Mütter- und Schwangerenforum

Mir ist nicht mehr zu helfen! Oder doch?

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Pustekuchen
6291 Beiträge
10.12.2015 09:34
Das stimmt, jede Geburt ist anders.
Aber bevor man sowas nicht erlebt hat...sorry...Aber man kann es nicht einschätzen! Keiner weiß vorher, ob er diese Schmerzen gut verkraftet oder nicht.
Selbst wenn man schon eine Geburt hatte, kann man trotzdem nicht sagen, wie es beim zweiten wird.
In den meisten Fällen geht ja zum Glück alles gut und das wird sicher auch bei dir so sein Pakuna. Aber denke bitte an alle Eventualitäten.
Denn mal ganz ehrlich, das was du dir wünschst,kannst du auch in einem KH haben. Du hast nur noch mehr Sicherheit im Rücken.

Aber sieh dir alles erstmal in ruhe an und entscheide dann.
10.12.2015 09:49
Zitat von Chrysanthes:

Ich denke das du es gut einschätzen kannst wie du die evtl. Schmerzen verträgst. Es gibt Frauen die spüren sie extrem. Wie ich z.b., aber ich habe auch eine lange Krankheitsgeschichte und bin da wirklich sensibel. Trotzdem hätte ich es auch noch länger ohne PDA geschafft, aber ich wusste das die PDA nun richtig für mich ist.
Es gibt Frauen die kommen mit 8 cm an und sind dann total erstaunt. Je nachdem wie es dir ergeht gibt es sowohl im Krankenhaus als auch im Geburtshaus Möglichkeiten.
Schau dir alles an und lass dich beraten. Du brauchst Informationen um wählen zu können.
Ich fand das Hypnobirthing Buch gut. Ich hatte keine Schmerzfreiheit, aber ich konnte die Atemübungen gut nutzen. Ich denke ich hätte den Kurs noch machen müssen. Übung macht echt den Meister.
Im ersten Krankenhaus war es für mich auch schrecklich und im zweiten war es diesmal toll. Da mein Erster Anpassungsschwierigkeiten hatte kam kein Geburtshaus in frage und ich bin so froh das ich nicht ambulant weg bin, auch wenn es mir gut ging. Ich hätte meinen Sohn vermutlich nicht retten können und er wäre mir in den Armen gestorben. Will gar nicht dran denken. Für mich war es so richtig und für andere ist was anderes richtig. Jede Frau und jede Geburt ist einfach anders.

Du wirst das richtige für dich finden.

Wann haben sich die anpassungsschwierigkeiten denn gezeigt?
Normalerweise bleibt man ja auch wenn man ambulant entbindet noch ein paar Stündchen zur Beobachtung...

Mit den Schmerzen ist so eine Sache! Ich hatte und wollte definitiv keine pda! Schmerzmittel hatte ich bei der ersten Geburt jedoch schon, wurde mir aber auch eher aufgedrängt (musste jetzt nicht zwangsläufig schlecht sein denn es kann durch bessere Entspannung auch die Geburt voranbringen).
Bei der zweiten Geburt war es tatsächlich so, dass ich direkt zur Geburt mit komplett offenen mumu ins Kh bin
10.12.2015 09:53
Ich glaube grundsätzlich sollten wir Pakuna nun die Entscheidung überlassen und nicht versuchen einzuwirken( auch wenn es hier jeder ganz ganz sicher gut meint).
Es wird bei diesem Thema immer die beiden Lager geben von denen die eine Seite die Sicherheit sucht und die andere auf den Lauf der Natur vertraut.

Ich werde mich bei diesem Thema nun ausklingen und wünsche dass du die richtige Entscheidung für dich treffen wirst. Falls du dennoch etwas an mich fragen willst oder diskutieren, darfst du dies Natürlich trotzdem
Pustekuchen
6291 Beiträge
10.12.2015 11:04
Zitat von ladybird:

Ich glaube grundsätzlich sollten wir Pakuna nun die Entscheidung überlassen und nicht versuchen einzuwirken( auch wenn es hier jeder ganz ganz sicher gut meint).
Es wird bei diesem Thema immer die beiden Lager geben von denen die eine Seite die Sicherheit sucht und die andere auf den Lauf der Natur vertraut.

Ich werde mich bei diesem Thema nun ausklingen und wünsche dass du die richtige Entscheidung für dich treffen wirst. Falls du dennoch etwas an mich fragen willst oder diskutieren, darfst du dies Natürlich trotzdem

Ist doch auch miteinander kombinierbar!

Die Entscheidung trifft Pakuna auf jeden Fall alleine und ganz bestimmt nur für sich und nicht für andere. Sich Tipps einholen kann ja trotzdem hilfreich sein
Pakuna
7805 Beiträge
10.12.2015 11:13
Zitat von Pustekuchen:

Ich verstehe dich voll und ganz Pakuna. Ich weiß, was du dir vorstellst usw. Aber auch in einem KH kannst du sagen, was du willst und was nicht. Ich konnte mit allen über meine Wünsche reden und es wurde berücksichtigt.
Nicht alle KH sind so wie z.B. bei Ladybird (tut mir leid, dass es so bei dir gelaufen ist).

Ich habe mich genau wie du auf die Geburt gefreut, hatte keine angst vor Schmerzen usw. Dennnoch...Du weißt einfach nicht, was auf dich zukommt und weißt nicht, wie gut du die schmerzen verträgst. Ich finde es ehrlich gesagt riskant in einem Geburtshaus, ohne die Möglichkeit zu haben, evtl eine PDA zu bekommen.
Es gibt Frauen, die scheinen es ganz gut zu vertragen die schmerzen, ich habe 2 Kinder bekommen und kann sagen, ich wäre gestorben, wenn ich keine pda gehabt hätte. Vielleicht lag es daran, dass mir bei beiden vorher die Fruchtblase geplatzt ist und es dadurch 'trockene' Wehen waren, aber weißt du, ob es bei dir mit Wehen, oder einem Blasensprung los geht? Du kannst es dir vorher einfach nicht vorstellen. Und SOLLTE (Gott bewahre) doch was mit dem Baby sein, wird es nicht nur in einen anderen Raum gebracht, sondern erstmal ganz weg von der Mutter... Nee nee...Mir wäre das viel zu heikel.
Im KH arbeiten auch nur Menschen, mit denen kann man reden. Und wenn es ein gutes KH ist, wird nix gemacht, was die Mutter nicht will.
Für mich würde ein Geburtshaus nie in Frage kommen, weil ich weiß, was es für Schmerzen sind und ich würde immer die Möglichkeit eine pda bekommen zu können haben wollen.

Das soll nicht heißen, dass ich dich nicht verstehe, oder ich das verrückt finde, wenn du es machst...es ist deine Entscheidung.
Ich gebe nur meine Erfahrung weiter und dir den ausdrücklichen Tipp, nochmal in ruhe darüber nachzudenken. Wie gesagt, du kennst die schmerzen nicht und die sind mit nix anderem vergleichbar!


Ja ich kann mich gut erinnern, wie Du das nach der Geburt beschrieben hattest. Dass es irgendwann nicht mehr anders ging. Die Sache mit der PDA ist natürlich auch in meinem Kopf.

Es gibt ja diverse Theorien, dass erst durch Eingreifen (das kann etwas ganz unscheinbares sein oder einfach die Umgebung die nicht passt oder ein gewisser Druck dem man ausgesetzt wird oder oder oder) eine PDA notwendig wird, weil man sich unbewusst verspannt. Ob das am Ende immer so stimmt? Ich weiß es nicht. Mir fehlt ja die Erfahrung. Ich finds total lieb von Dir, dass Du mich praktisch vor dieser Erfahrung "beschützen" willst, nämlich dass ich dann da im Geburtshaus liege, vor Schmerzen schreie, zutiefst bereue nicht im KH zu sein und die Hebamme anbrülle

Ich hab keine Ahnung, ob ich unter Wehen in der Lage bin, zu entspannen. Ich spreche das jetzt schon wie ein Mantra vor mich her. Damit ich in den Wehenpausen versuche abzuschalten und meine Gedanken auf etwas schönes fokussiere.

Weißt Du, ich habe Angst. Angst, dass ich unter Schmerzen nicht mehr Herr der Lage bin. Weder möchte ich eingeleitet werden noch Zugänge verpasst bekommen. Ich will nicht ständig vaginal untersucht werden unter der Geburt. Ich will nicht Stress und Druck gemacht bekommen, weil die Herztöne mal etwas abfallen.

Auf der anderen Seite will ich natürlich Sicherheit für mein Kind! Und da bin ich im Zwiespalt. Ist es egoistisch von mir, das für MICH schönste Geburtserlebnis rauszuholen? Oder ist es das womöglich auch für mein Kind? Oder sollte ich meine Bedürfnisse hier zurückschrauben und mein Kind nahe der Medizin schaffen? Ich weiß es nicht.

Ich weiß nur, dass mich das im Moment sehr beschäftigt. Näheres kann ich Dir dann sagen, wenn ich mir beides angesehen habe
Pakuna
7805 Beiträge
10.12.2015 11:21
Zitat von Chrysanthes:

Ich denke das du es gut einschätzen kannst wie du die evtl. Schmerzen verträgst. Es gibt Frauen die spüren sie extrem. Wie ich z.b., aber ich habe auch eine lange Krankheitsgeschichte und bin da wirklich sensibel. Trotzdem hätte ich es auch noch länger ohne PDA geschafft, aber ich wusste das die PDA nun richtig für mich ist.
Es gibt Frauen die kommen mit 8 cm an und sind dann total erstaunt. Je nachdem wie es dir ergeht gibt es sowohl im Krankenhaus als auch im Geburtshaus Möglichkeiten.
Schau dir alles an und lass dich beraten. Du brauchst Informationen um wählen zu können.
Ich fand das Hypnobirthing Buch gut. Ich hatte keine Schmerzfreiheit, aber ich konnte die Atemübungen gut nutzen. Ich denke ich hätte den Kurs noch machen müssen. Übung macht echt den Meister.
Im ersten Krankenhaus war es für mich auch schrecklich und im zweiten war es diesmal toll. Da mein Erster Anpassungsschwierigkeiten hatte kam kein Geburtshaus in frage und ich bin so froh das ich nicht ambulant weg bin, auch wenn es mir gut ging. Ich hätte meinen Sohn vermutlich nicht retten können und er wäre mir in den Armen gestorben. Will gar nicht dran denken. Für mich war es so richtig und für andere ist was anderes richtig. Jede Frau und jede Geburt ist einfach anders.

Du wirst das richtige für dich finden.


Zu denen möchte ich bitte gehören Ich bleib so lange daheim, bis das schlimmste vorbei ist und dann fahren wir mal gemütlich los. Und dann bekomme ich mein Kind wie diese Frau hier:



Ich kann Dir gar nicht sagen, ob ich besonders schmerzempfindlich bin Durch die Endometriose bin ich in der unteren Bauchregion ja schon so einiges gewöhnt
Pakuna
7805 Beiträge
10.12.2015 11:39
Zitat von ladybird:

Ich glaube grundsätzlich sollten wir Pakuna nun die Entscheidung überlassen und nicht versuchen einzuwirken( auch wenn es hier jeder ganz ganz sicher gut meint).
Es wird bei diesem Thema immer die beiden Lager geben von denen die eine Seite die Sicherheit sucht und die andere auf den Lauf der Natur vertraut.

Ich werde mich bei diesem Thema nun ausklingen und wünsche dass du die richtige Entscheidung für dich treffen wirst. Falls du dennoch etwas an mich fragen willst oder diskutieren, darfst du dies Natürlich trotzdem


Du hättest also auch Dein zweites Baby wie die Frau im Video gebären können Wahnsinn, wie hast Du die Wehen daheim ertragen? Bzw. wie waren diese für Dich? Hast Du etwas spezielles angewandt, um besser damit klar zu kommen? Und was hast Du bei der zweiten Geburt bewusst anders gemacht? Ach und letzte Frage, gab es einen Unterschied in den Schmerzen bei der ersten und der zweiten Geburt? Also es geht mir nicht um Dauer usw...mir ist klar dass eine Erstgeburt im Schnitt am längsten dauert. Aber die Intensität des Schmerzes?

Und zum fett gedruckten: Schon passiert
10.12.2015 11:55
Hihi, gerne doch! Will eben nur nicht dass du hier iwie so beeinflusst wirst, dass du DEINE ENTSCHEIDUNG am ende bereust weil du merkst es war nicht wirklich deine

Also die schmerzen waren bei der ersten Geburt anderes als bei der letzten. Liegt aber vllt. daran dass ich wusste was von der Intensität kommen wird. Bei der ersten Geburt war ich wirklich sehr überrascht von der Stärke der schmerzen, konnte es aber grundsätzlich aushalten und ich glaube auch wenn "nur" eine Hebamme da gewesen wäre die sagt es ist alles gut hätte mir das genügt!

Bei der zweiten geburt waren die schmerzen auch enorm, aber ich dachte dann iwie immer dass es sich letztes mal anders anfühlte und es noch keine richtigen wehen sind, weshalb ich so lange gezögert habe zu fahren. ABER, der wesentlichste Unterschied lag für mich letzten Endes darin, dass ich mich auf die schmerzen eingelassen habe und sie nicht als "feind" angesehen hab. Ich glaube dass hatte enorm dazu beigetragen dass ich nicht total verkrampft habe und alles auch so schnell ging... es war eine schöne geburt!

Wie war denn eigentlich dein Standpunkt bzgl ambulant entbinden? Hab das leider beim überfliegen nicht gefunden

Pakuna
7805 Beiträge
10.12.2015 12:03
Sehr interessant Ladybird , das entspricht schon so in etwa dem was ich mir vorgestellt hatte. Auch dass Du sagst, dass Du die Schmerzen in der zweiten Geburt besser annehmen konntest. Denkst Du, dass das auch als Erstgebärende möglich ist? Hattest Du Dich auf Deine erste Geburt damals irgendwie vorbereitet, also mehr als der übliche GVK?

Ich denke schon, dass ich so einiges werde ertragen können, wiegesagt ich habe seit der Pupertät einiges an Schmerzen mitgemacht. Ob die nun vergleichbar sind...ich denke nicht.

Ambulant entbinden, hmmm. Mir geht es ja vordergründig um den Ort des Geschehens wärend der Geburt. Das Hinterher ist noch gar nicht so unbedingt mein Fokus, weil mir auch schon viele bestätigt haben, dass es überall "Rooming in" gibt und dass das Baby immer bei Dir ist. Das ist gar nicht mal so mein Problem am KH, sondern eher die Atmosphäre unter der Geburt und der finanzielle Druck der Krankenhäuser.

Gestern hab ich völlig entsetzt einen Bericht auf YT gesehen, dass Krankenhäuser Verlust machen, wenn eine Schwangere mit Frühgeburtsrisiko zur Beobachtung liegt und Gewinn, wenn das Baby zu früh kommt. Kliniken fühlen sich hier genötigt, Kaiserschnitte zu früh anzusetzen und einzuleiten und das wird auch so praktiziert
10.12.2015 12:35
Ich hatte bei der ersten Geburt nur einen normalen GVK.
Bei der zweiten habe ich auch nur einen solchen gemacht (aber einen für Mütter die schon Kinder bekommen haben ).
Bei keiner Geburt habe ich etwas besonderes angewendet...
Ich weiss wirklich nicht ob man sich als erstgebärende auf die schmerzen einlassen kann...heftig ist es, auch wenn man schmerzen gewohnt ist! Wobei ich glaube es ist auch einfach wichtig, dass jmd da ist der einem Sicherheit gibt dass alles so richtig ist auch mit den Schmerzen

Mein Fokus war grundsätzlich auch eher, dass nach der Geburt alles richtig läuft. Auch bei uns ist rooming-in Standard z.b. aber es wird dennoch viel Fremdbestimmung versucht durchzuführen und viele kommen aus dem Kh und fanden den Aufenthalt am schlimmsten!
Ich wollte einfach mein Kind nehmen wie ich will (im kg darf man das Kind aus versicherungsgründen nicht rum tragen außerhalb des eigenen Zimmers und muss es im Bettchen fahren ), wollte nicht unter Druck stehen wenn es schreit weil andere Mütter gestört werden; wollte meinen Schlaf bekommen können und nicht wieder geweckt werden weil die Putzfrauen oder Frühstück kommt obwohl ich die ganze Nacht wach war weil das baby nicht geschlafen hat und ich wollte meine Toilette, Dusche,Bettt...
Pustekuchen
6291 Beiträge
10.12.2015 12:41
Ich verstehe dich so gut Pakuna, wirklich! Aber du stellst es dir alles so schön und 'romantisch' vor. Eine Geburt kann man nicht planen und wie du dich fühlen wirst auch nicht. Es kommt meist ganz anders, als man es sich vorher vorgestellt hat.

Alles was man in einem Geburtshaus machen kann, kann man auch in einem KH machen. Und die Schmerzen kann man vorher nicht einschätzen. Denk genau drüber nach. Nur glaube mir, es ist nie so, wie du es dir vorher vorgestellt hast
Pakuna
7805 Beiträge
10.12.2015 17:02
Ich danke Euch allen für Eure Erfahrungen und Meinungen Keine Sorge, es beeinflusst mich nicht so, dass ich alles übern Haufen werfe, aber es ist doch sehr hilfreich um zu wissen, was auf einen zukommen KÖNNTE.

Puste, ja das denk ich mir auch, es kommt alles anders am Ende Aber ohne "Plan" kann ich da dennoch nicht rangehen. Ich muss einfach wissen, was passieren kann, um nachher besser damit umgehen zu können. Dann erschlägt es mich nicht so.

Ich werde im KH versuchen, über meine Vorstellungen zu sprechen und schauen, wie man dort darauf reagiert. Genauso werde ich im Geburtshaus nachfragen, was im Ernstfall passiert und was gemacht wird, wenn die Frau die Schmerzen nicht mehr aushält.

Jetzt widme ich mich wieder meiner tollen Erkältung, die nicht verschwinden will... Hab heute fast die ganze Apotheke leergeräumt Abends wird es besonders unangenehm

Übrigens bin ich weiterhin im Häkelwahn und häkel jetzt Mützen für meine zwei Nichten Da will ich dann an der Seite auch so kleine Blümchen dranhäkeln
Pakuna
7805 Beiträge
10.12.2015 17:04
Im Übrigen scheint ab 17Uhr die Zappelzeit loszugehen; in meinem Bauch ist Party Ich lehne mich nun zurück und genieße das
Chrysanthes
5693 Beiträge
10.12.2015 21:27
Zitat von Pustekuchen:

Ich verstehe dich so gut Pakuna, wirklich! Aber du stellst es dir alles so schön und 'romantisch' vor. Eine Geburt kann man nicht planen und wie du dich fühlen wirst auch nicht. Es kommt meist ganz anders, als man es sich vorher vorgestellt hat.

Alles was man in einem Geburtshaus machen kann, kann man auch in einem KH machen. Und die Schmerzen kann man vorher nicht einschätzen. Denk genau drüber nach. Nur glaube mir, es ist nie so, wie du es dir vorher vorgestellt hast


Ich habe auch beides kombiniert, wollte mir aber die PDA trotz Vorbereitung auf eine natürliche Geburt nicht ausschließen und hatte sie mir dann tatsächlich unter der Geburt wieder gewünscht. Bei mir absolut richtig.
Eine Freundin und auch meine Schwester benötigten nichts.
Ich hatte eine, für mich, traumhafte Geburt im Krankenhaus.
Chrysanthes
5693 Beiträge
10.12.2015 21:33
Zitat von ladybird:

Zitat von Chrysanthes:

Ich denke das du es gut einschätzen kannst wie du die evtl. Schmerzen verträgst. Es gibt Frauen die spüren sie extrem. Wie ich z.b., aber ich habe auch eine lange Krankheitsgeschichte und bin da wirklich sensibel. Trotzdem hätte ich es auch noch länger ohne PDA geschafft, aber ich wusste das die PDA nun richtig für mich ist.
Es gibt Frauen die kommen mit 8 cm an und sind dann total erstaunt. Je nachdem wie es dir ergeht gibt es sowohl im Krankenhaus als auch im Geburtshaus Möglichkeiten.
Schau dir alles an und lass dich beraten. Du brauchst Informationen um wählen zu können.
Ich fand das Hypnobirthing Buch gut. Ich hatte keine Schmerzfreiheit, aber ich konnte die Atemübungen gut nutzen. Ich denke ich hätte den Kurs noch machen müssen. Übung macht echt den Meister.
Im ersten Krankenhaus war es für mich auch schrecklich und im zweiten war es diesmal toll. Da mein Erster Anpassungsschwierigkeiten hatte kam kein Geburtshaus in frage und ich bin so froh das ich nicht ambulant weg bin, auch wenn es mir gut ging. Ich hätte meinen Sohn vermutlich nicht retten können und er wäre mir in den Armen gestorben. Will gar nicht dran denken. Für mich war es so richtig und für andere ist was anderes richtig. Jede Frau und jede Geburt ist einfach anders.

Du wirst das richtige für dich finden.

Wann haben sich die anpassungsschwierigkeiten denn gezeigt?
Normalerweise bleibt man ja auch wenn man ambulant entbindet noch ein paar Stündchen zur Beobachtung...

Mit den Schmerzen ist so eine Sache! Ich hatte und wollte definitiv keine pda! Schmerzmittel hatte ich bei der ersten Geburt jedoch schon, wurde mir aber auch eher aufgedrängt (musste jetzt nicht zwangsläufig schlecht sein denn es kann durch bessere Entspannung auch die Geburt voranbringen).
Bei der zweiten Geburt war es tatsächlich so, dass ich direkt zur Geburt mit komplett offenen mumu ins Kh bin


Die Temperatur könnte mein zweiter direkt nicht halten, bzw haben sie es da schon direkt im Kreißsaal bemerkt, bei meinem ersten haben sie es erst nach ein paar Stunden bemerkt.
Dann kam das geschickte Fruchtwasser dazu was er nachts und auch morgens erbrach und nicht selbst raus oder wieder rein bekam, er bekam beim ersten Mal schlecht Luft und das zweite mal gar keine mehr und wurde blau und dann tief blau, sie nahmen ihn dann schnell mit. Er trank auch nicht und schlief nur. Sie stellten dann Unterzucker fest. Hing alles zusammen. Aber er hatte ja auch zwei mal die Nabelschnur um den Hals, das war einfach nicht der beste Start.
Das Krankenhaus war für mich super.
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