Mütter- und Schwangerenforum

Gerichtlich angeordneter Vaterschaftstest

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JungeMamii
3305 Beiträge
22.10.2017 18:02
Hallo liebe MC,

ich hab da mal eine Frage an die die vielleicht schon in solch einer Sotuation waren oder sich eben mit der Thematik auskennen.

Vor ab einmal die Vorgeschichte..:

Mein mittlerweile Ex - Patner und ich hatten einen Kinderwunsch und haben auch 10 Zyklen "Ergebnisslos" gehibbelt. Im 11ten Zyklus hat es dann endlich geklappt. Er hat dann aber einen Rappel bekommen und hat sich dann getrennt weil ihm eingefallen ist das er ja jetzt doch (noch) kein Kind möchte. Nachdem er erfolglos (siehe Ticker) versucht hat mich zur Abtreibung zu bekommen wollte er es doch irgendwie "nochmal" versuchen. Na ja, da er das aber nicht so hinbekommen hat wie ich denke es der richtige Weg wäre, er wollte es ersmtal geheim halten (auch vor der Familie) das wir wieder zusammen sind, ist nur mit Kollegen raus und hat sich einmal in der Woche bei mir blicken lassen, hat das nun ebeb nicht geklappt.

Jetzt entscheide ich natürlich erstmal alleine was die Dinge vor der Geburt angehen (Namen, Krankenhaus..) was für ihn gar nicht geht. Er ist der Meinung man müsste das zusammen entscheiden. Nun kam gerade wieder einmal eine Nachricht wo es darum ging das er erstmal einen Vaterschaftstest dann machen lässt, alles per Anwalt und gerichtlich (seine Aussage).

Die Kosten dafür muss er doch selbst tragen oder.?

Muss ich dem ganzen denn einfach so zustimmen ohne das das gerichtlich festgelegt wurde?

Findet ihr ich sollte mit ihm diese Dinge wie oben gennat zusammen entscheiden?


Es ist nicht so das ich Angst hätte das da negativ raus kommt. Ich meine wir waren zusammen und ich habe ihn auch nie betrogen, aber wer mir da jetzt schon so ein Druck macht dem will ich auch nicht alles so leicht machen. Hört sich dumm und kindisch an aber mir reicht es einfach mit so einem Verhalten.

Danke um jede Antwort

(Zum JA will ich ersmtal nicht will mich da nicht jetzt schon damit verrückt machen)
bambina_1990
10817 Beiträge
22.10.2017 18:09
Zitat von JungeMamii:

Hallo liebe MC,

ich hab da mal eine Frage an die die vielleicht schon in solch einer Sotuation waren oder sich eben mit der Thematik auskennen.

Vor ab einmal die Vorgeschichte..:

Mein mittlerweile Ex - Patner und ich hatten einen Kinderwunsch und haben auch 10 Zyklen "Ergebnisslos" gehibbelt. Im 11ten Zyklus hat es dann endlich geklappt. Er hat dann aber einen Rappel bekommen und hat sich dann getrennt weil ihm eingefallen ist das er ja jetzt doch (noch) kein Kind möchte. Nachdem er erfolglos (siehe Ticker) versucht hat mich zur Abtreibung zu bekommen wollte er es doch irgendwie "nochmal" versuchen. Na ja, da er das aber nicht so hinbekommen hat wie ich denke es der richtige Weg wäre, er wollte es ersmtal geheim halten (auch vor der Familie) das wir wieder zusammen sind, ist nur mit Kollegen raus und hat sich einmal in der Woche bei mir blicken lassen, hat das nun ebeb nicht geklappt.

Jetzt entscheide ich natürlich erstmal alleine was die Dinge vor der Geburt angehen (Namen, Krankenhaus..) was für ihn gar nicht geht. Er ist der Meinung man müsste das zusammen entscheiden. Nun kam gerade wieder einmal eine Nachricht wo es darum ging das er erstmal einen Vaterschaftstest dann machen lässt, alles per Anwalt und gerichtlich (seine Aussage).

Die Kosten dafür muss er doch selbst tragen oder.?

Muss ich dem ganzen denn einfach so zustimmen ohne das das gerichtlich festgelegt wurde?

Findet ihr ich sollte mit ihm diese Dinge wie oben gennat zusammen entscheiden?


Es ist nicht so das ich Angst hätte das da negativ raus kommt. Ich meine wir waren zusammen und ich habe ihn auch nie betrogen, aber wer mir da jetzt schon so ein Druck macht dem will ich auch nicht alles so leicht machen. Hört sich dumm und kindisch an aber mir reicht es einfach mit so einem Verhalten.

Danke um jede Antwort

(Zum JA will ich ersmtal nicht will mich da nicht jetzt schon damit verrückt machen)
zum 1. Ja muss er selbst tragen
2. Nein ohne richterlichen beschluss musst du gar nichts
3.kannst du aber da ihr nich verheiratet seit musst du ihn nicht fragen denn du hast alleiniges sorgerecht
JungeMamii
3305 Beiträge
22.10.2017 18:14
Trifft deine Antwort (1) auch zu wenn ich eben ohne gerichtliche Anordnung nicht zustimme. Da würden dann ja auch gewisse Kosten anfallen oder ?

Ich find das ganze wirklich dumm und würde auch Dinge mit ihm zusammen entscheiden oder es zumindest versuchen, auch trotz Trennung.
Doch wenn man mir jedes Mal versucht Druck zu machen und mich beschuldigt Dinge getan zu haben, obwohl man weiß das es nicht der Fall ist, habe ich da auch kein Interesse daran an einem Strang zu ziehen, besser gesagt mich rumschupsen zu lassen.
Maria123
611 Beiträge
22.10.2017 18:16
Zitat von bambina_1990:

Zitat von JungeMamii:

Hallo liebe MC,

ich hab da mal eine Frage an die die vielleicht schon in solch einer Sotuation waren oder sich eben mit der Thematik auskennen.

Vor ab einmal die Vorgeschichte..:

Mein mittlerweile Ex - Patner und ich hatten einen Kinderwunsch und haben auch 10 Zyklen "Ergebnisslos" gehibbelt. Im 11ten Zyklus hat es dann endlich geklappt. Er hat dann aber einen Rappel bekommen und hat sich dann getrennt weil ihm eingefallen ist das er ja jetzt doch (noch) kein Kind möchte. Nachdem er erfolglos (siehe Ticker) versucht hat mich zur Abtreibung zu bekommen wollte er es doch irgendwie "nochmal" versuchen. Na ja, da er das aber nicht so hinbekommen hat wie ich denke es der richtige Weg wäre, er wollte es ersmtal geheim halten (auch vor der Familie) das wir wieder zusammen sind, ist nur mit Kollegen raus und hat sich einmal in der Woche bei mir blicken lassen, hat das nun ebeb nicht geklappt.

Jetzt entscheide ich natürlich erstmal alleine was die Dinge vor der Geburt angehen (Namen, Krankenhaus..) was für ihn gar nicht geht. Er ist der Meinung man müsste das zusammen entscheiden. Nun kam gerade wieder einmal eine Nachricht wo es darum ging das er erstmal einen Vaterschaftstest dann machen lässt, alles per Anwalt und gerichtlich (seine Aussage).

Die Kosten dafür muss er doch selbst tragen oder.?

Muss ich dem ganzen denn einfach so zustimmen ohne das das gerichtlich festgelegt wurde?

Findet ihr ich sollte mit ihm diese Dinge wie oben gennat zusammen entscheiden?


Es ist nicht so das ich Angst hätte das da negativ raus kommt. Ich meine wir waren zusammen und ich habe ihn auch nie betrogen, aber wer mir da jetzt schon so ein Druck macht dem will ich auch nicht alles so leicht machen. Hört sich dumm und kindisch an aber mir reicht es einfach mit so einem Verhalten.

Danke um jede Antwort

(Zum JA will ich ersmtal nicht will mich da nicht jetzt schon damit verrückt machen)
zum 1. Ja muss er selbst tragen
2. Nein ohne richterlichen beschluss musst du gar nichts
3.kannst du aber da ihr nich verheiratet seit musst du ihn nicht fragen denn du hast alleiniges sorgerecht


Wenn sie sich aber weigert den von ihm gewünschten Vaterschaftstest zuzustimmen, kann es richterlich angeordnet werden und somit müsste nicht mehr ER die Kosten tragen, sondern sie. Denn sie weigert sich ja
JungeMamii
3305 Beiträge
22.10.2017 18:21
Aber solange er keine Vaterschaftsannerkennung unterschreibst und das will er erst wenn er einen positiven Test hat, bin ich doch erstmal allein sorgeberechtigt *. Und somit muss ich doch einem "privaten" Test nicht zustimmen. Zumal er dann ja sich immer noch quer Stellen kann weil ( privat) das Ergebniss ja kein Gewicht hat.

* Und bei unterschriebene V.anerkennung besteht ja auch erstmal Umgangsrecht und kein Sorgerecht.. oder täusche ich mich..
shelyra
60755 Beiträge
22.10.2017 18:24
Zitat von JungeMamii:

Aber solange er keine Vaterschaftsannerkennung unterschreibst und das will er erst wenn er einen positiven Test hat, bin ich doch erstmal allein sorgeberechtigt *. Und somit muss ich doch einem "privaten" Test nicht zustimmen. Zumal er dann ja auch immer noch quer Stellen kann weil ( privat) das Ergebniss ja kein Gewicht hat.

* Und bei unterschriebene V.anerkennung besteht ja auch erstmal Umgangsrecht und kein Sorgerecht.. oder täusche ich mich..

du bist auch nach einem positiven test und der vaterschaftsanerkunng allein erziehend.
es sei denn du gibts ihm freiwillig das geteilte sorgerecht oder er klagt es dann ein!

ich persönlich würde den weg übers ja wählen und mich dort beraten lassen! auch wegen später (unterhalt, besuchsrecht usw)
cookie23
3280 Beiträge
22.10.2017 18:25
Sie hat ja aber nicht geschrieben das sie sich weigern wird.
Somit müsste er dann die Kosten tragen.
Und um ehrlich zu sein,wer weiß was da kommt,jemand der mich zur Abtreibung und so zwingen wollen würdewürde ich gar nichts mit entscheiden lassen denke ich. Allerdings war ich (zum Glück) noch nie in dieser Situation und habe natürlich leicht reden...
wirrwarr
1021 Beiträge
22.10.2017 18:28
Einem gerichtlich angeordnetem Vaterschaftstest kannst du nicht widersprechen der muss gemacht werden. Aber soweit seit ihr ja noch nicht.

Ich würde versuchen das ohne Gericht zu klären und ja, er muss so oder so die Kosten tragen, es sei denn es kommt raus, dass er nicht der Vater ist.

Wenn ihr das ohne Gericht macht solltet ihr einen Anwalt o.ä. hinzuziehen. Dein Ex darf dann ein Labor wählen. Dieses schickt dann die Stäbchen zu einem Arzt deiner Wahl (Kinderarzt oder Hausarzt) dort geben du und dein Kind unter ärztlicher Aufsicht eine Probe ab. Ebenso der Vater bei seinem Arzt. Diese schicken die Proben dann zurück ans Labor und dann kommt irgendwann besagter Brief...

So war es zumindest bei meinem Großen ist jetzt 6 Jahre her.

Was die anderen Dinge betrifft wie Name und Krankenhäuser, finde ich persönlich nicht, dass der Ex da miteinbezogen werden muss. Beim Namen kannst du ihn ja um seine Meinung bitten und versuchen eine gemeinsame Lösung zu finden. Doch beim Krankenhaus finde ich, dass du das alleine entscheiden solltest, denn du musst dich auch unter der Geburt wohl fühlen.
Wird er überhaupt dabei sein?
wirrwarr
1021 Beiträge
22.10.2017 18:34
Warum willst du dem Vaterschaftstest nicht zu stimmen?

Das würde ich dir nicht empfehlen, denn das wirft wirklich einen Verdacht auf dich. Er könnte dann problemlos einen Beschluss vor Gericht erwirken und dann wird das ganze aufwendiger und teurer ggf auch für dich.

Wenn du dir sicher bist (Achtung keine Unterstellung), dass er der Vater ist, dann lass ihn doch diesen Tests machen. Er benutzt ihn doch im Moment nur als Feuerpfeile, wenn du dem Rest aber nicht zustimmst, hat er wirklich berechtigte Gründe an der Vaterschaft zu zweifeln und die Feuerpfeile könnten ein richtiges Feuer entfachen.

Ich weiß wie es um das Prinzip steht und wie man sich als Frau erstmal fühlt wenn man sagt, ich glaube nicht dass ich der Vater von diesem Kind bin. Aber glaube mir, auch dir geht es nicht besser wenn du nun stur bist und den Test verweigerst. Du bewirkst nur das Gegenteil.
JungeMamii
3305 Beiträge
22.10.2017 18:36
Zitat von wirrwarr:

Einem gerichtlich angeordnetem Vaterschaftstest kannst du nicht widersprechen der muss gemacht werden. Aber soweit seit ihr ja noch nicht.

Ich würde versuchen das ohne Gericht zu klären und ja, er muss so oder so die Kosten tragen, es sei denn es kommt raus, dass er nicht der Vater ist.

Wenn ihr das ohne Gericht macht solltet ihr einen Anwalt o.ä. hinzuziehen. Dein Ex darf dann ein Labor wählen. Dieses schickt dann die Stäbchen zu einem Arzt deiner Wahl (Kinderarzt oder Hausarzt) dort geben du und dein Kind unter ärztlicher Aufsicht eine Probe ab. Ebenso der Vater bei seinem Arzt. Diese schicken die Proben dann zurück ans Labor und dann kommt irgendwann besagter Brief...

So war es zumindest bei meinem Großen ist jetzt 6 Jahre her.

Was die anderen Dinge betrifft wie Name und Krankenhäuser, finde ich persönlich nicht, dass der Ex da miteinbezogen werden muss. Beim Namen kannst du ihn ja um seine Meinung bitten und versuchen eine gemeinsame Lösung zu finden. Doch beim Krankenhaus finde ich, dass du das alleine entscheiden solltest, denn du musst dich auch unter der Geburt wohl fühlen.
Wird er überhaupt dabei sein?


Danke für deine Antwort. Nur so wie er die letzten Wochen drauf ist ändert sich seine Sicht alle 2 Tage.
Somit will ich, wenn er diesen Vaterschatstest eben unbedingt möchte, das es kein "privater" Test ist, denn trotz Anwälte hätte das Ergebniss doch kein Gewicht wenn er sich dann doch um entscheidet und meint "Nö doch keine Lust - gesetzlich - der Vater zu sein", oder?

Das klingt traurig das ich so denke aber mitterweile traue ich ihm sowas zu nach all dem ganzen anderen Zeug das er sich geleistet hat.
JungeMamii
3305 Beiträge
22.10.2017 18:38
Es geht mir nicht drum einem gerichtlichen Vaterschaftstest zu zustimmen. Sondern möchte ich einem privaten Test nicht zustimmen. Wo ich vermutlich eh dann einen Brief von seinem Anwalt bekomme und nicht mit ihm das klären kann.
22.10.2017 18:58
Ich war in der Situation, habe keinen privaten test zugelassen.
Nur gerichtlich. Einen Anwalt hatte ich nicht. Wozu auch? Das JA klärt das alles.
Ich musste nix machen, bin zum JA und habe mich um unterhaltsvorschuss gekümmert und um die beistandschaft, die beistandschaft kümmert sich um alles und geht vor gericht.
Zahlen muss ich nix. Das muss der Vater.

Bei mir hat das ganze über ein Jahr gedauert. Gerichte arbeiten laaaaannnnggggssssaaaammmm
biancix
3188 Beiträge
22.10.2017 19:22
Bei uns hat das JA den Test gerichtlich angeordnet weil er nicht reagiert hat auf Briefe des JA
Und wir mussten BEIDE jeweils die Hälfte zahlen.
Bei mir griff allerdings die Prozesskostenhilfe.
JungeMamii
3305 Beiträge
22.10.2017 19:49
Zitat von biancix:

Bei uns hat das JA den Test gerichtlich angeordnet weil er nicht reagiert hat auf Briefe des JA
Und wir mussten BEIDE jeweils die Hälfte zahlen.
Bei mir griff allerdings die Prozesskostenhilfe.


Wolltest du den Test also ging dieser von dir aus (Du zum JA)?
Magnolia___
1346 Beiträge
22.10.2017 19:50
In welches Krankenhaus du gehst ist, finde ich, deine ganz persönliche Entscheidung!!!!
Auch wenn du mitnimmst etc
Allerdings finde ich, dass er beim Namen ein Mitspracherecht hat. Es ist auch sein Kind!
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