Familienbett-Mamas
19.09.2010 00:31
hallööööchen
ich werd auch meist komisch angeschaut, wenn ich erzähle, dass unsere Maus bei uns im Bett schläft... aber das is mir ehrlich gesagt wurscht
Also wir haben halt so ein 2-meter-ehebett und Chiara schläft in der Mitte, aber eher auf meiner Seite. So hat Schatzi eine Matratze komplett für sich (er ist fast 2 m groß und braucht mehr platz
Ich würds immer wieder so handhaben und finde auch nichts negatives dabei!!
ich werd auch meist komisch angeschaut, wenn ich erzähle, dass unsere Maus bei uns im Bett schläft... aber das is mir ehrlich gesagt wurscht
Also wir haben halt so ein 2-meter-ehebett und Chiara schläft in der Mitte, aber eher auf meiner Seite. So hat Schatzi eine Matratze komplett für sich (er ist fast 2 m groß und braucht mehr platz
Ich würds immer wieder so handhaben und finde auch nichts negatives dabei!!
19.09.2010 01:22
Huhu,
mein Kleiner Pups hat sein Beistellbettchen, aber in manchen Nächten wenn er ganz oft aufwacht dann hilfts nur ihn auf mein Bauch zu nehmen und schon schläft er wie ein Murmeltier
(bei mir gibts kein mann im bett
)
Hatte am Anfang auch Angst dass ich mich drehe und er runterfällt oder dass das nicht gut ist,weil er dann in Bauchlage liegt, aber da haben mir schon die Hebammen im Kh gesagt dasses nich schlimm ist wenn er bei mir auf dem bauch in Bauhlage liegt. (die ersten Tage hat er NUR so geschlafen)
Joa ich wache immer so auf wie ich eingeschlafen bin...auch wenn ich mal beim stillen einschlafe
mein vater is auch einer von der sorte die sagen man sollte das Kind in seinem eigenen bett schlafen lasse und es nich so verhätscheln...den hab ich auch schon oft genug angeschnauzt, weil ich finde wenn das kind Nähe braucht dann soll es die auch bekommen...erwachsene wollen ja schließlich auch in arm genommen werden wenn se traurig sind oder einfach zuneigung brauchn
Außerdem gibts nix tolleres als neben so nem wegen hunger schmatzenden engelchen aufzuwachen *schwärm*
mein Kleiner Pups hat sein Beistellbettchen, aber in manchen Nächten wenn er ganz oft aufwacht dann hilfts nur ihn auf mein Bauch zu nehmen und schon schläft er wie ein Murmeltier
(bei mir gibts kein mann im bett
) Hatte am Anfang auch Angst dass ich mich drehe und er runterfällt oder dass das nicht gut ist,weil er dann in Bauchlage liegt, aber da haben mir schon die Hebammen im Kh gesagt dasses nich schlimm ist wenn er bei mir auf dem bauch in Bauhlage liegt. (die ersten Tage hat er NUR so geschlafen)
Joa ich wache immer so auf wie ich eingeschlafen bin...auch wenn ich mal beim stillen einschlafe
mein vater is auch einer von der sorte die sagen man sollte das Kind in seinem eigenen bett schlafen lasse und es nich so verhätscheln...den hab ich auch schon oft genug angeschnauzt, weil ich finde wenn das kind Nähe braucht dann soll es die auch bekommen...erwachsene wollen ja schließlich auch in arm genommen werden wenn se traurig sind oder einfach zuneigung brauchn
Außerdem gibts nix tolleres als neben so nem wegen hunger schmatzenden engelchen aufzuwachen *schwärm*
19.09.2010 02:41
Eigene Zimmer sind nur die machart von Eltern die ruhe haben wollten.
So sag ich das immer ^^
Und was gibt es schöneres als beim Stillen weiter zu schlafen
Ich finds immer lustig wie manche Mütter über das nächtliche aufstehen fluchen. Ich werde von einen knötternden, nicht schreienden, Baby geweckt, zieh es zu mir hin, leg es an und penne weiter
Andere werden vom schrillen schrei des Babyfons aus den schlaf gerissen, müssen dann ne Flasche fertig bekommen (baby weint immer noch) die muss abkühlen, man ist dann schon hell wach, wartschelt ins Kinderzimmer, nimmt das kleine was auch schon wach ist, füttert, beruhigt und versucht das kind zum schlafen zu bringen, wartschelt dann zurück und liegt wach im bett weil man munter wurde von fütterakt.
EINMAL und nie wieder
(kinderarzt meinte ich habe net genug milch sollte zufüttern, und nun stille ich immer noch
jaja zu wenig milch -..-)
So sag ich das immer ^^
Und was gibt es schöneres als beim Stillen weiter zu schlafen
Ich finds immer lustig wie manche Mütter über das nächtliche aufstehen fluchen. Ich werde von einen knötternden, nicht schreienden, Baby geweckt, zieh es zu mir hin, leg es an und penne weiter
Andere werden vom schrillen schrei des Babyfons aus den schlaf gerissen, müssen dann ne Flasche fertig bekommen (baby weint immer noch) die muss abkühlen, man ist dann schon hell wach, wartschelt ins Kinderzimmer, nimmt das kleine was auch schon wach ist, füttert, beruhigt und versucht das kind zum schlafen zu bringen, wartschelt dann zurück und liegt wach im bett weil man munter wurde von fütterakt.
EINMAL und nie wieder
(kinderarzt meinte ich habe net genug milch sollte zufüttern, und nun stille ich immer noch
jaja zu wenig milch -..-)
22.09.2010 10:25
Hallo liebe Familienbett-Mamas
Hab eine Frage an euch. Meine Maus hat zwar ein Stillbettchen und wäre sozusagen nicht weit weg von mir, aber das Bettchen findet sie total doof und schreit nur. Daher schläft sie momenten bei mir im bett an mich gekuschelt. Anfangs hatte ich zwar bedenken, weil man immer und überall hört, das soll man nicht, wegen plötzlichem Kindstod, blabla..
Aber ich will ihr das gerade nicht vorenthalten, da sie die Nähe und das schmusen einfach noch sehr braucht... Trotz allem mach ich mir manchmal noch Sorgen wegen Überhitzung, etc. und achte drauf, das ich sie mit meiner Decke nicht komplett zudecke..
Was zieht ihr denn euren Kleine an, wenn sie bei euch im Bett schlafen, damit es ihnen nicht zu warm wird? Vielleicht ne blöde Frage, aber ich bin eben noch etwas verunsichert.
Vielen Dank schonmal
Hab eine Frage an euch. Meine Maus hat zwar ein Stillbettchen und wäre sozusagen nicht weit weg von mir, aber das Bettchen findet sie total doof und schreit nur. Daher schläft sie momenten bei mir im bett an mich gekuschelt. Anfangs hatte ich zwar bedenken, weil man immer und überall hört, das soll man nicht, wegen plötzlichem Kindstod, blabla..
Aber ich will ihr das gerade nicht vorenthalten, da sie die Nähe und das schmusen einfach noch sehr braucht... Trotz allem mach ich mir manchmal noch Sorgen wegen Überhitzung, etc. und achte drauf, das ich sie mit meiner Decke nicht komplett zudecke..
Was zieht ihr denn euren Kleine an, wenn sie bei euch im Bett schlafen, damit es ihnen nicht zu warm wird? Vielleicht ne blöde Frage, aber ich bin eben noch etwas verunsichert.
Vielen Dank schonmal
22.09.2010 10:48
Paul hat einen normalen Schlafanzug an, keinen Body drunter und auch keine Socken. Er schläft allerdings auch immer unter meiner Decke mit, da hat er es schön warm.
Also Paul noch ein Neugeborenes war, hatte er auch nur einen Body an und dann mit unter meiner Decke, ansonsten halt Body und Schlafsack, wenn sie nicht bei dir mit unter der Decke schläft. Wenn es zu kalt wird, dann meldet sie sich schon.
Schön, dass du auch dein Baby bei dir schlafen lässt
Also Paul noch ein Neugeborenes war, hatte er auch nur einen Body an und dann mit unter meiner Decke, ansonsten halt Body und Schlafsack, wenn sie nicht bei dir mit unter der Decke schläft. Wenn es zu kalt wird, dann meldet sie sich schon.
Schön, dass du auch dein Baby bei dir schlafen lässt
22.09.2010 11:02
Sophia schläft im schlafanzug aber sie strampelt die decke immer weck deshlab muss sie "warm" angezogen sein
22.09.2010 11:17
Danke für eure Antworten
Noch klappt es mit dem stillen und dabei schlafen kaum
Meine Maus macht auch wirklich bei jedem stillgang (alle 2-3 std.) kräftig in die Windel..so das ich definitiv immer aufstehn und wickeln muss... und wenn ich seitlich liege und sie einfach ranziehe trinkt sie nicht soviel wie wenn ich sitze und das stillkissen benutze..dazu kommt das wir seitlich im liegen einschlafen..und dann läuft bei mir leider nachts die milch und wir werden total eingesuddelt
Dafür schlaf ich immer im sitzen ein nach dem stillen und wache 2-3 std. später auf und mir tut alles weh
naja..wir üben halt noch und ich denke es wird besser mit der Zeit
Noch klappt es mit dem stillen und dabei schlafen kaum
Meine Maus macht auch wirklich bei jedem stillgang (alle 2-3 std.) kräftig in die Windel..so das ich definitiv immer aufstehn und wickeln muss... und wenn ich seitlich liege und sie einfach ranziehe trinkt sie nicht soviel wie wenn ich sitze und das stillkissen benutze..dazu kommt das wir seitlich im liegen einschlafen..und dann läuft bei mir leider nachts die milch und wir werden total eingesuddelt
Dafür schlaf ich immer im sitzen ein nach dem stillen und wache 2-3 std. später auf und mir tut alles weh
naja..wir üben halt noch und ich denke es wird besser mit der Zeit
22.09.2010 11:27
Das wird besser, keine Angst. Irgendwann klappt auch das Stillen in seitlicher Lage und du kannst dabei ein wenig schlafen
Wegen dem Auslaufen hatte ich immer ein Handtuch unter mir liegen und schon gar kein Oberteil mehr an. Aber auch das wird sich irgendwann ändern. Durchhalten ist angesagt
Wegen dem Auslaufen hatte ich immer ein Handtuch unter mir liegen und schon gar kein Oberteil mehr an. Aber auch das wird sich irgendwann ändern. Durchhalten ist angesagt
22.09.2010 11:39
hatte auch immer ein handtuch und bin während dem stillen eingschlafen aber das pendelt sich ein
22.09.2010 12:46
Handtuch hatte ich auch immer, hab auch erst nach den 3 Monat angefangen im liegen zu stillen, vorher klappte das auch nicht so richtig ^^ Jetzt machen wird nur noch so und ich schlummer JEDESMAL mit weg lol selbst mein Mittagsschlaf -.-
An hat Sam im Winter Langarmshirt + kuscheligen Schlafsack
im Herbst/Frühjahr : Langarm + Sommerschlafsack
im Sommer: Kurzarmbody + Sommerschlafsack
Wir haben immer Fenster auf wenn ich merke das er nen kalten nacken hat zieh ich ihn unter die decke, aber ich hab eh keine dicke, da ich das nicht mag, da geht das auch.
Vor überhitzung kann man schützen indem das schlafzimmer nicht zu warm ist (16-18grad) das kind nicht zu warm anzieht. Ein Kind meldet sich wenns zu kalt wird, aber NICHT wenns zu warm ist!!! Daher zieh ich ihn dann lieber wenns kälter ist zu mir als zu warm anziehen und so oft krank war er noch nicht ^^ (außer wenn ich ihn angesteckt hab)
An hat Sam im Winter Langarmshirt + kuscheligen Schlafsack
im Herbst/Frühjahr : Langarm + Sommerschlafsack
im Sommer: Kurzarmbody + Sommerschlafsack
Wir haben immer Fenster auf wenn ich merke das er nen kalten nacken hat zieh ich ihn unter die decke, aber ich hab eh keine dicke, da ich das nicht mag, da geht das auch.
Vor überhitzung kann man schützen indem das schlafzimmer nicht zu warm ist (16-18grad) das kind nicht zu warm anzieht. Ein Kind meldet sich wenns zu kalt wird, aber NICHT wenns zu warm ist!!! Daher zieh ich ihn dann lieber wenns kälter ist zu mir als zu warm anziehen und so oft krank war er noch nicht ^^ (außer wenn ich ihn angesteckt hab)
22.09.2010 13:21
OK. Danke. Ich kontrolliere auch immer den Nacken..da ist sie warm, aber nicht schwitzig oder übertrieben heiß..meist hat sie nur so kalte Füße und Hände bzw. Unterarme..und das trotz dicker Socken und langarm-Body.. dann bekommt sie trotzdem meine Decke über die Beine..
Handtuch brauch ich eh immer beim stillen..wenn ich eine Seite fütter, läuft die andre Seite aus.. und würd ich im liegen stillen und einschlafen, dann würde ich halt nicht nur mich einsuddeln. Das Kind wär auch nass und ich müsst sie umziehn..haben wir alles schon durch
Muss immer mit festem BH und Stilleinlagen schlafen..aber das reguliert sich sicher auch noch..Ist schon anstrengend wennn sie alle 2 Stunden kommt, aber kein Grund für mich aufzuhören
Handtuch brauch ich eh immer beim stillen..wenn ich eine Seite fütter, läuft die andre Seite aus.. und würd ich im liegen stillen und einschlafen, dann würde ich halt nicht nur mich einsuddeln. Das Kind wär auch nass und ich müsst sie umziehn..haben wir alles schon durch
Muss immer mit festem BH und Stilleinlagen schlafen..aber das reguliert sich sicher auch noch..Ist schon anstrengend wennn sie alle 2 Stunden kommt, aber kein Grund für mich aufzuhören
22.09.2010 13:28
Zitat von Mondkind:
OK. Danke. Ich kontrolliere auch immer den Nacken..da ist sie warm, aber nicht schwitzig oder übertrieben heiß..meist hat sie nur so kalte Füße und Hände bzw. Unterarme..und das trotz dicker Socken und langarm-Body.. dann bekommt sie trotzdem meine Decke über die Beine..
Handtuch brauch ich eh immer beim stillen..wenn ich eine Seite fütter, läuft die andre Seite aus.. und würd ich im liegen stillen und einschlafen, dann würde ich halt nicht nur mich einsuddeln. Das Kind wär auch nass und ich müsst sie umziehn..haben wir alles schon durchMuss immer mit festem BH und Stilleinlagen schlafen..aber das reguliert sich sicher auch noch..Ist schon anstrengend wennn sie alle 2 Stunden kommt, aber kein Grund für mich aufzuhören
![]()
Es hilft die Brust mit den unterarm abzudücken, also die brustwarze wie einen knopf reindrücken, das stoppt
gibt dafür auch stilleinlagen die genau das machen. aber das regelt sich nach 1-2 monaten ^^
22.09.2010 13:54
Zitat von Mondkind:
OK. Danke. Ich kontrolliere auch immer den Nacken..da ist sie warm, aber nicht schwitzig oder übertrieben heiß..meist hat sie nur so kalte Füße und Hände bzw. Unterarme..und das trotz dicker Socken und langarm-Body.. dann bekommt sie trotzdem meine Decke über die Beine..
Handtuch brauch ich eh immer beim stillen..wenn ich eine Seite fütter, läuft die andre Seite aus.. und würd ich im liegen stillen und einschlafen, dann würde ich halt nicht nur mich einsuddeln. Das Kind wär auch nass und ich müsst sie umziehn..haben wir alles schon durchMuss immer mit festem BH und Stilleinlagen schlafen..aber das reguliert sich sicher auch noch..Ist schon anstrengend wennn sie alle 2 Stunden kommt, aber kein Grund für mich aufzuhören
![]()
hab auch immer n Handtuch drunter liegen...
aber das mach ich eh, da mein Kind sonst gern ma die ganze Matratze im Schlaf vollsabbert
Ohne Oberteil schlafen hab ich auch versucht,aber das is überhaupt nicht gut,da das auch ma gern feuicht wird ohne bh und stilleinlagen
Ich stille seit Anfang an im Liegen, (wenn ich im bett bin natürlih) weil das am anfang am leichtesten f mich war...wenn er unruhig is gehts aber im Sitzen besser
meine andere Brust läuft auch immer fleißig mit -.-
leg da immer beim Stillen ne Mullwindel drauf, hoffe das hört auch i wann ma auf...
Mir isses auch schon oft passiert dass im Sitzen meine andere Brust seine ganze Klamotten nass gemacht hat, weil ich vergessen hab was drauf zu legen
Muss dazu sagen ich trag meist kein still bh sondern n normalen und schieb den hoch
26.09.2010 22:24
Grad gefunden ^^
Zitat:
10 Gründe, mit dem Baby zusammen im Familienbett zu schlafen
von Jan Hunt
übersetzt aus dem Englischen von eulalie für Rabeneltern.org
1. Zusammen mit dem Baby im Familienbett zu schlafen, hat den großen Vorteil das Stillen für die Mutter während der Nacht zu erleichtern, weil sie nicht aufstehen muss, sondern ihr Kind im Halbschlaf anlegen kann, um danach einfach wieder einzuschlafen. Auf diese Weise sind die Zeiten unterbrochener Nachtruhe weniger anstrengend für die Mutter, denn sie kommt trotzdem in den Genuss eines erholsamen Schlafs. Das Schlafen im Familienbett fördert somit eine längere Stillbeziehung mit allen Vorteilen die diese für Mutter und Kind hat.
2. Der Schlafforscher James McKenna ist der Überzeugung, das gemeinsame Schlafen im Familienbett versetze Eltern in die Lage, ihr Kind aktiv vor dem plötzlichen Kindstod zu bewahren. Er betont, dass so die besten Voraussetzungen vorhanden seien, damit umgehend die richtigen Maßnahmen getroffen werden können, ehe das Kind in eine unangenehme oder gar lebensbedrohliche Notlage gerät.
3. Atemstillstände in den ersten Lebensmonaten sind normal und es ist wahrscheinlich, dass die Atemgeräusche der Mutter/Eltern die kindliche Atmung stimulieren und es so an das weiter Atmen "erinnert" wird. Selbst wenn dieser Mechanismus nicht funktionieren sollte, die Mutter ist in unmittelbarer Nähe und kann das Kind gegebenenfalls aufwecken. Bei stillenden Müttern, die mit ihrem Kind zusammen schlafen, gleichen sich die Phasen des tiefen Schlafs und des Traumschlafs einander an, so dass die Mütter, selbst während sie schlafen spüren, wenn ihr Baby Probleme hat und sofort erwachen, um es zu versorgen. Wenn das Baby alleine schläft, ist eine solche, vielleicht lebensrettende Maßnahme nicht möglich.
4. Jede Gefahr für das Kind, die während der Nacht entsteht, ist vermindert, wenn ein Erwachsener in der Nähe ist. Babys und Kinder sind verbrannt, sexuell missbraucht worden von Verwandten, die zu Besuch waren, sind aus dem Bett entführt worden, wurden von Haustieren attackiert, sind am eigenen Erbrochenen erstickt, sind gestorben oder wurden schwer verletzt auf die unterschiedlichste Art und Weise. All dies hätte verhindert werden können, wenn ihre Eltern in unmittelbarer Nähe gewesen wären, um ihnen zu helfen.
5. Das gemeinsame Schlafen im Familienbett wird häufig als Ursache für den Tod durch Erstickung verantwortlich gemacht. Diese Gefahr ist nur real unter zwei Voraussetzungen: ein junger Säugling schläft im Wasserbett, was den Säugling daran hindert sich aus einer bedrängten Lage aufrichten zu können oder die Eltern stehen unter dem Einfluss von Drogen (Nikotin, Alkohol, und anderen), die sie daran hindern, für ihr Kind zu sorgen. Außer Frage steht, ein Kind, das droht zu ersticken aus welchem Grund auch immer (Schlaufe eines Kleidungsstücks, die sich um den Hals zuzieht, Erbrechen im Schlaf, Asthmaanfall) wird sehr viel eher einen Erwachsenen wecken, der gleich neben ihm schläft, als einen Schlafenden in einem getrennten Raum.
6. Das gemeinsame Schlafen im Familienbett wird häufig mit sexuellem Missbrauch der Kinder durch ihre Eltern in Verbindung gebracht. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Eltern, die eine innige Bindung zu ihren Kindern entwickelt haben, weil sie sich sowohl nachts, als auch tagsüber liebevoll um ihre Kinder kümmern, sind weniger gefährdet, gewalttätig in jeglicher Form gegenüber ihren Kindern zu werden. Umgekehrt, die Tatsache, dass Kinder in ihrem eigenen Zimmer schlafen, war noch nie ein angemessener Schutz vor sexuellem Missbrauchs durch ein Elternteil, sondern macht es für diesen eher einfacher, sein Tun zu verheimlichen.
7. Darüber hinaus kann das gemeinsame Schlafen im Familienbett Kinder vor gewalttätigen Eltern schützen, weil auf diese Weise am ehesten gewährleistet ist, dass alle ausreichend Schlaf bekommen und somit nicht unter permanenten Erschöpfungszuständen leiden, was im allgemeinen die Toleranzschwelle für Gewaltbereitschaft sinken lässt. Das Kind braucht nicht unnötig zu leiden oder zu schreien, damit seine Mutter nach ihm sieht und die Mutter kann es im Halbschlaf stillen und umsorgen. Die ganze Familie erwacht erholt, ohne negative Gefühle dem Kind gegenüber, das nicht durchschläft. Ein überfordertes Familienmitglied ist die größte Gefahr für ein Kind, Opfer von elterlicher Gewalt zu werden. Ein/e gut ausgeschlafene/r Mutter oder Vater genießen das gemeinsame Schlafen, erfreuen sich an ihrem friedlich schlummernden Kind neben ihnen.
8. Das Schreien ist die einzige Möglichkeit für das Baby, sich bemerkbar zu machen, um seinen Eltern zu signalisieren, dass es sie braucht. Endloses Schreien bedeutet Stress für alle Familienmitglieder. Je eher die Bedürfnisse des Kindes gestillt werden, desto eher bekommen alle die Erholung, die sie dringend brauchen und umso mehr Energie ist für den Tag vorhanden. Eine junge Mutter, die zusammen mit ihrem Kind schläft, verinnerlicht die sensiblen Antennen, die zunächst alle Mütter für ihre Neugeborenen haben, und versetzt sie in die Lage, das Kind schneller zu beruhigen, ihm und allen Familienmitgliedern somit unnötigen Stress zu ersparen.
9. Geschwister, die zusammen schlafen, entwickeln häufiger eine tiefere emotionale Bindung zueinander, was sich auch auf ein friedlicheres Miteinander während des Tages auswirken kann. Geschwister, die Tag und Nacht zusammen sind, haben eher die Gelegenheit ein inniges und dauerhaftes Verhältnis zueinander aufzubauen. Babys und Kinder, die während des Tages von ihrer Familie getrennt sind (Eltern arbeiten, Geschwister in der Schule) tanken das Bedürfnis nach Nähe während der Nacht wieder auf.
10. Studien über Patienten im Koma, beweisen, dass die Anwesenheit von einer anderen Person im Raum, Herzschlagfrequenz, Herzrhythmus und Blutdruck des Patienten positiv beeinflussen. Es erscheint vernünftig anzunehmen, dass bei Babys und Kindern ähnliche gesundheitliche Vorteile hervorgerufen werden, wenn sie mit vertrauten Personen im selben Raum sind.
Ein Kind, das Tag und Nacht umsorgt wird, fühlt sich in seinem Glauben an die Liebe und Unterstützung seiner Eltern bestätigt, anstatt mit Gefühlen wie Angst, Ärger und Einsamkeit Nacht für Nacht zurechtkommen zu müssen. Kinder, die sich während der Nacht dicht neben ihren Müttern und/oder Vätern sicher fühlen durften, wachsen zu Erwachsenen heran, die besser mit unausweichlichen Stresssituationen, die das Leben nun mal mit sich bringt, zurecht kommen. John Holt bringt es auf den Punkt, wenn er sagt: "Liebe und Geborgenheit in der frühen Kindheit erfahren zu haben, hat nichts mit Verwöhnen gemein, sondern ist wie ein dickes Bankkonto: ein Fundament aus Selbstachtung und Selbstsicherheit, von dem das Kind zehren und die Herausforderungen des Lebens meistern kann."
Der Originaltext kann nachgelesen werden unter:
www.naturalchild.org/home/
- Dieses Thema wurde 66 mal gemerkt

