Mütter- und Schwangerenforum

Tochter in Obhut was tun? ACHTUNG LANG

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Anonym 196647
28 Beiträge
24.01.2018 13:29
Hallo ihr lieben, wir haben ein Problem und wissen nicht weiter

Es geht um folgendes unsere tochter wurde uns mit 10 Monaten weggenommen, Angeblich hätten wir sie misshandelt. Dies konnte aber vom Ki.Arzt ausgeschlossen werden, und es gab nie die Untersuchung eines Amts Arztes.

Ich wurde sehr jung Mama mit 19 und war eben sehr Ängslich in der SS, die Ärztin sah darin Probleme und schaltete das JA ein.Als sie auf die Welt kam , hatten wir Täglich besuch vom JA, Die eine Dame sagte mir als sie zusammen mit mir alleine Zur Arge Fuhr , das wenn wir nicht das tun was sie wollen, wäre unsere Tochter schneller weg als wir gucken können, dies jagte mir eine Heiden Angst ein und ich tat alles was sie wollten.
Ich war unerfahren und dachte eig die Helfen mir wenn ich Probleme habe oder so, aber das taten sie nicht. Wir durften nicht einmal in die 20km Entfernte stadt fahren um familie zu besuchen die mussten alle zu uns kommen wenn das JA da war.

Dann als Unsere Tochter 10 Monate alt war, rief irgendjemand beim JA an und sagte diesen das Unser kind schreit und Wir uns streiten ( was ja an sich nicht schlimm ist wenn man sich mal streitet)
Das Jugendamt stand mit der Polizei vor der Tür, mein Mann wurde in Gewahrsam genommen da er angeblich agressiv war und ( So wurde es Wort wörtlich gesagt) er Schaum vorm mund gehabt hatte.

Mich wollten sie in die Geschlossene Bringen, ich weigerte mich da ich kein Psychisches Problem habe sondern nur einen Nerven zusammen bruch hatte und zu Boden ging weinend. ( ich meine soll ich lachen und jubeln das man mir mein Kind nimmt?)
Als ich dies nicht tat, drohten sie mir mich polizeilich abführen zu lassen und ich muss per Richterlichen beschluss rein. Also tat ich es und fuhr mit ihnen in die Geschlossene Abteilung.
Dort mussten wir 4 Stunden Warten da der zuständige Arzt eben notfälle hatte, die Dame vom JA war ziemlich agressiv und wollte nicht warten und schrie die Schwestern an.

Als der Arzt dann Zeit hatte, gingen wir in sein Büro, er stellte mir ein paar fragen die ich ihn normal und höfflich Beantwortete.
Dieser sagte am ende des Gespräches , Danke aber sie dürfen gehen.
Die Dame vom JA war außer sich und fragte ihn warum er mich gehen ließe.
Darauf antworte er, Sie könne sich verständlich und klar Artikulieren, weißt keine Suitzit gefahr auf und kann mir in die Augen schauen.

Darauf ließ sie mich wiederwillig nach hause Gehen.

Es verging viel zeit und wir haben viel versucht, alles genau zu erklären würde Tage dauern.

Wir hatten 2016 Die Gerichtsverhandlung vor dem OLG, da jede andere nichts half, diese fragten das JA warum Unser Sohn bei uns leben darf (wie haben danach noch ein Kind bekommen , dieses war zwar zu der zeit nicht gewollt aber meine Pille wirkte nicht) aber unsere Tochter nicht.
Wir hatten 1 Jahr lang das JA der neuen Stadt in der wir leben in der Familie gehabt, dieses war WUNDERVOLL sie Halfen uns, gaben uns Tips, usw. Selbst vom Zuständigen Gericht wurde ein Gutachten erstellt dieses ging Positiv für uns aus und wir wurden zu 100% erziehungsfähig gestellt und von uns ging nie eine Kindeswohlgefährdung aus.

Wir haben davor 3 Negative Gutachten aus der heimat gehabt bezüglich unserer Tochter, diese wurden aber von Gutachtern des JA getätigt.
Das Gutachten unserers Sohnes wurde von einer Unabhängigen Gutachterin gestellt.

Nun sie ist jetzt 8 Jahre und geht bereits in die Schule, wir haben regelmäßigen Umgang 1 x im Monat für 4 Stunden.
Das JA macht nichts, wir mussten in der ganzen zeit 6x den Anwalt wechseln da keiner sich wirklich dafür eingesetzt hat.
Unsere Tochter würde gerne mal über das Wochenende zu uns, darf sie aber nicht, sie würde gerne mit ihrer Cousine( meine Nichte) Spielen darf sie auch nicht, sie würde gerne zu ihren Großeltern darf sie auch nicht, das JA Verbietet dies alles.
Auf frage warum nicht Antwortete die Pflegemutter unserer Tochter, deine OMA ist ein Monster,sie brüllt nur, deine Cousine ist kein Guter umgang für dich usw, dabei kennt sie unserer Familie doch gar nicht.

Wir haben ein Haus mitlerweile Dort hat sie jetzt schon ihr eigenes Zimmer (das JA meinte darauf nur sie braucht kein eigenes Zimmer sondern liebe und zuneigung) Klar braucht sie das auch, aber auch ihr eigenes Reicht wo sie sich dann mal zurück ziehen kann wenn sie es brauch.

Das JA will uns unser Kind nicht zurück geben, dabei geht es unserem Sohn gut und er hat alles was er braucht.

Mädels ich bin am Ende, was kann ich noch tun`? Soll ich an die Öffentlichkeit, nochmal vor Gericht? Das Gericht sagte eine Rückführung darf nicht ausgeschlossen werden, aber das tut das JA.

Stänig ist irgendwas wenn wir Umgang haben , endweder ist unsere Tochter Krank oder sie bekommt besuch usw. Dabei werden diese termine immer Halb jährlich für 6 Monate im Vorraus gemacht.

Bitte keine Dummen Sprüche, dies ist auch keine Story die ich mir ausgedacht habe, sondern genau so lief & läuft es ab.

Nicht jedes JA ist gut und holt Kinder nur aus Kaputten Familien.

Das JA hier habe ich von einer ganz anderen seite kennengelernt und habe gesehen das nicht alle gleich sind.

Dieses Thema wurde anonym erstellt, weil:

Ich möchte nicht erkannt werden!

shelyra
69257 Beiträge
24.01.2018 13:55
einen gescheiten anwalt suchen und dann gemeinsam mit ihm und dem ja zusammen arbeiten!

aber auch wenn es zu einer rückführung kommt stellt euch darauf ein, dass es dauern wird!
1 mal 4std im monat ist sehr sehr wenig um sich kennen zu lernen. da würde ich als erstes ansetzen und schauen, dass man die besuchszeiten erhöhen kann
Anonym 196647
28 Beiträge
24.01.2018 13:57
Zitat von shelyra:

einen gescheiten anwalt suchen und dann gemeinsam mit ihm und dem ja zusammen arbeiten!

aber auch wenn es zu einer rückführung kommt stellt euch darauf ein, dass es dauern wird!
1 mal 4std im monat ist sehr sehr wenig um sich kennen zu lernen. da würde ich als erstes ansetzen und schauen, dass man die besuchszeiten erhöhen kann


Das haben wir ja versucht, aber das JA meint mehr ist da nicht drinn, das würde das Kind Verstören.
engelchen310774
5506 Beiträge
24.01.2018 14:23
Ich würde an die Presse gehen...akte/Bild hilft/RTL oder sowas...und schau das du einen Anwalt für Familienrecht findest,der dir helfen kann.
Titania
5972 Beiträge
24.01.2018 14:42
ich finde es schwierig etwas dazu zu schreiben, weil wir hier nur deine Seite der Geschichte hören. Natürlich lässt man schon mal unangenehme Dinge weg. Es kann z. B. für dich normal sein, wie ihr Euch streitet, für andere nicht... es hat auch etwas damit zu tun, was man gewohnt ist, was man als normal ansieht. Das kann daher sehr unterschiedlich sein, und für ein Kind in dem Maße vielleicht nicht tragbar.
Ich bin immer sehr skeptisch, wenn ein Kind aus der Familie genommen wurde. Wenn man im Internet quer liest, dann ist das IMMER unbegründet. Habe noch nie was Gegenteiliges gelesen.
24.01.2018 15:03
So leit es mich für dich tut, aber eine Rückführung ist nach acht Jahren vielleicht auch nicht mehr das Beste.
Ich würde eher versuchen es als Ziel zu sehen den Umgang zu erweitern. Häufiger, zb alle 2 Wochen?

In der Kita meiner Tochter ist eine 5-jährige, die bei Pflegeeltern lebt. Immer, wenn das Mädchen Umgang mit ihrer Mutter hat, nässt es wieder ein. Da sehe ich, wie so eine Situation eine kleine Seele sehr belasten kann. Es geht ja darum zu sehen, was für das Kind am besten ist - und nicht für die Eltern.
Marf
29864 Beiträge
24.01.2018 15:17
Was will deine Tochter? Mit 8 ist sie schon alt genug das zu artikulieren.
Anonym 196647
28 Beiträge
24.01.2018 16:36
Zitat von Marf:

Was will deine Tochter? Mit 8 ist sie schon alt genug das zu artikulieren.


Meine Tochter will mehr mit uns zu tun haben, sie möchte über das wochenende zu uns, sie möchte mehr mit ihren Bruder machen, mit ihrer Cousine, möchte zu ihren Großeltern. Es ist egal was sie sagt, das JA sagt dann immer das Kind kann noch nicht selber endscheiden.

Seesternchen_2.0
10036 Beiträge
24.01.2018 16:48
Zitat von Anonym 196647:

Zitat von Marf:

Was will deine Tochter? Mit 8 ist sie schon alt genug das zu artikulieren.


Meine Tochter will mehr mit uns zu tun haben, sie möchte über das wochenende zu uns, sie möchte mehr mit ihren Bruder machen, mit ihrer Cousine, möchte zu ihren Großeltern. Es ist egal was sie sagt, das JA sagt dann immer das Kind kann noch nicht selber endscheiden.


Woher kennt sie die Großeltern bzw. Cousine wenn das JA den kontakt unterbindet?
Anonym 196647
28 Beiträge
24.01.2018 16:56
Zitat von Seesternchen_2.0:

Zitat von Anonym 196647:

Zitat von Marf:

Was will deine Tochter? Mit 8 ist sie schon alt genug das zu artikulieren.


Meine Tochter will mehr mit uns zu tun haben, sie möchte über das wochenende zu uns, sie möchte mehr mit ihren Bruder machen, mit ihrer Cousine, möchte zu ihren Großeltern. Es ist egal was sie sagt, das JA sagt dann immer das Kind kann noch nicht selber endscheiden.


Woher kennt sie die Großeltern bzw. Cousine wenn das JA den kontakt unterbindet?


Sie durfte ausnahmsweiße mit zur Hochzeit meines Bruders, und wir haben ihr immer Fotos gezeigt. Und als wir da waren lief sie zu ihrer Oma und umarmte sie und spielte mit ihrer Cousine
Anonym 196647
28 Beiträge
24.01.2018 16:58
Sie weiß auch das wir ihre Eltern sind , das wurde ihr immer verheimlicht.
24.01.2018 17:05
Zitat von Anonym 196647:

Zitat von Marf:

Was will deine Tochter? Mit 8 ist sie schon alt genug das zu artikulieren.


Meine Tochter will mehr mit uns zu tun haben, sie möchte über das wochenende zu uns, sie möchte mehr mit ihren Bruder machen, mit ihrer Cousine, möchte zu ihren Großeltern. Es ist egal was sie sagt, das JA sagt dann immer das Kind kann noch nicht selber endscheiden.


Mehr mit Euch zu tun haben, ist ja das eine. Eine Rückführung aber sicherlich etwas anderes. So groß Eure Emotionen da auch nachvollziehbarer Weise sind - die Pflegeeltern, das Umfeld und dieses Leben dort ist es, was sie tagtäglich kennt und lebt. Da würde ich nicht von einem Wunsch nach mehr Kontakt auf den Wunsch einer Rückführung durch sie schließen.

Egal, warum Kinder aus einer Familie genommen wurden und ob diese Entscheidung falsch war oder nicht - hinsichtlich einer Entscheidung für oder gegen eine Rückführung kann einfach nur das Kindeswohl zählen und ein Kind, das so viele Jahre eben anderswo, bei anderen Eltern, gelebt hat könnte durch eine Rückführung tatsächlich Schaden nehmen, wenn sie dort gut und sicher gebunden und aufgehoben ist..

Ich finde es ganz schwer hier irgend etwas anderes zu raten als: Versuche Dich bitte immer zu fragen, was für Dein Kind das Beste nicht. Nicht: Was für Euch Eltern das Beste wäre. Und auch nicht: Was juristisch korrekt oder fair wäre. So hart das auch ist.
24.01.2018 17:06
In welchem Bundesland ist denn dieses Jugendamt?

Ich bin Soz. Päd und weiß, dass ein Kind niemals ohne Grund in Obhut genommen wird und das ein gesetzlich geregelter Ablauf ist, ebenso wie das weitere Verfahren. Ziel ist immer (!) eine Rückführung.
Du kannst dich eventuell an die nächst höhere Instanz wenden. Irgendwelche TV Sender halte ich für daneben.
Anonym 196647
28 Beiträge
24.01.2018 17:12
Zitat von Kathi__90:

In welchem Bundesland ist denn dieses Jugendamt?

Ich bin Soz. Päd und weiß, dass ein Kind niemals ohne Grund in Obhut genommen wird und das ein gesetzlich geregelter Ablauf ist, ebenso wie das weitere Verfahren. Ziel ist immer (!) eine Rückführung.
Du kannst dich eventuell an die nächst höhere Instanz wenden. Irgendwelche TV Sender halte ich für daneben.


NRW.Und leider tat dieses Jugendamt dies, das JA dort ist schon arg in Verufung. Denn nach der inobhutnahme meiner Tochter starben in der selben stadt zwei Kinder, die familie wurde vom JA betreut. Dort haben sie jedoch leider nicht gehandelt.
shelyra
69257 Beiträge
24.01.2018 17:16
was ich mich halt frage: warum haben 6 anwälte nichts gemacht?
das kann ich mir einfach nicht vorstellen. die verdienen ihr geld damit, es liegt also in ihrem sinne daran zu arbeiten...
ich könnt mir eher vorstellen, dass sie nichts erreicht haben weil es eben einen grund gibt warum die tochter nicht mehr in der familie lebt.

nichts desto trotz werdet ihr einen anwalt brauchen wenn ihr irgend etwas erreichen wollt!
und mein erstes ziel wäre erstmal einen vernünftigen umgang - bevor man überhaupt an rückführung denkt! 1 mal im monat so wenige std, das noch nicht mal regelmässig - für die kleine seid ihr doch irgendwie immer noch "fremde" da muss die beziehung doch erstmal gefestigt werden.
daher arbeitet doch erstmal daran. erstreitet notfalls vor gericht, dass der besuch regelmässiger und häufiger wird.
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