Mütter- und Schwangerenforum

Abort/Fehlgeburt - das Leben danach

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23.10.2015 09:35
Hallo,

ich hatte 2 Frühaborte in der 6./7. SSW.
Ich war immer ein paar Tage geknickt, dann ging das Leben weiter.
Ich nehme das nicht so tragisch, weil ich ja schon einen gesunden Sohn habe.
Nur direkt "hibbeln" will ich nicht mehr. Hab keine Lust mehr auf noch 10x den gleichen Mist.
Mehi08
37089 Beiträge
23.10.2015 09:41
Zitat von Yellowfromtheegg:

Zitat von Mehi08:

Zitat von Yellowfromtheegg:

Wow Mehi da musstest du ja schon eine Menge mit machen
Das tut mir ebenfalls sehr leid.

Ich sollte auch Metformin nehmen wegen vllt PCO dann Clomifen, aber ich wollte das alles irgendwie nicht. Vor meinem ersten Sohn habe ich schon Clomi genommen, und Puregon und wir standen kurz vor der ersten IUI und 5 monate später bin ich spontan schwanger geworden, vllt ein Glücksschuß.
Aber ich glaube nicht, dass ich es nicht anders kann.

Ich drücke dir ganz doll die Daumen, dass dir eine erneute FG erspart vleibt und euer kleiner Matteo bald ein Geschwisterchen bekommt

Danke dir

Das Metformin nehme ich auch. Nimmst du es aktuell auch? Dies hat vielen geholfen soweit ich mitbekommen habe schwanger zu werden

Ich wünsche dir sehr das ihr nicht wieder so lange auf euer Wunder warten müsst.


ich habe es nicht vertragen... und da mein zyklus gut ist, wollte ich es mir nicht mehr antuen. vllt ist das dumm von mir. ich weiß es nicht.

Das selbe wünsche ich dir auch. vllt haben wir ja irgendwann zusammen glück

Ne, dass ist doch nicht dumm. Mein Zyklus war ne Katastrophe und damit ist er endlich normal. Ich musste es auch langsam einschleichen weil ich es sonst auch nicht so gut vertragen habe.

zuckerlie
15684 Beiträge
23.10.2015 09:48
Ich hattexauchveinmal einen ganz frühen Abgang. Ohne Test vorher hätte ich's vielleicht gar nich gemerkt. Meine Ärztin meinte, ich soll es positiv sehen, ich kann schwanger werden. Habe dann einen Zyklus pausiert, im kommenden Zyklus kamen wir nicht dazu und dann war ich Zack mit Drillingen spontan schwanger
shelyra
69262 Beiträge
23.10.2015 11:13
ich hatte nach 2 recht komplikationslosen schwangerschaften eine etwas stille geburt in der 14.woche (bzw in der 14. woche wurde kein herzschlag mehr festgestellt, in der 15.ssw ging es dann ab). danach ist auch erstmal eine welt zusammen gebrochen.
aber das leben muss weiter gehen! man soll nicht daran zerbrechen - denn der tod gehört genauso zum leben dazu wie alles andere!
und es wird einen grund gegeben haben warum das kleine abging - auch wenn wir diesen nicht kennen.

jetzt gibt es tage an denen es mir gut geht. udn tage wo es urplötzlich über mich hereinbricht - besonders wenn meine beiden mal wieder von ihrer schwester erzählen (sie wussten von meiner schwangerschaft und besonders der große hatte sich schon riesig gefreut. für ihn brach dann auch eine welt zusammen)... aber es geht voran.

nach meiner fg hab ich aber auch festgestellt, wieviele andere ähnliche schicksale erlebt haben. gerade im bekanntenkreis wurde dann mal darüber gesprochen.
23.10.2015 11:52
Wollt ihr es denn nochmal versuchen?
shelyra
69262 Beiträge
23.10.2015 14:29
wir wollen es auf jeden fall nochmal versuchen.
23.10.2015 15:08
Zitat von shelyra:

wir wollen es auf jeden fall nochmal versuchen.


Ich war mir auch erst mit der ss sicher dass ich das zweite zu 100% will
Vorher hatte ich immer mal wieder Zweifel ob wir das schaffen, aber sobald es da war... War alles klar
shelyra
69262 Beiträge
23.10.2015 15:12
Zitat von Yellowfromtheegg:

Zitat von shelyra:

wir wollen es auf jeden fall nochmal versuchen.


Ich war mir auch erst mit der ss sicher dass ich das zweite zu 100% will
Vorher hatte ich immer mal wieder Zweifel ob wir das schaffen, aber sobald es da war... War alles klar


die letzte schwangerschaft war bei uns nicht geplant. war ein unfall... mein mann woltle eigentlich kein drittes.

aber nach der fg meinte er - komm lass es uns nochmal probieren!
Pakuna
7805 Beiträge
23.10.2015 16:13
Es tut mir sehr leid um Deinen Verlust. Ich kann Dich sehr gut verstehen.

Ich wurde letztes Jahr nach über 3 Jahren "hibbeln" mit der Diagnose Endometriose und einem verschlossenen Eileiter endlich das erste Mal schwanger. Ich verlor es bei 7+2 wieder (MA).

Direkt nach der Ausschabung war ich ziemlich gefasst. Ich hatte mir logische und naturwissenschaftliche Erklärungen zurechtgelegt und den Rest verdrängte ich.

Drei Monate später brach ich zusammen. Ich konnte es einfach nicht fassen, dass so eine Sch*** mir passiert! Ausgerechnet mir, wo ich doch so lange warten musste, schon 32 bin und überhaupt war das doch alles total unfair! Ich hatte riesige Angst nie wieder schwanger werden zu können. Ich weinte in dieser Zeit viel und erzählte es auch endlich meinen Freundinnen, wie unglücklich ich war. Das half mir sehr. Danach konnte ich wieder nach vorne sehen.

Als ich 10 Monate später durch ganz witzige Umstände wieder schwanger wurde, traf mich die Angst völlig unvorbereitet. Ich konnte nachts kaum schlafen und machte mir jede Sekunde des Tages Sorgen um das Kleine. Es war so schlimm, dass ich noch vor dem ersten Ultraschall bei meiner Frauenärztin im Behandlungsraum saß und bitterlich weinte. Ich sagte zu ihr, dass es mir so schlecht gehe, dass ich wünschte es wäre einfach wieder vorbei. Daraufhin tröstete sie mich und nahm mich in den Arm. Der erste Ultraschall gab mir allerdings Aufwind, weil alles so super aussah. Meine Ärztin war total zuversichtlich und machte mir Mut. Ab da wurde die Angst mit jedem Tag ein ganz kleines bisschen weniger. Jetzt ist sie eigentlich verschwunden Ja, es war sehr schwer, aber es hat sich gelohnt und ich würde es wieder so machen, wenn mein Körper mich lässt.
diamant
4994 Beiträge
23.10.2015 21:44
Es tut mir so leid das du das erleben mußtest

Wie du ab meinem Ticker siehst bin ich auch 2 fache Sternenmama. Die letzte FG war am 31 Geburtstag meines Freundes. Es war ein schrecklicher Tag...

Fühl dich ganz doll gedrückt
25.10.2015 10:37
Zitat von Pakuna:

Es tut mir sehr leid um Deinen Verlust. Ich kann Dich sehr gut verstehen.

Ich wurde letztes Jahr nach über 3 Jahren "hibbeln" mit der Diagnose Endometriose und einem verschlossenen Eileiter endlich das erste Mal schwanger. Ich verlor es bei 7+2 wieder (MA).

Direkt nach der Ausschabung war ich ziemlich gefasst. Ich hatte mir logische und naturwissenschaftliche Erklärungen zurechtgelegt und den Rest verdrängte ich.

Drei Monate später brach ich zusammen. Ich konnte es einfach nicht fassen, dass so eine Sch*** mir passiert! Ausgerechnet mir, wo ich doch so lange warten musste, schon 32 bin und überhaupt war das doch alles total unfair! Ich hatte riesige Angst nie wieder schwanger werden zu können. Ich weinte in dieser Zeit viel und erzählte es auch endlich meinen Freundinnen, wie unglücklich ich war. Das half mir sehr. Danach konnte ich wieder nach vorne sehen.

Als ich 10 Monate später durch ganz witzige Umstände wieder schwanger wurde, traf mich die Angst völlig unvorbereitet. Ich konnte nachts kaum schlafen und machte mir jede Sekunde des Tages Sorgen um das Kleine. Es war so schlimm, dass ich noch vor dem ersten Ultraschall bei meiner Frauenärztin im Behandlungsraum saß und bitterlich weinte. Ich sagte zu ihr, dass es mir so schlecht gehe, dass ich wünschte es wäre einfach wieder vorbei. Daraufhin tröstete sie mich und nahm mich in den Arm. Der erste Ultraschall gab mir allerdings Aufwind, weil alles so super aussah. Meine Ärztin war total zuversichtlich und machte mir Mut. Ab da wurde die Angst mit jedem Tag ein ganz kleines bisschen weniger. Jetzt ist sie eigentlich verschwunden Ja, es war sehr schwer, aber es hat sich gelohnt und ich würde es wieder so machen, wenn mein Körper mich lässt.


Du hast ja eine tolle FA
Ich drücke dir die Daumen für deine Schwangerschaft, bist du immer noch ängstlich?
25.10.2015 10:37
Zitat von diamant:

Es tut mir so leid das du das erleben mußtest

Wie du ab meinem Ticker siehst bin ich auch 2 fache Sternenmama. Die letzte FG war am 31 Geburtstag meines Freundes. Es war ein schrecklicher Tag...

Fühl dich ganz doll gedrückt


Habt ihr noch keine Kinder? Weiß man woran es liegt? Wie geht es Dir?
25.10.2015 10:38
Zitat von shelyra:

Zitat von Yellowfromtheegg:

Zitat von shelyra:

wir wollen es auf jeden fall nochmal versuchen.


Ich war mir auch erst mit der ss sicher dass ich das zweite zu 100% will
Vorher hatte ich immer mal wieder Zweifel ob wir das schaffen, aber sobald es da war... War alles klar


die letzte schwangerschaft war bei uns nicht geplant. war ein unfall... mein mann woltle eigentlich kein drittes.

aber nach der fg meinte er - komm lass es uns nochmal probieren!


Dann wünschen euch alles gute für das dritte Kind
25.10.2015 10:39
Ich habe immer noch Blutungen, nicht viel aber nicht wenig.
GMSH scheint aber weg zu sein.
Ist das jetzt schon wieder ein zyklus? Oder erst ab der nächsten Periode?
Pakuna
7805 Beiträge
25.10.2015 13:20
Zitat von Yellowfromtheegg:

Zitat von Pakuna:

Es tut mir sehr leid um Deinen Verlust. Ich kann Dich sehr gut verstehen.

Ich wurde letztes Jahr nach über 3 Jahren "hibbeln" mit der Diagnose Endometriose und einem verschlossenen Eileiter endlich das erste Mal schwanger. Ich verlor es bei 7+2 wieder (MA).

Direkt nach der Ausschabung war ich ziemlich gefasst. Ich hatte mir logische und naturwissenschaftliche Erklärungen zurechtgelegt und den Rest verdrängte ich.

Drei Monate später brach ich zusammen. Ich konnte es einfach nicht fassen, dass so eine Sch*** mir passiert! Ausgerechnet mir, wo ich doch so lange warten musste, schon 32 bin und überhaupt war das doch alles total unfair! Ich hatte riesige Angst nie wieder schwanger werden zu können. Ich weinte in dieser Zeit viel und erzählte es auch endlich meinen Freundinnen, wie unglücklich ich war. Das half mir sehr. Danach konnte ich wieder nach vorne sehen.

Als ich 10 Monate später durch ganz witzige Umstände wieder schwanger wurde, traf mich die Angst völlig unvorbereitet. Ich konnte nachts kaum schlafen und machte mir jede Sekunde des Tages Sorgen um das Kleine. Es war so schlimm, dass ich noch vor dem ersten Ultraschall bei meiner Frauenärztin im Behandlungsraum saß und bitterlich weinte. Ich sagte zu ihr, dass es mir so schlecht gehe, dass ich wünschte es wäre einfach wieder vorbei. Daraufhin tröstete sie mich und nahm mich in den Arm. Der erste Ultraschall gab mir allerdings Aufwind, weil alles so super aussah. Meine Ärztin war total zuversichtlich und machte mir Mut. Ab da wurde die Angst mit jedem Tag ein ganz kleines bisschen weniger. Jetzt ist sie eigentlich verschwunden Ja, es war sehr schwer, aber es hat sich gelohnt und ich würde es wieder so machen, wenn mein Körper mich lässt.


Du hast ja eine tolle FA
Ich drücke dir die Daumen für deine Schwangerschaft, bist du immer noch ängstlich?


Nein, eigentlich nicht Zu Beginn war es ganz ganz schlimm, aber mit jedem Ultraschall wurde es weniger. Jetzt, wo die kritische Zeit vorbei ist und der Bauch anfängt zu wachsen, bin ich sehr zuversichtlich und denke auch nicht mehr den ganzen Tag an die Schwangerschaft.

Mir hat mein Erlebnis letztes Jahr aber gezeigt, dass ich mich mit der Fehlgeburt auseinandersetzen und sie beweinen musste. Erst dann konnte ich wieder nach vorne schauen.

Ich wünsche Dir sehr dass es bald wieder klappt und dann geht alles gut.
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