Auf Kriegsfuss mit den Eltern - bin soooo sauer
06.07.2015 20:32
Wie bereits von den anderen Mädels geschrieben, entweder deine Eltern akzeptieren deine Erziehung oder du unterbindest den Kontakt. Klingt hart, aber anders geht es scheinbar nicht.
Ich hatte eine ähnliche Situation mit meinen Großeltern. Sie waren der Meinung unser Sohn wäre nicht erzogen (er war zu dem Zeitpunkt gerade 2 1/2 Jahre und hat "Ohh böses Kind das Licht an und aus gemacht"
). Als sie mir dann erklären wollten, dass ich ihm auf die Finger hauen soll und ich sagte, dass wir das nicht machen, war unsere Erziehung falsch. Naja das ende vom Lied ist, dass ich ihnen gesagt habe, dass sie unsere Erziehung akzeptieren müssen, da er unser Sohn ist. Antwort war dann, wenn wir bei Ihnen zu Besuch sind, dann sollten wir das machen wie sie es für richtig halten. Das ist jetzt fast 4 Jahre her und wir waren seit dem nicht mehr da. Ist nicht toll, aber auch jetzt beharren sie noch auf ihre Meinung. Da sage ich selbst Schuld. Der Rest meiner Familie oder die meines Mannes würde sich nie anmaßen unsere Erziehung in frage zu stellen. Meine Mama sagt immer, sie muss nicht alles gut finden, aber ihre Kinder sind auch groß und sie hat jetzt als Oma den angenehmen Teil.
Ich hatte eine ähnliche Situation mit meinen Großeltern. Sie waren der Meinung unser Sohn wäre nicht erzogen (er war zu dem Zeitpunkt gerade 2 1/2 Jahre und hat "Ohh böses Kind das Licht an und aus gemacht"
). Als sie mir dann erklären wollten, dass ich ihm auf die Finger hauen soll und ich sagte, dass wir das nicht machen, war unsere Erziehung falsch. Naja das ende vom Lied ist, dass ich ihnen gesagt habe, dass sie unsere Erziehung akzeptieren müssen, da er unser Sohn ist. Antwort war dann, wenn wir bei Ihnen zu Besuch sind, dann sollten wir das machen wie sie es für richtig halten. Das ist jetzt fast 4 Jahre her und wir waren seit dem nicht mehr da. Ist nicht toll, aber auch jetzt beharren sie noch auf ihre Meinung. Da sage ich selbst Schuld. Der Rest meiner Familie oder die meines Mannes würde sich nie anmaßen unsere Erziehung in frage zu stellen. Meine Mama sagt immer, sie muss nicht alles gut finden, aber ihre Kinder sind auch groß und sie hat jetzt als Oma den angenehmen Teil.
06.07.2015 20:33
Zitat von nicole2104:
Danke euch erstem für eure lieben Worte, das baut auf.
Natürlich mache ich alles so wie ich es für richtig halte und lass mich da auch von keinen beirren - eher im Gegenteil...
Ich bin da eher so der Typ der den Leuten alles so lange (und mit wissenschaftlichen Belegen) erklärt bis sie einfach keine Lust mehr haben zu fragenIch weiß das ich alles richtig mache und ich weiß was für mein Kind richtig ist. Ich habe mich den Diskussionen über das stillen, das durchschlafen und allen voran das tragen im tuch gestellt und konnte der alten Generation die heutigen Herangehensweisen nahe bringen so dass sie dafür Verständnis auf bringen und teils sogar ihre Meinung komplett ändern konnten und nun meiner Meinung sind.
Nur bei meinen Eltern klappt das einfach nicht. Wie oft habe ich gesagt das ich mit meiner milch sicher noch 3 andere babys satt kriegen würde, das tragen im Tuch die gesunde hüftentwicklung unterstützt, das ein babys mit 6 Monaten nicht verwöhnt werden kann und sicher auch nicht durchschlafen muss usw.
Genauso Rede ich jedesmal mit der Wand wenn ich sage sie soll ihn nicht hinstellen, wenn sie es nach meiner Aufforderung nicht unterlässt gehe ich hin und nehm ihn ihr ab Und das passt ihr so gar nicht. Sie sagte zu meiner Schwiemu heute im Garten als ich nicht dabei war..." Schnell bevor deine Mutter das wieder sieht und meckert" und stellte ihn wieder hin. Also weiß sie ganz genau das ich das nicht dulde und nutzt es schamlos aus wenn ich nicht in blickweite bin, daher lass ich niklas sich niemals alleine bei meinen Eltern.
Unterbuttern lass ich mich garantiert nicht. Ich gerade oft genug mit meiner Mutter aneinander, nicht nur wegen niklas. Doch irgendwann ist man es leid sich ständig rechtfertigen zu müssen.
Die zwei denken halt das ohne sie nichts funktioniert und nur sie alles richtig machen. Einen anderen Weg als Ihren gibt es nicht und wird auch nicht akzeptiert und falls jemand Doch mal dein Widerwort hat wird er gleich als "dämlich" hingestellt.
dann würd sie bei mir das kind nicht mehr bekommen. nur noch in meinem beisein. wenn ich den raum verlassen müsste würd ich das kind mitnehmen oder es jemandem geben wo ich vertrauen hätte
wobei ich mir bei der ganzen situation wirklich überlegen würde weiterhin überhaupt treffen mit so einer mama zu haben!
06.07.2015 20:37
Ich verstehe sehr gut, was du meinst.
Wir kommen scheinbar aus ähnlichen Elternhäusern. Materiell war immer alles geboten, aber die Wärme fehlte. Ich würde selten in den Arm genommen, meine Wünsche fanden wenig Gehör und am Ende war es nur wichtig, dass ich "funktionierte". Nett aussehen, keinen Dreck machen, Klappe halten wenn Erwachsene reden und in der Schule hatte es auch zu laufen.
Ich habe einen Lebensweg gewählt (privat und beruflich) gewählt, der komplett entgegen der Vorstellung meiner Eltern läuft. Das war für sie schwer zu akzeptieren und es komme bis heute noch blöde Bemerkungen deswegen. "Zum Glück" habe ich meine Kinder erst im fortgeschrittenen Alter bekommen. Da war mir schon klar, was ich von meinen Eltern zu erwarten hätte - nämlich nichts. Die Fronten waren geklärt und ich so weit weg gezogen, dass wir uns nur zu wenigen Gelegenheiten im Jahr sehen. Trotzdem haben meine Eltern bei jedem Kontakt egal ob Treffen, Telefon oder Fotos per Mail, die Gelegenheit genutzt mich und meine Erziehungsvorstellungen zu kritisieren. Ich würde die Kinder zu sehr verwöhnen (stillen, tragen, nicht schreien lassen, etc.) und zu wenig trainieren (auf den Topf setzen, laufen üben, hinsetzen, obwohl sie es noch nicht können, etc.). u.a. war ich mit meinem egoistischen Wunsch zu Stillen Schuld, dass meine jüngere Tochter nicht richtig gewachsen ist. An dem Punkt ist es dann auch mal explodiert, weil das mein wunder Punkt war und bis heute ist. Hab mir ja selber immer Sorgen gemacht. Ich konnte es nicht mehr ertragen, dass das Kind endlich wachsen würde, wenn es Saft in die Flasche und endlich Brei bekäme (Kind war 3,5 Monate alt und kam 7 Wochen zu früh). Ich bin nach einem recht heftigen Streit gefahren und hielt 6 Monate Funkstille ein. Seit Anfang 2013 haben wir wieder Kontakt, aber strenge Umgangsregeln. Wenn sie etwas negativ kommentieren oder meine Kinder schlecht machen, sage ich ihnen, dass sie es unterlassen sollen oder wir gehen bzw. sie müssen gehen, wenn sie bei uns sind. Wenn sie trotzdem weiter machen, setze ich diese Drohung auch um.
Beim ersten Mal war mein Vater völlig verdattert und dachte ich verarsche ihn. Hab ihm dann gesagt, dass er und meine Mutter ja immer wollten, dass ich konsequenter wäre. Jetzt würde ich damit anfangen.
Sie waren natürlich stinksauer, aber inzwischen haben wir ganz guten, oberflächlichen Kontakt. Wir telefonieren ca. 1x im Monat und sehen uns 6-7x im Jahr. Sie mögen die Kinder nicht wirklich, das musste ich akzeptieren. Sie finden unsere Kind schlicht zu laut, zu wild, zu dreckig, zu frech...
Aber wir haben immerhin einen Umgang ohne uns die Köpfe einzuschlagen. Als ich jetzt 4 Wochen ins Krankenhaus musste, hat meine Mutter sogar gefragt, ob sie irgendwas für uns tun kann. En unheimlicher Fortschritt für sie
Wir kommen scheinbar aus ähnlichen Elternhäusern. Materiell war immer alles geboten, aber die Wärme fehlte. Ich würde selten in den Arm genommen, meine Wünsche fanden wenig Gehör und am Ende war es nur wichtig, dass ich "funktionierte". Nett aussehen, keinen Dreck machen, Klappe halten wenn Erwachsene reden und in der Schule hatte es auch zu laufen.
Ich habe einen Lebensweg gewählt (privat und beruflich) gewählt, der komplett entgegen der Vorstellung meiner Eltern läuft. Das war für sie schwer zu akzeptieren und es komme bis heute noch blöde Bemerkungen deswegen. "Zum Glück" habe ich meine Kinder erst im fortgeschrittenen Alter bekommen. Da war mir schon klar, was ich von meinen Eltern zu erwarten hätte - nämlich nichts. Die Fronten waren geklärt und ich so weit weg gezogen, dass wir uns nur zu wenigen Gelegenheiten im Jahr sehen. Trotzdem haben meine Eltern bei jedem Kontakt egal ob Treffen, Telefon oder Fotos per Mail, die Gelegenheit genutzt mich und meine Erziehungsvorstellungen zu kritisieren. Ich würde die Kinder zu sehr verwöhnen (stillen, tragen, nicht schreien lassen, etc.) und zu wenig trainieren (auf den Topf setzen, laufen üben, hinsetzen, obwohl sie es noch nicht können, etc.). u.a. war ich mit meinem egoistischen Wunsch zu Stillen Schuld, dass meine jüngere Tochter nicht richtig gewachsen ist. An dem Punkt ist es dann auch mal explodiert, weil das mein wunder Punkt war und bis heute ist. Hab mir ja selber immer Sorgen gemacht. Ich konnte es nicht mehr ertragen, dass das Kind endlich wachsen würde, wenn es Saft in die Flasche und endlich Brei bekäme (Kind war 3,5 Monate alt und kam 7 Wochen zu früh). Ich bin nach einem recht heftigen Streit gefahren und hielt 6 Monate Funkstille ein. Seit Anfang 2013 haben wir wieder Kontakt, aber strenge Umgangsregeln. Wenn sie etwas negativ kommentieren oder meine Kinder schlecht machen, sage ich ihnen, dass sie es unterlassen sollen oder wir gehen bzw. sie müssen gehen, wenn sie bei uns sind. Wenn sie trotzdem weiter machen, setze ich diese Drohung auch um.
Beim ersten Mal war mein Vater völlig verdattert und dachte ich verarsche ihn. Hab ihm dann gesagt, dass er und meine Mutter ja immer wollten, dass ich konsequenter wäre. Jetzt würde ich damit anfangen.
Sie waren natürlich stinksauer, aber inzwischen haben wir ganz guten, oberflächlichen Kontakt. Wir telefonieren ca. 1x im Monat und sehen uns 6-7x im Jahr. Sie mögen die Kinder nicht wirklich, das musste ich akzeptieren. Sie finden unsere Kind schlicht zu laut, zu wild, zu dreckig, zu frech...
Aber wir haben immerhin einen Umgang ohne uns die Köpfe einzuschlagen. Als ich jetzt 4 Wochen ins Krankenhaus musste, hat meine Mutter sogar gefragt, ob sie irgendwas für uns tun kann. En unheimlicher Fortschritt für sie
06.07.2015 20:41
Das mit heute war eine Ausnahme, ich habe erst gar nicht gemerkt das sie da ist. Ich war wie gesagt am Essen kochen und Schwiemu war mit niklas im Garten. Als ich fertig war bin ich dann mit seinem abendbrei in den Garten gekommen und da saß sie schon ne ganze Weile da. Hätt ich mitgekriegt was da los war wäre mir der Kragen geplatzt. Meine Schwiemu erzählte es mir erst hinterher. Daher muss ich meinen Frust auch heute bei euch abladen.
Ich hab halt nur noch meine Eltern und sonst keinen mehr aus der Familie, weil sie (vorallem meine Mutter) alle vergrault hat. Damals als ich 16 war hatte ich schonmal kurzzeitig den Kontakt abgebrochen und war ausgezogen weil es einfach nicht mehr ging. Das würde ich natürlich gerne vermeiden. Denn auch wenn ich die zwei gerade am liebsten auf den Mond schießen würde sind Sie meine Eltern.
Ich werde das nächste Mal ma richtig Tacheles reden und wenn sie es nicht akzeptieren den Kontakt auf das Minimum reduzieren.
Ich hab halt nur noch meine Eltern und sonst keinen mehr aus der Familie, weil sie (vorallem meine Mutter) alle vergrault hat. Damals als ich 16 war hatte ich schonmal kurzzeitig den Kontakt abgebrochen und war ausgezogen weil es einfach nicht mehr ging. Das würde ich natürlich gerne vermeiden. Denn auch wenn ich die zwei gerade am liebsten auf den Mond schießen würde sind Sie meine Eltern.
Ich werde das nächste Mal ma richtig Tacheles reden und wenn sie es nicht akzeptieren den Kontakt auf das Minimum reduzieren.
06.07.2015 20:43
Ok, dann kam das nur sehr passiv rüber
so, wie du geschrieben hast, finde ich es gut.
Meine Oma bekommt meine Kleine auch nur in meinem Beisein, da sie die Angewohnheit hat, sie zu schütteln, sobald sie unruhig wird. In ihrer Erinnerung waren ihre Kinder und wir ja immer lieb und haben nie geweint... Man vergisst über die Jahre einfach viel und dreht sich manche Sachen auch schön.
so, wie du geschrieben hast, finde ich es gut. Meine Oma bekommt meine Kleine auch nur in meinem Beisein, da sie die Angewohnheit hat, sie zu schütteln, sobald sie unruhig wird. In ihrer Erinnerung waren ihre Kinder und wir ja immer lieb und haben nie geweint... Man vergisst über die Jahre einfach viel und dreht sich manche Sachen auch schön.
06.07.2015 20:45
Zitat von -enoria-:
Rauswerfen ist vielleicht etwas übertrieben, es sind immerhin die eigenen Eltern.
Wenn sie so drauf sind, glaube ich auch nicht, dass eine Ansage viel hilft, aber versuchen kann man es ja und ansonsten einfach den Kontakt etwas abkühlen lassen.
wisooo,ich hab meine Mutter auch schon rausgeworfen.
Meine Wohnung,meine regeln und vor allem meine Kinder .
06.07.2015 20:46
Zitat von Elli73:
Ich verstehe sehr gut, was du meinst.
Wir kommen scheinbar aus ähnlichen Elternhäusern. Materiell war immer alles geboten, aber die Wärme fehlte. Ich würde selten in den Arm genommen, meine Wünsche fanden wenig Gehör und am Ende war es nur wichtig, dass ich "funktionierte". Nett aussehen, keinen Dreck machen, Klappe halten wenn Erwachsene reden und in der Schule hatte es auch zu laufen.
Ich habe einen Lebensweg gewählt (privat und beruflich) gewählt, der komplett entgegen der Vorstellung meiner Eltern läuft. Das war für sie schwer zu akzeptieren und es komme bis heute noch blöde Bemerkungen deswegen. "Zum Glück" habe ich meine Kinder erst im fortgeschrittenen Alter bekommen. Da war mir schon klar, was ich von meinen Eltern zu erwarten hätte - nämlich nichts. Die Fronten waren geklärt und ich so weit weg gezogen, dass wir uns nur zu wenigen Gelegenheiten im Jahr sehen. Trotzdem haben meine Eltern bei jedem Kontakt egal ob Treffen, Telefon oder Fotos per Mail, die Gelegenheit genutzt mich und meine Erziehungsvorstellungen zu kritisieren. Ich würde die Kinder zu sehr verwöhnen (stillen, tragen, nicht schreien lassen, etc.) und zu wenig trainieren (auf den Topf setzen, laufen üben, hinsetzen, obwohl sie es noch nicht können, etc.). u.a. war ich mit meinem egoistischen Wunsch zu Stillen Schuld, dass meine jüngere Tochter nicht richtig gewachsen ist. An dem Punkt ist es dann auch mal explodiert, weil das mein wunder Punkt war und bis heute ist. Hab mir ja selber immer Sorgen gemacht. Ich konnte es nicht mehr ertragen, dass das Kind endlich wachsen würde, wenn es Saft in die Flasche und endlich Brei bekäme (Kind war 3,5 Monate alt und kam 7 Wochen zu früh). Ich bin nach einem recht heftigen Streit gefahren und hielt 6 Monate Funkstille ein. Seit Anfang 2013 haben wir wieder Kontakt, aber strenge Umgangsregeln. Wenn sie etwas negativ kommentieren oder meine Kinder schlecht machen, sage ich ihnen, dass sie es unterlassen sollen oder wir gehen bzw. sie müssen gehen, wenn sie bei uns sind. Wenn sie trotzdem weiter machen, setze ich diese Drohung auch um.
Beim ersten Mal war mein Vater völlig verdattert und dachte ich verarsche ihn. Hab ihm dann gesagt, dass er und meine Mutter ja immer wollten, dass ich konsequenter wäre. Jetzt würde ich damit anfangen.
Sie waren natürlich stinksauer, aber inzwischen haben wir ganz guten, oberflächlichen Kontakt. Wir telefonieren ca. 1x im Monat und sehen uns 6-7x im Jahr. Sie mögen die Kinder nicht wirklich, das musste ich akzeptieren. Sie finden unsere Kind schlicht zu laut, zu wild, zu dreckig, zu frech...
Aber wir haben immerhin einen Umgang ohne uns die Köpfe einzuschlagen. Als ich jetzt 4 Wochen ins Krankenhaus musste, hat meine Mutter sogar gefragt, ob sie irgendwas für uns tun kann. En unheimlicher Fortschritt für sie![]()
Genauso war und ist es bei mir auch. Auch wenn ich mal ein Problem hatte und damit zu meinen Eltern kam konnte ich mir anhören ich seie selber schuld und soll zusehen wie ich das wieder hinkriege. Deswegen bin ich emotional immer noch ganz schön im Eimer. Mein Mann und seine Familie haben mir erstmal gezeigt was Wärme und Verständnis in einer Familie überhaupt bedeutet. Ich stehe meinen Schwiegereltern so viel näher als meinen eigenen Eltern.
06.07.2015 21:11
Ganz ehrlich, da würde ich an deiner stelle erstmal nicht mehr hinfahren damit sie mal merken das sie was falsch machen.
Zu den sprüchen: Klar sie tun weh aber stell auf durchzug, meine maus war schon immer schwerer als die Babys in ihrem Alter und auch sie hat kleine süße schwimmreifen an Armen und Beinen und wiegt 14,4 Kilo, ich darf mir auch anhören sie wäre zu mollig und ich soll aufpassen...das sie aber Obst ihrem normalen Essen vorzieht, sieht wieder keiner.
Zu den sprüchen: Klar sie tun weh aber stell auf durchzug, meine maus war schon immer schwerer als die Babys in ihrem Alter und auch sie hat kleine süße schwimmreifen an Armen und Beinen und wiegt 14,4 Kilo, ich darf mir auch anhören sie wäre zu mollig und ich soll aufpassen...das sie aber Obst ihrem normalen Essen vorzieht, sieht wieder keiner.
06.07.2015 21:30
Zitat von nicole2104:
Zitat von Elli73:
Ich verstehe sehr gut, was du meinst.
Wir kommen scheinbar aus ähnlichen Elternhäusern. Materiell war immer alles geboten, aber die Wärme fehlte. Ich würde selten in den Arm genommen, meine Wünsche fanden wenig Gehör und am Ende war es nur wichtig, dass ich "funktionierte". Nett aussehen, keinen Dreck machen, Klappe halten wenn Erwachsene reden und in der Schule hatte es auch zu laufen.
Ich habe einen Lebensweg gewählt (privat und beruflich) gewählt, der komplett entgegen der Vorstellung meiner Eltern läuft. Das war für sie schwer zu akzeptieren und es komme bis heute noch blöde Bemerkungen deswegen. "Zum Glück" habe ich meine Kinder erst im fortgeschrittenen Alter bekommen. Da war mir schon klar, was ich von meinen Eltern zu erwarten hätte - nämlich nichts. Die Fronten waren geklärt und ich so weit weg gezogen, dass wir uns nur zu wenigen Gelegenheiten im Jahr sehen. Trotzdem haben meine Eltern bei jedem Kontakt egal ob Treffen, Telefon oder Fotos per Mail, die Gelegenheit genutzt mich und meine Erziehungsvorstellungen zu kritisieren. Ich würde die Kinder zu sehr verwöhnen (stillen, tragen, nicht schreien lassen, etc.) und zu wenig trainieren (auf den Topf setzen, laufen üben, hinsetzen, obwohl sie es noch nicht können, etc.). u.a. war ich mit meinem egoistischen Wunsch zu Stillen Schuld, dass meine jüngere Tochter nicht richtig gewachsen ist. An dem Punkt ist es dann auch mal explodiert, weil das mein wunder Punkt war und bis heute ist. Hab mir ja selber immer Sorgen gemacht. Ich konnte es nicht mehr ertragen, dass das Kind endlich wachsen würde, wenn es Saft in die Flasche und endlich Brei bekäme (Kind war 3,5 Monate alt und kam 7 Wochen zu früh). Ich bin nach einem recht heftigen Streit gefahren und hielt 6 Monate Funkstille ein. Seit Anfang 2013 haben wir wieder Kontakt, aber strenge Umgangsregeln. Wenn sie etwas negativ kommentieren oder meine Kinder schlecht machen, sage ich ihnen, dass sie es unterlassen sollen oder wir gehen bzw. sie müssen gehen, wenn sie bei uns sind. Wenn sie trotzdem weiter machen, setze ich diese Drohung auch um.
Beim ersten Mal war mein Vater völlig verdattert und dachte ich verarsche ihn. Hab ihm dann gesagt, dass er und meine Mutter ja immer wollten, dass ich konsequenter wäre. Jetzt würde ich damit anfangen.
Sie waren natürlich stinksauer, aber inzwischen haben wir ganz guten, oberflächlichen Kontakt. Wir telefonieren ca. 1x im Monat und sehen uns 6-7x im Jahr. Sie mögen die Kinder nicht wirklich, das musste ich akzeptieren. Sie finden unsere Kind schlicht zu laut, zu wild, zu dreckig, zu frech...
Aber wir haben immerhin einen Umgang ohne uns die Köpfe einzuschlagen. Als ich jetzt 4 Wochen ins Krankenhaus musste, hat meine Mutter sogar gefragt, ob sie irgendwas für uns tun kann. En unheimlicher Fortschritt für sie![]()
Genauso war und ist es bei mir auch. Auch wenn ich mal ein Problem hatte und damit zu meinen Eltern kam konnte ich mir anhören ich seie selber schuld und soll zusehen wie ich das wieder hinkriege. Deswegen bin ich emotional immer noch ganz schön im Eimer. Mein Mann und seine Familie haben mir erstmal gezeigt was Wärme und Verständnis in einer Familie überhaupt bedeutet. Ich stehe meinen Schwiegereltern so viel näher als meinen eigenen Eltern.
Ganz genau wie bei mir.
Für meine Schwiegereltern bin ich fast wie eine Tochter und wir stehen uns sehr nah. Besonders seit die Kinder da sind, ist sie mir noch näher und immer da, wenn wir sie brauchen. Von meinen Eltern kommt da nix. Überhaupt nix.
06.07.2015 21:39
Zitat von Angi93:
Ganz ehrlich, da würde ich an deiner stelle erstmal nicht mehr hinfahren damit sie mal merken das sie was falsch machen.
Zu den sprüchen: Klar sie tun weh aber stell auf durchzug , meine maus war schon immer schwerer als die Babys in ihrem Alter und auch sie hat kleine süße schwimmreifen an Armen und Beinen und wiegt 14,4 Kilo, ich darf mir auch anhören sie wäre zu mollig und ich soll aufpassen...das sie aber Obst ihrem normalen Essen vorzieht, sieht wieder keiner.
Ich habe ja immer Sorge, dass die Kinder es auch mitbekommen. Klar noch nicht als Baby, aber später. Mein Vater nennt meine jüngere Tochter gerne Winzling oder Zwerg. Und zwar nicht so wie man das halt spaßig und liebevoll zu kleinen Kindern sagt, sondern abwertend und hämisch. Inzwischen ist sie 3, "leidet" im Alltag schon genug unter ihrer mangelnden Größe und da muss mein Vater nicht immer noch den Finger in die Wunde legen und sich darüber lustig machen
nur weil ER das lustig findet und kein anderer...
06.07.2015 23:59
Lass deine Mutter mit zur nächsten U mitkommen. Sollte sie einen ihrer Sprüche raushauen, wird der KiA ihr sicherlich die Leviten lesen.
Ansonsten hilft nur ein klärendes Gespräch und zur Not Kontaktsperre.
Du machst alles richtig und ich finde es bewundernswert, dass du trotz deiner Eltern genau das richtige tust. Instinkt vermutlich
Alles Gute und bleibe stark!!
Ansonsten hilft nur ein klärendes Gespräch und zur Not Kontaktsperre.
Du machst alles richtig und ich finde es bewundernswert, dass du trotz deiner Eltern genau das richtige tust. Instinkt vermutlich
Alles Gute und bleibe stark!!
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Ich weiß das ich alles richtig mache und ich weiß was für mein Kind richtig ist. Ich habe mich den Diskussionen über das stillen, das durchschlafen und allen voran das tragen im tuch gestellt und konnte der alten Generation die heutigen Herangehensweisen nahe bringen so dass sie dafür Verständnis auf bringen und teils sogar ihre Meinung komplett ändern konnten und nun meiner Meinung sind. 