Mütter- und Schwangerenforum

Unglücklich beim stillen

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Littleprincess16
41 Beiträge
18.02.2016 00:41
Hallo liebe Mamas.
Seit einem Monat ist unsere Maus nun auf der Welt und ich Stille sie voll und will das auch wirklich von Herzen nur leider klappt es nicht wirklich. Sie ist eine sehr hastige trinkerin und reißt mir immer wieder die Brustwarzen auf. Manchmal ist es so schlimm das ich sie hat nicht mehr anlegen will wegen den Schmerzen, ich weiß klingt schrecklich . Habe alles schon ausprobiert war bei einer hebamme sie meinte das ich sie richtig anlege und das meine brüste zu dick seien für sie kleine und sie nicht richtig andocken kann. Dann habe ich stillhütchen genommen aber davon schluckt sie viel mehr Luft und hat furchtbar weh so das sie fast nicht mehr schlafen konnte. Nun habe ich sie weggelassen und natürlich wieder sehr wunde Brustwarzen. Mittlerweile weiß ich nicht mehr weiter und spiele mit dem Gedanken das ich abstille. Habt ihr noch einen Tipp für mich oder Ratschläge?
Bitte verurteilt mich nicht weil ich mit diesem Gedanken Spiele aber ich bin wo unglücklich mittlerweile

Danke im Vorhinein für eure Hilfe
Littleprincess16
41 Beiträge
18.02.2016 00:42
Wollte eigentlich einen traurigen smiley machen und kein Herz
18.02.2016 00:47
5malmami
106 Beiträge
18.02.2016 07:26
hallo, was hälst du denn davon wenn du vorerst abpumpst... solange zumindest bis sich deine brustwarzen erholt haben
18.02.2016 07:26
Bitte gib noch nicht auf, die Probleme die du jetzt hast haben ganz, ganz viele am Anfang. Auch ich hatte wirklich Startschwierigkeiten und mehr als einmal daran gedacht abzustillen aber ich habe durchgehalten und es war die beste Entscheidung. Ich habe bis vor kurzem noch gestillt und wäre nicht was medizinisches bei mir dazwischen gekommen würde ich immer noch Stillen

In welcher Position stillst du denn? Hast du mal probiert im Liegen zu stillen? Gerade bei einer großen Brust hilft das, da man die Brust im Liegen besser Händeln kann da man nicht noch Kindchen halten muss (hab die ersten 4 Monate fast ausschließlich so gestillt)

Hast du eventuell sehr viel Milch so das dein kleines nicht hinterher kommt mit trinken? Da hilft es z.b. vorher etwas Milch auszustreichen damit die Brust nicht mehr so voll ist.

Ansonsten wende ich doch mal an eine ausgebildete stillberaterin denn Hebammen sind beim Thema stillen meistens nicht Up to Date und können meist nicht wirklich helfen. Oder wende dich hier an die stillmamis, LittleOne z.b. macht gerade eine Ausbildung zur stillberaterin und hilft sicher gerne

Viel Glück und erstmal herzlich willkommen hier
Strahlebacke
1137 Beiträge
18.02.2016 07:43
Also wenn du unbedingt weiter stillen möchtest - was ja lobenswert ist- probier es vielleicht wirklich mit ner Stillberatung.

Ansonsten muss ich aus eigener Erfahrung sagen, dass ich genau dieselben Probleme hatte und diverse Dinge wie Stillhütchen usw. versucht habe. Ich habe dann noch eine Zeit lang mit der elektrischen Pumpe (kannst du dir mit Frauenarztrezept in der Apotheke leihen) abgepumpt, damit das Kind wenigstens die erste Zeit noch die Milch bekommt. Das war für ne zeit lang ok. Aber irgendwann ging es einfach nicht mehr. Ich war auch zum Schluss ein nervliches Wrack. Da habe ich dann letzten Endes doch abgestillt und ich muss sagen, dass es für mich gut so war. Ich war danach sehr schnell wieder entspannt und das merkt auch das Kind. Sicher ist zu schnell aufgeben nicht so toll, aber wenn man einfach nur fertig ist, bringt es das auch nicht. Da musst du für dich entscheiden, wie weit du gehen möchtest.
LIttleOne13
26290 Beiträge
18.02.2016 07:46
Little ist schon fertig damit!
Thread ist gemerkt, ich melde mich im Laufe des Tages wenn die beiden mir einen Moment Zeit gönnen.
zuckerlie
15684 Beiträge
18.02.2016 07:52
Ich glaube bei den Stillmamas bist du gut aufgehoben.

Ich hatte sowohl bei meinen Zwillingen als auch bei meiner Tochter schlimme offene Brustwarzen. Obwohl ich bei ihr echt aufgepasst habe, ist es trotzdem passiert. Ich habe dann eine Weile mit den nervigen Hütchen gestillt, auf der weniger schlimmen Seite und abgepumpt - bis es wieder besser war. Das ist ne blöde Anfangszeit- aber so hat es bei allen meinen drei Kindern geklappt. Habe danach Problem- und schmerzlos weiter gestillt.
zetten
14302 Beiträge
18.02.2016 08:39
Fühle dich unbekannterweise mal gedrückt
Das Stillen ist ein Lernprozess und die wenigsten Mütter und Babys können das von Anfang an. Wir hatten auch sehr lange Probleme. Die Hebamme, die mich betreute, war da leider auch keine große Hilfe, da sie, als sie am Tag der Geburt zu mir kam, als erstes entgegenschleuderte, ich solle doch Pre-Nahrung besorgen und eine elektrische Pumpe. Dabei sind mir die Brüste fast geplatzt Was ich damit sagen will: Bei Hebammen ist man nicht besonders gut aufgehoben, wenn es ums Stillen geht. Wie schon jemand schrieb, eine Stillberaterin kann dir da besser helfen (diese arbeiten ehrenamtlich)

Wenn deine Brüste zu prall sind (was vor dem 10Wochenschub oft noch ist, da sich bis dahin die Milchmenge dem Bedarf anpasst), streich sie vor dem Stillen ein wenig aus, ein wenig erwärmen (ich habe mir immer warme Waschlappen darauf gelegt oder sie abgeduscht) und dann ein wenig Milch ausstreichen, bis das spannende Gefühl weg ist. Vielleicht lässt sie sich dann besser anlegen.
Das Abpumpen würde ich, so weit es geht, vermeiden. Zum einen werden die Brustwarzen noch mehr strapaziert und zum anderen bringt das Angebot-Nachfrage durcheinander.
Wenn sie sehr hastig trinkt, könntest du versuchen, sie gegen die Schwerkraft saugen zu lassen.
Ansonsten ist es wichtig, dass sie nicht nur die Brustwarze im Mund hat, sondern auch so viel wie es geht von dem Vorhof.
Wenn die Brustwarzen wund sind, hilft die Pflege mit Lanolin (muss vor dem Stillen nicht abgewaschen werden, da geschmacksneutral) und vermeiden von Reibung der Kleidung. So viel es geht, Luft ranlassen und zB oben ohne schlafen oder auch tagsüber immer wieder das Shirt weglassen (BH auch), wenn das nicht möglich ist, oder dich so nicht wohlfühlst können vielleicht auch Milchauffangschalen helfen. Die werden in den BH gelegt und haben eine Öffunung zur Brust hin und nach oben. So kommt Luft ran und es reibt nichts an der Brustwarze. Allerdings nur für zuhause gedacht, also nicht wirklich ausgehtauglich.
Das wichtigste bei all dem ist (es klingt blöd und ist manchmal verdammt schwierig), dass du entspannt bleibst. Wenn du gestreßt bist, überträgt sich das sofort auf dein Baby. Eigentlich jede Emotion von dir beeinflusst dein Baby. Und durch negative Emotionen verschlechtert sich auch wieder das Trinkverhalten. Ich weiß, es ist leichter gesagt als getan!

Ich wünsche euch alles gute und baldige positive Erfolge!
Pitschi
120 Beiträge
18.02.2016 09:21
Ich hatte auch zu Anfang starke Probleme, da sie zu hastig war und auch immer die brust angesaugt hat und losgelassen...
Ich habe einfach tapfer weitergemacht, auch nachdem sie mir noch im Krankenhaus blutblasen gesaugt hat und zu hause tat es so weh, dass ich bei jedem anlegen geweint habe und schon angst vorm nächsten mal bekommen...
Für die brustwarzen habe ich lasinoh geholt, nach jedem stillen aufgetragen und durchhalten.
Mittlerweile hag sich bei uns alles super eingepegelt.
Stillen ist nur noch in den Schüben etwas anstrengender aber nicht mehr schmerzhaft

Viel Glück und Erfolg. Ich wünsche dir, dass es bald super klappt.
Littleprincess16
41 Beiträge
18.02.2016 18:56
Vielen lieben Dank für eure Tips einige davon habe ich schon ausprobiert und schmiere auch sehr brav meine Warzen ein. Die anderen probiere ich auch noch aus und hoffe es funktioniert einer davon. Heute habe ich einen Termin bei einer stillberaterin ausgemacht den habe ich nächsten Montag ich hoffe sie kann mir soweit helfen, für den Anfang meinte sie ich solle topfenwickel auflegen damit sie sich nicht entzünden. Natürlich werde ich weiterhin alles versuchen damit es klappt habe es auch schon mit einer pumpe probiert aber das tut fast mehr weh als wen sie saugt. Da Stille ich lieber.
Noch gebe ich nicht so schnell auf
Littleprincess16
41 Beiträge
18.02.2016 18:58
Aja Stille schon in allen möglichen Positionen das hilft aber leider nicht.
18.02.2016 20:10
Ach was ich noch empfehlen kann ist heimwolle, die bewirkte echt Wunder bei mir

Ansonsten wünsche ich dir viel Durchhaltevermögen denn es lohnt sich wirklich
Strahlebacke
1137 Beiträge
18.02.2016 20:15
Ja stimmt, Heilwolle ist auch gut.

Metalgoth
17592 Beiträge
18.02.2016 22:34
Ich kann dir Kohl empfehlen.
Die Weißkohlblätter direkt aus dem Kühlsckrank bisschen in der Hand drücken, damit der Saft austreten kann und auf die Brust...Hab ich sogar im KH von den Hebammen bekommen

Das kühlt schön und macht weniger Sauerei als Quark...

Der Termin bei der Stillberaterin klingt super, ihr kriegt das hin! : )
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