Mütter- und Schwangerenforum

Hilft mal schnell jemand?

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08.03.2016 12:56
Ich schätze mal, dass sie versucht, einen Nachweis darüber zu bekommen, ob das Arbeitsverhältnis unter Vortäuschung falscher Tatsachen begründet worden ist. Sie kann und wird dich nicht loswerden können, egal, was sie tut, aber ich denke mal, darauf wird es hinauslaufen.

Ich würd ihr sagen, der Arzt hat da nichts eingetragen und dass ihr die Kopie damit nichts nützt. Zumal mich mal interessieren würde, welches Amt denn das Datum der Feststellung der Schwangerschaft interessiert...

Wie kam es denn eigentlich dazu, dass du diesbezüglich flunkern musstest? Danach darfst du nämlich im Vorstellungsgespräch gar nicht gefragt werden...
Pakuna
7806 Beiträge
08.03.2016 13:06
Wenn ich das schon lese, platzt mir echt die Hutschnur.

Dein Mutterpass ist privat. Da hat sie nicht reinzugucken.

Wenn Du extra die kostenpflichtige Bescheinigung eingereicht hast, bist Du all Deinen Pflichten nachgekommen. Deinen AG geht es nullkommanichts an, wann die Schwangerschaft festgestellt wurde.

Klingt aber irgendwie nicht nach einem Job, den man nach der Schwangerschaft unbedingt wieder antreten wollen würde... Zumal sie Dich ja vermutlich eh rauskicken werden, sobald der Mutterschutz vorbei ist, oder?
08.03.2016 13:10

Ich hoffe Du kannst es lesen, das steht in meinem Mutterpass. Du mußt also nichts kopieren.
08.03.2016 13:10
Also ich finde es grundsätzlich daneben einen Job anzunehmen obwohl du weißt das du schwanger bist und das dann nicht zu sagen. Je nach Größe der Firma schädigst du deinen Arbeitgeber damit enorm. Andere Menschen baden jetzt dein finanzielles Dilemma aus und finanzieren dir deine Schwangerschaft.

Wenn du nicht noch richtigen Psychostress haben willst kopier die Seite, gib sie ihr. Es steht nichts drauf, den anderen Zettel von der FA hat sie schon und dann hast du ihre Bitte erfüllt und sie wird wahrscheinlich Ruhe geben.
Wenn du dich quer stellst wird sie dich so lange du für sich greifbar bist anfeinden... Stress schadet dem Baby....du wirst dir keinen Gefallen mit dem was du vorhast.

Ehrlicher wäre gewesen es gleich bei der Einstellung zu sagen. So wie es in den Wald reingeht kommt es auch wieder raus...selbst schuld würde ich sagen.

Aber trotzdem wünsche ich dir natürlich eine schöne Schwangerschaft!
08.03.2016 13:16
Zitat von yasmin1978:

Also ich finde es grundsätzlich daneben einen Job anzunehmen obwohl du weißt das du schwanger bist und das dann nicht zu sagen. Je nach Größe der Firma schädigst du deinen Arbeitgeber damit enorm. Andere Menschen baden jetzt dein finanzielles Dilemma aus und finanzieren dir deine Schwangerschaft.

Wenn du nicht noch richtigen Psychostress haben willst kopier die Seite, gib sie ihr. Es steht nichts drauf, den anderen Zettel von der FA hat sie schon und dann hast du ihre Bitte erfüllt und sie wird wahrscheinlich Ruhe geben.
Wenn du dich quer stellst wird sie dich so lange du für sich greifbar bist anfeinden... Stress schadet dem Baby....du wirst dir keinen Gefallen mit dem was du vorhast.

Ehrlicher wäre gewesen es gleich bei der Einstellung zu sagen. So wie es in den Wald reingeht kommt es auch wieder raus...selbst schuld würde ich sagen.

Aber trotzdem wünsche ich dir natürlich eine schöne Schwangerschaft!


Also sollten Schwangere, bei denen Jobwechsel und Schwangerschaft zusammen fallen, lieber arbeitslos bleiben, oder was!? Wenn sie stattdessen Hartz IV beziehen würde, würdest du genauso schimpfen, dass andere ihr ihre Schwangerschaft finanzieren. Was soll denn sowas?
Wir leben im Jahr 2016. Eine Schwangerschaft ist kein Grund, einen Job nicht anzunehmen. Es hat seinen Grund, dass Familienplanung und Co. in den Bewerbungsgesprächen nicht abgefragt werden darf. Warum können wir uns nicht einfach darüber freuen, dass wir als Frauen mittlerweile so gleichberechtigt sind, dass wir trotz Kind arbeiten "dürfen", statt uns gegenseitig dafür zu verurteilen, dass Jobwechsel und Schwangerschaft zusammen fallen?
Klar ist der AG erst mal nicht begeistert. Aber sie hätte ja auch direkt nach Einstieg in den Job schwanger werden können. Hätte die Elternzeit nur verschoben...ehrlich, ich hab kein Verständnis für solche Aussagen...
Maria123
1105 Beiträge
08.03.2016 13:17
Die Schwangerschaft ist ein Thema wo eine Frau lügen darf... Wenn das immer noch so ist. Diese darf benutzt werden um keine Nachteile zu bekommen.

Darf ich Jetz keinen Job annehmen, weil ich schwanger bin? Was denkt ihr, wäre wohl passiert, hätte ich das meiner Chefin von Anfang an gesagt? Ich wollte nicht zuhause rum sitzen. Das sie mich, von sich aus, direkt ins BV schickt, war mir nicht klar.

Das war auch nicht die Frage... Denn mit dem moralischen muss ich ja mit mir ausmachen.
08.03.2016 13:17
Zitat von blindeswunder:

Zitat von yasmin1978:

Also ich finde es grundsätzlich daneben einen Job anzunehmen obwohl du weißt das du schwanger bist und das dann nicht zu sagen. Je nach Größe der Firma schädigst du deinen Arbeitgeber damit enorm. Andere Menschen baden jetzt dein finanzielles Dilemma aus und finanzieren dir deine Schwangerschaft.

Wenn du nicht noch richtigen Psychostress haben willst kopier die Seite, gib sie ihr. Es steht nichts drauf, den anderen Zettel von der FA hat sie schon und dann hast du ihre Bitte erfüllt und sie wird wahrscheinlich Ruhe geben.
Wenn du dich quer stellst wird sie dich so lange du für sich greifbar bist anfeinden... Stress schadet dem Baby....du wirst dir keinen Gefallen mit dem was du vorhast.

Ehrlicher wäre gewesen es gleich bei der Einstellung zu sagen. So wie es in den Wald reingeht kommt es auch wieder raus...selbst schuld würde ich sagen.

Aber trotzdem wünsche ich dir natürlich eine schöne Schwangerschaft!


Also sollten Schwangere, bei denen Jobwechsel und Schwangerschaft zusammen fallen, lieber arbeitslos bleiben, oder was!? Wenn sie stattdessen Hartz IV beziehen würde, würdest du genauso schimpfen, dass andere ihr ihre Schwangerschaft finanzieren. Was soll denn sowas?
Wir leben im Jahr 2016. Eine Schwangerschaft ist kein Grund, einen Job nicht anzunehmen. Es hat seinen Grund, dass Familienplanung und Co. in den Bewerbungsgesprächen nicht abgefragt werden darf. Warum können wir uns nicht einfach darüber freuen, dass wir als Frauen mittlerweile so gleichberechtigt sind, dass wir trotz Kind arbeiten "dürfen", statt uns gegenseitig dafür zu verurteilen, dass Jobwechsel und Schwangerschaft zusammen fallen?
Klar ist der AG erst mal nicht begeistert. Aber sie hätte ja auch direkt nach Einstieg in den Job schwanger werden können. Hätte die Elternzeit nur verschoben...ehrlich, ich hab kein Verständnis für solche Aussagen...

Maria123
1105 Beiträge
08.03.2016 13:19
Zitat von blindeswunder:

Zitat von yasmin1978:

Also ich finde es grundsätzlich daneben einen Job anzunehmen obwohl du weißt das du schwanger bist und das dann nicht zu sagen. Je nach Größe der Firma schädigst du deinen Arbeitgeber damit enorm. Andere Menschen baden jetzt dein finanzielles Dilemma aus und finanzieren dir deine Schwangerschaft.

Wenn du nicht noch richtigen Psychostress haben willst kopier die Seite, gib sie ihr. Es steht nichts drauf, den anderen Zettel von der FA hat sie schon und dann hast du ihre Bitte erfüllt und sie wird wahrscheinlich Ruhe geben.
Wenn du dich quer stellst wird sie dich so lange du für sich greifbar bist anfeinden... Stress schadet dem Baby....du wirst dir keinen Gefallen mit dem was du vorhast.

Ehrlicher wäre gewesen es gleich bei der Einstellung zu sagen. So wie es in den Wald reingeht kommt es auch wieder raus...selbst schuld würde ich sagen.

Aber trotzdem wünsche ich dir natürlich eine schöne Schwangerschaft!


Also sollten Schwangere, bei denen Jobwechsel und Schwangerschaft zusammen fallen, lieber arbeitslos bleiben, oder was!? Wenn sie stattdessen Hartz IV beziehen würde, würdest du genauso schimpfen, dass andere ihr ihre Schwangerschaft finanzieren. Was soll denn sowas?
Wir leben im Jahr 2016. Eine Schwangerschaft ist kein Grund, einen Job nicht anzunehmen. Es hat seinen Grund, dass Familienplanung und Co. in den Bewerbungsgesprächen nicht abgefragt werden darf. Warum können wir uns nicht einfach darüber freuen, dass wir als Frauen mittlerweile so gleichberechtigt sind, dass wir trotz Kind arbeiten "dürfen", statt uns gegenseitig dafür zu verurteilen, dass Jobwechsel und Schwangerschaft zusammen fallen?
Klar ist der AG erst mal nicht begeistert. Aber sie hätte ja auch direkt nach Einstieg in den Job schwanger werden können. Hätte die Elternzeit nur verschoben...ehrlich, ich hab kein Verständnis für solche Aussagen...


Danke!
08.03.2016 13:19
Zitat von Maria123:

Die Schwangerschaft ist ein Thema wo eine Frau lügen darf... Wenn das immer noch so ist. Diese darf benutzt werden um keine Nachteile zu bekommen.

Darf ich Jetz keinen Job annehmen, weil ich schwanger bin? Was denkt ihr, wäre wohl passiert, hätte ich das meiner Chefin von Anfang an gesagt? Ich wollte nicht zuhause rum sitzen. Das sie mich, von sich aus, direkt ins BV schickt, war mir nicht klar.

Das war auch nicht die Frage... Denn mit dem moralischen muss ich ja mit mir ausmachen.


Liebe TS, lass dich von solchen Aussagen bitte nicht verunsichern. Es ist dein gutes Recht, auch als werdende Mami einen neuen Job anzutreten.

Darf ich fragen, ob das BV denn "sinnvoll" ist? Also arbeitest du in einer gefährdenden Branche?
08.03.2016 13:31
Zitat von yasmin1978:

Also ich finde es grundsätzlich daneben einen Job anzunehmen obwohl du weißt das du schwanger bist und das dann nicht zu sagen. Je nach Größe der Firma schädigst du deinen Arbeitgeber damit enorm. Andere Menschen baden jetzt dein finanzielles Dilemma aus und finanzieren dir deine Schwangerschaft.

Wenn du nicht noch richtigen Psychostress haben willst kopier die Seite, gib sie ihr. Es steht nichts drauf, den anderen Zettel von der FA hat sie schon und dann hast du ihre Bitte erfüllt und sie wird wahrscheinlich Ruhe geben.
Wenn du dich quer stellst wird sie dich so lange du für sich greifbar bist anfeinden... Stress schadet dem Baby....du wirst dir keinen Gefallen mit dem was du vorhast.

Ehrlicher wäre gewesen es gleich bei der Einstellung zu sagen. So wie es in den Wald reingeht kommt es auch wieder raus...selbst schuld würde ich sagen.

Aber trotzdem wünsche ich dir natürlich eine schöne Schwangerschaft!


Kein Arbeitgeber muss eine Schwangerschaft finanzieren. Das Geld können die sich zurück holen.
08.03.2016 13:41
Ich glaube Deine Chefin hat den Verdacht, das Du schon bei der Einstellung Schwanger warst, und deswegen verlangt Sie die Kopie. Was Sie gar nicht darf, denn der Mutterpass ist Dein privates Eigentum!
Da bei Dir in dem Feld "Datum der Feststellung", nichts drin steht, würde ich die Seite kopieren, die bringt Ihr nämlich gar nichts. Du mußt es aber nicht!
Pakuna
7806 Beiträge
08.03.2016 14:20
Ich liebe dieses Thema immer wieder.

Wenn ein Arbeitgeber Frauen im gebärfähigen Alter einstellt, muss er damit rechnen, dass diese auch Kinder bekommen. Und Frauen werden nicht umsonst geschützt, indem sie nicht verpflichtet sind, die Schwangerschaft öffentlich zu machen. Zumal es ja auch schief gehen kann. Und dann? Na hauptsache ich habe Rücksicht auf den armen Arbeitgeber genommen.

08.03.2016 16:50
Also so weit ich weiss, (meine Mutter war im Betriebsrat), kannst du lügen soviel du willst.

Du bist nicht verpflichtet zu sagen das du Schwanger bist.

Zb, wenn du gekündigt wurdest und du schwanger bist, hast du auch noch 2 Wochen Zeit das nachzuweisen.

Aber grundsätzlich bist du nicht verpflichtet die Wahrheit zu sagen.
Bahi
1005 Beiträge
08.03.2016 16:53
Ich würde meinen Mutterpass niemals zeigen, sowas geht den AG gar nichts an. Und der Arbeitgeber finanziert dich ja nicht. so ein quatsch
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