Wie handeln beim essen ?
31.03.2016 08:23
Die Einstellung von einigen hier Fuge ich wirklich erschreckend.
Und irgendwann fragt man sich dann, warum das Kind im Erwachsenenalter übergewichtig, machtsüchtig oder ähnliches ist...
Zum Nachtisch: keinen Nachtisch zu bekommen an sich finde ich nicht schlimm, sowas gibt es hier eh sehr selten. Aber hat hier dir eine oder andere schon mal darüber nachgedacht, dass die Kinder somit weiter stopfen, ob die noch Hunger haben oder nicht, ob es schmeckt oder nicht, nur um den Nachtisch essen zu dürfen? Weil sie damit er regelrecht erpresst werden?
Ein solches Essverhalten gewöhnt mal sich dann leider sehr schnell an.
Und irgendwann fragt man sich dann, warum das Kind im Erwachsenenalter übergewichtig, machtsüchtig oder ähnliches ist...
Zum Nachtisch: keinen Nachtisch zu bekommen an sich finde ich nicht schlimm, sowas gibt es hier eh sehr selten. Aber hat hier dir eine oder andere schon mal darüber nachgedacht, dass die Kinder somit weiter stopfen, ob die noch Hunger haben oder nicht, ob es schmeckt oder nicht, nur um den Nachtisch essen zu dürfen? Weil sie damit er regelrecht erpresst werden?
Ein solches Essverhalten gewöhnt mal sich dann leider sehr schnell an.
31.03.2016 08:23
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von sternchen0284:
Zitat von MiramitLionel:tja jeden das seine. Uns passt es sowie es is und würden es auch nicht anders machen. Es geht super so.
Zitat von Obsidian:
...
ich finde das mit der Nachspeise eher fragwürdig irgendwie. Dieses "wenn du das nicht isst gibt es keine nachspeise" finde ich grausam. Gibt es hier so gar nicht und süßes wird nicht abhängig gemacht vom essverhalten. Ich hab hier ein Kind das bis auf Fleisch relativ viel isst aber ich richte mich sehr gern nach ihm wenn ich weiß etwas schmeckt ihm nicht dann bekommt er eben was anderes
Ich weis zwar nicht was einige da haben wenns keinen Nachtisch gibt aber bitte is nicht meine Sache. Macht jeder anders und bei uns is es eben so und das is für uns richtig so.
es geht nicht um den Nachtisch sondern den Druck"wenn du nicht isst, bekommst du keinen Nachtisch"
wie mami eule schon sagt essen soll doch Freude vermitteln. Für mich wäre das zu stressig Druck aufzubauen beim essen. Wir genießen das essen zusammen. Reden und haben Spaß.
Aber wie du ja sagst jedem das seine.
ich sehe mein Kind als genauso gleichwertig an wie mich und meinen freund. Er hat genauso Mitspracherecht wie jeder hier und wenn er etwas nicht mag isst er was anderes. Seine wünsche werden genauso respektiert wie uunsere
Das sehe ich auch so! Warum soll mein Kind auf Biegen und Brechen essen, was er, auch nach Probieren, nicht mag, oder wenn er gerade keinen Hunger hat und wir dürfen ablehnen, weil wir erwachsen sind!
Bei noch nie gegessenen Gerichten bin ich jedoch trotzdem der Meinung, es hat nichts mit Druck zu tun, wenn man EINEN Gabelpiekser voll probieren soll! Er darf ja trotzdem dann sagen, wenn er es nicht essen möchte und braucht es dann auch nicht!
31.03.2016 08:53
Zitat von Märzi:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von sternchen0284:
Zitat von MiramitLionel:tja jeden das seine. Uns passt es sowie es is und würden es auch nicht anders machen. Es geht super so.
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Ich weis zwar nicht was einige da haben wenns keinen Nachtisch gibt aber bitte is nicht meine Sache. Macht jeder anders und bei uns is es eben so und das is für uns richtig so.
es geht nicht um den Nachtisch sondern den Druck"wenn du nicht isst, bekommst du keinen Nachtisch"
wie mami eule schon sagt essen soll doch Freude vermitteln. Für mich wäre das zu stressig Druck aufzubauen beim essen. Wir genießen das essen zusammen. Reden und haben Spaß.
Aber wie du ja sagst jedem das seine.
ich sehe mein Kind als genauso gleichwertig an wie mich und meinen freund. Er hat genauso Mitspracherecht wie jeder hier und wenn er etwas nicht mag isst er was anderes. Seine wünsche werden genauso respektiert wie uunsere
Das sehe ich auch so! Warum soll mein Kind auf Biegen und Brechen essen, was er, auch nach Probieren, nicht mag, oder wenn er gerade keinen Hunger hat und wir dürfen ablehnen, weil wir erwachsen sind!
Bei noch nie gegessenen Gerichten bin ich jedoch trotzdem der Meinung, es hat nichts mit Druck zu tun, wenn man EINEN Gabelpiekser voll probieren soll! Er darf ja trotzdem dann sagen, wenn er es nicht essen möchte und braucht es dann auch nicht!
Ich hatte sehr gegenteilige Eltern... Meine Mutter zwang mich zum Essen. Ich musste sitzen bleiben, bis der Spinat weg war (deswegen mag ich den bis heute nicht) und mein Vater hat mich dann ohne Wissen meiner Mutter vollgestopft mit Süßem. Immer was mitgebracht, wenn er einkaufen war und ich hab das dann in meinem Zimmer gegessen. Beide Ansätze waren so falsch, dass ich eine Essstörung entwickelt habe, die ich größtenteils überwunden habe, aber ganz kommt man da leider nie mehr raus.
Bei der Mutter meines Freundes gibt es bald Zunge zu essen. Sie hat mich gefragt ob ich mitessen will, aber ne, davor ekel ich mich so dermaßen... Wenn ich mir überlege, man würde mich dazu drängen das zu essen oder mein Freund mich irgendwie erpressen "wenn du das nicht isst, dann..." Ne, sowas will ich auch meinem Sohn niemals antun. Wenn er was Süßes will, fragt er. Er isst sehr gerne Obst und Gemüse, trinkt viel Wasser, schon von kleinauf gab es das einfach mehr als Schokolade. Und bis jetzt hält sich alles im Rahmen
31.03.2016 08:57
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Märzi:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von sternchen0284:
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es geht nicht um den Nachtisch sondern den Druck"wenn du nicht isst, bekommst du keinen Nachtisch"
wie mami eule schon sagt essen soll doch Freude vermitteln. Für mich wäre das zu stressig Druck aufzubauen beim essen. Wir genießen das essen zusammen. Reden und haben Spaß.
Aber wie du ja sagst jedem das seine.
ich sehe mein Kind als genauso gleichwertig an wie mich und meinen freund. Er hat genauso Mitspracherecht wie jeder hier und wenn er etwas nicht mag isst er was anderes. Seine wünsche werden genauso respektiert wie uunsere
Das sehe ich auch so! Warum soll mein Kind auf Biegen und Brechen essen, was er, auch nach Probieren, nicht mag, oder wenn er gerade keinen Hunger hat und wir dürfen ablehnen, weil wir erwachsen sind!
Bei noch nie gegessenen Gerichten bin ich jedoch trotzdem der Meinung, es hat nichts mit Druck zu tun, wenn man EINEN Gabelpiekser voll probieren soll! Er darf ja trotzdem dann sagen, wenn er es nicht essen möchte und braucht es dann auch nicht!
Ich hatte sehr gegenteilige Eltern... Meine Mutter zwang mich zum Essen. Ich musste sitzen bleiben, bis der Spinat weg war (deswegen mag ich den bis heute nicht) und mein Vater hat mich dann ohne Wissen meiner Mutter vollgestopft mit Süßem. Immer was mitgebracht, wenn er einkaufen war und ich hab das dann in meinem Zimmer gegessen. Beide Ansätze waren so falsch, dass ich eine Essstörung entwickelt habe, die ich größtenteils überwunden habe, aber ganz kommt man da leider nie mehr raus.
Bei der Mutter meines Freundes gibt es bald Zunge zu essen. Sie hat mich gefragt ob ich mitessen will, aber ne, davor ekel ich mich so dermaßen... Wenn ich mir überlege, man würde mich dazu drängen das zu essen oder mein Freund mich irgendwie erpressen "wenn du das nicht isst, dann..." Ne, sowas will ich auch meinem Sohn niemals antun. Wenn er was Süßes will, fragt er. Er isst sehr gerne Obst und Gemüse, trinkt viel Wasser, schon von kleinauf gab es das einfach mehr als Schokolade. Und bis jetzt hält sich alles im Rahmen
Ich spreche hier von Kartoffel-/Nudelgerichten oder Gemüse!
31.03.2016 09:00
Zitat von Märzi:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Märzi:
Zitat von MiramitLionel:
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Das sehe ich auch so! Warum soll mein Kind auf Biegen und Brechen essen, was er, auch nach Probieren, nicht mag, oder wenn er gerade keinen Hunger hat und wir dürfen ablehnen, weil wir erwachsen sind!
Bei noch nie gegessenen Gerichten bin ich jedoch trotzdem der Meinung, es hat nichts mit Druck zu tun, wenn man EINEN Gabelpiekser voll probieren soll! Er darf ja trotzdem dann sagen, wenn er es nicht essen möchte und braucht es dann auch nicht!
Ich hatte sehr gegenteilige Eltern... Meine Mutter zwang mich zum Essen. Ich musste sitzen bleiben, bis der Spinat weg war (deswegen mag ich den bis heute nicht) und mein Vater hat mich dann ohne Wissen meiner Mutter vollgestopft mit Süßem. Immer was mitgebracht, wenn er einkaufen war und ich hab das dann in meinem Zimmer gegessen. Beide Ansätze waren so falsch, dass ich eine Essstörung entwickelt habe, die ich größtenteils überwunden habe, aber ganz kommt man da leider nie mehr raus.
Bei der Mutter meines Freundes gibt es bald Zunge zu essen. Sie hat mich gefragt ob ich mitessen will, aber ne, davor ekel ich mich so dermaßen... Wenn ich mir überlege, man würde mich dazu drängen das zu essen oder mein Freund mich irgendwie erpressen "wenn du das nicht isst, dann..." Ne, sowas will ich auch meinem Sohn niemals antun. Wenn er was Süßes will, fragt er. Er isst sehr gerne Obst und Gemüse, trinkt viel Wasser, schon von kleinauf gab es das einfach mehr als Schokolade. Und bis jetzt hält sich alles im Rahmen
Ich spreche hier von Kartoffel-/Nudelgerichten oder Gemüse!![]()
Ja gut das isst meiner automatisch
Er liebt Nudeln. Nur bei Fleisch hört der Spaß auf, da probiert er aber nie rum. Sobald er fragt was ist das und ich sage "Fleisch" ist bei ihm Schluss mit lustig
. Aber gut, wir essen wenig Fleisch und das ist ja auch kein Problem.
31.03.2016 09:05
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Märzi:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Märzi:
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Ich hatte sehr gegenteilige Eltern... Meine Mutter zwang mich zum Essen. Ich musste sitzen bleiben, bis der Spinat weg war (deswegen mag ich den bis heute nicht) und mein Vater hat mich dann ohne Wissen meiner Mutter vollgestopft mit Süßem. Immer was mitgebracht, wenn er einkaufen war und ich hab das dann in meinem Zimmer gegessen. Beide Ansätze waren so falsch, dass ich eine Essstörung entwickelt habe, die ich größtenteils überwunden habe, aber ganz kommt man da leider nie mehr raus.
Bei der Mutter meines Freundes gibt es bald Zunge zu essen. Sie hat mich gefragt ob ich mitessen will, aber ne, davor ekel ich mich so dermaßen... Wenn ich mir überlege, man würde mich dazu drängen das zu essen oder mein Freund mich irgendwie erpressen "wenn du das nicht isst, dann..." Ne, sowas will ich auch meinem Sohn niemals antun. Wenn er was Süßes will, fragt er. Er isst sehr gerne Obst und Gemüse, trinkt viel Wasser, schon von kleinauf gab es das einfach mehr als Schokolade. Und bis jetzt hält sich alles im Rahmen
Ich spreche hier von Kartoffel-/Nudelgerichten oder Gemüse!![]()
Ja gut das isst meiner automatischEr liebt Nudeln. Nur bei Fleisch hört der Spaß auf, da probiert er aber nie rum. Sobald er fragt was ist das und ich sage "Fleisch" ist bei ihm Schluss mit lustig
. Aber gut, wir essen wenig Fleisch und das ist ja auch kein Problem.
Da er ja aber anscheinend grundsätzlich kein Fleisch mag, finde ich das auch okay! Aber grundsätzlich immer zu sagen 'Nö, mag ich nicht!', obwohl es noch nie gegessen wurde, finde ich auch nicht förderlich!
Ich finde es manchmal schwierig zu sagen, wo generell die Schwelle bei etwas ist, zu sagen, das Kind darf alles völlig selbst entscheiden! Wir lassen unserem Sohn wirklich viel Entscheidungsfreiheit, aber an gewisse Dinge muss er sich auch halten! Bei manchen ist es mir zu krass, wie es da gehandhabt wird! Aber, da hat ja jeder eine eigene Auffassung, zum Glück und ist hier völlig OT!
31.03.2016 09:10
Zitat von Märzi:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Märzi:
Zitat von MiramitLionel:
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Ich spreche hier von Kartoffel-/Nudelgerichten oder Gemüse!![]()
Ja gut das isst meiner automatischEr liebt Nudeln. Nur bei Fleisch hört der Spaß auf, da probiert er aber nie rum. Sobald er fragt was ist das und ich sage "Fleisch" ist bei ihm Schluss mit lustig
. Aber gut, wir essen wenig Fleisch und das ist ja auch kein Problem.
Da er ja aber anscheinend grundsätzlich kein Fleisch mag, finde ich das auch okay! Aber grundsätzlich immer zu sagen 'Nö, mag ich nicht!', obwohl es noch nie gegessen wurde, finde ich auch nicht förderlich!
Ich finde es manchmal schwierig zu sagen, wo generell die Schwelle bei etwas ist, zu sagen, das Kind darf alles völlig selbst entscheiden! Wir lassen unserem Sohn wirklich viel Entscheidungsfreiheit, aber an gewisse Dinge muss er sich auch halten! Bei manchen ist es mir zu krass, wie es da gehandhabt wird! Aber, da hat ja jeder eine eigene Auffassung, zum Glück und ist hier völlig OT!![]()
Es gibt halt einfach unterschiedliche Kinder, deswegen muss man auch unterschiedlich handeln. Würde Lionel nun einen Essensvorschlag machen, das Zeug steht auf dem Tisch und auf einmal sagt er "nö will ich doch nicht", dann würde ich auch nicht mehr sagen "ok, ich koche dir natürlich direkt was anderes". Da ist es dann bei uns auch so, es wird das gegessen, ansonsten kann er sich ein Brot machen, oder eben Obst und Gemüse essen und dann wird zur nächsten Mahlzeit gewartet. Aber wenn ich z.B. Schinkennudeln mache, mache ich einfach seine Seite ohne Schinken (ich mach die immer im Ofen), oder lasse halt bei der Kartoffelsuppe den Speck bei ihm weg
Das ist dann immer recht einfach eigentlich. Aber Kinder mit einbinden, finde ich ganz wichtig. Respektieren, wenn sie sagen "das mag ich nicht" und ihnen anbieten, sie dürfen mitenscheiden was es zu essen gibt. Aber Lionel isst halt auch gern mal Kartoffelsuppe und Gemüse etc, da ist nicht so viel mit Junkfood
31.03.2016 09:29
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Märzi:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Märzi:
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Ja gut das isst meiner automatischEr liebt Nudeln. Nur bei Fleisch hört der Spaß auf, da probiert er aber nie rum. Sobald er fragt was ist das und ich sage "Fleisch" ist bei ihm Schluss mit lustig
. Aber gut, wir essen wenig Fleisch und das ist ja auch kein Problem.
Da er ja aber anscheinend grundsätzlich kein Fleisch mag, finde ich das auch okay! Aber grundsätzlich immer zu sagen 'Nö, mag ich nicht!', obwohl es noch nie gegessen wurde, finde ich auch nicht förderlich!
Ich finde es manchmal schwierig zu sagen, wo generell die Schwelle bei etwas ist, zu sagen, das Kind darf alles völlig selbst entscheiden! Wir lassen unserem Sohn wirklich viel Entscheidungsfreiheit, aber an gewisse Dinge muss er sich auch halten! Bei manchen ist es mir zu krass, wie es da gehandhabt wird! Aber, da hat ja jeder eine eigene Auffassung, zum Glück und ist hier völlig OT!![]()
Es gibt halt einfach unterschiedliche Kinder, deswegen muss man auch unterschiedlich handeln. Würde Lionel nun einen Essensvorschlag machen, das Zeug steht auf dem Tisch und auf einmal sagt er "nö will ich doch nicht", dann würde ich auch nicht mehr sagen "ok, ich koche dir natürlich direkt was anderes". Da ist es dann bei uns auch so, es wird das gegessen, ansonsten kann er sich ein Brot machen, oder eben Obst und Gemüse essen und dann wird zur nächsten Mahlzeit gewartet. Aber wenn ich z.B. Schinkennudeln mache, mache ich einfach seine Seite ohne Schinken (ich mach die immer im Ofen), oder lasse halt bei der Kartoffelsuppe den Speck bei ihm wegDas ist dann immer recht einfach eigentlich. Aber Kinder mit einbinden, finde ich ganz wichtig. Respektieren, wenn sie sagen "das mag ich nicht" und ihnen anbieten, sie dürfen mitenscheiden was es zu essen gibt. Aber Lionel isst halt auch gern mal Kartoffelsuppe und Gemüse etc, da ist nicht so viel mit Junkfood
![]()
War auch eigentlich nicht aufs Essen bezogen, deshalb schrieb ich ja, ist OT!
Bei Dingen, von denen ich weiß, dass mein Sohn sie eben nicht mag, z.B. Speck, gebe ich ihm auch nicht mit auf den Teller!
Mein Sohn ist auch gerne Suppen, Gemüse etc., hat aber bei neuen Gerichten die Angewohnheit zu sagen 'Bah, das mag ich nicht!'! Das darf er gerne sagen, wenn er es dann einmal probiert hat aber eben nicht pauschal!
Ich schrieb ja, er muss nichts essen, was er nicht mag, das kann man aber nicht wissen, bevor man es nicht zumindest einmal probiert hat!
31.03.2016 09:30
Zitat von Mel-Ann:
Ich habe übrigens neulich mal eine interessante Theorie gelesen, die diese schlechten Essphasen bei Kindern auf natürliche Gegebenheiten zurückführt. Demnach sind Babys und Kleinstkinder noch verhältnismäßig offen gegenüber Essen - sie probieren, was Mama ihnen gibt. (Klar gibt es auch da schon mäkelige Kinder, charaktermäßige Unterschiede vorbehalten, aber tendenziell.)
Werden die Kinder dann mobil und selbstständiger und lösen sich von der Mutter, sprich zwischen 2 und 3 ca., dann werden sie auf einmal total mäkelig mit dem Essen, wollen nichts neues probieren und essen am liebsten immer wieder den selben ollen Kram. Laut dieser Theorie sorgt das dafür, dass die Kinder, sobald sie sich von Mama lösen, nicht einfach irgendwelches Zeugs futtern, das giftig oder sonstwie schlecht für sie ist - sie nehmen also nur die wenige Nahrung zu sich, die sie ganz, ganz einwandfrei identifizieren können. (trockene Nudeln, Brot...)
Erst wenn die Kinder die geistige Reife und Erfahrung haben, um eigenständig gefährliche und ungefährliche Dinge zum Essen zu unterscheiden, also so ca. mit 10 aufwärts, werden sie wieder offener und probierfreudiger, da die Gefahr, dass sie sich in Mamas Abwesenheit mit Mist vergiften, jetzt nur noch gering ist.
Keine Ahnung, ob das stimmt. Ich meine, was ist mit den Kids, die Spülmaschinentabs essen und so Krams? Gibt es nicht auch Erwachsene, die nur trockene Nudeln essen oder so?![]()
Aber interessant fand ich die Theorie allemal. Würde ja auf viele hier zutreffen, oder?
Kenne ich auch so.
31.03.2016 09:33
Zitat von Märzi:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Märzi:
Zitat von MiramitLionel:
...
Da er ja aber anscheinend grundsätzlich kein Fleisch mag, finde ich das auch okay! Aber grundsätzlich immer zu sagen 'Nö, mag ich nicht!', obwohl es noch nie gegessen wurde, finde ich auch nicht förderlich!
Ich finde es manchmal schwierig zu sagen, wo generell die Schwelle bei etwas ist, zu sagen, das Kind darf alles völlig selbst entscheiden! Wir lassen unserem Sohn wirklich viel Entscheidungsfreiheit, aber an gewisse Dinge muss er sich auch halten! Bei manchen ist es mir zu krass, wie es da gehandhabt wird! Aber, da hat ja jeder eine eigene Auffassung, zum Glück und ist hier völlig OT!![]()
Es gibt halt einfach unterschiedliche Kinder, deswegen muss man auch unterschiedlich handeln. Würde Lionel nun einen Essensvorschlag machen, das Zeug steht auf dem Tisch und auf einmal sagt er "nö will ich doch nicht", dann würde ich auch nicht mehr sagen "ok, ich koche dir natürlich direkt was anderes". Da ist es dann bei uns auch so, es wird das gegessen, ansonsten kann er sich ein Brot machen, oder eben Obst und Gemüse essen und dann wird zur nächsten Mahlzeit gewartet. Aber wenn ich z.B. Schinkennudeln mache, mache ich einfach seine Seite ohne Schinken (ich mach die immer im Ofen), oder lasse halt bei der Kartoffelsuppe den Speck bei ihm wegDas ist dann immer recht einfach eigentlich. Aber Kinder mit einbinden, finde ich ganz wichtig. Respektieren, wenn sie sagen "das mag ich nicht" und ihnen anbieten, sie dürfen mitenscheiden was es zu essen gibt. Aber Lionel isst halt auch gern mal Kartoffelsuppe und Gemüse etc, da ist nicht so viel mit Junkfood
![]()
War auch eigentlich nicht aufs Essen bezogen, deshalb schrieb ich ja, ist OT!![]()
Bei Dingen, von denen ich weiß, dass mein Sohn sie eben nicht mag, z.B. Speck, gebe ich ihm auch nicht mit auf den Teller!
Mein Sohn ist auch gerne Suppen, Gemüse etc., hat aber bei neuen Gerichten die Angewohnheit zu sagen 'Bah, das mag ich nicht!'! Das darf er gerne sagen, wenn er es dann einmal probiert hat aber eben nicht pauschal!
Ich schrieb ja, er muss nichts essen, was er nicht mag, das kann man aber nicht wissen, bevor man es nicht zumindest einmal probiert hat!![]()
Ich denke es kommt auch drauf an, wie ein Kind reagiert. Wenn dein Sohn quasi vor jedem Essen meckert und dann nach dem probieren doch isst, ist es etwas anderes, als würde ich von der Eule verlangen, die Soße zu probieren - das ist hier der Anlass für ein Riesendrama. Sie sitzt dann echt da und heult Rotz und Wasser, weil sie absolut keine Soße essen will. Naja, dann halt nicht.
31.03.2016 09:37
Zitat von LIttleOne13:
Zitat von Märzi:
Zitat von MiramitLionel:
Zitat von Märzi:
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Es gibt halt einfach unterschiedliche Kinder, deswegen muss man auch unterschiedlich handeln. Würde Lionel nun einen Essensvorschlag machen, das Zeug steht auf dem Tisch und auf einmal sagt er "nö will ich doch nicht", dann würde ich auch nicht mehr sagen "ok, ich koche dir natürlich direkt was anderes". Da ist es dann bei uns auch so, es wird das gegessen, ansonsten kann er sich ein Brot machen, oder eben Obst und Gemüse essen und dann wird zur nächsten Mahlzeit gewartet. Aber wenn ich z.B. Schinkennudeln mache, mache ich einfach seine Seite ohne Schinken (ich mach die immer im Ofen), oder lasse halt bei der Kartoffelsuppe den Speck bei ihm wegDas ist dann immer recht einfach eigentlich. Aber Kinder mit einbinden, finde ich ganz wichtig. Respektieren, wenn sie sagen "das mag ich nicht" und ihnen anbieten, sie dürfen mitenscheiden was es zu essen gibt. Aber Lionel isst halt auch gern mal Kartoffelsuppe und Gemüse etc, da ist nicht so viel mit Junkfood
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War auch eigentlich nicht aufs Essen bezogen, deshalb schrieb ich ja, ist OT!![]()
Bei Dingen, von denen ich weiß, dass mein Sohn sie eben nicht mag, z.B. Speck, gebe ich ihm auch nicht mit auf den Teller!
Mein Sohn ist auch gerne Suppen, Gemüse etc., hat aber bei neuen Gerichten die Angewohnheit zu sagen 'Bah, das mag ich nicht!'! Das darf er gerne sagen, wenn er es dann einmal probiert hat aber eben nicht pauschal!
Ich schrieb ja, er muss nichts essen, was er nicht mag, das kann man aber nicht wissen, bevor man es nicht zumindest einmal probiert hat!![]()
Ich denke es kommt auch drauf an, wie ein Kind reagiert. Wenn dein Sohn quasi vor jedem Essen meckert und dann nach dem probieren doch isst, ist es etwas anderes, als würde ich von der Eule verlangen, die Soße zu probieren - das ist hier der Anlass für ein Riesendrama. Sie sitzt dann echt da und heult Rotz und Wasser, weil sie absolut keine Soße essen will. Naja, dann halt nicht.![]()
Da hast du total Recht! Wenn mein Sohn keine Sauce möchte, dann darf er sein Essen gerne 'trocken' essen, keine Frage! Das ist für mich auch was Anderes!
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