Hausfrauen - geschätzt oder verpönt?
10.02.2017 18:52
Immer wieder fällt mir bei der Mamacommunity auf, wie schlecht Hausfrauen dargestellt werden. Ich fände eine Diskussion dazu wahnsinnig spannend.
Vorallem, wenn es darum geht, ob der arbeitende Mann oder die Hausfrau zuhause mehr zutun hat und wem eigentlich mehr Freizeit zusteht. So scheint es total normal zu sein, dass der Mann nachts nicht aufstehen muss, weil er ja arbeitet. Der Mann kommt nach Hause und ruht sich erstmal aus, weil er ja arbeitet. Der Mann muss nicht im Haushalt mithelfen, weil er ja arbeitet. Das lese ich in diesem Forum wirklich permanent. Das ist natürlich total inordnung, wenn beide damit zufrieden sind.
Bei uns lief und läuft das allerdings total anders. Also, wenn man von der Zeit ausgeht, wo ich beide bzw. ein Kind zuhause hatte. Wenn mein Mann nachhause kam hat er mir sogar oft die Kinder abgenommen, damit ich kurz Zeit zum verschnaufen hatte.
Nachts war zwar immer ich dran, aber das lag vorallem daran, dass meine Kinder beide lange gestillt wurden. Dafür ist er meist morgens aufgestanden, so dass ich ein wenig Schlaf nachholen konnte. Aber gewickelt hat er nachts genauso. Den Haushalt habe ich soweit wie möglich erleidigt, den Rest haben wir dann gemeinsam gemacht. Hier herrschte immer eher das Gefühl vor, dass wir beide arbeiten (ich zuhause, er in seinem Job) und wenn er nachhause kommt teilen wir uns den Familienjob.
Ich koche lieber, deshalb koche ich, aber nicht, weil mein Mann den ganzen Tag arbeiten war und es dann meine Aufgabe ist. Wir sind ein Team und unterstützen uns gerne gegenseitig.
Mittlerweile gehen beide Kinder in den Kindergarten und wir arbeiten beide, so dass wir uns logischerweise weiterhin alle Aufgaben aufteilen. Aber auch hier gilt, wenn ich einen doofen Tag hatte, übernimmt mein Mann mal mehr, andersrum genauso.
Erzählt mal wie das bei euch läuft und wie ihr das empfindet. Unsere Vorgehensweise soll jetzt nicht beurteilt werden, sondern nur bespielhaft aufzeigen, wie mein Empfinden dazu ist.
Ich habe mein Hausfrauen Dasein nie als weniger wichtig oder anstrengend empfunden, mein Mann hat die gleiche Einstellung.
Wie läuft das bei euch ab? Werdet ihr von eurem Mann und Umeld geschätzt als Hausfrau oder eher abwertend behandelt? Und wie seht ihr selber, z.B. als arbeitende Mutter, die Rollen der Hausfrauen?
Vorallem, wenn es darum geht, ob der arbeitende Mann oder die Hausfrau zuhause mehr zutun hat und wem eigentlich mehr Freizeit zusteht. So scheint es total normal zu sein, dass der Mann nachts nicht aufstehen muss, weil er ja arbeitet. Der Mann kommt nach Hause und ruht sich erstmal aus, weil er ja arbeitet. Der Mann muss nicht im Haushalt mithelfen, weil er ja arbeitet. Das lese ich in diesem Forum wirklich permanent. Das ist natürlich total inordnung, wenn beide damit zufrieden sind.
Bei uns lief und läuft das allerdings total anders. Also, wenn man von der Zeit ausgeht, wo ich beide bzw. ein Kind zuhause hatte. Wenn mein Mann nachhause kam hat er mir sogar oft die Kinder abgenommen, damit ich kurz Zeit zum verschnaufen hatte.
Nachts war zwar immer ich dran, aber das lag vorallem daran, dass meine Kinder beide lange gestillt wurden. Dafür ist er meist morgens aufgestanden, so dass ich ein wenig Schlaf nachholen konnte. Aber gewickelt hat er nachts genauso. Den Haushalt habe ich soweit wie möglich erleidigt, den Rest haben wir dann gemeinsam gemacht. Hier herrschte immer eher das Gefühl vor, dass wir beide arbeiten (ich zuhause, er in seinem Job) und wenn er nachhause kommt teilen wir uns den Familienjob.
Ich koche lieber, deshalb koche ich, aber nicht, weil mein Mann den ganzen Tag arbeiten war und es dann meine Aufgabe ist. Wir sind ein Team und unterstützen uns gerne gegenseitig.
Mittlerweile gehen beide Kinder in den Kindergarten und wir arbeiten beide, so dass wir uns logischerweise weiterhin alle Aufgaben aufteilen. Aber auch hier gilt, wenn ich einen doofen Tag hatte, übernimmt mein Mann mal mehr, andersrum genauso.
Erzählt mal wie das bei euch läuft und wie ihr das empfindet. Unsere Vorgehensweise soll jetzt nicht beurteilt werden, sondern nur bespielhaft aufzeigen, wie mein Empfinden dazu ist.
Ich habe mein Hausfrauen Dasein nie als weniger wichtig oder anstrengend empfunden, mein Mann hat die gleiche Einstellung.
Wie läuft das bei euch ab? Werdet ihr von eurem Mann und Umeld geschätzt als Hausfrau oder eher abwertend behandelt? Und wie seht ihr selber, z.B. als arbeitende Mutter, die Rollen der Hausfrauen?
10.02.2017 18:58
Hier ist gerade der Mann die Hausfrau
Er hat gekündigt, um mehr für die Familie da zu sein und übernimmt alle Tätigkeiten im Haushalt. Ich arbeite von zu Hause aus und muss nichts mehr im Haushalt machen, außer Wäsche legen. Naja und zum sauber machen haben wir eine Putzfrau. Er ist am Abend genauso fertig wie ich. Natürlich arbeitet also auch eine Hausfrau schwer. Aber sie hat doch schon mal eher die Möglichkeit, in Ruhe ihren Kaffee zu trinken, mal die Beine hochzulegen. Daher finde ich es jetzt nicht so verwerflich, wenn der Mann erst mal einen Moment Ruhe braucht, wenn er nach Hause kommt.
Er hat gekündigt, um mehr für die Familie da zu sein und übernimmt alle Tätigkeiten im Haushalt. Ich arbeite von zu Hause aus und muss nichts mehr im Haushalt machen, außer Wäsche legen. Naja und zum sauber machen haben wir eine Putzfrau. Er ist am Abend genauso fertig wie ich. Natürlich arbeitet also auch eine Hausfrau schwer. Aber sie hat doch schon mal eher die Möglichkeit, in Ruhe ihren Kaffee zu trinken, mal die Beine hochzulegen. Daher finde ich es jetzt nicht so verwerflich, wenn der Mann erst mal einen Moment Ruhe braucht, wenn er nach Hause kommt.
10.02.2017 19:00
ich war bis vor kurzem auch hausfrau. war hier nie ein problem. weder in der familie noch bei freunden oder anderen verwandten.
mein mann stand voll hinter der entscheidung. für uns war klar, dass ich zuhause bleibe bis die kids mit 3 in den kiga kommen. eine frühere fremdbetreuung kam für uns nicht in frage.
obwohl ich den hauptteil der hausarbeit übernommen habe, hat mein mann auch einiges freiwillig gemacht. sobald er von der arbeit heim kommt gibt es erstmal "papazeit" für die kids. das habe ich dann genutzt um mal kurz zu verschnaufen. oder hausarbeit zu machen die mit kids nicht so gut funktioniert (zb putzen - ständige fußabdrücke im frisch gewischten boden sind nervig...).
außerdem kocht mein mann total gerne. wenn es die zeit zulässt dann kocht er das essen. er kann aber auch mal die waschmaschine anschmeißen (wenn er muss...), oder geht einkaufen.
im gegenzug übernehme ich einige der typischen männerarbeiten da wir seit jahren dabei sind unser haus zu renovieren. tapezieren ist meine arbeit. laminat verlegen genauso
mein mann stand voll hinter der entscheidung. für uns war klar, dass ich zuhause bleibe bis die kids mit 3 in den kiga kommen. eine frühere fremdbetreuung kam für uns nicht in frage.
obwohl ich den hauptteil der hausarbeit übernommen habe, hat mein mann auch einiges freiwillig gemacht. sobald er von der arbeit heim kommt gibt es erstmal "papazeit" für die kids. das habe ich dann genutzt um mal kurz zu verschnaufen. oder hausarbeit zu machen die mit kids nicht so gut funktioniert (zb putzen - ständige fußabdrücke im frisch gewischten boden sind nervig...).
außerdem kocht mein mann total gerne. wenn es die zeit zulässt dann kocht er das essen. er kann aber auch mal die waschmaschine anschmeißen (wenn er muss...), oder geht einkaufen.
im gegenzug übernehme ich einige der typischen männerarbeiten da wir seit jahren dabei sind unser haus zu renovieren. tapezieren ist meine arbeit. laminat verlegen genauso
10.02.2017 19:04
Wir arbeiten beide. Ich jedoch nur Teilzeit daher bin ich länger zuhause.
Ich koche weil es mir einfach Spaß macht und ich das wirklich gerne tue. Wäsche mach ich auch, den Rest teilen wir uns und es kommt eine Putzfrau.
Obwohl er einen Vollzeitjob hat, kommt er heim und kümmert sich immer um unseren Sohn. Immer! Er sagt er möchte zumindest die 2 Stunden die ihm abends mit ihm bleiben, geniessen. Er bringt ihn auch ins Bett, das lässt er sich nicht nehmen.
Am Wochenende ist es meist 50/50
Ich koche weil es mir einfach Spaß macht und ich das wirklich gerne tue. Wäsche mach ich auch, den Rest teilen wir uns und es kommt eine Putzfrau.
Obwohl er einen Vollzeitjob hat, kommt er heim und kümmert sich immer um unseren Sohn. Immer! Er sagt er möchte zumindest die 2 Stunden die ihm abends mit ihm bleiben, geniessen. Er bringt ihn auch ins Bett, das lässt er sich nicht nehmen.
Am Wochenende ist es meist 50/50
10.02.2017 19:06
Habe ich keines oder nur ein Kind zu versorgen, das womöglich noch fremdbetreut wird, fällt daheim kaum Dreck, Wäsche und Chaos an.
Je mehr Kinder man koordinieren muss, desto mehr Arbeit fällt auch an. Sowohl psychisch als auch physisch.
Und ja, ich behaupte, dass das Hausfrauendasein auch harte Arbeit sein kann. Die 2-3 Ladungen Wäsche, die drei Toiletten, die 126 qm Wohnfläche, die Hausaufgaben, die 2-3 Ladungen Geschirr, die Taxifahrten, Arztbesuche und die Mahlzeiten machen sich nunmal nicht von alleine.
Ich habe mir am 1.1. das Bein gebrochen und mein Mann musste schmerzlich feststellen, dass man als Hausfrau (er hat sich als Haushaltshilfe beurlauben lassen) eben doch nicht wirklich Freizeit hat und er ziemlich dahinter sein muss, wenn es so aussehen soll wie wenn ich alles mache, bis er Nachhause kommt.
Ansonsten macht er sich hier wirklich super. Und das ohne Gemoser oder Aufwiegen, wer mehr macht.
Böden wischt übrigens zu 90 % er, weil ich so ungern ins Wischwasser lange. Dafür putze ich die Autos.
Was untertags anfällt, erledige ich. Was abends anfällt, wenn wir beide daheim sein, macht der, der es als erstes sieht (oder ich schiebe ihm ein "Tust du mir bitte schnell den Gefallen?" zu).
Wir sind eine Familie, wir leben alle unter einem Dach. Wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt, dann hat man einfach mehr Zeit miteinander.
Achso, im übrigen kommt er jeden Dienstag früher von der Arbeit, damit ER ins Eltern-Kindturnen gehen kann. Und er steht auch nachts für die Kinder auf. Sind ja nicht nur meine, sondern unsere. Und ja, auch er kann in der Arbeit funktionieren, wenn er nachts 2x beim Frosch war, während ich nur 1x den Zwerg betüddelt habe.
DIesen Schwachsinn vonwegen "aber er bringt das Geld heim" kann ich nicht mehr hören. Wäre ich nämlich nicht daheim, um ihm den Rücken zu stärken und freizuhalten, sähe das Ganze nämlich zappenduster aus.
Je mehr Kinder man koordinieren muss, desto mehr Arbeit fällt auch an. Sowohl psychisch als auch physisch.
Und ja, ich behaupte, dass das Hausfrauendasein auch harte Arbeit sein kann. Die 2-3 Ladungen Wäsche, die drei Toiletten, die 126 qm Wohnfläche, die Hausaufgaben, die 2-3 Ladungen Geschirr, die Taxifahrten, Arztbesuche und die Mahlzeiten machen sich nunmal nicht von alleine.
Ich habe mir am 1.1. das Bein gebrochen und mein Mann musste schmerzlich feststellen, dass man als Hausfrau (er hat sich als Haushaltshilfe beurlauben lassen) eben doch nicht wirklich Freizeit hat und er ziemlich dahinter sein muss, wenn es so aussehen soll wie wenn ich alles mache, bis er Nachhause kommt.
Ansonsten macht er sich hier wirklich super. Und das ohne Gemoser oder Aufwiegen, wer mehr macht.
Böden wischt übrigens zu 90 % er, weil ich so ungern ins Wischwasser lange. Dafür putze ich die Autos.
Was untertags anfällt, erledige ich. Was abends anfällt, wenn wir beide daheim sein, macht der, der es als erstes sieht (oder ich schiebe ihm ein "Tust du mir bitte schnell den Gefallen?" zu).
Wir sind eine Familie, wir leben alle unter einem Dach. Wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt, dann hat man einfach mehr Zeit miteinander.
Achso, im übrigen kommt er jeden Dienstag früher von der Arbeit, damit ER ins Eltern-Kindturnen gehen kann. Und er steht auch nachts für die Kinder auf. Sind ja nicht nur meine, sondern unsere. Und ja, auch er kann in der Arbeit funktionieren, wenn er nachts 2x beim Frosch war, während ich nur 1x den Zwerg betüddelt habe.
DIesen Schwachsinn vonwegen "aber er bringt das Geld heim" kann ich nicht mehr hören. Wäre ich nämlich nicht daheim, um ihm den Rücken zu stärken und freizuhalten, sähe das Ganze nämlich zappenduster aus.
10.02.2017 19:08
Zitat von Natalie20:
Wir arbeiten beide. Ich jedoch nur Teilzeit daher bin ich länger zuhause.
Ich koche weil es mir einfach Spaß macht und ich das wirklich gerne tue. Wäsche mach ich auch, den Rest teilen wir uns und es kommt eine Putzfrau.
Obwohl er einen Vollzeitjob hat, kommt er heim und kümmert sich immer um unseren Sohn. Immer! Er sagt er möchte zumindest die 2 Stunden die ihm abends mit ihm bleiben, geniessen. Er bringt ihn auch ins Bett, das lässt er sich nicht nehmen.
Am Wochenende ist es meist 50/50
Ach und nachts steht meist er auf! Ihm macht das nächtliche Aufstehen weniger aus und er macht das gerne und von sich aus!
10.02.2017 19:09
Zitat von Seramonchen:
Hier ist gerade der Mann die HausfrauEr hat gekündigt, um mehr für die Familie da zu sein und übernimmt alle Tätigkeiten im Haushalt. Ich arbeite von zu Hause aus und muss nichts mehr im Haushalt machen, außer Wäsche legen. Naja und zum sauber machen haben wir eine Putzfrau. Er ist am Abend genauso fertig wie ich. Natürlich arbeitet also auch eine Hausfrau schwer. Aber sie hat doch schon mal eher die Möglichkeit, in Ruhe ihren Kaffee zu trinken, mal die Beine hochzulegen . Daher finde ich es jetzt nicht so verwerflich, wenn der Mann erst mal einen Moment Ruhe braucht, wenn er nach Hause kommt.
Vmtl. ist das auch von den Kindern abhängig. Als mein Kleiner auf die Welt kam, war mein Großer knapp zwei Jahre alt und hat keinen Mittagschlaf mehr gemacht. Alleine Spielen fand er auch schon immer doof, also hatte ich oft keine richtige Pause. Mein Mann war meist mit Kollegen Essen in der Pause und hat auch so mal einen Kaffee mit Kollegen getrunken.
Andersrum hatte ich auch mal Tage, wo die Kinder sich untereinander gut beschäftigt haben und mein Mann keine Sekunde zum Durchatmen hatte.
So Pauschal kann ich das also nicht bestätigen.
Finde ich eine wahnsinnig gute Entscheidung von deinem Mann, dass die Familie da so eine hohe Priorität hat.
Wir arbeiten deswegen beide nur Teilzeit.
10.02.2017 19:12
Cappotella, vielleicht liegts an mir, aber gerade mit einem Kind, war ich oft mit Haushalt und co total überfordet. Das brauchte seine Zeit, bis er hier nicht mehr extrem chaotisch aussah.
Den restlichen Text kann ich so unterschreiben.
Den restlichen Text kann ich so unterschreiben.
10.02.2017 19:13
Zitat von PalumPalum:
Zitat von Seramonchen:
Hier ist gerade der Mann die HausfrauEr hat gekündigt, um mehr für die Familie da zu sein und übernimmt alle Tätigkeiten im Haushalt. Ich arbeite von zu Hause aus und muss nichts mehr im Haushalt machen, außer Wäsche legen. Naja und zum sauber machen haben wir eine Putzfrau. Er ist am Abend genauso fertig wie ich. Natürlich arbeitet also auch eine Hausfrau schwer. Aber sie hat doch schon mal eher die Möglichkeit, in Ruhe ihren Kaffee zu trinken, mal die Beine hochzulegen . Daher finde ich es jetzt nicht so verwerflich, wenn der Mann erst mal einen Moment Ruhe braucht, wenn er nach Hause kommt.
Vmtl. ist das auch von den Kindern abhängig. Als mein Kleiner auf die Welt kam, war mein Großer knapp zwei Jahre alt und hat keinen Mittagschlaf mehr gemacht. Alleine Spielen fand er auch schon immer doof, also hatte ich oft keine richtige Pause. Mein Mann war meist mit Kollegen Essen in der Pause und hat auch so mal einen Kaffee mit Kollegen getrunken.![]()
Andersrum hatte ich auch mal Tage, wo die Kinder sich untereinander gut beschäftigt haben und mein Mann keine Sekunde zum Durchatmen hatte.
So Pauschal kann ich das also nicht bestätigen.![]()
Finde ich eine wahnsinnig gute Entscheidung von deinem Mann, dass die Familie da so eine hohe Priorität hat.![]()
Wir arbeiten deswegen beide nur Teilzeit.
Deswegen schrieb ich ja "schon mal eher". Dass das natürlich nicht immer und jeden Tag der Fall ist, ist klar
Für mich persönlich ist es halt eine Qualität, zu Hause in der eigenen Umgebung zu sein. Klingt doof, aber ich konnte mich im Büro auch in der Pause nie irgendwie entspannen. Zu Hause fällt mir das auch dann leichter, wenn ich einen vollen Tag habe. Weiß nicht, wie ich das erklären soll
Ja naja, Teilzeit in seinem Beruf gibt es hier eher selten und endet durch Überstudnen doch in Vollzeit.
10.02.2017 19:15
Ich bin auch ein Fan davon, die Kinder selber zu betreuuen, bis sie mit 3 Jahren in den Kindergarten kommen.
Von daher bin ich auch noch Zuhause und werd es auch mindestens die nächsten paar Jahre sein.
Bei uns läuft es trotzdem ein bisschen anders ab. Ich seh schon, dass mein Mann arbeitet und das nicht zu knapp. Von daher ist es für mich selbstverständlich, dass ein warmes Essen auf dem Tisch steht, wenn er heim kommt, dass ich unter der Woche den Haushalt schmeiße.
Selbstverständlich beschäftigt er sich abends noch mit Jonas. Das ist ja aber keine Arbeit, sondern Familienleben.
Nachts musste er nie aufstehen. Da seh ich schon, dass er morgens um 7 Uhr aufstehen muss und erst abends heim kommt. Ich dagegen kann mich nochmal aufs Ohr legen, wenn mir danach ist.
Am Wochenende oder im Urlaub ist er aber auch (von sich aus) gerne im Haushalt tätig, er backt auch gerne mal, unternimmt dann viel mit uns.
Aber unter der Woche entlaste ich ihn daheim schon, so gut es geht. Das empfinde ich nur als fair.
In meinem Umkreis sind die meisten noch Zuhause bei den Kindern. Hier ist das nicht so ungewöhnlich. Von daher könnte ich jetzt auch nicht sagen, dass es verpöhnt ist.
Das ist es dann eher, wenn jemand größere Kinder hat und immer noch nicht arbeiten geht. Aber bei kleinen Kindern sind arbeitende Mütter hier eher die Ausnahme.
Von daher bin ich auch noch Zuhause und werd es auch mindestens die nächsten paar Jahre sein.
Bei uns läuft es trotzdem ein bisschen anders ab. Ich seh schon, dass mein Mann arbeitet und das nicht zu knapp. Von daher ist es für mich selbstverständlich, dass ein warmes Essen auf dem Tisch steht, wenn er heim kommt, dass ich unter der Woche den Haushalt schmeiße.
Selbstverständlich beschäftigt er sich abends noch mit Jonas. Das ist ja aber keine Arbeit, sondern Familienleben.
Nachts musste er nie aufstehen. Da seh ich schon, dass er morgens um 7 Uhr aufstehen muss und erst abends heim kommt. Ich dagegen kann mich nochmal aufs Ohr legen, wenn mir danach ist.
Am Wochenende oder im Urlaub ist er aber auch (von sich aus) gerne im Haushalt tätig, er backt auch gerne mal, unternimmt dann viel mit uns.
Aber unter der Woche entlaste ich ihn daheim schon, so gut es geht. Das empfinde ich nur als fair.
In meinem Umkreis sind die meisten noch Zuhause bei den Kindern. Hier ist das nicht so ungewöhnlich. Von daher könnte ich jetzt auch nicht sagen, dass es verpöhnt ist.
Das ist es dann eher, wenn jemand größere Kinder hat und immer noch nicht arbeiten geht. Aber bei kleinen Kindern sind arbeitende Mütter hier eher die Ausnahme.
10.02.2017 19:16
Im moment übernehme ich den größten Teil des Haushalts. Wobei ich auch vor der Geburt unseres Kindes mehr als mein Freund gemacht habe. Aber ich mache das auch einfach gerne
Dafür nimmt mein Freund mir wieklich oft das Kind ab wenn er Feierabend oder frei hat. Er wickelt, füttert, wäscht usw spielt oft mit ihm, gerade guckt er mit ihm auf dem Schoß Fußball und albert rum
Er sieht sehr wohl, dass das was ich hier mache auch Arbeit ist.
Diese ganze Diskussion hatte ich sehr oft mit einem Arbeitskollegen, der immer meinte, er wäre so gerne Hausmann. Dann hätte er so ein entspnntes Leben und mega viel Freizeit. Mit 3 Kindern
Das fand ich seiner Frau gegenüber immer wahnsinnig unfair und ich würde mich null wertgeschätzt fühlen, wenn mein Freund so einen stuss erzählen würde.
Er sah das allerdings überhaupt nicht so und tat immer so, als wäre die Versorgung seiner 3 Kinder eine Art Hobby oder sowas...
Dafür nimmt mein Freund mir wieklich oft das Kind ab wenn er Feierabend oder frei hat. Er wickelt, füttert, wäscht usw spielt oft mit ihm, gerade guckt er mit ihm auf dem Schoß Fußball und albert rum
Er sieht sehr wohl, dass das was ich hier mache auch Arbeit ist.
Diese ganze Diskussion hatte ich sehr oft mit einem Arbeitskollegen, der immer meinte, er wäre so gerne Hausmann. Dann hätte er so ein entspnntes Leben und mega viel Freizeit. Mit 3 Kindern
Das fand ich seiner Frau gegenüber immer wahnsinnig unfair und ich würde mich null wertgeschätzt fühlen, wenn mein Freund so einen stuss erzählen würde.
Er sah das allerdings überhaupt nicht so und tat immer so, als wäre die Versorgung seiner 3 Kinder eine Art Hobby oder sowas...
10.02.2017 19:17
Zitat von PalumPalum:
Cappotella, vielleicht liegts an mir, aber gerade mit einem Kind, war ich oft mit Haushalt und co total überfordet. Das brauchte seine Zeit, bis er hier nicht mehr extrem chaotisch aussah.![]()
Den restlichen Text kann ich so unterschreiben.
Meine erste war ein Schreikind. Nachdem wir den ganzen Tag wippend im Bett verbracht hatten, konnte nix dreckig werden.
Und ich glaube, beim ersten Kind muss man auch erstmal in seine Rolle hereinwachsen. (Oder meine Ansprüche an den Haushalt sind einfach gestiegen, wer weiß.
)
10.02.2017 19:17
Als der Kleine fast 1 1/2 war, fiel mir die Decke zu Hause auf den Kopf. Ich musste wieder Arbeiten. So kam es dann, dass ich seit Juli 2016 in Teilzeit arbeite (meist 6h am Tag). Dann kommt der Haushalt und ich wünsche mir die alte Zeit zurück. Manchmal hab ich keine Lust aber ich muss. Mein Mann saugt und räumt die Spüle ein und aus. Früher habe ich das alles gemacht. Mein Mann weiß was ich leiste: Arbeit, Kinder und Haushalt aber er kann es nicht zugeben. Zumindest manchmal nicht
Ich musste feststellen, dass man heutzutage mit beiden bestraft ist: bist du Hausfrau: die Dumme die "nur Kinder bekommt und zu Hause sitzt" und gehst du Arbeiten und bist nicht so flexibel wie andere, bist du auch wieder die Dumme.
Jeder soll seinen Weg finden.
Ich musste feststellen, dass man heutzutage mit beiden bestraft ist: bist du Hausfrau: die Dumme die "nur Kinder bekommt und zu Hause sitzt" und gehst du Arbeiten und bist nicht so flexibel wie andere, bist du auch wieder die Dumme.
Jeder soll seinen Weg finden.
10.02.2017 19:21
Zitat von Alaska:
Ich bin auch ein Fan davon, die Kinder selber zu betreuuen, bis sie mit 3 Jahren in den Kindergarten kommen.
Von daher bin ich auch noch Zuhause und werd es auch mindestens die nächsten paar Jahre sein.
Bei uns läuft es trotzdem ein bisschen anders ab. Ich seh schon, dass mein Mann arbeitet und das nicht zu knapp. Von daher ist es für mich selbstverständlich, dass ein warmes Essen auf dem Tisch steht, wenn er heim kommt, dass ich unter der Woche den Haushalt schmeiße.
Selbstverständlich beschäftigt er sich abends noch mit Jonas. Das ist ja aber keine Arbeit, sondern Familienleben.
Nachts musste er nie aufstehen. Da seh ich schon, dass er morgens um 7 Uhr aufstehen muss und erst abends heim kommt. Ich dagegen kann mich nochmal aufs Ohr legen, wenn mir danach ist.
Am Wochenende oder im Urlaub ist er aber auch (von sich aus) gerne im Haushalt tätig, er backt auch gerne mal, unternimmt dann viel mit uns.
Aber unter der Woche entlaste ich ihn daheim schon, so gut es geht. Das empfinde ich nur als fair.
In meinem Umkreis sind die meisten noch Zuhause bei den Kindern. Hier ist das nicht so ungewöhnlich. Von daher könnte ich jetzt auch nicht sagen, dass es verpöhnt ist.
Das ist es dann eher, wenn jemand größere Kinder hat und immer noch nicht arbeiten geht. Aber bei kleinen Kindern sind arbeitende Mütter hier eher die Ausnahme.
Davon träume ich. Mein Tag beginnt irgendwo zwischen "ich will sterben" und "ich stelle mich tot". Immer. Bis 7 Uhr müssen 2 Kinder fertig gemacht werden, denn sie fahren mit dem Papa zusammen in die Arbeit (Kiga). Die anderen beiden müssen bis halb 8 fertig sein, weil wir gemeinsam zur Schule laufen.
Wenn der kleinste mittags schläft, pauke ich für die Uni und mache Hausaufgaben mit der Großen.
Wirklich Zeit für mich zum Ausruhen habe ich erst, wenn mein Mann heim kommt und die Kinder und deren Hobbies übernimmt. Und da sitze ich bis auf meinen heißgeliebten Cocktaildonnerstag auch am Lernzeug.
10.02.2017 19:23
Zitat von Cappotella:
Zitat von Alaska:
Ich bin auch ein Fan davon, die Kinder selber zu betreuuen, bis sie mit 3 Jahren in den Kindergarten kommen.
Von daher bin ich auch noch Zuhause und werd es auch mindestens die nächsten paar Jahre sein.
Bei uns läuft es trotzdem ein bisschen anders ab. Ich seh schon, dass mein Mann arbeitet und das nicht zu knapp. Von daher ist es für mich selbstverständlich, dass ein warmes Essen auf dem Tisch steht, wenn er heim kommt, dass ich unter der Woche den Haushalt schmeiße.
Selbstverständlich beschäftigt er sich abends noch mit Jonas. Das ist ja aber keine Arbeit, sondern Familienleben.
Nachts musste er nie aufstehen. Da seh ich schon, dass er morgens um 7 Uhr aufstehen muss und erst abends heim kommt. Ich dagegen kann mich nochmal aufs Ohr legen, wenn mir danach ist.
Am Wochenende oder im Urlaub ist er aber auch (von sich aus) gerne im Haushalt tätig, er backt auch gerne mal, unternimmt dann viel mit uns.
Aber unter der Woche entlaste ich ihn daheim schon, so gut es geht. Das empfinde ich nur als fair.
In meinem Umkreis sind die meisten noch Zuhause bei den Kindern. Hier ist das nicht so ungewöhnlich. Von daher könnte ich jetzt auch nicht sagen, dass es verpöhnt ist.
Das ist es dann eher, wenn jemand größere Kinder hat und immer noch nicht arbeiten geht. Aber bei kleinen Kindern sind arbeitende Mütter hier eher die Ausnahme.
Davon träume ich. Mein Tag beginnt irgendwo zwischen "ich will sterben" und "ich stelle mich tot". Immer. Bis 7 Uhr müssen 2 Kinder fertig gemacht werden, denn sie fahren mit dem Papa zusammen in die Arbeit (Kiga). Die anderen beiden müssen bis halb 8 fertig sein, weil wir gemeinsam zur Schule laufen.
Wenn der kleinste mittags schläft, pauke ich für die Uni und mache Hausaufgaben mit der Großen.
Wirklich Zeit für mich zum Ausruhen habe ich erst, wenn mein Mann heim kommt und die Kinder und deren Hobbies übernimmt. Und da sitze ich bis auf meinen heißgeliebten Cocktaildonnerstag auch am Lernzeug.
Da bist du aber nicht nur Hausfrau, sondern eben auch noch Student.
- Dieses Thema wurde 19 mal gemerkt


