Mütter- und Schwangerenforum

Schlafprobleme Zweijäjrige

Gehe zu Seite:
16.11.2020 13:03
Zitat von 12Pfoten:

Zitat von kataleia:

Zitat von FräuleinS:

Ich kann dir keinen allgemeinen Rat geben und vermutlich wirst du hier verschiedene Meinungen hören. Aber ich würde an deiner Stelle abstillen, da du es gedanklich ja auch möchtest. Und was noch viel wichtiger ist, du möchtest ja trotzdem die Nähe zu ihr.
Sollte sie Durst haben, so kannst du ihr eine Wasserflasche anbieten, die Nähe bekommt sie durchs Familienbett.
Vermutlich wird es eine anstrengende Woche, aber da es derzeit nicht anders ist.
Ich würde ihr erklären, dass die Milch nun für das Baby ist, da es noch nichts anderes essen kann. Sie aber das trinken aus der Flasche/Becher hat, wenn sie was trinken möchte. Dabei kannst du sie weiterhin im Arm halten/ auf dem Schoss sitzen haben usw.
Sie wird anfänglich protestieren, weil sie es nicht kennt, aber kein Kind bekommt einen Schaden, wenn sie bei der Umstellung liebevoll, aber konsequent begleitet wird (und das ist meist der Knackpunkt. Man rudert zurück, weil man unsicher ist und seinem Kind nichts böses will. Dadurch ist das Kind aber verwirrt und versucht natürlich seinen Willen zu bekommen. Sprechen klappt nur noch nicht so. Wenn ich aber weiß, dass mein Mann alles für mich macht, wenn ich nur dreimal bitte sage, dann würde ich es auch tun )

Lesen würde ich übrigens im Bett.

Und du fragtest, warum wird es schlimmer. Ich vermute, weil ihr Schritte wieder zurück geht. Vom gelegentlichen stillen zum vollstillen zb.


Den kann ich mich voll anschließen.

es ist wirklich nicht böse gemeint und ich weiß auch dass es dir jetzt nichts mehr bringt aber wie bist du auf die Idee gekommen weiter zu stillen obwohl das Baby auf die Welt kommt?

Nachdem was ich so von anderen gehört habe wäre es für mich nie in Frage gekommen das große Kind zu auf die Probe zu stellen.
so wie es bei dir läuft das ist genau das was ich im Worst-Case vorausgesagt hätte und eben aus dem Grund nie in Erwägung gezogen hätte.

wie gesagt das ist überhaupt nicht böse oder anmaßend gemeint und in das man im Nachhinein immer klüger ist das weiß ich auch

Aber das hätte man doch im Vorfeld wissen können.

Gute Tipps für ein gutes und schönes geschwisterverhältnis gibt es im Buch Geschwister als Team finde ich.

Je nach Charakter ist es hart für das ältere Kind wenn ein geschwisterchen kommt.
Das Alter spielt auch eine Rolle.

ich will wirklich keine klugscheißerin sein aber der Engel Abstand und das nicht vorhandene Verständnis bei einem kleinen großen Kind tut eben auch sein nötiges.

Mit Pre-Milch würde ich in dem Alter nicht mehr anfangen.

es müssen einfach umsetzbare Rituale her für die große.

Und natürlich immer wieder die Bestätigung dass sie geliebt wird und kuscheln wann immer sie es möchte und zulässt.

Ich wünsche dir alles Liebe und dass ihr bald alle zur Ruhe kommt


Siehst du, ich hab immer nur gelesen und gehört dass es klappt, zwei Kinder zu stillen.
Und ganz ehrlich, sie hat bis ca. erstes Trimester zum Mittagsschlaf und abends trocken gestillt, Milch war da schon weg. Dann übernahm der Papa langsam die abendliche Einschlafbegleitung, sodass sie nur noch Mittags zu mir kam.
Vielleicht war es naiv, aber ich hätte nicht gedacht dass es dann so "ausartet", eben weil sie schon kaum mehr stillte.

Wie haben kein Verständnis für unser Kind? Okay.


Wo habe ich etwas gelesen mit kein Verständnis für das Kind?
Das habe ich weder irgendwo geschrieben noch so gemeint.

ach jetzt sehe ich was du meinst mit nicht vorhanden ist Verständnis nein ich meinte dass dein großes Kind kein Verständnis hat.
Verstehst du wie ich meine?

kein Verständnis für die Bedürfnisse der Mama und des kleinen geschwisterchens ist in dem Alter vorhanden.
16.11.2020 13:07
Zitat von 12Pfoten:

Wir haben uns mal zusammengesetzt und überlegt.
Und nun beschlossen, dass wir nachts mit diesem "Programm" von Gordon abstillen.
Ich werd den Mini in Ruhe stillen, wenn er schläft darf die Große mit ins Bett kommen und dann wird das Stillen Stück für Stück abgeschafft. Aber sie bleibt im Familienbett.
Wir denken, dass das Problem war dass die zwei aufs Sofa gezogen sind. Anfangs war es vielleicht noch neu und toll, aber dauerhaft glücklich ist sie damit nicht.

Ich hoffe, dass uns das allen hilft und sie sich dann wieder sicherer fühlt.


Übrigens auch wenn bei uns kein kleines geschwisterchen da ist oder unterwegs wollte ich dir noch meine Erfahrung mitteilen dass das nächtliche Abstillen bei uns nach 2 Nächten durch war.

In der ersten Nacht hat er gekniffen und geschrien ist aber nach fünf Minuten die sehr lange vorkommen können in meinen Armen angekuschelt wieder eingeschlafen.
So war es dann alle anderthalb Stunden.
Natürlich habe ich immer gefragt ob er Durst hat und Wasser trinken möchte und auch Wasser angeboten.

In der zweiten Nacht hat er nicht mehr so lange gewütet.

und in der dritten hat er nur noch leise gemeckert und gejammert und nach einer Minute weiter geschlafen.

Danach hatten wir noch einige Wochen weiterhin zum Einschlafen gestillt bis er sich einfach in meinen Arm gelegt hat und gar nicht mehr an die Brust wollte er hat sich dann also selbst abgestillt nach einigen Wochen.

Da war er 1 Jahr und 9,5 Monate.

Mit Pre-Milch wollte ich erst gar nicht anfangen in dem Alter.

Er isst Müsli bzw Haferflocken mit Milch und oder Joghurt er isst Brot mit Frischkäse oder auch Käse oder auch Grießbrei oder milchreis und so weiter.

Da braucht ein Kind wie ich finde keine pre Milch mehr.

Das ist nur eine Gewohnheit die man an trainiert um sie dann auch wieder irgendwann abzutrainieren.
12Pfoten
1683 Beiträge
16.11.2020 13:18
Zitat von kataleia:

Zitat von 12Pfoten:

Zitat von kataleia:

Zitat von FräuleinS:

Ich kann dir keinen allgemeinen Rat geben und vermutlich wirst du hier verschiedene Meinungen hören. Aber ich würde an deiner Stelle abstillen, da du es gedanklich ja auch möchtest. Und was noch viel wichtiger ist, du möchtest ja trotzdem die Nähe zu ihr.
Sollte sie Durst haben, so kannst du ihr eine Wasserflasche anbieten, die Nähe bekommt sie durchs Familienbett.
Vermutlich wird es eine anstrengende Woche, aber da es derzeit nicht anders ist.
Ich würde ihr erklären, dass die Milch nun für das Baby ist, da es noch nichts anderes essen kann. Sie aber das trinken aus der Flasche/Becher hat, wenn sie was trinken möchte. Dabei kannst du sie weiterhin im Arm halten/ auf dem Schoss sitzen haben usw.
Sie wird anfänglich protestieren, weil sie es nicht kennt, aber kein Kind bekommt einen Schaden, wenn sie bei der Umstellung liebevoll, aber konsequent begleitet wird (und das ist meist der Knackpunkt. Man rudert zurück, weil man unsicher ist und seinem Kind nichts böses will. Dadurch ist das Kind aber verwirrt und versucht natürlich seinen Willen zu bekommen. Sprechen klappt nur noch nicht so. Wenn ich aber weiß, dass mein Mann alles für mich macht, wenn ich nur dreimal bitte sage, dann würde ich es auch tun )

Lesen würde ich übrigens im Bett.

Und du fragtest, warum wird es schlimmer. Ich vermute, weil ihr Schritte wieder zurück geht. Vom gelegentlichen stillen zum vollstillen zb.


Den kann ich mich voll anschließen.

es ist wirklich nicht böse gemeint und ich weiß auch dass es dir jetzt nichts mehr bringt aber wie bist du auf die Idee gekommen weiter zu stillen obwohl das Baby auf die Welt kommt?

Nachdem was ich so von anderen gehört habe wäre es für mich nie in Frage gekommen das große Kind zu auf die Probe zu stellen.
so wie es bei dir läuft das ist genau das was ich im Worst-Case vorausgesagt hätte und eben aus dem Grund nie in Erwägung gezogen hätte.

wie gesagt das ist überhaupt nicht böse oder anmaßend gemeint und in das man im Nachhinein immer klüger ist das weiß ich auch

Aber das hätte man doch im Vorfeld wissen können.

Gute Tipps für ein gutes und schönes geschwisterverhältnis gibt es im Buch Geschwister als Team finde ich.

Je nach Charakter ist es hart für das ältere Kind wenn ein geschwisterchen kommt.
Das Alter spielt auch eine Rolle.

ich will wirklich keine klugscheißerin sein aber der Engel Abstand und das nicht vorhandene Verständnis bei einem kleinen großen Kind tut eben auch sein nötiges.

Mit Pre-Milch würde ich in dem Alter nicht mehr anfangen.

es müssen einfach umsetzbare Rituale her für die große.

Und natürlich immer wieder die Bestätigung dass sie geliebt wird und kuscheln wann immer sie es möchte und zulässt.

Ich wünsche dir alles Liebe und dass ihr bald alle zur Ruhe kommt


Siehst du, ich hab immer nur gelesen und gehört dass es klappt, zwei Kinder zu stillen.
Und ganz ehrlich, sie hat bis ca. erstes Trimester zum Mittagsschlaf und abends trocken gestillt, Milch war da schon weg. Dann übernahm der Papa langsam die abendliche Einschlafbegleitung, sodass sie nur noch Mittags zu mir kam.
Vielleicht war es naiv, aber ich hätte nicht gedacht dass es dann so "ausartet", eben weil sie schon kaum mehr stillte.

Wie haben kein Verständnis für unser Kind? Okay.


Wo habe ich etwas gelesen mit kein Verständnis für das Kind?
Das habe ich weder irgendwo geschrieben noch so gemeint.

ach jetzt sehe ich was du meinst mit nicht vorhanden ist Verständnis nein ich meinte dass dein großes Kind kein Verständnis hat.
Verstehst du wie ich meine?

kein Verständnis für die Bedürfnisse der Mama und des kleinen geschwisterchens ist in dem Alter vorhanden.


Achso, dann habe ich das falsch verstanden. Entschuldige!
12Pfoten
1683 Beiträge
16.11.2020 13:20
Zitat von kataleia:

Zitat von 12Pfoten:

Wir haben uns mal zusammengesetzt und überlegt.
Und nun beschlossen, dass wir nachts mit diesem "Programm" von Gordon abstillen.
Ich werd den Mini in Ruhe stillen, wenn er schläft darf die Große mit ins Bett kommen und dann wird das Stillen Stück für Stück abgeschafft. Aber sie bleibt im Familienbett.
Wir denken, dass das Problem war dass die zwei aufs Sofa gezogen sind. Anfangs war es vielleicht noch neu und toll, aber dauerhaft glücklich ist sie damit nicht.

Ich hoffe, dass uns das allen hilft und sie sich dann wieder sicherer fühlt.


Übrigens auch wenn bei uns kein kleines geschwisterchen da ist oder unterwegs wollte ich dir noch meine Erfahrung mitteilen dass das nächtliche Abstillen bei uns nach 2 Nächten durch war.

In der ersten Nacht hat er gekniffen und geschrien ist aber nach fünf Minuten die sehr lange vorkommen können in meinen Armen angekuschelt wieder eingeschlafen.
So war es dann alle anderthalb Stunden.
Natürlich habe ich immer gefragt ob er Durst hat und Wasser trinken möchte und auch Wasser angeboten.

In der zweiten Nacht hat er nicht mehr so lange gewütet.

und in der dritten hat er nur noch leise gemeckert und gejammert und nach einer Minute weiter geschlafen.

Danach hatten wir noch einige Wochen weiterhin zum Einschlafen gestillt bis er sich einfach in meinen Arm gelegt hat und gar nicht mehr an die Brust wollte er hat sich dann also selbst abgestillt nach einigen Wochen.

Da war er 1 Jahr und 9,5 Monate.

Mit Pre-Milch wollte ich erst gar nicht anfangen in dem Alter.

Er isst Müsli bzw Haferflocken mit Milch und oder Joghurt er isst Brot mit Frischkäse oder auch Käse oder auch Grießbrei oder milchreis und so weiter.

Da braucht ein Kind wie ich finde keine pre Milch mehr.

Das ist nur eine Gewohnheit die man an trainiert um sie dann auch wieder irgendwann abzutrainieren.


Das klingt sehr ermutigend

Pre hätte ich auch nicht angefangen bzw. nimmt sie mir diese Entscheidung ab. Eher Wasser, was sie für die Nacht ja eigentlich schon kennt.
12Pfoten
1683 Beiträge
17.11.2020 08:44
Erste Nacht rum, nur ein Tobsuchtanfall. Ein glückliches Kind, übermüdete Eltern und Mama mit Muskelkater wegen zwei kuschelnden Stillkindern.

Es kann nur besser werden
Aber sie war diese Nacht wesentlich entspannter und ruhiger und hat definitiv mehr Schlaf bekommen. Allein dafür hat es sich gelohnt.
Mal sehen wie die kommenden Nächte werden.
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 4 mal gemerkt