Mütter- und Schwangerenforum

Ungewollt schwanger

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Enfelchen
14276 Beiträge
25.01.2022 18:09
Zitat von kataleia:

Zitat von Zimtnudel:

Ich bezweifle irgendwie, dass es rechtens ist stillende Mütter so auszuschließen. Auch wenn im Allgemein irgendwie eine Stillfeindlichkeit zu herrschen scheint.
Zudem hat nicht jeder den "Luxus" sein Kind mal irgendwo parken zu können und grad als Mutter eines frisch geschlüpften Babys will man das i.d.R. ja auch nicht unbedingt.
Zum Arzt muss man auch als frischgebackene Mama trotzdem mal.


Ich war im lockdown auch blöd angemacht worden von Leuten weil ich mit Kind einkaufen war.

Klar ich kann ein Kind was nicht in den Kindergarten geht irgendwo anders unterbringen oder gehe alleine einkaufen immer dann wenn mein Mann zu Hause ist


Ich frage mich da immer was Alleinerziehende machen?!
Mein Mann arbeitet in Schichten. Ich hab auch vormittags gearbeitet. Bis zum abholen der Kinder. Und ab und zu muss ich einkaufen.
Ich glaube mir brennt der Helm, meine Kinder bei entweder 20 Grad oder 0 Grad im Auto zu lassen

Und Omas und Opas haben wir leider nicht. Und noch gehören meine Kinder zu mir!!

Egal ob Säugling oder die etwas größeren.
Irgendwo hört’s auch auf
Zimtnudel
825 Beiträge
25.01.2022 18:09
Ich glaub den Vorfall hätte ich mal der Ärztekammer gemeldet.
Echt ein Unding, das Vorgehen dieser Praxis.
Enfelchen
14276 Beiträge
25.01.2022 18:11
Zitat von Alaska:

Zitat von Enfelchen:

Zitat von Alaska:

Zitat von Enfelchen:

...


Dann kann man halt nicht in die Klinik.

Letzteres ist allerdings... Seltsam. Sicher, dass das so passiert ist? Kein Mensch verlangt von einem Säugling eine Maske im Gesicht.


Genauso ist es passiert. Als meine Schwester mich völlig sauer anrief dachte ich auch erst, sie meinte ihren 10jährigen Sohn, den sie begleiten wollte. Nein, sie haben zu 100% von dem Baby gesprochen. Auch als sie sagte, dass unter 6jährige gar keine brauchen war das uninteressant. Sie musste mit dem Baby (im Januar!!!) draußen im Auto warten, während der 10jährige ohne Mama beim Arzt warten musste.
Und das geht für mich gar nicht.
Wenn ich zum Arzt muss, muss ich zum Arzt und eine stillende Mutter kann ja ihr Baby nicht unbedingt einfach irgendwo abschieben.


Sorry, bei dem Arzt stimmt was nicht. Coronageschädigt oder so.


Tja, ich hab auch gesagt, sie solle sich beschweren. Aber sie hat’s dann einfach geschluckt.
Ich wäre da nie wieder rein.
-bald-mami-
23883 Beiträge
25.01.2022 18:54
Zitat von Enfelchen:

Zitat von Alaska:

Zitat von Enfelchen:

Zitat von Alaska:

...


Genauso ist es passiert. Als meine Schwester mich völlig sauer anrief dachte ich auch erst, sie meinte ihren 10jährigen Sohn, den sie begleiten wollte. Nein, sie haben zu 100% von dem Baby gesprochen. Auch als sie sagte, dass unter 6jährige gar keine brauchen war das uninteressant. Sie musste mit dem Baby (im Januar!!!) draußen im Auto warten, während der 10jährige ohne Mama beim Arzt warten musste.
Und das geht für mich gar nicht.
Wenn ich zum Arzt muss, muss ich zum Arzt und eine stillende Mutter kann ja ihr Baby nicht unbedingt einfach irgendwo abschieben.


Sorry, bei dem Arzt stimmt was nicht. Coronageschädigt oder so.


Tja, ich hab auch gesagt, sie solle sich beschweren. Aber sie hat’s dann einfach geschluckt.
Ich wäre da nie wieder rein.


Absolut! Wenn‘s nicht super dringend ist umdrehen, gehen, melden.
Sonst finde ich die Regelungen bei Ärzten teils auch schade aber eben nötig. Zu den großen Terminen durfte mein Mann zumindest mit, hoffe bei dir ist‘s dann auch so, liebe TS!
Anonym 1 (208034)
0 Beiträge
25.01.2022 19:30
Zitat von -bald-mami-:

Zitat von Enfelchen:

Zitat von Alaska:

Zitat von Enfelchen:

...


Sorry, bei dem Arzt stimmt was nicht. Coronageschädigt oder so.


Tja, ich hab auch gesagt, sie solle sich beschweren. Aber sie hat’s dann einfach geschluckt.
Ich wäre da nie wieder rein.


Absolut! Wenn‘s nicht super dringend ist umdrehen, gehen, melden.
Sonst finde ich die Regelungen bei Ärzten teils auch schade aber eben nötig. Zu den großen Terminen durfte mein Mann zumindest mit, hoffe bei dir ist‘s dann auch so, liebe TS!

Ja... erstmal versuche ich mich mental mal auf das schwanger sein einzustellen... Habt ihr Tipps? Ich habe es immer noch nicht so richtig realisiert... Hab mir das Foto vom Test schon ca zwanzig mal angeguckt
Kija
4133 Beiträge
25.01.2022 19:39
Nur mal was zum Stillen. Auch eine Flaschenmama kann und will ihr Baby nicht einfach so abgeben.

Nur weil theoretisch "irgendwer" füttern kann, bedeutet dies nicht dass Baby sich auch von irgendwem füttern lässt. Auch wenn es natürlich theoretisch einfacher ist als mit Stillkind.

Ich hatte mein Flaschenkind mit zu allen Arztterminen, obwohl Oma Zeit gehabt hätte. War für mich selbstverständlich
Enfelchen
14276 Beiträge
25.01.2022 19:45
Zitat von Kija:

Nur mal was zum Stillen. Auch eine Flaschenmama kann und will ihr Baby nicht einfach so abgeben.

Nur weil theoretisch "irgendwer" füttern kann, bedeutet dies nicht dass Baby sich auch von irgendwem füttern lässt. Auch wenn es natürlich theoretisch einfacher ist als mit Stillkind.

Ich hatte mein Flaschenkind mit zu allen Arztterminen, obwohl Oma Zeit gehabt hätte. War für mich selbstverständlich


Darum ging es doch überhaupt nicht. Meine Schwester stillt in dem Fall und da kann das Baby nirgends von irgendwem betreut werden, falls eben gekommen wäre „dann übernimmt das der Papa“.
Man muss nicht alles auf die Goldwaage legen oder negativ auf seine Situation münzen
Enfelchen
14276 Beiträge
25.01.2022 19:46
Ein Kind gehört zu seiner Mutter, aus welchen Gründen auch immer.
Kleine noch mehr als Große. Und wenn die das brauchen, weil sie sich nicht alleine trauen, dann eben auch sie.
-bald-mami-
23883 Beiträge
25.01.2022 21:17
Zitat von Anonym 1 (208034):

Zitat von -bald-mami-:

Zitat von Enfelchen:

Zitat von Alaska:

...


Tja, ich hab auch gesagt, sie solle sich beschweren. Aber sie hat’s dann einfach geschluckt.
Ich wäre da nie wieder rein.


Absolut! Wenn‘s nicht super dringend ist umdrehen, gehen, melden.
Sonst finde ich die Regelungen bei Ärzten teils auch schade aber eben nötig. Zu den großen Terminen durfte mein Mann zumindest mit, hoffe bei dir ist‘s dann auch so, liebe TS!

Ja... erstmal versuche ich mich mental mal auf das schwanger sein einzustellen... Habt ihr Tipps? Ich habe es immer noch nicht so richtig realisiert... Hab mir das Foto vom Test schon ca zwanzig mal angeguckt


Ich habe noch einige Tage Tests gemacht einfach um es wirklich zu „begreifen“.
Der Rest braucht, mir ist‘s manchmal auch in der 36.SSW noch unwirklich.
Anonym 1 (208034)
0 Beiträge
25.01.2022 21:43
Zitat von -bald-mami-:

Zitat von Anonym 1 (208034):

Zitat von -bald-mami-:

Zitat von Enfelchen:

...


Absolut! Wenn‘s nicht super dringend ist umdrehen, gehen, melden.
Sonst finde ich die Regelungen bei Ärzten teils auch schade aber eben nötig. Zu den großen Terminen durfte mein Mann zumindest mit, hoffe bei dir ist‘s dann auch so, liebe TS!

Ja... erstmal versuche ich mich mental mal auf das schwanger sein einzustellen... Habt ihr Tipps? Ich habe es immer noch nicht so richtig realisiert... Hab mir das Foto vom Test schon ca zwanzig mal angeguckt


Ich habe noch einige Tage Tests gemacht einfach um es wirklich zu „begreifen“.
Der Rest braucht, mir ist‘s manchmal auch in der 36.SSW noch unwirklich.

Ja... vielleicht wird es auch greifbarer beim US...
Anonym 3 (208034)
0 Beiträge
25.01.2022 22:44
Huhu...
Habe Deine Posts mal überflogen und wollte einfach ein bisschen Mut und Hoffnung dalassen.

Ich bin auch gerade schwanger, mein Freund hat wie Deiner reagiert. Noch schlimmer ehrlich gesagt. Wir hatten noch keine langjährige Beziehung oder ein Kind, wegen dem er hätte bleiben wollen / müssen.
Seine Familie akzeptiert komplett unsere Beziehung nicht (kultureller / religiöser Grund). Auch sonst sind gerade viele wirklich schlimme Dinge in seinem Leben los. Ich will ihn nicht in Schutz nehmen, habe auch lange schlecht über ihn gedacht. Sowas sagt, macht, verlangt man einfach nicht. Aber ich kann den Schock usw. inzwischen schon akzeptieren, weil er davor schon ernsthaft Hilfe gebraucht hätte.

Es ging zwei Monate so wie bei Deinem Mann. Immer wieder "es muss weg" der krasseste Satz war am ersten Tag unter heulen und voller Verzweiflung "nur einer wird Leben, das Kind oder ich, Du entscheidest"
Ich war selbst so geschockt von der Reaktion, da wir eigentlich schon über solche Pläne für irgendwann später gesprochen hatten, dass ich seit dem regelmäßig zur Beratung gehe und auch sonst viel Hilfe gebraucht habe das zu verarbeiten.

Nun zur Hoffnung die ich Dir machen wollte.
Es war wahrlich kein leichter Weg und ich hatte zwischenzeitlich komplett mit ihm abgeschlossen, Monate keinen Kontakt. Inzwischen geht er mit zur Beratung, zu den großen Screenings, massiert mir den Rücken, nimmt mir die Tasche ab, spricht mit dem Baby durch den Bauch und sagt zu mir Danke dass ich ihn nicht aufgegeben hatte, so wie er sich selbst. Er wird alles versuchen was ihm möglich ist.
Er hat sich Hilfe geholt und ich erkenne ihn nicht wieder. Es ist wirklich schön jetzt. Ich drücke Euch fest die Daumen!!
Anonym 1 (208034)
0 Beiträge
26.01.2022 06:53
Zitat von Anonym 3 (208034):

Huhu...
Habe Deine Posts mal überflogen und wollte einfach ein bisschen Mut und Hoffnung dalassen.

Ich bin auch gerade schwanger, mein Freund hat wie Deiner reagiert. Noch schlimmer ehrlich gesagt. Wir hatten noch keine langjährige Beziehung oder ein Kind, wegen dem er hätte bleiben wollen / müssen.
Seine Familie akzeptiert komplett unsere Beziehung nicht (kultureller / religiöser Grund). Auch sonst sind gerade viele wirklich schlimme Dinge in seinem Leben los. Ich will ihn nicht in Schutz nehmen, habe auch lange schlecht über ihn gedacht. Sowas sagt, macht, verlangt man einfach nicht. Aber ich kann den Schock usw. inzwischen schon akzeptieren, weil er davor schon ernsthaft Hilfe gebraucht hätte.

Es ging zwei Monate so wie bei Deinem Mann. Immer wieder "es muss weg" der krasseste Satz war am ersten Tag unter heulen und voller Verzweiflung "nur einer wird Leben, das Kind oder ich, Du entscheidest"
Ich war selbst so geschockt von der Reaktion, da wir eigentlich schon über solche Pläne für irgendwann später gesprochen hatten, dass ich seit dem regelmäßig zur Beratung gehe und auch sonst viel Hilfe gebraucht habe das zu verarbeiten.

Nun zur Hoffnung die ich Dir machen wollte.
Es war wahrlich kein leichter Weg und ich hatte zwischenzeitlich komplett mit ihm abgeschlossen, Monate keinen Kontakt. Inzwischen geht er mit zur Beratung, zu den großen Screenings, massiert mir den Rücken, nimmt mir die Tasche ab, spricht mit dem Baby durch den Bauch und sagt zu mir Danke dass ich ihn nicht aufgegeben hatte, so wie er sich selbst. Er wird alles versuchen was ihm möglich ist.
Er hat sich Hilfe geholt und ich erkenne ihn nicht wieder. Es ist wirklich schön jetzt. Ich drücke Euch fest die Daumen!!

Oh wow, da hast du ja wirklich eine krasse Zeit durch! Di warst sehr stark in dieser Zeit! Ich freue mich sehr, dass es sich so entwickelt hat und ihr euch nun zusammen auf das Kind freuen könnt! Ich drücke euch die Daumen, dass alles weiterhin so gut läuft!
Liria
88 Beiträge
26.01.2022 14:29
Zitat von Anonym 3 (208034):

Huhu...
Habe Deine Posts mal überflogen und wollte einfach ein bisschen Mut und Hoffnung dalassen.

Ich bin auch gerade schwanger, mein Freund hat wie Deiner reagiert. Noch schlimmer ehrlich gesagt. Wir hatten noch keine langjährige Beziehung oder ein Kind, wegen dem er hätte bleiben wollen / müssen.
Seine Familie akzeptiert komplett unsere Beziehung nicht (kultureller / religiöser Grund). Auch sonst sind gerade viele wirklich schlimme Dinge in seinem Leben los. Ich will ihn nicht in Schutz nehmen, habe auch lange schlecht über ihn gedacht. Sowas sagt, macht, verlangt man einfach nicht. Aber ich kann den Schock usw. inzwischen schon akzeptieren, weil er davor schon ernsthaft Hilfe gebraucht hätte.

Es ging zwei Monate so wie bei Deinem Mann. Immer wieder "es muss weg" der krasseste Satz war am ersten Tag unter heulen und voller Verzweiflung "nur einer wird Leben, das Kind oder ich, Du entscheidest"
Ich war selbst so geschockt von der Reaktion, da wir eigentlich schon über solche Pläne für irgendwann später gesprochen hatten, dass ich seit dem regelmäßig zur Beratung gehe und auch sonst viel Hilfe gebraucht habe das zu verarbeiten.

Nun zur Hoffnung die ich Dir machen wollte.
Es war wahrlich kein leichter Weg und ich hatte zwischenzeitlich komplett mit ihm abgeschlossen, Monate keinen Kontakt. Inzwischen geht er mit zur Beratung, zu den großen Screenings, massiert mir den Rücken, nimmt mir die Tasche ab, spricht mit dem Baby durch den Bauch und sagt zu mir Danke dass ich ihn nicht aufgegeben hatte, so wie er sich selbst. Er wird alles versuchen was ihm möglich ist.
Er hat sich Hilfe geholt und ich erkenne ihn nicht wieder. Es ist wirklich schön jetzt. Ich drücke Euch fest die Daumen!!


Von dir zu lesen macht viel Mut, durchzuhalten, selbst wenn’s schwer ist Danke für’s Erzählen und weiterhin die besten Wünsche für euch als bald kleine Familie!
Liria
88 Beiträge
26.01.2022 14:39
Dass euch die Paartherapie gut geholfen hat, ist klasse. Ihr könnt vielleicht aus dieser Zeit etwas hervorholen und euch erinnern, wie ihr es damals miteinander gemeistert habt. Ja, gib ihm Zeit. Dieser Tage habe ich von einer Frau gehört „Der Mann wächst mit dem Bauch“
Ihr seid beide bis obenhin mit Arbeit und Hobbys angefüllt. Sind bei den Hobbys auch gemeinsame Zeiten dabei? Auch wenn du nicht wieder Vollzeit arbeitest, ist mit der Schwangerschaft eine gute Gelegenheit, dass ihr gemeinsam überlegt, wie ihr damit weitermachen wollt. Möglichkeit, sich zu verändern ist immer. Ihr könnt zum Beispiel jeder für sich prüfen, was ihm am wichtigsten ist und was danach an zweiter und dritter Stelle steht. Und dann gemeinsam reden und abgleichen, wo es sich gut ergibt. Zeit haben, auch gemeinsame ist wertvoll – du merkst, dass ihr sie braucht, um euch nahe zu bleiben. Ihr werden es miteinander schaffen. Bis das Baby da ist, ist noch reichlich Zeit. Liebe Grüße!
Zimtnudel
825 Beiträge
26.01.2022 14:48
Zitat von Anonym 3 (208034):

der krasseste Satz war am ersten Tag unter heulen und voller Verzweiflung "nur einer wird Leben, das Kind oder ich, Du entscheidest"


Gott, was für eine furchtbare, manipulative und erpresserische Reaktion...
Ich würde mich da echt schwer tun meinen Partner nicht ab sofort mit anderen Augen zu sehen.

Aber Respekt, dass ihr euch irgendwie berappelt habt. Ich wünsche dir, dass er sich wirklich in die Vaterrolle voll und ganz einfindet und niemals mehr so ablehnend seinem Kind gegenüber wird.
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