Mütter- und Schwangerenforum

Diskussion: Sexualerziehung im Babyalter!

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Mocca
4470 Beiträge
22.11.2013 21:07
Zitat von 03Juni:

Es geht um eine Broschüre von der BzgA, die umstitten Diskutiert wird und derzeit auch wohl nichtmehr verfügbar ist.

ich habe gerade auf FB davon gelesen und bin über den Link zu einem Blog gekommen, in dem sich das ganze äußerst Schockierend angehört hat, schon nach förderung des sexuellen kindesmissbrauchs. Ich will euch den Text des Blogbetreibers hier nicht schreiben, um euch nicht in die eine Richtung zu beeinflussen, der text ist schon sehr krass und zum teil wohl auch haltlos übertrieben.
Nur das Zitat aus der Broschüre (sofern es denn tatsächlich so stimmt, wie es hier angegeben ist)

(…) Scheide und vor allem die Klitoris erfahren kaum Beachtung durch Benennung und zärtliche Berührung (weder seitens des Vaters noch der Mutter) und erschweren es damit für das Mädchen, Stolz auf seine Ge­schlechtlichkeit zu entwickeln.” (S. 27) Kindliche Erkundungen der Genitalien Erwachsener können “manchmal Erregungsgefühle bei den Erwachsenen auslösen.” (S. 27) ” Es ist ein Zeichen der gesunden Entwicklung Ihres Kindes, wenn es die Möglichkeit, sich selbst Lust und Befriedigung zu ver­schaffen, ausgiebig nutzt.” (S. 25) Wenn Mädchen (1-3 Jahre!) dabei eher Gegenstände zur Hilfe nehmen, dann soll man das nicht “als Vorwand benutzen, um die Masturbation zu verhindern.” (S. 25) Der Ratgeber fände es “erfreulich, wenn auch Väter, Großmütter, Onkel oder Kinderfrauen einen Blick in diese Informationsschrift werfen würden und sich anregen ließen – fühlen Sie sich bitte alle angesprochen!” (S. 13)”

Nun gibt es geteilte Meinungen. Zum einen die Schockierten über diese Äußerungen, zum anderen die, die sagen, es sei ein wichtiger teil der sexualerziehung, die Genitalien nicht als tabuzone zu behandeln, sondern beim kuscheln ebenso miteinzubeziehen, ebenso zu streicheln, wie man auch den arm oder das gesicht streicheln würde.

Ring frei, es darf diskutiert werden, ich bin gespannt auf eure meinungen. aber bitte nett und freundlich

So aus dem Zusammenhang gerissen hört sich das alles jedenfalls ziemlcih komisch an.
Am dollsten bin ich jedoch über die fett markierte Passage gestolpert....
Ich hab einen Sohn und der darf an seinem Schniepel zumzupfen, wie er will und ich denke, dass auch ein Mädchen an ihrer Scheide spielen darf um sie zu erkunden.
Aber wenn Sie verduchen würde sich da irgend etwas hinein zu stecken, dann würde ich sie davon eben so abhalten, wie sich etwas in Nase oder Ohren zu stecken.

Ich finde die "Sexualerziehung" an und für sich im Babyalter total überflüssig.
Ich mache diese Region auch heute noch täglich mehrfach sauber und fasse dabei natürlich auch sein Geschlechtsteil an.
Er weiß, dass er einen Schniepel hat (so heißt das bei uns) und versucht gerade genau zu unterscheiden, ob ich und mein Mann nun einen haben oder nicht .

Ab einem gewissen Alter finde ich da eine "Tabuisierung" gar nicht schlecht (damit meine ich, dass es nicht von anderen angefasst wird).
Mein Sohn soll wissen, dass ihm nicht Hans und Franz da anfassen dürfen und es insofern schon ein "besonderes" Körperteil ist.

Schnecki33
2565 Beiträge
22.11.2013 21:21
Zitat von -Chucky-:

Babys und Kleinkinder brauchen doch keine Sexualerziehung. So ein Quatsch! Kinder entwickeln sich normal, wenn man sie lässt. Wenn ich meinem Kind ständig sage, dass es die Finger da unten weglassen soll und das Geschlechtsteil negativ belege, ist es klar, dass das Kind ein gestörtes Verhältnis zu seinem Genital bekommt. Fummeln lassen und erklären, das ist alles was es braucht, um ein Kind normal großwerden zu lassen.
Mein Sohn kommt zehn mal am Tag und sagt mir, dass sein Penis wieder groß ist. Was tue ich? Ich sage nicht, lass die Finger weg oder so. Ich erkläre ihm, warum das so ist und er darf so lange fummeln, bis seine Neugier gestillt ist. Die Kinder müssen sich nur selbst und auch gegenseitig entdecken dürfen.
Genauso empfinde ich es als sehr wichtig, dass die Kinder mit Nacktheit in der Familie großwerden.





Das ist jetzt vielleicht eine blöde Frage aber was genau sagst du deinem Sohn dann wieso sein Penis groß ist? Ich glaube mir würde da so schnell gar keine kindgerechte Erklärung einfallen.
-Chucky-
12034 Beiträge
22.11.2013 21:26
Zitat von Schnecki33:

Zitat von -Chucky-:

Babys und Kleinkinder brauchen doch keine Sexualerziehung. So ein Quatsch! Kinder entwickeln sich normal, wenn man sie lässt. Wenn ich meinem Kind ständig sage, dass es die Finger da unten weglassen soll und das Geschlechtsteil negativ belege, ist es klar, dass das Kind ein gestörtes Verhältnis zu seinem Genital bekommt. Fummeln lassen und erklären, das ist alles was es braucht, um ein Kind normal großwerden zu lassen.
Mein Sohn kommt zehn mal am Tag und sagt mir, dass sein Penis wieder groß ist. Was tue ich? Ich sage nicht, lass die Finger weg oder so. Ich erkläre ihm, warum das so ist und er darf so lange fummeln, bis seine Neugier gestillt ist. Die Kinder müssen sich nur selbst und auch gegenseitig entdecken dürfen.
Genauso empfinde ich es als sehr wichtig, dass die Kinder mit Nacktheit in der Familie großwerden.





Das ist jetzt vielleicht eine blöde Frage aber was genau sagst du deinem Sohn dann wieso sein Penis groß ist? Ich glaube mir würde da so schnell gar keine kindgerechte Erklärung einfallen.


Ich sag ihm, dass der Penis das Wachsen übt...
Er kennt ja Papas Penis und er war davon total fasziniert und hat verglichen und gefragt, warum er einen kleinen Penis hat und Papa so einen großen. Ich hab ihm dann gesagt, dass wenn er wächst, der Penis auch langsam mitwächst. Damit gibt er sich zufrieden.
Schnecki33
2565 Beiträge
22.11.2013 21:32
Zitat von -Chucky-:

Zitat von Schnecki33:

Zitat von -Chucky-:

Babys und Kleinkinder brauchen doch keine Sexualerziehung. So ein Quatsch! Kinder entwickeln sich normal, wenn man sie lässt. Wenn ich meinem Kind ständig sage, dass es die Finger da unten weglassen soll und das Geschlechtsteil negativ belege, ist es klar, dass das Kind ein gestörtes Verhältnis zu seinem Genital bekommt. Fummeln lassen und erklären, das ist alles was es braucht, um ein Kind normal großwerden zu lassen.
Mein Sohn kommt zehn mal am Tag und sagt mir, dass sein Penis wieder groß ist. Was tue ich? Ich sage nicht, lass die Finger weg oder so. Ich erkläre ihm, warum das so ist und er darf so lange fummeln, bis seine Neugier gestillt ist. Die Kinder müssen sich nur selbst und auch gegenseitig entdecken dürfen.
Genauso empfinde ich es als sehr wichtig, dass die Kinder mit Nacktheit in der Familie großwerden.





Das ist jetzt vielleicht eine blöde Frage aber was genau sagst du deinem Sohn dann wieso sein Penis groß ist? Ich glaube mir würde da so schnell gar keine kindgerechte Erklärung einfallen.


Ich sag ihm, dass der Penis das Wachsen übt...
Er kennt ja Papas Penis und er war davon total fasziniert und hat verglichen und gefragt, warum er einen kleinen Penis hat und Papa so einen großen. Ich hab ihm dann gesagt, dass wenn er wächst, der Penis auch langsam mitwächst. Damit gibt er sich zufrieden.


Hihi das ist wirklich süß erklärt - er übt das Wachsen
soev
7378 Beiträge
22.11.2013 22:44
Zitat von Sunshine2579:

Zitat von Jani85:

Zitat von Sunshine2579:

Das ganze klingt sehr nach dieser Bewegung "Gender Mainstreaming".
Wer davon noch nie was gehört hat,es geht grob gesagt um die Gleichstellung der Geschlechter.Das klingt an sich nicht so schlimm.
Ich hab darüber mal einen Vortrag gehört und bin seitdem dem gegenüber sehr vorsichtig.Unter anderem ist bei "Gender Mainstreaming" eben auch die Rede von dem,was in dem Artikel steht.Auch,dass Kinder schon die Möglichkeit im KG haben sollten frühkindliche sexuelle Erfahrungen sammeln zu können.In anderen Ländern gibt es dieses "Gender Mainstreaming" scheinbar schon und bei uns in Deutschland soll es sich auf Dauer angeblich auch durchsetzten.
Das alles wurde zumindest in diesem Vortrag von Professor Manfred Spreng gesagt,der über dieses Thema auch ein Buch geschrieben hat und seine Aussagen auf vielen seriös wirkenden Quellen stützt.
Wie gesagt,ich bin dem ganzen gegenüber sehr skeptisch, aber das muss jeder selbser wissen.

also entweder hast du das falsch verstanden oder der Professor. Aber DAMIT hat das Gender zeug nichts zu tun


Leider hat es schon damit zu tun.weil bei dieser bewegung geht es mitunter eben auch darum,dass erwachsene kleinkinder im intimbereich streicheln und liebkosen sollen.


Ich kenne jetzt den Begriff Gender Mainstreaming nicht, aber Gender-Forschung beschäftogt sich ganz einfach mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Geschlechter in der Gesellschaft. Z.B. Gleiochberechtigung bei der Bildung (früher Benachteiligung der Mädchen, heute der Jungen?), Geschlechterstereotype (Mädchen=rosa, Jungs=blau), ...

Ob der Begriff Mainstreaming da viel dran ändert, wenn das dabei ist, weiß ich aber nicht.
22.11.2013 23:35
Man muss zu den zitierten Dingen sagen, dass sie aktuell nicht mehr in der Broschüre stehen, weil sich tatsächlich Menschen empört haben. Ich persönlich finde das total nachvollziehbar. Es wurde dazu aufgefordert Kinder im Intimbereich zu streicheln und zwar auch Onkel, Tanten, Oma, Opa usw. Da muss man doch nun wirklich sagen, dass das einfach zu weit geht. Ich bin definitiv nicht dafür den Intimbereich zu tabuisieren, aber ich bin auch der Meinung, dass man Kindern nicht durch das gezielte Streicheln ihrer Geschlechtsorgane schöne Gefühle bereiten sollte.
Es stört mich überhaupt nicht, wenn Kinder sich selbst anfassen, aber ich möchte das nicht für meine Kinder übernehmen. Es wäre ja auch andersrum nicht in Ordnung, wenn ich mein Kind darum bitten würde mir durch Berührungen im Intimbereich schöne Gefühle zu verschaffen, dabei muss es ja auch gar nicht um Sexualität gehen. Berührungen der Geschlechtsorgane sind entspannend, beruhigend, angenehm. Mit Sexualität hat das, auch bei Erwachsenen, nicht immer etwas zu tun. Trotzdem denke ich, dass das bewusste und gezielte Streicheln der Geschlechtsorgane zwischen Kindern und Erwachsenen nicht statt finden sollte um angenehme Gefühle zu verschaffen oder zu bekommen.
Ich finde es auch relativ gefährlich so zu agieren. Denn Tatsache ist doch, wenn ich meinem Kind beibringe, dass Berührungen im Intimbereich von Erwachsenen, also nicht nur Mama und Papa und auch von denen nur in einem bestimmten Rahmen, vollkommen in Ordnung sind, ist mein Kind doch auch viel anfälliger für sexuellen Missbrauch, weil mein Kind ja gar nicht weiß, dass der Erwachsene dort etwas macht, was er eigentlich nicht tun sollte.
Also Fazit ( mein persönliches ) : Ich halte Sexualerziehung für Babys und Kleinkinder für totalen Blödsinn. Kinder entdecken sich selbst, das ist total gut und richtig und wenn sie Fragen haben, dann kann und sollte man diese auch beantworten, aber man muss Kindern doch nichts aufdrängen, man muss nichts zwanghaft alles verbalisieren und man muss Kinder auch nicht zwanghaft an Dinge heran führen. Kein Mensch, der körperlich in der Lage ist, hat je vergessen seine Sexualität zu entdecken. Kinder machen das in ihrem eigenen Tempo, man muss ihnen nichts zeigen und man muss ihnen nichts näher bringen und die Zitate, welche nun mal faktisch aus der nicht überarbeiteten Broschüre stehen, sind, ob nun aus dem Zusammenhang gerissen oder nicht, vollkommen für den Eimer!
22.11.2013 23:57
Zitat von DonSkorleone:

Man muss zu den zitierten Dingen sagen, dass sie aktuell nicht mehr in der Broschüre stehen, weil sich tatsächlich Menschen empört haben. Ich persönlich finde das total nachvollziehbar. Es wurde dazu aufgefordert Kinder im Intimbereich zu streicheln und zwar auch Onkel, Tanten, Oma, Opa usw. Da muss man doch nun wirklich sagen, dass das einfach zu weit geht. Ich bin definitiv nicht dafür den Intimbereich zu tabuisieren, aber ich bin auch der Meinung, dass man Kindern nicht durch das gezielte Streicheln ihrer Geschlechtsorgane schöne Gefühle bereiten sollte.
Es stört mich überhaupt nicht, wenn Kinder sich selbst anfassen, aber ich möchte das nicht für meine Kinder übernehmen. Es wäre ja auch andersrum nicht in Ordnung, wenn ich mein Kind darum bitten würde mir durch Berührungen im Intimbereich schöne Gefühle zu verschaffen, dabei muss es ja auch gar nicht um Sexualität gehen. Berührungen der Geschlechtsorgane sind entspannend, beruhigend, angenehm. Mit Sexualität hat das, auch bei Erwachsenen, nicht immer etwas zu tun. Trotzdem denke ich, dass das bewusste und gezielte Streicheln der Geschlechtsorgane zwischen Kindern und Erwachsenen nicht statt finden sollte um angenehme Gefühle zu verschaffen oder zu bekommen.
Ich finde es auch relativ gefährlich so zu agieren. Denn Tatsache ist doch, wenn ich meinem Kind beibringe, dass Berührungen im Intimbereich von Erwachsenen, also nicht nur Mama und Papa und auch von denen nur in einem bestimmten Rahmen, vollkommen in Ordnung sind, ist mein Kind doch auch viel anfälliger für sexuellen Missbrauch, weil mein Kind ja gar nicht weiß, dass der Erwachsene dort etwas macht, was er eigentlich nicht tun sollte.
Also Fazit ( mein persönliches ) : Ich halte Sexualerziehung für Babys und Kleinkinder für totalen Blödsinn. Kinder entdecken sich selbst, das ist total gut und richtig und wenn sie Fragen haben, dann kann und sollte man diese auch beantworten, aber man muss Kindern doch nichts aufdrängen, man muss nichts zwanghaft alles verbalisieren und man muss Kinder auch nicht zwanghaft an Dinge heran führen. Kein Mensch, der körperlich in der Lage ist, hat je vergessen seine Sexualität zu entdecken. Kinder machen das in ihrem eigenen Tempo, man muss ihnen nichts zeigen und man muss ihnen nichts näher bringen und die Zitate, welche nun mal faktisch aus der nicht überarbeiteten Broschüre stehen, sind, ob nun aus dem Zusammenhang gerissen oder nicht, vollkommen für den Eimer!
besser hät mans nicht sagen können
23.11.2013 07:52
Zitat von DonSkorleone:

Man muss zu den zitierten Dingen sagen, dass sie aktuell nicht mehr in der Broschüre stehen, weil sich tatsächlich Menschen empört haben. Ich persönlich finde das total nachvollziehbar. Es wurde dazu aufgefordert Kinder im Intimbereich zu streicheln und zwar auch Onkel, Tanten, Oma, Opa usw. Da muss man doch nun wirklich sagen, dass das einfach zu weit geht. Ich bin definitiv nicht dafür den Intimbereich zu tabuisieren, aber ich bin auch der Meinung, dass man Kindern nicht durch das gezielte Streicheln ihrer Geschlechtsorgane schöne Gefühle bereiten sollte.
Es stört mich überhaupt nicht, wenn Kinder sich selbst anfassen, aber ich möchte das nicht für meine Kinder übernehmen. Es wäre ja auch andersrum nicht in Ordnung, wenn ich mein Kind darum bitten würde mir durch Berührungen im Intimbereich schöne Gefühle zu verschaffen, dabei muss es ja auch gar nicht um Sexualität gehen. Berührungen der Geschlechtsorgane sind entspannend, beruhigend, angenehm. Mit Sexualität hat das, auch bei Erwachsenen, nicht immer etwas zu tun. Trotzdem denke ich, dass das bewusste und gezielte Streicheln der Geschlechtsorgane zwischen Kindern und Erwachsenen nicht statt finden sollte um angenehme Gefühle zu verschaffen oder zu bekommen.
Ich finde es auch relativ gefährlich so zu agieren. Denn Tatsache ist doch, wenn ich meinem Kind beibringe, dass Berührungen im Intimbereich von Erwachsenen, also nicht nur Mama und Papa und auch von denen nur in einem bestimmten Rahmen, vollkommen in Ordnung sind, ist mein Kind doch auch viel anfälliger für sexuellen Missbrauch, weil mein Kind ja gar nicht weiß, dass der Erwachsene dort etwas macht, was er eigentlich nicht tun sollte.
Also Fazit ( mein persönliches ) : Ich halte Sexualerziehung für Babys und Kleinkinder für totalen Blödsinn. Kinder entdecken sich selbst, das ist total gut und richtig und wenn sie Fragen haben, dann kann und sollte man diese auch beantworten, aber man muss Kindern doch nichts aufdrängen, man muss nichts zwanghaft alles verbalisieren und man muss Kinder auch nicht zwanghaft an Dinge heran führen. Kein Mensch, der körperlich in der Lage ist, hat je vergessen seine Sexualität zu entdecken. Kinder machen das in ihrem eigenen Tempo, man muss ihnen nichts zeigen und man muss ihnen nichts näher bringen und die Zitate, welche nun mal faktisch aus der nicht überarbeiteten Broschüre stehen, sind, ob nun aus dem Zusammenhang gerissen oder nicht, vollkommen für den Eimer!


Stimmt. Ich denke Sexualität ist in jedem Mensch wie auch in jedem Tier. Bei den Tieren macht man das ja auch nicht. Die Tiere legen auch erst los wenn sie Geschlechtsreif sind und nicht früher. Es hat so seine Gründe warum Menschen erst später Geschlechtsreif werden. Genau so wie es seine Gründe hat das Babys nicht von Anfang an Brot essen können. Es entwickelt sich alles mit der Zeit.
03Juni
10945 Beiträge
23.11.2013 07:57
Zitat von DonSkorleone:

Man muss zu den zitierten Dingen sagen, dass sie aktuell nicht mehr in der Broschüre stehen, weil sich tatsächlich Menschen empört haben. Ich persönlich finde das total nachvollziehbar. Es wurde dazu aufgefordert Kinder im Intimbereich zu streicheln und zwar auch Onkel, Tanten, Oma, Opa usw. Da muss man doch nun wirklich sagen, dass das einfach zu weit geht. Ich bin definitiv nicht dafür den Intimbereich zu tabuisieren, aber ich bin auch der Meinung, dass man Kindern nicht durch das gezielte Streicheln ihrer Geschlechtsorgane schöne Gefühle bereiten sollte.
Es stört mich überhaupt nicht, wenn Kinder sich selbst anfassen, aber ich möchte das nicht für meine Kinder übernehmen. Es wäre ja auch andersrum nicht in Ordnung, wenn ich mein Kind darum bitten würde mir durch Berührungen im Intimbereich schöne Gefühle zu verschaffen, dabei muss es ja auch gar nicht um Sexualität gehen. Berührungen der Geschlechtsorgane sind entspannend, beruhigend, angenehm. Mit Sexualität hat das, auch bei Erwachsenen, nicht immer etwas zu tun. Trotzdem denke ich, dass das bewusste und gezielte Streicheln der Geschlechtsorgane zwischen Kindern und Erwachsenen nicht statt finden sollte um angenehme Gefühle zu verschaffen oder zu bekommen.
Ich finde es auch relativ gefährlich so zu agieren. Denn Tatsache ist doch, wenn ich meinem Kind beibringe, dass Berührungen im Intimbereich von Erwachsenen, also nicht nur Mama und Papa und auch von denen nur in einem bestimmten Rahmen, vollkommen in Ordnung sind, ist mein Kind doch auch viel anfälliger für sexuellen Missbrauch, weil mein Kind ja gar nicht weiß, dass der Erwachsene dort etwas macht, was er eigentlich nicht tun sollte.
Also Fazit ( mein persönliches ) : Ich halte Sexualerziehung für Babys und Kleinkinder für totalen Blödsinn. Kinder entdecken sich selbst, das ist total gut und richtig und wenn sie Fragen haben, dann kann und sollte man diese auch beantworten, aber man muss Kindern doch nichts aufdrängen, man muss nichts zwanghaft alles verbalisieren und man muss Kinder auch nicht zwanghaft an Dinge heran führen. Kein Mensch, der körperlich in der Lage ist, hat je vergessen seine Sexualität zu entdecken. Kinder machen das in ihrem eigenen Tempo, man muss ihnen nichts zeigen und man muss ihnen nichts näher bringen und die Zitate, welche nun mal faktisch aus der nicht überarbeiteten Broschüre stehen, sind, ob nun aus dem Zusammenhang gerissen oder nicht, vollkommen für den Eimer!

khaleesi
3596 Beiträge
23.11.2013 09:21
oh man gsd...ich dachte ich hätte diesen tread geträumt, und schon an mir selbst gezweifelt
hatte gester hier schon reingelesen, aber da ich immoment eh viel müll träume, wäre das garnicht so abwegig

ich finde das ganz schön krass ehrlich gesagt.
meiner meinung haben erwachsene im intimbereich kinder nichts zu suchen, ausser um sauber zu machen und ggbf. bei wundsein einzucremen.
das sagt ja schon der name intim -bereich.
und mal ehrlich, sich dafür zu schämen, weil man da nicht gestreichelt wurde etc. hää
also die achsel wird doch auch nicht sonderlich beachtet und keiner schämt sich dafür, ausser durch zuviel schweiß vlt.
Jani85
27577 Beiträge
23.11.2013 09:59
Zitat von soev:

Zitat von Sunshine2579:

Zitat von Jani85:

Zitat von Sunshine2579:

Das ganze klingt sehr nach dieser Bewegung "Gender Mainstreaming".
Wer davon noch nie was gehört hat,es geht grob gesagt um die Gleichstellung der Geschlechter.Das klingt an sich nicht so schlimm.
Ich hab darüber mal einen Vortrag gehört und bin seitdem dem gegenüber sehr vorsichtig.Unter anderem ist bei "Gender Mainstreaming" eben auch die Rede von dem,was in dem Artikel steht.Auch,dass Kinder schon die Möglichkeit im KG haben sollten frühkindliche sexuelle Erfahrungen sammeln zu können.In anderen Ländern gibt es dieses "Gender Mainstreaming" scheinbar schon und bei uns in Deutschland soll es sich auf Dauer angeblich auch durchsetzten.
Das alles wurde zumindest in diesem Vortrag von Professor Manfred Spreng gesagt,der über dieses Thema auch ein Buch geschrieben hat und seine Aussagen auf vielen seriös wirkenden Quellen stützt.
Wie gesagt,ich bin dem ganzen gegenüber sehr skeptisch, aber das muss jeder selbser wissen.

also entweder hast du das falsch verstanden oder der Professor. Aber DAMIT hat das Gender zeug nichts zu tun


Leider hat es schon damit zu tun.weil bei dieser bewegung geht es mitunter eben auch darum,dass erwachsene kleinkinder im intimbereich streicheln und liebkosen sollen.


Ich kenne jetzt den Begriff Gender Mainstreaming nicht, aber Gender-Forschung beschäftogt sich ganz einfach mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Geschlechter in der Gesellschaft. Z.B. Gleiochberechtigung bei der Bildung (früher Benachteiligung der Mädchen, heute der Jungen?), Geschlechterstereotype (Mädchen=rosa, Jungs=blau), ...

Ob der Begriff Mainstreaming da viel dran ändert, wenn das dabei ist, weiß ich aber nicht.

Das ist einfach ne Fachrichtung der sozialen Arbeit. Und ich hab noch nie und auch in keinem buch das man in der Uni bekommt so nen quatsch gelesen. Es geht da im Prizip genau um das was du soev schreibst. Wie gehj ich als sozial Arbeiter mit den Geschlechtern um? Ist es sinnvoll in ner Tagesstätte "mädchen" und Jungs sachen zu haben? Sollte man Mädchen dazu bringen "männer berufe" zu erlernen etc pp
Tiggerle2
1456 Beiträge
23.11.2013 11:39
Zitat von steph28:

Zitat von Vidia:

Zitat von Tiggerle2:

ich finde auch, dass ein normaler Umgang mit dem Intimbereich völlig ausreichend ist. Ich muss nicht hervorheben, dass das alles ganz normal ist. Ich geh einfach normal damit um. Fertig.
Sie dort zu streichel geht mir eindeutig zu weit. Das machen die kid´s schon alle selber ... irgendwann...


Ganz meiner Meinung!



Ich weiß nicht, vielleicht bin ich anscheinend nicht normal, aber wenn mein Baby nackt auf dem Wickeltisch liegt, streichel ich schon manchmal ihren ganzen Körper, also auch kurz (wie wenn ich übers Bein streiche) auch über ihre Mumu. Hab mir nicht dabei gedacht, soll ich das lieber lassen? Jetzt bin ich voll verunsichert Ich fand da bis jetzt nichts schlimmes dran...


Da hast du mich falsch verstanden.. Wenn ich mein Baby wasche, dann wasche ich sie auch mit meinen puren Händen im Genitalbereich. So ist das ja anscheinend auch bei dir, du kuschelst sie und lässt diesen Bereich hald auch nicht aus, sondern behandelst ihn, wie den Rest des Körpers. Das ist für mich normal und so sollte es auch sein. Ich finde es nur befremdlich, mein Kind explizit nur an der Mumu zu streicheln. DAS geht für mich zu weit.
soev
7378 Beiträge
23.11.2013 13:37
Zitat von Jani85:

Zitat von soev:

Zitat von Sunshine2579:

Zitat von Jani85:

...


Leider hat es schon damit zu tun.weil bei dieser bewegung geht es mitunter eben auch darum,dass erwachsene kleinkinder im intimbereich streicheln und liebkosen sollen.


Ich kenne jetzt den Begriff Gender Mainstreaming nicht, aber Gender-Forschung beschäftogt sich ganz einfach mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Geschlechter in der Gesellschaft. Z.B. Gleiochberechtigung bei der Bildung (früher Benachteiligung der Mädchen, heute der Jungen?), Geschlechterstereotype (Mädchen=rosa, Jungs=blau), ...

Ob der Begriff Mainstreaming da viel dran ändert, wenn das dabei ist, weiß ich aber nicht.

Das ist einfach ne Fachrichtung der sozialen Arbeit. Und ich hab noch nie und auch in keinem buch das man in der Uni bekommt so nen quatsch gelesen. Es geht da im Prizip genau um das was du soev schreibst. Wie gehj ich als sozial Arbeiter mit den Geschlechtern um? Ist es sinnvoll in ner Tagesstätte "mädchen" und Jungs sachen zu haben? Sollte man Mädchen dazu bringen "männer berufe" zu erlernen etc pp



Genau so kenne ich es auch aus der Uni. (Grundschullehramt)
24.11.2013 00:25
Zitat von soev:

Zitat von Jani85:

Zitat von soev:

Zitat von Sunshine2579:

...


Ich kenne jetzt den Begriff Gender Mainstreaming nicht, aber Gender-Forschung beschäftogt sich ganz einfach mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Geschlechter in der Gesellschaft. Z.B. Gleiochberechtigung bei der Bildung (früher Benachteiligung der Mädchen, heute der Jungen?), Geschlechterstereotype (Mädchen=rosa, Jungs=blau), ...

Ob der Begriff Mainstreaming da viel dran ändert, wenn das dabei ist, weiß ich aber nicht.

Das ist einfach ne Fachrichtung der sozialen Arbeit. Und ich hab noch nie und auch in keinem buch das man in der Uni bekommt so nen quatsch gelesen. Es geht da im Prizip genau um das was du soev schreibst. Wie gehj ich als sozial Arbeiter mit den Geschlechtern um? Ist es sinnvoll in ner Tagesstätte "mädchen" und Jungs sachen zu haben? Sollte man Mädchen dazu bringen "männer berufe" zu erlernen etc pp



Genau so kenne ich es auch aus der Uni. (Grundschullehramt)


Wie schon gesagt, ich kenne den Begriff auch unter oben genanntem und nicht nur aus der sozialen arbeit.ich bin wie gesagt dem gegenüber sehr vorsichtig.ich denke nicht umsonst ist das thema "gender mainstreaming" sehr umstritten und wird von immer mehr leuten als gefährlich und kritisch eingestuft und dargestellt.
Jeder muss sich letztendlich selber eine Meinung dazu bilden.
Und wer es als harmlos einstuft, ok.ich tue es jedenfalls nicht.
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