mal keiner mehr an den Eutern hängt


Was schreckt dich an "Mama Aktivitäten" so ab? Gab es da ein Schlüsselerlebnis oder bist du generell nicht so der kontaktfreudige Mensch?

Wenn du stillen jetzt eher neutral findest, wie lange hast du deine zwei gestillt? Hast du es forciert, dass sie schnell zu Brei/fester Nahrung kamen?

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Ich selbst habe -diskret- überall gestillt, wenn mein Sohn Bedarf hatte.
Natürlich eher mit dem Rücken zu Leuten, den loopschal so, das man nix sah etc.
Aber seinen Tagesablauf danach ausrichten immer zu Hause/im Auto etc zu sein zum Stillen ist beeinträchtigend und finde ich nicht gut.
07.03.2018 10:17
ich stille nun nicht oft unterwegs, da ich zugegeben ein stubenhocker bin... aber negative reaktionen habe ich generell zu dem thema nie..irgendwie wohnen wir hier in einer sehr toleranten gegend, finde ich

aber selbst WENN sich jemand gestört fühlen würde... ein weggucken kostet keine große kraft... das kann jeder... und indem ich meine kinder bekomme, ernähre und groß ziehe, trage ich aktiv auf lange sicht dazu bei, dass auch in zukunft steuern gezahlt werden, rentenbeiträge, beiträge zur pflegeversicherung aus der später die Alternpfleger mitfinanziert werden, die der sich gestört fühlenden person im alter helfen... und da stillen statistisch die optimale ernährung ist und meinen kindern so ein hoffenltich langes, gesundes leben beschehrt, würde ich wohl in einem solchen falle mit überspielter freundlichkeit sagen: "Sie brauchen mir nicht zu danken, dass ich ihren Rentenzahler optimal versorge... ich mache es doch gerne!"
aber mir passiert sowas ja nicht
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