Mütter- und Schwangerenforum

Des Schmunzelmonsters schwerer Start!

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18.07.2011 20:24
Zu allererst einmal...

DAS ist Eliot...

Geboren am 01.12.2010
um 19:52 Uhr
Größe 53 cm
Gewicht 3870 gramm
Via Kaiserschnitt nach Einleitung

17.07.2011

17.07.2011

02.07.2011

Für alle die uns schon kennen, dies ist eine Fortsetzung des ersten Threads... ich dachte ich beginne einen Neuen Thread, da nach der Diagnose einfach alles eine andere Sicht für mich bekommen hat. Für alle die uns noch nicht kennen, ist hier der Link zu unserem alten Thread

http://www.mamacommunity.de/forum/geburtsforum/die -geburt-das-leben-mit-unserem-schmunzelmonster

Gern könnt ihr dort ein wenig über unsere Anfänge stöbern... aber höchstwahrscheinlich wird sich hier einiges wiederfinden lassen..

Nach guten 5 1/2 Monaten hatten wir die Gewissheit, dass Eliot einen sehr schweren Start ins Leben hatte... dies führte unter anderem auch zu meinem Zusammenbruch und meiner derzeitigen Therapie... Aber davon später mehr...

Der "normale" Start eines jedne Babys wird höchstwahrscheinlich so ablaufen, dass einfach ALLES Neu ist... neue Gerüche, neue Geräusche, immer mehr wird die Sicht gebessert und und und...
Eliots Start war wohl etwas anders... sicherlich kann dies niemand außer er selbst tatsächlich bestätigen, aber es würde so einiges einfach sehr logisch erklären...
Eliots Start war: Alles NEU, ständig Kopfschmerzen, ständiges Blutrauschen im Ohr und keine Besserung der Sicht, somit kaum Sicht...

Um vorweg zu greifen... mit 5 1/2 Monaten wurde die Diagnose "Pseudotumor Cerebri" gestellt... Zu hoher Hirndruck... so, als wäre ein Tumor vorhanden (daher Pseudo), jedoch ist dort keiner... Er produziert zuviel Hirnwasser welches diesen enormen Druck auslöst... Nach der Diagnose und der Einstellung der Medikamente, wurde einfach alles besser... aber dies erzähle ich euch nach und nach...

Eines möchte ich jedoch noch sagen, bevor wir hier beginnen:

Für eine gerade gewordene Mutter ist es nie leicht das geborene Kind zu verstehen... Und ständig wird einem gesagt: "Das wirst du schon wissen, du bist die Mutter - du hast das im Blut und dein Instinkt wird dich leiten"...
Mädels... ich hab das ganze 5 1/2 Monate nicht geglaubt... und doch ist es so... ihr HABT diesen Instinkt!!! Es ist schwer zu glauben, aber wenn ihr irgendetwas spürt, was euch nicht korrekt vorkommt, dann scheut euch nicht diesem zu folgen.. besser einmal zu viel als dann zu spät... und lasst euch nix einreden... ihr wisst es tatsächlich am besten!!!!
zuckerbuntstift
6767 Beiträge
18.07.2011 20:28
*Thema gemerkt*
Cassiopeia
251 Beiträge
18.07.2011 20:29
*gemerkt*

Eliot hat wirklich viel durchgemacht und es ist echt schön zu lesen das es ihm jetzt so viel besser geht!

18.07.2011 20:31
Danke euch und schön das ihr uns folgt!!

Und ja, er ist ein sehr sehr tapferer kleiner Mann!
Rina.
5000 Beiträge
18.07.2011 20:31
*Thema gemerkt*

Dieser süüße, kleine Knirps
Aber du weißt ja, dass ich bekennender Fan deines Sohnes bin

Ich warte übrigens immer noch auf das Bild von den beiden Monstern (deinem und meinem genähten) - aber lass dir Zeit, ich kann auch noch warten und nachdem was ihr so durch habt, weiß ich ja, dass du wahrscheinlich kaum Zeit hattest für dieses Bild ^^

Ich freu mich, wieder von euch zu lesen und ich hoffe, dass es dem Schmunzelmonster besser geht. <3
sabrinas28883
3510 Beiträge
18.07.2011 20:48
Ich habe mir das Thema gemerkt. Meine Schwägerin hat das auch. Wünsche euch alle Gute und viel Kraft. Was so ein armer Kleiner Kerl schon mitmachen muß
Lucero
3830 Beiträge
18.07.2011 20:53
Och is der suess...

*gemerkt*
Melli_84
10021 Beiträge
18.07.2011 21:19
*gemerkt*

Eliot ist sooooo ein Süßer, einfach der Wahnsinn und so goldig!!!
mamamone
31266 Beiträge
18.07.2011 21:47
Ich habe deinen ersten thread schon immer gelesen und freu mich dich nun wieder zu lesen. Das euer Schmunzelmonster so einen schweren Start hatte tut mir unsagbar leid..... aber er ist soooo ein süßes Schmunzelmoster !
NoviMama2010
1067 Beiträge
18.07.2011 22:32
*gemerkt*
20.07.2011 09:42
Also jetzt muss ich erstmal mein Versprechen gegenüber EngelRina einlösen. Schande über mein Haupt, dass ich das bisher vergessen hab.

Leider ist Monsterchen in der 60 Grad Wäsche gelandet und etwas eingeschrumpft.
Aber ich kann dir sagen, Eliot liebt sein Monsterchen!!! Er spielt sowohl mit ihm als auch mit seinem Nilpferd am allerliebsten. Und außerdem kommt Monsterchen auch immer bei allen Besuchern total gut an. Wir lieben es.



Rina.
5000 Beiträge
20.07.2011 09:57
Zitat von Melegon:

Also jetzt muss ich erstmal mein Versprechen gegenüber EngelRina einlösen. Schande über mein Haupt, dass ich das bisher vergessen hab.

Leider ist Monsterchen in der 60 Grad Wäsche gelandet und etwas eingeschrumpft.
Aber ich kann dir sagen, Eliot liebt sein Monsterchen!!! Er spielt sowohl mit ihm als auch mit seinem Nilpferd am allerliebsten. Und außerdem kommt Monsterchen auch immer bei allen Besuchern total gut an. Wir lieben es.






Ach duu, das ist doch kein Problem dass du es vergessen hast Ihr habt im Moment einfach wichtigeres zu tun aber ich freu mich total über die Bilder

Der Kleine ist soooooo süüüß ... schade, dass meine Eltern mich im März nach Düsseldorf gefahren hatten und wir uns da nicht treffen konnten Aber vielleicht kann man das ja nachholen =D

Wenn du noch Monster brauchst - sag bescheid ... 11 Tage habe ich jetzt noch Zeit, dann beginnt mein FSJ Bin schon ganz nervös und ich muss noch zur amtsärztlichen Untersuchung Das schieb ich schon ewig vor mir her

Was gibt es neues bei euch ? Und wie geht es euerm Schmunzelmonster ?
23.07.2011 05:34
Juhu Rina,

Ja, das mit März war schade, aber es ergibt sich sicher noch was. Wuah wie schnell die Zeit vergeht! Beginnst du echt jetzt schon mit der FSJ?!? Wahnsinn! Da hast du sicher viel Spaß!!!

Und klaaaaaar wollen wir Monster... Am liebsten eine ganze Familie davon. nein im Ernst, wir würden uns wirklich sehr freuen.. Wir LIEBEN das Monsterchen. Es kommt auch in jedem Fall in Eliots Kiste. Hab eine Angefangen wo die wichtigsten Ding der jeweiligen Zeit von ihm drin sind, sind auch schon ein paar Sachen drin und Monsterchen hat da schon einen Platz reservit.

Uns geht es gut soweit..l Eliot bekommt nur erzeig Zähnchen, was für ihn unangenehm und für uns etwas anstrengend ist, aber es ist ja ein Meilenstein in seiner Entwicklung.
23.07.2011 05:36
Den geburtsbericht und die Tage darauf könnt ihr im ersten Thread nachlesen

LINK

Im Grunde möchte ich diesen Thread nutzen um nieder zu schreiben, was eigentlich so in mir vorging während der ersten 5 Monate von Eliots Leben.

Im Grunde begann alles mit dem Babyblues. Da ich dies schon einmal in meinem ersten Thread niedergeschrieben habe, Kopier ich diesen Beitrag einfach mal hier rein. Denn ich finde, das dies einen wichtigen Punkt darstellt.


Geschrieben am 13.12.2010:


Der Baby-Blues:
Schon am dritten Tag nach der Geburt zeichnete sich ab, dass mich der Baby-Blues gepackt hatte. Kaum wurde es draußen dunkel, brach das Tief in mir aus. Mein Mann schlummerte friedlich mit Eliot auf der Brust neben mir in seinem Bett, als ich in Tränen ausbrach. Ich habe erst versucht, so leise wie möglich zu weinen, so dass mein Mann davon gar nichts erst mitbekommt, aber dieses Vorhaben habe ich ohne meinen aufmerksamen Mann gemacht.
Vorab muss ich erwähnen, dass ich vor etwa 2 Jahren ein Burnout-Syndrom hatte und mich in Therapie befand. Hier wurde damals nicht nur der Burnout-Syndrom behandelt, sondern auch meine Kindheit aufgearbeitet. Ich habe die Therapie (Zitat meines Therapeuten) als „Musterpatientin“ abgeschlossen. Habe mich selbst sehr genau kennengelernt und seit der Therapie ein wunderbares Leben. Ich habe gelernt, dass das wichtigste in Ehrlichkeit, Offenheit und Aussprache besteht. Nur so kann man vieles verarbeiten und auch die Beziehungen die man hegt (ob in einer Partnerschaft, Familie oder Freundschaft) darin mehr als gestärkt werden.
Jedenfalls wachte mein Mann direkt auf und fragte sehr besorgt, was mit mir los sei.
Es ist nicht einfach, auch wenn man es durch eine Therapie gelernt hat, seine Gefühle offen und ehrlich auszusprechen. Vor allem dann nicht, wenn man dem Vater des geborenen Kindes folgende Dinge sagen muss:
Ich will das alles nicht. Ich will mein altes Leben zurück. Ich finde nicht, dass unser Kind das hübscheste der Welt ist. Ich empfinde nicht dieses vollkommene Glück und diese überschwängliche Liebe für unser Kind, wie alle sagen, dass es sein soll. Wenn ich den Kleinen anschaue, dann empfinde ich gar nichts. Ich will nur weglaufen.
Wie sagt man solche Sachen dem Vater des Kindes, ohne ihn schwer zu verletzten?
Zum Glück kennt mein Mann mich und weiß, dass ich diese Offenheit von meiner Therapie gelernt habe. Ihm war sofort klar, dass da etwas nicht stimmt. Vor allem, weil ich total zwiespältige Gefühle hatte. Zum einen die genannten Gefühle und zum anderen liebte ich den Kleinen, solange es draußen hell war. Das hört sich merkwürdig an, aber diese Tiefs kamen nur mit Anbruch der Dunkelheit. Es ist nicht schön, solche Gefühle zu haben. Man selbst hat dieses Tief, das einen droht zu verschlingen und hinzu diese gegensätzlichen Gefühle die einem fast den Atem nehmen. Man möchte all dies nicht. Man WILL für diese kleine Familie da sein und weiß zu 100%, man braucht dabei Hilfe.
Jeden Abend überkamen mich diese Tiefs. Für meinen Mann ist und war dies keine leichte Zeit und dennoch sprach er mir immer wieder gut zu. Er war überzeugt, ich liebte unser Kind, musste nur erst einmal mit all dem klar kommen. Er sah das große ganze. Seiner Meinung nach, hatte ich eine Menge zu verkraften. Immerhin lief bei der Geburt nichts wirklich so, wie wir es uns gewünscht hatten. Weder hatten wir eine spontane Geburt, noch wollten wir eine PDA, dann der Kaiserschnitt, dass ich mich nach der Geburt nicht richtig bewegen und mich um den kleinen kümmern konnte und hinzu kam noch, dass ich unbedingt stillen wollte, dies aber nach kurzer Zeit nicht wirklich konnte, da ich zum einen Schlupf-Brustwarzen hatte und diese zudem noch gerissen, blutig und mit Knutschflecken überseht war. Dies hatte zur Folge, dass ich die Schmerzen beim Stillen nicht mehr aushalten konnte und kurz davor war, dies aufzugeben. Für ihn war es nicht unlogisch, dass ich mich in einem Wechselbad der Gefühle befand.
Am Sonntag den 05.12.2010 durften wir dann endlich nach Hause.
Schon im Auto – als wir vom Parkplatz des Krankenhauses wegfuhren – weinte ich wie ein Schloßhund – vor Angst. Ich hatte so eine Angst, dass ich mein Leben verloren hatte. Diese Tiefs brachten mich noch um den Verstand.
Zuhause angekommen ging es mir erst sehr gut. Die gewohnte Umgebung – mein Zuhause.
Doch kaum wurde es dunkel war es wieder da – das Tief.
Mir war klar, so kann das nicht weitergehen!!! Ich brauche Hilfe, wenn ich mein Leben mit meiner kleinen Familie leben möchte.
Also riefen wir noch am gleichen Abend meine Hebamme an. Ich hatte diese bis dato nur einmal gesehen, da wir lediglich eine Nachsorgehebamme haben wollten. Mir war das in dem Moment egal. Mir war nur wichtig, dass Sie Bescheid wusste und darauf achten konnte ob sich dies zu einer schweren Depression oder gar Psychose entwickelte. Ich wusste sie hat tagtäglich mit solchen dingen zu tun und würde das schon richtig erkennen und dementsprechend handeln. Ich teilte ihr offen und ehrlich meine Gefühle mit. Sie redete mir gut zu und versprach, gleich am nächsten Tag vorbei zu kommen.
Der nächste Tag brach an und somit kam die Helligkeit wieder. Diese brachte mich dazu, das Tief erst einmal beiseite zu schieben.
Als meine Hebamme kam, sprachen wir nochmals offen über meine Gefühle. Sie erklärte mir, dass sehr viele (fast 70 %) aller Frauen solche Gefühle kurz nach der Geburt haben würden, nur kaum einer darüber spricht, da das allgemeine Bild der „ach so mega glücklichen Mutter“ nun mal einen Platz in der Öffentlichkeit eingenommen habe und wenn man nicht so empfinden würde, so würde man gleich als Rabenmutter bezeichnet. Dabei sind diese Gefühle völlig normal und verständlich. Die Platzenta ist sozusagen ein reiner Klumpen Hormone, der eben solche über 9 Monate in den Körper der Frau gepumpt habe. Da dieser nun aber nicht mehr da sei, muss der eigene Hormonhaushalt erst einmal wieder sein Gleichgewicht finden. Und dies führe zu solchen Hormonschwankungen. Bei den meisten Frauen handelt es sich hierbei tatsächlich nur um den sogenannten Baby-Blues und dieser ginge in den ersten Tagen – Wochen auch gleich wieder weg.
Und was kann ich sagen? Ich habe mit allen die mir lieb sind, sehr offen und ehrlich über diese Gefühle gesprochen und heute – 12 Tage nach der Geburt – habe ich den Baby-Blues so gut wie überstanden.
Sicherlich kommt oft noch Angst und Respekt hoch, jedoch äussert sich dies nicht mehr in einem Tief, sondern im gesunden Menschenverstand.
Und somit kann ich HEUTE aus tiefster Überzeugung sagen:
Ich liebe meinen Eliot und meine kleine Familie über alles und bin überglücklich!!! Ich genieße die Tage und Nächte. Es ist sicherlich nicht immer einfach aber wer hat das auch je behauptet?
Das Leben hat sich verändert und auch die eigene Einstellung ist nicht mehr das, was sie einmal war. Man wächst in jeden Tag hinein. Und jeder Tag bringt dich dazu, über dich hinaus zu wachsen. Schaut man dann in das Gesicht des Kindes, was man geboren hat – und dieses lächelt einen an, selbst wenn es erst nur ein Engelslächeln ist, so weiß man, dies ist das wertvollste was sich ein Mann und eine Frau schenken können.
23.07.2011 05:38


Huch, da hab ich wohl was vergessen... den Link seht ihr aber auch in meinem ersten Beitrag dieses Threads...
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