Mütter- und Schwangerenforum

Einschlafstillen abgewöhnen - aber wie nur?!

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Shnaddy
10931 Beiträge
24.01.2019 12:37
Meine kleine Maus ist jetzt 11 Monate alt und ja,was soll ich sagen,sie schläft ausschließlich an der Brust ein...

Ich wollte nie einschlafstillen...Hab das beim Großen immer „vermieden“...Nun ist Madame aber ein ganz anderer Schlag...Sie nimmt keinen Nuckel,kein Tuch oder so...Sie ließ sich als kleines Baby schlecht beruhigen,hat im Kinderwagen nur geschrien...An der Brust war sie immer selig...Naja,nun hat sich dadurch natürlich schön was „eingeschlichen“...
Es ist natürlich einfach und geht flott,aber so langsam zerrt es wirklich an meinen Kräften...Sie isst tagsüber komplett bei uns mit und das auch sehr gut...Aber zum Mittagsschlaf wird sie in den Schlaf gestillt,genauso wie abends und dann natürlich auch diverse Male nachts...
Das Problem dabei ist,dass sie so langsam immer länger braucht bis ich sie wieder ablegen kann oder sie wieder tief schläft...Sie hängt vor allem nachts mit unter 1/2-1,5h an der Brust...In der Zeit kann ich mich weder bewegen geschweige denn schlafen...
Meine Grenze zum Thema stillen war immer 1 Jahr...Nun sind wir fast dort angekommen und der Wunsch sie abzustillen wird größer...Ich habe nur überhaupt keine Ahnung wie?!Wie geht man das am besten an??Erstmal nur mittags sie versuchen anderweitig zum schlafen zu bekommen oder gleich komplett alles „abstellen“...
Milchflasche und Nuckel nimmt sie ja nicht,also kein Plan,wie sie einfach so dann schlafen soll?!
Sie wird mit Sicherheit schreien,wenn ich sie einfach so ins Bett lege und mich daneben setze...Da wird auch streicheln und kuscheln nichts nützen...Muss ich da dann einfach „durch“ und es aushalten?!
Wie habt ihr das gestaltet?!Ich habe echt Angst davor und möchte sie auch nicht quälen...Wenn es noch 2-3 Monate länger dauert,ist das auch nicht schlimm,ich nagel mich da nicht auf dem einen Jahr fest,aber ich möchte das ganze jetzt wirklich angehen...
24.01.2019 12:53
Lies dir vielleicht Mal abstillen nach Gordon durch.

Ansich ist es ganz normal, dass Milch in ihrem Alter einen großen Teil der Ernährung ausmacht. Insofern würde ich ihr definitiv Pre anbieten.
Scratty
1805 Beiträge
24.01.2019 13:01
Du beschreibst genau das, was bei uns gerade vorgeht. Nur mit dem Unterschied, dass meine Tochter 2 Jahre alt ist. Ich muss stundenlang im Bett in einer Position liegen. Mittlerweile gehe ich für 3 bis 4 Stunden auf die Couch, bis sie wach wird und mich ruft.
Auch über den Tag will sie immer wieder an die Brust und ich muss mit ihr auf die Couch liegen. Glaub mir, ich bin echt genervt. Es mal nicht zu tun ist die Hölle. Geschrei und Gebrüll. Keine Ahnung, wie das weitergehen soll.
LIttleOne13
26290 Beiträge
24.01.2019 13:20
Mögt ihr mal - beide - in euch gehen und überlegen, was genau euch stört? Das stillen an sich? Das Einschlafstillen? Das liegen bleiben müssen? Sortiert einmal eure Wünsche und die ganzen Bedürfnisse.
Shnaddy
10931 Beiträge
24.01.2019 13:26
Zitat von LIttleOne13:

Mögt ihr mal - beide - in euch gehen und überlegen, was genau euch stört? Das stillen an sich? Das Einschlafstillen? Das liegen bleiben müssen? Sortiert einmal eure Wünsche und die ganzen Bedürfnisse.


Mich stört in erster Linie wirklich das Einschlafstillen...Das sie nachts wach wird ist für mich nicht schlimm...Der Große ist 5 und schläft nie durch,ist ok so...Aber ich würde mir wünschen sie ohne stillen in den Schlaf zu bekommen,sowohl mittags als auch abends und nachts...
Scratty
1805 Beiträge
24.01.2019 13:30
Zitat von LIttleOne13:

Mögt ihr mal - beide - in euch gehen und überlegen, was genau euch stört? Das stillen an sich? Das Einschlafstillen? Das liegen bleiben müssen? Sortiert einmal eure Wünsche und die ganzen Bedürfnisse.


Mich stört es tagsüber. Sie braucht es nämlich eigentlich nicht mehr. Sie turnt dann dabei rum usw. Einfach nur zu mir liegen und ein Buch schauen geht nicht ohne. Sie spielt oder beschäftigt sich, rennt plötzlich zu mir und möchte an die Brust. Aus heiterem Himmel... aber es bringt ihr nichts. Sie trinkt dann auch nicht, es wird nur genuckelt
LIttleOne13
26290 Beiträge
24.01.2019 13:51
Zitat von Shnaddy:

Zitat von LIttleOne13:

Mögt ihr mal - beide - in euch gehen und überlegen, was genau euch stört? Das stillen an sich? Das Einschlafstillen? Das liegen bleiben müssen? Sortiert einmal eure Wünsche und die ganzen Bedürfnisse.


Mich stört in erster Linie wirklich das Einschlafstillen...Das sie nachts wach wird ist für mich nicht schlimm...Der Große ist 5 und schläft nie durch,ist ok so...Aber ich würde mir wünschen sie ohne stillen in den Schlaf zu bekommen,sowohl mittags als auch abends und nachts...


In welcher Position stillst du denn nachst, wenn du schreibst, dass du dich dabei quasi nicht bewegen kannst?
Und steht dahinter vor allem der Wunsch, dass es leichter geht?

Ich würde da ansetzen, das Schlafen vom Stillen zu "lösen".
Was du versuchen kannst: Während des Einschlafstillens abdocken, wenn du merkst, dass sie quasi schon die Augen zu hat, aber noch nicht so richtig tief schläft und grade dabei ist, wegzudriften. Dock sie vorsichtig mit dem kleinen Finger ab und schau, was passiert. Wenn sie unruhig wird und wieder sucht, lass sie wieder andocken ehe sie wieder hochfährt, vielleicht sucht sie aber auch gar nicht, schmatzt und kriegt die Kurve so. Das braucht natürlich Geduld, weil sie wahrscheinlich erstmal wieder andocken wird, aber irgendwann kommt die Erkenntnis, dass man ja auch ohne Brust im Mund einschlafen kann.
Eine andere Möglichkeit: Still sie vor dem Schlafen an einem anderen Ort. Also fertig machen, stillen irgendwo, aber nicht im Bett, zusammen hinlegen und eine alternative Einschlafbegleitung anbieten. Wahrscheinlich weint sie dann, sie ist müde, es ist ungewohnt und eigentlich will sie stillen - deswegen fragte ich dich, was dich am meisten stört, damit du dir ganz klar werden kannst, was du genau möchtest. Wenn du das so machen willst, musst du dir selbst sicher sein darin, damit du sie nicht nach 2 Minuten weinen doch stillst, damit sie aufhört... das verunsichert sie nur, wenn das Bedürfnis irgendwie nicht sofort, aber irgendwie dann doch, nur irgendwie nicht so gewollt erfüllt wird, und Verunsicherung führt zu mehr Klammern am gewohnten.
LIttleOne13
26290 Beiträge
24.01.2019 14:06
Zitat von Scratty:

Zitat von LIttleOne13:

Mögt ihr mal - beide - in euch gehen und überlegen, was genau euch stört? Das stillen an sich? Das Einschlafstillen? Das liegen bleiben müssen? Sortiert einmal eure Wünsche und die ganzen Bedürfnisse.


Mich stört es tagsüber. Sie braucht es nämlich eigentlich nicht mehr. Sie turnt dann dabei rum usw. Einfach nur zu mir liegen und ein Buch schauen geht nicht ohne. Sie spielt oder beschäftigt sich, rennt plötzlich zu mir und möchte an die Brust. Aus heiterem Himmel... aber es bringt ihr nichts. Sie trinkt dann auch nicht, es wird nur genuckelt


Deine Maus ist ja deutlich älter, daher: Zieh deine persönliche Grenze, kommunizier ihr das ganz klar und halte dich daran. Also: "Du kannst gern einen Schluck Milch trinken, aber ich möchte mich nicht mit dir ins Bett legen jetzt. Ich gebe dir jetzt einen Schluck Milch, danach packen wir die Brust wieder ein und kuscheln."
In dem Alter kannst du es auch mit einem Nachtlicht mit Zeitschaltuhr versuchen, das dann angeht, wenn du abends wieder stillen willst. "Das Licht ist jetzt aus und wir stillen wieder, wenn es heute Abend draußen dunkel ist und das Licht angeht."
Auch sowas geht ganz oft nicht ohne Protest, weil du eben was anderes möchtest als sie. Daher auch an dich: Schau, was dich am meisten stört und womit du eigentlich leben kannst. Wenn du tagsüber keine Lust mehr hast, ist das voll ok - dann zieh deine persönliche Grenze, bleib dabei und tröste sie darüber hinweg.
Scratty
1805 Beiträge
24.01.2019 15:02
Zitat von LIttleOne13:

Zitat von Scratty:

Zitat von LIttleOne13:

Mögt ihr mal - beide - in euch gehen und überlegen, was genau euch stört? Das stillen an sich? Das Einschlafstillen? Das liegen bleiben müssen? Sortiert einmal eure Wünsche und die ganzen Bedürfnisse.


Mich stört es tagsüber. Sie braucht es nämlich eigentlich nicht mehr. Sie turnt dann dabei rum usw. Einfach nur zu mir liegen und ein Buch schauen geht nicht ohne. Sie spielt oder beschäftigt sich, rennt plötzlich zu mir und möchte an die Brust. Aus heiterem Himmel... aber es bringt ihr nichts. Sie trinkt dann auch nicht, es wird nur genuckelt


Deine Maus ist ja deutlich älter, daher: Zieh deine persönliche Grenze, kommunizier ihr das ganz klar und halte dich daran. Also: "Du kannst gern einen Schluck Milch trinken, aber ich möchte mich nicht mit dir ins Bett legen jetzt. Ich gebe dir jetzt einen Schluck Milch, danach packen wir die Brust wieder ein und kuscheln."
In dem Alter kannst du es auch mit einem Nachtlicht mit Zeitschaltuhr versuchen, das dann angeht, wenn du abends wieder stillen willst. "Das Licht ist jetzt aus und wir stillen wieder, wenn es heute Abend draußen dunkel ist und das Licht angeht."
Auch sowas geht ganz oft nicht ohne Protest, weil du eben was anderes möchtest als sie. Daher auch an dich: Schau, was dich am meisten stört und womit du eigentlich leben kannst. Wenn du tagsüber keine Lust mehr hast, ist das voll ok - dann zieh deine persönliche Grenze, bleib dabei und tröste sie darüber hinweg.


Das heißt dann auch, schreien lassen? Also so richtiges Schreien...
Shnaddy
10931 Beiträge
24.01.2019 15:27
Zitat von LIttleOne13:

Zitat von Shnaddy:

Zitat von LIttleOne13:

Mögt ihr mal - beide - in euch gehen und überlegen, was genau euch stört? Das stillen an sich? Das Einschlafstillen? Das liegen bleiben müssen? Sortiert einmal eure Wünsche und die ganzen Bedürfnisse.


Mich stört in erster Linie wirklich das Einschlafstillen...Das sie nachts wach wird ist für mich nicht schlimm...Der Große ist 5 und schläft nie durch,ist ok so...Aber ich würde mir wünschen sie ohne stillen in den Schlaf zu bekommen,sowohl mittags als auch abends und nachts...


In welcher Position stillst du denn nachst, wenn du schreibst, dass du dich dabei quasi nicht bewegen kannst?
Und steht dahinter vor allem der Wunsch, dass es leichter geht?

Ich würde da ansetzen, das Schlafen vom Stillen zu "lösen".
Was du versuchen kannst: Während des Einschlafstillens abdocken, wenn du merkst, dass sie quasi schon die Augen zu hat, aber noch nicht so richtig tief schläft und grade dabei ist, wegzudriften. Dock sie vorsichtig mit dem kleinen Finger ab und schau, was passiert. Wenn sie unruhig wird und wieder sucht, lass sie wieder andocken ehe sie wieder hochfährt, vielleicht sucht sie aber auch gar nicht, schmatzt und kriegt die Kurve so. Das braucht natürlich Geduld, weil sie wahrscheinlich erstmal wieder andocken wird, aber irgendwann kommt die Erkenntnis, dass man ja auch ohne Brust im Mund einschlafen kann.
Eine andere Möglichkeit: Still sie vor dem Schlafen an einem anderen Ort. Also fertig machen, stillen irgendwo, aber nicht im Bett, zusammen hinlegen und eine alternative Einschlafbegleitung anbieten. Wahrscheinlich weint sie dann, sie ist müde, es ist ungewohnt und eigentlich will sie stillen - deswegen fragte ich dich, was dich am meisten stört, damit du dir ganz klar werden kannst, was du genau möchtest. Wenn du das so machen willst, musst du dir selbst sicher sein darin, damit du sie nicht nach 2 Minuten weinen doch stillst, damit sie aufhört... das verunsichert sie nur, wenn das Bedürfnis irgendwie nicht sofort, aber irgendwie dann doch, nur irgendwie nicht so gewollt erfüllt wird, und Verunsicherung führt zu mehr Klammern am gewohnten.


Nachts stille ich im Liegen...Sie liegt rechts neben mir und ich stille abwechselnd in der Position beide Seiten...Also einmal normal und einmal quasi überkreuz...Beim überkreuz geht es eigentlich und ich kann gelegentlich weg dösen,aber beim „normalen“ lieg ich so doof,dass es mich nach einer Weile nervt und überall zieht und ich nicht schlafen kann...

Mich stört wirklich das in den Schlaf stillen...Ich sitze abends mit ihr auf einem Schaukelstuhl und wenn sie schläft hänge ich mich quasi über das Babybett,damit ich sie ablegen kann...In dieser Position verweile ich dann etwa 5 Minuten bis ich sie abdocken kann...
Ich denke ich werde wirklich unten erst stillen und sie dann oben in ihr Bett wach rein legen...Mal schaun was passiert...Ich hoffe ich bekomme sie dann mit kuscheln zum schlafen...
Soll ich dann trotzdem erstmal nachts weiter stillen oder gleich komplett aufhören?!Ihr beim weg dösen einen Nuckel unterzujubeln bringt wahrscheinlich nichts oder?!
24.01.2019 19:49
Kann der Papa sie denn irgendwie in den Schlaf bekommen? Kinderwagen, Nonomo, tragen? Irgendwas?
Manchmal hilft es, wenn das Kind erstmal lernt “ich kann auch ohne Brust einschlafen“ und dann kann es im nächsten Schritt lernen “ich kann auch bei Mama ohne Brust einschlafen.“

Thema tagsüber stillen:
Stillen betrifft immer den Körper der Mutter. “Mein Körper gehört mir“ gilt auch für Erwachsene. Das Kind verhungert ja nicht, wenn es keine Brust bekommt. Mit 2 Jahren finde ich es völlig in Ordnung ganz klar zu sagen: “Brust nur zum Einschlafen, sonst gar nicht“. Dieses tagsüber rumsnacken hat ja kaum was mit irgendetwas anderem zu tun, als sich eine Süßigkeit zu holen. Ja, da muss ein Kind auch mal weinen. Bei einem Keks würde man ja auch nein sagen.
24.01.2019 20:17
Zitat von Scratty:

Zitat von LIttleOne13:

Zitat von Scratty:

Zitat von LIttleOne13:

Mögt ihr mal - beide - in euch gehen und überlegen, was genau euch stört? Das stillen an sich? Das Einschlafstillen? Das liegen bleiben müssen? Sortiert einmal eure Wünsche und die ganzen Bedürfnisse.


Mich stört es tagsüber. Sie braucht es nämlich eigentlich nicht mehr. Sie turnt dann dabei rum usw. Einfach nur zu mir liegen und ein Buch schauen geht nicht ohne. Sie spielt oder beschäftigt sich, rennt plötzlich zu mir und möchte an die Brust. Aus heiterem Himmel... aber es bringt ihr nichts. Sie trinkt dann auch nicht, es wird nur genuckelt


Deine Maus ist ja deutlich älter, daher: Zieh deine persönliche Grenze, kommunizier ihr das ganz klar und halte dich daran. Also: "Du kannst gern einen Schluck Milch trinken, aber ich möchte mich nicht mit dir ins Bett legen jetzt. Ich gebe dir jetzt einen Schluck Milch, danach packen wir die Brust wieder ein und kuscheln."
In dem Alter kannst du es auch mit einem Nachtlicht mit Zeitschaltuhr versuchen, das dann angeht, wenn du abends wieder stillen willst. "Das Licht ist jetzt aus und wir stillen wieder, wenn es heute Abend draußen dunkel ist und das Licht angeht."
Auch sowas geht ganz oft nicht ohne Protest, weil du eben was anderes möchtest als sie. Daher auch an dich: Schau, was dich am meisten stört und womit du eigentlich leben kannst. Wenn du tagsüber keine Lust mehr hast, ist das voll ok - dann zieh deine persönliche Grenze, bleib dabei und tröste sie darüber hinweg.


Das heißt dann auch, schreien lassen? Also so richtiges Schreien...


Schreien lassen ist wenn sie schreit und du sie damit alleine lässt (aus dem Zimmer gehts z.B). Wenn sie schreit und du sie im Arm hast, sie tröstest und sie in der Trauer und Wut (die berechtigt ist) begleitest ist das kein schreien lassen!
Shnaddy
10931 Beiträge
24.01.2019 21:12
Nein leider bekommt sie der Papa überhaupt nicht in den Schlaf...

Sie ist „damals“ auch eine ganze Weile auf dem Arm beim schuckeln eingeschlafen und hat dies auch jetzt noch ab und an gemacht,wenn sie richtig doll müde war...Aber ich möchte ja auch nicht vom Regen in die Traufe kommen,also stillen dann abschaffen und dafür dann auf dem Arm schuckeln...Dann gewöhnt sie sich an den nächsten „blödsinn“,der dann wieder abgewöhnt werden „muss“...
Litschi
908 Beiträge
24.01.2019 21:31
Hmm. Ich habe meiner mit 18 Monaten gesagt "wir brauchen das nicht mehr zum Schlafen, wir können einfach kuscheln. Ich halte dich trotzdem ganz fest"
Allerdings! Sie nahm den Nuckel bzw eine Flasche mit Wasser.

Solang man selbst nicht 100 % dahinter steht, bringt alles nichts. Die Ambivalenz merken die kleinen doch sehr schnell.
Scratty
1805 Beiträge
24.01.2019 21:45
Zitat von NiAn:

Zitat von Scratty:

Zitat von LIttleOne13:

Zitat von Scratty:

...


Deine Maus ist ja deutlich älter, daher: Zieh deine persönliche Grenze, kommunizier ihr das ganz klar und halte dich daran. Also: "Du kannst gern einen Schluck Milch trinken, aber ich möchte mich nicht mit dir ins Bett legen jetzt. Ich gebe dir jetzt einen Schluck Milch, danach packen wir die Brust wieder ein und kuscheln."
In dem Alter kannst du es auch mit einem Nachtlicht mit Zeitschaltuhr versuchen, das dann angeht, wenn du abends wieder stillen willst. "Das Licht ist jetzt aus und wir stillen wieder, wenn es heute Abend draußen dunkel ist und das Licht angeht."
Auch sowas geht ganz oft nicht ohne Protest, weil du eben was anderes möchtest als sie. Daher auch an dich: Schau, was dich am meisten stört und womit du eigentlich leben kannst. Wenn du tagsüber keine Lust mehr hast, ist das voll ok - dann zieh deine persönliche Grenze, bleib dabei und tröste sie darüber hinweg.


Das heißt dann auch, schreien lassen? Also so richtiges Schreien...


Schreien lassen ist wenn sie schreit und du sie damit alleine lässt (aus dem Zimmer gehts z.B). Wenn sie schreit und du sie im Arm hast, sie tröstest und sie in der Trauer und Wut (die berechtigt ist) begleitest ist das kein schreien lassen!


Danke! Dann eskaliert das trotzdem sehr. Es gibt dann für sie nichts anderes mehr.
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