Mütter- und Schwangerenforum

Es soll wohl nicht sein.

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Fuega
166 Beiträge
08.06.2013 16:24
Hallo ihr Lieben,

ich muss mir mal meinen Frust von der Seele schreiben... Ich bin mit meinem Mann nun seit 3 Jahren verheiratet und Verhütung ist nun schon seit 4 Jahren gestrichen... und trotzdem... es will und will nicht klappen. Vor über einem Jahr habe ich dann doch mal meinen Schweinehund überwunden und bin zum FA gegangen. PCO! Das erklärte dann auch warum meine Regel mal ne ganze Weile gar nicht auftaucht. Nungut... meine FA meinte auch bevor man mit Hormonen etc anfängt sollte auch mein Mann mal einen Termin beim Urologen machen. Vor allem da ich bei meinem Männe noch nie einen Samenerguss gesehen habe. Aber nur weil man nicht viel sieht heißt es ja nicht das gar keine Spermien da sind. Also ab zum Urologen... Und eine ziemliche Überraschung erlebt. Bis dato ging sowohl mein Mann als auch ich davon aus der er nur einen Hoden hat. Er hatte als Kind Hodenhochstand und nach Aussage seiner Mutter wollte der 2. nicht ums verr%$§ nachrutschen also sei er rausgekommen (er hat ja auch eine Narbe in der Leiste). Und was kuckt uns da beim Ultraschall an? Japp.. der 2. Hoden. Der Urologe machte uns aber auch schon keine falsche Hoffnung... der würde nichts produzieren. Netterweise fragte er noch warum wir eigentlich da wären. Ich sagte "Wegen unseres Kinderwunsches!" Fängt der Arsch doch tatsächlich an zu lachen! Mein Mann hat Diabetes Typ 1 und auch entsprechende Schäden durch sehr späte Diagnose. D.h. wir kannten ihn schon weil meiner Levitra braucht um eine ordentliche Erektion zu bekommen. Gut... der Entschluss war ganz schnell gefasst den Urologen zu wechseln. Nun haben wir einen Neuen gefunden... nur ein wenig weiter zu fahren. Der hat sich lange Zeit genommen und uns erklärt das die ausbleibende Ejakulation (mein Mann hatte früher ja auch ganz normal eine) eine sogenannte retrograde Ejakulation sein kann. Heißt das normalerweise ein Muskel den Eingang zur Blase verschließt und das Sperma seinen "normalen" Weg nach draußen nimmt. Durch die Nervenschäden der Diabetes kann es aber sein das dieser nicht schließt und das Ejakulat in der Blase landet. Das lässt sich aber leicht testen... morgen schön Spaß haben. Danach in Becher pinkeln und gleich in die Praxis damit kommen um nachzusehen. Himmel was sind wir am nächsten Morgen nach getaner "Arbeit" gerast... das ich nicht auf zwei Reifen um die Kurve bin.. (naja etwas übertrieben).. und Männe auf dem Beifahrersitz mit dem Becherchen... Aber hat auch nichts gebracht... keine Spermien zu finden. Anschließende Biopsie sagt das Gleiche. Das heißt schonmal das es ohne Fremdsperma nicht gehen würde. Aber genau da liegt der Knackpunkt. Ich hätte damit noch gar nicht mal ein Problem. Schließlich trage ich es ja auch aus... also ist es für mein Verständnis auch UNSER Kind. Aber ich kann auch meinen Mann verstehen... der hat nämlich Angst das er das Kind nicht als sein Kind sehen kann. Was den dann? Adoption kam auch schon zur Sprache. Das widerrum vergönnt man uns nach Einreichen der Gesundheitszeugnisse auch nicht. Herrgott er hat Diabetes Typ 1 (also erblich) und ist nicht dem frühen Tode geweiht... davon ab das seine Werte vorbildlichst sind.

Eine ganze Zeit lang ging es damit gut das ich mir eingeredet habe das es nicht sein soll. Und wenn es eine höhrere Macht gibt die sich sicher dabei was denkt. Aber... ich komm nicht damit klar. Ich erwische mich selbst dabei wie ich jede Schwangere neidisch ankucke. Ich hab mir eingeredet es würde reichen die Kinder von Freunden zu leihen und mit ihnen in den Zoo etc zu gehen... Nein es reicht nicht! Der Gedanke irgendwann zu sterben und nie das Glück einer Schwangerschaft erlebt zu haben... macht mich wirklich fertig.
sarah126
1033 Beiträge
08.06.2013 16:35
Fühl dich erstmal gedrückt
Das ist alles echt hart was du durchmachen musst.

Aber kann man den bei deinem Mann nicht eine dieser Therapien versuchen
http://www.wunschkinder.net/theorie/behandlungen-m ethoden/spermien-gewinnung/
Wart ihr in einer KIWU klinik??
Wieso will er kein Fremdsperma? Nur weil es dann biologisch nicht sein Kind ist?
LiviaRose
3929 Beiträge
08.06.2013 16:39
Habe alles gelesen und es tut mit echt leid für euch!
Können die wirklich zu einer Adoption neun sagen wegen Diabetes...das finde ich ganz schön krass.
Und die Spermienproduktion wieder in Gang bringen oder ähnliches. Da gibt es gar keine Möglichkeiten?

Vielleicht könntet ihr auch irgendwie Paare ausfindig machen die ein Kind mit Fremdsperma bekommen haben und mit ihnen reden. Vielleicht nimmt ihm das die Sorge
Fuega
166 Beiträge
08.06.2013 16:40
Um es kurz zu machen... aus meinem Mann ist nicht eine Spermie rauszukriegen... da haben wir schon einiges durch.

Und was Fremdsperma betrifft ist es nicht die Tatsache das es biologisch nicht sein Kind ist sondern die Angst das nicht verarbeiten zu können und immer im Hinterkopf zu haben das es gar nicht seines ist. Das kann ich schon nachvollziehen. Das kann sein... muss aber nicht. Und wenn doch? Dann wird die Ehe aber auf eine verdammt harte Probe gestellt.
sarah126
1033 Beiträge
08.06.2013 17:01
Zitat von Fuega:

Um es kurz zu machen... aus meinem Mann ist nicht eine Spermie rauszukriegen... da haben wir schon einiges durch.

Und was Fremdsperma betrifft ist es nicht die Tatsache das es biologisch nicht sein Kind ist sondern die Angst das nicht verarbeiten zu können und immer im Hinterkopf zu haben das es gar nicht seines ist. Das kann ich schon nachvollziehen. Das kann sein... muss aber nicht. Und wenn doch? Dann wird die Ehe aber auf eine verdammt harte Probe gestellt.


Oh man da haste echt an was zu knabbern das ist echt hart.
Vlt. kann dir eine Therapie helfen besser mit deinem unerfüllten KIWU zu leben.
Fuega
166 Beiträge
08.06.2013 17:09
Das hatte ich mir auch schon überlegt. Aber das klingt vielleicht seltsam aber ich bin gar nicht bereit das Thema abzuhaken. Da wird wohl auch eine Therapie nicht fruchten. Wenn ich das abhake... dann habe ich aufgegeben! Und nein... aufgeben ist keine Option. Irgendwie... ich kann das gar nicht erklären wie es gerade so durch den Kopf schießt. Es werden mit Sicherheit noch mehr Abende werden an denen ich google wie eine Wilde um nicht doch irgendwo und wenns sein muss am Arsch der Welt jemanden zu finden der irgendwie eine Chance sieht.

Ich glaube auch das man selbst eigentlich sein bester Therapeut ist. Es kommt keiner vorbei und löst dir deine Probleme. Wenn dich einer rettet dann bist du selbst das. Mit Hilfe von Partner und Freunden. Und ich habe das Glück wirklich sehr toller Freunde mit denen ich das Thema auch offen anreden kann. Da machen wir beide auch gar kein Staatsgeheimnis draus. Gelegentlich schaffe ich es mir das Ganze schön zu reden. Leichtere Finanzen, Ungebundenheit... Spontanität. Mein Mann und ich haben geplant zu meinem Geburtstag nach Amsterdam zu fahren, den Zoo ansehen der klasse sein soll. Wäre mit Kleinkind nicht ganz einfach und auch nicht so entspannt... Ja manchmal klappts mit dem Schönreden und dann kommen wieder so Tage (wie die letzten) wo es einfach und verdammt tiefes Loch ist in das man fällt....
Juli06
577 Beiträge
08.06.2013 18:22
Zitat von Fuega:

Eine ganze Zeit lang ging es damit gut das ich mir eingeredet habe das es nicht sein soll. Und wenn es eine höhrere Macht gibt die sich sicher dabei was denkt. Aber... ich komm nicht damit klar. Ich erwische mich selbst dabei wie ich jede Schwangere neidisch ankucke. Ich hab mir eingeredet es würde reichen die Kinder von Freunden zu leihen und mit ihnen in den Zoo etc zu gehen... Nein es reicht nicht! Der Gedanke irgendwann zu sterben und nie das Glück einer Schwangerschaft erlebt zu haben... macht mich wirklich fertig.



nein, das "kinder leihen" reicht irgendwann nicht mehr.
haltet ihr das aus?
hast du dich schonmal bei dem gedanken erwischt dass es mit einem anderen mann gehen würde?
dass du nicht darauf verzichten möchtest, ob mit deinem mann oder ohne?

ich hoffe nicht, aber ich glaube irgendwann kommt der gedanke an ein leben mit einem "gesunden" mann auf.
ein gedanke der es dir schwer machen wird die situation zu ertragen und dich mit kinderlosigkeit abzufinden.
eine therapie kann den kinderwunsch nicht unterdrücken, aber vielleicht kann sie helfen gewisse dinge nicht aufflammen zu lassen?

ich möchte mir nicht vorstellen was für eine qual es für euch ist.
du kannst, aber nicht ohne ihn, er kann nicht, will aber mit dir und euch den wunsch erfüllen.

jilana
2839 Beiträge
08.06.2013 18:36
Erstmal tut es mir sehr leid, dass du/ihr da schon so viel durchmachen musstet. Ich kann verstehen, wie schlecht es dir gehen muss. Bei uns hat es zwar "nur" ein Jahr gedauert bis ich schwanger wurde, aber auch wir waren mehrmals beim Urologen und in der KIWU-Klinik und meine Schwangerschaft war am Ende der 6er im Lotto. Mein Freund hat zwar Spermien, aber viel zu wenige, alle verkrüppelt und eigentlich nicht fähig, eine Eizelle zu befruchten. Wir waren gerade dabei uns über eine künstliche Befruchtung näher zu informieren, als es wider Erwarten auf natürlichem Wege doch klappte. Alle Ärzte waren so überrascht! Aber egal, eigentlich geht es ja hier um EUCH!

Also, ich sehe das so.
Ihr habt nur zwei Möglichkeiten.

Möglichkeit 1: Ihr bleibt ewig kinderlos. Dann werdet ihr beide totunglücklich sein, du wirst dir lebenslänglich ein Baby wünschen und das auch noch mit dem Gedanken, dass DU eigentlich eines austragen könntest. Wenn eure Beziehung das überhaupt ewig aushält, wirst du unglücklich und ohne jemals schwanger gewesen sein irgendwann im Sterbebett liegen. Klingt hart, wird aber so sein. Und wenn der Kinderwunsch deines Mannes genauso groß ist wie deiner, wird es ihm genauso gehen.

Möglichkeit 2: Ihr entscheidet euch für eine Befruchtung mit Fremdsperma. Du scheinst damit kein Problem zu haben, also wäre dein Kinderwunsch erst einmal erfüllt! Natürlich kann ich eure Bedenken und deinen Mann verstehen. Es wäre ein "fremdes" Kind, biologisch betrachtet nicht seines. Natürlich ist das Risiko da, dass er ewig so denken wird und das Kind nie "richtig" als seines ansehen wird, da. (Auch wenn ich denke, dass das Risiko nicht SO groß ist, wenn er erst mal die Schwangerschaft miterlebt, die Geburt, etc.)
Selbst wenn dies jedoch der Fall wäre, und dein Mann da ewig Probleme mit hätte... wäre er halt unglücklich.

Das klingt alles vielleicht etwas hart und nüchtern geschrieben, aber letztendlich ist es doch so.
Entweder ihr versucht es nicht, und seid beide ewig unglücklich. Oder ihr geht das Risiko ein, dass dein Mann EVENTUELL Probleme mit dem Akzeptieren des Kindes hätte.
Ich halte Möglichkeit 2 für eindeutig besser.

Man muss halt realistisch bleiben und das beste aus der Situation machen... mag sie auch noch so ausweglos scheinen, wirklich ausweglos ist sie doch nur dann, wenn man wirklich gar keinen Weg einschlägt.
Und das halte ich deinem Fall für wirklichen Mist, denn du scheinst wirklich unglücklich mit der Situation zu sein.
08.06.2013 19:35
Zitat von jilana:

Erstmal tut es mir sehr leid, dass du/ihr da schon so viel durchmachen musstet. Ich kann verstehen, wie schlecht es dir gehen muss. Bei uns hat es zwar "nur" ein Jahr gedauert bis ich schwanger wurde, aber auch wir waren mehrmals beim Urologen und in der KIWU-Klinik und meine Schwangerschaft war am Ende der 6er im Lotto. Mein Freund hat zwar Spermien, aber viel zu wenige, alle verkrüppelt und eigentlich nicht fähig, eine Eizelle zu befruchten. Wir waren gerade dabei uns über eine künstliche Befruchtung näher zu informieren, als es wider Erwarten auf natürlichem Wege doch klappte. Alle Ärzte waren so überrascht! Aber egal, eigentlich geht es ja hier um EUCH!

Also, ich sehe das so.
Ihr habt nur zwei Möglichkeiten.

Möglichkeit 1: Ihr bleibt ewig kinderlos. Dann werdet ihr beide totunglücklich sein, du wirst dir lebenslänglich ein Baby wünschen und das auch noch mit dem Gedanken, dass DU eigentlich eines austragen könntest. Wenn eure Beziehung das überhaupt ewig aushält, wirst du unglücklich und ohne jemals schwanger gewesen sein irgendwann im Sterbebett liegen. Klingt hart, wird aber so sein. Und wenn der Kinderwunsch deines Mannes genauso groß ist wie deiner, wird es ihm genauso gehen.

Möglichkeit 2: Ihr entscheidet euch für eine Befruchtung mit Fremdsperma. Du scheinst damit kein Problem zu haben, also wäre dein Kinderwunsch erst einmal erfüllt! Natürlich kann ich eure Bedenken und deinen Mann verstehen. Es wäre ein "fremdes" Kind, biologisch betrachtet nicht seines. Natürlich ist das Risiko da, dass er ewig so denken wird und das Kind nie "richtig" als seines ansehen wird, da. (Auch wenn ich denke, dass das Risiko nicht SO groß ist, wenn er erst mal die Schwangerschaft miterlebt, die Geburt, etc.)
Selbst wenn dies jedoch der Fall wäre, und dein Mann da ewig Probleme mit hätte... wäre er halt unglücklich.

Das klingt alles vielleicht etwas hart und nüchtern geschrieben, aber letztendlich ist es doch so.
Entweder ihr versucht es nicht, und seid beide ewig unglücklich. Oder ihr geht das Risiko ein, dass dein Mann EVENTUELL Probleme mit dem Akzeptieren des Kindes hätte.
Ich halte Möglichkeit 2 für eindeutig besser.

Man muss halt realistisch bleiben und das beste aus der Situation machen... mag sie auch noch so ausweglos scheinen, wirklich ausweglos ist sie doch nur dann, wenn man wirklich gar keinen Weg einschlägt.
Und das halte ich deinem Fall für wirklichen Mist, denn du scheinst wirklich unglücklich mit der Situation zu sein.

Ich finde schon, daß Du da Aussagen triffst, die so nicht kommen müssen ...
Deine zwei gezeigten Optionen finde ich zu einseitig betrachtet und decken eben nicht das vollständige Spektrum ab. es sind zwei Optionen, aber nicht zwei von zwei ...

Liebe TS ... bei uns ist es anders in der Hinsicht, daß ich der Grund bin, daß wir keine Kinder haben können (habe keine Gebärmutter mehr) ... ja, es ist hart (ist auch noch nicht so lange her, die OP) und ich habe richtig lange angst gehabt, daß mein Partner nun doch geht ... bei ihm ist es ja in Ordnung. Er könnte Vater werden, eben mit einer gesunden Frau. Und er wollte immer Kinder. Wir sind seit fast 11 Jahren zusammen und für ihn war ganz klar "Ich will Kinder, 2 oder 3" ...
Eine Beziehung muß daran nicht zerbrechen. Ich glaube z.B. mittlerweile ganz fest, daß unsere Beziehung das aushält, daß wir für uns einen Lebensentwurf finden werden, der für uns stimmig ist und wir zusammen glücklich sein werden. Momentan ist das noch Zukunftsmusik. Zur Zeit müssen wir das noch verdauen (für mich ist das durchaus auch ein Therapiethema ... ein therapeut löst einem nicht die Probleme, sondern bringt andere Perspektiven, Sichtweisen, unterstützt, begleitet) ...

Also ja .. es gibt noch andere Optionen als, daß am unerfüllten Kinderwunsch die Beziehung zerbricht oder man Wege geht, mit denen einer der beiden ein Problem und Bedenken hat ...

Nicht böse gemeint ... nur meine Erfahrung
jilana
2839 Beiträge
08.06.2013 20:17
Zitat von Anja_MTK:

Zitat von jilana:

Erstmal tut es mir sehr leid, dass du/ihr da schon so viel durchmachen musstet. Ich kann verstehen, wie schlecht es dir gehen muss. Bei uns hat es zwar "nur" ein Jahr gedauert bis ich schwanger wurde, aber auch wir waren mehrmals beim Urologen und in der KIWU-Klinik und meine Schwangerschaft war am Ende der 6er im Lotto. Mein Freund hat zwar Spermien, aber viel zu wenige, alle verkrüppelt und eigentlich nicht fähig, eine Eizelle zu befruchten. Wir waren gerade dabei uns über eine künstliche Befruchtung näher zu informieren, als es wider Erwarten auf natürlichem Wege doch klappte. Alle Ärzte waren so überrascht! Aber egal, eigentlich geht es ja hier um EUCH!

Also, ich sehe das so.
Ihr habt nur zwei Möglichkeiten.

Möglichkeit 1: Ihr bleibt ewig kinderlos. Dann werdet ihr beide totunglücklich sein, du wirst dir lebenslänglich ein Baby wünschen und das auch noch mit dem Gedanken, dass DU eigentlich eines austragen könntest. Wenn eure Beziehung das überhaupt ewig aushält, wirst du unglücklich und ohne jemals schwanger gewesen sein irgendwann im Sterbebett liegen. Klingt hart, wird aber so sein. Und wenn der Kinderwunsch deines Mannes genauso groß ist wie deiner, wird es ihm genauso gehen.

Möglichkeit 2: Ihr entscheidet euch für eine Befruchtung mit Fremdsperma. Du scheinst damit kein Problem zu haben, also wäre dein Kinderwunsch erst einmal erfüllt! Natürlich kann ich eure Bedenken und deinen Mann verstehen. Es wäre ein "fremdes" Kind, biologisch betrachtet nicht seines. Natürlich ist das Risiko da, dass er ewig so denken wird und das Kind nie "richtig" als seines ansehen wird, da. (Auch wenn ich denke, dass das Risiko nicht SO groß ist, wenn er erst mal die Schwangerschaft miterlebt, die Geburt, etc.)
Selbst wenn dies jedoch der Fall wäre, und dein Mann da ewig Probleme mit hätte... wäre er halt unglücklich.

Das klingt alles vielleicht etwas hart und nüchtern geschrieben, aber letztendlich ist es doch so.
Entweder ihr versucht es nicht, und seid beide ewig unglücklich. Oder ihr geht das Risiko ein, dass dein Mann EVENTUELL Probleme mit dem Akzeptieren des Kindes hätte.
Ich halte Möglichkeit 2 für eindeutig besser.

Man muss halt realistisch bleiben und das beste aus der Situation machen... mag sie auch noch so ausweglos scheinen, wirklich ausweglos ist sie doch nur dann, wenn man wirklich gar keinen Weg einschlägt.
Und das halte ich deinem Fall für wirklichen Mist, denn du scheinst wirklich unglücklich mit der Situation zu sein.

Ich finde schon, daß Du da Aussagen triffst, die so nicht kommen müssen ...
Deine zwei gezeigten Optionen finde ich zu einseitig betrachtet und decken eben nicht das vollständige Spektrum ab. es sind zwei Optionen, aber nicht zwei von zwei ...

Liebe TS ... bei uns ist es anders in der Hinsicht, daß ich der Grund bin, daß wir keine Kinder haben können (habe keine Gebärmutter mehr) ... ja, es ist hart (ist auch noch nicht so lange her, die OP) und ich habe richtig lange angst gehabt, daß mein Partner nun doch geht ... bei ihm ist es ja in Ordnung. Er könnte Vater werden, eben mit einer gesunden Frau. Und er wollte immer Kinder. Wir sind seit fast 11 Jahren zusammen und für ihn war ganz klar "Ich will Kinder, 2 oder 3" ...
Eine Beziehung muß daran nicht zerbrechen. Ich glaube z.B. mittlerweile ganz fest, daß unsere Beziehung das aushält, daß wir für uns einen Lebensentwurf finden werden, der für uns stimmig ist und wir zusammen glücklich sein werden. Momentan ist das noch Zukunftsmusik. Zur Zeit müssen wir das noch verdauen (für mich ist das durchaus auch ein Therapiethema ... ein therapeut löst einem nicht die Probleme, sondern bringt andere Perspektiven, Sichtweisen, unterstützt, begleitet) ...

Also ja .. es gibt noch andere Optionen als, daß am unerfüllten Kinderwunsch die Beziehung zerbricht oder man Wege geht, mit denen einer der beiden ein Problem und Bedenken hat ...

Nicht böse gemeint ... nur meine Erfahrung


Ich denke nicht, dass man den Gedanken irgendwann wirklich los lässt.
Wenn dein Mann einen wirklich großen Kinderwunsch hat, wird er doch heute nicht sagen, dass es nun nicht immer noch so ist.
Natürlich kann man einen neuen Lebensentwurf zusammen erstellen. Dieser bringt doch dann für mindestens einen größere Kompromisse.
Und bei der TS ist es ja nun so, dass sie Kinder kriegen kann und sich auch wirklich sehr eines wünscht. Auch ihr Mann wünscht sich ein Kind.
Wenn sie jetzt komplett drauf verzichten, gehen sie doch beide einen riesigen Kompromiss ein, der sie nicht wirklich glücklich macht. Während sie durch eine Befruchtung mit fremden Sperma doch wirklich die Chance haben ein Kind zu bekommen und den Kinderwunsch zu erfüllen. Dass der Mann Probleme damit haben könnte, ist ja nur eine Befürchtung, keine Gewissheit.

jilana
2839 Beiträge
08.06.2013 20:22
Und, nochmal an Anja_MTK:

Für mich kommt es auch drauf an, wie groß der Kinderwunsch ist.
Für manche Menschen sind Kinder die absolute Erfüllung, für andere ist es eine schöne Vorstellung, aber kein MUSS.
Ich bin mit meinen zwei Möglichkeiten auf den Kinderwunsch der TS eingegangen, der ja wirklich groß zu sein scheint. Sie kann sich anscheinend auch nur schlecht vorstellen, kinderlos zu bleiben.
Und so wäre es bei mir auch. Die Liebe zu meinem Partner ist zwar grenzenlos, aber würde es keine Möglichkeit geben mit ihm ein Kind zu bekommen bzw. großzuziehen, würde unsere Beziehung daran kaputt gehen, weil ICH es nicht ertragen würde, kinderlos zu bleiben. Egal wie groß meine Liebe wäre, ich würde meinen größten Lebenstraum hinwerfen, wenn ich meinen Kinderwunsch "beiseite stelle", weil er keine Kinder zeugen kann.
Ich kann verstehen, dass man deswegen durch die Hölle gehen kann.
Bei euch ist es vielleicht anders. Dein Partner scheint damit zurecht zu kommen, dass du keine Kinder kriegen kannst und das ist auch wundervoll für euch.
Aber das könnte nicht jeder Mann.
Und hier ist halt die Frage, WIE SEHR sich die TS ein Baby wünscht und ob sie sich wirklich mit dem Gedanken eines kinderlosen Lebens anfreunden kann (wie gesagt, ich könnte es definitiv nicht).
08.06.2013 20:23
Zitat von jilana:

Zitat von Anja_MTK:

Zitat von jilana:

Erstmal tut es mir sehr leid, dass du/ihr da schon so viel durchmachen musstet. Ich kann verstehen, wie schlecht es dir gehen muss. Bei uns hat es zwar "nur" ein Jahr gedauert bis ich schwanger wurde, aber auch wir waren mehrmals beim Urologen und in der KIWU-Klinik und meine Schwangerschaft war am Ende der 6er im Lotto. Mein Freund hat zwar Spermien, aber viel zu wenige, alle verkrüppelt und eigentlich nicht fähig, eine Eizelle zu befruchten. Wir waren gerade dabei uns über eine künstliche Befruchtung näher zu informieren, als es wider Erwarten auf natürlichem Wege doch klappte. Alle Ärzte waren so überrascht! Aber egal, eigentlich geht es ja hier um EUCH!

Also, ich sehe das so.
Ihr habt nur zwei Möglichkeiten.

Möglichkeit 1: Ihr bleibt ewig kinderlos. Dann werdet ihr beide totunglücklich sein, du wirst dir lebenslänglich ein Baby wünschen und das auch noch mit dem Gedanken, dass DU eigentlich eines austragen könntest. Wenn eure Beziehung das überhaupt ewig aushält, wirst du unglücklich und ohne jemals schwanger gewesen sein irgendwann im Sterbebett liegen. Klingt hart, wird aber so sein. Und wenn der Kinderwunsch deines Mannes genauso groß ist wie deiner, wird es ihm genauso gehen.

Möglichkeit 2: Ihr entscheidet euch für eine Befruchtung mit Fremdsperma. Du scheinst damit kein Problem zu haben, also wäre dein Kinderwunsch erst einmal erfüllt! Natürlich kann ich eure Bedenken und deinen Mann verstehen. Es wäre ein "fremdes" Kind, biologisch betrachtet nicht seines. Natürlich ist das Risiko da, dass er ewig so denken wird und das Kind nie "richtig" als seines ansehen wird, da. (Auch wenn ich denke, dass das Risiko nicht SO groß ist, wenn er erst mal die Schwangerschaft miterlebt, die Geburt, etc.)
Selbst wenn dies jedoch der Fall wäre, und dein Mann da ewig Probleme mit hätte... wäre er halt unglücklich.

Das klingt alles vielleicht etwas hart und nüchtern geschrieben, aber letztendlich ist es doch so.
Entweder ihr versucht es nicht, und seid beide ewig unglücklich. Oder ihr geht das Risiko ein, dass dein Mann EVENTUELL Probleme mit dem Akzeptieren des Kindes hätte.
Ich halte Möglichkeit 2 für eindeutig besser.

Man muss halt realistisch bleiben und das beste aus der Situation machen... mag sie auch noch so ausweglos scheinen, wirklich ausweglos ist sie doch nur dann, wenn man wirklich gar keinen Weg einschlägt.
Und das halte ich deinem Fall für wirklichen Mist, denn du scheinst wirklich unglücklich mit der Situation zu sein.

Ich finde schon, daß Du da Aussagen triffst, die so nicht kommen müssen ...
Deine zwei gezeigten Optionen finde ich zu einseitig betrachtet und decken eben nicht das vollständige Spektrum ab. es sind zwei Optionen, aber nicht zwei von zwei ...

Liebe TS ... bei uns ist es anders in der Hinsicht, daß ich der Grund bin, daß wir keine Kinder haben können (habe keine Gebärmutter mehr) ... ja, es ist hart (ist auch noch nicht so lange her, die OP) und ich habe richtig lange angst gehabt, daß mein Partner nun doch geht ... bei ihm ist es ja in Ordnung. Er könnte Vater werden, eben mit einer gesunden Frau. Und er wollte immer Kinder. Wir sind seit fast 11 Jahren zusammen und für ihn war ganz klar "Ich will Kinder, 2 oder 3" ...
Eine Beziehung muß daran nicht zerbrechen. Ich glaube z.B. mittlerweile ganz fest, daß unsere Beziehung das aushält, daß wir für uns einen Lebensentwurf finden werden, der für uns stimmig ist und wir zusammen glücklich sein werden. Momentan ist das noch Zukunftsmusik. Zur Zeit müssen wir das noch verdauen (für mich ist das durchaus auch ein Therapiethema ... ein therapeut löst einem nicht die Probleme, sondern bringt andere Perspektiven, Sichtweisen, unterstützt, begleitet) ...

Also ja .. es gibt noch andere Optionen als, daß am unerfüllten Kinderwunsch die Beziehung zerbricht oder man Wege geht, mit denen einer der beiden ein Problem und Bedenken hat ...

Nicht böse gemeint ... nur meine Erfahrung


Ich denke nicht, dass man den Gedanken irgendwann wirklich los lässt.
Wenn dein Mann einen wirklich großen Kinderwunsch hat, wird er doch heute nicht sagen, dass es nun nicht immer noch so ist.
Natürlich kann man einen neuen Lebensentwurf zusammen erstellen. Dieser bringt doch dann für mindestens einen größere Kompromisse.
Und bei der TS ist es ja nun so, dass sie Kinder kriegen kann und sich auch wirklich sehr eines wünscht. Auch ihr Mann wünscht sich ein Kind.
Wenn sie jetzt komplett drauf verzichten, gehen sie doch beide einen riesigen Kompromiss ein, der sie nicht wirklich glücklich macht. Während sie durch eine Befruchtung mit fremden Sperma doch wirklich die Chance haben ein Kind zu bekommen und den Kinderwunsch zu erfüllen. Dass der Mann Probleme damit haben könnte, ist ja nur eine Befürchtung, keine Gewissheit.


das habe ich auch nicht behauptet ... aber eine Beziehung muss daran nicht zerbrechen ... Auch bei Freunden von mir ist die Beziehung kinderlos und die Beziehung besteht weiterhin, trotz Kinderwunsch ... Das muß kein Todesurteil für die Beziehung sein ...
jilana
2839 Beiträge
08.06.2013 20:39
Zitat von Anja_MTK:

Zitat von jilana:

Zitat von Anja_MTK:

Zitat von jilana:

Erstmal tut es mir sehr leid, dass du/ihr da schon so viel durchmachen musstet. Ich kann verstehen, wie schlecht es dir gehen muss. Bei uns hat es zwar "nur" ein Jahr gedauert bis ich schwanger wurde, aber auch wir waren mehrmals beim Urologen und in der KIWU-Klinik und meine Schwangerschaft war am Ende der 6er im Lotto. Mein Freund hat zwar Spermien, aber viel zu wenige, alle verkrüppelt und eigentlich nicht fähig, eine Eizelle zu befruchten. Wir waren gerade dabei uns über eine künstliche Befruchtung näher zu informieren, als es wider Erwarten auf natürlichem Wege doch klappte. Alle Ärzte waren so überrascht! Aber egal, eigentlich geht es ja hier um EUCH!

Also, ich sehe das so.
Ihr habt nur zwei Möglichkeiten.

Möglichkeit 1: Ihr bleibt ewig kinderlos. Dann werdet ihr beide totunglücklich sein, du wirst dir lebenslänglich ein Baby wünschen und das auch noch mit dem Gedanken, dass DU eigentlich eines austragen könntest. Wenn eure Beziehung das überhaupt ewig aushält, wirst du unglücklich und ohne jemals schwanger gewesen sein irgendwann im Sterbebett liegen. Klingt hart, wird aber so sein. Und wenn der Kinderwunsch deines Mannes genauso groß ist wie deiner, wird es ihm genauso gehen.

Möglichkeit 2: Ihr entscheidet euch für eine Befruchtung mit Fremdsperma. Du scheinst damit kein Problem zu haben, also wäre dein Kinderwunsch erst einmal erfüllt! Natürlich kann ich eure Bedenken und deinen Mann verstehen. Es wäre ein "fremdes" Kind, biologisch betrachtet nicht seines. Natürlich ist das Risiko da, dass er ewig so denken wird und das Kind nie "richtig" als seines ansehen wird, da. (Auch wenn ich denke, dass das Risiko nicht SO groß ist, wenn er erst mal die Schwangerschaft miterlebt, die Geburt, etc.)
Selbst wenn dies jedoch der Fall wäre, und dein Mann da ewig Probleme mit hätte... wäre er halt unglücklich.

Das klingt alles vielleicht etwas hart und nüchtern geschrieben, aber letztendlich ist es doch so.
Entweder ihr versucht es nicht, und seid beide ewig unglücklich. Oder ihr geht das Risiko ein, dass dein Mann EVENTUELL Probleme mit dem Akzeptieren des Kindes hätte.
Ich halte Möglichkeit 2 für eindeutig besser.

Man muss halt realistisch bleiben und das beste aus der Situation machen... mag sie auch noch so ausweglos scheinen, wirklich ausweglos ist sie doch nur dann, wenn man wirklich gar keinen Weg einschlägt.
Und das halte ich deinem Fall für wirklichen Mist, denn du scheinst wirklich unglücklich mit der Situation zu sein.

Ich finde schon, daß Du da Aussagen triffst, die so nicht kommen müssen ...
Deine zwei gezeigten Optionen finde ich zu einseitig betrachtet und decken eben nicht das vollständige Spektrum ab. es sind zwei Optionen, aber nicht zwei von zwei ...

Liebe TS ... bei uns ist es anders in der Hinsicht, daß ich der Grund bin, daß wir keine Kinder haben können (habe keine Gebärmutter mehr) ... ja, es ist hart (ist auch noch nicht so lange her, die OP) und ich habe richtig lange angst gehabt, daß mein Partner nun doch geht ... bei ihm ist es ja in Ordnung. Er könnte Vater werden, eben mit einer gesunden Frau. Und er wollte immer Kinder. Wir sind seit fast 11 Jahren zusammen und für ihn war ganz klar "Ich will Kinder, 2 oder 3" ...
Eine Beziehung muß daran nicht zerbrechen. Ich glaube z.B. mittlerweile ganz fest, daß unsere Beziehung das aushält, daß wir für uns einen Lebensentwurf finden werden, der für uns stimmig ist und wir zusammen glücklich sein werden. Momentan ist das noch Zukunftsmusik. Zur Zeit müssen wir das noch verdauen (für mich ist das durchaus auch ein Therapiethema ... ein therapeut löst einem nicht die Probleme, sondern bringt andere Perspektiven, Sichtweisen, unterstützt, begleitet) ...

Also ja .. es gibt noch andere Optionen als, daß am unerfüllten Kinderwunsch die Beziehung zerbricht oder man Wege geht, mit denen einer der beiden ein Problem und Bedenken hat ...

Nicht böse gemeint ... nur meine Erfahrung


Ich denke nicht, dass man den Gedanken irgendwann wirklich los lässt.
Wenn dein Mann einen wirklich großen Kinderwunsch hat, wird er doch heute nicht sagen, dass es nun nicht immer noch so ist.
Natürlich kann man einen neuen Lebensentwurf zusammen erstellen. Dieser bringt doch dann für mindestens einen größere Kompromisse.
Und bei der TS ist es ja nun so, dass sie Kinder kriegen kann und sich auch wirklich sehr eines wünscht. Auch ihr Mann wünscht sich ein Kind.
Wenn sie jetzt komplett drauf verzichten, gehen sie doch beide einen riesigen Kompromiss ein, der sie nicht wirklich glücklich macht. Während sie durch eine Befruchtung mit fremden Sperma doch wirklich die Chance haben ein Kind zu bekommen und den Kinderwunsch zu erfüllen. Dass der Mann Probleme damit haben könnte, ist ja nur eine Befürchtung, keine Gewissheit.


das habe ich auch nicht behauptet ... aber eine Beziehung muss daran nicht zerbrechen ... Auch bei Freunden von mir ist die Beziehung kinderlos und die Beziehung besteht weiterhin, trotz Kinderwunsch ... Das muß kein Todesurteil für die Beziehung sein ...


Nein, MUSS es nicht
Wie gesagt, es hängt stark davon ab wie groß der Kinderwunsch ist, denke ich.
Und ich will dich ja auch nicht angreifen, es ist ja sehr schön, dass dein Mann damit zurecht kommt.
Und ich denke es macht auch einen Unterschied, dass die TS in der Position derjenigen ist, die Kinder bekommen kann...
Bevor ich selbst in der Situation war, dass ich dachte, von meinem Freund niemals natürlich schwanger zu werden, habe ich ganz anders darüber gedacht... und hätte hier wahrscheinlich auch was anderes geschrieben.
KleinePerle
8877 Beiträge
08.06.2013 23:16
Ich denke schon das eine ehe dran zerbrechen kann. Mein cousin und seine Frau haben sich nach fast 15 Jahren getrennt. Schon geschieden nun. Sie kann keine Kinder kriegen. Er hat sie in allem unterstützt.
Adoption wurde abgelehnt.
künstliche Befruchtung wollte sie nicht.
Da waren noch andere Sachen die sie abgelehnt hat.
Er hat es versucht,aber letztendlich ist es gescheitert.
Ich denke wenn man einen starken Kinderwunsch hat,kann man es nicht auf einmal abstellen und sich damit abfinden. Vorallem wenn man ständig Kinder um sich hat.
Mittlerweile ist er glücklich,hat jemand neues kennengelernt,ist jetzt ähm 37 glaub . Und wer weiß vielleicht hat er das Glück und wird papa.
Fuega
166 Beiträge
08.06.2013 23:27
Ich würde mal sagen der Kinderwunsch ist groß, aber nicht so groß dass ich dafür meine Ehe aufs Spiel setzen würde. Allein durch die Krankheiten meines Mannes haben wir so viel durchgemacht (der hat nämlich bei der Vergabe offenbar Zugabe geschrien) dass ich unsere Ehe die wirklich sehr gut läuft nicht aufs Spiel setzte. Das heißt für mich... ich respektiere den Wunsch meines Mannes auf Fremdsperma zu verzichten. Ich finde es schlichtweg auch egoistisch zu sagen "Ich will ein Kind um jeden Preis." Im Idealfall sollen ja schließlich auch 2 Personen ein Kind groß ziehen. Ich weiß auch das es ihm unendlich leid tut das er mir meinen Wunsch nicht erfüllen kann. Und ich weiß nicht wie oft er abends mit Tränen in den Augen im Bett saß und dies immer wieder wiederholt hat. Wir haben uns einen Schwur gegeben... In guten wie in schlechten Zeiten... Es gibt also keine Option ohne meine "Torfnase"
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