Mütter- und Schwangerenforum

sprechen lernen

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Samson82
203 Beiträge
09.12.2013 10:04
Wichtig ist es nicht wann was gelernt wird, aber man sollte sich darüber austauschen dürfen. Als meiner mit 4 Monaten das erste mal selbstständig gesessen ist, hab ich wirklich ein bisschen Angst gehabt, das es nicht gesund sein könnte. Er ist auch überall eher früh dran.
Dein Kind ist was das sprechen betrifft sicher eine Ausnahme.
Stolz dürfen wir wohl alle auf unsere Kinder sein!
nani26mz
5284 Beiträge
09.12.2013 10:05
Zitat von Fyra:

Zitat von nani26mz:

Zitat von Mama200220102013:

Zitat von nani26mz:

Jedes Kind ist anders, manche sind recht früh dran, andere brauchen etwas länger. Allerdings finde ich es immer wieder sehr amüsant zu lesen, wieviele Kinder doch soooo extrem schnell und teilweise Hochbegabt sind. Normalerweise sind das große Ausnahmen, aber wenn man das hier immer so liest, dann kann jedes 2. Kind mit 1 Jahr schon flüssig sprechen, mit 1 1/2 das ABC und sämtliche Kinderlieder und mit 2 schon rechnen und lesen. Seeeehr interessant

Falls du mich meinst....wenn du denkst ich schreibe Quatsch,dann solltest du meine Kinder kennenlernen.


Ich meine nicht dich speziell. Und bei dem ein oder anderen wird es sicherlich auch stimmen. Aber hier in MC liest sich das immer so, als wäre jedes 2. Kind quasi hochbegabt und in allem überdurchschnittlich weit und schnell. Und eigentlich sind solche Begebenheiten nunmal Ausnahmen und nicht die Regel.


....und es stellt sich weiter die Frage, ob das wichtig ist....


Im Grunde genommen ist es nicht wichtig, ich rege mich auch nicht drüber auf und nehme es auch nicht als Maßstab für mein Kind, aber amüsant ist es allemal
09.12.2013 10:20
Zitat von nani26mz:

Zitat von Fyra:

Zitat von nani26mz:

Zitat von Mama200220102013:

...


Ich meine nicht dich speziell. Und bei dem ein oder anderen wird es sicherlich auch stimmen. Aber hier in MC liest sich das immer so, als wäre jedes 2. Kind quasi hochbegabt und in allem überdurchschnittlich weit und schnell. Und eigentlich sind solche Begebenheiten nunmal Ausnahmen und nicht die Regel.


....und es stellt sich weiter die Frage, ob das wichtig ist....


Im Grunde genommen ist es nicht wichtig, ich rege mich auch nicht drüber auf und nehme es auch nicht als Maßstab für mein Kind, aber amüsant ist es allemal

ich finds meistens niedlich... weil sich 90% der leute nicht bewusst wäre, was eine Hochbegabung mit sich bringt... ehrlich... jemand, der wirklich weiß, was da dran hängt und was es an Problemen mit sich bringen kann, ist einfach nur dankbar, wenn das Kind "normal" ist
Fyra
15576 Beiträge
09.12.2013 10:22
Zitat von Viala:

Zitat von nani26mz:

Zitat von Fyra:

Zitat von nani26mz:

...


....und es stellt sich weiter die Frage, ob das wichtig ist....


Im Grunde genommen ist es nicht wichtig, ich rege mich auch nicht drüber auf und nehme es auch nicht als Maßstab für mein Kind, aber amüsant ist es allemal

ich finds meistens niedlich... weil sich 90% der leute nicht bewusst wäre, was eine Hochbegabung mit sich bringt... ehrlich... jemand, der wirklich weiß, was da dran hängt und was es an Problemen mit sich bringen kann, ist einfach nur dankbar, wenn das Kind "normal" ist


Genau das meinte ich
Fruchtzwerg585
130 Beiträge
09.12.2013 10:34
Danke für eure Antworten

Zitat von Mama200220102013:

Hallo,
Ich hab hier auch so 2 daheim.Mein Sohn konnte da schon noch mehr reden und konnte lesen bevor erin der Schule war.Jetzt mit 11 gilt er als hochbegabt und hat einen IQ über 130.
Meine Tochter ist genauso,nur lesen kann sie nicht.Das Abc konnte sie mit 1 1/2 .Jetzt ist sie 3 und im Kindergarten hat sie bisher nicht 1 Wort gesagt.Sie geht dort seit 1.10.hin.Daheim fallen mir bald die Ohren ab . Mal sehen wie es beim Jüngsten wird.Der ist bald 5 Monate alt.


Ui, das ist natürlich ne wucht!
Und förderst du das irgendwie bei deinen Kindern?
Man möchte das natürlich unterstützen, aber sein Kind ja auch nicht in eine Ecke drängen oder damit bedrängen
Fruchtzwerg585
130 Beiträge
09.12.2013 10:44
Zitat von Viala:

Sei doch einfach froh... dir wird vermutlich kein KiA kommen und dein Kind in irgendwelche fördermaßnahmen stecken wollen, weils vielleicht etwas langsamer ist als der schnitt... behalts im Hinterkopf, wenn das kleine später erst zu laufen anfängt und verweise aufs frühe sprechen...


Oh also ich traus mich ja kaum zu sagen, aber laufen übt sie schon fleißig.
Sie läuft momentan schon recht sicher an Möbeln entlang und ein bisschen an der Hand...
*schnell-weg-duck*

ich hör jetzt lieber auf...

alle kinder sind kluge kinder, die einen zeigen es früher die anderen später. Das ist meine Meinung
Tanzbär
13628 Beiträge
09.12.2013 10:50
Zitat von Mama200220102013:

Hallo,
Ich hab hier auch so 2 daheim. Mein Sohn konnte da schon noch mehr reden und konnte lesen bevor erin der Schule war.Jetzt mit 11 gilt er als hochbegabt und hat einen IQ über 130.
Meine Tochter ist genauso,nur lesen kann sie nicht.Das Abc konnte sie mit 1 1/2 .Jetzt ist sie 3 und im Kindergarten hat sie bisher nicht 1 Wort gesagt.Sie geht dort seit 1.10.hin.Daheim fallen mir bald die Ohren ab . Mal sehen wie es beim Jüngsten wird.Der ist bald 5 Monate alt.

Das eine hat aber nicht unbedingt was mit dem anderen zu tun, nur so als Anmerkung. Sprich, nur weil das Kind der TS schon früh sprechen kann, heißt es noch lange nicht, dass es hochbegabt ist.
Tanzbär
13628 Beiträge
09.12.2013 10:52
Zitat von Viala:

Zitat von nani26mz:

Zitat von Fyra:

Zitat von nani26mz:

...


....und es stellt sich weiter die Frage, ob das wichtig ist....


Im Grunde genommen ist es nicht wichtig, ich rege mich auch nicht drüber auf und nehme es auch nicht als Maßstab für mein Kind, aber amüsant ist es allemal

ich finds meistens niedlich... weil sich 90% der leute nicht bewusst wäre, was eine Hochbegabung mit sich bringt... ehrlich... j emand, der wirklich weiß, was da dran hängt und was es an Problemen mit sich bringen kann, ist einfach nur dankbar, wenn das Kind "normal" ist

Was hängt denn deiner Meinung nach an einer Hochbegabung mit dran? Es ist falsch zu sagen, dass jedes hochbegabte Kind schwierig ist. Es gibt auch durchaus liebe "normale" Kinder, die trotzdem hochbegabt sind
Tanzbär
13628 Beiträge
09.12.2013 10:53
Zitat von Fruchtzwerg585:

Danke für eure Antworten

Zitat von Mama200220102013:

Hallo,
Ich hab hier auch so 2 daheim.Mein Sohn konnte da schon noch mehr reden und konnte lesen bevor erin der Schule war.Jetzt mit 11 gilt er als hochbegabt und hat einen IQ über 130.
Meine Tochter ist genauso,nur lesen kann sie nicht.Das Abc konnte sie mit 1 1/2 .Jetzt ist sie 3 und im Kindergarten hat sie bisher nicht 1 Wort gesagt.Sie geht dort seit 1.10.hin.Daheim fallen mir bald die Ohren ab . Mal sehen wie es beim Jüngsten wird.Der ist bald 5 Monate alt.


Ui, das ist natürlich ne wucht!
Und förderst du das irgendwie bei deinen Kindern?
Man möchte das natürlich unterstützen, aber sein Kind ja auch nicht in eine Ecke drängen oder damit bedrängen

Was möchtest du denn jetzt bei deinem Kind fördern? Sie ist doch gerade mal 10 Monate. Schau einfach auf die Bedürfnisse deines Kindes, rede viel mit ihr und alles andere ergibt sich. Wenn du dann siehst, dass sie spezielle Sachen einfordert, dann biete ihr es an
09.12.2013 10:58
Zitat von white_manta:

Zitat von Viala:

Zitat von nani26mz:

Zitat von Fyra:

...


Im Grunde genommen ist es nicht wichtig, ich rege mich auch nicht drüber auf und nehme es auch nicht als Maßstab für mein Kind, aber amüsant ist es allemal

ich finds meistens niedlich... weil sich 90% der leute nicht bewusst wäre, was eine Hochbegabung mit sich bringt... ehrlich... j emand, der wirklich weiß, was da dran hängt und was es an Problemen mit sich bringen kann, ist einfach nur dankbar, wenn das Kind "normal" ist

Was hängt denn deiner Meinung nach an einer Hochbegabung mit dran? Es ist falsch zu sagen, dass jedes hochbegabte Kind schwierig ist. Es gibt auch durchaus liebe "normale" Kinder, die trotzdem hochbegabt sind

Probleme in der Schule zb.... selbst wenn die HB ausreicht, um auf eine spezielle scchule zu kommen, heißt das nicht, dass man mit der schule klarkommt. Probleme im sozialen Bereich... also mit anderen kindern, freunde finden, einfach mal das leben genießen können....
das sind die 2 punkte, die am greifbarsten sind...
bevor eine hb erkannt wird, kommen davor noch diverse andere Spekulationen... zu niedrige Intelligenz, AD(H)S oder sonstige nette Auffälligkeiten, die man einem Kind andichten kann...
und dann noch der irrwitzige Faktor neid... kommt raus, dass das Kind einen höheren IQ hat, kommt man selbst in die schublade "eingebildet" oder vergleichbares...

sicher muss es nicht so laufen... aber davon auszugehen, eine hochbegabung sei etwas erstrebenswertes.... gleich ob für die Eltern oder fürs Kind, ist einfach etwas arg naiv...
Tanzbär
13628 Beiträge
09.12.2013 11:04
Zitat von Viala:

Zitat von white_manta:

Zitat von Viala:

Zitat von nani26mz:

...

ich finds meistens niedlich... weil sich 90% der leute nicht bewusst wäre, was eine Hochbegabung mit sich bringt... ehrlich... j emand, der wirklich weiß, was da dran hängt und was es an Problemen mit sich bringen kann, ist einfach nur dankbar, wenn das Kind "normal" ist

Was hängt denn deiner Meinung nach an einer Hochbegabung mit dran? Es ist falsch zu sagen, dass jedes hochbegabte Kind schwierig ist. Es gibt auch durchaus liebe "normale" Kinder, die trotzdem hochbegabt sind

Probleme in der Schule zb.... selbst wenn die HB ausreicht, um auf eine spezielle scchule zu kommen, heißt das nicht, dass man mit der schule klarkommt. Probleme im sozialen Bereich... also mit anderen kindern, freunde finden, einfach mal das leben genießen können....
das sind die 2 punkte, die am greifbarsten sind...
bevor eine hb erkannt wird, kommen davor noch diverse andere Spekulationen... zu niedrige Intelligenz, AD(H)S oder sonstige nette Auffälligkeiten, die man einem Kind andichten kann...
und dann noch der irrwitzige Faktor neid... kommt raus, dass das Kind einen höheren IQ hat, kommt man selbst in die schublade "eingebildet" oder vergleichbares...

sicher muss es nicht so laufen... aber davon auszugehen, eine hochbegabung sei etwas erstrebenswertes.... gleich ob für die Eltern oder fürs Kind, ist einfach etwas arg naiv...

Aber wie du selber schon sagst, all deine aufgezählten Punkte KÖNNEN zutreffen, müssen aber nicht. Und dann davon auszugehen, dass Hochbegabung somit was schlechtes und nix erstrebenswertes ist, finde ich genauso falsch Ich sage ja nicht, dass es erstrebenswert ist, aber ich finde es einfach definitiv falsch, dass viele Leute entweder denken, dass man mit ner HB entweder voll die Probleme in allen möglichen Bereichen hat oder eben der absolute Überflieger ist. Es gibt ja auch noch einen gesunden Mittelweg, der gar nicht so selten ist.
09.12.2013 11:43
Zitat von white_manta:

Zitat von Viala:

Zitat von white_manta:

Zitat von Viala:

...

Was hängt denn deiner Meinung nach an einer Hochbegabung mit dran? Es ist falsch zu sagen, dass jedes hochbegabte Kind schwierig ist. Es gibt auch durchaus liebe "normale" Kinder, die trotzdem hochbegabt sind

Probleme in der Schule zb.... selbst wenn die HB ausreicht, um auf eine spezielle scchule zu kommen, heißt das nicht, dass man mit der schule klarkommt. Probleme im sozialen Bereich... also mit anderen kindern, freunde finden, einfach mal das leben genießen können....
das sind die 2 punkte, die am greifbarsten sind...
bevor eine hb erkannt wird, kommen davor noch diverse andere Spekulationen... zu niedrige Intelligenz, AD(H)S oder sonstige nette Auffälligkeiten, die man einem Kind andichten kann...
und dann noch der irrwitzige Faktor neid... kommt raus, dass das Kind einen höheren IQ hat, kommt man selbst in die schublade "eingebildet" oder vergleichbares...

sicher muss es nicht so laufen... aber davon auszugehen, eine hochbegabung sei etwas erstrebenswertes.... gleich ob für die Eltern oder fürs Kind, ist einfach etwas arg naiv...

Aber wie du selber schon sagst, all deine aufgezählten Punkte KÖNNEN zutreffen, müssen aber nicht. Und dann davon auszugehen, dass Hochbegabung somit was schlechtes und nix erstrebenswertes ist, finde ich genauso falsch Ich sage ja nicht, dass es erstrebenswert ist, aber ich finde es einfach definitiv falsch, dass viele Leute entweder denken, dass man mit ner HB entweder voll die Probleme in allen möglichen Bereichen hat oder eben der absolute Überflieger ist. Es gibt ja auch noch einen gesunden Mittelweg, der gar nicht so selten ist.

Alles, was in unserer Gesellschaft von der Norm abweicht, bringt einen Mehraufwand mit sich... das ist leider fakt
Und mir fällt auch nicht ein Punkt ein, warum man sich wünschen sollte, das eigene Kind sei hochbegabt.
Ok, vielleicht hat man Glück und das Kind bekommt einen Lehrer, der individuell auf so ein besonderes Kind eingeht... vielleicht kommt es in eine Klasse, in der Kinder, die anders sind als die Norm, nicht gehänselt werden... vielleicht hat man das glück und das Kind gibt sich mühe, obwohl es weiß, dass man auch so irgendwie durchkommt...
Die Regel ist das aber eher weniger...
und ist es fürs Kind schöner? In der Schule nicht wirklich gefordert zu sein (und dann vielleicht doch nur durchschnittliche Noten heimzubringen, weil man nicht so mitmacht, wie es eigentlich nötig wäre? )... vielleicht gänzlich andere Interessen zu haben, als die anderen Kinder?

was ich damit sagen will: ich sehe das Problem nichtmal beim Kind... sondern eher beim Drumherum... das soll eben nicht heißen, dass ich davon ausgehe, eine hb bringe ausschließlich Probleme mit sich. Aber ich sehe auch nicht einen Punkt, warum man sich sowas wünschen sollte...
Tanzbär
13628 Beiträge
09.12.2013 11:52
Zitat von Viala:

Zitat von white_manta:

Zitat von Viala:

Zitat von white_manta:

...

Probleme in der Schule zb.... selbst wenn die HB ausreicht, um auf eine spezielle scchule zu kommen, heißt das nicht, dass man mit der schule klarkommt. Probleme im sozialen Bereich... also mit anderen kindern, freunde finden, einfach mal das leben genießen können....
das sind die 2 punkte, die am greifbarsten sind...
bevor eine hb erkannt wird, kommen davor noch diverse andere Spekulationen... zu niedrige Intelligenz, AD(H)S oder sonstige nette Auffälligkeiten, die man einem Kind andichten kann...
und dann noch der irrwitzige Faktor neid... kommt raus, dass das Kind einen höheren IQ hat, kommt man selbst in die schublade "eingebildet" oder vergleichbares...

sicher muss es nicht so laufen... aber davon auszugehen, eine hochbegabung sei etwas erstrebenswertes.... gleich ob für die Eltern oder fürs Kind, ist einfach etwas arg naiv...

Aber wie du selber schon sagst, all deine aufgezählten Punkte KÖNNEN zutreffen, müssen aber nicht. Und dann davon auszugehen, dass Hochbegabung somit was schlechtes und nix erstrebenswertes ist, finde ich genauso falsch Ich sage ja nicht, dass es erstrebenswert ist, aber ich finde es einfach definitiv falsch, dass viele Leute entweder denken, dass man mit ner HB entweder voll die Probleme in allen möglichen Bereichen hat oder eben der absolute Überflieger ist. Es gibt ja auch noch einen gesunden Mittelweg, der gar nicht so selten ist.

Alles, was in unserer Gesellschaft von der Norm abweicht, bringt einen Mehraufwand mit sich... das ist leider fakt
Und mir fällt auch nicht ein Punkt ein, warum man sich wünschen sollte, das eigene Kind sei hochbegabt.
Ok, vielleicht hat man Glück und das Kind bekommt einen Lehrer, der individuell auf so ein besonderes Kind eingeht... vielleicht kommt es in eine Klasse, in der Kinder, die anders sind als die Norm, nicht gehänselt werden... vielleicht hat man das glück und das Kind gibt sich mühe, obwohl es weiß, dass man auch so irgendwie durchkommt...
Die Regel ist das aber eher weniger...
und ist es fürs Kind schöner? In der Schule nicht wirklich gefordert zu sein (und dann vielleicht doch nur durchschnittliche Noten heimzubringen, weil man nicht so mitmacht, wie es eigentlich nötig wäre? )... vielleicht gänzlich andere Interessen zu haben, als die anderen Kinder?

was ich damit sagen will: ich sehe das Problem nichtmal beim Kind... sondern eher beim Drumherum... das soll eben nicht heißen, dass ich davon ausgehe, eine hb bringe ausschließlich Probleme mit sich. Aber ich sehe auch nicht einen Punkt, warum man sich sowas wünschen sollte...

Tut mir leid, das erste ist eine Falschaussage. Vielleicht trifft es in einigen Fällen zu, vielleicht sogar in den meisten, aber definitiv nicht in allen Fällen. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen Das meinte ich vorhin mit "Es gibt auch manchmal (oder sogar des Öfteren) einen Mittelweg zwischen den Extremen". Und ich sage auch nicht, dass man es sich unbedingt wünschen sollte, aber genauso wenig sollte man es verteufeln.
09.12.2013 12:00
Zitat von white_manta:

Zitat von Viala:

Zitat von white_manta:

Zitat von Viala:

...

Aber wie du selber schon sagst, all deine aufgezählten Punkte KÖNNEN zutreffen, müssen aber nicht. Und dann davon auszugehen, dass Hochbegabung somit was schlechtes und nix erstrebenswertes ist, finde ich genauso falsch Ich sage ja nicht, dass es erstrebenswert ist, aber ich finde es einfach definitiv falsch, dass viele Leute entweder denken, dass man mit ner HB entweder voll die Probleme in allen möglichen Bereichen hat oder eben der absolute Überflieger ist. Es gibt ja auch noch einen gesunden Mittelweg, der gar nicht so selten ist.

Alles, was in unserer Gesellschaft von der Norm abweicht, bringt einen Mehraufwand mit sich... das ist leider fakt
Und mir fällt auch nicht ein Punkt ein, warum man sich wünschen sollte, das eigene Kind sei hochbegabt.
Ok, vielleicht hat man Glück und das Kind bekommt einen Lehrer, der individuell auf so ein besonderes Kind eingeht... vielleicht kommt es in eine Klasse, in der Kinder, die anders sind als die Norm, nicht gehänselt werden... vielleicht hat man das glück und das Kind gibt sich mühe, obwohl es weiß, dass man auch so irgendwie durchkommt...
Die Regel ist das aber eher weniger...
und ist es fürs Kind schöner? In der Schule nicht wirklich gefordert zu sein (und dann vielleicht doch nur durchschnittliche Noten heimzubringen, weil man nicht so mitmacht, wie es eigentlich nötig wäre? )... vielleicht gänzlich andere Interessen zu haben, als die anderen Kinder?

was ich damit sagen will: ich sehe das Problem nichtmal beim Kind... sondern eher beim Drumherum... das soll eben nicht heißen, dass ich davon ausgehe, eine hb bringe ausschließlich Probleme mit sich. Aber ich sehe auch nicht einen Punkt, warum man sich sowas wünschen sollte...

Tut mir leid, das erste ist eine Falschaussage. Vielleicht trifft es in einigen Fällen zu, vielleicht sogar in den meisten, aber definitiv nicht in allen Fällen. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen Das meinte ich vorhin mit "Es gibt auch manchmal (oder sogar des Öfteren) einen Mittelweg zwischen den Extremen". Und ich sage auch nicht, dass man es sich unbedingt wünschen sollte, aber genauso wenig sollte man es verteufeln.

hmmm nun, mir ist noch kein fall untergekommen, der ohne Probleme mit dem System unserer Gesellschaft klarkommt, ohne der Norm zu entsprechen... und ich habe mich zwangsläufig mit Personen beschäftigt, die eben Abweichungen aufweisen... von hochbegabten über menschen die einfach "anders" sind bis hin zu Personen, die einfach mit bestehenden Systemen ihre Probleme haben....
Ich verteufel es übrigens nicht... aber ich finde es weiterhin sehr naiv, eine Hochbegabung erstrebenswert zu finden
Tanzbär
13628 Beiträge
09.12.2013 12:35
Zitat von Viala:

Zitat von white_manta:

Zitat von Viala:

Zitat von white_manta:

...

Alles, was in unserer Gesellschaft von der Norm abweicht, bringt einen Mehraufwand mit sich... das ist leider fakt
Und mir fällt auch nicht ein Punkt ein, warum man sich wünschen sollte, das eigene Kind sei hochbegabt.
Ok, vielleicht hat man Glück und das Kind bekommt einen Lehrer, der individuell auf so ein besonderes Kind eingeht... vielleicht kommt es in eine Klasse, in der Kinder, die anders sind als die Norm, nicht gehänselt werden... vielleicht hat man das glück und das Kind gibt sich mühe, obwohl es weiß, dass man auch so irgendwie durchkommt...
Die Regel ist das aber eher weniger...
und ist es fürs Kind schöner? In der Schule nicht wirklich gefordert zu sein (und dann vielleicht doch nur durchschnittliche Noten heimzubringen, weil man nicht so mitmacht, wie es eigentlich nötig wäre? )... vielleicht gänzlich andere Interessen zu haben, als die anderen Kinder?

was ich damit sagen will: ich sehe das Problem nichtmal beim Kind... sondern eher beim Drumherum... das soll eben nicht heißen, dass ich davon ausgehe, eine hb bringe ausschließlich Probleme mit sich. Aber ich sehe auch nicht einen Punkt, warum man sich sowas wünschen sollte...

Tut mir leid, das erste ist eine Falschaussage. Vielleicht trifft es in einigen Fällen zu, vielleicht sogar in den meisten, aber definitiv nicht in allen Fällen. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen Das meinte ich vorhin mit "Es gibt auch manchmal (oder sogar des Öfteren) einen Mittelweg zwischen den Extremen". Und ich sage auch nicht, dass man es sich unbedingt wünschen sollte, aber genauso wenig sollte man es verteufeln.

hmmm nun, mir ist noch kein fall untergekommen, der ohne Probleme mit dem System unserer Gesellschaft klarkommt, ohne der Norm zu entsprechen... und ich habe mich zwangsläufig mit Personen beschäftigt, die eben Abweichungen aufweisen... von hochbegabten über menschen die einfach "anders" sind bis hin zu Personen, die einfach mit bestehenden Systemen ihre Probleme haben....
Ich verteufel es übrigens nicht... aber ich finde es weiterhin sehr naiv, eine Hochbegabung erstrebenswert zu finden

Das hab ich auch nirgends behauptet.

Tja, es gibt aber durchaus solche Menschen, die hervorragend mit dem System unserer Gesellschaft klar kommen - trotz Hochbegabung. Meine Geschwister und ich hatten keine Probleme und mein großer Sohn (bisher) auch nicht
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