Mütter- und Schwangerenforum

Kinderwunsch aber.. Betreuung

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Amarithill
15 Beiträge
02.05.2021 23:40
Guten Abend ihr Hibblerinnen,

Jetzt sind wir eeendlich an dem Punkt angelangt, das wir alle Faktoren (soweit man das nunmal planen kann) zusammen haben und ein zweites Kind grundsätzlich einen Platz in unserer Familie haben kann.
Es war schon Tag X an dem mein Mann feierlich sagte, lass die Pille weg, wir sind bereit.
Die Freude riesengroß.
Am nächsten Morgen dann der große Anflug vom Zweifel ?.
Ja wie machen wir das dann Betreuungstechnisch eigentlich?
Beim ersten Kind sprang meine Mutter 2 jahre ein, damit ich finanziell nach 1 Jahr wieder in den Job konnte.
Arbeite dort noch immer, allerdings Trägerwechsel zur kirchlichen Cari..s.
Meine Mutter fällt aus, leider, Krankheitsbedingt langfristiger.
Der Job geht bis 16 uhr täglich.

Meine Frage wäre es, wie lösen denn andere das?
Ich werde bald 40, warten wollten wir nicht mehr. Kann aber ja schlecht zu meinem AG gehen und sagen, hier, wir wollen gern win zweites Kind, kann ich nach elternzeit, da krippe nur bis 15 Uhr geht, anders arbeiten.
Klingt jetzt vielleicht blöd, aber ich finde das ist ein großes Thema das ich gerne in trockenen Tüchern hätte bevor man ins blaue plant.
Das wäre mir sehr wichtig. Und absolut ein Grund der vor ss geklärt sein will...
Hab dann erstmal doch die Pille noch nachgenommen in der Früh.

Lg Ama
Sahnequark123
508 Beiträge
02.05.2021 23:44
Zitat von Amarithill:

Guten Abend ihr Hibblerinnen,

Jetzt sind wir eeendlich an dem Punkt angelangt, das wir alle Faktoren (soweit man das nunmal planen kann) zusammen haben und ein zweites Kind grundsätzlich einen Platz in unserer Familie haben kann.
Es war schon Tag X an dem mein Mann feierlich sagte, lass die Pille weg, wir sind bereit.
Die Freude riesengroß.
Am nächsten Morgen dann der große Anflug vom Zweifel ?.
Ja wie machen wir das dann Betreuungstechnisch eigentlich?
Beim ersten Kind sprang meine Mutter 2 jahre ein, damit ich finanziell nach 1 Jahr wieder in den Job konnte.
Arbeite dort noch immer, allerdings Trägerwechsel zur kirchlichen Cari..s.
Meine Mutter fällt aus, leider, Krankheitsbedingt langfristiger.
Der Job geht bis 16 uhr täglich.

Meine Frage wäre es, wie lösen denn andere das?
Ich werde bald 40, warten wollten wir nicht mehr. Kann aber ja schlecht zu meinem AG gehen und sagen, hier, wir wollen gern win zweites Kind, kann ich nach elternzeit, da krippe nur bis 15 Uhr geht, anders arbeiten.
Klingt jetzt vielleicht blöd, aber ich finde das ist ein großes Thema das ich gerne in trockenen Tüchern hätte bevor man ins blaue plant.
Das wäre mir sehr wichtig. Und absolut ein Grund der vor ss geklärt sein will...
Hab dann erstmal doch die Pille noch nachgenommen in der Früh.

Lg Ama

Liebe Ama,
seit gut einem Jahr hat kaum jemand hier eine verlässliche Kinderbetreuung. Corona hat gezeigt, dass man genau gar nichts planen kann.
Wenn der Kinderwunsch da ist dann verliere keine Zeit. Es geht immer irgendwie.
Arbeitgeber sind flexibler geworden was die Kinderbetreuung angeht. Und wenn nicht.... dann gibt es noch andere tolle Arbeitgeber.
Ich finde es gut, dass Du da vorausschauend bist. Aber mit 40 würde ich nicht mehr lange planen und warten.
Amarithill
15 Beiträge
02.05.2021 23:58
Zitat von Sahnequark123:

Zitat von Amarithill:

Guten Abend ihr Hibblerinnen,

Jetzt sind wir eeendlich an dem Punkt angelangt, das wir alle Faktoren (soweit man das nunmal planen kann) zusammen haben und ein zweites Kind grundsätzlich einen Platz in unserer Familie haben kann.
Es war schon Tag X an dem mein Mann feierlich sagte, lass die Pille weg, wir sind bereit.
Die Freude riesengroß.
Am nächsten Morgen dann der große Anflug vom Zweifel ?.
Ja wie machen wir das dann Betreuungstechnisch eigentlich?
Beim ersten Kind sprang meine Mutter 2 jahre ein, damit ich finanziell nach 1 Jahr wieder in den Job konnte.
Arbeite dort noch immer, allerdings Trägerwechsel zur kirchlichen Cari..s.
Meine Mutter fällt aus, leider, Krankheitsbedingt langfristiger.
Der Job geht bis 16 uhr täglich.

Meine Frage wäre es, wie lösen denn andere das?
Ich werde bald 40, warten wollten wir nicht mehr. Kann aber ja schlecht zu meinem AG gehen und sagen, hier, wir wollen gern win zweites Kind, kann ich nach elternzeit, da krippe nur bis 15 Uhr geht, anders arbeiten.
Klingt jetzt vielleicht blöd, aber ich finde das ist ein großes Thema das ich gerne in trockenen Tüchern hätte bevor man ins blaue plant.
Das wäre mir sehr wichtig. Und absolut ein Grund der vor ss geklärt sein will...
Hab dann erstmal doch die Pille noch nachgenommen in der Früh.

Lg Ama

Liebe Ama,
seit gut einem Jahr hat kaum jemand hier eine verlässliche Kinderbetreuung. Corona hat gezeigt, dass man genau gar nichts planen kann.
Wenn der Kinderwunsch da ist dann verliere keine Zeit. Es geht immer irgendwie.
Arbeitgeber sind flexibler geworden was die Kinderbetreuung angeht. Und wenn nicht.... dann gibt es noch andere tolle Arbeitgeber.
Ich finde es gut, dass Du da vorausschauend bist. Aber mit 40 würde ich nicht mehr lange planen und warten.

Das ist wahr, mein erstes Kind ist ein Schulkind 1. Klasse. Da ich Systemrelevant arbeite, nämlich selbst im Bereich der Kinderbetreuung, habe ich Anspruch auf Notbetreuung.
Auch Platz in der krippe wäre nicht das Thema. Nur die Arbeitszeiten müssten sich anpassen lassen.
Da hoffe ich, setz ich mich nicht in Nesseln.
Das nagt schon sehr im Kopf und ja ich weiß, bisschen bekloppt ist das. Nicht s lässt sich 100 pro planen, das wohl am wenigsten.
shelyra
67983 Beiträge
03.05.2021 05:52
Frag doch einfach deinen AG nach geänderten Arbeitszeiten. Den Kinderwunsch würde ich dabei aber nicht erwähnen. Geht ihn erstmal nix an.

Alternativ könnte man nach einer Tagesmutter schauen. Die haben oft flexiblere Betreuungszeiten als die Krippe
diekleene
52599 Beiträge
03.05.2021 06:17
Ich selbst bin nach meiner Erziehet Ausbildung mit 39h arbeiten gegangen. Habe dann gut 8 Monate später meine 3. Tochter bekommen (ja ich habe schwanger gearbeitet und es nicht direkt gesagt)

Nach meiner Elternzeit bin ich dann mit 32h eingestiegen und hab im sep auf 33 erhöht. Da ich jetzt den Arbeitgeber gewechselt habe und nun statt 50 km nur noch 750m von der Arbeit entfernt bin, gehe ich wieder 35h arbeiten.

Ich habe die Erfahrung gemacht das es meist kein Problem darstellt mir den Stunden zu variieren.
Schaf
12306 Beiträge
03.05.2021 07:22
Ich kenne diesen Wunsch alles geplant und in trockenen Tüchern haben zu wollen - aber bis Dein Kind in Betreuung geht vergehen noch ca 2 Jahre. Vielleicht kann die Krippe dann bis 16:00 betreuen? Oder ihr findet eine Tagesmutter? Oder dein Mann Mann 2-3 Tage kurz und du die anderen? Oder du wechselst den Arbeitgeber? Oder es gibt eh andere Schicjten bis dahin? Oder oder oder.

Es passiert noch so viel unplanbares - also auf gehts!
.Grinsebacke.
883 Beiträge
03.05.2021 07:44
Ich würde auch mit meinem AG reden oder eine andere Stelle suchen.
Ich hatte großes Glück, dass mein AG sehr Familienfreundlich ist. Ich konnte mir meine Arbeitszeit "aussuchen" so hat es gepasst dass ich Sie um 15 Uhr abhole.
Ich denke es hat schon seinen Sinn, warum Krippen nur bis 15 Uhr auf haben. Ich weiß nicht wann du dein Kind bringen würdest, aber unsere Krippe öffnet um 7. Dann ist das Kind von 7-15 Uhr in der Krippe. Ich glaube das reicht für die kleinen auch völlig.
Zirkonia85
1183 Beiträge
03.05.2021 07:44
Musst du denn unbedingt voll wieder arbeiten? Hast du nicgt sogar Anspruch auf Teilzeit in oder während der Elternzeit?

Wir haben auch meine Großeltern die auf unsere Tochter aufpassen konnten. Mussten bislang 7 Jahre alles alleine wippen mit Kind krank, klga zu, Schule zu…
Würde mich da nicht abhängig machen über mit anderen planen.

Ich bin nach 1 Jahr mit 12 Stunden angefangen und bin jetzt bei 20. Selbst das ist mit einem Kind und fehlender Betreung Manchmal zu viel.

Werde schwanger und rede dann mit deinem Arbeitgeber und stelle eine. Antrag auf Teilzeit
FrauNovember
2967 Beiträge
03.05.2021 08:33
Du kannst doch einfach deine Arbeitszeit reduzieren.

Hier stehen die Voraussetzungen:
https://www.gesetze-im-internet.de/tzbfg/__8.html
Gwen85
18341 Beiträge
03.05.2021 09:49
Warte doch erstmal ab, wenn das Baby da ist. Da kann sich deine Meinung zum Thema Arbeit auch wieder ändern.
Mein Mann und ich stemmen die Kinderbetreuung komplett alleine und wir nutzen die Notbetreuung, da wir beide berufstätig sind. Er arbeitet Vollzeit, ich Teilzeit- 15-20std mit einem Nachmittag, beide systemrelevant. Er im öffentlichen Dienst, ich im medizinischen Bereich.
An dem Tag, wo ich am Nachmittag bis abends 18:30 Uhr arbeite, holt er die Kinder von der Kita und Schule ab um 16 Uhr. An den anderen Tagen bin ich spätestens um 13 Uhr an der Schule und Kita um die Kinder ein zu sammeln.
Was ich damit sagen will, sprich auch mit dem Papa, dass er auch evtl an einem Tag seine Stunden reduziert, bzw ihr euch das aufteilt, damit du dem AG einen kompletten Nachmittag anbieten kannst. Nur als Beispiel.
Ich werde aber vorerst nicht mehr als 20Std/Woche arbeiten, weil ich auch die Zeit für meine Kinder haben will und meine beiden sind 7 Jahre alt und fast 5.
Das habe ich auch sehr klar bei meinem Arbeitgeber kommuniziert. Mein Mann hat dafür dann jedes zweite Wochenende auch mal ein paar Stunden Dienst, wir haben leider keine Großeltern die sich kümmern können bzw wollen, also steht und fällt alles bei uns mit der Notbetreuung, aber es geht, auch das hat uns Corona gezeigt.
kataleia
11079 Beiträge
03.05.2021 11:02
Sieht es bei euch so knapp aus mit dem Geld, dass du dir solche Gedanken machst?

Wenn du eine abgeschlossene Ausbildung hast im Bereich mit Kindern/sozial etc da gibt's weit mehr Stellen als Fachpersonal und da wirst du dir auch in Teilzeit einen Arbeitgeber heraussuchen können, der zu deinem Leben passt.

Ich würde mit dem Arbeitgeber in keinem Fall im Vorfeld darüber reden.

Es gibt viele Lösungen, wenn du denn dann tatsächlich zurück kehrst und das noch nicht einmal empfangene Kind ein Jahr alt sein wird
fellfluse
573 Beiträge
03.05.2021 12:14
Es geht nur um ein paar Stunden für das zweite und dritte Lebensjahr oder? Oder habe ich das falsche verstanden mit "meine Mutter ist für zwei Jahre eingesprungen"?

Dann nimm drei Jahre Elternzeit, bleib das erste Zuhause mit vollem Elterngeld und geh danach wieder arbeiten. Teilzeit in Elternzeit. Dann bleibt dann grundsätzlich vorhandener Vertrag unverändert und du arbeitest für die Restzeit der Elternzeit weniger.

Ich würde das aber auch auf mich zukommen lassen, ich glaube "perfekt" ist es selten im Vorwege und dann klappt es doch irgendwie.
kataleia
11079 Beiträge
03.05.2021 12:27
Zitat von fellfluse:

Es geht nur um ein paar Stunden für das zweite und dritte Lebensjahr oder? Oder habe ich das falsche verstanden mit "meine Mutter ist für zwei Jahre eingesprungen"?

Dann nimm drei Jahre Elternzeit, bleib das erste Zuhause mit vollem Elterngeld und geh danach wieder arbeiten. Teilzeit in Elternzeit. Dann bleibt dann grundsätzlich vorhandener Vertrag unverändert und du arbeitest für die Restzeit der Elternzeit weniger.

Ich würde das aber auch auf mich zukommen lassen, ich glaube "perfekt" ist es selten im Vorwege und dann klappt es doch irgendwie.


Das sind auch gute Ideen!

Nur kann es sein, dass der Arbeitgeber der Teilzeit so wie man sie wünscht nicht zustimmt.
Auch spontan kurz davor oder direkt währenddessen.
Alles was man da nicht schriftlich hat, darauf hat man auch nicht unbedingt Anspruch.

Und es stimmt, am Schluss hat man alles perfekt geplant und es kommt etwas dazwischen was alles über den Haufen wirft, worauf man keinen Einfluss hat.
Waffel
647 Beiträge
03.05.2021 13:26
Teilzeit in Elternzeit zu arbeiten, da hat der AG so gut wie keine Möglichkeit, Steine in den Weg zu legen - in dieser besonderen Zeit stehen die Vorteile auf AN Seite. Vorausgesetzt die Anträge werden fristgerecht gestellt.

Würde ich Dir, liebe TS, ebenfalls vorschlagen. ZB 1 Jahr daheim, den Antrag auf Teilzeit in Elternzeit bei Deinem AG einreichen mit Deiner Vorstellung der Arbeitszeit.

Keinesfalls im Vorfeld ansprechen und aufgrund des Alters würde ich ebenfalls nicht länger warten, um einen Herzenswunsch umzusetzen. In trockene Tücher bekommst Du das Thema sehr wahrscheinlich nicht vorab.

Anders sieht es nach der Elternzeit und dem zuvor verlinkten Gesetzestext aus - findet Dein AG "dringende, betriebliche Gründe", die dem entgegenstehen, bringt Dich Dein grundlegendes Anrecht auch nicht weiter.

Es gab vor einiger Zeit aber doch noch eine Gesetzesänderung, wenn ich mich richtig erinnere.

Das grundsätzliche Recht, seine Arbeitszeit für 5 Jahre zu reduzieren, danach greift der Vertrag wieder. Wäre evtl auch eine Option.
Sina307
966 Beiträge
04.05.2021 08:06
Zitat von Waffel:

Teilzeit in Elternzeit zu arbeiten, da hat der AG so gut wie keine Möglichkeit, Steine in den Weg zu legen - in dieser besonderen Zeit stehen die Vorteile auf AN Seite. Vorausgesetzt die Anträge werden fristgerecht gestellt.

Würde ich Dir, liebe TS, ebenfalls vorschlagen. ZB 1 Jahr daheim, den Antrag auf Teilzeit in Elternzeit bei Deinem AG einreichen mit Deiner Vorstellung der Arbeitszeit.

Keinesfalls im Vorfeld ansprechen und aufgrund des Alters würde ich ebenfalls nicht länger warten, um einen Herzenswunsch umzusetzen. In trockene Tücher bekommst Du das Thema sehr wahrscheinlich nicht vorab.

Anders sieht es nach der Elternzeit und dem zuvor verlinkten Gesetzestext aus - findet Dein AG "dringende, betriebliche Gründe", die dem entgegenstehen, bringt Dich Dein grundlegendes Anrecht auch nicht weiter.

Es gab vor einiger Zeit aber doch noch eine Gesetzesänderung, wenn ich mich richtig erinnere.

Das grundsätzliche Recht, seine Arbeitszeit für 5 Jahre zu reduzieren, danach greift der Vertrag wieder. Wäre evtl auch eine Option.


So würde ich es auch machen, wenn er sich nicht anders drauf einlässt.

Ich hab 1 Jahr genommen und danach haben wir vereinbart dass ich erstmal nur 30 Stunden arbeit bis eine längere Betreuung in der Kita möglich ist
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