2. Kind oder nicht?
11.01.2014 13:59
Ich denke, die sorgen würdest du dir auch noch machen, wenn es ums 10. kind ginge. eines mehr ist immer eine neue herausforderung, die bewältigt werden will, nervlich, arbeitsaufwandsmäßig und natürlich auch finanziell!! Ich denke, man macht sich immer diese Sorgen, schaff ich das? Werde ich für beide/alle Kinder genug da sein, werden wir genug Geld haben....
Aber ich denke immer, das schaffen viel größere Pappnasen schließlich auch und wenn man will geht alles. Wo eines satt wird, da wird auch ein zweites oder drittes satt, besonders hat man die ganzen anschaffungen ja schon. wir bekommen jetzt unser zweites und wir werden nicht wirklich was brauchen. bis dahin zieht meine tochter in ein anderes bett und das baby kann ihr gitterbettchen haben und ihren wickeltisch, ein kleiderschrank ist sowieso schon da, dann muss halt nur bettwäsche und handtücher etwas zusammenrücken (und mama muss sich von alten klamotten trennen, die eh nie wieder passen
) kinderwagen, autositz, alles noch da. sicher kosten kinder viel geld, kinderbetreuung und co (je nach bundesland, bei uns gott sei dank kostenfrei ab 2) aber wenn man will, dann schafft man das.
Ich denke einfach immer an bekannte mit kindern, dass die es auch alle schaffen und die sind nicht alle die hellsten kerzen auf der geburtstagstorte.
packst das schon
hast ja aber noch zeit, dir das zu überlegen, muss ja nich von heut auf morgen entschieden sein
Aber ich denke immer, das schaffen viel größere Pappnasen schließlich auch und wenn man will geht alles. Wo eines satt wird, da wird auch ein zweites oder drittes satt, besonders hat man die ganzen anschaffungen ja schon. wir bekommen jetzt unser zweites und wir werden nicht wirklich was brauchen. bis dahin zieht meine tochter in ein anderes bett und das baby kann ihr gitterbettchen haben und ihren wickeltisch, ein kleiderschrank ist sowieso schon da, dann muss halt nur bettwäsche und handtücher etwas zusammenrücken (und mama muss sich von alten klamotten trennen, die eh nie wieder passen
) kinderwagen, autositz, alles noch da. sicher kosten kinder viel geld, kinderbetreuung und co (je nach bundesland, bei uns gott sei dank kostenfrei ab 2) aber wenn man will, dann schafft man das. Ich denke einfach immer an bekannte mit kindern, dass die es auch alle schaffen und die sind nicht alle die hellsten kerzen auf der geburtstagstorte.
packst das schon
hast ja aber noch zeit, dir das zu überlegen, muss ja nich von heut auf morgen entschieden sein
11.01.2014 14:02
und ich persönlich finde halt, dass gerade auch für dein erstes kind ein geschwisterchen eine lebenslange bereicherung sein wird. ich liebe meine schwester und bin froh, dass es sie gibt. ausserdem war es toll, nicht als einzelkind aufwachsen zu müssen.
11.01.2014 14:04
Zitat von 03Juni:
und ich persönlich finde halt, dass gerade auch für dein erstes kind ein geschwisterchen eine lebenslange bereicherung sein wird. ich liebe meine schwester und bin froh, dass es sie gibt. ausserdem war es toll, nicht als einzelkind aufwachsen zu müssen.
Eine lebenslange Bereicherung wäre schön, aber oft ist es ja auch das genaue Gegenteil
11.01.2014 14:05
Also meine Großen sind 15 Monate auseinander und die Mittlere mit der Kleinen 33 Monate.
Ich find es toll, vor allem den kleinen Abstand (3 war zuerst ned geplant, deswegen der große Abstand da
) und würds immer wieder so machen.
Ich wollte nie ein Einzelkind und das alte Leben kommt ja eh nie mehr zurück
, weder mit einem noch mit 2/3/4... Kindern.
Ich find es toll, vor allem den kleinen Abstand (3 war zuerst ned geplant, deswegen der große Abstand da
) und würds immer wieder so machen.
Ich wollte nie ein Einzelkind und das alte Leben kommt ja eh nie mehr zurück
, weder mit einem noch mit 2/3/4... Kindern.
11.01.2014 14:11
Zitat von Mausi88:
Also meine Großen sind 15 Monate auseinander und die Mittlere mit der Kleinen 33 Monate.![]()
Ich find es toll, vor allem den kleinen Abstand (3 war zuerst ned geplant, deswegen der große Abstand da) und würds immer wieder so machen.
![]()
Ich wollte nie ein Einzelkind und das alte Leben kommt ja eh nie mehr zurück, weder mit einem noch mit 2/3/4... Kindern.
![]()
[/Quote
Richtig!
11.01.2014 14:12
Zitat von Natur:
Zitat von Mausi88:
Also meine Großen sind 15 Monate auseinander und die Mittlere mit der Kleinen 33 Monate.![]()
Ich find es toll, vor allem den kleinen Abstand (3 war zuerst ned geplant, deswegen der große Abstand da) und würds immer wieder so machen.
![]()
Ich wollte nie ein Einzelkind und das alte Leben kommt ja eh nie mehr zurück, weder mit einem noch mit 2/3/4... Kindern.
![]()
[/Quote
Richtig!
11.01.2014 14:34
ich habe es nie bereut, meine erste tochter war manches mal sehr anstrengend weil sie so aktiv war, aber auch schon sehr selbständig mit ihren damals 2,5 jahren. es passte gut. stillen hat immer gut geklappt, da hatte meine erste tochter volles Verständnis für und fand es auch sehr interessant. sie wurde sofort mit einbezogen, war bei jedem us mit.
ich gehe trotz 2 kleinen kindern arbeiten, Schichtdienst in der pflege (gerade aber im BV)
drittes ist unterwegs. ich mache mir nun auch so meine Gedanken, weil meine große nächstes jahr zur schule kommt, ob ich das zeitlich morgens so schaffe mit stillen usw. aber das spielt sich ein. bin da eigentlich ganz relaxxt
man macht sich seine Gedanken und das ist auch gut um sich auf die dinge die evtl kommen vorzubereiten....
ich habe mich damals auf das schlimmste eingestellt. meine erste tochter war so pflegeleicht mit stillen, schlafen,... und ich dachte, so viel glück kann man nicht nochmal haben. also bin ich erstmal davon aus gegangen ein schreikind zu bekommen wo alles sehr kompliziert ist.
ein schreibaby war es dann tatsächlich(mit dollen kolliken) aber sie war nicht kompliziert und auch die Monate danach (auch heute noch) total pflegeleicht.
jetzt mache ich es genau so... ich stell mich aufs schlimmste ein und lass mich überraschen
ein Einzelkind wollte ich nie und nimmer haben
ich gehe trotz 2 kleinen kindern arbeiten, Schichtdienst in der pflege (gerade aber im BV)
drittes ist unterwegs. ich mache mir nun auch so meine Gedanken, weil meine große nächstes jahr zur schule kommt, ob ich das zeitlich morgens so schaffe mit stillen usw. aber das spielt sich ein. bin da eigentlich ganz relaxxt
man macht sich seine Gedanken und das ist auch gut um sich auf die dinge die evtl kommen vorzubereiten....
ich habe mich damals auf das schlimmste eingestellt. meine erste tochter war so pflegeleicht mit stillen, schlafen,... und ich dachte, so viel glück kann man nicht nochmal haben. also bin ich erstmal davon aus gegangen ein schreikind zu bekommen wo alles sehr kompliziert ist.
ein schreibaby war es dann tatsächlich(mit dollen kolliken) aber sie war nicht kompliziert und auch die Monate danach (auch heute noch) total pflegeleicht.
jetzt mache ich es genau so... ich stell mich aufs schlimmste ein und lass mich überraschen
ein Einzelkind wollte ich nie und nimmer haben
11.01.2014 15:16
Zitat von nani26mz:
Zitat von 03Juni:
und ich persönlich finde halt, dass gerade auch für dein erstes kind ein geschwisterchen eine lebenslange bereicherung sein wird. ich liebe meine schwester und bin froh, dass es sie gibt. ausserdem war es toll, nicht als einzelkind aufwachsen zu müssen.
Eine lebenslange Bereicherung wäre schön, aber oft ist es ja auch das genaue Gegenteil![]()
ich kenne niemanden, der es bereut hat, ein zweites bekommen zu haben und ich kenne auch niemand, der sich wünscht, keine schwester oder keinen bruder zu haben. sicher gibt es auch so zerstrittene familien, aber das ist doch eher der einzelfall.. meine schwester und ich sind verschieden wie tag und nacht, aber wir haben uns lieb und sind und waren immer für einander da. selbst wenn das verhältnis nicht soo toll ist, dass man sich wirklich wünscht, der/die andere sei nie geboren worden, ist doch wirklich selten oder?
11.01.2014 15:46
Zitat von 03Juni:
Zitat von nani26mz:
Zitat von 03Juni:
und ich persönlich finde halt, dass gerade auch für dein erstes kind ein geschwisterchen eine lebenslange bereicherung sein wird. ich liebe meine schwester und bin froh, dass es sie gibt. ausserdem war es toll, nicht als einzelkind aufwachsen zu müssen.
Eine lebenslange Bereicherung wäre schön, aber oft ist es ja auch das genaue Gegenteil![]()
ich kenne niemanden, der es bereut hat, ein zweites bekommen zu haben und ich kenne auch niemand, der sich wünscht, keine schwester oder keinen bruder zu haben. sicher gibt es auch so zerstrittene familien, aber das ist doch eher der einzelfall.. meine schwester und ich sind verschieden wie tag und nacht, aber wir haben uns lieb und sind und waren immer für einander da. selbst wenn das verhältnis nicht soo toll ist, dass man sich wirklich wünscht, der/die andere sei nie geboren worden, ist doch wirklich selten oder?![]()
Ich kenne tatsächlich bis auf zwei nur Geschwisterpaare, die verkracht sind. Ich glaube mittlerweile gibt es das so häufig wie, dass sich die Geschwister gut verstehen.
11.01.2014 15:51
Zitat von Natur:
Zitat von Natur:
Zitat von Mausi88:
Also meine Großen sind 15 Monate auseinander und die Mittlere mit der Kleinen 33 Monate.![]()
Ich find es toll, vor allem den kleinen Abstand (3 war zuerst ned geplant, deswegen der große Abstand da) und würds immer wieder so machen.
![]()
Ich wollte nie ein Einzelkind und das alte Leben kommt ja eh nie mehr zurück, weder mit einem noch mit 2/3/4... Kindern.
![]()
[/Quote
Richtig!
![]()
![]()
11.01.2014 19:35
Ich danke euch! Es tut gut zu lesen das es auch anderen Mamas so geht und das dann doch alles gut ging.
Meine Gedanken sind auch oft: jetzt ist alles perfekt. Aber was wenn das 2. Kind z.B. behindert ist? Oder total überdreht (das würde so gar nicht zu uns allen hier passen
). Ich habe auch Angst das Glück herauszufordern.
@Colli
Das habe ich auch schon überlegt, zumal ich bei meiner Firma die Chance habe von zu Hause in Teilzeit zu arbeiten. Aber ich werde im April 31 und ich möchte für das 2. Kind ehrlich gesagt auch nicht älter sein
Finanziell ist das bei uns kein Problem. Und wir haben ja auch schon alles. Habe extra alles immer neutral gehalten, falls das 2. WENN ein Mädchen werden sollte. Kleidung etc. hebe ich alles auf. Also ausser Windeln brauche ich für den Start nichts
Es wäre eigentlich alles perfekt. Ich könnte weiter 3 Jahre zu Hause bleiben, wir haben ein Haus, genug Geld. 2 Autos also ich bin unabhängig.
Aber ich bin da schon sehr "intensiv". Freundinnen von mir haben immer einen top gepflegten Haushalt. Putzen einmal die Woche Fenster etc. Was die Kinder in der Zeit machen könnt ihr euch ja denken. Ich bin nicht so. Ich lebe meinen Sohn total und sehr intensiv so das mir schon von aussen geraten wurde auch mal was für mich zu tun. Aber das will ich nicht. Ich bin sozusagen eine Glucke und ein Kontrollfreak
(soll nicht heissen das hier alles dreckig ist etc. ich bin auf dem Laufenden. Aber es ist eben nicht lupenrein).
Mein Bruder und ich sind 5 Jahre auseinander und gerade ziemlich zerstritten
Auch als Kinder haben wir uns manchmal ganz schön gehabt. Aber an sich finde ich es toll für Motte immer jemanden zu haben mit dem er spielen kann etc. Ja, aber blöd wenn die beiden dann gar nicht miteinander können
Egoistisch... Bin ich schon mal ganz gerne
Aber in Bezug auf Motte eigentlich nie. Ich verzichte für ihn gerne auf Alles und es stört mich auch nicht. Ich bin sicherlich nicht die geborene Mama, kann auch manchmal sehr schnell ziemlich temparamentvoll sein. Aber das habe ich in den letzten 1 1/2 Jahren ganz gut gelernt damit umzugehen. Also bin eigentlich stolz auf mich wenn ich ehrlich bin
@nani
Du sagst in etwa das was ich denke in Bezug auf: jetzt alles so schön eingespielt... und dann, wer weiss was kommt.
Puh, schwierig. Aber irgendwie auch wieder nicht. Menno
Meine Gedanken sind auch oft: jetzt ist alles perfekt. Aber was wenn das 2. Kind z.B. behindert ist? Oder total überdreht (das würde so gar nicht zu uns allen hier passen
). Ich habe auch Angst das Glück herauszufordern. @Colli
Das habe ich auch schon überlegt, zumal ich bei meiner Firma die Chance habe von zu Hause in Teilzeit zu arbeiten. Aber ich werde im April 31 und ich möchte für das 2. Kind ehrlich gesagt auch nicht älter sein
Finanziell ist das bei uns kein Problem. Und wir haben ja auch schon alles. Habe extra alles immer neutral gehalten, falls das 2. WENN ein Mädchen werden sollte. Kleidung etc. hebe ich alles auf. Also ausser Windeln brauche ich für den Start nichts
Es wäre eigentlich alles perfekt. Ich könnte weiter 3 Jahre zu Hause bleiben, wir haben ein Haus, genug Geld. 2 Autos also ich bin unabhängig. Aber ich bin da schon sehr "intensiv". Freundinnen von mir haben immer einen top gepflegten Haushalt. Putzen einmal die Woche Fenster etc. Was die Kinder in der Zeit machen könnt ihr euch ja denken. Ich bin nicht so. Ich lebe meinen Sohn total und sehr intensiv so das mir schon von aussen geraten wurde auch mal was für mich zu tun. Aber das will ich nicht. Ich bin sozusagen eine Glucke und ein Kontrollfreak
(soll nicht heissen das hier alles dreckig ist etc. ich bin auf dem Laufenden. Aber es ist eben nicht lupenrein). Mein Bruder und ich sind 5 Jahre auseinander und gerade ziemlich zerstritten
Auch als Kinder haben wir uns manchmal ganz schön gehabt. Aber an sich finde ich es toll für Motte immer jemanden zu haben mit dem er spielen kann etc. Ja, aber blöd wenn die beiden dann gar nicht miteinander können
Egoistisch... Bin ich schon mal ganz gerne
Aber in Bezug auf Motte eigentlich nie. Ich verzichte für ihn gerne auf Alles und es stört mich auch nicht. Ich bin sicherlich nicht die geborene Mama, kann auch manchmal sehr schnell ziemlich temparamentvoll sein. Aber das habe ich in den letzten 1 1/2 Jahren ganz gut gelernt damit umzugehen. Also bin eigentlich stolz auf mich wenn ich ehrlich bin
@nani
Du sagst in etwa das was ich denke in Bezug auf: jetzt alles so schön eingespielt... und dann, wer weiss was kommt.
Puh, schwierig. Aber irgendwie auch wieder nicht. Menno
11.01.2014 21:34
Hmm du sagst es ist jetzt alles perfekt. Es ist alles eingespielt, dein Kind ist pflegeleicht. Du scheinst also eigentlich glücklich zu sein. Warum dann etwas ändern? Wenn du aber etwas vermisst und dich nicht komplett fühlst dann ist die Entscheidung doch leicht.
Ich lese jedenfalls heraus, dass du eher so wie ich bist. Ruhig, geregelt, Freizeit liebend. Also auch eher nicht so diejenige die morgens um drei duscht nur weil das Baby dauergestillt werden wollte und mittags noch im Schlafanzug ist weil mal wieder alles drunter und drüber ging. Ich weiß das es zwangsläufig mit zwei oder mehr Kindern nicht so sein muss. Was ich im Freundeskreis so sehe ist es aber doch schon eher so, dass die Muttis sich spätestens beim 2. Kind sehr verändern und sich z. B. nicht mehr schick machen und abends nur noch müde sind. Sie wirken manchmal auch nicht wirklich glücklicher als vorher.
Aus diesen und einigen weiteren Gründen (schwere Geburt, Wochenbettdepression, Monitorkind) wird unsere Maus wohl ein Einzelkind bleiben. Und ich gebe zu das es auch viele egoistische Gründe sind. Ich mag einfach ein bisschen Routine, viel Ruhe und freue mich schon wenn die Zeit der durchwachten Nächte vorbei ist und man auch mal wieder morgens bis 9 liegen bleiben kann (ja ich Rabenmutter würde mein Kind Sonntag morgens auch mal vor dem Fernseher parken und den Disney Channel schauen lassen um noch etwas zu dösen). Von den Vorurteilen über Einzelkinder halte ich nichts. Das ist meiner Meinung nach alles Erziehungssache.
Ich kann dir nur raten es dir gut zu überlegen wenn du schon selbst denkst das du eher nicht so die "Vollzeitmutti" bist.
Edit: Dazu kommt noch: Was wenn es Zwillinge werden? Oder ein behindertes Kind?
Ich lese jedenfalls heraus, dass du eher so wie ich bist. Ruhig, geregelt, Freizeit liebend. Also auch eher nicht so diejenige die morgens um drei duscht nur weil das Baby dauergestillt werden wollte und mittags noch im Schlafanzug ist weil mal wieder alles drunter und drüber ging. Ich weiß das es zwangsläufig mit zwei oder mehr Kindern nicht so sein muss. Was ich im Freundeskreis so sehe ist es aber doch schon eher so, dass die Muttis sich spätestens beim 2. Kind sehr verändern und sich z. B. nicht mehr schick machen und abends nur noch müde sind. Sie wirken manchmal auch nicht wirklich glücklicher als vorher.
Aus diesen und einigen weiteren Gründen (schwere Geburt, Wochenbettdepression, Monitorkind) wird unsere Maus wohl ein Einzelkind bleiben. Und ich gebe zu das es auch viele egoistische Gründe sind. Ich mag einfach ein bisschen Routine, viel Ruhe und freue mich schon wenn die Zeit der durchwachten Nächte vorbei ist und man auch mal wieder morgens bis 9 liegen bleiben kann (ja ich Rabenmutter würde mein Kind Sonntag morgens auch mal vor dem Fernseher parken und den Disney Channel schauen lassen um noch etwas zu dösen). Von den Vorurteilen über Einzelkinder halte ich nichts. Das ist meiner Meinung nach alles Erziehungssache.
Ich kann dir nur raten es dir gut zu überlegen wenn du schon selbst denkst das du eher nicht so die "Vollzeitmutti" bist.
Edit: Dazu kommt noch: Was wenn es Zwillinge werden? Oder ein behindertes Kind?
11.01.2014 21:44
Zitat von nani26mz:
Ich war auch sehr lange hin und her gerissen, aber für mich:und steht jetzt fest, dass wir kein zweites Kind möchten. Das hat verschiedene Gründe: zum einen natürlich einen finanziellen Grund (wenn ich sehr was ein Urlaub mit gerade mal einem Kind schon kostet, mit 2 wäre das nicht zu stemmen, aber nicht nur Urlaub, sind ja noch viel mehr Sachen), wir möchten dem Kleinen und natürlich auch uns lieber mehr bieten können.
Dann kann ich es mit einfach nicht vorstellen, nochmal von vorne anzufangen. Ich bin froh, dass Luca so ein liebes und pflegeleichtes Kind ist, wir schon viel unternehmen können, er durchschläft und ich wieder voll im Job integriert bin. Zum anderen hätte ich Angst, dass das zweite Kind sehr anstrengend ist und Luca dadurch einfach zu kurz kommt etc. Mir fallen bestimmt noch mehr Gründe ein, aber denke das reicht![]()
Aber das ist natürlich nur unsere Einstellung dazu. Wenn du es die wirklich vorstellen kannst und es eigentlich auch ganz schön finden würdest, dann nur zu![]()
kann ich genauso auch unterschreiben.
11.01.2014 21:54
Meine Grosse war 3 Jahre und 3 Monate alt, als die kleine Schwester kam und man konnte die Grosse auch ganz genauso beschreiben wie du deine Tochter.
Dann kam die Kleine und die ganz schön auf Krawall gebürstet.
Die ersten 3 Jahre empfand ich schon als anstrengend. In den ersten Monaten hat sie schlecht geschlafen, viel geschrieen (aber gestillt hat sie immer nur kurz, das war echt nie ein Problem
). Im zweiten Jahr war sie schon sehr unabhängig - zumindest wollte sie das sein. Sie hat schon in dem Alter oft alleine gespielt und macht das heute noch. Leider war "das Kind ist so ruhig, geh mal gucken" keine funktionierende Alarmgeschichte, somit bin ich oft reingekommen als sie gerade so lieb spielte (was darin resultierte, dass sie aufhörte und an mir hing) oder eben darin, dass ich nicht reingegangen ("spielt bestimmt wieder nur lieb" ) und dann war die Wand angemalt, ein Ei aufgeschlagen oder irgendwas im Klo versenkt.
Sie hat viel Blödsinn gemacht, bis sie 3 war. Ihre Trotz- äh- Autonomiephase (
) war auch sehr ausgeprägt.
Jetzt ist sie fast 4 und das liebste Kind. Meine Grosse ist 7 und die beiden spielen sehr viel zusammen und lieben sich abgöttisch.
Egal wie anstrengend es manchmal war (und es war ja nicht NUR anstrengend), ich bereue nicht ein zweites Kind bekommen zu haben. Wenn die beiden zusammen spielen, geht einem das Herz auf und schon als Sofia noch ein Baby war, legte Lilja sich zu ihr unter den Spielbogen. Es ist wunderschön zu sehen, wie ein etwas grösseres Kind dem kleinen die Welt aus seiner Sicht erklärt und zeigt. Das ist nochmal ganz anders als wenn wir Eltern das machen.
Nein, ich habe niemals bereut ein zweites Kind bekommen zu haben. Ich weiss auch nicht, ob es mit einem Einzelkind einfacher wäre, ich glaube nicht. Wenn meine Grosse mal daheim ist und die Kleine nicht ist ihr nämlich oft ganz schön langweilig und es gibt Gemaule, wenn ich gerade keine Zeit habe. So wie es ist, kennen sie ansonsten keine Langeweile. Sie beschäftigen sich toll miteinander und ich kann auch sagen, wenn sie grösser sind, ist es auch nochmal besonders toll. Gesellschaftsspiele, Freizeitparks usw. Die beiden spielen im Garten und auf dem Spielplatz zusammen, ich kann da tatsächlich einfach sitzen und ein Buch lesen, weil sie gern unter sich spielen. Insofern finde ich es mitunter wie gesagt wirklich oft weniger anstrengend als mit einem Einzelkind (was nicht heissen soll, dass ich nicht auch gerne mit ihnen spiele
).
Allerdings werden all diese Erfahrungen dir nichts bringen, wenn du eigentlich kein 2. Kind möchtest. Ich würde in dem Fall noch warten und schauen, ob sich da noch ein richtig dringender Kinderwunsch einstellt. Denn wenn alles perfekt ist, dann kannst du es auch so lassen.
Ich habe eine sehr liebe Freundin mit einer Tochter, die auch Einzelkind bleiben soll und ich kann sagen, dass das durchaus auch Vorteile hat.
Dann kam die Kleine und die ganz schön auf Krawall gebürstet.
Die ersten 3 Jahre empfand ich schon als anstrengend. In den ersten Monaten hat sie schlecht geschlafen, viel geschrieen (aber gestillt hat sie immer nur kurz, das war echt nie ein Problem
). Im zweiten Jahr war sie schon sehr unabhängig - zumindest wollte sie das sein. Sie hat schon in dem Alter oft alleine gespielt und macht das heute noch. Leider war "das Kind ist so ruhig, geh mal gucken" keine funktionierende Alarmgeschichte, somit bin ich oft reingekommen als sie gerade so lieb spielte (was darin resultierte, dass sie aufhörte und an mir hing) oder eben darin, dass ich nicht reingegangen ("spielt bestimmt wieder nur lieb" ) und dann war die Wand angemalt, ein Ei aufgeschlagen oder irgendwas im Klo versenkt.
Sie hat viel Blödsinn gemacht, bis sie 3 war. Ihre Trotz- äh- Autonomiephase (
) war auch sehr ausgeprägt. Jetzt ist sie fast 4 und das liebste Kind. Meine Grosse ist 7 und die beiden spielen sehr viel zusammen und lieben sich abgöttisch.
Egal wie anstrengend es manchmal war (und es war ja nicht NUR anstrengend), ich bereue nicht ein zweites Kind bekommen zu haben. Wenn die beiden zusammen spielen, geht einem das Herz auf und schon als Sofia noch ein Baby war, legte Lilja sich zu ihr unter den Spielbogen. Es ist wunderschön zu sehen, wie ein etwas grösseres Kind dem kleinen die Welt aus seiner Sicht erklärt und zeigt. Das ist nochmal ganz anders als wenn wir Eltern das machen.
Nein, ich habe niemals bereut ein zweites Kind bekommen zu haben. Ich weiss auch nicht, ob es mit einem Einzelkind einfacher wäre, ich glaube nicht. Wenn meine Grosse mal daheim ist und die Kleine nicht ist ihr nämlich oft ganz schön langweilig und es gibt Gemaule, wenn ich gerade keine Zeit habe. So wie es ist, kennen sie ansonsten keine Langeweile. Sie beschäftigen sich toll miteinander und ich kann auch sagen, wenn sie grösser sind, ist es auch nochmal besonders toll. Gesellschaftsspiele, Freizeitparks usw. Die beiden spielen im Garten und auf dem Spielplatz zusammen, ich kann da tatsächlich einfach sitzen und ein Buch lesen, weil sie gern unter sich spielen. Insofern finde ich es mitunter wie gesagt wirklich oft weniger anstrengend als mit einem Einzelkind (was nicht heissen soll, dass ich nicht auch gerne mit ihnen spiele
). Allerdings werden all diese Erfahrungen dir nichts bringen, wenn du eigentlich kein 2. Kind möchtest. Ich würde in dem Fall noch warten und schauen, ob sich da noch ein richtig dringender Kinderwunsch einstellt. Denn wenn alles perfekt ist, dann kannst du es auch so lassen.
Ich habe eine sehr liebe Freundin mit einer Tochter, die auch Einzelkind bleiben soll und ich kann sagen, dass das durchaus auch Vorteile hat.
11.01.2014 21:59
Ich glaub auch das es mit 2 einfacher ist, wenn es nur eines wäre denke ich ist man immer der Bespaßer und muss immer "herhalten", aber wenn sie zu 2 (oder mehr) sind dann spielen sie viel zusammen und man hat auch mehr Ruhe.
- Dieses Thema wurde 4 mal gemerkt


