Mann "sitzt zwischen 2Stühlen"
06.09.2011 23:40
Ich hab jetzt nicht alles gelesen und bin ja selbst "nur" werdende Mama...
Aber bei den Situationen, die du beschrieben hast, ist es mehr als verständlich, dass sie einfach ihre Ruhe vor den Omas und evt auch allgemein der Verwandschaft haben will..
Meine Mutter würde NIE einmal die Woche vorbei kommen...300km Entfernung haben was.
meine SchwieMu weiß nichtmal was von meiner SS...dafür aber die SchwieGroßeltern. Aber die beiden wissen, das alles seine Grenzen hat. Und ich bin froh, dass mein Freund sie ab und an in die Schranken weist.
Und das solltest du mit deiner Mutter auch tun....wenn nötig auch mit der deiner Frau- wenn deine Frau sich nicht dazu durchringen kann..
Ich weiß noch nicht, wie unsere Verwandtschaft sein wird, wenn der Kleine da ist, aber ich weiß, dass ich definitiv nicht jeden Tag Besuch hier haben will. erstmal möchte ich, dass meine familie sich einspielt. wenn dann die verwandschaft beleidigt ist- PECH! Die meisten sind selbst Eltern- da sollten sie das verstehen können. Traurig, dass so viele Omas vergessen, wie sie sich als Mutter gefühlt haben oder hätten...
evt sollte man das den Omas mal vor Augen führen!?
Aber bei den Situationen, die du beschrieben hast, ist es mehr als verständlich, dass sie einfach ihre Ruhe vor den Omas und evt auch allgemein der Verwandschaft haben will..
Meine Mutter würde NIE einmal die Woche vorbei kommen...300km Entfernung haben was.
meine SchwieMu weiß nichtmal was von meiner SS...dafür aber die SchwieGroßeltern. Aber die beiden wissen, das alles seine Grenzen hat. Und ich bin froh, dass mein Freund sie ab und an in die Schranken weist. Und das solltest du mit deiner Mutter auch tun....wenn nötig auch mit der deiner Frau- wenn deine Frau sich nicht dazu durchringen kann..
Ich weiß noch nicht, wie unsere Verwandtschaft sein wird, wenn der Kleine da ist, aber ich weiß, dass ich definitiv nicht jeden Tag Besuch hier haben will. erstmal möchte ich, dass meine familie sich einspielt. wenn dann die verwandschaft beleidigt ist- PECH! Die meisten sind selbst Eltern- da sollten sie das verstehen können. Traurig, dass so viele Omas vergessen, wie sie sich als Mutter gefühlt haben oder hätten...
evt sollte man das den Omas mal vor Augen führen!?
06.09.2011 23:40
Zitat von Biniu.Holly:
Ich habe jetzt nicht alles nachgelesen, aber kann deine Frau sehr gut verstehen.
Einige meiner "leider gottes" verwandschaft meinte, mir sei kein Kind gegönnt, ich könnte mit kindern nicht umgehen, und so weiter.... Auch hatte ich keine leichte Ss bei meiner großen. Die ersten 3 Monate lag ich öfters im KH, weil ich nichts in mir behalten konnte, musste immer wieder Infusionen bekommen, und einfach hoffen, dass das ewige Spucken irgendwann aufhört. Dann als es endlich schien, besser zu werden, begannen bei mir noch Gallenkoliken. davon hatte ich sage und schreibe 16 stück!!! Die 16te brachte meine Galle schon fast zum platzen, da war ich in der 25 ssw. Ich erinnere mich noch ganz genau an den 1.6.2010, denn da war die Not-OP, wo mir die komplette Gallenblase mit Steinen entfernt wurde. Doch hatte ich unsagbare angst, das was schief geht, das mein wunder geholt werden müsste... Ich musste 2 tage lang wehen hemmer nehmen, damit keine Wehen ausgelöst wurden, was kurz nach der OP geschah, da lag ich noch im Wachwerdraum. Ich wurde wach, konnte mich nicht bewegen, die kleine strampelte nicht, da sie ja durch die nakose auch schlief. Ich schrie, wo mein baby sei, ich verfluchte das gesammte KH, schrie, das sie mir mein baby wegnahmen, und ich sofort mein kind sehen wöllte...
Danach begann das bangen, ob die kleine überhaupt bis zum schluss im bauch überlebte und überhaupt so lange aushielt. Immer wieder wurde uns gesagt, das es sein könnte, das die kleine noch im mutterleib verstirbt, oder kurz nach der geburt, da sie so viel durchhalten musste. So entschloss ich mich mit meinem mann zusammen, einen KS durchführen zu lassen, da wir angst hatten, das bei einer normalen geburt, noch irgendwas schief gehen könnte. Meine tante hatte gehofft, das was schief geht, auch wenn sie es nie zugeben würde, sie schrieb es mir zwischen den zeilen, das reichte mir. Und auch heute noch, gebe ich mein kind nicht einfach in hände, zu denen mein kind nicht gehört. Auch beim zweiten werde ich es genauso machen. Meine mum wohnt 450 km weit entfernt, aber sie wäre einer der wenigen personen, die mein kind immer nehmen dürfte. Sie sprach mir immer mut zu, sagte immer, die kleine schafft es, sie ist wie ihre mama. Ich musste direkt nach meiner geburt auch um mein leben kämpfen und diese stärke hat unsere tochter schon im Mutterleib bewiesen.
Ich würde dir raten, suche dir mit deiner Frau eine eigene Bleibe, wo deine Mutter nicht direkt drüber oder nebenan wohnt. Das hilft deiner frau und auch eurem Mäuschen, zur ruhe zu kommen. Ihr müsst ein Familien Leben aufbauen können, aber unter diesen Umständen ist es fast unmöglich, eine glückliche familie sein zu können.
Das ist auch nur ein gut gemeinter rat, also bitte nicht böse auffassen![]()
Nein um Gottes Willen ich fasse das natürlich nicht böse auf!
Vielen Dank für deine Offenheit mir deine bewegende Geschichte zu erzählen, auch da ist jedes handeln- wie auch immer es ausfällt- natürlich mehr als begründet! Mir fehlen die Worte über das was deine Tante vom Stapel gelassen hat! Mit welchem Recht? So etwas wünscht man absolut niemandem, ich finde dafür keine Worte!
Was mich bzw. uns betrifft: Nun ich sitze halt zwischen zwei Stühlen einerseits möchte ich meiner Frau natürlich alles Recht machen andererseits sprechen wir hier immernoch über meine Mutter die ich mal nicht einfach so sang und klanglos alleine zurücklassen kann zumal sie sonst wirklich niemanden hat und so herzlos bin ich dann doch nicht... Es ist halt verzwickt und wie ichs mach, mach ichs wahrscheinlich falsch...
06.09.2011 23:46
Zitat von starlett12c:
hmmmmmmmm daran merkt man Du bist ein Mann![]()
die emotionale Schiene bei einer Frau funktioniert anders![]()
Lass sie es nicht aus Liebe zu Dir unterdrücken ..... das könnte ein Boomerang werden
Ich glaube ich hab mich etwas blöd ausgedrückt.
Ich meinte natürlich, dass meine Frau Grund zur Eifersucht hätte wenn sie sich mir zu Liebe "zusammenreißt" und die Kleine in den Armen meiner Mutter "duldet". Genauso natürlich bei ihrer Mutter. Ich glaube schon, dass sie sich auch darüber Gedanken macht ob sie mich damit nicht auch verletzt wenn sie meine Mutter nicht hier haben mag...
06.09.2011 23:48
Zitat von schnulli1409:
Zitat von Wodan:
Zitat von starlett12c:
Zitat von Wodan:
Zitat von starlett12c:
okay - Eifersucht ist bestimmt auch im Spiel - ich denke das kennt jede Mamaund die ist eben bei Personen von denen man sich nicht akzeptiert fühlt größer als bei geliebten Menschen ........ Es muss etwas geschehen und beide Mütter müssen Deiner Frau Zugeständnisse machen und ihr das Gefühl geben, dass sie sie nicht bevormunden wollen ......
Okay und wie gehen andere Mütter mit dem Thema "Eifersucht" um? Ich mein sie hat es ja auch nicht abgestritten, dass dem nicht so ist. Ich denk schon, dass sie die Kleine eben weil sie weis dass sie wieder bekuschelt und geknutscht wird ungern teilt bzw. abgibt auch wenns nur für paar Minuten ist...
also man ist hin und her gerissen zwischen der Eifersucht die man selber verspürt und dem Guten was dem Kind widerfährt bei einer anderen Person. Wenn man die andere Person leiden mag, dann überwiegt das Glücksgefühl fürs Kind, wenn man aber meint das was dem Kind widerfährt ist nicht gut oder schön oder man mag die Person einfach nicht, dann überwiegt die Eifersucht und man nimmt das Recht als Mama wahr (?) und unterbindet das![]()
hab ich mich verständlich ausgedrückt??????
Wenn sich die Mütter also etwas beliebter machen würden und dies geschieht eben durch Freundlichkeit, Einhalten von Absprachen, Zurückhaltung und Anerkennung dass Deine Frau eine gute Mama ist dann wird sie sich auch mit ihren Gefühlen anders entscheiden können
Ja ich denke ich weis was du damit sagen willst. Im Grunde genommen bräuchte Eifersucht ja aber eigentlich keinen Platz haben denn schließlich entscheidet eine jede Mutter wohin sie ihr Kind gibt . So müsste man zumindest dem Thema Eifersucht doch aus dem Weg gehen können außer sie macht es halt mir zu Liebe...
Das trifft aber auf deine Frau nicht zu da sie kaum noch Luft zum atmen hat
Schlimm eigentlich dass so nette Userinnen die gar nicht vor Ort sind bzw. die man nicht kennt das ehern verstehen oder nachvollziehen können als die lieben Omas die mitten im Geschehen stecken.
06.09.2011 23:50
Zitat von Wodan:
Zitat von Biniu.Holly:
Ich habe jetzt nicht alles nachgelesen, aber kann deine Frau sehr gut verstehen.
Einige meiner "leider gottes" verwandschaft meinte, mir sei kein Kind gegönnt, ich könnte mit kindern nicht umgehen, und so weiter.... Auch hatte ich keine leichte Ss bei meiner großen. Die ersten 3 Monate lag ich öfters im KH, weil ich nichts in mir behalten konnte, musste immer wieder Infusionen bekommen, und einfach hoffen, dass das ewige Spucken irgendwann aufhört. Dann als es endlich schien, besser zu werden, begannen bei mir noch Gallenkoliken. davon hatte ich sage und schreibe 16 stück!!! Die 16te brachte meine Galle schon fast zum platzen, da war ich in der 25 ssw. Ich erinnere mich noch ganz genau an den 1.6.2010, denn da war die Not-OP, wo mir die komplette Gallenblase mit Steinen entfernt wurde. Doch hatte ich unsagbare angst, das was schief geht, das mein wunder geholt werden müsste... Ich musste 2 tage lang wehen hemmer nehmen, damit keine Wehen ausgelöst wurden, was kurz nach der OP geschah, da lag ich noch im Wachwerdraum. Ich wurde wach, konnte mich nicht bewegen, die kleine strampelte nicht, da sie ja durch die nakose auch schlief. Ich schrie, wo mein baby sei, ich verfluchte das gesammte KH, schrie, das sie mir mein baby wegnahmen, und ich sofort mein kind sehen wöllte...
Danach begann das bangen, ob die kleine überhaupt bis zum schluss im bauch überlebte und überhaupt so lange aushielt. Immer wieder wurde uns gesagt, das es sein könnte, das die kleine noch im mutterleib verstirbt, oder kurz nach der geburt, da sie so viel durchhalten musste. So entschloss ich mich mit meinem mann zusammen, einen KS durchführen zu lassen, da wir angst hatten, das bei einer normalen geburt, noch irgendwas schief gehen könnte. Meine tante hatte gehofft, das was schief geht, auch wenn sie es nie zugeben würde, sie schrieb es mir zwischen den zeilen, das reichte mir. Und auch heute noch, gebe ich mein kind nicht einfach in hände, zu denen mein kind nicht gehört. Auch beim zweiten werde ich es genauso machen. Meine mum wohnt 450 km weit entfernt, aber sie wäre einer der wenigen personen, die mein kind immer nehmen dürfte. Sie sprach mir immer mut zu, sagte immer, die kleine schafft es, sie ist wie ihre mama. Ich musste direkt nach meiner geburt auch um mein leben kämpfen und diese stärke hat unsere tochter schon im Mutterleib bewiesen.
Ich würde dir raten, suche dir mit deiner Frau eine eigene Bleibe, wo deine Mutter nicht direkt drüber oder nebenan wohnt. Das hilft deiner frau und auch eurem Mäuschen, zur ruhe zu kommen. Ihr müsst ein Familien Leben aufbauen können, aber unter diesen Umständen ist es fast unmöglich, eine glückliche familie sein zu können.
Das ist auch nur ein gut gemeinter rat, also bitte nicht böse auffassen![]()
Nein um Gottes Willen ich fasse das natürlich nicht böse auf!
Vielen Dank für deine Offenheit mir deine bewegende Geschichte zu erzählen, auch da ist jedes handeln- wie auch immer es ausfällt- natürlich mehr als begründet! Mir fehlen die Worte über das was deine Tante vom Stapel gelassen hat! Mit welchem Recht? So etwas wünscht man absolut niemandem, ich finde dafür keine Worte!
Was mich bzw. uns betrifft: Nun ich sitze halt zwischen zwei Stühlen einerseits möchte ich meiner Frau natürlich alles Recht machen andererseits sprechen wir hier immernoch über meine Mutter die ich mal nicht einfach so sang und klanglos alleine zurücklassen kann zumal sie sonst wirklich niemanden hat und so herzlos bin ich dann doch nicht... Es ist halt verzwickt und wie ichs mach, mach ichs wahrscheinlich falsch...
Deine Mutter, und auch die mutter deiner Frau, lassen deiner frau kaum luft zum atmen wie du es beschreibst. Ich schätze mal, das in die Schrancken weisen, wird nicht von langer dauer sein. Manche frauen fallen früher oder später, wegen solchen sachen auch in Depresionen, weil ihnen alles auf den zeiger geht. Ich kann verstehen, das du deine mama nicht einfach "fallen" lassen möchtest, aber ihr habt auch euer eigenes Leben. Da kann deine Mutter nicht einfach reinplatzen, wie es ihr gefällt. Wie es mit SchwieMu aussieht, kann ich einfach nicht nachempfinden, da ich meine nie kennen lernen durfte. Mein Mann verlor seine Mutter 2006, genau 4 wochen vor Weihnachten. Ich höre so oft, wie schwer es mit den Schwiegereltern sein soll, kann es aber leider nicht nachfühlen. In dieser hinsicht kann ich nur schreiben/ sagen, wie ich es machen würde.
Rede mit deiner Mutter, auch auf die gefahr hin, das sie beleidigt ist, aber ihr müsst zur Ruhe kommen, gerade deine Frau. Ihr braucht zeit für euch, und da ist das rumärgern um die Omas nicht gerade aufbauend.
Ich hoffe, du verstehst meine worte. Mehr wie reden kannst du erst mal nicht, aber wenn alle stricke reisen, denke mal wenigstens über einen Wohnungswechsel nach, gerade für euch als Familie könnte es helfen
06.09.2011 23:51
Zitat von anakey:
Ich hab jetzt nicht alles gelesen und bin ja selbst "nur" werdende Mama...
Aber bei den Situationen, die du beschrieben hast, ist es mehr als verständlich, dass sie einfach ihre Ruhe vor den Omas und evt auch allgemein der Verwandschaft haben will..
Meine Mutter würde NIE einmal die Woche vorbei kommen...300km Entfernung haben was.meine SchwieMu weiß nichtmal was von meiner SS...dafür aber die SchwieGroßeltern. Aber die beiden wissen, das alles seine Grenzen hat. Und ich bin froh, dass mein Freund sie ab und an in die Schranken weist.
Und das solltest du mit deiner Mutter auch tun....wenn nötig auch mit der deiner Frau- wenn deine Frau sich nicht dazu durchringen kann..
Ich weiß noch nicht, wie unsere Verwandtschaft sein wird, wenn der Kleine da ist, aber ich weiß, dass ich definitiv nicht jeden Tag Besuch hier haben will. erstmal möchte ich, dass meine familie sich einspielt. wenn dann die verwandschaft beleidigt ist- PECH! Die meisten sind selbst Eltern- da sollten sie das verstehen können. Traurig, dass so viele Omas vergessen, wie sie sich als Mutter gefühlt haben oder hätten...
evt sollte man das den Omas mal vor Augen führen!?
Oha erstaunlich, dass du deine SS nach so vielen Wochen deiner Schwiegermutter noch verheimlichen kannst. Das wäre bei uns überhaupt nicht machbar gewesen, es sei denn meine Frau hätte sich mit ner Strickleiter aus dem Fenster herabgelassen und das nur im dunklen. *lacht*
Nein im Grunde genommen müssten wir eigentlich auch so denken aber wir sind halt beide sehr friedvolle Menschen und würden solche Diskussionen eigentlich lieber umgehen. Wäre halt schön wenn das die Beteiligten mal selbst sehen würden oder über ihr Verhalten nachdenken.
06.09.2011 23:57
Zitat von Biniu.Holly:
Zitat von Wodan:
Zitat von Biniu.Holly:
Ich habe jetzt nicht alles nachgelesen, aber kann deine Frau sehr gut verstehen.
Einige meiner "leider gottes" verwandschaft meinte, mir sei kein Kind gegönnt, ich könnte mit kindern nicht umgehen, und so weiter.... Auch hatte ich keine leichte Ss bei meiner großen. Die ersten 3 Monate lag ich öfters im KH, weil ich nichts in mir behalten konnte, musste immer wieder Infusionen bekommen, und einfach hoffen, dass das ewige Spucken irgendwann aufhört. Dann als es endlich schien, besser zu werden, begannen bei mir noch Gallenkoliken. davon hatte ich sage und schreibe 16 stück!!! Die 16te brachte meine Galle schon fast zum platzen, da war ich in der 25 ssw. Ich erinnere mich noch ganz genau an den 1.6.2010, denn da war die Not-OP, wo mir die komplette Gallenblase mit Steinen entfernt wurde. Doch hatte ich unsagbare angst, das was schief geht, das mein wunder geholt werden müsste... Ich musste 2 tage lang wehen hemmer nehmen, damit keine Wehen ausgelöst wurden, was kurz nach der OP geschah, da lag ich noch im Wachwerdraum. Ich wurde wach, konnte mich nicht bewegen, die kleine strampelte nicht, da sie ja durch die nakose auch schlief. Ich schrie, wo mein baby sei, ich verfluchte das gesammte KH, schrie, das sie mir mein baby wegnahmen, und ich sofort mein kind sehen wöllte...
Danach begann das bangen, ob die kleine überhaupt bis zum schluss im bauch überlebte und überhaupt so lange aushielt. Immer wieder wurde uns gesagt, das es sein könnte, das die kleine noch im mutterleib verstirbt, oder kurz nach der geburt, da sie so viel durchhalten musste. So entschloss ich mich mit meinem mann zusammen, einen KS durchführen zu lassen, da wir angst hatten, das bei einer normalen geburt, noch irgendwas schief gehen könnte. Meine tante hatte gehofft, das was schief geht, auch wenn sie es nie zugeben würde, sie schrieb es mir zwischen den zeilen, das reichte mir. Und auch heute noch, gebe ich mein kind nicht einfach in hände, zu denen mein kind nicht gehört. Auch beim zweiten werde ich es genauso machen. Meine mum wohnt 450 km weit entfernt, aber sie wäre einer der wenigen personen, die mein kind immer nehmen dürfte. Sie sprach mir immer mut zu, sagte immer, die kleine schafft es, sie ist wie ihre mama. Ich musste direkt nach meiner geburt auch um mein leben kämpfen und diese stärke hat unsere tochter schon im Mutterleib bewiesen.
Ich würde dir raten, suche dir mit deiner Frau eine eigene Bleibe, wo deine Mutter nicht direkt drüber oder nebenan wohnt. Das hilft deiner frau und auch eurem Mäuschen, zur ruhe zu kommen. Ihr müsst ein Familien Leben aufbauen können, aber unter diesen Umständen ist es fast unmöglich, eine glückliche familie sein zu können.
Das ist auch nur ein gut gemeinter rat, also bitte nicht böse auffassen![]()
Nein um Gottes Willen ich fasse das natürlich nicht böse auf!
Vielen Dank für deine Offenheit mir deine bewegende Geschichte zu erzählen, auch da ist jedes handeln- wie auch immer es ausfällt- natürlich mehr als begründet! Mir fehlen die Worte über das was deine Tante vom Stapel gelassen hat! Mit welchem Recht? So etwas wünscht man absolut niemandem, ich finde dafür keine Worte!
Was mich bzw. uns betrifft: Nun ich sitze halt zwischen zwei Stühlen einerseits möchte ich meiner Frau natürlich alles Recht machen andererseits sprechen wir hier immernoch über meine Mutter die ich mal nicht einfach so sang und klanglos alleine zurücklassen kann zumal sie sonst wirklich niemanden hat und so herzlos bin ich dann doch nicht... Es ist halt verzwickt und wie ichs mach, mach ichs wahrscheinlich falsch...
Deine Mutter, und auch die mutter deiner Frau, lassen deiner frau kaum luft zum atmen wie du es beschreibst. Ich schätze mal, das in die Schrancken weisen, wird nicht von langer dauer sein. Manche frauen fallen früher oder später, wegen solchen sachen auch in Depresionen, weil ihnen alles auf den zeiger geht. Ich kann verstehen, das du deine mama nicht einfach "fallen" lassen möchtest, aber ihr habt auch euer eigenes Leben. Da kann deine Mutter nicht einfach reinplatzen, wie es ihr gefällt. Wie es mit SchwieMu aussieht, kann ich einfach nicht nachempfinden, da ich meine nie kennen lernen durfte. Mein Mann verlor seine Mutter 2006, genau 4 wochen vor Weihnachten. Ich höre so oft, wie schwer es mit den Schwiegereltern sein soll, kann es aber leider nicht nachfühlen. In dieser hinsicht kann ich nur schreiben/ sagen, wie ich es machen würde.
Rede mit deiner Mutter, auch auf die gefahr hin, das sie beleidigt ist, aber ihr müsst zur Ruhe kommen, gerade deine Frau. Ihr braucht zeit für euch, und da ist das rumärgern um die Omas nicht gerade aufbauend.
Ich hoffe, du verstehst meine worte. Mehr wie reden kannst du erst mal nicht, aber wenn alle stricke reisen, denke mal wenigstens über einen Wohnungswechsel nach, gerade für euch als Familie könnte es helfen![]()
Nunja durch ihr Verhalten merke ich ja, dass sie sich immer mehr zurück zieht. Wie ich heute von meiner Mutter kam und sie fragte ob es ok wäre wenn die Mutter dann mal runterkommt um die Kleine zu sehen habe ich ja ihr Gesicht gesehen. Sie brauchte nichts zu sagen und ich wusste dass ihr der Gedanke ganz und gar nicht gefällt. Gut ich muss gestehen, dass ich auch wenn ich hinter ihr stehe in allen Lebenslagen diese Reaktion erstmal etwas albern fand da sie ja der Oma nicht das Enkelkind und dem Kind den Kontakt zu anderen Menschen vorenthalten kann. Erst als sie mir in Tränen ausbrach dachte ich, dass da etwas mehr dahinter stecken muss nur konnte sie mir nicht sagen was. Sie meinte sie wüsste dass es bescheuert ist und dass das Kind auch eine Oma hat aber sie hätte halt arge Probleme das Kind an diese abzugeben selbst wenn die Oma in unserer Wohnung geblieben wäre. Vielleicht hat sie doch Angst, dass das Kind warum auch immer dadurch einen besseren Draht zur Oma kriegen könnte?
07.09.2011 00:01
hatte deine frau eine bessere beziehung zu ihrer oma als zu ihrer mutter?
könnte die reaktion dann sehr gut nachvollziehen.
könnte die reaktion dann sehr gut nachvollziehen.
07.09.2011 00:03
Zitat von Wodan:
Zitat von Biniu.Holly:
Zitat von Wodan:
Zitat von Biniu.Holly:
Ich habe jetzt nicht alles nachgelesen, aber kann deine Frau sehr gut verstehen.
Einige meiner "leider gottes" verwandschaft meinte, mir sei kein Kind gegönnt, ich könnte mit kindern nicht umgehen, und so weiter.... Auch hatte ich keine leichte Ss bei meiner großen. Die ersten 3 Monate lag ich öfters im KH, weil ich nichts in mir behalten konnte, musste immer wieder Infusionen bekommen, und einfach hoffen, dass das ewige Spucken irgendwann aufhört. Dann als es endlich schien, besser zu werden, begannen bei mir noch Gallenkoliken. davon hatte ich sage und schreibe 16 stück!!! Die 16te brachte meine Galle schon fast zum platzen, da war ich in der 25 ssw. Ich erinnere mich noch ganz genau an den 1.6.2010, denn da war die Not-OP, wo mir die komplette Gallenblase mit Steinen entfernt wurde. Doch hatte ich unsagbare angst, das was schief geht, das mein wunder geholt werden müsste... Ich musste 2 tage lang wehen hemmer nehmen, damit keine Wehen ausgelöst wurden, was kurz nach der OP geschah, da lag ich noch im Wachwerdraum. Ich wurde wach, konnte mich nicht bewegen, die kleine strampelte nicht, da sie ja durch die nakose auch schlief. Ich schrie, wo mein baby sei, ich verfluchte das gesammte KH, schrie, das sie mir mein baby wegnahmen, und ich sofort mein kind sehen wöllte...
Danach begann das bangen, ob die kleine überhaupt bis zum schluss im bauch überlebte und überhaupt so lange aushielt. Immer wieder wurde uns gesagt, das es sein könnte, das die kleine noch im mutterleib verstirbt, oder kurz nach der geburt, da sie so viel durchhalten musste. So entschloss ich mich mit meinem mann zusammen, einen KS durchführen zu lassen, da wir angst hatten, das bei einer normalen geburt, noch irgendwas schief gehen könnte. Meine tante hatte gehofft, das was schief geht, auch wenn sie es nie zugeben würde, sie schrieb es mir zwischen den zeilen, das reichte mir. Und auch heute noch, gebe ich mein kind nicht einfach in hände, zu denen mein kind nicht gehört. Auch beim zweiten werde ich es genauso machen. Meine mum wohnt 450 km weit entfernt, aber sie wäre einer der wenigen personen, die mein kind immer nehmen dürfte. Sie sprach mir immer mut zu, sagte immer, die kleine schafft es, sie ist wie ihre mama. Ich musste direkt nach meiner geburt auch um mein leben kämpfen und diese stärke hat unsere tochter schon im Mutterleib bewiesen.
Ich würde dir raten, suche dir mit deiner Frau eine eigene Bleibe, wo deine Mutter nicht direkt drüber oder nebenan wohnt. Das hilft deiner frau und auch eurem Mäuschen, zur ruhe zu kommen. Ihr müsst ein Familien Leben aufbauen können, aber unter diesen Umständen ist es fast unmöglich, eine glückliche familie sein zu können.
Das ist auch nur ein gut gemeinter rat, also bitte nicht böse auffassen![]()
Nein um Gottes Willen ich fasse das natürlich nicht böse auf!
Vielen Dank für deine Offenheit mir deine bewegende Geschichte zu erzählen, auch da ist jedes handeln- wie auch immer es ausfällt- natürlich mehr als begründet! Mir fehlen die Worte über das was deine Tante vom Stapel gelassen hat! Mit welchem Recht? So etwas wünscht man absolut niemandem, ich finde dafür keine Worte!
Was mich bzw. uns betrifft: Nun ich sitze halt zwischen zwei Stühlen einerseits möchte ich meiner Frau natürlich alles Recht machen andererseits sprechen wir hier immernoch über meine Mutter die ich mal nicht einfach so sang und klanglos alleine zurücklassen kann zumal sie sonst wirklich niemanden hat und so herzlos bin ich dann doch nicht... Es ist halt verzwickt und wie ichs mach, mach ichs wahrscheinlich falsch...
Deine Mutter, und auch die mutter deiner Frau, lassen deiner frau kaum luft zum atmen wie du es beschreibst. Ich schätze mal, das in die Schrancken weisen, wird nicht von langer dauer sein. Manche frauen fallen früher oder später, wegen solchen sachen auch in Depresionen, weil ihnen alles auf den zeiger geht. Ich kann verstehen, das du deine mama nicht einfach "fallen" lassen möchtest, aber ihr habt auch euer eigenes Leben. Da kann deine Mutter nicht einfach reinplatzen, wie es ihr gefällt. Wie es mit SchwieMu aussieht, kann ich einfach nicht nachempfinden, da ich meine nie kennen lernen durfte. Mein Mann verlor seine Mutter 2006, genau 4 wochen vor Weihnachten. Ich höre so oft, wie schwer es mit den Schwiegereltern sein soll, kann es aber leider nicht nachfühlen. In dieser hinsicht kann ich nur schreiben/ sagen, wie ich es machen würde.
Rede mit deiner Mutter, auch auf die gefahr hin, das sie beleidigt ist, aber ihr müsst zur Ruhe kommen, gerade deine Frau. Ihr braucht zeit für euch, und da ist das rumärgern um die Omas nicht gerade aufbauend.
Ich hoffe, du verstehst meine worte. Mehr wie reden kannst du erst mal nicht, aber wenn alle stricke reisen, denke mal wenigstens über einen Wohnungswechsel nach, gerade für euch als Familie könnte es helfen![]()
Nunja durch ihr Verhalten merke ich ja, dass sie sich immer mehr zurück zieht. Wie ich heute von meiner Mutter kam und sie fragte ob es ok wäre wenn die Mutter dann mal runterkommt um die Kleine zu sehen habe ich ja ihr Gesicht gesehen. Sie brauchte nichts zu sagen und ich wusste dass ihr der Gedanke ganz und gar nicht gefällt. Gut ich muss gestehen, dass ich auch wenn ich hinter ihr stehe in allen Lebenslagen diese Reaktion erstmal etwas albern fand da sie ja der Oma nicht das Enkelkind und dem Kind den Kontakt zu anderen Menschen vorenthalten kann. Erst als sie mir in Tränen ausbrach dachte ich, dass da etwas mehr dahinter stecken muss nur konnte sie mir nicht sagen was. Sie meinte sie wüsste dass es bescheuert ist und dass das Kind auch eine Oma hat aber sie hätte halt arge Probleme das Kind an diese abzugeben selbst wenn die Oma in unserer Wohnung geblieben wäre. Vielleicht hat sie doch Angst, dass das Kind warum auch immer dadurch einen besseren Draht zur Oma kriegen könnte?
Ich vermute das da mehr dahinter steckt. Wahrscheinlich auch dass, das deine und ihre mutter immer die kleine so abknuddeln. Vieleicht fühlt sie sich auch arg beformundet. Was ja auch nachvollziehbar ist. Denn wenn jemand zu mir sagt, hast du das schon gemacht, musst du nicht bei der kleinen dies machen, würde ich mir vorkommen, als ob ich eine schlechte mutter wäre. Man bekommt so das gefühl übermittelt, sich nicht allein um das kind kümmern zu lönnen, und umso mehr man dieses gefühl hat, umso weniger möchte man diese personen sehen, die einem dieses gefühl übermitteln.
Wie wäre es denn, wenn ihr wenigstens mal für ein paar tage weg fahren würdet, mir der kleinen gehen natürlich keine weiten Strecken, aber einfach mal ausspannen. Zu Freunden, oder sonst irgendwas, was man mit so nem kleinen Würmchen machen kann.
Und rede immer wieder mit deiner Frau, unterstütze sie, so gut du kannst, mehr kannst du erst mal nicht tun, als einfach für sie da sein.
07.09.2011 00:07
Zitat von mrs.sophie:
hatte deine frau eine bessere beziehung zu ihrer oma als zu ihrer mutter?
könnte die reaktion dann sehr gut nachvollziehen.
Zu ihrer eigenen Oma hat meine Frau schon als Kind gar keinen bzw. kaum Kontakt da die gute Frau zich km weit weg wohnt und ihre Mutter auch keinen Kontakt mehr zu ihr hat. Da muss wohl was vorgefallen sein weswegen jetzt auch bei denen Funkstille herscht.
07.09.2011 00:11
Zitat von Biniu.Holly:
Zitat von Wodan:
Zitat von Biniu.Holly:
Zitat von Wodan:
Zitat von Biniu.Holly:
Ich habe jetzt nicht alles nachgelesen, aber kann deine Frau sehr gut verstehen.
Einige meiner "leider gottes" verwandschaft meinte, mir sei kein Kind gegönnt, ich könnte mit kindern nicht umgehen, und so weiter.... Auch hatte ich keine leichte Ss bei meiner großen. Die ersten 3 Monate lag ich öfters im KH, weil ich nichts in mir behalten konnte, musste immer wieder Infusionen bekommen, und einfach hoffen, dass das ewige Spucken irgendwann aufhört. Dann als es endlich schien, besser zu werden, begannen bei mir noch Gallenkoliken. davon hatte ich sage und schreibe 16 stück!!! Die 16te brachte meine Galle schon fast zum platzen, da war ich in der 25 ssw. Ich erinnere mich noch ganz genau an den 1.6.2010, denn da war die Not-OP, wo mir die komplette Gallenblase mit Steinen entfernt wurde. Doch hatte ich unsagbare angst, das was schief geht, das mein wunder geholt werden müsste... Ich musste 2 tage lang wehen hemmer nehmen, damit keine Wehen ausgelöst wurden, was kurz nach der OP geschah, da lag ich noch im Wachwerdraum. Ich wurde wach, konnte mich nicht bewegen, die kleine strampelte nicht, da sie ja durch die nakose auch schlief. Ich schrie, wo mein baby sei, ich verfluchte das gesammte KH, schrie, das sie mir mein baby wegnahmen, und ich sofort mein kind sehen wöllte...
Danach begann das bangen, ob die kleine überhaupt bis zum schluss im bauch überlebte und überhaupt so lange aushielt. Immer wieder wurde uns gesagt, das es sein könnte, das die kleine noch im mutterleib verstirbt, oder kurz nach der geburt, da sie so viel durchhalten musste. So entschloss ich mich mit meinem mann zusammen, einen KS durchführen zu lassen, da wir angst hatten, das bei einer normalen geburt, noch irgendwas schief gehen könnte. Meine tante hatte gehofft, das was schief geht, auch wenn sie es nie zugeben würde, sie schrieb es mir zwischen den zeilen, das reichte mir. Und auch heute noch, gebe ich mein kind nicht einfach in hände, zu denen mein kind nicht gehört. Auch beim zweiten werde ich es genauso machen. Meine mum wohnt 450 km weit entfernt, aber sie wäre einer der wenigen personen, die mein kind immer nehmen dürfte. Sie sprach mir immer mut zu, sagte immer, die kleine schafft es, sie ist wie ihre mama. Ich musste direkt nach meiner geburt auch um mein leben kämpfen und diese stärke hat unsere tochter schon im Mutterleib bewiesen.
Ich würde dir raten, suche dir mit deiner Frau eine eigene Bleibe, wo deine Mutter nicht direkt drüber oder nebenan wohnt. Das hilft deiner frau und auch eurem Mäuschen, zur ruhe zu kommen. Ihr müsst ein Familien Leben aufbauen können, aber unter diesen Umständen ist es fast unmöglich, eine glückliche familie sein zu können.
Das ist auch nur ein gut gemeinter rat, also bitte nicht böse auffassen![]()
Nein um Gottes Willen ich fasse das natürlich nicht böse auf!
Vielen Dank für deine Offenheit mir deine bewegende Geschichte zu erzählen, auch da ist jedes handeln- wie auch immer es ausfällt- natürlich mehr als begründet! Mir fehlen die Worte über das was deine Tante vom Stapel gelassen hat! Mit welchem Recht? So etwas wünscht man absolut niemandem, ich finde dafür keine Worte!
Was mich bzw. uns betrifft: Nun ich sitze halt zwischen zwei Stühlen einerseits möchte ich meiner Frau natürlich alles Recht machen andererseits sprechen wir hier immernoch über meine Mutter die ich mal nicht einfach so sang und klanglos alleine zurücklassen kann zumal sie sonst wirklich niemanden hat und so herzlos bin ich dann doch nicht... Es ist halt verzwickt und wie ichs mach, mach ichs wahrscheinlich falsch...
Deine Mutter, und auch die mutter deiner Frau, lassen deiner frau kaum luft zum atmen wie du es beschreibst. Ich schätze mal, das in die Schrancken weisen, wird nicht von langer dauer sein. Manche frauen fallen früher oder später, wegen solchen sachen auch in Depresionen, weil ihnen alles auf den zeiger geht. Ich kann verstehen, das du deine mama nicht einfach "fallen" lassen möchtest, aber ihr habt auch euer eigenes Leben. Da kann deine Mutter nicht einfach reinplatzen, wie es ihr gefällt. Wie es mit SchwieMu aussieht, kann ich einfach nicht nachempfinden, da ich meine nie kennen lernen durfte. Mein Mann verlor seine Mutter 2006, genau 4 wochen vor Weihnachten. Ich höre so oft, wie schwer es mit den Schwiegereltern sein soll, kann es aber leider nicht nachfühlen. In dieser hinsicht kann ich nur schreiben/ sagen, wie ich es machen würde.
Rede mit deiner Mutter, auch auf die gefahr hin, das sie beleidigt ist, aber ihr müsst zur Ruhe kommen, gerade deine Frau. Ihr braucht zeit für euch, und da ist das rumärgern um die Omas nicht gerade aufbauend.
Ich hoffe, du verstehst meine worte. Mehr wie reden kannst du erst mal nicht, aber wenn alle stricke reisen, denke mal wenigstens über einen Wohnungswechsel nach, gerade für euch als Familie könnte es helfen![]()
Nunja durch ihr Verhalten merke ich ja, dass sie sich immer mehr zurück zieht. Wie ich heute von meiner Mutter kam und sie fragte ob es ok wäre wenn die Mutter dann mal runterkommt um die Kleine zu sehen habe ich ja ihr Gesicht gesehen. Sie brauchte nichts zu sagen und ich wusste dass ihr der Gedanke ganz und gar nicht gefällt. Gut ich muss gestehen, dass ich auch wenn ich hinter ihr stehe in allen Lebenslagen diese Reaktion erstmal etwas albern fand da sie ja der Oma nicht das Enkelkind und dem Kind den Kontakt zu anderen Menschen vorenthalten kann. Erst als sie mir in Tränen ausbrach dachte ich, dass da etwas mehr dahinter stecken muss nur konnte sie mir nicht sagen was. Sie meinte sie wüsste dass es bescheuert ist und dass das Kind auch eine Oma hat aber sie hätte halt arge Probleme das Kind an diese abzugeben selbst wenn die Oma in unserer Wohnung geblieben wäre. Vielleicht hat sie doch Angst, dass das Kind warum auch immer dadurch einen besseren Draht zur Oma kriegen könnte?
Ich vermute das da mehr dahinter steckt. Wahrscheinlich auch dass, das deine und ihre mutter immer die kleine so abknuddeln. Vieleicht fühlt sie sich auch arg beformundet. Was ja auch nachvollziehbar ist. Denn wenn jemand zu mir sagt, hast du das schon gemacht, musst du nicht bei der kleinen dies machen, würde ich mir vorkommen, als ob ich eine schlechte mutter wäre. Man bekommt so das gefühl übermittelt, sich nicht allein um das kind kümmern zu lönnen, und umso mehr man dieses gefühl hat, umso weniger möchte man diese personen sehen, die einem dieses gefühl übermitteln.
Wie wäre es denn, wenn ihr wenigstens mal für ein paar tage weg fahren würdet, mir der kleinen gehen natürlich keine weiten Strecken, aber einfach mal ausspannen. Zu Freunden, oder sonst irgendwas, was man mit so nem kleinen Würmchen machen kann.
Und rede immer wieder mit deiner Frau, unterstütze sie, so gut du kannst, mehr kannst du erst mal nicht tun, als einfach für sie da sein.
Ich denke genauso wird sie sich wohl auch fühlen zumal sie es ja auch immer doppelt und dreifach zu hören bekommt (gibt ja 2Omas und eine Uroma).
Urlaub ist bei mir leider im Moment überhaupt nicht drin so gerne ich auch wöllte aber es stehen ein paar wichtige Einsätze demnächst an bei denen er unmöglich auf mich verzichten kann. Ich würde ihr ja auch anbieten selbst mit der Kleinen mal Urlaub zu machen das wäre kein Thema nur weis ich dass sie das nicht annehmen würde.
Ich muss nun leider erstmal weg, vielleicht schaffe ich es ja später oder Morgen Abend noch einmal reinzuschauen.
Ich bedanke mich vorerst vielmals für eure zahlreichen Antworten und eure Mühe, sowas findet man nicht oft!
07.09.2011 00:23
Hallo!
Also das Verhalten deiner Frau ist völlig normal, da brauchst du dir keine sorgen zu machen!!!
Kenn das auch ansatzweise von mir.. (und bei uns herrscht nicht so eine Situation) .. das es mich nervt wenn andere zu viel an meinem Baby rummachen oder sich zu sehr auf sie stürzen, sich einmischen wollen etc. Aber ich stutze sie gleich zurecht damit es nicht nochmal passiert. sowas geht gar nicht!!
Ich an Stelle deiner Frau würde total durchdrehen!!! Ahh... sowas darf ich mir gar nicht vorstellen! Alleine das deine Mutter einfach so in der Wohnung steht.. oh mein Gott!!!
Mein Tipp um das alles zu retten, ist erst einmal eine vernünftige Aussprache mit allen! Setzt euch zusammen uns sprecht ALLES an! Was nervt, was nicht geht etc. Auch wenns schwer ist. Und dann zieh mit deiner Frau weg von deiner Mutter oder deine Mutter muss raus!!
Tut mir leid.. aber deine Mutter ist eine erwachsene Frau die sicher in der Lage dazu ist alleine zu wohnen, auch wenn sie verlassen wurde!
Da brauchst du auch kein schlechtes Gewissen zu haben!!
Da geht eure Ehe, eure kleine Familie und euer Wohlbefinden klar vor!
Denn diese Situation wird so lange an eurem Nervenkostüm und auch an eurer Beziehung zueinander nagen, bis jemand explodiert oder was zerbricht! Das kann ich dir gartantieren..
Außerdem gibts dann keine Erfersüchteleien mehr, weil der eine ja mehr von der Enkeltochter haben könnte usw.
Ihr müsst euch ja schon gerade zu verbiegen um es allen recht zu machen, und dabei sollt ihr doch eure Zeit voller positver Energie, mit eurer kleinen Tochter verbringen und euch keine Gedanken um andere machen, die selber klarkommen müssen!
Ich finde es gut das du hier nach Rat fragst.. und deswegen bin ich auch so direkt.. ich würde ehrlich nicht tauschen wollen mit deiner Frau!!
Falsch machen kannst du es nur, wenn du es so lässt!
Ich wünsche euch viel Erfolg!
lg,
Ana
Also das Verhalten deiner Frau ist völlig normal, da brauchst du dir keine sorgen zu machen!!!
Kenn das auch ansatzweise von mir.. (und bei uns herrscht nicht so eine Situation) .. das es mich nervt wenn andere zu viel an meinem Baby rummachen oder sich zu sehr auf sie stürzen, sich einmischen wollen etc. Aber ich stutze sie gleich zurecht damit es nicht nochmal passiert. sowas geht gar nicht!!
Ich an Stelle deiner Frau würde total durchdrehen!!! Ahh... sowas darf ich mir gar nicht vorstellen! Alleine das deine Mutter einfach so in der Wohnung steht.. oh mein Gott!!!
Mein Tipp um das alles zu retten, ist erst einmal eine vernünftige Aussprache mit allen! Setzt euch zusammen uns sprecht ALLES an! Was nervt, was nicht geht etc. Auch wenns schwer ist. Und dann zieh mit deiner Frau weg von deiner Mutter oder deine Mutter muss raus!!
Tut mir leid.. aber deine Mutter ist eine erwachsene Frau die sicher in der Lage dazu ist alleine zu wohnen, auch wenn sie verlassen wurde!
Da brauchst du auch kein schlechtes Gewissen zu haben!!
Da geht eure Ehe, eure kleine Familie und euer Wohlbefinden klar vor!
Denn diese Situation wird so lange an eurem Nervenkostüm und auch an eurer Beziehung zueinander nagen, bis jemand explodiert oder was zerbricht! Das kann ich dir gartantieren..
Außerdem gibts dann keine Erfersüchteleien mehr, weil der eine ja mehr von der Enkeltochter haben könnte usw.
Ihr müsst euch ja schon gerade zu verbiegen um es allen recht zu machen, und dabei sollt ihr doch eure Zeit voller positver Energie, mit eurer kleinen Tochter verbringen und euch keine Gedanken um andere machen, die selber klarkommen müssen!
Ich finde es gut das du hier nach Rat fragst.. und deswegen bin ich auch so direkt.. ich würde ehrlich nicht tauschen wollen mit deiner Frau!!
Falsch machen kannst du es nur, wenn du es so lässt!
Ich wünsche euch viel Erfolg!
lg,
Ana
07.09.2011 00:47
Simplify your Schwiegermutter
Wie sie unnötige Ehekonflikte vermeiden können
Böse Schwiegermutterwitze haben einen realen Hintergrund. Allerdings geht es im richtigen Leben nicht um die Mutter der Frau, sondern um die des Mannes. Einer Forsa-Studie zufolge scheitern 12 % aller Ehen allein an den Konflikten zwischen Schwiegertochter und Schwiegermutter. Viele dieser Tragödien hätten sich vermeiden lassen, wenn ein paar einfache Regeln beachtet worden wären. Die wichtigsten finden sie hier:
Die Kunst der Balance
Eine Familie ist wie ein Mobile. Sobald jemand Neues dazukommt, muss es neu ausbalanciert werden. Hat sich ein Mann für eine feste Beziehung entschieden, treten 2 Frauen, die sich nicht gegenseitig ausgesucht haben, in eine enge Beziehung: seine Partnerin und seine Mutter. Bei Konflikten wirkt es, als sei es das Problem der beiden Frauen.
In Wirklichkeit aber hat der Ehemann den Schlüssel zur Lösung in der Hand.
Der Wiesbadner Psychologe Wilhelm JohnenHinter den Konflikten mit der Schwiegertochter steckt immer eine heimliche Mutter-Sohn-Allianz
Was der Ehemann tun kann:
Ihre Situation: Sie können nicht den Neutralen in der Mitte spielen, der sich heraushält und nichts mit den Problemen zu tun hat. Wenn Ihre Frau Probleme mit ihrer Mutter hat, haben sie sich in der Regel noch nicht genügend vom Sohn zu einem erwachsenen Partner Ihrer Frau entwickelt. Nabeln Sie sich ab, aber erweisen Sie Ihrer Mutter Respekt.
Ihre Aufgabe: Wo haben Sie aus Bequemlichkeit, Harmoniebedürfnis, Rücksichtnahme oder Konfliktscheu versäumt, sich von der Mutter zu lösen?
Nur Männer, die den Bannkreis der Mutter verlassen und die aufgegeben haben, entwickeln eine gute Paarbeziehung. Stoppen Sie alle Serviceleistungen und Verwöhnprogramme von der Mutter. Überlassen Sie ihr keinesfalls das Regiment über Ihr Leben (Einkaufen, Essen, Wäsche, Geld, Zeiteinteilung). Machen Sie ihrer Mutter bewusst:
Die Frau Nr. 1 in Ihrem Leben ist jetzt ihre Frau. Bekennen Sie sich klar zu ihrer Ehefrau.
Stellen Sie sich an ihre Seite, gerade wenn ihre Frau für labil, unfähig oder unpassend erklärt wird.
Sagen Sie: Auch wenn du vielleicht Recht hast, musst du akzeptieren, dass ich zu meiner Frau stehe.
Klären Sie mit ihrer Partnerin, welche guten Möglichkeiten es für sie beide gibt, ihre Mutter an ihrem Leben Anteil haben zu lassen.
Was die Schwiegertochter tun kann
Ihre Situation: Sie kommen sich vor wie ein Eindringling, dem die Schwiegermutter keinen Platz zugesteht. Sie fühlen sich bevormundet und kritisiert. Was sie aber eigentlich schmerzt, ist das Verhalten ihres Mannes, der sich im Streitfall nicht klar zu ihnen bekennt. Sie erleben ihn dabei nicht als Partner und Mann, sondern als einen von der Mutter dominierten Sohn.
Im schlimmsten Fall stellen Sie die (korrekte!)
Ihre Aufgabe: Achten Sie Ihre Schwiegermutter als Mutter ihres geliebten Partners.
Gleichzeitig dürfen sie sich als Schwiegertochter aber auch wehren und abgrenzen! Klären Sie mit ihrem Mann, wie viel Nähe und Distanz SIE brauchen, damit es IHNEN gut geht.
Fragen Sie ihre Schwiegermutter bei KLEINEN Dingen um Rat und bedanken sich für den Tipp. Würdigen sie, was ihnen ehrlicherweise am Wohn- und Lebensstil der Schweigermutter gefällt.
Ermöglichen Sie ihren Kindern auch in schwierigen Phasen den Zugang zu dieser Großmutter und werten sie sie nie vor ihnen ab. . Kinder kommen erstaunlich gut damit klar, wenn es bei Oma strenger oder auch lockerer zugeht als bei den Eltern. Die Oma darf sich zu Erziehungsfragen äußern, ein Mitspracherecht hat sie aber nicht!
Wenn anhaltend starke Emotionen wie Angst, Wut, Verzweiflung, Depressionen oder starke psychosomatische Beschwerden aufkommen, sollten Sie unbedingt therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen.
Was die Schwiegermutter tun kann
Ihre Situation: Ihre Familie hat für sie einen hohen Wert. Sie kümmern sich viel um ihren erwachsenen Sohn und haben genaue Vorstellungen, wie er sein Leben gestalten soll. Sie erwarten von ihrer Schwiegertochter, dass sie sich wie sie um alles kümmert. Gleichzeitig sehen sie genau, wie anders und unerfahren die jüngere Frau ist.
Ihre Aufgabe:
Haben sie Vertrauen in die Wahl des Sohnes. Er ist alles andere als perfekt, also braucht er auch keine perfekte Partnerin!
Er braucht aber ihre wohlwollende Distanz und ihren Respekt für sein eigenständiges Leben. Geben Sie ihm dafür ihren Segen.
Je mehr sie ihre Kinder loslassen, ihren Lebensstil und ihre Partner respektieren, umso lieber kommen sie auf sie zu. Lösen sie sich von der Vorstellung, dass ihr Sohn und seine Kinder nicht ausreichend von seiner Frau versorgt werden. Helfen Sie nur, wenn sie ausdrücklich gebeten werden. Ein verwöhnter Sohn mit einer (oft unbewusst) hohen Anspruchshaltung hat es schwer, eine gute Beziehung zu leben.
Mischen sie sich nicht in den Lebensstil des jungen Paares ein. Die Welt ändert sich dramatisch und damit auch die Art und Weise, wie man in einer Ehe lebt und als Frau mit Mann, Beruf, Haushalt und Kindern umgeht. Belasten sie die Beziehung nicht mit neidischen, fordernden oder abwertenden BemerkungenIch hatte es viel schwer als du Seit er mit dir zusammen ist, sehe ich ihn kaum noch
Geben Sie nicht ungefragt Rat-Schläge, sondern fördern Sie ihre Schwiegertochter mit anerkennenden Worten. 75 % aller Schwiegertöchter holen sich Rat lieber bei ihrer Mutter.
Liebe Grüße eine Schwiegermutter,Mädls bedenkt eins,wenn ihr Söhne habt,auch ihr werdet mal Schwiegermonster (ironie aus)
Lg Helga
Wie sie unnötige Ehekonflikte vermeiden können
Böse Schwiegermutterwitze haben einen realen Hintergrund. Allerdings geht es im richtigen Leben nicht um die Mutter der Frau, sondern um die des Mannes. Einer Forsa-Studie zufolge scheitern 12 % aller Ehen allein an den Konflikten zwischen Schwiegertochter und Schwiegermutter. Viele dieser Tragödien hätten sich vermeiden lassen, wenn ein paar einfache Regeln beachtet worden wären. Die wichtigsten finden sie hier:
Die Kunst der Balance
Eine Familie ist wie ein Mobile. Sobald jemand Neues dazukommt, muss es neu ausbalanciert werden. Hat sich ein Mann für eine feste Beziehung entschieden, treten 2 Frauen, die sich nicht gegenseitig ausgesucht haben, in eine enge Beziehung: seine Partnerin und seine Mutter. Bei Konflikten wirkt es, als sei es das Problem der beiden Frauen.
In Wirklichkeit aber hat der Ehemann den Schlüssel zur Lösung in der Hand.
Der Wiesbadner Psychologe Wilhelm JohnenHinter den Konflikten mit der Schwiegertochter steckt immer eine heimliche Mutter-Sohn-Allianz
Was der Ehemann tun kann:
Ihre Situation: Sie können nicht den Neutralen in der Mitte spielen, der sich heraushält und nichts mit den Problemen zu tun hat. Wenn Ihre Frau Probleme mit ihrer Mutter hat, haben sie sich in der Regel noch nicht genügend vom Sohn zu einem erwachsenen Partner Ihrer Frau entwickelt. Nabeln Sie sich ab, aber erweisen Sie Ihrer Mutter Respekt.
Ihre Aufgabe: Wo haben Sie aus Bequemlichkeit, Harmoniebedürfnis, Rücksichtnahme oder Konfliktscheu versäumt, sich von der Mutter zu lösen?
Nur Männer, die den Bannkreis der Mutter verlassen und die aufgegeben haben, entwickeln eine gute Paarbeziehung. Stoppen Sie alle Serviceleistungen und Verwöhnprogramme von der Mutter. Überlassen Sie ihr keinesfalls das Regiment über Ihr Leben (Einkaufen, Essen, Wäsche, Geld, Zeiteinteilung). Machen Sie ihrer Mutter bewusst:
Die Frau Nr. 1 in Ihrem Leben ist jetzt ihre Frau. Bekennen Sie sich klar zu ihrer Ehefrau.
Stellen Sie sich an ihre Seite, gerade wenn ihre Frau für labil, unfähig oder unpassend erklärt wird.
Sagen Sie: Auch wenn du vielleicht Recht hast, musst du akzeptieren, dass ich zu meiner Frau stehe.
Klären Sie mit ihrer Partnerin, welche guten Möglichkeiten es für sie beide gibt, ihre Mutter an ihrem Leben Anteil haben zu lassen.
Was die Schwiegertochter tun kann
Ihre Situation: Sie kommen sich vor wie ein Eindringling, dem die Schwiegermutter keinen Platz zugesteht. Sie fühlen sich bevormundet und kritisiert. Was sie aber eigentlich schmerzt, ist das Verhalten ihres Mannes, der sich im Streitfall nicht klar zu ihnen bekennt. Sie erleben ihn dabei nicht als Partner und Mann, sondern als einen von der Mutter dominierten Sohn.
Im schlimmsten Fall stellen Sie die (korrekte!)
Ihre Aufgabe: Achten Sie Ihre Schwiegermutter als Mutter ihres geliebten Partners.
Gleichzeitig dürfen sie sich als Schwiegertochter aber auch wehren und abgrenzen! Klären Sie mit ihrem Mann, wie viel Nähe und Distanz SIE brauchen, damit es IHNEN gut geht.
Fragen Sie ihre Schwiegermutter bei KLEINEN Dingen um Rat und bedanken sich für den Tipp. Würdigen sie, was ihnen ehrlicherweise am Wohn- und Lebensstil der Schweigermutter gefällt.
Ermöglichen Sie ihren Kindern auch in schwierigen Phasen den Zugang zu dieser Großmutter und werten sie sie nie vor ihnen ab. . Kinder kommen erstaunlich gut damit klar, wenn es bei Oma strenger oder auch lockerer zugeht als bei den Eltern. Die Oma darf sich zu Erziehungsfragen äußern, ein Mitspracherecht hat sie aber nicht!
Wenn anhaltend starke Emotionen wie Angst, Wut, Verzweiflung, Depressionen oder starke psychosomatische Beschwerden aufkommen, sollten Sie unbedingt therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen.
Was die Schwiegermutter tun kann
Ihre Situation: Ihre Familie hat für sie einen hohen Wert. Sie kümmern sich viel um ihren erwachsenen Sohn und haben genaue Vorstellungen, wie er sein Leben gestalten soll. Sie erwarten von ihrer Schwiegertochter, dass sie sich wie sie um alles kümmert. Gleichzeitig sehen sie genau, wie anders und unerfahren die jüngere Frau ist.
Ihre Aufgabe:
Haben sie Vertrauen in die Wahl des Sohnes. Er ist alles andere als perfekt, also braucht er auch keine perfekte Partnerin!
Er braucht aber ihre wohlwollende Distanz und ihren Respekt für sein eigenständiges Leben. Geben Sie ihm dafür ihren Segen.
Je mehr sie ihre Kinder loslassen, ihren Lebensstil und ihre Partner respektieren, umso lieber kommen sie auf sie zu. Lösen sie sich von der Vorstellung, dass ihr Sohn und seine Kinder nicht ausreichend von seiner Frau versorgt werden. Helfen Sie nur, wenn sie ausdrücklich gebeten werden. Ein verwöhnter Sohn mit einer (oft unbewusst) hohen Anspruchshaltung hat es schwer, eine gute Beziehung zu leben.
Mischen sie sich nicht in den Lebensstil des jungen Paares ein. Die Welt ändert sich dramatisch und damit auch die Art und Weise, wie man in einer Ehe lebt und als Frau mit Mann, Beruf, Haushalt und Kindern umgeht. Belasten sie die Beziehung nicht mit neidischen, fordernden oder abwertenden BemerkungenIch hatte es viel schwer als du Seit er mit dir zusammen ist, sehe ich ihn kaum noch
Geben Sie nicht ungefragt Rat-Schläge, sondern fördern Sie ihre Schwiegertochter mit anerkennenden Worten. 75 % aller Schwiegertöchter holen sich Rat lieber bei ihrer Mutter.
Liebe Grüße eine Schwiegermutter,Mädls bedenkt eins,wenn ihr Söhne habt,auch ihr werdet mal Schwiegermonster (ironie aus)
Lg Helga
07.09.2011 06:31
Zitat von Wodan:
Zitat von Biniu.Holly:
Zitat von Wodan:
Zitat von Biniu.Holly:
Ich habe jetzt nicht alles nachgelesen, aber kann deine Frau sehr gut verstehen.
Einige meiner "leider gottes" verwandschaft meinte, mir sei kein Kind gegönnt, ich könnte mit kindern nicht umgehen, und so weiter.... Auch hatte ich keine leichte Ss bei meiner großen. Die ersten 3 Monate lag ich öfters im KH, weil ich nichts in mir behalten konnte, musste immer wieder Infusionen bekommen, und einfach hoffen, dass das ewige Spucken irgendwann aufhört. Dann als es endlich schien, besser zu werden, begannen bei mir noch Gallenkoliken. davon hatte ich sage und schreibe 16 stück!!! Die 16te brachte meine Galle schon fast zum platzen, da war ich in der 25 ssw. Ich erinnere mich noch ganz genau an den 1.6.2010, denn da war die Not-OP, wo mir die komplette Gallenblase mit Steinen entfernt wurde. Doch hatte ich unsagbare angst, das was schief geht, das mein wunder geholt werden müsste... Ich musste 2 tage lang wehen hemmer nehmen, damit keine Wehen ausgelöst wurden, was kurz nach der OP geschah, da lag ich noch im Wachwerdraum. Ich wurde wach, konnte mich nicht bewegen, die kleine strampelte nicht, da sie ja durch die nakose auch schlief. Ich schrie, wo mein baby sei, ich verfluchte das gesammte KH, schrie, das sie mir mein baby wegnahmen, und ich sofort mein kind sehen wöllte...
Danach begann das bangen, ob die kleine überhaupt bis zum schluss im bauch überlebte und überhaupt so lange aushielt. Immer wieder wurde uns gesagt, das es sein könnte, das die kleine noch im mutterleib verstirbt, oder kurz nach der geburt, da sie so viel durchhalten musste. So entschloss ich mich mit meinem mann zusammen, einen KS durchführen zu lassen, da wir angst hatten, das bei einer normalen geburt, noch irgendwas schief gehen könnte. Meine tante hatte gehofft, das was schief geht, auch wenn sie es nie zugeben würde, sie schrieb es mir zwischen den zeilen, das reichte mir. Und auch heute noch, gebe ich mein kind nicht einfach in hände, zu denen mein kind nicht gehört. Auch beim zweiten werde ich es genauso machen. Meine mum wohnt 450 km weit entfernt, aber sie wäre einer der wenigen personen, die mein kind immer nehmen dürfte. Sie sprach mir immer mut zu, sagte immer, die kleine schafft es, sie ist wie ihre mama. Ich musste direkt nach meiner geburt auch um mein leben kämpfen und diese stärke hat unsere tochter schon im Mutterleib bewiesen.
Ich würde dir raten, suche dir mit deiner Frau eine eigene Bleibe, wo deine Mutter nicht direkt drüber oder nebenan wohnt. Das hilft deiner frau und auch eurem Mäuschen, zur ruhe zu kommen. Ihr müsst ein Familien Leben aufbauen können, aber unter diesen Umständen ist es fast unmöglich, eine glückliche familie sein zu können.
Das ist auch nur ein gut gemeinter rat, also bitte nicht böse auffassen![]()
Nein um Gottes Willen ich fasse das natürlich nicht böse auf!
Vielen Dank für deine Offenheit mir deine bewegende Geschichte zu erzählen, auch da ist jedes handeln- wie auch immer es ausfällt- natürlich mehr als begründet! Mir fehlen die Worte über das was deine Tante vom Stapel gelassen hat! Mit welchem Recht? So etwas wünscht man absolut niemandem, ich finde dafür keine Worte!
Was mich bzw. uns betrifft: Nun ich sitze halt zwischen zwei Stühlen einerseits möchte ich meiner Frau natürlich alles Recht machen andererseits sprechen wir hier immernoch über meine Mutter die ich mal nicht einfach so sang und klanglos alleine zurücklassen kann zumal sie sonst wirklich niemanden hat und so herzlos bin ich dann doch nicht... Es ist halt verzwickt und wie ichs mach, mach ichs wahrscheinlich falsch...
Deine Mutter, und auch die mutter deiner Frau, lassen deiner frau kaum luft zum atmen wie du es beschreibst. Ich schätze mal, das in die Schrancken weisen, wird nicht von langer dauer sein. Manche frauen fallen früher oder später, wegen solchen sachen auch in Depresionen, weil ihnen alles auf den zeiger geht. Ich kann verstehen, das du deine mama nicht einfach "fallen" lassen möchtest, aber ihr habt auch euer eigenes Leben. Da kann deine Mutter nicht einfach reinplatzen, wie es ihr gefällt. Wie es mit SchwieMu aussieht, kann ich einfach nicht nachempfinden, da ich meine nie kennen lernen durfte. Mein Mann verlor seine Mutter 2006, genau 4 wochen vor Weihnachten. Ich höre so oft, wie schwer es mit den Schwiegereltern sein soll, kann es aber leider nicht nachfühlen. In dieser hinsicht kann ich nur schreiben/ sagen, wie ich es machen würde.
Rede mit deiner Mutter, auch auf die gefahr hin, das sie beleidigt ist, aber ihr müsst zur Ruhe kommen, gerade deine Frau. Ihr braucht zeit für euch, und da ist das rumärgern um die Omas nicht gerade aufbauend.
Ich hoffe, du verstehst meine worte. Mehr wie reden kannst du erst mal nicht, aber wenn alle stricke reisen, denke mal wenigstens über einen Wohnungswechsel nach, gerade für euch als Familie könnte es helfen![]()
Nunja durch ihr Verhalten merke ich ja, dass sie sich immer mehr zurück zieht. Wie ich heute von meiner Mutter kam und sie fragte ob es ok wäre wenn die Mutter dann mal runterkommt um die Kleine zu sehen habe ich ja ihr Gesicht gesehen. Sie brauchte nichts zu sagen und ich wusste dass ihr der Gedanke ganz und gar nicht gefällt. Gut ich muss gestehen, dass ich auch wenn ich hinter ihr stehe in allen Lebenslagen diese Reaktion erstmal etwas albern fand da sie ja der Oma nicht das Enkelkind und dem Kind den Kontakt zu anderen Menschen vorenthalten kann. Erst als sie mir in Tränen ausbrach dachte ich, dass da etwas mehr dahinter stecken muss nur konnte sie mir nicht sagen was. Sie meinte sie wüsste dass es bescheuert ist und dass das Kind auch eine Oma hat aber sie hätte halt arge Probleme das Kind an diese abzugeben selbst wenn die Oma in unserer Wohnung geblieben wäre. Vielleicht hat sie doch Angst, dass das Kind warum auch immer dadurch einen besseren Draht zur Oma kriegen könnte?
Konfliktscheu oder nicht - ohne eine Auseinandersetzung wird sich das Problem nicht lösen... Für mich hört sich das doch ganz stark danach an, dass da eine Mutter (oder auch gleich zwei) nicht akzeptieren können, dass ihre Kinder erwachsen geworden sind...und dass von dieser Seite aus verpasst wurde, sich andere sinnvolle Lebensinhalte zu suchen, mit denen man sein Leben gestalten kann.
Ich habe genau so ein Exemplar von SchwieMu...2 Söhne...die Heiligen...ihre Erziehung: unübertroffen...ihre Tipps, gut gemeinten Ratschläge und Bevormundungen: ja nur gut gemeint...man will ja nur helfen. Realistisch betrachtet hat sie einfach nur den richtigen Zeitpunkt verpasst sich etwas anderes zu suchen mit dem sie ihrem Leben einen Sinn geben kann, deshalb diese aufdringliche Art, die einen häufiger an den Rande des Wahnsinns treibt. Bei euch scheint der Fall ganz ähnlich gelagert zu sein wie ich das sehe.
Wenn das Fass erstmal übergelaufen ist - und das scheint bei deiner Frau wohl so zu sein - legen sich die Wellen meist nicht einfach von selbst. Meine Schwiemu hat uns z.B. im April diesen Jahres in Shanghai besucht (mit Schwieva...der ist da aber GsD etwas zurückhaltender). Ohne zu übertreiben, das waren die schlimmsten Wochen meines Lebens....ich hatte Schlimmes erwartet und habe noch viel mehr bekommen. Ständige Bevormundung, Tips und Ratschläge nach denen keiner gefragt hat, "mach dies so und das so...", "also ich hab immer..." und lauter son Zeug...letztendlich wollte sie mich wohl davon überzeugen, ihren Sohn so wie sie es auch tut zu bemuttern und zu bevormunden...einfach widerlich! Obwohl das jetzt schon ewig her ist und ich bisher keinen Kontakt mehr hatte ausser mal ein kurzes Hallo am Telefon und obwohl sie fast 10000 Meilen weit entfernt wohnen, bin ich jedes Mal auf 180 wenn ich nur dran denke...wenn sie anruft möchte ich am liebsten erst gar nicht ans Telefon gehen.
Was ich sagen möchte ist: genug ist genug. Auch wenn es die Eltern treffen mag...es gibt keinen Grund und auch keine Rechtfertigung ungefragt seine "Hilfe" und "kluge Ratschläge" und "Hilfe" aufzudrängen und den eigenen Kindern das Recht auf Eigenständigkeit abzusprechen nur weil es einem selbst so am Besten in den Kram passt. Ihr werdet um eine Klarstellung nicht herum kommen wie ich das sehe und ggf. wird diese auch etwas deutlicher ausfallen müssen. Das Problem wird nicht einfach so wieder verschwinden...vor allem weil ihr diese Einmischung schon viel zu lange geduldet habt.
Ich wünsche euch viel Kraft und Durchhaltevermögen dabei, die Verhältnisse wieder in angemessene Bahnen zu lenken...das kann ein langer und steiniger Weg werden.
07.09.2011 07:09
Ich habe nur deinen Eingangspost gelesen und nicht die langen Texte, die danach folgten. Ich kann deine Frau total verstehen! Ich hatte keine Fehlgeburt und auch keine Komplikationen und auch mir ging es aehnlich. Es ist nur mal die Mutter. Sieh dich mal in der Tierwelt um - keine Tiermutter wird froh sein, wenn jemand ihren Babys zu nahe kommt. Im Gegenteil. Ist vielleicht etwas ueberspitzt dargestellt, aber im Grunde entspricht das nur der Natur - also auch nateuerlichem Verhalten. Das wird sich geben, falls du dir da langfristige Sorgen machst.
.
Zu der anderen Situation - und da kann ich nur von mir sprechen - ich wuerde ausrasten! Das Erste, was ich machen wollte, waere ausziehen, am liebsten ganz weit weg von der Schwiegermutter. Wenn DU als Sohn das schon so nuechtern siehst, wie sieht es denn erst recht deine Frau!? Dass du deiner Mutter zuliebe ins gleiche Haus gezogen bist, ist ja gut und schoen und schonend fuer den Abnabelungsprozess, aber tut weder dir noch deiner Mutter gut auf lange Sicht. Von deiner Frau mal ganz zu schweigen. Ich wuerde mich von deiner Mutter distanzieren wollen unter diesen Umstaenden und wuerde totungluecklich werden, wenn das alles so weiter laufen wuerde. (auch dass sie dann beleidigt ist, wenn man etwas sagt, finde ich unmoeglich). Deine Frau tut mir wirklich Leid. Ich glaube, sie braucht ganz viel Ruhe fuer ihre kleine Familie, die deine Tochter und dich beinhaltet. Und niemanden sonst. Erst mal.
.
Zu der anderen Situation - und da kann ich nur von mir sprechen - ich wuerde ausrasten! Das Erste, was ich machen wollte, waere ausziehen, am liebsten ganz weit weg von der Schwiegermutter. Wenn DU als Sohn das schon so nuechtern siehst, wie sieht es denn erst recht deine Frau!? Dass du deiner Mutter zuliebe ins gleiche Haus gezogen bist, ist ja gut und schoen und schonend fuer den Abnabelungsprozess, aber tut weder dir noch deiner Mutter gut auf lange Sicht. Von deiner Frau mal ganz zu schweigen. Ich wuerde mich von deiner Mutter distanzieren wollen unter diesen Umstaenden und wuerde totungluecklich werden, wenn das alles so weiter laufen wuerde. (auch dass sie dann beleidigt ist, wenn man etwas sagt, finde ich unmoeglich). Deine Frau tut mir wirklich Leid. Ich glaube, sie braucht ganz viel Ruhe fuer ihre kleine Familie, die deine Tochter und dich beinhaltet. Und niemanden sonst. Erst mal.
- Dieses Thema wurde 6 mal gemerkt

