An alle Mamas mit "anspruchsvollen" Babys - vorsicht lang!
12.12.2011 20:00
Ich habe den Ausdruck "anspruchsvoll" aus dem Buch "oje, ich wachse" übernommen, da ich ihn sehr passend finde.
Ich suche den Austausch mit Mamis, die sich in meiner Situation wieder finden oder an Zeiten mit ihren Kindern zurück erinnern, die ähnlich waren.
Mein Sohn ist nun fast 6 Monate alt. Er ist ein wirklich aufgeweckter kleiner Kerl, der alles sehen und ausprobieren will. Allerdings will er das ausschließlich auf meinem Arm. Er schafft es mittlerweile maximal 10 Minuten auf seiner Krabbeldecke zu liegen. Er beschäftigt sich mit dem Spielbogen oder erzählt vor sich hin. Spielzeug interessiert ihn dann wenig, er kann auch erst seit kurzem etwas gezielt greifen und festhalten (das tut er auf meinem Schoß, dann beschäftigt er sich auch mit seinem Spielzeug, gibt es von einer Hand in die andere oder schaut es an)
Am liebsten hat er es wenn ich mit ihm spiele (Fingerspiele, singen, toben), wenn wir Bilderbücher ansehen oder ich mit ihm auf dem Arm durch die Gegend laufe (draußen schauen wir Bäume an, Waren in Geschäften - drinnen guckt er gerne in den Spiegel, in Schränke, aus dem Fenster)
Er hat vor ca einer Woche angefangen sich auf den Bauch zu drehen, das tut er bis jetzt nur wenn ich mich neben ihn lege und ihn dazu animiere.
Ich dachte immer, wenn er greifen kann, anfängt sich zu drehen, dann langweilt er sich weniger und schafft es auch sich eine Zeit alleine zu beschäftigen. Ist wohl nicht der Fall
Ich gehe einmal die Woche zum Pekip und einen anderen Tag ins Babycafé, dort ist er sehr vergnügt, liegt auf seiner Decke, brabbelt und hat eine gute Zeit.
Er ist ein absoluter Sonnerschein geworden, aber nur wenn er etwas zu tun oder zu gucken hat!
Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, ich will mein Kind "von der Backe haben"! Aber ich beneide manchmal die anderen Mütter, die ihren Haushalt erledigen können, kochen können, und das alles mit dem Baby. Wenn ich mit anderen darüber rede, glaubt mir einfach niemand wie mein Alltag aussieht und dass solche Dinge für mich nur Abends zu bewältigen sind, wenn der Zwerg schläft.
Ich liebe meinen Sohn über alles und gebe ihm die Sicherheit und Geborgenheit die er braucht, aber mittlerweile fühle ich mich oft kraftlos und mich machen die Kommentare wie "du verwöhnst ihn zu sehr!" und "auf deinem Arm wird er nie krabbeln lernen!" nachdenklich.
Ich weiß gar nicht was ich mir von diesem Threat erhoffe. Am liebsten eine Mami die sagt : " genau so war es bei mir auch!" damit ich mich damit nicht mehr so alleine fühle!
Ich suche den Austausch mit Mamis, die sich in meiner Situation wieder finden oder an Zeiten mit ihren Kindern zurück erinnern, die ähnlich waren.
Mein Sohn ist nun fast 6 Monate alt. Er ist ein wirklich aufgeweckter kleiner Kerl, der alles sehen und ausprobieren will. Allerdings will er das ausschließlich auf meinem Arm. Er schafft es mittlerweile maximal 10 Minuten auf seiner Krabbeldecke zu liegen. Er beschäftigt sich mit dem Spielbogen oder erzählt vor sich hin. Spielzeug interessiert ihn dann wenig, er kann auch erst seit kurzem etwas gezielt greifen und festhalten (das tut er auf meinem Schoß, dann beschäftigt er sich auch mit seinem Spielzeug, gibt es von einer Hand in die andere oder schaut es an)
Am liebsten hat er es wenn ich mit ihm spiele (Fingerspiele, singen, toben), wenn wir Bilderbücher ansehen oder ich mit ihm auf dem Arm durch die Gegend laufe (draußen schauen wir Bäume an, Waren in Geschäften - drinnen guckt er gerne in den Spiegel, in Schränke, aus dem Fenster)
Er hat vor ca einer Woche angefangen sich auf den Bauch zu drehen, das tut er bis jetzt nur wenn ich mich neben ihn lege und ihn dazu animiere.
Ich dachte immer, wenn er greifen kann, anfängt sich zu drehen, dann langweilt er sich weniger und schafft es auch sich eine Zeit alleine zu beschäftigen. Ist wohl nicht der Fall
Ich gehe einmal die Woche zum Pekip und einen anderen Tag ins Babycafé, dort ist er sehr vergnügt, liegt auf seiner Decke, brabbelt und hat eine gute Zeit.
Er ist ein absoluter Sonnerschein geworden, aber nur wenn er etwas zu tun oder zu gucken hat!
Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, ich will mein Kind "von der Backe haben"! Aber ich beneide manchmal die anderen Mütter, die ihren Haushalt erledigen können, kochen können, und das alles mit dem Baby. Wenn ich mit anderen darüber rede, glaubt mir einfach niemand wie mein Alltag aussieht und dass solche Dinge für mich nur Abends zu bewältigen sind, wenn der Zwerg schläft.
Ich liebe meinen Sohn über alles und gebe ihm die Sicherheit und Geborgenheit die er braucht, aber mittlerweile fühle ich mich oft kraftlos und mich machen die Kommentare wie "du verwöhnst ihn zu sehr!" und "auf deinem Arm wird er nie krabbeln lernen!" nachdenklich.
Ich weiß gar nicht was ich mir von diesem Threat erhoffe. Am liebsten eine Mami die sagt : " genau so war es bei mir auch!" damit ich mich damit nicht mehr so alleine fühle!
12.12.2011 20:06
Du sprichst mir gerade aus der Seele
Meine Kleine ist zwar nun fast 11 Monate, aber seit knapp 3 Wochen darf ich nichtmals mehr in eine andere "Richtung" schauen, da brüllt sie los.
Ich trage sie momentan wieder viel im Tragetuch,denn nur so bekomm ich meinen Haushalt geregelt. Ich hab ja noch eine 3 jährige hier, die auch beschäftigt werden will.
In der Babygymnastik und der SPielgruppe beschäftigt sich die "kleine" auch super mit den anderen Kindern, bzw dem Spielzeug, aber hier zu Hause ist sie nur "ruhig" wenn wir Körperkontakt haben.
Ich weiss (auch aus den Büchern Oje,ich wachse) das dies nur eine Phase ist und wenn Mama garnicht mehr "kann" ist sie auch fast vorbei.
Halt die Ohren steif
Meine Kleine ist zwar nun fast 11 Monate, aber seit knapp 3 Wochen darf ich nichtmals mehr in eine andere "Richtung" schauen, da brüllt sie los. Ich trage sie momentan wieder viel im Tragetuch,denn nur so bekomm ich meinen Haushalt geregelt. Ich hab ja noch eine 3 jährige hier, die auch beschäftigt werden will.
In der Babygymnastik und der SPielgruppe beschäftigt sich die "kleine" auch super mit den anderen Kindern, bzw dem Spielzeug, aber hier zu Hause ist sie nur "ruhig" wenn wir Körperkontakt haben.
Ich weiss (auch aus den Büchern Oje,ich wachse) das dies nur eine Phase ist und wenn Mama garnicht mehr "kann" ist sie auch fast vorbei.
Halt die Ohren steif
12.12.2011 20:07
Hallo, kannst du mal bitte dein "anspruchsvoll" genauer definieren? was möchtest du denn aussagen ?
12.12.2011 20:08
Hast du mal über ein Tragetuch nachgedacht ?
Mit Tuch wäre dein kleiner Mann immer bei der Mama, du hättest beide Hände frei, kannst den haushalt und was noch alles anliegt ohne Probleme erledigen und wenn dein kleiner müde ist, kann er sich an Mama kuscheln.
Mit Tuch wäre dein kleiner Mann immer bei der Mama, du hättest beide Hände frei, kannst den haushalt und was noch alles anliegt ohne Probleme erledigen und wenn dein kleiner müde ist, kann er sich an Mama kuscheln.
12.12.2011 20:11
Bei meinem Würmchen war es nicht ganz so arg wie du beschreibst, aber ähnlich. Ich hab ihn dann immer in den Maxi Cosi gesetzt und hab ihn mit in die Küche genommen. Cosi und Kind auf die Arbeitsfläche, dass er mich immer gut sieht. So konnte ich wenigstens ein wenig Haushalt machen und kochen. Vielleicht hilft dir das ja ein wenig...
12.12.2011 20:14
Hallo,
ich habe auch ein anspruchsvolles Kind. Meine Kleine ist 10 MOnate alt und ist auch stets neugierig. Aber das ist es nicht allein, das ist eine längere Geschichte! Man muss wirklich lernen, sich nur auf seine Intuition zu verlassen und nicht auf die schlauen Tips von "Supereltern" zu hören. Mein Kind ist nun mal nicht wie andere Kinder! Und von wegen Haushalt und Kochen: bleibt bei mir auch liegen und das ist mir inzwischen auch egal! Wie oft habe ich schon gehört ich sei einfach inkonsequent, ich will nicht behaupten, dass ich die Konsequenz in Person bin, aber es hat sich immer wieder gezeigt, dass es nicht mein Inkonsequenz war, die mein Kind schwierig hat werden lassen.
Ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen!
ich habe auch ein anspruchsvolles Kind. Meine Kleine ist 10 MOnate alt und ist auch stets neugierig. Aber das ist es nicht allein, das ist eine längere Geschichte! Man muss wirklich lernen, sich nur auf seine Intuition zu verlassen und nicht auf die schlauen Tips von "Supereltern" zu hören. Mein Kind ist nun mal nicht wie andere Kinder! Und von wegen Haushalt und Kochen: bleibt bei mir auch liegen und das ist mir inzwischen auch egal! Wie oft habe ich schon gehört ich sei einfach inkonsequent, ich will nicht behaupten, dass ich die Konsequenz in Person bin, aber es hat sich immer wieder gezeigt, dass es nicht mein Inkonsequenz war, die mein Kind schwierig hat werden lassen.
Ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen!
12.12.2011 20:15
Den Begriff "anspruchsvoll" habe ich aus dem Buch übernommen, ich finde ihn passend für das Verhalten meines Sohnes, das ich in meinem Beitrag beschreibe.
Ein Tragetuch habe ich, dieses toleriert Rocco in der Wohnung nicht lange
. Draußen ist er gerne im Tuch, lieber als im Kinderwagen, da kann er ja auch mehr sehen.
Ein Tragetuch habe ich, dieses toleriert Rocco in der Wohnung nicht lange
. Draußen ist er gerne im Tuch, lieber als im Kinderwagen, da kann er ja auch mehr sehen.
12.12.2011 20:16
mein kleiner war ähnlich und ist es eigentlich immer noch. ohne mama geht nix, sobald ich den raum verlasse fängt er an zu brüllen.
am anfang hat mir ein tragetuch wirklich super gut geholfen. mittlerweile ist er zu schwer um den ganzen tag getragen zu werden, außerdem läuft er eh viel lieber
<p></p>
ich nehm ihn so wie er ist. meiner meinung nach kann man kinder mit liebe nicht verwöhnen. verwöhnen wäre, wenn er immer nur sein lieblingsessen bekommt oder jeder spielzeugwunsch sofort erfüllt wird. aber kuscheln, mit mama spielen, getragen werden usw - das ist kein verwöhnen! das sind grundbedürfnisse von kindern denen man mit liebe entgegen kommen sollte - auch wenn es manchmal anstrengend ist.
am anfang hat mir ein tragetuch wirklich super gut geholfen. mittlerweile ist er zu schwer um den ganzen tag getragen zu werden, außerdem läuft er eh viel lieber
<p></p>
ich nehm ihn so wie er ist. meiner meinung nach kann man kinder mit liebe nicht verwöhnen. verwöhnen wäre, wenn er immer nur sein lieblingsessen bekommt oder jeder spielzeugwunsch sofort erfüllt wird. aber kuscheln, mit mama spielen, getragen werden usw - das ist kein verwöhnen! das sind grundbedürfnisse von kindern denen man mit liebe entgegen kommen sollte - auch wenn es manchmal anstrengend ist.
12.12.2011 20:17
Zitat von whoopie:
Ich habe den Ausdruck "anspruchsvoll" aus dem Buch "oje, ich wachse" übernommen, da ich ihn sehr passend finde.
Ich suche den Austausch mit Mamis, die sich in meiner Situation wieder finden oder an Zeiten mit ihren Kindern zurück erinnern, die ähnlich waren.
Mein Sohn ist nun fast 6 Monate alt. Er ist ein wirklich aufgeweckter kleiner Kerl, der alles sehen und ausprobieren will. Allerdings will er das ausschließlich auf meinem Arm. Er schafft es mittlerweile maximal 10 Minuten auf seiner Krabbeldecke zu liegen. Er beschäftigt sich mit dem Spielbogen oder erzählt vor sich hin. Spielzeug interessiert ihn dann wenig, er kann auch erst seit kurzem etwas gezielt greifen und festhalten (das tut er auf meinem Schoß, dann beschäftigt er sich auch mit seinem Spielzeug, gibt es von einer Hand in die andere oder schaut es an)
Am liebsten hat er es wenn ich mit ihm spiele (Fingerspiele, singen, toben), wenn wir Bilderbücher ansehen oder ich mit ihm auf dem Arm durch die Gegend laufe (draußen schauen wir Bäume an, Waren in Geschäften - drinnen guckt er gerne in den Spiegel, in Schränke, aus dem Fenster)
Er hat vor ca einer Woche angefangen sich auf den Bauch zu drehen, das tut er bis jetzt nur wenn ich mich neben ihn lege und ihn dazu animiere.
Ich dachte immer, wenn er greifen kann, anfängt sich zu drehen, dann langweilt er sich weniger und schafft es auch sich eine Zeit alleine zu beschäftigen. Ist wohl nicht der Fall![]()
Ich gehe einmal die Woche zum Pekip und einen anderen Tag ins Babycafé, dort ist er sehr vergnügt, liegt auf seiner Decke, brabbelt und hat eine gute Zeit.
Er ist ein absoluter Sonnerschein geworden, aber nur wenn er etwas zu tun oder zu gucken hat!
Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, ich will mein Kind "von der Backe haben"! Aber ich beneide manchmal die anderen Mütter, die ihren Haushalt erledigen können, kochen können, und das alles mit dem Baby. Wenn ich mit anderen darüber rede, glaubt mir einfach niemand wie mein Alltag aussieht und dass solche Dinge für mich nur Abends zu bewältigen sind, wenn der Zwerg schläft.
Ich liebe meinen Sohn über alles und gebe ihm die Sicherheit und Geborgenheit die er braucht, aber mittlerweile fühle ich mich oft kraftlos und mich machen die Kommentare wie "du verwöhnst ihn zu sehr!" und "auf deinem Arm wird er nie krabbeln lernen!" nachdenklich.
Ich weiß gar nicht was ich mir von diesem Threat erhoffe. Am liebsten eine Mami die sagt : " genau so war es bei mir auch!" damit ich mich damit nicht mehr so alleine fühle!
Hallo,
meine Tochter war genau wie Dein Sohn. Sie ist nun 15 Monate alt.
Ich kann sehr gut nachempfinden wie es Dir geht.
Meine Tochter konnte sich auch aller höchstens 10 Minuten allein auf der Krabbeldecke beschäftigen, höchstens.
Ich konnte nichts machen, ohne sie dabei auf dem Arm zu tragen. Denn dan hat sie sofort geweint. Ich konnte mich selbst nicht mit ihr hinsetzten oder hinkuscheln, da wurde auch geweint.
Wenn ich z.B eine Waschmaschine anstellen wollte, habe ich sie mit in den Keller genommen und kurz in die Wippe gesetzt, die auf der Waschmaschine stand. Sie hat sofort losgeweint. Immer.
Manchmal dachte ich, ich halte das nicht aus. Zudem war sie eine schlechte Schläferin und hat wenig geschlafen.
Zudem hat es mich total belastet, sie so wenig fröhlich zu sehen, ich dachte sie wäre ständig unglücklich und das hat mich unglücklich gemacht.
Etwa mit acht Monaten wurde es langsam besser und wird es stetig. Sie ist immer noch kein Kind, dass sich lange aleine beschäftigen kann, aber sie weint viel weniger, ist so fröhlich und lieb. Einfach toll.
Ich bin so stolz auf sie wie sie sich entwickelt hat.
Die erste Zeit war einfach nur wahnsinnig anstrengend und ich bin unendlich froh, dass wir es irgendwie geschafft haben.
Wünsche dir viel Kraft weiterhin und noch mehr Freude. Viele liebe Grüße.
12.12.2011 20:21
Ich danke euch allen für die Antworten! Schön mal zu hören, dass andere Kinder auch so sind.
Natürlich schaffe ich es weiter, ich werde mein Verhalten nicht ändern, was mein Sohn braucht bekommt er.
Aber zu hören, dass es mit der Zeit doch einfacher wird, macht mir Mut und gibt mir Kraft!
Natürlich schaffe ich es weiter, ich werde mein Verhalten nicht ändern, was mein Sohn braucht bekommt er.
Aber zu hören, dass es mit der Zeit doch einfacher wird, macht mir Mut und gibt mir Kraft!
12.12.2011 20:24
Zitat von FrauH.:
Bei meinem Würmchen war es nicht ganz so arg wie du beschreibst, aber ähnlich. Ich hab ihn dann immer in den Maxi Cosi gesetzt und hab ihn mit in die Küche genommen. Cosi und Kind auf die Arbeitsfläche, dass er mich immer gut sieht. So konnte ich wenigstens ein wenig Haushalt machen und kochen. Vielleicht hilft dir das ja ein wenig...
Das macht meine Mama mit ihm, wenn er dort zu Besuch ist! Er findet das ganz toll, da kann er alles überblicken und aus dem Fenster sehen! Leider habe ich keine Arbeitsfläche in der Küche, mein mir kann er dort nur auf dem Boden sein.
12.12.2011 20:26
Zitat von Merle84:
Zitat von whoopie:
Ich habe den Ausdruck "anspruchsvoll" aus dem Buch "oje, ich wachse" übernommen, da ich ihn sehr passend finde.
Ich suche den Austausch mit Mamis, die sich in meiner Situation wieder finden oder an Zeiten mit ihren Kindern zurück erinnern, die ähnlich waren.
Mein Sohn ist nun fast 6 Monate alt. Er ist ein wirklich aufgeweckter kleiner Kerl, der alles sehen und ausprobieren will. Allerdings will er das ausschließlich auf meinem Arm. Er schafft es mittlerweile maximal 10 Minuten auf seiner Krabbeldecke zu liegen. Er beschäftigt sich mit dem Spielbogen oder erzählt vor sich hin. Spielzeug interessiert ihn dann wenig, er kann auch erst seit kurzem etwas gezielt greifen und festhalten (das tut er auf meinem Schoß, dann beschäftigt er sich auch mit seinem Spielzeug, gibt es von einer Hand in die andere oder schaut es an)
Am liebsten hat er es wenn ich mit ihm spiele (Fingerspiele, singen, toben), wenn wir Bilderbücher ansehen oder ich mit ihm auf dem Arm durch die Gegend laufe (draußen schauen wir Bäume an, Waren in Geschäften - drinnen guckt er gerne in den Spiegel, in Schränke, aus dem Fenster)
Er hat vor ca einer Woche angefangen sich auf den Bauch zu drehen, das tut er bis jetzt nur wenn ich mich neben ihn lege und ihn dazu animiere.
Ich dachte immer, wenn er greifen kann, anfängt sich zu drehen, dann langweilt er sich weniger und schafft es auch sich eine Zeit alleine zu beschäftigen. Ist wohl nicht der Fall![]()
Ich gehe einmal die Woche zum Pekip und einen anderen Tag ins Babycafé, dort ist er sehr vergnügt, liegt auf seiner Decke, brabbelt und hat eine gute Zeit.
Er ist ein absoluter Sonnerschein geworden, aber nur wenn er etwas zu tun oder zu gucken hat!
Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, ich will mein Kind "von der Backe haben"! Aber ich beneide manchmal die anderen Mütter, die ihren Haushalt erledigen können, kochen können, und das alles mit dem Baby. Wenn ich mit anderen darüber rede, glaubt mir einfach niemand wie mein Alltag aussieht und dass solche Dinge für mich nur Abends zu bewältigen sind, wenn der Zwerg schläft.
Ich liebe meinen Sohn über alles und gebe ihm die Sicherheit und Geborgenheit die er braucht, aber mittlerweile fühle ich mich oft kraftlos und mich machen die Kommentare wie "du verwöhnst ihn zu sehr!" und "auf deinem Arm wird er nie krabbeln lernen!" nachdenklich.
Ich weiß gar nicht was ich mir von diesem Threat erhoffe. Am liebsten eine Mami die sagt : " genau so war es bei mir auch!" damit ich mich damit nicht mehr so alleine fühle!
Hallo,![]()
meine Tochter war genau wie Dein Sohn. Sie ist nun 15 Monate alt.
Ich kann sehr gut nachempfinden wie es Dir geht.![]()
Meine Tochter konnte sich auch aller höchstens 10 Minuten allein auf der Krabbeldecke beschäftigen, höchstens.
Ich konnte nichts machen, ohne sie dabei auf dem Arm zu tragen. Denn dan hat sie sofort geweint. Ich konnte mich selbst nicht mit ihr hinsetzten oder hinkuscheln, da wurde auch geweint.![]()
Wenn ich z.B eine Waschmaschine anstellen wollte, habe ich sie mit in den Keller genommen und kurz in die Wippe gesetzt, die auf der Waschmaschine stand. Sie hat sofort losgeweint. Immer.
Manchmal dachte ich, ich halte das nicht aus. Zudem war sie eine schlechte Schläferin und hat wenig geschlafen.
Zudem hat es mich total belastet, sie so wenig fröhlich zu sehen, ich dachte sie wäre ständig unglücklich und das hat mich unglücklich gemacht.![]()
Etwa mit acht Monaten wurde es langsam besser und wird es stetig. Sie ist immer noch kein Kind, dass sich lange aleine beschäftigen kann, aber sie weint viel weniger, ist so fröhlich und lieb. Einfach toll.![]()
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Ich bin so stolz auf sie wie sie sich entwickelt hat.
Die erste Zeit war einfach nur wahnsinnig anstrengend und ich bin unendlich froh, dass wir es irgendwie geschafft haben.
Wünsche dir viel Kraft weiterhin und noch mehr Freude. Viele liebe Grüße.![]()
Ja, hört sich alles an wie bei uns! Wie alt ist deine Tochter?
12.12.2011 21:01
Du bist definitiv nicht alleine. Wir haben die ersten Monate nur dank Tragetuch überlebt. Seit 1 Monat robbt/krabbelt mein kleiner und nun ist es etwas entspannter geworden...
Aber auch nur etwas, denn ich muss ständig schauen dass er nicht irgendwo unter die Schränke krabbelt oder so
Aber auch nur etwas, denn ich muss ständig schauen dass er nicht irgendwo unter die Schränke krabbelt oder so
12.12.2011 21:03
Ja so ist es auch bei uns. Leny ist jetzt fast vier Monate alt und ich kann nichts alleine tun. Selbst der Gang zur Toilette ist oft nur mit Kind möglich. Auch den Haushalt kann ich nur mit ihr machen. wenn sie zum Beispiel allein im Wohnzimmer in ihrer Wiege liegt fängt sie nach fünf minuten an zu brüllen und wird erst wieder ruhig wenn sie bei mir ist.Genauso ist das mit dem spielen, Sie spielt nur wenn mami mitspielt. Solche Babys gibt es halt und damit muss man wohl irgendwie klar kommen. Ich empfehle dir ihn in den MaxiCosi zu setzen und ihn überall mit hin zu nehmen. So hast du die Möglichkeit was zu machen, dein Kind ist vielleicht zufriedener und du kannst deine Abende, wo das Kind schläft für schönere Dinge nutzen, als zu putzen. Probiers mal aus, hat beiu uns super funktioniert.
12.12.2011 21:11
Zitat von Karla_Kolumna:
Du bist definitiv nicht alleine. Wir haben die ersten Monate nur dank Tragetuch überlebt. Seit 1 Monat robbt/krabbelt mein kleiner und nun ist es etwas entspannter geworden...Aber auch nur etwas, denn ich muss ständig schauen dass er nicht irgendwo unter die Schränke krabbelt oder so
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schön zu lesen, dass auch ein "viel-getragenes" Baby, lernt zu krabbeln! Halte mich für verrückt, aber mir spukt immer noch dieses "er wird nie krabbeln lernen auf deinem Arm!" im Kopf! Natürlich weiß ich dass es Quatsch ist, aber man kommt ja ins Grübeln...
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