Ausziehen ja oder nein?
23.10.2016 23:39
Ohne Zweifel wäre es aus verschiedenen Gründen absolut vernünftig, Zuhause zu bleiben … Aber mir von meinen Eltern vorschreiben lassen, wann mein Freund, der Vater meines Kindes, zu Besuch kommen darf – das hätte auch ich niemals akzeptieren können.
24.10.2016 00:01
Zitat von Alaska:
Zitat von Blümelein:
Oh Mann, was soll denn das![]()
Ich finde sehr wohl, dass man mit 18/19 Jahren noch finanzielle Unterstützung der Eltern erwarten kann. Du steckst ja sogar offenbar noch in der Ausbildung … Wie es zu der Schwangerschaft kam (gewollt/ungewollt?), konnte ich jetzt nicht heraus lesen, aber mir käme im Traum nicht in den Sitz, meinen Kindern in diesem Alter die Unterstützung zu verwehren, sofern ich die Mittel dazu habe.
Und ich finde es auch sehr anmaßend, über Deinen Freund zu urteilen … Ihr scheint ja an einer guten Lösung zu arbeiten. Dass Ihr Euch als Eltern gemeinsam um Euer Kind kümmern wollt kann ich gut verstehen.
Und es klang für mich nicht so, als ob Eure Eltern Euer Leben finanzieren sollen, lediglich um deren Mithilfe.
Jedoch kann ich auch Deine Eltern verstehen, dass sie Deine Zukunft gerade nicht allzu rosig sehen und gerne noch länger Kontrolle darüber haben möchten.
Du bist ja noch recht frisch schwanger. Ich würde noch nichts überstürzen und Deinen Eltern noch etwas Zeit geben. Vielleicht könnt Ihr zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal in Ruhe darüber reden und gemeinsam einen guten Weg finden, der für alle in Ordnung ist.
Ich möchte zum Fettgedruckten etwas sagen. Ich seh das anders. Mit 18 kann ich meine Tochter zwar nicht erpressen, bei mir zu bleiben, aber als Mutter würd ich ihr garantiert keine eigene Wohnung bezahlen, solange sie im Abi steckt.
Denn es ist schon reichlich viel Naivität und Unreife am Werk, wenn ich mit meinem Freund (der in dem Fall genauso viel Unreife an den Tag legt) ein Kind zeuge, weil "ich diesen Monat nicht verhütet habe".
Meine Unterstützung als Mutter sähe als wie folgt aus: sie bleibt bei mir wohnen und beendet die Schule. Ich biete ihr an, wann immer sie die Ruhe braucht, mich um das Kind zu kümmern, ich versorge sie hier bei mir, solange, bis sie in der Lage ist, sich um sich selber zu kümmern. Ohne Hilfe vom Staat.
Das alles wäre natürlich nach wie vor die Entscheidung meiner Tochter und würde sie ausziehen und dann dennoch bei mir um Hilfe fragen, natürlich auch nicht verwehren.
Aber dass die Eltern gerade Kopf stehen versteh ich absolut. Meine Eltern hätten auch Freudensprünge gemacht, wenn ich mitten im Abi mit einem Kind daher gekommen wäre.
Von daher... nein, ich versteh die TS nicht so richtig. Wenigstens bis der Abschluss in der Tasche ist, würd ich das Angebot meiner Eltern annehmen. Danach kann ich immer noch mit einem kleinen Job nebenher mein Leben finanzieren, genauso wie ihr Freund.
Und wenn sie es sich leisten können, warum sollen sie dann ned zusammenziehen?
Ich würd ned wollen das mein Freund und Vater von meinem Kind zu Besuch in mein Kinderzimmer kommen muss bzw. überhaupt das sich mein Leben mit Kind in 1 Zimmer abspielt quasi.
Vor allem ned wenn meine Eltern so reden würden - da würd mich nix mehr daheim halten - man schaffts auch ohne dauernde Babysitter.
24.10.2016 00:03
Wenn, Mausi, wenn! Da ist doch der Knackpunkt.
Beide im Abi, beide ohne Ausbildung. Der Freund verdient das erste Jahr in seiner Lehre gar nichts, sie wird erstmal keine Ausbildung machen und das ganze soll selber finanziert werden. Kann ich mir nicht vorstellen, ohne, dass Gelder vom Staat fließen.
Und deswegen bin ich aktuell ganz bei den Eltern.
Wir kennen z.B. ja auch den Grund nicht, warum die Eltern den Freund nicht gerne sehen. Ich würde sehr gerne ihre Meinung dazu hier lesen. Wir können das ganze nur sehr einseitig betrachten.
Beide im Abi, beide ohne Ausbildung. Der Freund verdient das erste Jahr in seiner Lehre gar nichts, sie wird erstmal keine Ausbildung machen und das ganze soll selber finanziert werden. Kann ich mir nicht vorstellen, ohne, dass Gelder vom Staat fließen.
Und deswegen bin ich aktuell ganz bei den Eltern.
Wir kennen z.B. ja auch den Grund nicht, warum die Eltern den Freund nicht gerne sehen. Ich würde sehr gerne ihre Meinung dazu hier lesen. Wir können das ganze nur sehr einseitig betrachten.
24.10.2016 00:06
Naja gut, ich hab da Unterstützung (egal von wem) dazugezählt.
Mir wär alles lieber als daheim wohnen zu bleiben bei solchen Sachen.
Mir wär alles lieber als daheim wohnen zu bleiben bei solchen Sachen.
24.10.2016 00:18
Nun ja, ich kenne etliche Familien, wo die Eltern den Freund der Tochter nicht leiden können/konnten. Habe ich hier auch schon oft gelesen. Die Gründe können vielfältiger Natur sein. Und es nahm meistens kein schönes Ende.
Natürlich haben die Eltern das Recht, ihre Meinung zu sagen und dem Nachdruck verleihen, indem sie ihre finanzielle Hilfe verweigern. Aber dann müssen sie auch akzeptieren, wenn die Tochter sich anderweitig Hilfe holt. Es ist ihr Leben. Möglicherweise macht sie einen Fehler, aber das liegt nicht mehr in der Macht der Eltern.
Ich finde es immer sehr traurig, wenn eine Familie zerbricht, weil Eltern nicht akzeptieren können, dass Kinder ihre eigenen Wege gehen. Und es liegt meiner Meinung nach in der Verantwortung der Eltern, einen solchen Bruch zu verhindern.
Ich möchte noch einmal wiederholen, dass ich NICHT meine, dass die Eltern die Wohnung finanzieren sollen. Es geht lediglich um HILFE und Unterstützung.
(Ich war zum Glück nicht in der Situation, aber wenn meine Eltern mir gesagt hätten, ich darf kein H4 beantragen weil dann die Leute schlecht reden, hätte ich es erst recht gemacht … Und JA das wäre unreif gewesen.)
Natürlich haben die Eltern das Recht, ihre Meinung zu sagen und dem Nachdruck verleihen, indem sie ihre finanzielle Hilfe verweigern. Aber dann müssen sie auch akzeptieren, wenn die Tochter sich anderweitig Hilfe holt. Es ist ihr Leben. Möglicherweise macht sie einen Fehler, aber das liegt nicht mehr in der Macht der Eltern.
Ich finde es immer sehr traurig, wenn eine Familie zerbricht, weil Eltern nicht akzeptieren können, dass Kinder ihre eigenen Wege gehen. Und es liegt meiner Meinung nach in der Verantwortung der Eltern, einen solchen Bruch zu verhindern.
Ich möchte noch einmal wiederholen, dass ich NICHT meine, dass die Eltern die Wohnung finanzieren sollen. Es geht lediglich um HILFE und Unterstützung.
(Ich war zum Glück nicht in der Situation, aber wenn meine Eltern mir gesagt hätten, ich darf kein H4 beantragen weil dann die Leute schlecht reden, hätte ich es erst recht gemacht … Und JA das wäre unreif gewesen.)
24.10.2016 08:40
Zitat von Marf:
Ahja....der Stinkstiefel gilt dann auch für diejenigen,die mir zugestimmt haben?! Oder?
Du bist mir noch nicht aufgefallen.![]()
Was daran liegen könnte, dass ich rund 12.000
weniger Beiträge habe als Du
24.10.2016 08:50
Zitat von Alaska:
Zitat von Blümelein:
Oh Mann, was soll denn das![]()
Ich finde sehr wohl, dass man mit 18/19 Jahren noch finanzielle Unterstützung der Eltern erwarten kann. Du steckst ja sogar offenbar noch in der Ausbildung … Wie es zu der Schwangerschaft kam (gewollt/ungewollt?), konnte ich jetzt nicht heraus lesen, aber mir käme im Traum nicht in den Sitz, meinen Kindern in diesem Alter die Unterstützung zu verwehren, sofern ich die Mittel dazu habe.
Und ich finde es auch sehr anmaßend, über Deinen Freund zu urteilen … Ihr scheint ja an einer guten Lösung zu arbeiten. Dass Ihr Euch als Eltern gemeinsam um Euer Kind kümmern wollt kann ich gut verstehen.
Und es klang für mich nicht so, als ob Eure Eltern Euer Leben finanzieren sollen, lediglich um deren Mithilfe.
Jedoch kann ich auch Deine Eltern verstehen, dass sie Deine Zukunft gerade nicht allzu rosig sehen und gerne noch länger Kontrolle darüber haben möchten.
Du bist ja noch recht frisch schwanger. Ich würde noch nichts überstürzen und Deinen Eltern noch etwas Zeit geben. Vielleicht könnt Ihr zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal in Ruhe darüber reden und gemeinsam einen guten Weg finden, der für alle in Ordnung ist.
Ich möchte zum Fettgedruckten etwas sagen. Ich seh das anders. Mit 18 kann ich meine Tochter zwar nicht erpressen, bei mir zu bleiben, aber als Mutter würd ich ihr garantiert keine eigene Wohnung bezahlen, solange sie im Abi steckt.
Denn es ist schon reichlich viel Naivität und Unreife am Werk, wenn ich mit meinem Freund (der in dem Fall genauso viel Unreife an den Tag legt) ein Kind zeuge, weil "ich diesen Monat nicht verhütet habe".
Meine Unterstützung als Mutter sähe als wie folgt aus: sie bleibt bei mir wohnen und beendet die Schule. Ich biete ihr an, wann immer sie die Ruhe braucht, mich um das Kind zu kümmern, ich versorge sie hier bei mir, solange, bis sie in der Lage ist, sich um sich selber zu kümmern. Ohne Hilfe vom Staat.
Das alles wäre natürlich nach wie vor die Entscheidung meiner Tochter und würde sie ausziehen und dann dennoch bei mir um Hilfe fragen, natürlich auch nicht verwehren.
Aber dass die Eltern gerade Kopf stehen versteh ich absolut. Meine Eltern hätten auch Freudensprünge gemacht, wenn ich mitten im Abi mit einem Kind daher gekommen wäre.
Von daher... nein, ich versteh die TS nicht so richtig. Wenigstens bis der Abschluss in der Tasche ist, würd ich das Angebot meiner Eltern annehmen. Danach kann ich immer noch mit einem kleinen Job nebenher mein Leben finanzieren, genauso wie ihr Freund.
Ich bin unreif weil ich ein Kind Zeuge????
Es war ungeplant und nur so nebenbei es hieß davor dass ich unfruchtbar bin, aber dass will ich hier nicht vertiefen!
Ich bin mir der Sache bewusst dass es ein beschissener Zeitpunkt ist. Aber wäre es richtig gewesen das Baby abzutreiben??? Für mich definitiv nicht.
Ich schaffe das Abi und mein Freund und ich wollen erst nach dem Abi zusammen ziehen also im Juli 2017.
Also bitte. Ich bin nicht unreif weil ich ein Baby bekomme obwohl ich im Abi bin
24.10.2016 08:52
Zitat von Alaska:
Wenn, Mausi, wenn! Da ist doch der Knackpunkt.
Beide im Abi, beide ohne Ausbildung. Der Freund verdient das erste Jahr in seiner Lehre gar nichts, sie wird erstmal keine Ausbildung machen und das ganze soll selber finanziert werden. Kann ich mir nicht vorstellen, ohne, dass Gelder vom Staat fließen.![]()
Und deswegen bin ich aktuell ganz bei den Eltern.
Wir kennen z.B. ja auch den Grund nicht, warum die Eltern den Freund nicht gerne sehen. Ich würde sehr gerne ihre Meinung dazu hier lesen. Wir können das ganze nur sehr einseitig betrachten.
Mein Freund hat eine Ausbildungsstelle.
Und es geht um das erste Ausbildungsjahr...
24.10.2016 09:07
Zitat von Sweetheart123:
Zitat von Alaska:
Zitat von Blümelein:
Oh Mann, was soll denn das![]()
Ich finde sehr wohl, dass man mit 18/19 Jahren noch finanzielle Unterstützung der Eltern erwarten kann. Du steckst ja sogar offenbar noch in der Ausbildung … Wie es zu der Schwangerschaft kam (gewollt/ungewollt?), konnte ich jetzt nicht heraus lesen, aber mir käme im Traum nicht in den Sitz, meinen Kindern in diesem Alter die Unterstützung zu verwehren, sofern ich die Mittel dazu habe.
Und ich finde es auch sehr anmaßend, über Deinen Freund zu urteilen … Ihr scheint ja an einer guten Lösung zu arbeiten. Dass Ihr Euch als Eltern gemeinsam um Euer Kind kümmern wollt kann ich gut verstehen.
Und es klang für mich nicht so, als ob Eure Eltern Euer Leben finanzieren sollen, lediglich um deren Mithilfe.
Jedoch kann ich auch Deine Eltern verstehen, dass sie Deine Zukunft gerade nicht allzu rosig sehen und gerne noch länger Kontrolle darüber haben möchten.
Du bist ja noch recht frisch schwanger. Ich würde noch nichts überstürzen und Deinen Eltern noch etwas Zeit geben. Vielleicht könnt Ihr zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal in Ruhe darüber reden und gemeinsam einen guten Weg finden, der für alle in Ordnung ist.
Ich möchte zum Fettgedruckten etwas sagen. Ich seh das anders. Mit 18 kann ich meine Tochter zwar nicht erpressen, bei mir zu bleiben, aber als Mutter würd ich ihr garantiert keine eigene Wohnung bezahlen, solange sie im Abi steckt.
Denn es ist schon reichlich viel Naivität und Unreife am Werk, wenn ich mit meinem Freund (der in dem Fall genauso viel Unreife an den Tag legt) ein Kind zeuge, weil "ich diesen Monat nicht verhütet habe".
Meine Unterstützung als Mutter sähe als wie folgt aus: sie bleibt bei mir wohnen und beendet die Schule. Ich biete ihr an, wann immer sie die Ruhe braucht, mich um das Kind zu kümmern, ich versorge sie hier bei mir, solange, bis sie in der Lage ist, sich um sich selber zu kümmern. Ohne Hilfe vom Staat.
Das alles wäre natürlich nach wie vor die Entscheidung meiner Tochter und würde sie ausziehen und dann dennoch bei mir um Hilfe fragen, natürlich auch nicht verwehren.
Aber dass die Eltern gerade Kopf stehen versteh ich absolut. Meine Eltern hätten auch Freudensprünge gemacht, wenn ich mitten im Abi mit einem Kind daher gekommen wäre.
Von daher... nein, ich versteh die TS nicht so richtig. Wenigstens bis der Abschluss in der Tasche ist, würd ich das Angebot meiner Eltern annehmen. Danach kann ich immer noch mit einem kleinen Job nebenher mein Leben finanzieren, genauso wie ihr Freund.
Ich bin unreif weil ich ein Kind Zeuge????
Es war ungeplant und nur so nebenbei es hieß davor dass ich unfruchtbar bin, aber dass will ich hier nicht vertiefen!
Ich bin mir der Sache bewusst dass es ein beschissener Zeitpunkt ist. Aber wäre es richtig gewesen das Baby abzutreiben??? Für mich definitiv nicht.
Ich schaffe das Abi und mein Freund und ich wollen erst nach dem Abi zusammen ziehen also im Juli 2017.
Also bitte. Ich bin nicht unreif weil ich ein Baby bekomme obwohl ich im Abi bin
Ich bin auch mit 18 ungeplant schwanger geworden und glaub mir, du wirst dir noch viel Kram anhören müssen, steh einfach drüber
Zieh mit deinem Freund zusammen, beantrage, was dir zusteht und setze dich über deine Eltern hinweg.
Abi habe ich übrigens auch in der Zeit gemacht, ich durfte die mündliche nachmachen, weil meine Tochter zu früh kam. Heute ist sie 12, ich stehe mit beiden Beinen fest im Leben und die zwei Jahre Sozialhilfe, die ich zu Anfang bekommen habe, habe ich mit meinen Steuern schon zehn Mal wieder eingezahlt. Ihr schafft das!!!
24.10.2016 09:13
Hallo sweatheart,
ich wollte Dir einfach viel Kraft und alles Gute für die kommende Zeit wünschen!Kopf hoch!
Hallo seramonchen,
ich finde, Du hast einen ganz tollen, aufbauenden Beitrag geschrieben!
LG!
ich wollte Dir einfach viel Kraft und alles Gute für die kommende Zeit wünschen!Kopf hoch!
Hallo seramonchen,
ich finde, Du hast einen ganz tollen, aufbauenden Beitrag geschrieben!
LG!
24.10.2016 09:20
Zitat von Sweetheart123:
Zitat von Alaska:
Zitat von Blümelein:
Oh Mann, was soll denn das![]()
Ich finde sehr wohl, dass man mit 18/19 Jahren noch finanzielle Unterstützung der Eltern erwarten kann. Du steckst ja sogar offenbar noch in der Ausbildung … Wie es zu der Schwangerschaft kam (gewollt/ungewollt?), konnte ich jetzt nicht heraus lesen, aber mir käme im Traum nicht in den Sitz, meinen Kindern in diesem Alter die Unterstützung zu verwehren, sofern ich die Mittel dazu habe.
Und ich finde es auch sehr anmaßend, über Deinen Freund zu urteilen … Ihr scheint ja an einer guten Lösung zu arbeiten. Dass Ihr Euch als Eltern gemeinsam um Euer Kind kümmern wollt kann ich gut verstehen.
Und es klang für mich nicht so, als ob Eure Eltern Euer Leben finanzieren sollen, lediglich um deren Mithilfe.
Jedoch kann ich auch Deine Eltern verstehen, dass sie Deine Zukunft gerade nicht allzu rosig sehen und gerne noch länger Kontrolle darüber haben möchten.
Du bist ja noch recht frisch schwanger. Ich würde noch nichts überstürzen und Deinen Eltern noch etwas Zeit geben. Vielleicht könnt Ihr zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal in Ruhe darüber reden und gemeinsam einen guten Weg finden, der für alle in Ordnung ist.
Ich möchte zum Fettgedruckten etwas sagen. Ich seh das anders. Mit 18 kann ich meine Tochter zwar nicht erpressen, bei mir zu bleiben, aber als Mutter würd ich ihr garantiert keine eigene Wohnung bezahlen, solange sie im Abi steckt.
Denn es ist schon reichlich viel Naivität und Unreife am Werk, wenn ich mit meinem Freund (der in dem Fall genauso viel Unreife an den Tag legt) ein Kind zeuge, weil "ich diesen Monat nicht verhütet habe".
Meine Unterstützung als Mutter sähe als wie folgt aus: sie bleibt bei mir wohnen und beendet die Schule. Ich biete ihr an, wann immer sie die Ruhe braucht, mich um das Kind zu kümmern, ich versorge sie hier bei mir, solange, bis sie in der Lage ist, sich um sich selber zu kümmern. Ohne Hilfe vom Staat.
Das alles wäre natürlich nach wie vor die Entscheidung meiner Tochter und würde sie ausziehen und dann dennoch bei mir um Hilfe fragen, natürlich auch nicht verwehren.
Aber dass die Eltern gerade Kopf stehen versteh ich absolut. Meine Eltern hätten auch Freudensprünge gemacht, wenn ich mitten im Abi mit einem Kind daher gekommen wäre.
Von daher... nein, ich versteh die TS nicht so richtig. Wenigstens bis der Abschluss in der Tasche ist, würd ich das Angebot meiner Eltern annehmen. Danach kann ich immer noch mit einem kleinen Job nebenher mein Leben finanzieren, genauso wie ihr Freund.
Ich bin unreif weil ich ein Kind Zeuge????
Es war ungeplant und nur so nebenbei es hieß davor dass ich unfruchtbar bin, aber dass will ich hier nicht vertiefen!
Ich bin mir der Sache bewusst dass es ein beschissener Zeitpunkt ist. Aber wäre es richtig gewesen das Baby abzutreiben??? Für mich definitiv nicht.
Ich schaffe das Abi und mein Freund und ich wollen erst nach dem Abi zusammen ziehen also im Juli 2017.
Also bitte. Ich bin nicht unreif weil ich ein Baby bekomme obwohl ich im Abi bin
Ja, es ist unreif in dieser Situation ein Kind zu zeugen und nein, es wäre natürlich nicht besser gewesen das Kind abzutreiben. Es gibt in diesem Punkt nicht nur schwsrz und weiß!
Du weißt ja auch gar nicht, was auf dich zukommt. Das weiß keine erstgebärende Frau. Wenn ich daran denke, dass ich während der SS mein Abi hätte machen müssen... Schönen Tag auch. Ich habe teilweise drei Tage am Stück nicht schlafen können. Andere haben bis zum Ende der SS schwer mit Erbrechen zu kämpfen, wieder andere können kaum laufen, weil Rücken oder Symphyse zu sehr schmerzen. Ich wünsche dir eine beschwerdefreie Schwangerschaft, aber deine Pläne sind schwerer zu realisieren als du dir das jetzt vorstellst. Ich finde, du gehst etwas sehr unbedarft an die Ss und eure Zukunft heran. Deine Entscheidung finde ich grundsätzlich sehr gut, aber ein bisschen kritischer solltest du eure Situation schon sehen.
Alles Gute!
24.10.2016 09:34
Zitat von Fjörgyn:
Zitat von Sweetheart123:
Zitat von Alaska:
Zitat von Blümelein:
Oh Mann, was soll denn das![]()
Ich finde sehr wohl, dass man mit 18/19 Jahren noch finanzielle Unterstützung der Eltern erwarten kann. Du steckst ja sogar offenbar noch in der Ausbildung … Wie es zu der Schwangerschaft kam (gewollt/ungewollt?), konnte ich jetzt nicht heraus lesen, aber mir käme im Traum nicht in den Sitz, meinen Kindern in diesem Alter die Unterstützung zu verwehren, sofern ich die Mittel dazu habe.
Und ich finde es auch sehr anmaßend, über Deinen Freund zu urteilen … Ihr scheint ja an einer guten Lösung zu arbeiten. Dass Ihr Euch als Eltern gemeinsam um Euer Kind kümmern wollt kann ich gut verstehen.
Und es klang für mich nicht so, als ob Eure Eltern Euer Leben finanzieren sollen, lediglich um deren Mithilfe.
Jedoch kann ich auch Deine Eltern verstehen, dass sie Deine Zukunft gerade nicht allzu rosig sehen und gerne noch länger Kontrolle darüber haben möchten.
Du bist ja noch recht frisch schwanger. Ich würde noch nichts überstürzen und Deinen Eltern noch etwas Zeit geben. Vielleicht könnt Ihr zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal in Ruhe darüber reden und gemeinsam einen guten Weg finden, der für alle in Ordnung ist.
Ich möchte zum Fettgedruckten etwas sagen. Ich seh das anders. Mit 18 kann ich meine Tochter zwar nicht erpressen, bei mir zu bleiben, aber als Mutter würd ich ihr garantiert keine eigene Wohnung bezahlen, solange sie im Abi steckt.
Denn es ist schon reichlich viel Naivität und Unreife am Werk, wenn ich mit meinem Freund (der in dem Fall genauso viel Unreife an den Tag legt) ein Kind zeuge, weil "ich diesen Monat nicht verhütet habe".
Meine Unterstützung als Mutter sähe als wie folgt aus: sie bleibt bei mir wohnen und beendet die Schule. Ich biete ihr an, wann immer sie die Ruhe braucht, mich um das Kind zu kümmern, ich versorge sie hier bei mir, solange, bis sie in der Lage ist, sich um sich selber zu kümmern. Ohne Hilfe vom Staat.
Das alles wäre natürlich nach wie vor die Entscheidung meiner Tochter und würde sie ausziehen und dann dennoch bei mir um Hilfe fragen, natürlich auch nicht verwehren.
Aber dass die Eltern gerade Kopf stehen versteh ich absolut. Meine Eltern hätten auch Freudensprünge gemacht, wenn ich mitten im Abi mit einem Kind daher gekommen wäre.
Von daher... nein, ich versteh die TS nicht so richtig. Wenigstens bis der Abschluss in der Tasche ist, würd ich das Angebot meiner Eltern annehmen. Danach kann ich immer noch mit einem kleinen Job nebenher mein Leben finanzieren, genauso wie ihr Freund.
Ich bin unreif weil ich ein Kind Zeuge????
Es war ungeplant und nur so nebenbei es hieß davor dass ich unfruchtbar bin, aber dass will ich hier nicht vertiefen!
Ich bin mir der Sache bewusst dass es ein beschissener Zeitpunkt ist. Aber wäre es richtig gewesen das Baby abzutreiben??? Für mich definitiv nicht.
Ich schaffe das Abi und mein Freund und ich wollen erst nach dem Abi zusammen ziehen also im Juli 2017.
Also bitte. Ich bin nicht unreif weil ich ein Baby bekomme obwohl ich im Abi bin
Ja, es ist unreif in dieser Situation ein Kind zu zeugen und nein, es wäre natürlich nicht besser gewesen das Kind abzutreiben. Es gibt in diesem Punkt nicht nur schwsrz und weiß!
Du weißt ja auch gar nicht, was auf dich zukommt. Das weiß keine erstgebärende Frau. Wenn ich daran denke, dass ich während der SS mein Abi hätte machen müssen... Schönen Tag auch. Ich habe teilweise drei Tage am Stück nicht schlafen können. Andere haben bis zum Ende der SS schwer mit Erbrechen zu kämpfen, wieder andere können kaum laufen, weil Rücken oder Symphyse zu sehr schmerzen. Ich wünsche dir eine beschwerdefreie Schwangerschaft, aber deine Pläne sind schwerer zu realisieren als du dir das jetzt vorstellst. Ich finde, du gehst etwas sehr unbedarft an die Ss und eure Zukunft heran. Deine Entscheidung finde ich grundsätzlich sehr gut, aber ein bisschen kritischer solltest du eure Situation schon sehen.
Alles Gute!
Warum erzählst du so einen Unsinn? Ich habe mich teilweise mehr als zehn Mal am Tag erbrochen, musste sogar mehrere Wochen liegen und ich habe dennoch mein Abi abgelegt. Und natürlich ist eine SS nicht immer ein Spaziergang, aber das ist sie nie und ich finde es total nervig, wie hier immer den jungen Frauen unterstellt wird, sie wissen nicht, was auf sie zukommt. Wäre sie zehn Jahre älter ungeplant schwanger, würde keiner so schwarzmalen. Ich hatte ein Gespräch mit dem Direktor und wir haben einen Plan gemacht, wie sich das Abi realisieren lässt. Es ist alles möglich und da darf man auch ruhig optimistisch sein
24.10.2016 09:44
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Fjörgyn:
Zitat von Sweetheart123:
Zitat von Alaska:
...
Ich bin unreif weil ich ein Kind Zeuge????
Es war ungeplant und nur so nebenbei es hieß davor dass ich unfruchtbar bin, aber dass will ich hier nicht vertiefen!
Ich bin mir der Sache bewusst dass es ein beschissener Zeitpunkt ist. Aber wäre es richtig gewesen das Baby abzutreiben??? Für mich definitiv nicht.
Ich schaffe das Abi und mein Freund und ich wollen erst nach dem Abi zusammen ziehen also im Juli 2017.
Also bitte. Ich bin nicht unreif weil ich ein Baby bekomme obwohl ich im Abi bin
Ja, es ist unreif in dieser Situation ein Kind zu zeugen und nein, es wäre natürlich nicht besser gewesen das Kind abzutreiben. Es gibt in diesem Punkt nicht nur schwsrz und weiß!
Du weißt ja auch gar nicht, was auf dich zukommt. Das weiß keine erstgebärende Frau. Wenn ich daran denke, dass ich während der SS mein Abi hätte machen müssen... Schönen Tag auch. Ich habe teilweise drei Tage am Stück nicht schlafen können. Andere haben bis zum Ende der SS schwer mit Erbrechen zu kämpfen, wieder andere können kaum laufen, weil Rücken oder Symphyse zu sehr schmerzen. Ich wünsche dir eine beschwerdefreie Schwangerschaft, aber deine Pläne sind schwerer zu realisieren als du dir das jetzt vorstellst. Ich finde, du gehst etwas sehr unbedarft an die Ss und eure Zukunft heran. Deine Entscheidung finde ich grundsätzlich sehr gut, aber ein bisschen kritischer solltest du eure Situation schon sehen.
Alles Gute!
Warum erzählst du so einen Unsinn? Ich habe mich teilweise mehr als zehn Mal am Tag erbrochen, musste sogar mehrere Wochen liegen und ich habe dennoch mein Abi abgelegt. Und natürlich ist eine SS nicht immer ein Spaziergang, aber das ist sie nie und ich finde es total nervig, wie hier immer den jungen Frauen unterstellt wird, sie wissen nicht, was auf sie zukommt. Wäre sie zehn Jahre älter ungeplant schwanger, würde keiner so schwarzmalen. Ich hatte ein Gespräch mit dem Direktor und wir haben einen Plan gemacht, wie sich das Abi realisieren lässt. Es ist alles möglich und da darf man auch ruhig optimistisch sein![]()
Und weil das bei dir so gelaufen ist, läuft das immer so? Weil du in der Lage warst das so durchzuziehen, was ich sehr respektabel finde, kann das jeder?
Wo genau habe ich meine Aussage auf junge Frauen gemünzt? Zeig mal...
Auch sagte ich nie, dass man nicht optimistisch sein darf. Ich sagte lediglich, dass eine kritische Sicht der Dinge sinnvoll ist. Schön, wenn bei dir alles gut lief, aber das muss nicht zwingend immer so sein, sldo lasse ich es mal dahingestellt was hier Unsinn ist und was nicht.
24.10.2016 09:47
@seramonchen
Ich finde du hast vollkommen recht. Wenn man will, schafft man auch alles. Was bringt es der ts , wenn sie sich jetzt deprimiert in ein Loch verkriecht, alles schwarz sieht und deshalb abbricht.... und das nur weil alle es ihr schlecht reden?
Davon ist ihr auch nicht geholfen.
Das Kind is jetzt nunmal unterwegs. Da helfen vorwürfe nicht. Gibt übrigens auch bei den ü30 Müttern genug ungeplante Kinder. .... da schimpft keiner das es "unreif" war.
Ich finde du hast vollkommen recht. Wenn man will, schafft man auch alles. Was bringt es der ts , wenn sie sich jetzt deprimiert in ein Loch verkriecht, alles schwarz sieht und deshalb abbricht.... und das nur weil alle es ihr schlecht reden?
Davon ist ihr auch nicht geholfen.
Das Kind is jetzt nunmal unterwegs. Da helfen vorwürfe nicht. Gibt übrigens auch bei den ü30 Müttern genug ungeplante Kinder. .... da schimpft keiner das es "unreif" war.
24.10.2016 09:53
Zitat von Sonce:
@seramonchen
Ich finde du hast vollkommen recht. Wenn man will, schafft man auch alles. Was bringt es der ts , wenn sie sich jetzt deprimiert in ein Loch verkriecht, alles schwarz sieht und deshalb abbricht.... und das nur weil alle es ihr schlecht reden?
Davon ist ihr auch nicht geholfen.
Das Kind is jetzt nunmal unterwegs. Da helfen vorwürfe nicht. Gibt übrigens auch bei den ü30 Müttern genug ungeplante Kinder. .... da schimpft keiner das es "unreif" war.
Das ist schlichtweg falsch! Es gibt hier etliche Themen in denen ungeplante Schwangerschaften diskutiert werden und in denen fast immer angemerkt wird, dass das ziemlich unreif, schlecht durchdacht, ja teilweise sogar bescheuert war.
Und, sage ich auch gerne N O C H M A L , es gibt zwischen Schwarzmalerei und rosa Ponyhof-Getue noch eine ganze Menge Spielraum und da sollte sie die TS irgendwo einfinden. Vor ihr liegt eine schwere Aufgabe, die ist machbar, aber bestimmt nicht, wenn man sich die Welt in rosa Wattewolken mal.
Und mehr wurde hier von niemandem gesagt. - Dieses Thema wurde 8 mal gemerkt






