an alle die eine Abtreibung hinter sich haben
31.03.2010 16:52
Zitat von Lady_Lyneros:
@kadi: Wenn dich sowas nervt, solltest du dich von einem Forum fernhalten. Sowas wirst du immer wieder lesen.
Ist zwar blöde, aber ist leider so.
Bei manchen ist es halt einfach so, dass lesen ein klarer Vorteil ist, ne.
Man kann hier ein Thema eröffnen und dann stürzen sich gewisse Damen wie Geier auf die Threaderöffnerin oder eine Userin die ein Posting gesetzt hat.
Ich ziehe es vor, in solchen Momenten gar nix mehr zu schreiben und über gewisse Dinge äussere ich mich nicht was mich privat angeht.
Diejenigen die hier am meisten herumgeiern, sind auch diejenigen die mal überlegen sollten vor der eigenen Tür zu wischen, anstatt auf anderen herumzuhacken.
Mir ist das wurscht, ich igoniere solche Leute.
Ist mir zu anstrengend mich aufzuregen![]()
ja das ist sowieso so...wahrscheinlcih haben sogar ein paar selbst ne abtreibung hinter sich und versuchen so damit klar zu kommen in dem sie andere damit fertigmachen...eigendlich sollte ich das auch ignorieren aber ich kanns eifach nicht verstehen warum man tausend mal zum gleichen thema den gleichen scheiß posten muss?
sie hat ja cuh nicht gefragt was wir davon halten und was die meisten davon halten ist ja wohl mehr als bekannt jetzt...grrr
31.03.2010 17:00
Hallo!
Grad neu angemeldet und gleich auf dieses Forum gestoßen. Interessant, interessant.
Habe nur überflogen was bisher geschrieben worden ist, hab ja auch nicht ewig Zeit.
Ich gehöre zu denen die ihr Kind haben abtreiben lassen vor einigen Jahren und nun verzweifelt dabei wieder schwanger zu werden.
Abtreibung: Vorteile? JA, Nachteile? JA
LG
Grad neu angemeldet und gleich auf dieses Forum gestoßen. Interessant, interessant.
Habe nur überflogen was bisher geschrieben worden ist, hab ja auch nicht ewig Zeit.
Ich gehöre zu denen die ihr Kind haben abtreiben lassen vor einigen Jahren und nun verzweifelt dabei wieder schwanger zu werden.
Abtreibung: Vorteile? JA, Nachteile? JA
LG
31.03.2010 17:02
Zitat von honey80:achtung jetzt kommen dann die geier
Hallo!
Grad neu angemeldet und gleich auf dieses Forum gestoßen. Interessant, interessant.
Habe nur überflogen was bisher geschrieben worden ist, hab ja auch nicht ewig Zeit.
Ich gehöre zu denen die ihr Kind haben abtreiben lassen vor einigen Jahren und nun verzweifelt dabei wieder schwanger zu werden.
Abtreibung: Vorteile? JA, Nachteile? JA
LG
wens für dich so gestimmt hat find ich das ok und ich drück dir die daumen das es bald klappt
31.03.2010 17:09
@rosalia81
die geier???
ja danke, es kann eigentlich nur besser werden jetzt
die geier???
ja danke, es kann eigentlich nur besser werden jetzt
31.03.2010 17:15
Zitat von honey80:geh ein paar seiten zurück dann weisst du was ich meine
@rosalia81
die geier???
ja danke, es kann eigentlich nur besser werden jetzt![]()
komm doch in unseren hibbelthread
31.03.2010 17:15
Ich verurteile nicht diejenigen die Abgetrieben haben..
es hat seine Gründe.. ich mein gut für mich käme es nie in frage...
aber ich finde es besser als wenn das Kind alleine in einem Heim aufwachsen muss und nie richtig liebe bekommt.
Ich arbeite in einem Mädchen Heim.. also ich weiß was ich da sag und man merkt auch an ihrem verhalten (tut mir leid wenn ich das so sage!) das sie einen an der "klatsche" haben.. und wieso?
Weil sie es nie gekannt haben geliebt zu werden die erzieher können denen auch nicht das geben was eltern ihnen geben..
Ich fänds nur mega sch.. wenn jemand keinen Bock auf verhütung hat und lieber immer aufs neue abtreiben lässt..
es hat seine Gründe.. ich mein gut für mich käme es nie in frage...
aber ich finde es besser als wenn das Kind alleine in einem Heim aufwachsen muss und nie richtig liebe bekommt.
Ich arbeite in einem Mädchen Heim.. also ich weiß was ich da sag und man merkt auch an ihrem verhalten (tut mir leid wenn ich das so sage!) das sie einen an der "klatsche" haben.. und wieso?
Weil sie es nie gekannt haben geliebt zu werden die erzieher können denen auch nicht das geben was eltern ihnen geben..
Ich fänds nur mega sch.. wenn jemand keinen Bock auf verhütung hat und lieber immer aufs neue abtreiben lässt..
31.03.2010 17:18
Zitat von Candychen:na das versteh ich ja auch net. abtreibung ist ja kein verhütungsmittel. aber unter gewissen umständen kann ich eine abtreibung schon versteh (vergewaltigung oder wen jemand noch wirklich sehr jung ist......)
Ich verurteile nicht diejenigen die Abgetrieben haben..
es hat seine Gründe.. ich mein gut für mich käme es nie in frage...
aber ich finde es besser als wenn das Kind alleine in einem Heim aufwachsen muss und nie richtig liebe bekommt.
Ich arbeite in einem Mädchen Heim.. also ich weiß was ich da sag und man merkt auch an ihrem verhalten (tut mir leid wenn ich das so sage!) das sie einen an der "klatsche" haben.. und wieso?
Weil sie es nie gekannt haben geliebt zu werden die erzieher können denen auch nicht das geben was eltern ihnen geben..
Ich fänds nur mega sch.. wenn jemand keinen Bock auf verhütung hat und lieber immer aufs neue abtreiben lässt..
31.03.2010 17:21
Zitat von rosalia81:
Zitat von honey80:geh ein paar seiten zurück dann weisst du was ich meine
@rosalia81
die geier???
ja danke, es kann eigentlich nur besser werden jetzt![]()
![]()
komm doch in unseren hibbelthread![]()
ach herrje, jetzt weiß ich was du meinst. mehr brauch ich da gar nich zu lesen.
es gibt viele die einfach absolut keine ahnung haben weshalb es menschen gibt die so etwas tun.
jepp den hippel werd ich hier mal suchen, bisher noch nich so ganz durchgestiegen hier
31.03.2010 17:22
Schade, daß so ein Thema immer wieder in der Luft zerrißen wird!
Dabei hat eine Münze immer zwei Seiten.
Wie kann ich von mir behaupten ich sei tolerant, wenn ich im gleichen Atemzug jemandem die Pest an den Hals wünsche?
Sicherlich ist das für viele kein Thema über das offen, vorallem aber respektvoll geredet werden könnte, aber es gibt eben nicht nur die "hach bin ich glücklich schwanger zu sein" Frauen.
Aber warum soll dieses Thema totgeschwiegen werden? Warum fällt es offensichtlich so schwer, den betroffenen Frauen eine Lobby einzuräumen?
Man muss nicht immer einer Meinung sein, dennoch sollte man fair und sachlich bleiben.
Dabei hat eine Münze immer zwei Seiten.
Wie kann ich von mir behaupten ich sei tolerant, wenn ich im gleichen Atemzug jemandem die Pest an den Hals wünsche?
Sicherlich ist das für viele kein Thema über das offen, vorallem aber respektvoll geredet werden könnte, aber es gibt eben nicht nur die "hach bin ich glücklich schwanger zu sein" Frauen.
Aber warum soll dieses Thema totgeschwiegen werden? Warum fällt es offensichtlich so schwer, den betroffenen Frauen eine Lobby einzuräumen?
Man muss nicht immer einer Meinung sein, dennoch sollte man fair und sachlich bleiben.
31.03.2010 17:23
Zitat von honey80:
Zitat von rosalia81:http://www.mamacommunity.de/forum/kinderwunschforu m/los-hibbelt-mit-mir-hier-wirst-du-verstanden?pag e=5 hier das ist der link zu unserem erst heute eröffneten thread.
Zitat von honey80:geh ein paar seiten zurück dann weisst du was ich meine
@rosalia81
die geier???
ja danke, es kann eigentlich nur besser werden jetzt![]()
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komm doch in unseren hibbelthread![]()
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ach herrje, jetzt weiß ich was du meinst. mehr brauch ich da gar nich zu lesen.
es gibt viele die einfach absolut keine ahnung haben weshalb es menschen gibt die so etwas tun.
jepp den hippel werd ich hier mal suchen, bisher noch nich so ganz durchgestiegen hier![]()
31.03.2010 17:24
Zitat von Jessie77:
Schade, daß so ein Thema immer wieder in der Luft zerrißen wird!
Dabei hat eine Münze immer zwei Seiten.
Wie kann ich von mir behaupten ich sei tolerant, wenn ich im gleichen Atemzug jemandem die Pest an den Hals wünsche?
Sicherlich ist das für viele kein Thema über das offen, vorallem aber respektvoll geredet werden könnte, aber es gibt eben nicht nur die "hach bin ich glücklich schwanger zu sein" Frauen.
Aber warum soll dieses Thema totgeschwiegen werden? Warum fällt es offensichtlich so schwer, den betroffenen Frauen eine Lobby einzuräumen?
Man muss nicht immer einer Meinung sein, dennoch sollte man fair und sachlich bleiben.
31.03.2010 17:26
Zitat von rosalia81:
Zitat von Jessie77:
Schade, daß so ein Thema immer wieder in der Luft zerrißen wird!
Dabei hat eine Münze immer zwei Seiten.
Wie kann ich von mir behaupten ich sei tolerant, wenn ich im gleichen Atemzug jemandem die Pest an den Hals wünsche?
Sicherlich ist das für viele kein Thema über das offen, vorallem aber respektvoll geredet werden könnte, aber es gibt eben nicht nur die "hach bin ich glücklich schwanger zu sein" Frauen.
Aber warum soll dieses Thema totgeschwiegen werden? Warum fällt es offensichtlich so schwer, den betroffenen Frauen eine Lobby einzuräumen?
Man muss nicht immer einer Meinung sein, dennoch sollte man fair und sachlich bleiben.
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31.03.2010 18:02
Einstellungen und Meinungen können sich wandeln, dazu möchte ich euch folgendes erzählen:
Als ich damals mit meinen Twins schwanger war, stellte sich heraus, daß sie untereinander Blut ausgetauscht haben. Die Prognose für beide war alles andere als gut, eine OP, in der die betreffenden Blutbahnen verödet werden sollten war bei mir nicht möglich, zudem stand fest, daß es nur Einer von Beiden überlebt hätte. Einer erfahrener Speziallist auf diesem Gebiet, riet mir in der 22 Woche, die Schwangerschaft vorzeitig zu beenden, da die Kinder ziemlich sicher, sofern sie es denn schaffen würden, Schwerstbehindert seien.
Zu diesem Zeitpunkt war ich 23 und habe genauso wie einige von euch den Standpunkt vertreten...."Niemals im Leben beende ich diese Schwangerschaft, ich will nicht über Leben und Tod entscheiden. Wenn jemand nicht will, daß sie auf diese Welt kommen, so werde ich es akzeptieren aber ich treffe diese Entscheidung nicht!!!"
Anscheinend wollte jemand, daß ich diese Kinder bekomme. Bis zur 30 Woche habe ich in der Klinik, fern ab der Heimat gelegen, alles in Kauf genommen- auch die Tatsache, daß ich meinen damals 2 jährigen Sohn aufgrund der Entfernung nicht sehen konnte.
In der 30 Woche platzte die Fruchtblase, es flogte der Kaiserschnitt und ich hatte zwei kleine Würmer, die auf der Neo um´s Leben gekämpft haben. Reanimation, Beatmung, beidseitige Hirnblutungen, das volle Programm. Dem Kleineren ging es sehr schlecht, man sprach von Nottaufe....von alledem wollte ich aber nichts hören. Ich habe es einfach ausgeblendet und meinen Kopf durchgesetzt.
Heute sind sie fast neun Jahre alt, hier und da merkt man schon noch kleine Defiziete......aber sonst sind sie kerngesund, trotz schlechter Prognose der Ärzte.
Heute bin ich 32, habe mittlerweile 4 Kinder und mein Denken hat sich gewandelt!
Ich würde kein Kind aus einer Vergewaltigung oder aber wenn es so stark beeinträchtigt wäre, dass es nicht selbstständig für sich sorgen kann, austragen.
Warum?
Weil ich auch gegenüber meiner Familie, sprich meinem Mann und meinen Kindern gegenüber eine Verantwortung trage.
Sicher ein Kind aus einer Vergewaltigung kann man austragen und zur Adoption freigeben. Was ist jedoch mit dem "Aber"? Man würde es tun, weil man sich sonst schuldig fühlt, dieses Kind kann ja nichts dafür. Aber irgendwann, wenn ich vllt. gelernt habe damit zu leben, wird das betreffende Kind sich vllt. auf die Suche nach seinen Wurzeln machen.
Und ich könnte mir vorstellen, daß es in diesem Zusammenhang egal wäre, wie gut es dieses Kind in seiner "neuen" Familie gehabt hätte. Was wäre es nun wohl für ein Schock zu erfahren, daß ich nicht aus Liebe entstanden bin, sondern ein Kind bin, daß aus einer Straftat heraus enstanden ist?
Ich denke die Wenigsten machen sich die Entscheidung gegen ein Kind leicht, oftmals ist sie gut durchdacht und wenn jemand auf diese Art Verantwortung übernimmt, hat niemand das Recht ihn deswegen anzugreifen.
lg
Als ich damals mit meinen Twins schwanger war, stellte sich heraus, daß sie untereinander Blut ausgetauscht haben. Die Prognose für beide war alles andere als gut, eine OP, in der die betreffenden Blutbahnen verödet werden sollten war bei mir nicht möglich, zudem stand fest, daß es nur Einer von Beiden überlebt hätte. Einer erfahrener Speziallist auf diesem Gebiet, riet mir in der 22 Woche, die Schwangerschaft vorzeitig zu beenden, da die Kinder ziemlich sicher, sofern sie es denn schaffen würden, Schwerstbehindert seien.
Zu diesem Zeitpunkt war ich 23 und habe genauso wie einige von euch den Standpunkt vertreten...."Niemals im Leben beende ich diese Schwangerschaft, ich will nicht über Leben und Tod entscheiden. Wenn jemand nicht will, daß sie auf diese Welt kommen, so werde ich es akzeptieren aber ich treffe diese Entscheidung nicht!!!"
Anscheinend wollte jemand, daß ich diese Kinder bekomme. Bis zur 30 Woche habe ich in der Klinik, fern ab der Heimat gelegen, alles in Kauf genommen- auch die Tatsache, daß ich meinen damals 2 jährigen Sohn aufgrund der Entfernung nicht sehen konnte.
In der 30 Woche platzte die Fruchtblase, es flogte der Kaiserschnitt und ich hatte zwei kleine Würmer, die auf der Neo um´s Leben gekämpft haben. Reanimation, Beatmung, beidseitige Hirnblutungen, das volle Programm. Dem Kleineren ging es sehr schlecht, man sprach von Nottaufe....von alledem wollte ich aber nichts hören. Ich habe es einfach ausgeblendet und meinen Kopf durchgesetzt.
Heute sind sie fast neun Jahre alt, hier und da merkt man schon noch kleine Defiziete......aber sonst sind sie kerngesund, trotz schlechter Prognose der Ärzte.
Heute bin ich 32, habe mittlerweile 4 Kinder und mein Denken hat sich gewandelt!
Ich würde kein Kind aus einer Vergewaltigung oder aber wenn es so stark beeinträchtigt wäre, dass es nicht selbstständig für sich sorgen kann, austragen.
Warum?
Weil ich auch gegenüber meiner Familie, sprich meinem Mann und meinen Kindern gegenüber eine Verantwortung trage.
Sicher ein Kind aus einer Vergewaltigung kann man austragen und zur Adoption freigeben. Was ist jedoch mit dem "Aber"? Man würde es tun, weil man sich sonst schuldig fühlt, dieses Kind kann ja nichts dafür. Aber irgendwann, wenn ich vllt. gelernt habe damit zu leben, wird das betreffende Kind sich vllt. auf die Suche nach seinen Wurzeln machen.
Und ich könnte mir vorstellen, daß es in diesem Zusammenhang egal wäre, wie gut es dieses Kind in seiner "neuen" Familie gehabt hätte. Was wäre es nun wohl für ein Schock zu erfahren, daß ich nicht aus Liebe entstanden bin, sondern ein Kind bin, daß aus einer Straftat heraus enstanden ist?
Ich denke die Wenigsten machen sich die Entscheidung gegen ein Kind leicht, oftmals ist sie gut durchdacht und wenn jemand auf diese Art Verantwortung übernimmt, hat niemand das Recht ihn deswegen anzugreifen.
lg
31.03.2010 19:00
Zitat von kadi88:
Zitat von Lady_Lyneros:
@kadi: Wenn dich sowas nervt, solltest du dich von einem Forum fernhalten. Sowas wirst du immer wieder lesen.
Ist zwar blöde, aber ist leider so.
Bei manchen ist es halt einfach so, dass lesen ein klarer Vorteil ist, ne.
Man kann hier ein Thema eröffnen und dann stürzen sich gewisse Damen wie Geier auf die Threaderöffnerin oder eine Userin die ein Posting gesetzt hat.
Ich ziehe es vor, in solchen Momenten gar nix mehr zu schreiben und über gewisse Dinge äussere ich mich nicht was mich privat angeht.
Diejenigen die hier am meisten herumgeiern, sind auch diejenigen die mal überlegen sollten vor der eigenen Tür zu wischen, anstatt auf anderen herumzuhacken.
Mir ist das wurscht, ich igoniere solche Leute.
Ist mir zu anstrengend mich aufzuregen![]()
ja das ist sowieso so...wahrscheinlcih haben sogar ein paar selbst ne abtreibung hinter sich und versuchen so damit klar zu kommen in dem sie andere damit fertigmachen...eigendlich sollte ich das auch ignorieren aber ich kanns eifach nicht verstehen warum man tausend mal zum gleichen thema den gleichen scheiß posten muss?
sie hat ja cuh nicht gefragt was wir davon halten und was die meisten davon halten ist ja wohl mehr als bekannt jetzt.. .grrr![]()
Darum sagte ich ja, wer lesen kann ist klar im Vorteil.
31.03.2010 19:08
Zitat von Jessie77:
Einstellungen und Meinungen können sich wandeln, dazu möchte ich euch folgendes erzählen:
Als ich damals mit meinen Twins schwanger war, stellte sich heraus, daß sie untereinander Blut ausgetauscht haben. Die Prognose für beide war alles andere als gut, eine OP, in der die betreffenden Blutbahnen verödet werden sollten war bei mir nicht möglich, zudem stand fest, daß es nur Einer von Beiden überlebt hätte. Einer erfahrener Speziallist auf diesem Gebiet, riet mir in der 22 Woche, die Schwangerschaft vorzeitig zu beenden, da die Kinder ziemlich sicher, sofern sie es denn schaffen würden, Schwerstbehindert seien.
Zu diesem Zeitpunkt war ich 23 und habe genauso wie einige von euch den Standpunkt vertreten...."Niemals im Leben beende ich diese Schwangerschaft, ich will nicht über Leben und Tod entscheiden. Wenn jemand nicht will, daß sie auf diese Welt kommen, so werde ich es akzeptieren aber ich treffe diese Entscheidung nicht!!!"
Anscheinend wollte jemand, daß ich diese Kinder bekomme. Bis zur 30 Woche habe ich in der Klinik, fern ab der Heimat gelegen, alles in Kauf genommen- auch die Tatsache, daß ich meinen damals 2 jährigen Sohn aufgrund der Entfernung nicht sehen konnte.
In der 30 Woche platzte die Fruchtblase, es flogte der Kaiserschnitt und ich hatte zwei kleine Würmer, die auf der Neo um´s Leben gekämpft haben. Reanimation, Beatmung, beidseitige Hirnblutungen, das volle Programm. Dem Kleineren ging es sehr schlecht, man sprach von Nottaufe....von alledem wollte ich aber nichts hören. Ich habe es einfach ausgeblendet und meinen Kopf durchgesetzt.
Heute sind sie fast neun Jahre alt, hier und da merkt man schon noch kleine Defiziete......aber sonst sind sie kerngesund, trotz schlechter Prognose der Ärzte.
Heute bin ich 32, habe mittlerweile 4 Kinder und mein Denken hat sich gewandelt!
Ich würde kein Kind aus einer Vergewaltigung oder aber wenn es so stark beeinträchtigt wäre, dass es nicht selbstständig für sich sorgen kann, austragen.
Warum?
Weil ich auch gegenüber meiner Familie, sprich meinem Mann und meinen Kindern gegenüber eine Verantwortung trage.
Sicher ein Kind aus einer Vergewaltigung kann man austragen und zur Adoption freigeben. Was ist jedoch mit dem "Aber"? Man würde es tun, weil man sich sonst schuldig fühlt, dieses Kind kann ja nichts dafür. Aber irgendwann, wenn ich vllt. gelernt habe damit zu leben, wird das betreffende Kind sich vllt. auf die Suche nach seinen Wurzeln machen.
Und ich könnte mir vorstellen, daß es in diesem Zusammenhang egal wäre, wie gut es dieses Kind in seiner "neuen" Familie gehabt hätte. Was wäre es nun wohl für ein Schock zu erfahren, daß ich nicht aus Liebe entstanden bin, sondern ein Kind bin, daß aus einer Straftat heraus enstanden ist?
Ich denke die Wenigsten machen sich die Entscheidung gegen ein Kind leicht, oftmals ist sie gut durchdacht und wenn jemand auf diese Art Verantwortung übernimmt, hat niemand das Recht ihn deswegen anzugreifen.
lg
das hast du sehr schön geschrieben. ich hab jetzt nur die seite gelesen,alles andere war mir zu anstrengend.
ich hatte in der 24.ssw und ein jahr später in der 26. ssw meine fg. danach wurde meine heute 15 jahrige tochter gesund geboren. als sie 1,5 jahre war wurde ich wieder schwanger.werde hier nicht auf die gründe eingehen, aber mehrere ärzte waren der meinung für eine abtreibung.in der 12.ssw entschloss ich mich dazu. ich hab es mir nicht leicht gemacht und ich hab es auch nie verarbeitet.vor 2,5 jahren wurde ich erneut schwanger und der kleine kam kerngesund zur welt.
ich find eh schlimm jemand dafür zu verurteilen., vorallem von mädels die es nie erlebt haben ( ich red nicht von drüber nachgedacht),weil das keiner der es nicht erlebt hat mitreden kann. ihr wisst nicht was in einem vorgeht .
für mich persönlich wäre es ein grund gewesen, wenn mein sohn behindert gewesen wäre.deshalb hab ich auch die nackenfaltenmessung gemacht.
1. weil ich die hälfte meines lebens schon weg habe und somit nicht mehr ewig zur pflege zur verfügung steh und
2. ich auch noch meine tochter hab für die ich verantwortung habe.und atoption für mich kein thema wäre....
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