Altersgemäße Makel
13.01.2017 21:55
Naja, ich habe schon mit 20 eine Behauptung aufgestellt und das tue ich auch jetzt mit 45 noch. "Mein Kopf ist mein Kapital, nicht mein Körper"
Natürlich bin ich mit 45 nicht mehr so knackig, wie mit 20. Vor allem wiege ich jetzt mal locker 40 Kg mehr, als damals.
Aber ich pflege mich. Meine Falten, grauen Haare (die dann hoffentlich bald ganz grau sind, das mag ich dann nämlich wieder) und auch die Kilo (doch die schon ein bißchen, aber eben nicht vordergründig) stören mich nicht wirklich.
Also nein, ich störe mich nicht wirklich an altersgemäßen Makeln.. wobei Makel das falsche Wort ist. Ich seh es einfach nicht als Makel an.
Natürlich bin ich mit 45 nicht mehr so knackig, wie mit 20. Vor allem wiege ich jetzt mal locker 40 Kg mehr, als damals.
Aber ich pflege mich. Meine Falten, grauen Haare (die dann hoffentlich bald ganz grau sind, das mag ich dann nämlich wieder) und auch die Kilo (doch die schon ein bißchen, aber eben nicht vordergründig) stören mich nicht wirklich. Also nein, ich störe mich nicht wirklich an altersgemäßen Makeln.. wobei Makel das falsche Wort ist. Ich seh es einfach nicht als Makel an.
13.01.2017 21:57
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Naja, ich habe schon mit 20 eine Behauptung aufgestellt und das tue ich auch jetzt mit 45 noch. "Mein Kopf ist mein Kapital, nicht mein Körper"
Schöner Spruch. Ist auch was Wahres dran.
Klar, ich arbeite auch mit dem Kopf, nicht mit dem Körper. Aber mein Körper ist halt mein "Schneckenhaus", wenn ich mich darin nicht wohlfühle, dann beeinträchtigt das meine Lebensqualität.
13.01.2017 21:59
Ich habe schon graue Haare, seit ich Anfang 20 bin.. Ich töne sie also, denn für graue Haare bin ich definitiv zu jung mit 30.
Ich stehe aber generell überhaupt nicht darauf, wenn man sich künstlich verjüngen lässt und schließe das für mich auch definitv aus.
Ich stehe aber generell überhaupt nicht darauf, wenn man sich künstlich verjüngen lässt und schließe das für mich auch definitv aus.
13.01.2017 21:59
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Naja, ich habe schon mit 20 eine Behauptung aufgestellt und das tue ich auch jetzt mit 45 noch. "Mein Kopf ist mein Kapital, nicht mein Körper"
Natürlich bin ich mit 45 nicht mehr so knackig, wie mit 20. Vor allem wiege ich jetzt mal locker 40 Kg mehr, als damals.Aber ich pflege mich. Meine Falten, grauen Haare (die dann hoffentlich bald ganz grau sind, das mag ich dann nämlich wieder) und auch die Kilo (doch die schon ein bißchen, aber eben nicht vordergründig) stören mich nicht wirklich.
Also nein, ich störe mich nicht wirklich an altersgemäßen Makeln.. wobei Makel das falsche Wort ist. Ich seh es einfach nicht als Makel an.
eine tolle Einstellung
Ich bin der Meinung Gesundheit ist wichtiger als alles andere auch als das aäußere. Meine Eltern sind vor anderthalb Jahren gestorben , mein bester freund ist derzeit mehr tot als lebendig
ich hoffe er schafft es aber das macht mir klar das wichtigste ist die Gesundheit meiner Familie
13.01.2017 22:07
Marf: so voll war ich gar nicht.
Kittykat: darum erwähnte ich ja, dass es nichts mit dem altern ansich zu tun hat. Aber auch bei altersschwachen brüsten finde ich es nicht verwerflich, etwas machen zu lassen. Es gibt wunderschöne natürlich gemachte brüste.
Alle anderen gängigen Schönheits-ops lehne ich allerdings für mich selbst ab, denn sie sehen oftmals wirklich nicht schön aus.
Kittykat: darum erwähnte ich ja, dass es nichts mit dem altern ansich zu tun hat. Aber auch bei altersschwachen brüsten finde ich es nicht verwerflich, etwas machen zu lassen. Es gibt wunderschöne natürlich gemachte brüste.
Alle anderen gängigen Schönheits-ops lehne ich allerdings für mich selbst ab, denn sie sehen oftmals wirklich nicht schön aus.
13.01.2017 22:10
Letztlihc ist es doch so, dass ein Körper, egal welcher, immer vergänglich ist. Den Zahn der Zeit hält man eben nicht auf. Weder mit Kosmetik, noch mit Farbe auf dem Kopf, auch nicht mit Botox oder OPs.. einfach nichts hält das auf. Aber das Wesen und der Intellekt eines Menschen, der bleibt. Das steigert sich sogar, je älter man wird.
Wenn wir uns früher über das Altsein unterhalten haben, dann habe ich mich immer mit Enkelkindern auf dem Schoss gesehen. Als Oma, mit grauen, dünnen Haaren, mit vielen runzligen Falten im Gesicht, mit knochigen Fingern und einem runden Bauch. Wie meine Oma eben. Jemand in Designerkleidung, voll aufgestylt und mit Botox unterspritzt, finde ich echt gruselig. ABER ich habe mich eben neben dem Äußeren auch gesehen, wie ich erzähle. Geschichten aus meinem Leben, meinen Büchern, meinen Reisen, all meinen Erlebnissen. Wie ich aus dem Stehgreif den Kindern dabei helfe, ihr Allgemeinwissen zu erweitern.
Das sind die Erinnerungen, die ich an meine Oma habe. Und so will ich auch sein. Runzeln und graue Haare eingeschlossen.
Und wenn ich mich an Oma erinnere, dann sind es die Dinge, die sie mir beigebracht hat, die sie mir erzählt hat, die sie mir gekocht hat, die sie mir gezeigt hat, die ich sehe. Das Äußere ist eine Randerscheinung.
Wenn wir uns früher über das Altsein unterhalten haben, dann habe ich mich immer mit Enkelkindern auf dem Schoss gesehen. Als Oma, mit grauen, dünnen Haaren, mit vielen runzligen Falten im Gesicht, mit knochigen Fingern und einem runden Bauch. Wie meine Oma eben. Jemand in Designerkleidung, voll aufgestylt und mit Botox unterspritzt, finde ich echt gruselig. ABER ich habe mich eben neben dem Äußeren auch gesehen, wie ich erzähle. Geschichten aus meinem Leben, meinen Büchern, meinen Reisen, all meinen Erlebnissen. Wie ich aus dem Stehgreif den Kindern dabei helfe, ihr Allgemeinwissen zu erweitern.
Das sind die Erinnerungen, die ich an meine Oma habe. Und so will ich auch sein. Runzeln und graue Haare eingeschlossen.
Und wenn ich mich an Oma erinnere, dann sind es die Dinge, die sie mir beigebracht hat, die sie mir erzählt hat, die sie mir gekocht hat, die sie mir gezeigt hat, die ich sehe. Das Äußere ist eine Randerscheinung.
13.01.2017 22:12
Ich halte das wie Hook... Ich lasse dellen nicht ausbeulen... Denn jede steht für Erlebnisse, Erinnerungen
Ich habe Narben die die Natur mir zugefügt hat oder der Zufall und narben, die ich mir selbst zufügte...
Ich werde irgendwann falten haben, die dass alter mit sich bringt und welche, die ich mir selbst "zugefügt" haben werde durch lachen, weinen, durchfeierte und sorgenvoll durchwachte nächte...
Irgendwann werden meine Haare grau und ich wette, es wird mir nichteinmal direkt auffallen...
Genauso werde ich irgendwann bemerken, dass aus meinem ansehnlichen Mann ein Opa geworden ist
Das ist ok und ich wäre voll überfordert, wen ich mir einen Kopf drum machen würde wie ich mein bisheriges leben kaschieren könnte
Ich habe Narben die die Natur mir zugefügt hat oder der Zufall und narben, die ich mir selbst zufügte...
Ich werde irgendwann falten haben, die dass alter mit sich bringt und welche, die ich mir selbst "zugefügt" haben werde durch lachen, weinen, durchfeierte und sorgenvoll durchwachte nächte...
Irgendwann werden meine Haare grau und ich wette, es wird mir nichteinmal direkt auffallen...
Genauso werde ich irgendwann bemerken, dass aus meinem ansehnlichen Mann ein Opa geworden ist
Das ist ok und ich wäre voll überfordert, wen ich mir einen Kopf drum machen würde wie ich mein bisheriges leben kaschieren könnte
13.01.2017 22:13
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Letztlihc ist es doch so, dass ein Körper, egal welcher, immer vergänglich ist. Den Zahn der Zeit hält man eben nicht auf. Weder mit Kosmetik, noch mit Farbe auf dem Kopf, auch nicht mit Botox oder OPs.. einfach nichts hält das auf. Aber das Wesen und der Intellekt eines Menschen, der bleibt. Das steigert sich sogar, je älter man wird.
Findest du? Ich kann das nicht bestätigen. Die intellektuellen Leistungen, die ich vor 25 Jahren gebracht habe, könnte ich heute nicht mehr bringen.
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Wenn wir uns früher über das Altsein unterhalten haben, dann habe ich mich immer mit Enkelkindern auf dem Schoss gesehen. Als Oma, mit grauen, dünnen Haaren, mit vielen runzligen Falten im Gesicht, mit knochigen Fingern und einem runden Bauch. Wie meine Oma eben. Jemand in Designerkleidung, voll aufgestylt und mit Botox unterspritzt, finde ich echt gruselig. ABER ich habe mich eben neben dem Äußeren auch gesehen, wie ich erzähle. Geschichten aus meinem Leben, meinen Büchern, meinen Reisen, all meinen Erlebnissen. Wie ich aus dem Stehgreif den Kindern dabei helfe, ihr Allgemeinwissen zu erweitern.
Das sind die Erinnerungen, die ich an meine Oma habe. Und so will ich auch sein. Runzeln und graue Haare eingeschlossen.Und wenn ich mich an Oma erinnere, dann sind es die Dinge, die sie mir beigebracht hat, die sie mir erzählt hat, die sie mir gekocht hat, die sie mir gezeigt hat, die ich sehe. Das Äußere ist eine Randerscheinung.
Die Zeiten ändern sich. Als 60-Jährige wird man mit anderen Ansprüchen konfrontiert als früher. Dem muss man Rechnung tragen - auch optisch.
13.01.2017 22:13
Ich zitiere an dieser Stelle Dr. Eckart von Hirschhausen:"Wenn eine Frau mit 25 keine Lachfältchen hat, dann frage ich mich nicht wie gut ihre Hautcreme, sondern wie traurig ihr Leben ist!"
Also, ein Makel ist für mich etwas, das natürlich nicht vorkommt. Eine Narbe, eine Brandverletzung etc, aber Falten, graue Haare, hängende Brüste, hängender Bauch oder Po, das sind keine Makel, das sind Dinge die in unserer Natur liegen. Die meisten von u s führen kein Leben wie Heidi Klum und können jede Nacht zehn Stunden schlafen. Die meisten von uns rennen nicht alle sechs Monate zum Beauty-Doc und lassen unterspritzen, straffen oder einfrieren.
Ich habe starke Falten auf der Stirn, die machen mich locker zehn Jahre älter und ich habe auch schon darüber nachgedacht, das nicht wegmachen zu lassen. Ich war also beim Arzt, habe mir einen Preis sagen lassen, der war ok, und mich beraten lassen. Nun saß da also dieser Arzt, der sein Geld mit Leuten wie mir verdient, und sagte:"Ich an ihrer Stelle würde es nicht machen lassen. Hätten sie es mir nicht gesagt, wäre es mir nicht mal aufgefallen." Damit war das Ding für mich durch und ich habe mich entschieden gar nichts machen zu lassen, weil es eben so ist, wie es ist und es vollkommen normal ist, dass man irgendwann Falten bekommt.
Im Allgemeinen finde ich aber auch, dass Menschen, die nicht perfekt aussehen, schöner sind, als irgendwelche Menschen, die der Meinung sind, dass die Haut mit 50 noch so glatt sein muss wie mit 20. Muss sie nämlich nicht und es wirkt auch einfach nur albern.
Also, ein Makel ist für mich etwas, das natürlich nicht vorkommt. Eine Narbe, eine Brandverletzung etc, aber Falten, graue Haare, hängende Brüste, hängender Bauch oder Po, das sind keine Makel, das sind Dinge die in unserer Natur liegen. Die meisten von u s führen kein Leben wie Heidi Klum und können jede Nacht zehn Stunden schlafen. Die meisten von uns rennen nicht alle sechs Monate zum Beauty-Doc und lassen unterspritzen, straffen oder einfrieren.
Ich habe starke Falten auf der Stirn, die machen mich locker zehn Jahre älter und ich habe auch schon darüber nachgedacht, das nicht wegmachen zu lassen. Ich war also beim Arzt, habe mir einen Preis sagen lassen, der war ok, und mich beraten lassen. Nun saß da also dieser Arzt, der sein Geld mit Leuten wie mir verdient, und sagte:"Ich an ihrer Stelle würde es nicht machen lassen. Hätten sie es mir nicht gesagt, wäre es mir nicht mal aufgefallen." Damit war das Ding für mich durch und ich habe mich entschieden gar nichts machen zu lassen, weil es eben so ist, wie es ist und es vollkommen normal ist, dass man irgendwann Falten bekommt.
Im Allgemeinen finde ich aber auch, dass Menschen, die nicht perfekt aussehen, schöner sind, als irgendwelche Menschen, die der Meinung sind, dass die Haut mit 50 noch so glatt sein muss wie mit 20. Muss sie nämlich nicht und es wirkt auch einfach nur albern.
13.01.2017 22:16
Ach und nochwas: Als ich 2010 getrennt war, da habe ich ja auch enorm abgenommen. Meinem Bauch tat das nicht so gut, denn er war nun zwar flacher, aber eben auch, trotz viel Sport, wabbeliger. Von den Schwangerschaftsstreifen mal ganz zu schweigen. Ich schämte mich plötzlich dafür. Das kannte ich bis dato nicht von mir. Ich wollte meinen Bauch nicht zeigen, aber ich kam ja nicht drumherum und es war mir schrecklich peinlich. Mein damaliger Freund bemerkte es und fragte nach. Ich sagte es ihm, dass mein Bauch eben total scheiße aussieht und ich mich deswegen schäme, er soll ihn nicht so genau anschauen. Er aber küsste jeden einzelnen Streifen und meinte, dass es ein Teil von mir sei und weil er mich liebt, liebt er die auch. Und dass ich auch aufhören kann abzunehmen, weil er nicht genug von mir haben kann und all so Schmalz
Aber damals war es das Richtige. Es nahm mir die Scham und ich habe wieder meinen Frieden mit meinem Körper gemacht.
Aber damals war es das Richtige. Es nahm mir die Scham und ich habe wieder meinen Frieden mit meinem Körper gemacht.
13.01.2017 22:16
Für Kinder ist das Äußere sowieso nebensächlich. Solange wie die Oma lieb ist und die Enkel schöne Erlebnisse mit ihr hat, ist das Aussehen überhaupt nicht wichtig. Meine Oma war übergewichtig, was mir als Kind glaube ich nicht mal wirklich aufgefallen ist. Sie war eben meine Oma, sah so aus wie sie eben aussah, und sie war die beste Oma für mich. Das war das Entscheidende.
Wie bereits von den meisten gesagt, ist die innere Einstellung und die Ausstrahlung doch viel wichtiger. Ich habe übrigens schon Frauen mit grauen Haaren gesehen, die fand ich richtig gutasusehend. Und dabei hat das Grau tatsächlich eine rolle für das gut aussehen gespielt. Dagegen sehen die ganzen Hollywoodstars, denen man ihre 100. Schönheits-Op schon von weitem ansieht, doch furchtbar aus.
Wie bereits von den meisten gesagt, ist die innere Einstellung und die Ausstrahlung doch viel wichtiger. Ich habe übrigens schon Frauen mit grauen Haaren gesehen, die fand ich richtig gutasusehend. Und dabei hat das Grau tatsächlich eine rolle für das gut aussehen gespielt. Dagegen sehen die ganzen Hollywoodstars, denen man ihre 100. Schönheits-Op schon von weitem ansieht, doch furchtbar aus.
13.01.2017 22:17
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Naja, ich habe schon mit 20 eine Behauptung aufgestellt und das tue ich auch jetzt mit 45 noch. "Mein Kopf ist mein Kapital, nicht mein Körper"
Schöner Spruch. Ist auch was Wahres dran.Klar, ich arbeite auch mit dem Kopf, nicht mit dem Körper. Aber mein Körper ist halt mein "Schneckenhaus", wenn ich mich darin nicht wohlfühle, dann beeinträchtigt das meine Lebensqualität.
Das hat aber nichts mit deinem Körper zu tun und wie er aussieht, sondern das hat etwas damit zu tun, dass du der Meinung bist nicht gut genug, nicht hübsch genug, nicht schlau genug und nicht eigenständig genug zu sein.
Liebe Schnecke, du kannst botoxen, tönen, aufpimpen wie du willst, du bist unzufrieden im Kopf und das lässt sich mit Konsum nicht ändern. (Sagte ich bereits)
13.01.2017 22:21
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Letztlihc ist es doch so, dass ein Körper, egal welcher, immer vergänglich ist. Den Zahn der Zeit hält man eben nicht auf. Weder mit Kosmetik, noch mit Farbe auf dem Kopf, auch nicht mit Botox oder OPs.. einfach nichts hält das auf. Aber das Wesen und der Intellekt eines Menschen, der bleibt. Das steigert sich sogar, je älter man wird.
Findest du? Ich kann das nicht bestätigen. Die intellektuellen Leistungen, die ich vor 25 Jahren gebracht habe, könnte ich heute nicht mehr bringen. Vor 25 Jahren hatte ich aber noch nicht so viel Grundwissen, wie eben heute. Und heute auch nicht so viel, wie ich in 25 weiteren Jahren haben werde. Ich kann also heute viel besser logisch denken, weil ich ja viel mehr Wissen in meinem Kopf abgespeichert habe, viel mehr gelernt habe, als es eben vor 25 Jahren der Fall war. Da fehlten mir schlicht die Erfahrungen.
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Wenn wir uns früher über das Altsein unterhalten haben, dann habe ich mich immer mit Enkelkindern auf dem Schoss gesehen. Als Oma, mit grauen, dünnen Haaren, mit vielen runzligen Falten im Gesicht, mit knochigen Fingern und einem runden Bauch. Wie meine Oma eben. Jemand in Designerkleidung, voll aufgestylt und mit Botox unterspritzt, finde ich echt gruselig. ABER ich habe mich eben neben dem Äußeren auch gesehen, wie ich erzähle. Geschichten aus meinem Leben, meinen Büchern, meinen Reisen, all meinen Erlebnissen. Wie ich aus dem Stehgreif den Kindern dabei helfe, ihr Allgemeinwissen zu erweitern.
Das sind die Erinnerungen, die ich an meine Oma habe. Und so will ich auch sein. Runzeln und graue Haare eingeschlossen.Und wenn ich mich an Oma erinnere, dann sind es die Dinge, die sie mir beigebracht hat, die sie mir erzählt hat, die sie mir gekocht hat, die sie mir gezeigt hat, die ich sehe. Das Äußere ist eine Randerscheinung.
Die Zeiten ändern sich. Als 60-Jährige wird man mit anderen Ansprüchen konfrontiert als früher. Dem muss man Rechnung tragen - auch optisch.
Ähm, sagt wer??? Ich achte natürlich darauf, dass ich gepflegt bin, aber das war meine Oma auch. Ich weiß gar nicht, wer, wenn nicht ich selbst, sich daran stoßen könnte, dass ich mein Altern nicht verstecke.
13.01.2017 22:21
Man wird einfach weniger belastbar.Das ist aber normal.Man muss ja auch nicht die Leistung eines 20jährigen erbringen.Dafür aber hat man andere Qualitäten,die wirklich erstmit den Jahren kommen.
Ich möchte auch nienie wieder wie 20 daherkommen.So dürr,so unfertig und mit der Denke man wisse alles.
Ich möchte auch nienie wieder wie 20 daherkommen.So dürr,so unfertig und mit der Denke man wisse alles.
13.01.2017 22:23
Zitat von Schnecke510:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Letztlihc ist es doch so, dass ein Körper, egal welcher, immer vergänglich ist. Den Zahn der Zeit hält man eben nicht auf. Weder mit Kosmetik, noch mit Farbe auf dem Kopf, auch nicht mit Botox oder OPs.. einfach nichts hält das auf. Aber das Wesen und der Intellekt eines Menschen, der bleibt. Das steigert sich sogar, je älter man wird.
Findest du? Ich kann das nicht bestätigen. Die intellektuellen Leistungen, die ich vor 25 Jahren gebracht habe, könnte ich heute nicht mehr bringen.
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Wenn wir uns früher über das Altsein unterhalten haben, dann habe ich mich immer mit Enkelkindern auf dem Schoss gesehen. Als Oma, mit grauen, dünnen Haaren, mit vielen runzligen Falten im Gesicht, mit knochigen Fingern und einem runden Bauch. Wie meine Oma eben. Jemand in Designerkleidung, voll aufgestylt und mit Botox unterspritzt, finde ich echt gruselig. ABER ich habe mich eben neben dem Äußeren auch gesehen, wie ich erzähle. Geschichten aus meinem Leben, meinen Büchern, meinen Reisen, all meinen Erlebnissen. Wie ich aus dem Stehgreif den Kindern dabei helfe, ihr Allgemeinwissen zu erweitern.
Das sind die Erinnerungen, die ich an meine Oma habe. Und so will ich auch sein. Runzeln und graue Haare eingeschlossen.Und wenn ich mich an Oma erinnere, dann sind es die Dinge, die sie mir beigebracht hat, die sie mir erzählt hat, die sie mir gekocht hat, die sie mir gezeigt hat, die ich sehe. Das Äußere ist eine Randerscheinung.
Die Zeiten ändern sich. Als 60-Jährige wird man mit anderen Ansprüchen konfrontiert als früher. Dem muss man Rechnung tragen - auch optisch.
Aber ob man sich diesen Ansprüchen von anderen unterwirft, liegt doch an einem selbst. Ich finde nicht, dass ich aussehen muss, wie andere das von mir erwarten. Wie gesagt, Duschen, Haare waschen kann man erwarten. Das war es dann aber auch fast schon. Die einen gehen nicht ungeschminkt aus dem Haus, andere schminken sich gar niciht. Das liegt doch an jedem selbst. Ob andere ein Problem mit meinen Falten oder meinen grauen Haaren haben, ist mir ehrlich gesagt egal. Wem es nicht gefällt, der muss ja nicht hingucken.
Wie gesagt, ich gehe nicht so oft zum Frisör, wie ich es müsste. Man sieht also öfter mal einen grauen Ansatz in meinen sonst dunkelbraunen Haaren. Stört mich aber nicht. Irgendwann gehe ich wieder färben, und gut ist. - Dieses Thema wurde 27 mal gemerkt






