Mütter- und Schwangerenforum

Überfällig? Bitte um Hilfe von den Hibbel- bzw. Zyklus- Experten

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-M-Y-A-
23620 Beiträge
19.05.2010 14:49
Zitat von Lija87:

TESTEN!!!!
TESTEN!!!!
TESTEN!!!!
TESTEN!!!!
TESTEN!!!!


*anschliess*
Urmeli
464 Beiträge
19.05.2010 14:49
Hallo bald mami!
Ich bin auch eine stille mitleserin und bin total hibbelig
Ich habe jetzt die ganze Zeit gehofft das du endlich deinen 2.ten Test gemacht hast....
Ich wünsche dir aber das es nicht so ist wie es bei mir war. Ich habe meine Tage nicht bekommen und habe getestet -> negativ. War beim FA und er meinte ich bin nicht schwanger, aber ich habe eine Zyste und bekomme aus dem Grund meine Tage nicht. Als ich dann drei monate später zur kontrolle dort war, war ich in der 14.SSW! Und ich habe in den drei monate nicht einmal positiv getestet. Muss aber dazu sagen das wir uns einen Bauchzwerg gewünscht haben.
Aber ich drücke dir die Daumen das es so ausgeht wie du es dir wünschst. Und ich will morgen das Ergebnis von deinem 2.ten lesen !!!!!
-bald-mami-
23883 Beiträge
19.05.2010 15:31
*Tippt an ihrem Romantik-Abend-Bericht, hört schnulzige, ruhige Lieder und schwebt irgendwo zwischen Himmel und Erde*
19.05.2010 15:33
nimm mich mit. Ich sitz im Büro, höre Radio und muss Dinger mit den Chinesen machen. Meine Rübe raucht.
-bald-mami-
23883 Beiträge
19.05.2010 15:37
Okay, okay.. ich stelle es in kleinen Etappen ein. Dann ist es nicht so viel auf einmal und du hast schon mal was zu lesen!
19.05.2010 15:42
Was ein Service. Dankeschön
-bald-mami-
23883 Beiträge
19.05.2010 15:45
Teil 1:
So ihr lieben stillen oder auch aktiven Mitleserinnen und Mitfieberer Hier kommt also meine kleine eigene Lovestory.
Getroffen habe ich IHN in Hobart, Tasmanien. Mein Reisepartner (ich nenne ihn mal Pascal) und ich haben nach langer Suche endlich ein freies Hostel gefunden. Wir entscheiden uns wie immer für die günstigste Übernachtungs-Variante, dieses Mal ein 12-Bett-Zimmer mixed (also Männer und Frauen zusammen). Das Hostel ist sauber, groß und geräumig und wir fühlen uns gleich sehr wohl.
Als wir ins Zimmer kommen sitzt er (Mathias will ich ihn mal nenne) da auf seinem Bett und liest. Wir kommen schnell ins Gespräch, zuerst auf Englisch und stellen dann aber fest, dass wir alle aus Deutschland kommen. Nachdem die üblichen Fragen (woher kommst du, was machst du hier, wo warst du schon, wie lang bist du noch da) geklärt sind kommen wir zu allen möglichen anderen Themen.
Mein Reisepartner und ich stehen also da mitten im Zimmer, haben nur unsere Rucksäcke dabei (das eigentliche Gepäck ist noch im Auto) und unterhalten uns für mehr als eine halbe Stunde.
Die Gespräche sind irgendwie gleich weg von den üblichen Themen, wir reden sehr offen über alles Mögliche. Das lustige dabei ist, dass Mathias und ich in fast allen Themen die gleiche Meinung haben, die aber immer genau das Gegenteil von Pascals Meinung ist und so fühle ich mich ihm irgendwie verbunden.
Abgesehen davon ist es schön mit einem Mann ganz unverhofft so ein gutes Gespräch zu führen, mein Reisepartner gibt da leider nicht so wirklich viel her.
Alle gemeinsam gehen wir irgendwann zum Auto um unser restliches Gepäck zu holen und ich genieße einfach nur. Meinem Reisepartner mit dem ich seit gut einer Woche unterwegs bin sind selbst die Wörter Bitte und Danke nicht geläufig, Mathias dagegen hält mir die Tür auf, trägt meinen Rucksack und ist ständig am fragen ob er etwas für mich tun kann.
Das fühlt sich so gut an!
Gemeinsam kochen wir und reden dabei wieder über Gott und die Welt. Die Gespräche sind aber nicht einfach nur oberflächlich, sondern wir reden auch über Gefühle sehr offen. Hier im Ausland macht man sich einfach so viele Gedanken, das ist irre. Würde man zu Hause so reden, würden einen alle gleich für zumindest leicht abgehoben halten, in dieser Runde ist das aber ganz normal.
In der Küche schließt sich noch ein weiterer Deutscher an und gemeinsam gehen wir noch in die Stadt, etwas trinken.
Pascal und der andere Deutsche gehen weit voraus und so reden Mathias und ich das erste Mal alleine. Ich fühle mich wieder sehr wohl in seiner Gegenwart und genieße in vollen Zügen.
Auf dem Weg zum Pub den wir ansteuern haben wir viel Spaß, blödeln rum und genießen aber auch die schöne Stimmung in der Wärme, auf der andere Seite der Erde am Hafen entlang zu spazieren.
-bald-mami-
23883 Beiträge
19.05.2010 16:00
Teil 2: (Ich hoffe ihr habt Zeit mit gebracht, die Sache wird ganz schön lang stelle ich gerade fest!)
Als wir einen Weile im Pub sitzen gehen Pascal und der andere Deutsche eine rauchen und Mathias und ich sind wieder alleine und unterhalten uns weiter.
Es ist sehr laut und wir müssen nah an einander rutschen um uns zu verstehen, so ein Mist aber auch
Als uns die Stühle förmlich unter dem Hintern weg gezogen werden (man will Platz schaffen für die Band die gleich spielen wird) gehen wir in den gegenüberliegenden Park und setzen uns auf die Stufen vor einer Statue. Wir sitzen da, schauen in den klaren Himmel und ich fange an mich zu fragen, was das gerade ist. Einen Moment überlege ich ihn zu küssen, bin dann aber irgendwie zu schüchtern. Wer sagt mir denn, dass er das auch wollte? Wir kennen uns ja gerade einmal 5 Stunden. Vielleicht ist er ja einfach ein Mann der zu allen so nett ist?
Als wir schon bestimmt eine halbe Stunde dort sitzen und immer persönlicher Themen besprochen haben kommen die anderen beiden von ihrer Raucherpause wieder. Sie hatten uns im Pub nicht mehr gefunden und uns dann gesucht.
In dieser Stimmung entsteht die Idee noch heute Nacht (es ist mittlerweile Mitternacht) auf einen nahe gelegenen Berg zu fahren, von wo aus man einen gigantischen Blick über die ganze Stadt haben soll.
Ich bin ein bisschen hin und her gerissen. Eigentlich bin ich müde, finde die Idee aber auch spannend und bin außerdem die einzige die noch Auto fahren kann und so entscheide ich mich mit zu kommen.
Alleine die 30minütige Fahrt zum Berg ist toll. Wir fahren durch geschlängelte Waldstraßen, ab und So machen wir uns also auf den Weg und die Stimmung ist wirklich irre. Im Auto sprechen wir wieder über Gott und die Welt, diskutieren die verrücktesten Fragen und haben einfach einen gute Zeit. Nach langen Serpentinen und etlichen toten Tieren auf der Straße die wir genau betrachten (Tiere die wir in Deutschland nicht haben kann man sonst nie so in Ruhe betrachten )kommen wir oben an und werden dort von absoluter Dunkelheit empfangen. Klar – wo soll das Licht auch her kommen!?
Nachdem sich unsere Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben genießen wir das absolut irre Sternenbild das sich uns bietet. Es sehr neblig, aber das ist auch eine ganz eigenen, faszinierende Stimmung. Leider ist es hier oben windig und sehr kalt aber wir sind alle mehr oder weniger gut gerüstet.
Wir klettern über riesige Steine durch die Dunkelheit zu einer Aussichtsplattform. Wo sich der eigentliche Weg dorthin versteckt hat, keine Ahnung!
Pascal und der andere Deutsche sind weit voraus aber Mathias und ich lassen uns Zeit auf dem Weg. Er fragt immer wieder ob ich Hilfe brauche, reicht mir an schwierigeren Stellen die Hand und ist einfach da.
Oben angekommen ist die Aussicht einfach gigantisch! Es ist zwar sehr neblig aber das macht auch eine ganz eigene Stimmung.
Immer wieder rufen wir uns gegenseitig ins Gedächtnis was wir da eigentlich tun. Wir stehen um halb 2 Uhr nachts in Australien auf einem Berg und lassen uns den Wind um die Nase wehen – unglaublich!
Mit dem Versuch ein paar Fotos von uns dort oben zu schießen haben wir richtig Spaß und nach unzähligen Versuchen kommt auch etwas halbwegs Brauchbares heraus, was wirklich zeigt wie wir uns dort oben gefühlt haben.
Am Enden der Welt - völlig frei!
Nira0912
17068 Beiträge
19.05.2010 16:04
-bald-mami-
23883 Beiträge
19.05.2010 16:05
Nicht verzagen, es geht noch weiter
19.05.2010 16:10
Achja, so schön
-bald-mami-
23883 Beiträge
19.05.2010 16:19
Teil 3:

Die letzen Meter zum Gipfelkreuz kraxeln wir über richtig große Steine, nur ein wenig beleuchtet vom Licht unserer Kamera-Displays. Aber auch das ist irgendwie eine irre Erfahrung. Mathias ist wieder die ganze Zeit um meine Sicherheit bemüht und sagt dann „nimm dir Zeit, ganz in Ruhe, uns hetzt ja nichts“. Von diesen Worten bin ich wirklich nachhaltig beendruckt!
es ist es schönes Gefühl nur so auf seine Sinne zu vertrauen, sich wie gesagt die Zeit zu nehmen und aber auch irgendwie zu wissen, dass er da ist. Ich fühle mich nicht nur umworben von ihm (welche Frau genießt das nicht?) sondern auch verstanden und sehr sicher.
Nach dieser irren Erfahrung und der gigantischen Atmosphäre machen wir uns wieder auf den Weg zurück zum Hostel. Unterwegs halten wir nochmal kurz an. Mittlerweile hat sich der Nebel stellenweise verzogen und gibt den Blick auf die Lichter Hobarts frei.
Pascal schläft schon auf dem Heimweg ein, wir machen uns bettfertig und krabbeln gegen 3 in die Betten. Mathias und ich sind aber partout nicht müde und ich bin auch viel zu aufgekratzt um zu schlafen.
Außerdem bemängele ich meine Matratze die völlig durchgelegen ist. Mathias meint seine wäre in Ordnung und ich frage ganz keck ob ich das jetzt ausprobieren kommen muss (und wundere mich über mich selbst, dass ich das gerade tue!)
So liege ich also wenig später bei ihm im Bett. Geschlagene 4 Stunden reden wir wieder über alles Mögliche und kommen uns dabei auch langsam näher (klar, in einem Stockbett, das eigentlich für eine Person schon nicht besonders geräumig ist )
Als es schon wieder hell wird kommen wir uns dann noch ein bisschen näher und schlafen dann noch für wenigstens 2 Stunden.
Als mein Wecker unter dem Bett klingelt (das Handy ist leider inzwischen abgestürzt) beeile ich mich ganz arg um niemanden zu wecken und die Aufmerksamkeit auf uns zu ziehen und steige dann ganz unschuldig in mein Bett (muss ja nicht gleich gar so offensichtlich sein für jeden )

Als wir am Morgen gemeinsam Frühstück machen und essen ist es ganz komisch. Pascal hat von allem was in der Nacht war nichts mit bekommen und wir sagen natürlich auch nichts. Mathias und ich sind sehr bedacht darauf, den Abstand den wir gestern noch hatten zu wahren um nicht auf zu fallen aber ich grinse an einem Stück und genieße das Gefühl, dass wir ein Geheimnis teilen.

Mein Reisepartner und ich fahren heute weiter auf der Insel, Mathias fliegt auch weiter. Wir stellen aber fest, dass wir alle für eine Nacht noch einmal in der gleich Stadt sind. Sowohl Mathias als auch der Pascal und ich werden noch für eine Nacht in Melbourne auf der Durchreise sein und unser Flüge langen nur 15 Minuten nach einander – wenn das nicht Schicksal ist!
Wir verabschieden uns kurz und knapp (klar, weiß ja eben niemand was in der Nacht war) und trennen uns dann erst mal, allerdings mit der Aussicht, dass wir uns 3 Tage später zumindest für einen Abend wieder sehen werden.

So ihr Lieben, das war mein Bericht soweit. Ich könnte gerader wieder schweben , bin nur am grinsen und mir wird ganz doof wenn ich daran denke, dass ich ihn noch mindestens 3 Monate nicht wieder sehen kann.

Mit diesen schönen Erinnerungen im Kopf und einem Kribbeln (und ganz nebenbei einem Ziehen) im Bauch gehe ich jetzt schlafen.
Morgen melde ich mich mit einem taufrischen Test-Ergebnis bei euch und dann sehen wir weiter!
Tippt euch die Finger wund während ich schlafe, ich freue mich über zahlreiche Beiträge.

Gute Nacht, drückt mir noch ein letztes Mal die Daumen bitte und bis morgen
Nira0912
17068 Beiträge
19.05.2010 16:31
hach ist das schön und so romantisch. Sei froh das du sowas erleben kannst in unserer schnelllebigen Zeit wo sich alles nur um Geld und sonstiges dreht. Die Geschichte wäre perfekt für einen Liebesroman Nun schlaf schön und vergiss den Test morgen früh nicht
-bald-mami-
23883 Beiträge
19.05.2010 16:39
Genau das ist es, diese Zeit war so besonders und ich bin mir dessen auch bewusst und sehr dankbar, dass ich das alles so erlebt habe. Selbst wenn aus uns in Deutschland nichts wird habe ich eine tolle Erinnerung und hatte zwei irre schöne Nächte mit ihm!
*
Den Test morgen werde ich nicht vergessen, ich habe mir den Wecker gerade extra noch früher gestellt damit ich nicht wieder eine Ausrede habe!
*
Jetzt wollte ich mich noch schnell für die vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler entschuldigen Das ist ja schlimm zu lesen Man merkt eben doch, dass es schon nach Mitternacht ist bei mir
In diesem Sinne nun entgültig gute Nacht und bis morgen
19.05.2010 16:44
Zitat von Mama85:

hach ist das schön und so romantisch. Sei froh das du sowas erleben kannst in unserer schnelllebigen Zeit wo sich alles nur um Geld und sonstiges dreht. Die Geschichte wäre perfekt für einen Liebesroman Nun schlaf schön und vergiss den Test morgen früh nicht


Du hast genau das geschrieben, was ich auch gedacht habe.

Schlaf gut und träum was schönes

LG
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