Mütter- und Schwangerenforum

Kind in der Stadt groß werden lassen?

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14.07.2011 10:09
Also ich bin ein Großstadtkind Bin in Frankfurt/Main groß geworden und ich würde sagen, dass man dort genauso groß wird wie in einer Kleinstadt

Wir konnten als Kind frei durch die Siedlung laufen, jeder wußte wohin die Kinder gehören (Wie in einem Dorf) und ich bin auch in die Schule gelaufen usw. Man hat viele Freunde direkt um die Ecke und wenn man später im jugendlichen Alter etwas unternehmen will hat man viele verschiedene Möglichkeiten

Nur wegen meinem Mann bin ich in eine Kleinstadt gezogen, aber wenn ich die Wahl hätte würde ich sofort zurück ziehen und in FFM meine Kinder bekommen. Ich glaube es hat alles seine Vor- und Nachteile
Lunchbox
5788 Beiträge
14.07.2011 10:16
hallo ich selbst bin in berlin aufgewachsen und meine tochter wächst auch hier auf. ich finde es wunderbar, ich hatte selbst eine tolle kindheit, trotz großstadt ich finde hier für mich alles was ich brauche und mir wichtig ist. ich habe den trubel und die kultur, ich kann nachts einkaufen gehen, und ich hab ganz viel natur und grün um mich herum. ich liebe meine stadt und könnte mir nicht vorstellen, woanders zu leben. aber ich verstehe auch, was so schön am leben auf dem land ist. mir persönlich wäre es nur nichts
Seramonchen
37809 Beiträge
14.07.2011 10:16
Ich liiiiiiiiiiiebe Berlin Ich bin in Berlin geboren, in einem der Stadtteile mit den größten Vorurteilen - in Marzahn Wir haben zu sechst in einer Drei-Zimmer-Wohnung gelebt und mussten auf nichts verzichten. Später haben meine Eltern am Rand von Berlin ein Haus gekauft und das war perfekt. Manche werden es nicht glauben aber auch in und um Berlin gibt es Natur und da steht auch mal die eine oder andere Kuh. Jetzt lebe ich immer noch am Rand von Berlin, brauche 30 min in die Stadt zur Arbeit und bin dann mitten im Zentrum. Meine Tocher geht zum Reiten und weiß durchaus, wie diverse Tierarten aus Wald und Flur aussehen. Bis an den See sind es bei uns fünf Minuten. Auf die Kombination kommt es an - immer dieses Schubladendenken
KleineHexe
15073 Beiträge
14.07.2011 10:21
Ich bin in einem 2000 Menschen Dorf groß geworden und es war sooo toll! Felder waren direkt hinterm Haus, dort haben wir Drachen steigen lassen. In den Maisfeldern haben wir Verstecken gespielt und mit dem Stroh Höhlen gebaut. Im Steinbruch durften wir auch alleine spielen, wir konnten die Straße anmalen, auf der Straße Ball spielen und alle unsere Freunde wohnten in der gleichen Straße (was häufig in Neubaugebieten vorkommt - viele Kinder im gleichen Alter).
Ich finde das die optimale Umgebung für ein kleines Kind! Als Jugendlicher kommt man zwar schlecht wohin, aber wir hatten im Dorf alles, was man braucht, außer Geschäfte usw. , die haben schon etwas gefehlt. Aber zum Brötchenholen durften wir auch alleine gehen.

LG
14.07.2011 10:24
Ich bin ein echtes Dorfkind und werde immer eins bleiben Ich kann mir absolut nicht vorstellen in die Stadt zu ziehen.
*
Ich denke Kinder können überall (Dorf/Kleinstadt/Großstatdt) glücklich groß werden. Es gibt ja auch in großen Städten Natur etc.
14.07.2011 10:24
wie gibts es auf dem land keine lila kühe????toll zerstört meine träume ich zieh an den nordpol zum weihnachtsmann.....
Jule-Maus
9186 Beiträge
14.07.2011 10:24
Zitat von Seramonchen:

Ich liiiiiiiiiiiebe Berlin Ich bin in Berlin geboren, in einem der Stadtteile mit den größten Vorurteilen - in Marzahn Wir haben zu sechst in einer Drei-Zimmer-Wohnung gelebt und mussten auf nichts verzichten. Später haben meine Eltern am Rand von Berlin ein Haus gekauft und das war perfekt. Manche werden es nicht glauben aber auch in und um Berlin gibt es Natur und da steht auch mal die eine oder andere Kuh. Jetzt lebe ich immer noch am Rand von Berlin, brauche 30 min in die Stadt zur Arbeit und bin dann mitten im Zentrum. Meine Tocher geht zum Reiten und weiß durchaus, wie diverse Tierarten aus Wald und Flur aussehen. Bis an den See sind es bei uns fünf Minuten. Auf die Kombination kommt es an - immer dieses Schubladendenken

bin auch in marzahn groß geworden.. es war wunderbar.. schule war direkt um die ecke, kindergarten auch, tausend spielplätze, kino und einkaufsmöglichkeiten ebenso..
nachdem mein vater uns verlassen hat und meine mutter die arbeit verloren hat und leider auch keine neue gefunden hat, bekamen wir harzt4 und wisst ihr was? wir mussten wirklich auf NIX verzichten.. vielleicht auf gemeinsame familienurlaube.. aber unsre oma hat uns geholfen, wenn wir sowas machen wollten und sonst gings ferienlager....
es gibt so tolle orte auch in großstädten und wenn man nciht in die direkte city zieht sondern in die außenbezirke, ist das fast wie in ner kleinstadt..
14.07.2011 10:25
Ich bin 2009 nach 32 Jahren von ner Großstadt (München) in ne superschöne Kleinstadt (Soest NRW) gezogen mit meinen Kids.
Ganz ehrlich? Ich finds hier vieeel besser als in der Stadt. Nie wieder will ich in der Stadt wohnen. Es ist ruhiger, freundlicher, sauberer und für die Kinder wird hier massig viel gemacht.
Auch haben wir die Natur direkt vor der Nase und müssen nicht erst stundenlang rausfahren, Tür auf, 10 Minuten FUßweg - Feld - Wald... hach schööön.

Kann deinen Wunsch also gut vestehen und wenn es machbar ist, umsetzen

Viel Erfolg dabei
Tiinchen
21384 Beiträge
14.07.2011 10:27
Hach herrlich ...selbst in so einem harmlosen Fred herrscht so viel schwarz weiß Denken...und das von Städtern und Landeiern! Schön ....
Zauberfee5182
10305 Beiträge
14.07.2011 10:28
ich finde für mich meine fast großstadt optimal, ich kann alles fußläufig erreichen... wald, spielplätze, geschäfte. ich hätte auch keine lust immer mit dem auto fahren zu müssen, was ja auf dem land schnell gegeben ist. und wenn ich mal weiter denke... das kind wird älter und will sich verabreden...
14.07.2011 10:29
ich wohne in einer stadt ca 36.000 einwohner und die stadt ist nicht gerade groß. für mich ist recklinghausen oder dortmund schon zu groß was aber nix damit zu tun hat das ich meine das da keine kinder ordentlich groß werden können. ich mag eben keine weitläufigkeit mit vielen menschen, zu vielen geschäften da fühl ich mich unwohl und verloren. aber im gegensatz könnte ich nie aufs land ziehen das wäre ebensowenig mein ding.
aber ich sage ja auch nciht viel kinder die aufm land großwerden sind dorftrottel, deswegen finde ich das man stadtkinder nicht gleich als asozial abstempeln sollte... egal wo man ist gibts schwarze schafe und in einer großstadt mit vielen menschen eben ein paar mehr. es kommt drauf an was die eltern für ihr kind daraus machen wo sie groß werden, was sie ihnen bieten und damit meine ich an bildung das es keine lila kühe gibt, mal ausflüge in den wald etc....
und man kann NIE sagen mein kind wird auf dem land/in der stadt groß und hat deswegen eine schönere kindheit
Tiinchen
21384 Beiträge
14.07.2011 10:37
Also der Ort in dem ich wohne hat ca. 800 Einwohner. Wir haben alles im Ort was wir brauchen...für alles andere muss man eben fahren.
Hier ist tatsächlich die Zeit ein Stück weit stehen geblieben, denn wir haben nen "Tante Emma Laden", eine Dorfschule mit 4 Klassen, die Milch wird beim Bauern geholt und jeder hat ein bisschen Nutzgarten hinterm Haus (wir heizen sogar nur mit Holz weil wir keine Zentralheizung haben)...
Das was für viele Städter unvorstellbar wäre, ist für uns purer Luxus!
Wir bauen uns ein eigenes Haus zu moderaten Preisen (wäre in der Stadt aus der wir kommen quasi unmöglich), wir kommen mit einem Auto aus, mein Mann hat hier eine super Stelle, ich muss nicht arbeiten gehen, die Kinder fühlen sich pudelwohl, gehen reiten, sind in vielen Vereinen, unternehmen viel mit ihren Freunden im angrenzenden Nationalpark.
Und was mir hier am allerwichtigsten ist:
Die Ruhe!!! und...der Zusammenhalt unter den Dorfbewohnern.
Die Anonymität der Stadt (und wir haben vorher auch eher in ner Kleinstadt gewohnt) ist mir nichts. Ich freue mich, wenn ich meine Nachbarn auf der Straße treffe und man ein bisschen quatschen kann, man veranstaltet ab und an mal ne Grill- oder Straßenparty, man ist füreinander da, sorgt sich für- und umeinander und jeder kennt jeden mit Namen.

Das ist für MICH!!!!!!!!!! mein Traum von Leben!!!!
Zumindest im Moment!
Wie das mal aussieht, wenn die Kinder aus dem Haus sind, wird sich dann zeigen wenn es soweit ist!
ErdBeeR_KeKs
3614 Beiträge
14.07.2011 10:37
ein interessantes Thema.
Also bei uns ist es so, mein Freund kommt gebürtig aus Berlin dort hat er 21 Jahre lang gelebt und ich komme aus einem kleinen Dorf mit grade mal 46 Einwohnern.
Mittlerweile wohnen wir in einem Dorf mit mehr als 1000 Einwohnern aber es ist immer noch sehr ländlich mit Wald, Acker, Wiesen, Kühen usw. Mein Freund möchte unter gar keinen Umständen zurück in die Großstadt und ich schon gar nicht. Ich freue mich wenn wir mal für 2 Wochen meine Schwigers besuchen aber dort wohnen wäre nichts für mich.
Wir haben uns dafür entschieden das die kleine auf dem Land aufwachsen soll. Wir haben lange überlegt und uns auch zusammen gesetzt um die Vor und Nachteile auszudiskutieren. (das geht natürlich super wenn einer aus der Großstadt kommt und einer vom Land) Bei uns hat der Zettel mit den Vorteilen auf dem Land gewonnen. Die Stadt ist keines falls schlecht, wenn die Eltern sich dort wohl fühlen dann sollte man da auch wohnen bleiben. Denn was bringt die ganze Natur dem Kind wenn die Eltern sich dort nicht wohl fühlen und die Stadt vermissen. Das merkt das Kind und fühlt sich dann ebenfalls nicht wohl.
*
Ich hoffe ich hab das Thema nicht zu sehr verfehlt.
Seramonchen
37809 Beiträge
14.07.2011 10:39
Zitat von Tiinchen:

Also der Ort in dem ich wohne hat ca. 800 Einwohner. Wir haben alles im Ort was wir brauchen...für alles andere muss man eben fahren.
Hier ist tatsächlich die Zeit ein Stück weit stehen geblieben, denn wir haben nen "Tante Emma Laden", eine Dorfschule mit 4 Klassen, die Milch wird beim Bauern geholt und jeder hat ein bisschen Nutzgarten hinterm Haus (wir heizen sogar nur mit Holz weil wir keine Zentralheizung haben)...
Das was für viele Städter unvorstellbar wäre, ist für uns purer Luxus!
Wir bauen uns ein eigenes Haus zu moderaten Preisen (wäre in der Stadt aus der wir kommen quasi unmöglich), wir kommen mit einem Auto aus, mein Mann hat hier eine super Stelle, ich muss nicht arbeiten gehen, die Kinder fühlen sich pudelwohl, gehen reiten, sind in vielen Vereinen, unternehmen viel mit ihren Freunden im angrenzenden Nationalpark.
Und was mir hier am allerwichtigsten ist:
Die Ruhe!!! und...der Zusammenhalt unter den Dorfbewohnern.
Die Anonymität der Stadt (und wir haben vorher auch eher in ner Kleinstadt gewohnt) ist mir nichts. Ich freue mich, wenn ich meine Nachbarn auf der Straße treffe und man ein bisschen quatschen kann, man veranstaltet ab und an mal ne Grill- oder Straßenparty, man ist füreinander da, sorgt sich für- und umeinander und jeder kennt jeden mit Namen.

Das ist für MICH!!!!!!!!!! mein Traum von Leben!!!!
Zumindest im Moment!
Wie das mal aussieht, wenn die Kinder aus dem Haus sind, wird sich dann zeigen wenn es soweit ist!


Puh, klingt öde
Sorry, der musste raus. Ich finde auch, jeder hat doch andere Ansprüche an sein Leben. Was für den einen gut ist, ist für den anderen eben nicht gut. Ich z.B. finde gerade die Anonymität gut. Ich bin ein Nachbarnhasser, ich will gar nicht mit denen gut auskommen
Tiinchen
21384 Beiträge
14.07.2011 10:42
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Tiinchen:

Also der Ort in dem ich wohne hat ca. 800 Einwohner. Wir haben alles im Ort was wir brauchen...für alles andere muss man eben fahren.
Hier ist tatsächlich die Zeit ein Stück weit stehen geblieben, denn wir haben nen "Tante Emma Laden", eine Dorfschule mit 4 Klassen, die Milch wird beim Bauern geholt und jeder hat ein bisschen Nutzgarten hinterm Haus (wir heizen sogar nur mit Holz weil wir keine Zentralheizung haben)...
Das was für viele Städter unvorstellbar wäre, ist für uns purer Luxus!
Wir bauen uns ein eigenes Haus zu moderaten Preisen (wäre in der Stadt aus der wir kommen quasi unmöglich), wir kommen mit einem Auto aus, mein Mann hat hier eine super Stelle, ich muss nicht arbeiten gehen, die Kinder fühlen sich pudelwohl, gehen reiten, sind in vielen Vereinen, unternehmen viel mit ihren Freunden im angrenzenden Nationalpark.
Und was mir hier am allerwichtigsten ist:
Die Ruhe!!! und...der Zusammenhalt unter den Dorfbewohnern.
Die Anonymität der Stadt (und wir haben vorher auch eher in ner Kleinstadt gewohnt) ist mir nichts. Ich freue mich, wenn ich meine Nachbarn auf der Straße treffe und man ein bisschen quatschen kann, man veranstaltet ab und an mal ne Grill- oder Straßenparty, man ist füreinander da, sorgt sich für- und umeinander und jeder kennt jeden mit Namen.

Das ist für MICH!!!!!!!!!! mein Traum von Leben!!!!
Zumindest im Moment!
Wie das mal aussieht, wenn die Kinder aus dem Haus sind, wird sich dann zeigen wenn es soweit ist!


Puh, klingt öde
Sorry, der musste raus. Ich finde auch, jeder hat doch andere Ansprüche an sein Leben. Was für den einen gut ist, ist für den anderen eben nicht gut. Ich z.B. finde gerade die Anonymität gut. Ich bin ein Nachbarnhasser, ich will gar nicht mit denen gut auskommen
mag öde klingen, ist es aber eigentlich gar nicht.
Mein Leben dreht sich zur Zeit eben zu 100 % um meine Kinder. Wir haben jeden Tag was anderes....Spielgruppe, Turnen, Tanzen, Reiten, Querflöte, Fanfare, Fußball....man ist ständig unterwegs, trifft sich mit Freunden (vermehrt vormittags, wenn die Kids in der Schule sind, der Haushalt erledigt ist und ich nicht arbeite)
Auch im Dorf ist ständig was gebacken...Schützenfest, Kirmes, Feuerwehrfest, usw.
Wir wohnen eben da, wo andere Urlaub machen!
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