Corona in der Schwangerschaft
28.03.2021 19:02
Hallo,
Ich brauche mal eure Meinung. Jeder sagt was anders und man weis gar nicht mehr was stimmt und was nicht.
Ich bin jetzt in der 10. ssw und bei den steigenden zahlen habe hcg so langsam echt Angst das wir uns wo anstecken.
Man liest jetzt das die Zahl von Schwangerschaftsvergiftungen um 33% steigt wenn man sich infiziert und das die Gefahr von Frühgeburten steigt etc...
Was meint ihr? Trefft ihr Maßnahmen um euch mehr zu schützen? Kinder von Kita s zu Hause lassen? Zu Hause unterrichten?
Wie ist eure Meinung dazu?
Oder was haben eure Ärzte gesagt?
Ich brauche mal eure Meinung. Jeder sagt was anders und man weis gar nicht mehr was stimmt und was nicht.
Ich bin jetzt in der 10. ssw und bei den steigenden zahlen habe hcg so langsam echt Angst das wir uns wo anstecken.
Man liest jetzt das die Zahl von Schwangerschaftsvergiftungen um 33% steigt wenn man sich infiziert und das die Gefahr von Frühgeburten steigt etc...
Was meint ihr? Trefft ihr Maßnahmen um euch mehr zu schützen? Kinder von Kita s zu Hause lassen? Zu Hause unterrichten?
Wie ist eure Meinung dazu?
Oder was haben eure Ärzte gesagt?
28.03.2021 19:06
Ich war in der kompletten Corona Zeit jetzt schwanger und meine andern Kinder hab ich nicht zu Hause gelassen . Ich habe lediglich ein bv bekommen und halt unnötige Einkäufe gelassen aber mehr kann ich auch nicht tun . Meine Ärztin hat nichts weiter dazu gesagt
28.03.2021 19:12
Ich hab im Januar diesen Jahres mein 4. Kind bekommen und ich hab keine extra Maßnahmen vorgenommen. Meine Tochter war, wenn möglich, in der Schule, genauso die Jungs im Kindergarten (da einer ein Integrationskind und der andere in einer heilpädagogischen Gruppe ist, waren sie immer im Kiga).
28.03.2021 19:16
Dazu war kürzlich ein interessanter Artikel beim Spiegel: https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona -in-der-schwangerschaft-wie-gefaehrlich-ist-covid- 19-fuer-mutter-und-kind-a-4731aceb-a44a-4d72-9828- d32a891641bd?sara_ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RP U89NcCvtlFcJ&sara_ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISj c8RPU89NcCvtlFcJ
Wir leben jetzt tatsächlich bis zur Geburt in einer Art selbstauferlegten Quarantäne. Wenn wir jetzt in eine echte Quarantäne müssten wäre das echt blöd, ich müsste dann allein zur Geburt und das will ich auf keinen Fall.
Wir leben jetzt tatsächlich bis zur Geburt in einer Art selbstauferlegten Quarantäne. Wenn wir jetzt in eine echte Quarantäne müssten wäre das echt blöd, ich müsste dann allein zur Geburt und das will ich auf keinen Fall.
28.03.2021 19:26
Ich habe letztes Jahr die letzten Wochen schwanger im Lockdown verbracht.
Ich habe sehr aufgepasst, mein Mann ging einkaufen. Die große war eh Zuhause.
Das war auch meine Panik, zu erkranken.
Auch nach der Geburt ist mein Mann ein paar Monate einkaufen gegangen, bis die Zahlen runter gingen.
Du bist noch sehr früh dran, aber an deiner Stelle würde ich mich auch für ein paar Wochen, Monate, bis die Zahlen wieder ordnerlich unten sind ziemlich zurück halten. Da ist das kleine auch viel kräftiger.
Wie ich mich jetzt mit Geschwister Kindern und Schule/Kindergarten verhalten würde weiß ich nicht. Das Problem hatte ich zum Glück nicht.
Ich habe sehr aufgepasst, mein Mann ging einkaufen. Die große war eh Zuhause.
Das war auch meine Panik, zu erkranken.
Auch nach der Geburt ist mein Mann ein paar Monate einkaufen gegangen, bis die Zahlen runter gingen.
Du bist noch sehr früh dran, aber an deiner Stelle würde ich mich auch für ein paar Wochen, Monate, bis die Zahlen wieder ordnerlich unten sind ziemlich zurück halten. Da ist das kleine auch viel kräftiger.
Wie ich mich jetzt mit Geschwister Kindern und Schule/Kindergarten verhalten würde weiß ich nicht. Das Problem hatte ich zum Glück nicht.
28.03.2021 19:27
Zitat von LittleTiger:
Dazu war kürzlich ein interessanter Artikel beim Spiegel: https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona -in-der-schwangerschaft-wie-gefaehrlich-ist-covid- 19-fuer-mutter-und-kind-a-4731aceb-a44a-4d72-9828- d32a891641bd?sara_ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RP U89NcCvtlFcJ&sara_ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISj c8RPU89NcCvtlFcJ
Wir leben jetzt tatsächlich bis zur Geburt in einer Art selbstauferlegten Quarantäne. Wenn wir jetzt in eine echte Quarantäne müssten wäre das echt blöd, ich müsste dann allein zur Geburt und das will ich auf keinen Fall.
Den Artikel habe ich auch gelesen. Der hat mich jetzt allerdings auch nicht beruhigt. Im Gegenteil
28.03.2021 19:29
Zitat von ghostcat87:
Ich habe letztes Jahr die letzten Wochen schwanger im Lockdown verbracht.
Ich habe sehr aufgepasst, mein Mann ging einkaufen. Die große war eh Zuhause.
Das war auch meine Panik, zu erkranken.
Auch nach der Geburt ist mein Mann ein paar Monate einkaufen gegangen, bis die Zahlen runter gingen.
Du bist noch sehr früh dran, aber an deiner Stelle würde ich mich auch für ein paar Wochen, Monate, bis die Zahlen wieder ordnerlich unten sind ziemlich zurück halten. Da ist das kleine auch viel kräftiger.
Wie ich mich jetzt mit Geschwister Kindern und Schule/Kindergarten verhalten würde weiß ich nicht. Das Problem hatte ich zum Glück nicht.
Ja es ist echt blöd. Einerseits will ich den Kindern ihren Alltag nicht nehmen. Vorallem weil sie so lange jetzt eh keine Kita und Schule hatten.
Andererseits habe ich Angst mich an zu stecken und wenn dann was passiert mir Vorwürfe zu machen.
Aber weis man den ob und was passieren kann. Jeder sagt was anderes
28.03.2021 19:57
Ganz ehrlich, da würde ich zuhause bleiben inklusive Kinder, wenn irgendwie möglich. Meine Jüngste geht auch nicht in die Schule (die Älteren homeschoolen auch), obwohl bei ihr Präsenz ist, mir ist das einfach zu riskant aktuell - die Zahlen geben das absolut nicht her für meine Begriffe.
Wenn Du also kannst und das schaffst, würde ich versuchen, noch ein wenig auszuharren mit möglichst geringen Kontakten, bis die Kurve abwärts geht.
Alles Gute!
Wenn Du also kannst und das schaffst, würde ich versuchen, noch ein wenig auszuharren mit möglichst geringen Kontakten, bis die Kurve abwärts geht.
Alles Gute!
28.03.2021 20:12
Zitat von Mathelenlu:
Ganz ehrlich, da würde ich zuhause bleiben inklusive Kinder, wenn irgendwie möglich. Meine Jüngste geht auch nicht in die Schule (die Älteren homeschoolen auch), obwohl bei ihr Präsenz ist, mir ist das einfach zu riskant aktuell - die Zahlen geben das absolut nicht her für meine Begriffe.
Wenn Du also kannst und das schaffst, würde ich versuchen, noch ein wenig auszuharren mit möglichst geringen Kontakten, bis die Kurve abwärts geht.
Alles Gute!
Bist du auch schwanger zur Zeit? Hast du Berichte vom Arzt was er/sie sagt?
28.03.2021 21:03
Hallo,
eine Bekannte hatte gegen Ende der Schwangerschaft tatsächlich Corona bekommen. Ende Oktober ist sie erkrankt (im Verhältnis schwache Symptome) und Ende Dezember hat sie eine gesunde Tochter auf die Welt gebracht
die Angst, dass das ungeborene etwas abbekommen hat, war natürlich groß. Aber alles top, kerngesund
eine Bekannte hatte gegen Ende der Schwangerschaft tatsächlich Corona bekommen. Ende Oktober ist sie erkrankt (im Verhältnis schwache Symptome) und Ende Dezember hat sie eine gesunde Tochter auf die Welt gebracht
die Angst, dass das ungeborene etwas abbekommen hat, war natürlich groß. Aber alles top, kerngesund
28.03.2021 21:08
Also wir geben uns aufgrund der Schwangerschaft (und eigentlich auch so, auch wir Erwachsenen sind gerne gesund) sehr sehr viel Mühe und werden dafür mit viel Unverständnis bedacht, gerade auch von Ärzten. Aber am Ende haben die es ja nicht auszubaden, wenn wir oder unsere Kinder Spätfolgen davontragen.
Offiziell führt Corona in der Schwangerschaft zu keinen Schäden - aber schon allein die Möglichkeiten zur Medikamenteneinnahme sind dadurch ja begrenzt und die Abwehrkräfte schwächer.
Offiziell führt Corona in der Schwangerschaft zu keinen Schäden - aber schon allein die Möglichkeiten zur Medikamenteneinnahme sind dadurch ja begrenzt und die Abwehrkräfte schwächer.
28.03.2021 22:18
Wir leben schon seit Monaten in einer Art Isolationsblase. Kind geht nur in die Schule, wenn es muss und wird trotz Präsenzpflicht nach den Ferien nicht wieder gehen - das ist mir absolut viel zu gefährlich bis zur Geburt!
Spielkontakte fanden bisher ausschließlich draußen mit immer den gleichen Kindern statt. Wenn unterschiedliche Kinder, haben wir darauf geachtet, dass zwischen den Treffen mindestens 14 Tage lagen.
Meine Sozialkontakte beschränken sich auf Ärzte und Therapeuten. Ansonsten kann ich an einer Hand abzählen, wen ich im letzten halben Jahr live gesehen habe. Immer an der Luft.
Mein Mann ist bisher mit der ersten Dosis geimpft und seit letzter Woche im Home-Office, weil wir auch da nun keine Gefahr mehr eingehen wollen. Er geht für uns einkaufen, Kind und ich bleiben zu Hause. Ich mache höchstens kurze Erledigungen, wenn ich eh gerade zwecks Arztbesuch unterwegs bin. Seit Monaten nur noch mit FFP2-Maske.
Meine Familie sehe ich seit November ausschließlich draußen und mit Abstand. Nicht einmal an Weihnachten haben wir uns alle zusammen drinnen getroffen.
Der Großteil meiner (erwachsenen) Familie hat die erste Impfung, meine Geschwister sind als meine Kontaktpersonen nächsten Samstag an der Reihe. Trotzdem ist das für uns kein Grund, unvorsichtig zu werden. Mein kleiner Neffe ist im November geboren; ich hab ihn bisher nicht einmal auf dem Arm gehabt.
Einziger Kontakt, den wir auch in geschlossenen Räumen treffen, ist tatsächlich meine Schwester. Wir sehen uns immer noch viel zu selten, alle paar Wochen. Wir fassen uns nicht an, wir umarmen uns nicht, wir halten Abstand. Aber ab und zu sehen wir uns drinnen und ohne Maske. Sie ist alleinstehend, keine Kinder und hat wenige Kontakte auf der Arbeit. Auch da kann was passieren. Aber das ist das letzte Stück Normalität, das nicht aufgeben möchte.
Und warum das Ganze?
Ich habe die Verantwortung für mich und meine Familie, irgendwie gesund zu bleiben. Ich bin Risikopatientin und möchte eine Erkrankung im schwangeren Zustand wirklich wirklich nicht erleben. Auch ohne eine Gefährdung des Babys durch Covid selbst möchte ich mir nicht ausmalen, wie das enden könnte. Medikamente, Beatmung, Lagerung, (verfrühter) Kaiserschnitt mit den damit verbundenen Komplikationen, die das für ein kleines Baby so mit sich bringt... Es kann ja jedenfalls nicht gut sein, auch wenn es letztendlich dann nicht das Virus, sondern die dadurch verursachten Umstände wären.
Spielkontakte fanden bisher ausschließlich draußen mit immer den gleichen Kindern statt. Wenn unterschiedliche Kinder, haben wir darauf geachtet, dass zwischen den Treffen mindestens 14 Tage lagen.
Meine Sozialkontakte beschränken sich auf Ärzte und Therapeuten. Ansonsten kann ich an einer Hand abzählen, wen ich im letzten halben Jahr live gesehen habe. Immer an der Luft.
Mein Mann ist bisher mit der ersten Dosis geimpft und seit letzter Woche im Home-Office, weil wir auch da nun keine Gefahr mehr eingehen wollen. Er geht für uns einkaufen, Kind und ich bleiben zu Hause. Ich mache höchstens kurze Erledigungen, wenn ich eh gerade zwecks Arztbesuch unterwegs bin. Seit Monaten nur noch mit FFP2-Maske.
Meine Familie sehe ich seit November ausschließlich draußen und mit Abstand. Nicht einmal an Weihnachten haben wir uns alle zusammen drinnen getroffen.
Der Großteil meiner (erwachsenen) Familie hat die erste Impfung, meine Geschwister sind als meine Kontaktpersonen nächsten Samstag an der Reihe. Trotzdem ist das für uns kein Grund, unvorsichtig zu werden. Mein kleiner Neffe ist im November geboren; ich hab ihn bisher nicht einmal auf dem Arm gehabt.
Einziger Kontakt, den wir auch in geschlossenen Räumen treffen, ist tatsächlich meine Schwester. Wir sehen uns immer noch viel zu selten, alle paar Wochen. Wir fassen uns nicht an, wir umarmen uns nicht, wir halten Abstand. Aber ab und zu sehen wir uns drinnen und ohne Maske. Sie ist alleinstehend, keine Kinder und hat wenige Kontakte auf der Arbeit. Auch da kann was passieren. Aber das ist das letzte Stück Normalität, das nicht aufgeben möchte.
Und warum das Ganze?
Ich habe die Verantwortung für mich und meine Familie, irgendwie gesund zu bleiben. Ich bin Risikopatientin und möchte eine Erkrankung im schwangeren Zustand wirklich wirklich nicht erleben. Auch ohne eine Gefährdung des Babys durch Covid selbst möchte ich mir nicht ausmalen, wie das enden könnte. Medikamente, Beatmung, Lagerung, (verfrühter) Kaiserschnitt mit den damit verbundenen Komplikationen, die das für ein kleines Baby so mit sich bringt... Es kann ja jedenfalls nicht gut sein, auch wenn es letztendlich dann nicht das Virus, sondern die dadurch verursachten Umstände wären.
29.03.2021 08:52
Zitat von melly022:
Zitat von LittleTiger:
Dazu war kürzlich ein interessanter Artikel beim Spiegel: https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona -in-der-schwangerschaft-wie-gefaehrlich-ist-covid- 19-fuer-mutter-und-kind-a-4731aceb-a44a-4d72-9828- d32a891641bd?sara_ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RP U89NcCvtlFcJ&sara_ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISj c8RPU89NcCvtlFcJ
Wir leben jetzt tatsächlich bis zur Geburt in einer Art selbstauferlegten Quarantäne. Wenn wir jetzt in eine echte Quarantäne müssten wäre das echt blöd, ich müsste dann allein zur Geburt und das will ich auf keinen Fall.
Den Artikel habe ich auch gelesen. Der hat mich jetzt allerdings auch nicht beruhigt. Im Gegenteil
Ich glaub, da gibt's auch nicht wirklich was zu beruhigen
Es gibt inzwischen Studien, dass es ziemlich blöd laufen kann, wenn man sich schwanger infiziert. Ob man letztendlich dazu gehört, weiß man leider nicht... Und man ist halt definitiv eingeschränkt bzgl. Medikamenten usw.
Ich bin ziemlich genau vor einem Jahr schwanger geworden und hab Ende November entbunden. Vor der Geburt waren die Großen zu Hause, weil wir außer der Ansteckung auch eine Geburt unter Quarantänebedingungen vermeiden wollten.
Aktuell sind die Großen wieder zuhause, weil wir nicht wollen, dass das Baby, bzw überhaupt eines der Kinder, angesteckt wird.
Ich glaube, da muss jeder sein eigenes Risiko, seine eigene Sorge und seine eigene Situation abwägen.
29.03.2021 09:13
Zitat von Elsilein:
Wir leben schon seit Monaten in einer Art Isolationsblase. Kind geht nur in die Schule, wenn es muss und wird trotz Präsenzpflicht nach den Ferien nicht wieder gehen - das ist mir absolut viel zu gefährlich bis zur Geburt!
Spielkontakte fanden bisher ausschließlich draußen mit immer den gleichen Kindern statt. Wenn unterschiedliche Kinder, haben wir darauf geachtet, dass zwischen den Treffen mindestens 14 Tage lagen.
Meine Sozialkontakte beschränken sich auf Ärzte und Therapeuten. Ansonsten kann ich an einer Hand abzählen, wen ich im letzten halben Jahr live gesehen habe. Immer an der Luft.
Mein Mann ist bisher mit der ersten Dosis geimpft und seit letzter Woche im Home-Office, weil wir auch da nun keine Gefahr mehr eingehen wollen. Er geht für uns einkaufen, Kind und ich bleiben zu Hause. Ich mache höchstens kurze Erledigungen, wenn ich eh gerade zwecks Arztbesuch unterwegs bin. Seit Monaten nur noch mit FFP2-Maske.
Meine Familie sehe ich seit November ausschließlich draußen und mit Abstand. Nicht einmal an Weihnachten haben wir uns alle zusammen drinnen getroffen.
Der Großteil meiner (erwachsenen) Familie hat die erste Impfung, meine Geschwister sind als meine Kontaktpersonen nächsten Samstag an der Reihe. Trotzdem ist das für uns kein Grund, unvorsichtig zu werden. Mein kleiner Neffe ist im November geboren; ich hab ihn bisher nicht einmal auf dem Arm gehabt.![]()
Einziger Kontakt, den wir auch in geschlossenen Räumen treffen, ist tatsächlich meine Schwester. Wir sehen uns immer noch viel zu selten, alle paar Wochen. Wir fassen uns nicht an, wir umarmen uns nicht, wir halten Abstand. Aber ab und zu sehen wir uns drinnen und ohne Maske. Sie ist alleinstehend, keine Kinder und hat wenige Kontakte auf der Arbeit. Auch da kann was passieren. Aber das ist das letzte Stück Normalität, das nicht aufgeben möchte.
Und warum das Ganze?Ich habe die Verantwortung für mich und meine Familie, irgendwie gesund zu bleiben. Ich bin Risikopatientin und möchte eine Erkrankung im schwangeren Zustand wirklich wirklich nicht erleben. Auch ohne eine Gefährdung des Babys durch Covid selbst möchte ich mir nicht ausmalen, wie das enden könnte. Medikamente, Beatmung, Lagerung, (verfrühter) Kaiserschnitt mit den damit verbundenen Komplikationen, die das für ein kleines Baby so mit sich bringt... Es kann ja jedenfalls nicht gut sein, auch wenn es letztendlich dann nicht das Virus, sondern die dadurch verursachten Umstände wären.
![]()
Da hast du recht. Respekt wie du das durch ziehst
29.03.2021 09:32
Zitat von melly022:
Zitat von Elsilein:
Wir leben schon seit Monaten in einer Art Isolationsblase. Kind geht nur in die Schule, wenn es muss und wird trotz Präsenzpflicht nach den Ferien nicht wieder gehen - das ist mir absolut viel zu gefährlich bis zur Geburt!
Spielkontakte fanden bisher ausschließlich draußen mit immer den gleichen Kindern statt. Wenn unterschiedliche Kinder, haben wir darauf geachtet, dass zwischen den Treffen mindestens 14 Tage lagen.
Meine Sozialkontakte beschränken sich auf Ärzte und Therapeuten. Ansonsten kann ich an einer Hand abzählen, wen ich im letzten halben Jahr live gesehen habe. Immer an der Luft.
Mein Mann ist bisher mit der ersten Dosis geimpft und seit letzter Woche im Home-Office, weil wir auch da nun keine Gefahr mehr eingehen wollen. Er geht für uns einkaufen, Kind und ich bleiben zu Hause. Ich mache höchstens kurze Erledigungen, wenn ich eh gerade zwecks Arztbesuch unterwegs bin. Seit Monaten nur noch mit FFP2-Maske.
Meine Familie sehe ich seit November ausschließlich draußen und mit Abstand. Nicht einmal an Weihnachten haben wir uns alle zusammen drinnen getroffen.
Der Großteil meiner (erwachsenen) Familie hat die erste Impfung, meine Geschwister sind als meine Kontaktpersonen nächsten Samstag an der Reihe. Trotzdem ist das für uns kein Grund, unvorsichtig zu werden. Mein kleiner Neffe ist im November geboren; ich hab ihn bisher nicht einmal auf dem Arm gehabt.![]()
Einziger Kontakt, den wir auch in geschlossenen Räumen treffen, ist tatsächlich meine Schwester. Wir sehen uns immer noch viel zu selten, alle paar Wochen. Wir fassen uns nicht an, wir umarmen uns nicht, wir halten Abstand. Aber ab und zu sehen wir uns drinnen und ohne Maske. Sie ist alleinstehend, keine Kinder und hat wenige Kontakte auf der Arbeit. Auch da kann was passieren. Aber das ist das letzte Stück Normalität, das nicht aufgeben möchte.
Und warum das Ganze?Ich habe die Verantwortung für mich und meine Familie, irgendwie gesund zu bleiben. Ich bin Risikopatientin und möchte eine Erkrankung im schwangeren Zustand wirklich wirklich nicht erleben. Auch ohne eine Gefährdung des Babys durch Covid selbst möchte ich mir nicht ausmalen, wie das enden könnte. Medikamente, Beatmung, Lagerung, (verfrühter) Kaiserschnitt mit den damit verbundenen Komplikationen, die das für ein kleines Baby so mit sich bringt... Es kann ja jedenfalls nicht gut sein, auch wenn es letztendlich dann nicht das Virus, sondern die dadurch verursachten Umstände wären.
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Da hast du recht. Respekt wie du das durch ziehst
Naja, was wäre die Alternative?
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