Zu Krampfanfällen neigendes Kind in den Kindergarten?
06.01.2016 19:33
Guten Abend, ihr Lieben!
Ich habe längere Zeit überlegt, ob ich diesen thread eröffnen soll oder nicht, weil ich weiß, dass ich schlussendlich selbst entscheiden muss, was passieren wird, aber dennoch, würde ich gerne verschiedene Meinungen zu Folgendem hören und bedanke mich im Vorfeld, für eure ehrlichen Worte!
Es geht um meinen Sohn (3,5 Jahre alt).
Er hatte vor einem halben Jahr seinen ersten Krampfanfall, was sich darin zeigte, dass er, nachdem er gerade eingeschlafen war, erbrach und im Anschluss daran begann zu krampfen und bewusstlos war.
Ein zweiter Anfall dieser Art folgte sechs Wochen später.
Beim ersten Anfall waren wir über Nacht im Krankenhaus, den zweiten haben wir zu Hause überstanden.
Nun hatte er in der Woche vor Weihnachten einen weiteren Krampfanfall, der nicht aus dem Schlaf heraus kam, bei dem er aber auch erbrach und bewusstlos wurde und im Verlauf des Anfalls blau anlief, dunkelblaue Lippen bekam und aufhörte zu atmen.
Er bekam sein Notfallmedikament und es ging mit Notarzt und RTW ins Krankenhaus, wo wir über Nacht blieben.
Mein Sohn besucht den Regelkindergarten bei uns im Ort.
Über die beiden ersten Anfälle sind die Erzieher dort informiert und auch sein Notfallmedikament liegt dort bereit.
Morgen habe ich ein Gespräch mit der Kiga- Leitung, die zwar weiß, dass es einen dritten Anfall gab, aber nicht wie "schwer" dieser war.
Ich selber arbeite als Erzieherin, allerdings brauche ich von meinem Arbeitsplatz bis zum Kiga meines Sohnes ca. 30 Minuten, da ich eine Fähre nutzen muss. Wenn also im Kiga ein Anfall auftreten sollte, kann ich nicht wirklich schnell vor Ort sein...
Zudem hat der KiA geäußert, dass mein Sohn möglichst nicht mehr im Kiga schlafen soll (mittags), weil die Anfälle eben zwei Mal aus dem Schlaf heraus kamen und der letzte aus einer Ruhephase heraus.
Meine Arbeitszeiten sind aber so, dass ich ihn erst um 14:00 Uhr abholen kann und ganz ohne Schlaf kommt er nicht aus- er schafft es zwar, ist dann aber sehr müde und auch das begünstigt einen Krampfanfall...
Meine Chefin hat mir nun angeboten, das er mit zu mir in den Kiga kommen kann...
Jetzt aber zu meiner eigentlichen Frage:
Würdet ihr euer Kind guten Gewissens weiter in diesen Kindergarten geben oder würdet ihr euer Kind mit zu euch nehmen?
Ich will ihm seine Freunde und sein gewohntes Umfeld nicht nehmen...
Er wird mit diesen Kindern zur Schule gehen und der Einstieg dort ist sicher einfacher, mit Kindern, die man gut kennt...
Es ist nicht klar, woher diese Krampfanfälle kommen- das MRT war unauffällig und das letzte EEG (einen Tag nach dem Anfall) auch- in dem EEG kurz vor dem Krampfanfall waren ein paar Spitzen zu sehen...
Daher ist auch nicht klar, ob er überhaupt noch einen Anfall dieser Art haben wird, aber es kann auch nicht ausgeschlossen werden...
Ich habe einfach große Angst davor, dass er im Kindergaten einen Anfall bekommt und ich nicht schnell bei ihm sein und ihm helfen kann und davor, dass die Erzieher dort mit der Situation einfach völlig überfordert sind...
(Was jetzt die Erzieher dort nicht als unfähig darstellen soll! Ich weiß auch nicht, wie ich bei einem "fremden" Kind handeln bzw reagieren könnte und würde. Es ist ja doch ein Unterschied, ob es um mein Kind geht oder um ein mir anvertrautes Kind...)
Danke, für´s Lesen! Ich würde mich, wie gesagt, über eure Meinungen freuen! Als Mama ist man ja doch manchmal für die naheliegendsten Dinge "betriebsblind"....
Ich habe längere Zeit überlegt, ob ich diesen thread eröffnen soll oder nicht, weil ich weiß, dass ich schlussendlich selbst entscheiden muss, was passieren wird, aber dennoch, würde ich gerne verschiedene Meinungen zu Folgendem hören und bedanke mich im Vorfeld, für eure ehrlichen Worte!
Es geht um meinen Sohn (3,5 Jahre alt).
Er hatte vor einem halben Jahr seinen ersten Krampfanfall, was sich darin zeigte, dass er, nachdem er gerade eingeschlafen war, erbrach und im Anschluss daran begann zu krampfen und bewusstlos war.
Ein zweiter Anfall dieser Art folgte sechs Wochen später.
Beim ersten Anfall waren wir über Nacht im Krankenhaus, den zweiten haben wir zu Hause überstanden.
Nun hatte er in der Woche vor Weihnachten einen weiteren Krampfanfall, der nicht aus dem Schlaf heraus kam, bei dem er aber auch erbrach und bewusstlos wurde und im Verlauf des Anfalls blau anlief, dunkelblaue Lippen bekam und aufhörte zu atmen.
Er bekam sein Notfallmedikament und es ging mit Notarzt und RTW ins Krankenhaus, wo wir über Nacht blieben.
Mein Sohn besucht den Regelkindergarten bei uns im Ort.
Über die beiden ersten Anfälle sind die Erzieher dort informiert und auch sein Notfallmedikament liegt dort bereit.
Morgen habe ich ein Gespräch mit der Kiga- Leitung, die zwar weiß, dass es einen dritten Anfall gab, aber nicht wie "schwer" dieser war.
Ich selber arbeite als Erzieherin, allerdings brauche ich von meinem Arbeitsplatz bis zum Kiga meines Sohnes ca. 30 Minuten, da ich eine Fähre nutzen muss. Wenn also im Kiga ein Anfall auftreten sollte, kann ich nicht wirklich schnell vor Ort sein...
Zudem hat der KiA geäußert, dass mein Sohn möglichst nicht mehr im Kiga schlafen soll (mittags), weil die Anfälle eben zwei Mal aus dem Schlaf heraus kamen und der letzte aus einer Ruhephase heraus.
Meine Arbeitszeiten sind aber so, dass ich ihn erst um 14:00 Uhr abholen kann und ganz ohne Schlaf kommt er nicht aus- er schafft es zwar, ist dann aber sehr müde und auch das begünstigt einen Krampfanfall...
Meine Chefin hat mir nun angeboten, das er mit zu mir in den Kiga kommen kann...
Jetzt aber zu meiner eigentlichen Frage:
Würdet ihr euer Kind guten Gewissens weiter in diesen Kindergarten geben oder würdet ihr euer Kind mit zu euch nehmen?
Ich will ihm seine Freunde und sein gewohntes Umfeld nicht nehmen...
Er wird mit diesen Kindern zur Schule gehen und der Einstieg dort ist sicher einfacher, mit Kindern, die man gut kennt...
Es ist nicht klar, woher diese Krampfanfälle kommen- das MRT war unauffällig und das letzte EEG (einen Tag nach dem Anfall) auch- in dem EEG kurz vor dem Krampfanfall waren ein paar Spitzen zu sehen...
Daher ist auch nicht klar, ob er überhaupt noch einen Anfall dieser Art haben wird, aber es kann auch nicht ausgeschlossen werden...
Ich habe einfach große Angst davor, dass er im Kindergaten einen Anfall bekommt und ich nicht schnell bei ihm sein und ihm helfen kann und davor, dass die Erzieher dort mit der Situation einfach völlig überfordert sind...
(Was jetzt die Erzieher dort nicht als unfähig darstellen soll! Ich weiß auch nicht, wie ich bei einem "fremden" Kind handeln bzw reagieren könnte und würde. Es ist ja doch ein Unterschied, ob es um mein Kind geht oder um ein mir anvertrautes Kind...)
Danke, für´s Lesen! Ich würde mich, wie gesagt, über eure Meinungen freuen! Als Mama ist man ja doch manchmal für die naheliegendsten Dinge "betriebsblind"....
06.01.2016 19:40
was sagt denn der arzt? wie wahrscheinlich ist ein anfall?
mh - ist eine schwere entscheidung.
einerseits finde ich es nicht gut ihn aus seinem freundeskreis zu reißen, besonders wenn er mit diesen kids zur schule gehen wird (auch wenn das noch etwas dauert). auch finde ich es persönlich nicht so gut, wenn die eigenen kids im gleichen kiga sind - da fehlt dann doch öfters mal der professionelle abstand (von dir, aber auch den anderen erziehern. er ist dann nicht kind x, sondern immer dein sohn)
andererseits kann ich die bedenken des kigas auch verstehen. so ein anfall ist ja leider nicht ganz so harmlos und erschreckend anzusehen.
auch kann ich deinen wunsch nach vollziehen bei ihm sein zu wollen, wenn etwas passiert.
gäbe es die möglichkeit die erzieher im jetztigen kiga zu schulen, damit sie wissen wie sie im fall eines anfalls reagieren müssten? vielleicht wäre dies ein kompromiss den man eingehen könnte
mh - ist eine schwere entscheidung.
einerseits finde ich es nicht gut ihn aus seinem freundeskreis zu reißen, besonders wenn er mit diesen kids zur schule gehen wird (auch wenn das noch etwas dauert). auch finde ich es persönlich nicht so gut, wenn die eigenen kids im gleichen kiga sind - da fehlt dann doch öfters mal der professionelle abstand (von dir, aber auch den anderen erziehern. er ist dann nicht kind x, sondern immer dein sohn)
andererseits kann ich die bedenken des kigas auch verstehen. so ein anfall ist ja leider nicht ganz so harmlos und erschreckend anzusehen.
auch kann ich deinen wunsch nach vollziehen bei ihm sein zu wollen, wenn etwas passiert.
gäbe es die möglichkeit die erzieher im jetztigen kiga zu schulen, damit sie wissen wie sie im fall eines anfalls reagieren müssten? vielleicht wäre dies ein kompromiss den man eingehen könnte
06.01.2016 19:46
Erstmal tut es mir sehr leid was ihr als Familie und auch dein Sohn durchstehen musstet bisher. Das ist echt nicht ohne. Ich kenne es von meiner großen die zweimal in ihrem jungen Leben blau angelaufen ist und aufhörte zu atmen. In solchen Situationen ruhig zu bleiben verlangt einem da alles ab und ich habe es nie geschafft das man einfach ohnmächtig und machtlos ist.
So nun zu deinen Fragen, da gehe ich ohne lange Texte drauf ein
- nein ich würde ihn nicht zu dir in Kiga nehmen und wechseln wenn er Freunde hat und du zufrieden bist. Ich selber bin auch Erzieherin und hätte jetzt einige Monate meine in meinem Kindi und es ist gescheitert.
- ich würde mit dem gesamten Team einmal bei den meistens wöchentlichen teambesprwchunfen das Verhalten im Notfall und was zu tun ist durchsprechen und auch als kurzer Merkzettel am Medikament oder Schlafraum anbringen. Denn wenn es kommt kann es sein man vergisst was
-ich würde seine Schlafenszeit verkürzen über Mittag dort. Er ist ja schon 3,5. da finde ich kann er auch nur zB 30-45 min schlafen. So wäre er ausgeruht bzw hatte Pause aber kommt evtl nicht so in den Tiefschlaf. Es soll ja nur ein nickerchen sein.
- zudem muss ja immer eine Person Schlafsäcke halten. Ich würde das Bett bzw Matratze oder was auch immer deines Sohnes direkt neben den Platz der wachenden stellen sodass er gut sichtbar und hörbar ist.
Hoffe ich konnte helfen.
So nun zu deinen Fragen, da gehe ich ohne lange Texte drauf ein
- nein ich würde ihn nicht zu dir in Kiga nehmen und wechseln wenn er Freunde hat und du zufrieden bist. Ich selber bin auch Erzieherin und hätte jetzt einige Monate meine in meinem Kindi und es ist gescheitert.
- ich würde mit dem gesamten Team einmal bei den meistens wöchentlichen teambesprwchunfen das Verhalten im Notfall und was zu tun ist durchsprechen und auch als kurzer Merkzettel am Medikament oder Schlafraum anbringen. Denn wenn es kommt kann es sein man vergisst was
-ich würde seine Schlafenszeit verkürzen über Mittag dort. Er ist ja schon 3,5. da finde ich kann er auch nur zB 30-45 min schlafen. So wäre er ausgeruht bzw hatte Pause aber kommt evtl nicht so in den Tiefschlaf. Es soll ja nur ein nickerchen sein.
- zudem muss ja immer eine Person Schlafsäcke halten. Ich würde das Bett bzw Matratze oder was auch immer deines Sohnes direkt neben den Platz der wachenden stellen sodass er gut sichtbar und hörbar ist.
Hoffe ich konnte helfen.
06.01.2016 19:48
Zitat von sissyle:
Erstmal tut es mir sehr leid was ihr als Familie und auch dein Sohn durchstehen musstet bisher. Das ist echt nicht ohne. Ich kenne es von meiner großen die zweimal in ihrem jungen Leben blau angelaufen ist und aufhörte zu atmen. In solchen Situationen ruhig zu bleiben verlangt einem da alles ab und ich habe es nie geschafft das man einfach ohnmächtig und machtlos ist.
So nun zu deinen Fragen, da gehe ich ohne lange Texte drauf ein
- nein ich würde ihn nicht zu dir in Kiga nehmen und wechseln wenn er Freunde hat und du zufrieden bist. Ich selber bin auch Erzieherin und hätte jetzt einige Monate meine in meinem Kindi und es ist gescheitert.
- ich würde mit dem gesamten Team einmal bei den meistens wöchentlichen teambesprwchunfen das Verhalten im Notfall und was zu tun ist durchsprechen und auch als kurzer Merkzettel am Medikament oder Schlafraum anbringen. Denn wenn es kommt kann es sein man vergisst was
-ich würde seine Schlafenszeit verkürzen über Mittag dort. Er ist ja schon 3,5. da finde ich kann er auch nur zB 30-45 min schlafen. So wäre er ausgeruht bzw hatte Pause aber kommt evtl nicht so in den Tiefschlaf. Es soll ja nur ein nickerchen sein.
- zudem muss ja immer eine Person Schlafsäcke halten. Ich würde das Bett bzw Matratze oder was auch immer deines Sohnes direkt neben den Platz der wachenden stellen sodass er gut sichtbar und hörbar ist.
Hoffe ich konnte helfen.
Kann mich hier nur anschließen
06.01.2016 19:48
Zitat von shelyra:
was sagt denn der arzt? wie wahrscheinlich ist ein anfall?
mh - ist eine schwere entscheidung.
einerseits finde ich es nicht gut ihn aus seinem freundeskreis zu reißen, besonders wenn er mit diesen kids zur schule gehen wird (auch wenn das noch etwas dauert). auch finde ich es persönlich nicht so gut, wenn die eigenen kids im gleichen kiga sind - da fehlt dann doch öfters mal der professionelle abstand (von dir, aber auch den anderen erziehern. er ist dann nicht kind x, sondern immer dein sohn)
andererseits kann ich die bedenken des kigas auch verstehen. so ein anfall ist ja leider nicht ganz so harmlos und erschreckend anzusehen.
auch kann ich deinen wunsch nach vollziehen bei ihm sein zu wollen, wenn etwas passiert.
gäbe es die möglichkeit die erzieher im jetztigen kiga zu schulen, damit sie wissen wie sie im fall eines anfalls reagieren müssten? vielleicht wäre dies ein kompromiss den man eingehen könnte![]()
Lieb, dass du antwortest!
Wir arbeiten bei uns im Kiga nach dem offenen Konzept- das heißt, er wäre nicht fest bei mir in der Gruppe, würde sich frei bewegen, weshalb er jetzt nicht immer an meinem Rockzipfel hängen "müsste".
Meine Kollegen haben ihre Kinder auch dort und gehen damit wirklich gut um- trotzdem kann ich deinen Einwandt sehr gut nachvollziehen!
Der Kiga den mein Sohn besucht hat NOCH keine Bedenken geäußert, aber ich möchte natürlich dort ehrlich sein und ich denke, dass die Erzieher dort die Chance haben müssen, zu sagen, ob sie damit klar kommen oder nicht- finde das nicht mehr als fair ihnen gegenüber.
Es ist leider nicht klar, welche Ursache die Krampfanfälle hatten und daher kann auch nicht gesagt werden wann und ob überhaupt wieder ein Anfall auftritt.
Die Erzieher dort zu schulen wäre eine gute Idee, leider sind sie dort in dem Kindergarten aber flexibel wie Bahnschienen. Sehr eingefahren in Allem und auch nicht bereit von ihrem vorgegebenen Weg ein Schrittchen abzurücken...
Trotzdem ist der Kiga ansich wirklich gut- wenn man eben ein "Regelkind" hat...
06.01.2016 19:51
Zitat von Krümel714:
Zitat von sissyle:
Erstmal tut es mir sehr leid was ihr als Familie und auch dein Sohn durchstehen musstet bisher. Das ist echt nicht ohne. Ich kenne es von meiner großen die zweimal in ihrem jungen Leben blau angelaufen ist und aufhörte zu atmen. In solchen Situationen ruhig zu bleiben verlangt einem da alles ab und ich habe es nie geschafft das man einfach ohnmächtig und machtlos ist.
So nun zu deinen Fragen, da gehe ich ohne lange Texte drauf ein
- nein ich würde ihn nicht zu dir in Kiga nehmen und wechseln wenn er Freunde hat und du zufrieden bist. Ich selber bin auch Erzieherin und hätte jetzt einige Monate meine in meinem Kindi und es ist gescheitert.
- ich würde mit dem gesamten Team einmal bei den meistens wöchentlichen teambesprwchunfen das Verhalten im Notfall und was zu tun ist durchsprechen und auch als kurzer Merkzettel am Medikament oder Schlafraum anbringen. Denn wenn es kommt kann es sein man vergisst was
-ich würde seine Schlafenszeit verkürzen über Mittag dort. Er ist ja schon 3,5. da finde ich kann er auch nur zB 30-45 min schlafen. So wäre er ausgeruht bzw hatte Pause aber kommt evtl nicht so in den Tiefschlaf. Es soll ja nur ein nickerchen sein.
- zudem muss ja immer eine Person Schlafsäcke halten. Ich würde das Bett bzw Matratze oder was auch immer deines Sohnes direkt neben den Platz der wachenden stellen sodass er gut sichtbar und hörbar ist.
Hoffe ich konnte helfen.
Kann mich hier nur anschließen
Das ist eine meiner Sorgen dort im Kiga- es gibt keine Schlafwache... Es ist niemand bei den Kindern im Raum... Sie können das nicht leisten, heißt es... Sie sitzen nebenan und bereiten vor- aber wenn mein Sohn erbricht, bzw krampft tu er das geräuschlos...
06.01.2016 19:52
Zitat von sissyle:
Erstmal tut es mir sehr leid was ihr als Familie und auch dein Sohn durchstehen musstet bisher. Das ist echt nicht ohne.Zitat:In solchen Situationen ruhig zu bleiben verlangt einem da alles ab und ich habe es nie geschafft das man einfach ohnmächtig und machtlos ist.
Ich kenne es von meiner großen die zweimal in ihrem jungen Leben blau angelaufen ist und aufhörte zu atmen.
So nun zu deinen Fragen, da gehe ich ohne lange Texte drauf ein
- nein ich würde ihn nicht zu dir in Kiga nehmen und wechseln wenn er Freunde hat und du zufrieden bist. Ich selber bin auch Erzieherin und hätte jetzt einige Monate meine in meinem Kindi und es ist gescheitert.
- ich würde mit dem gesamten Team einmal bei den meistens wöchentlichen teambesprwchunfen das Verhalten im Notfall und was zu tun ist durchsprechen und auch als kurzer Merkzettel am Medikament oder Schlafraum anbringen. Denn wenn es kommt kann es sein man vergisst was
-ich würde seine Schlafenszeit verkürzen über Mittag dort. Er ist ja schon 3,5. da finde ich kann er auch nur zB 30-45 min schlafen. So wäre er ausgeruht bzw hatte Pause aber kommt evtl nicht so in den Tiefschlaf. Es soll ja nur ein nickerchen sein.
- zudem muss ja immer eine Person Schlafsäcke halten. Ich würde das Bett bzw Matratze oder was auch immer deines Sohnes direkt neben den Platz der wachenden stellen sodass er gut sichtbar und hörbar ist.
Hoffe ich konnte helfen.
Ohje- tut mir leid für euch, dass ihr das auch erleben musstet!
06.01.2016 19:55
Zitat von feenebeene:
Zitat von shelyra:
was sagt denn der arzt? wie wahrscheinlich ist ein anfall?
mh - ist eine schwere entscheidung.
einerseits finde ich es nicht gut ihn aus seinem freundeskreis zu reißen, besonders wenn er mit diesen kids zur schule gehen wird (auch wenn das noch etwas dauert). auch finde ich es persönlich nicht so gut, wenn die eigenen kids im gleichen kiga sind - da fehlt dann doch öfters mal der professionelle abstand (von dir, aber auch den anderen erziehern. er ist dann nicht kind x, sondern immer dein sohn)
andererseits kann ich die bedenken des kigas auch verstehen. so ein anfall ist ja leider nicht ganz so harmlos und erschreckend anzusehen.
auch kann ich deinen wunsch nach vollziehen bei ihm sein zu wollen, wenn etwas passiert.
gäbe es die möglichkeit die erzieher im jetztigen kiga zu schulen, damit sie wissen wie sie im fall eines anfalls reagieren müssten? vielleicht wäre dies ein kompromiss den man eingehen könnte![]()
Lieb, dass du antwortest!![]()
Wir arbeiten bei uns im Kiga nach dem offenen Konzept- das heißt, er wäre nicht fest bei mir in der Gruppe, würde sich frei bewegen, weshalb er jetzt nicht immer an meinem Rockzipfel hängen "müsste".
Meine Kollegen haben ihre Kinder auch dort und gehen damit wirklich gut um- trotzdem kann ich deinen Einwandt sehr gut nachvollziehen!
Der Kiga den mein Sohn besucht hat NOCH keine Bedenken geäußert, aber ich möchte natürlich dort ehrlich sein und ich denke, dass die Erzieher dort die Chance haben müssen, zu sagen, ob sie damit klar kommen oder nicht- finde das nicht mehr als fair ihnen gegenüber.
Es ist leider nicht klar, welche Ursache die Krampfanfälle hatten und daher kann auch nicht gesagt werden wann und ob überhaupt wieder ein Anfall auftritt.
Die Erzieher dort zu schulen wäre eine gute Idee, leider sind sie dort in dem Kindergarten aber flexibel wie Bahnschienen. Sehr eingefahren in Allem und auch nicht bereit von ihrem vorgegebenen Weg ein Schrittchen abzurücken...
Trotzdem ist der Kiga ansich wirklich gut- wenn man eben ein "Regelkind" hat...
ich kenn es halt von unserem kiga (auch offenes konzept) dass die kids der erzieher doch öfters bei ihnen sind. auch wenn die erzieher drauf achten, klappt das halt nicht immer. und wenn was passiert wollen sie dann doch immer zu mama und lassen sich nur schwer von den anderen beruhigen (eben weil die kdis wissen mama ist da)
braucht denn dein kleiner noch mittagsschlaf?
bei usn im kiga macht kaum einer ü3 noch mittagsschlaf. vielleicht würde dein sohn ja auch ohne auskommen und damit wäre "eine gefahr weniger"
06.01.2016 19:58
[/quote]
Das ist eine meiner Sorgen dort im Kiga- es gibt keine Schlafwache... Es ist niemand bei den Kindern im Raum... Sie können das nicht leisten, heißt es... Sie sitzen nebenan und bereiten vor- aber wenn mein Sohn erbricht, bzw krampft tu er das geräuschlos...
[/quote]
Ganz ehrlich DAS wäre für mich der Grund, ihn sofort dort rauszunehmen.
Das ist eine meiner Sorgen dort im Kiga- es gibt keine Schlafwache... Es ist niemand bei den Kindern im Raum... Sie können das nicht leisten, heißt es... Sie sitzen nebenan und bereiten vor- aber wenn mein Sohn erbricht, bzw krampft tu er das geräuschlos...
[/quote]
Ganz ehrlich DAS wäre für mich der Grund, ihn sofort dort rauszunehmen.
06.01.2016 19:59
Zitat von shelyra:
Zitat von feenebeene:
Zitat von shelyra:
was sagt denn der arzt? wie wahrscheinlich ist ein anfall?
mh - ist eine schwere entscheidung.
einerseits finde ich es nicht gut ihn aus seinem freundeskreis zu reißen, besonders wenn er mit diesen kids zur schule gehen wird (auch wenn das noch etwas dauert). auch finde ich es persönlich nicht so gut, wenn die eigenen kids im gleichen kiga sind - da fehlt dann doch öfters mal der professionelle abstand (von dir, aber auch den anderen erziehern. er ist dann nicht kind x, sondern immer dein sohn)
andererseits kann ich die bedenken des kigas auch verstehen. so ein anfall ist ja leider nicht ganz so harmlos und erschreckend anzusehen.
auch kann ich deinen wunsch nach vollziehen bei ihm sein zu wollen, wenn etwas passiert.
gäbe es die möglichkeit die erzieher im jetztigen kiga zu schulen, damit sie wissen wie sie im fall eines anfalls reagieren müssten? vielleicht wäre dies ein kompromiss den man eingehen könnte![]()
Lieb, dass du antwortest!![]()
Wir arbeiten bei uns im Kiga nach dem offenen Konzept- das heißt, er wäre nicht fest bei mir in der Gruppe, würde sich frei bewegen, weshalb er jetzt nicht immer an meinem Rockzipfel hängen "müsste".
Meine Kollegen haben ihre Kinder auch dort und gehen damit wirklich gut um- trotzdem kann ich deinen Einwandt sehr gut nachvollziehen!
Der Kiga den mein Sohn besucht hat NOCH keine Bedenken geäußert, aber ich möchte natürlich dort ehrlich sein und ich denke, dass die Erzieher dort die Chance haben müssen, zu sagen, ob sie damit klar kommen oder nicht- finde das nicht mehr als fair ihnen gegenüber.
Es ist leider nicht klar, welche Ursache die Krampfanfälle hatten und daher kann auch nicht gesagt werden wann und ob überhaupt wieder ein Anfall auftritt.
Die Erzieher dort zu schulen wäre eine gute Idee, leider sind sie dort in dem Kindergarten aber flexibel wie Bahnschienen. Sehr eingefahren in Allem und auch nicht bereit von ihrem vorgegebenen Weg ein Schrittchen abzurücken...
Trotzdem ist der Kiga ansich wirklich gut- wenn man eben ein "Regelkind" hat...
ich kenn es halt von unserem kiga (auch offenes konzept) dass die kids der erzieher doch öfters bei ihnen sind. auch wenn die erzieher drauf achten, klappt das halt nicht immer. und wenn was passiert wollen sie dann doch immer zu mama und lassen sich nur schwer von den anderen beruhigen (eben weil die kdis wissen mama ist da)
braucht denn dein kleiner noch mittagsschlaf?
bei usn im kiga macht kaum einer ü3 noch mittagsschlaf. vielleicht würde dein sohn ja auch ohne auskommen und damit wäre "eine gefahr weniger"
Es ist richtig, dass das nicht einfach wäre... Dessen bin ich mir bewusst...
Aber- hat er nicht auch ein Recht darauf, mich in seiner Nähe zu wissen- er bekommt ja unterbewusst mit, was passiert.. Ich bin so hin- und hergerissen..
Ohne Schlaf kommt er nicht aus- der Kiga strengt ihn sehr an...
06.01.2016 20:00
Unsere Tochter geht weiter ganz normal in den Kiga trotz ihrer Epi.
Alle Erzieher sind geschult worden wie sie sich zu verhalten haben im Notfall und ab wan sie den Krampf oder die Serien Unterbrechen .
Wir alle Leben mittlerweile sehr gut mit der Epi, Natürlich weiß auch ich nicht wan kommt der nächste Anfall aber wir wollten das sie in ihrer Kiga Umgebung und bei ihren Freunden bleibt .
Unser Kiga ist Ca 20-30 min Fahrtzeit von uns entfernt .
Muss sie mit Rtw und Notarzt ins KH fährt eine Erziherin mit und ich sofort zur Klinik ,krampft sie im Kiga und bekommt das Notfallmedikament Dan kann sie in Ruhe dort Schlaf bis ich vor Ort bin .
Wichtig sind klare Absprachen mit dem Kiga
Alle Erzieher sind geschult worden wie sie sich zu verhalten haben im Notfall und ab wan sie den Krampf oder die Serien Unterbrechen .
Wir alle Leben mittlerweile sehr gut mit der Epi, Natürlich weiß auch ich nicht wan kommt der nächste Anfall aber wir wollten das sie in ihrer Kiga Umgebung und bei ihren Freunden bleibt .
Unser Kiga ist Ca 20-30 min Fahrtzeit von uns entfernt .
Muss sie mit Rtw und Notarzt ins KH fährt eine Erziherin mit und ich sofort zur Klinik ,krampft sie im Kiga und bekommt das Notfallmedikament Dan kann sie in Ruhe dort Schlaf bis ich vor Ort bin .
Wichtig sind klare Absprachen mit dem Kiga
06.01.2016 20:01
Zitat:
Zitat:
Zitat von PizzaHawaii:
Das ist eine meiner Sorgen dort im Kiga- es gibt keine Schlafwache... Es ist niemand bei den Kindern im Raum... Sie können das nicht leisten, heißt es... Sie sitzen nebenan und bereiten vor- aber wenn mein Sohn erbricht, bzw krampft tu er das geräuschlos...![]()
Ganz ehrlich DAS wäre für mich der Grund, ihn sofort dort rauszunehmen.
Ich weiß halt nicht, ob meine Erwartung diesbezüglich zu hoch ist- das jemand bei den Kindern im Raum sein soll...
Gleichzeitig habe ich eine riesen Angst davor, dass es eben niemand bemerken würde, wenn es passiert (auch, wenn es im Kiga noch nicht dazu kam)... Nicht auszudenken, wenn er erbricht, sich nicht bewegen kann und ...
06.01.2016 20:04
Zitat:
Zitat:
Zitat von feenebeene:
Zitat von PizzaHawaii:
Das ist eine meiner Sorgen dort im Kiga- es gibt keine Schlafwache... Es ist niemand bei den Kindern im Raum... Sie können das nicht leisten, heißt es... Sie sitzen nebenan und bereiten vor- aber wenn mein Sohn erbricht, bzw krampft tu er das geräuschlos...![]()
Ganz ehrlich DAS wäre für mich der Grund, ihn sofort dort rauszunehmen.
Ich weiß halt nicht, ob meine Erwartung diesbezüglich zu hoch ist- das jemand bei den Kindern im Raum sein soll...![]()
Gleichzeitig habe ich eine riesen Angst davor, dass es eben niemand bemerken würde, wenn es passiert (auch, wenn es im Kiga noch nicht dazu kam)... Nicht auszudenken, wenn er erbricht, sich nicht bewegen kann und ...
Ich bin vom Fach und hier es so, das Schlafwache Pflicht ist- selbst ohne Krampfkind/ Allergiker/.... es kann ja immer was sein.
06.01.2016 20:04
Zitat von Aja99:
Unsere Tochter geht weiter ganz normal in den Kiga trotz ihrer Epi.
Alle Erzieher sind geschult worden wie sie sich zu verhalten haben im Notfall und ab wan sie den Krampf oder die Serien Unterbrechen .
Wir alle Leben mittlerweile sehr gut mit der Epi, Natürlich weiß auch ich nicht wan kommt der nächste Anfall aber wir wollten das sie in ihrer Kiga Umgebung und bei ihren Freunden bleibt .
Unser Kiga ist Ca 20-30 min Fahrtzeit von uns entfernt .
Muss sie mit Rtw und Notarzt ins KH fährt eine Erziherin mit und ich sofort zur Klinik ,krampft sie im Kiga und bekommt das Notfallmedikament Dan kann sie in Ruhe dort Schlaf bis ich vor Ort bin .
Wichtig sind klare Absprachen mit dem Kiga
Das wäre ja etwas, was ich morgen auch mal ansprechen kann- das eine Erzieherin mit im RTW fährt, wenn wir nicht früh genug dort sein könnten und wir direkt zur Klinik...
Dann wäre er nicht "alleine"- auch, wenn er es vielleicht in dem Moment nicht merkt...
Die Erzieher haben im Moment die "Anweisung" (blödes Wort)- nach zwei Minuten Notfallmedi und RTW, sowie Notarzt... So hat der Arzt es bestimmt...
06.01.2016 20:05
Zitat:
Zitat:
Zitat von PizzaHawaii:
Zitat von feenebeene:
Zitat von PizzaHawaii:
Das ist eine meiner Sorgen dort im Kiga- es gibt keine Schlafwache... Es ist niemand bei den Kindern im Raum... Sie können das nicht leisten, heißt es... Sie sitzen nebenan und bereiten vor- aber wenn mein Sohn erbricht, bzw krampft tu er das geräuschlos...![]()
Ganz ehrlich DAS wäre für mich der Grund, ihn sofort dort rauszunehmen.
Ich weiß halt nicht, ob meine Erwartung diesbezüglich zu hoch ist- das jemand bei den Kindern im Raum sein soll...![]()
Gleichzeitig habe ich eine riesen Angst davor, dass es eben niemand bemerken würde, wenn es passiert (auch, wenn es im Kiga noch nicht dazu kam)... Nicht auszudenken, wenn er erbricht, sich nicht bewegen kann und ...
Ich bin vom Fach und hier es so, das Schlafwache Pflicht ist- selbst ohne Krampfkind/ Allergiker/.... es kann ja immer was sein.
Ich bin ja auch Erzieherin- bei uns im Kiga ist das wie bei euch... Ich werde das morgen bei meinem Sohn im Kiga nochmal hinterfragen, warum das so ist...
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