familienfreundliche Berufe
11.05.2016 07:59
Guten Morgen,
was bedeutet familienfreundlich?
Das ist doch schon mal sehr individuell, der eine findet Arbeitszeit und Verdienst müssen passen, der andere legt Wert auf keine Überstunden und mindestens 30 Tage Urlaub.
Gibt es den familienfreundlichen Beruf? Wir hätten hier die Lehrerin, für mich persönlich bis auf die 13 Wochen "Ferien" kein Traumberuf, verlieren doch viele Lehrer nach einigen Jahren ihr pädagogisches Konzept, weil Kinder/Jugendliche und auch deren Eltern sie in den Wahnsinn treiben.
Und wie sieht es mit Urlaub aus, wenn eben nicht Ferien sind. Nicht jeder Lehrer hat Kinder nur im Schulalter und erst Recht nicht hat jedes Familienmitglied nur in den Ferien z.B. Geburtstag.
Ich persönlich mag es nicht wenn mir vorgeschrieben wird wann ich meine 6 Wochen Urlaub zunehmen hab.
Auf diese Jahresverträge von Lehrern und ihre ganze Pendlerei geh ich erst gar nicht groß drauf ein, länger als ein Jahr können die wenigsten Lehrer noch planen, das selbst in meiner Berufsschulklasse nun ein 35 jähriger sitz der eigtl Lehrer in Griechisch und Latein ist. Als Azubi!!!
Die Industriekauffrau, auch im Büro gibt es immer mehr "Schichtarbeiten" oder wenn nicht, dann ist oftmals die Bezahlung längst nicht mehr so gut wie sie mal war - auch nicht familienfreundlich.
Und nicht jeder Betrieb ist so kinderfreundlich das Kinderarzttermine etc mal so nebenbei gemacht werden können.
Die Personaldienstleistungskauffrau - gutes Gehalt - Urlaubssperre - jeden Monatsanfang - verständlich wer möchte schon auf seinen Lohn warte, nur weil die Dame aus der Personalabteilung gerade mal im Urlaub ist? Überstunden zwar selten - aber viele Menschen - den ganzen Tag muss man wie im Callcenter reden - da will man daheim dann durch aus öfters mal einfach erstmal seine ruhe haben.
Im Grunde - hat jeder Beruf seine gute und seine "schlechte" Seite und es gibt Tage da hasst man seine Arbeit und dann liebt man sie wieder.
Die TE sollte jedoch erstmal anfangen und sich Gedanken darüber machen, was sie kann - woran sie Interesse hat und was überhaupt nicht geht. Denn von kaufmännisch über technisch bis hinzu medizinische Berufe , wäre noch soziale und technisch medizinische Berufe dazwischen. Und hier jeden Beruf aufzulisten, macht wenig Sinn, denn letztendlich ist jedes "Unternehmen" anders.
Als Tipp, es gibt ein Buch "Berufe aktuell" da steht alles drin, einschließlich die Voraussetzungen und teilweise Verdienstmöglichkeiten.
Denn selbst die Ausbildungen sind in jedem Bundesland anders geregelt.
was bedeutet familienfreundlich?
Das ist doch schon mal sehr individuell, der eine findet Arbeitszeit und Verdienst müssen passen, der andere legt Wert auf keine Überstunden und mindestens 30 Tage Urlaub.
Gibt es den familienfreundlichen Beruf? Wir hätten hier die Lehrerin, für mich persönlich bis auf die 13 Wochen "Ferien" kein Traumberuf, verlieren doch viele Lehrer nach einigen Jahren ihr pädagogisches Konzept, weil Kinder/Jugendliche und auch deren Eltern sie in den Wahnsinn treiben.
Und wie sieht es mit Urlaub aus, wenn eben nicht Ferien sind. Nicht jeder Lehrer hat Kinder nur im Schulalter und erst Recht nicht hat jedes Familienmitglied nur in den Ferien z.B. Geburtstag.
Ich persönlich mag es nicht wenn mir vorgeschrieben wird wann ich meine 6 Wochen Urlaub zunehmen hab.
Auf diese Jahresverträge von Lehrern und ihre ganze Pendlerei geh ich erst gar nicht groß drauf ein, länger als ein Jahr können die wenigsten Lehrer noch planen, das selbst in meiner Berufsschulklasse nun ein 35 jähriger sitz der eigtl Lehrer in Griechisch und Latein ist. Als Azubi!!!
Die Industriekauffrau, auch im Büro gibt es immer mehr "Schichtarbeiten" oder wenn nicht, dann ist oftmals die Bezahlung längst nicht mehr so gut wie sie mal war - auch nicht familienfreundlich.
Und nicht jeder Betrieb ist so kinderfreundlich das Kinderarzttermine etc mal so nebenbei gemacht werden können.
Die Personaldienstleistungskauffrau - gutes Gehalt - Urlaubssperre - jeden Monatsanfang - verständlich wer möchte schon auf seinen Lohn warte, nur weil die Dame aus der Personalabteilung gerade mal im Urlaub ist? Überstunden zwar selten - aber viele Menschen - den ganzen Tag muss man wie im Callcenter reden - da will man daheim dann durch aus öfters mal einfach erstmal seine ruhe haben.
Im Grunde - hat jeder Beruf seine gute und seine "schlechte" Seite und es gibt Tage da hasst man seine Arbeit und dann liebt man sie wieder.
Die TE sollte jedoch erstmal anfangen und sich Gedanken darüber machen, was sie kann - woran sie Interesse hat und was überhaupt nicht geht. Denn von kaufmännisch über technisch bis hinzu medizinische Berufe , wäre noch soziale und technisch medizinische Berufe dazwischen. Und hier jeden Beruf aufzulisten, macht wenig Sinn, denn letztendlich ist jedes "Unternehmen" anders.
Als Tipp, es gibt ein Buch "Berufe aktuell" da steht alles drin, einschließlich die Voraussetzungen und teilweise Verdienstmöglichkeiten.
Denn selbst die Ausbildungen sind in jedem Bundesland anders geregelt.
11.05.2016 11:23
Sorry, wenn ich hier ein bisschen den Themenrahmen sprenge, aber ich fühle mich ziemlich missverstanden. Nein, ich jammere und meckere NICHT über meinen Beruf und erst recht nicht über meine Schüler und schon gar nicht über meine Kinder. Ich mag meinen Beruf sehr und kann mir keinen anderen vorstellen. Ich mag auch meine Schüler, meine Fächer, meine Kollegen und ich LIEBE meine Kinder über alles und nein, Schüler, Kollegen und Kinder nerven mich nicht pauschal dauernd (nur ab und an mal ein wenig, aber wer kann von sich behaupten, das sei bei ihm nicht so?).
Ich möchte einfach nur die Aussage relativieren, dass Lehrer der non plus ultra Beruf in Sachen Familienfreundlichkeit sei. Er hat viele familienfreundliche Aspekte und ja, er hat viele gute Seiten, wie gesagt. Aber die meisten Leute sehen halt die doch auch nicht wenigen familienunfreundlichen Aspekte nicht, und darum wollte ich die mal verdeutlichen. Ich kann einfach nur sagen, wäre ich alleinerziehend und ohne Unterstützung meiner Eltern, könnte ich mit zwei kleinen Kindern in diesem Job auch nicht so ohne Weiteres arbeiten. Also man sollte den Job einfach nicht wählen, wenn man ihn nicht eh mag, nur weil er angeblich so perfekt familienfreundlich ist. Da haben es eine Freundin und eine Bekannte, die jeweils so 20 Wochenstunden im Büro arbeiten, in vielerlei Hinsicht einfacher. Irgendwann zwischen 8 und 14 Uhr reißen die ihre 4 Stunden ab und dann gehen die Heim und haben FREI. Sowas gibt es bei mir halt nicht.
HABEN wollte ich ihren Job aber im Leben nicht, meiner ist viel, viel toller.
Aber eben nicht so familienfreundlich, wie man meinen könnte.
Klar gibt es zahlreiche Jobs, die noch familienunfreundlicher sind. Ich würde mal sagen, auf einer Skala von 0 bis 10 ist es eine 7 oder 7,5 oder so.
Aber ganz, ganz sicher keine 10 - falls es sowas gibt.
Wegen dem Grundschullehrer-Kommentar. Damit wollte ich ganz bestimmt nicht die Leistung von Grundschullehrern schmälern! Mädels, ihr habt einen harten Job, ich weiß es! Aber in der Regel seid ihr halt nicht bis 16 Uhr auf der Arbeit, was eben mit Kindern leichter ist, und verglichen mit meiner Mutter (die GS-Lehrerin war) saß ich schon deutlich länger am Schreibtisch - außer bei den Zeugnissen. Aber natürlich hatte sie da auch die 30 Jahre Berufserfahrung. Aber ich muss schon sagen, mit voller Stelle hab ich mindestens eine 40 Stunden Woche. Zu Hochzeiten mit Abi usw. hatte ich durchaus auch schon mal einige 70 und 80 Stunden Wochen, wo ich irgendwann dann wirklich körperlich am Limit war. Das ist halt die Crux mit 2 Korrekturfächern, wenn man dann auch noch auf Oberstufe abonniert ist.
Und nein, das ist kein Jammern - dafür gibt es halt die Ferien
, und ja, das Gehalt ist verdammt gut
und der Job ist kreativ und lebendig und nie langweilig und ich mag ihn. Aber man darf doch auch mal auf die "Schattenseiten" hinweisen?
Aber ich denke, jemand, der den Job noch nie gemacht hat, versteht halt nicht, dass er eben auch belastend sein kann. Es ist wirklich anstrengend, den ganzen Vormittag Kinder zu betreuen und immer voll da zu sein, ja, auch bei Gymnasiasten. Das hat nichts damit zu tun, dass ich meine Schüler nicht mag oder den Beruf verfehlt habe, ich mache es gerne, aber dennoch: es ist einfach eine Belastung, fertig. Und wenn man nach Hause kommt, dann hat man dieses Bedürfnis nach wenigstens mal 20 Minuten Ruhe, mal einen Kaffee in Ruhe trinken, sowas, und dann ist es nicht immer leicht, sofort ohne Pause für die eigenen Kinder da zu sein. Wer es nicht glaubt, möge einfach mal ein Jahr Ferienspiele leiten oder sowas, dann weiß er, wovon wir Lehrer reden.
Ist ungefähr der gleiche Effekt, wenn man sich 2 Stunden lang durch ein Kaufhaus gewühlt hat und sich danach total feddich fühlt, obwohl man eigentlich nur shoppen war.
Ich möchte einfach nur die Aussage relativieren, dass Lehrer der non plus ultra Beruf in Sachen Familienfreundlichkeit sei. Er hat viele familienfreundliche Aspekte und ja, er hat viele gute Seiten, wie gesagt. Aber die meisten Leute sehen halt die doch auch nicht wenigen familienunfreundlichen Aspekte nicht, und darum wollte ich die mal verdeutlichen. Ich kann einfach nur sagen, wäre ich alleinerziehend und ohne Unterstützung meiner Eltern, könnte ich mit zwei kleinen Kindern in diesem Job auch nicht so ohne Weiteres arbeiten. Also man sollte den Job einfach nicht wählen, wenn man ihn nicht eh mag, nur weil er angeblich so perfekt familienfreundlich ist. Da haben es eine Freundin und eine Bekannte, die jeweils so 20 Wochenstunden im Büro arbeiten, in vielerlei Hinsicht einfacher. Irgendwann zwischen 8 und 14 Uhr reißen die ihre 4 Stunden ab und dann gehen die Heim und haben FREI. Sowas gibt es bei mir halt nicht.
HABEN wollte ich ihren Job aber im Leben nicht, meiner ist viel, viel toller.
Aber eben nicht so familienfreundlich, wie man meinen könnte. Klar gibt es zahlreiche Jobs, die noch familienunfreundlicher sind. Ich würde mal sagen, auf einer Skala von 0 bis 10 ist es eine 7 oder 7,5 oder so.
Aber ganz, ganz sicher keine 10 - falls es sowas gibt. Wegen dem Grundschullehrer-Kommentar. Damit wollte ich ganz bestimmt nicht die Leistung von Grundschullehrern schmälern! Mädels, ihr habt einen harten Job, ich weiß es! Aber in der Regel seid ihr halt nicht bis 16 Uhr auf der Arbeit, was eben mit Kindern leichter ist, und verglichen mit meiner Mutter (die GS-Lehrerin war) saß ich schon deutlich länger am Schreibtisch - außer bei den Zeugnissen. Aber natürlich hatte sie da auch die 30 Jahre Berufserfahrung. Aber ich muss schon sagen, mit voller Stelle hab ich mindestens eine 40 Stunden Woche. Zu Hochzeiten mit Abi usw. hatte ich durchaus auch schon mal einige 70 und 80 Stunden Wochen, wo ich irgendwann dann wirklich körperlich am Limit war. Das ist halt die Crux mit 2 Korrekturfächern, wenn man dann auch noch auf Oberstufe abonniert ist.
Und nein, das ist kein Jammern - dafür gibt es halt die Ferien
, und ja, das Gehalt ist verdammt gut
und der Job ist kreativ und lebendig und nie langweilig und ich mag ihn. Aber man darf doch auch mal auf die "Schattenseiten" hinweisen? Aber ich denke, jemand, der den Job noch nie gemacht hat, versteht halt nicht, dass er eben auch belastend sein kann. Es ist wirklich anstrengend, den ganzen Vormittag Kinder zu betreuen und immer voll da zu sein, ja, auch bei Gymnasiasten. Das hat nichts damit zu tun, dass ich meine Schüler nicht mag oder den Beruf verfehlt habe, ich mache es gerne, aber dennoch: es ist einfach eine Belastung, fertig. Und wenn man nach Hause kommt, dann hat man dieses Bedürfnis nach wenigstens mal 20 Minuten Ruhe, mal einen Kaffee in Ruhe trinken, sowas, und dann ist es nicht immer leicht, sofort ohne Pause für die eigenen Kinder da zu sein. Wer es nicht glaubt, möge einfach mal ein Jahr Ferienspiele leiten oder sowas, dann weiß er, wovon wir Lehrer reden.
Ist ungefähr der gleiche Effekt, wenn man sich 2 Stunden lang durch ein Kaufhaus gewühlt hat und sich danach total feddich fühlt, obwohl man eigentlich nur shoppen war.
11.05.2016 11:31
Zitat von Mamota:
Zitat von cooky:
Ich kenne ungelogen acht(?) Erzieher im engeren Feundes und Familienkreis und von denen ist jeder ohne anderen Beruf direkt Erzieher geworden![]()
Das ist Ländersache.
Aus Bayern kenne ich das auch, dass man eine fünfjährige Monsterausbildung machen muss.
Hier in NDS ist es wohl so, dass das gestaffelt ist mit Grundlagenausbildungen und du am Ende nach ungefähr der gleichen Zeit Erzieher bist, wenn du alles durchziehst. Jedenfalls habe ich das so verstanden.
hier in hessen muss man, wenn man abitur hat, eine abgeschlossene ausbildung oder mama von kindern ist (ja, das ist eine vorraussetzung an der schule wo ich mich beworben hab), nur die 3 jahre machen. 2 davon schulisch, das letzte dann praktisch im kiga.
wenn man die vorraussetzungen nicht erfüllt muss man noch 2 jahre mehr dran hängen.
ganz ohne ausbildung wird man kein erzieher! aber man kann trotzdem in entsprechenden berufen arbeiten, zb als kiga-helfer.
11.05.2016 11:34
Ach so, und wegen so Aussagen wie keiner meckert, wenn man wegen Krankheit der Kinder fehlt und zur Not kann man die Kinder auch mal mit zur Arbeit bringen?
Ganz sicher nicht! Bzw. ist wie bei jedem Job wohl vom guten (oder nicht so guten) Herzen des Chefs abhängig.
Bei uns ist beides falsch. Hat eine Kollegin ein Attest für 10 Tage krankes Kind und hat 10 Tage gefehlt, wird sie zum Chef bestellt und zusammengefaltet, von wegen warum ihr Mann nicht mindestens 5 Tage genommen hätte, das würde ja wohl zeigen, dass die Kollegin ihren eigenen Job als unwichtiger einstuft als den des Mannes und das sei eine inakzeptable Arbeitshaltung.
Zwei Kolleginnen haben es mal gewagt, ihre Kinder während des KiGa-Streiks mitzubringen und ihnen wurde dann unter Bezug auf irgendwelche fadenscheinigen Paragraphen von wegen Sicherheit, Hygiene und Versicherungsschutz angedroht, bei der Behörde beschwerde gegen sie einzulegen, falls das nochmals vorkommen sollte. Die Kollegen haben es dann halt drauf ankommen lassen, weil sie einfach keine andere Möglichkeit sahen, und der Chef hat seine Drohung dann doch nicht wahr gemacht, aber dennoch... auf die nächste Beförderungsstelle brauchen die sich nicht bewerben - oder Wünsche bezüglich Fortbildung, Unterrichtsverteilung, Stundenplan und ähnlichem äußern.
Ist wie wohl in jedem Job - nach außen hin hat man Rechte, de facto wird vieles nicht gerne gesehen und gereicht einem auf viele, kleine, hinterhältige Arten zum Nachteil.
Und wegen verdammt viel Geld. Jepp. Ich verdiene gut. Aber ich habe auch Abitur, ein Diplomstudium von 3 Fächern plus Erziehungswissenschaften und Psychologie und 2 Jahre Referendariat dafür gemacht. Einserschnitt, sonst hätte ich keine Festanstellung bekommen. Da verdient man eben mehr als mit Mittlerer Reife und Ausbildung. Ob das jetzt gerecht ist gegenüber anderen Jobs, wie z.B. einer Krankenschwester oder Altenpflegerin, die weiß Gott Knochenarbeit für viel zu wenig Geld leisten - das ist eine andere Debatte - aber so ist der Arbeitsmarkt nunmal, das gilt ja nicht nur für Lehrer.
Also nochmal. Es geht mir NICHT darum, den Lehrerberuf als fürchterlich darzustellen und Mitleid einzuheimsen. Es ist ein guter Job mit akzeptabler familienfreundlichkeit und ich mache ihn gerne. Ich brauche kein Mitleid dafür, dass ich diesen Job habe. ABER es ist eben NICHT dieser super duper topp familienfreundliche Sie haben 4 kleine Kinder, kein Problem - Job, als den er hier von einigen dargestellt wird!
Ganz sicher nicht! Bzw. ist wie bei jedem Job wohl vom guten (oder nicht so guten) Herzen des Chefs abhängig.
Bei uns ist beides falsch. Hat eine Kollegin ein Attest für 10 Tage krankes Kind und hat 10 Tage gefehlt, wird sie zum Chef bestellt und zusammengefaltet, von wegen warum ihr Mann nicht mindestens 5 Tage genommen hätte, das würde ja wohl zeigen, dass die Kollegin ihren eigenen Job als unwichtiger einstuft als den des Mannes und das sei eine inakzeptable Arbeitshaltung.
Zwei Kolleginnen haben es mal gewagt, ihre Kinder während des KiGa-Streiks mitzubringen und ihnen wurde dann unter Bezug auf irgendwelche fadenscheinigen Paragraphen von wegen Sicherheit, Hygiene und Versicherungsschutz angedroht, bei der Behörde beschwerde gegen sie einzulegen, falls das nochmals vorkommen sollte. Die Kollegen haben es dann halt drauf ankommen lassen, weil sie einfach keine andere Möglichkeit sahen, und der Chef hat seine Drohung dann doch nicht wahr gemacht, aber dennoch... auf die nächste Beförderungsstelle brauchen die sich nicht bewerben - oder Wünsche bezüglich Fortbildung, Unterrichtsverteilung, Stundenplan und ähnlichem äußern.
Ist wie wohl in jedem Job - nach außen hin hat man Rechte, de facto wird vieles nicht gerne gesehen und gereicht einem auf viele, kleine, hinterhältige Arten zum Nachteil.
Und wegen verdammt viel Geld. Jepp. Ich verdiene gut. Aber ich habe auch Abitur, ein Diplomstudium von 3 Fächern plus Erziehungswissenschaften und Psychologie und 2 Jahre Referendariat dafür gemacht. Einserschnitt, sonst hätte ich keine Festanstellung bekommen. Da verdient man eben mehr als mit Mittlerer Reife und Ausbildung. Ob das jetzt gerecht ist gegenüber anderen Jobs, wie z.B. einer Krankenschwester oder Altenpflegerin, die weiß Gott Knochenarbeit für viel zu wenig Geld leisten - das ist eine andere Debatte - aber so ist der Arbeitsmarkt nunmal, das gilt ja nicht nur für Lehrer.
Also nochmal. Es geht mir NICHT darum, den Lehrerberuf als fürchterlich darzustellen und Mitleid einzuheimsen. Es ist ein guter Job mit akzeptabler familienfreundlichkeit und ich mache ihn gerne. Ich brauche kein Mitleid dafür, dass ich diesen Job habe. ABER es ist eben NICHT dieser super duper topp familienfreundliche Sie haben 4 kleine Kinder, kein Problem - Job, als den er hier von einigen dargestellt wird!
11.05.2016 11:50
Zitat von Mamota:
Zitat von Mel-Ann:
Zitat von maman91:
ich find Lehrerin ist total familienfreundlichbesser gehts kaum
Najaaaa... Grundschullehrer vielleicht? Am Gymnasium ist es sicherlich sehr gut, dass man meist frei hat, wenn die Kinder es auch haben (Ferien), aber mit einer vollen Stelle bin ich mind. 2, oft 3 Nachmittage bis 16 Uhr. Unser KiGa hätte da schon zu. 2x im Monat Konferenz bis 18 Uhr mit anschließendem Elternsprechabend bis 20 Uhr. Dazu Zeugniskonferenzen, Fachkonferenzen etc., Klassen- und Kursfahrten, Exkursionen, Tag der Offenen Tür, Sommerfest, Weihnachtsbasar, Sportfest... es gibt sooooo viele Termine, an denen man auch mal außer der Reihe nachmittags oder am Wochenende oder sogar abends ran muss. Dann am Wochenende korrigieren bis die Finger rauchen. Und dann natürlich totale Unflexibilität. Ich kann nicht mal sagen, ach, ich bring mein Kind um 7.45 zur Schule und tauche dann halt um 8.10 auf der Arbeit auf. Nee, ich muss spätestens 7.50 mit fliegenden Fahnen auf den Parkplatz hecheln. Ich kann auch nicht mal um 15.30 gehen, weil der Kiga um 15.45 zumacht. Die Stunde geht bis 16.00, Punkt. Meinen Stundenplan, also wann ich wie lange arbeiten muss, bekomme ich id. Regel zwei Tage, bevor ich ran muss. Da schlägt jede Tagesmutter nur die Hände über dem Kopf zusammen. Und es ist bisher noch JEDES einzelne Schuljahr passiert, dass irgendwann der Chef mit betretenem Gesicht vor mir stand und ich spontan irgendeine Klasse übernehmen musste, so ab übermorgen dann eben montags bis 16 Uhr statt bis 14 Uhr.
Mitsprache bei den Arbeitszeiten? Null.
Dafür so tolle Sachen wie für 4 Stunden Unterricht von 8-16 Uhr in der Schule. Ganz toll. Sowas passiert in einem Bürojob einfach nicht.
In den Pausen arbeiten? Nicht ganz einfach in einem "Großraumbüro" mit 120 Mitarbeitern, dafür ohne eigenen Schreibtisch...![]()
Und nach einem Jahr Elternzeit ist die Stelle weg, wenn man nicht wieder kommt. Also nix mal eben 3 Jahre Elternzeit!
Ganz ehrlich - wäre mein Mann nicht selbstständig und somit ultraflexibel, und wären meine Eltern nicht in Rente und würden immer wieder einspringen - ich hätte massiv Probleme, Lehrerjob und Kinder unter einen Hut zu bringen.
Und nicht zu vergessen: Wenn man stundenlang dauerbeschallt wurde von einer Horde von 30 und mehr Kids und kommt dann nach Hause, will man eigentlich nur Ruhe. Und dann wird man noch ein paar Stunden von der eigenen Horde zuhause beschallt und muss wieder endlos Geduld, Ruhe und gute Laune mitbringen - Lächeln und Winken... das ist auch nicht immer so leicht, finde ich.
Aber naja - da die TS ja eh nicht mit Kindern arbeiten will und auch nicht mehr studieren will, ist das ja eh eine eher hypothetische Debatte. Mich ärgert das nur immer wieder, wenn der Job ständig als der perfekte Familien-Job hingestellt wird. Klar, er hat viele Vorteile, aber auch verdammt viele Nachteile.
*hust*
An der Grundschule arbeitet man auch nicht weniger. Schau dir die Arbeitszeitstudien an.![]()
Ansonsten bin ich ganz bei dir. Ich empfinde meinen Job auch nicht als besonders familienfreundlich. Ohne Oma wäre ich mitunter ganz schön aufgeschmissen. Ich denke, man muss ganz vehement unter die empfohlenen Stundenzahlen gehen, wenn man keine Unterstützung hat. Die Kolleginnen mit 8-12 Wochenstunden wirken tatsächlich entspannt. Die mit mehr Stunden plus Klassenleitung und Kindern zu Hause weniger.
Wobei man als Lehrer in den meisten Schulen auch mal die Kinder mitbringen kann im Notfall. Das ist der Vorteil daran, dass alle um einen herum sozial und kinderfreundlich eingestellt sind.
Was ich so belastend finde, ist die komprimierte Arbeitszeit vermischt mit der schleichenden Arbeitsverdichtung. Du hast in der Schule nicht mal 5 Minuten, um zwischendurch den Kopf freizubekommen (Als ich 2005 anfing, gab es noch ab und an nutzbare Stillarbeitsphasen, heute hüpfe ich von Inklusionskind zu Inklusionskind wie ein Gummiball und kann ohne mehrfache Differenzierung gar nicht arbeiten. Obendrein arbeiten auch die leistungsstarken Kinder oft erst nach einer harten Gewöhnungsphase halbwegs selbständig. Nebenbei bringe ich in den Pausen und nach dem Unterricht Kindern das Schnürselkelbinden und Fahrradfahren bei.), dann gleich nach Hause und Papierkram machen, bevor Schnappi von Oma kommt.
Seit ich meine Arbeitszeit aufschreibe, weiß ich auch, warum ich immer so erledigt bin: Bei 20 Unterrichtsstunden komme ich jede Woche auf mindestens 40 Realarbeitsstunden, phasenweise auch mehr.
Aufsätze schreibe ich schon grundsätzlich vor den Ferien, damit ich die Arbeit besser verteilen kann.
Und wie du schreibst, da kommen noch Konferenzen, Jahrgangsstufentreffen, Elterngespräche (die wenigsten können noch vormittags in den Freistunden kommen), Schulübernachtungen, Klassenfahrten, Weihnachtsfeiern usw. dazu. An Ganztagsschulen noch Nachmittagsunterricht. Das muss von der Betreuung her auch organisiert werden.
Wow, ihr könnt 8 oder 12 Stunden arbeiten? Bist Du nicht auch aus NRW? Habt ihr einen privaten Träger oder hast Du einen tollen Trick, das durchzuboxen? Das geht bei uns (NRW, städtische Schule) gar nicht mehr, man muss mindestens 50% machen. Seit dieser neuen Regelung, dass man nach 1 Jahr Elternzeit spätestens zurück sein muss, gibt es bei uns auch die Regelung, dass man nicht mehr unterhälftig arbeiten kann. Nicht mal mehr in Elternzeit als Selbstvertretung. Ist für einige Kolleginnen mit 3 oder 4 kleinen Kindern echt problematisch. Eine Kollegin hat 4 Kinder unter 5 Jahren, die flucht echt nur noch über diese Änderung. Leider nicht sehr familienfreundlich.
11.05.2016 15:28
Zitat von Mel-Ann:
Zitat von Mamota:
Zitat von Mel-Ann:
Zitat von maman91:
ich find Lehrerin ist total familienfreundlichbesser gehts kaum
Najaaaa... Grundschullehrer vielleicht? Am Gymnasium ist es sicherlich sehr gut, dass man meist frei hat, wenn die Kinder es auch haben (Ferien), aber mit einer vollen Stelle bin ich mind. 2, oft 3 Nachmittage bis 16 Uhr. Unser KiGa hätte da schon zu. 2x im Monat Konferenz bis 18 Uhr mit anschließendem Elternsprechabend bis 20 Uhr. Dazu Zeugniskonferenzen, Fachkonferenzen etc., Klassen- und Kursfahrten, Exkursionen, Tag der Offenen Tür, Sommerfest, Weihnachtsbasar, Sportfest... es gibt sooooo viele Termine, an denen man auch mal außer der Reihe nachmittags oder am Wochenende oder sogar abends ran muss. Dann am Wochenende korrigieren bis die Finger rauchen. Und dann natürlich totale Unflexibilität. Ich kann nicht mal sagen, ach, ich bring mein Kind um 7.45 zur Schule und tauche dann halt um 8.10 auf der Arbeit auf. Nee, ich muss spätestens 7.50 mit fliegenden Fahnen auf den Parkplatz hecheln. Ich kann auch nicht mal um 15.30 gehen, weil der Kiga um 15.45 zumacht. Die Stunde geht bis 16.00, Punkt. Meinen Stundenplan, also wann ich wie lange arbeiten muss, bekomme ich id. Regel zwei Tage, bevor ich ran muss. Da schlägt jede Tagesmutter nur die Hände über dem Kopf zusammen. Und es ist bisher noch JEDES einzelne Schuljahr passiert, dass irgendwann der Chef mit betretenem Gesicht vor mir stand und ich spontan irgendeine Klasse übernehmen musste, so ab übermorgen dann eben montags bis 16 Uhr statt bis 14 Uhr.
Mitsprache bei den Arbeitszeiten? Null.
Dafür so tolle Sachen wie für 4 Stunden Unterricht von 8-16 Uhr in der Schule. Ganz toll. Sowas passiert in einem Bürojob einfach nicht.
In den Pausen arbeiten? Nicht ganz einfach in einem "Großraumbüro" mit 120 Mitarbeitern, dafür ohne eigenen Schreibtisch...![]()
Und nach einem Jahr Elternzeit ist die Stelle weg, wenn man nicht wieder kommt. Also nix mal eben 3 Jahre Elternzeit!
Ganz ehrlich - wäre mein Mann nicht selbstständig und somit ultraflexibel, und wären meine Eltern nicht in Rente und würden immer wieder einspringen - ich hätte massiv Probleme, Lehrerjob und Kinder unter einen Hut zu bringen.
Und nicht zu vergessen: Wenn man stundenlang dauerbeschallt wurde von einer Horde von 30 und mehr Kids und kommt dann nach Hause, will man eigentlich nur Ruhe. Und dann wird man noch ein paar Stunden von der eigenen Horde zuhause beschallt und muss wieder endlos Geduld, Ruhe und gute Laune mitbringen - Lächeln und Winken... das ist auch nicht immer so leicht, finde ich.
Aber naja - da die TS ja eh nicht mit Kindern arbeiten will und auch nicht mehr studieren will, ist das ja eh eine eher hypothetische Debatte. Mich ärgert das nur immer wieder, wenn der Job ständig als der perfekte Familien-Job hingestellt wird. Klar, er hat viele Vorteile, aber auch verdammt viele Nachteile.
*hust*
An der Grundschule arbeitet man auch nicht weniger. Schau dir die Arbeitszeitstudien an.![]()
Ansonsten bin ich ganz bei dir. Ich empfinde meinen Job auch nicht als besonders familienfreundlich. Ohne Oma wäre ich mitunter ganz schön aufgeschmissen. Ich denke, man muss ganz vehement unter die empfohlenen Stundenzahlen gehen, wenn man keine Unterstützung hat. Die Kolleginnen mit 8-12 Wochenstunden wirken tatsächlich entspannt. Die mit mehr Stunden plus Klassenleitung und Kindern zu Hause weniger.
Wobei man als Lehrer in den meisten Schulen auch mal die Kinder mitbringen kann im Notfall. Das ist der Vorteil daran, dass alle um einen herum sozial und kinderfreundlich eingestellt sind.
Was ich so belastend finde, ist die komprimierte Arbeitszeit vermischt mit der schleichenden Arbeitsverdichtung. Du hast in der Schule nicht mal 5 Minuten, um zwischendurch den Kopf freizubekommen (Als ich 2005 anfing, gab es noch ab und an nutzbare Stillarbeitsphasen, heute hüpfe ich von Inklusionskind zu Inklusionskind wie ein Gummiball und kann ohne mehrfache Differenzierung gar nicht arbeiten. Obendrein arbeiten auch die leistungsstarken Kinder oft erst nach einer harten Gewöhnungsphase halbwegs selbständig. Nebenbei bringe ich in den Pausen und nach dem Unterricht Kindern das Schnürselkelbinden und Fahrradfahren bei.), dann gleich nach Hause und Papierkram machen, bevor Schnappi von Oma kommt.
Seit ich meine Arbeitszeit aufschreibe, weiß ich auch, warum ich immer so erledigt bin: Bei 20 Unterrichtsstunden komme ich jede Woche auf mindestens 40 Realarbeitsstunden, phasenweise auch mehr.
Aufsätze schreibe ich schon grundsätzlich vor den Ferien, damit ich die Arbeit besser verteilen kann.
Und wie du schreibst, da kommen noch Konferenzen, Jahrgangsstufentreffen, Elterngespräche (die wenigsten können noch vormittags in den Freistunden kommen), Schulübernachtungen, Klassenfahrten, Weihnachtsfeiern usw. dazu. An Ganztagsschulen noch Nachmittagsunterricht. Das muss von der Betreuung her auch organisiert werden.
Wow, ihr könnt 8 oder 12 Stunden arbeiten? Bist Du nicht auch aus NRW? Habt ihr einen privaten Träger oder hast Du einen tollen Trick, das durchzuboxen? Das geht bei uns (NRW, städtische Schule) gar nicht mehr, man muss mindestens 50% machen. Seit dieser neuen Regelung, dass man nach 1 Jahr Elternzeit spätestens zurück sein muss, gibt es bei uns auch die Regelung, dass man nicht mehr unterhälftig arbeiten kann. Nicht mal mehr in Elternzeit als Selbstvertretung. Ist für einige Kolleginnen mit 3 oder 4 kleinen Kindern echt problematisch. Eine Kollegin hat 4 Kinder unter 5 Jahren, die flucht echt nur noch über diese Änderung. Leider nicht sehr familienfreundlich.
Ja, einige meiner Kolleginnen mit kleineren Kindern machen das (in NDS). Wie sie das durchboxen - keine Ahnung. Vermutlich haben wir eine derartige Regelung nicht. Für mich stellte sich die Frage bisher aus finanziellen Gründen nicht. Ich habe 20 Stunden bei einer Regelstundenzahl von 28 (ist ja auch überall anders). Damit bin ich eigentlich eher ein Exot unter den Müttern kleinerer Kinder. Die meisten haben 8 Stunden oder 15, wobei die mit 15 normalerweise eine Klassenleitung haben.
11.05.2016 21:18
Zitat von asliceofmom:
Zitat von Janett1:
Zitat von asliceofmom:
Zitat von Janett1:
...
das ist richtig. es bringt ja auch nichts wenn einen der beruf total unglücklich macht. da bin ich froh dass ich mir echt viel vorstellen kann (100%ig sieht man das dann natürlich erst wenn man dann arbeitet) und von daher etwas schauen kann was ist theoretisch familienfreundlicher und was nicht.
Alles würde ich dann auch nicht machen. Von mir aus könnten ALLE berzfe in der Pflege ubd mit Kindern die familienfreundlichsten überhaupt sein, würde ich trotzdem nicht machen können![]()
Ich bin zutiefst beeindruckt von Menschen die das können und frag mich immer wo die ihre Nerven her haben![]()
Es ist einfacher als mit dem eigenen![]()
Vielleicht wären Praktika was? Oder doch ne Berufsberatung im amt?
echt?vl sehe ich das jetzt auch wieder anders. das letzte mal als ich mit Kindern gearbeitet hatte war mein erster gerade noch nicht unterwegs.
Eine Berufsberatung ist auf jeden Fall auch noch geplant und natürlich auch mal reinschnupper wenn möglich wenn ich es etwas eingegrenz habe und nicht mehr ganz so planlos bin
Ja
Die kinder "hören" anders/besser auf einen als die eigenen oder bei ihren Eltern. Und, man geht an die Arbeit mit anderen Gefühlen ran. Beim eigenen hat man ja doch immer irgendwel Ängste und sorgen im Kopf. Dort macht man seine Arbeit während der betreuungszeit super und man gibt sie nachmittags den Eltern zurück
Stressig ist der Job allerdings auch
11.05.2016 21:36
Zitat von Janett1:
Zitat von asliceofmom:
Zitat von Janett1:
Zitat von asliceofmom:
...
Es ist einfacher als mit dem eigenen![]()
Vielleicht wären Praktika was? Oder doch ne Berufsberatung im amt?
echt?vl sehe ich das jetzt auch wieder anders. das letzte mal als ich mit Kindern gearbeitet hatte war mein erster gerade noch nicht unterwegs.
Eine Berufsberatung ist auf jeden Fall auch noch geplant und natürlich auch mal reinschnupper wenn möglich wenn ich es etwas eingegrenz habe und nicht mehr ganz so planlos bin
Ja![]()
Die kinder "hören" anders/besser auf einen als die eigenen oder bei ihren Eltern. Und, man geht an die Arbeit mit anderen Gefühlen ran. Beim eigenen hat man ja doch immer irgendwel Ängste und sorgen im Kopf. Dort macht man seine Arbeit während der betreuungszeit super und man gibt sie nachmittags den Eltern zurück![]()
Stressig ist der Job allerdings auch![]()
jaja die Eltern... die fand ich damals ja am schlimmsten. Und solange man mit den Kindern nicht allein ist geht's bestimmt auch
trotzdem Wahnsinn dass es wirklich Personen gibt die das dauerhaft können. So viel könnte man mir gar nicht zahlen
11.05.2016 22:52
Zitat von asliceofmom:
Zitat von Janett1:
Zitat von asliceofmom:
Zitat von Janett1:
...
echt?vl sehe ich das jetzt auch wieder anders. das letzte mal als ich mit Kindern gearbeitet hatte war mein erster gerade noch nicht unterwegs.
Eine Berufsberatung ist auf jeden Fall auch noch geplant und natürlich auch mal reinschnupper wenn möglich wenn ich es etwas eingegrenz habe und nicht mehr ganz so planlos bin
Ja![]()
Die kinder "hören" anders/besser auf einen als die eigenen oder bei ihren Eltern. Und, man geht an die Arbeit mit anderen Gefühlen ran. Beim eigenen hat man ja doch immer irgendwel Ängste und sorgen im Kopf. Dort macht man seine Arbeit während der betreuungszeit super und man gibt sie nachmittags den Eltern zurück![]()
Stressig ist der Job allerdings auch![]()
jaja die Eltern... die fand ich damals ja am schlimmsten. Und solange man mit den Kindern nicht allein ist geht's bestimmt auch![]()
trotzdem Wahnsinn dass es wirklich Personen gibt die das dauerhaft können. So viel könnte man mir gar nicht zahlen
Sooo viel gibt's da auch nicht
Man muss diesen Job echt lieben
11.05.2016 23:14
Ich habe als erste Ausbildung (16-19J. alt) Erzieherin gelernt, bin aber nach einem Jahr im Job arbeitslos geworden und dann die Umschulung zur Logopädin gemacht (21-24Lj.), dann die Weiterbildung zur dipl. Legasthenietrainierin (28-30Lj.)
( mit 31J. unseren Sohn bekommen und 1 Jahr Elternzeit genossen.)
dann die Motopädieausbildung (32-34.Lj) und die PEKiP-Gruppenleiterin Weiterbildung (35.-36LJ.) gemacht. Zwischendrin noch unzällige Fortbildungen die alles abrunden... Alle Aus- und Weiterbildungen zusammen sind mein Traumberuf und absolut familienfreundlich-ich bin in eigener Praxis selbstständig (mit 33J.), da mein ehemaliger Chef kein Verständnis für unseren Sohn hatte... jetzt kann ich alles flexibel gestalten... Was das Gehalt angeht, hat da ja jeder seine eigenen Vorstellungen, aber ich habe def. mehr Lebensqualität und Geld, als bei meinem ehemaligen Chef und bin super zufrieden...
( mit 31J. unseren Sohn bekommen und 1 Jahr Elternzeit genossen.)
dann die Motopädieausbildung (32-34.Lj) und die PEKiP-Gruppenleiterin Weiterbildung (35.-36LJ.) gemacht. Zwischendrin noch unzällige Fortbildungen die alles abrunden... Alle Aus- und Weiterbildungen zusammen sind mein Traumberuf und absolut familienfreundlich-ich bin in eigener Praxis selbstständig (mit 33J.), da mein ehemaliger Chef kein Verständnis für unseren Sohn hatte... jetzt kann ich alles flexibel gestalten... Was das Gehalt angeht, hat da ja jeder seine eigenen Vorstellungen, aber ich habe def. mehr Lebensqualität und Geld, als bei meinem ehemaligen Chef und bin super zufrieden...
12.05.2016 08:33
Zitat von Kibazwerg:
Ich habe als erste Ausbildung (16-19J. alt) Erzieherin gelernt, bin aber nach einem Jahr im Job arbeitslos geworden und dann die Umschulung zur Logopädin gemacht (21-24Lj.), dann die Weiterbildung zur dipl. Legasthenietrainierin (28-30Lj.)
( mit 31J. unseren Sohn bekommen und 1 Jahr Elternzeit genossen.)
dann die Motopädieausbildung (32-34.Lj) und die PEKiP-Gruppenleiterin Weiterbildung (35.-36LJ.) gemacht. Zwischendrin noch unzällige Fortbildungen die alles abrunden... Alle Aus- und Weiterbildungen zusammen sind mein Traumberuf und absolut familienfreundlich-ich bin in eigener Praxis selbstständig (mit 33J.), da mein ehemaliger Chef kein Verständnis für unseren Sohn hatte... jetzt kann ich alles flexibel gestalten... Was das Gehalt angeht, hat da ja jeder seine eigenen Vorstellungen, aber ich habe def. mehr Lebensqualität und Geld, als bei meinem ehemaligen Chef und bin super zufrieden...![]()
Logopädie ist auch ein echt interessantes Feld
Wahnsinn was du da noch alles gemacht hast. echt klasse
12.05.2016 22:43
Zitat von asliceofmom:
Zitat von Kibazwerg:
Ich habe als erste Ausbildung (16-19J. alt) Erzieherin gelernt, bin aber nach einem Jahr im Job arbeitslos geworden und dann die Umschulung zur Logopädin gemacht (21-24Lj.), dann die Weiterbildung zur dipl. Legasthenietrainierin (28-30Lj.)
( mit 31J. unseren Sohn bekommen und 1 Jahr Elternzeit genossen.)
dann die Motopädieausbildung (32-34.Lj) und die PEKiP-Gruppenleiterin Weiterbildung (35.-36LJ.) gemacht. Zwischendrin noch unzällige Fortbildungen die alles abrunden... Alle Aus- und Weiterbildungen zusammen sind mein Traumberuf und absolut familienfreundlich-ich bin in eigener Praxis selbstständig (mit 33J.), da mein ehemaliger Chef kein Verständnis für unseren Sohn hatte... jetzt kann ich alles flexibel gestalten... Was das Gehalt angeht, hat da ja jeder seine eigenen Vorstellungen, aber ich habe def. mehr Lebensqualität und Geld, als bei meinem ehemaligen Chef und bin super zufrieden...![]()
Logopädie ist auch ein echt interessantes Feld![]()
Wahnsinn was du da noch alles gemacht hast. echt klasse![]()
Danke
Logopädie allein macht in meinen Augen wenig Sinn, wenn ich mir die Kinder heute ganzheitlich betrachte, aber das ist ein anderes Thema
Ich würde nichts anderes mehr machen wollen und kann es absolut empfehlen, auch in Bezug auf familienfreundlich
13.05.2016 08:40
Zitat von Kibazwerg:
Zitat von asliceofmom:
Zitat von Kibazwerg:
Ich habe als erste Ausbildung (16-19J. alt) Erzieherin gelernt, bin aber nach einem Jahr im Job arbeitslos geworden und dann die Umschulung zur Logopädin gemacht (21-24Lj.), dann die Weiterbildung zur dipl. Legasthenietrainierin (28-30Lj.)
( mit 31J. unseren Sohn bekommen und 1 Jahr Elternzeit genossen.)
dann die Motopädieausbildung (32-34.Lj) und die PEKiP-Gruppenleiterin Weiterbildung (35.-36LJ.) gemacht. Zwischendrin noch unzällige Fortbildungen die alles abrunden... Alle Aus- und Weiterbildungen zusammen sind mein Traumberuf und absolut familienfreundlich-ich bin in eigener Praxis selbstständig (mit 33J.), da mein ehemaliger Chef kein Verständnis für unseren Sohn hatte... jetzt kann ich alles flexibel gestalten... Was das Gehalt angeht, hat da ja jeder seine eigenen Vorstellungen, aber ich habe def. mehr Lebensqualität und Geld, als bei meinem ehemaligen Chef und bin super zufrieden...![]()
Logopädie ist auch ein echt interessantes Feld![]()
Wahnsinn was du da noch alles gemacht hast. echt klasse![]()
DankeLogopädie allein macht in meinen Augen wenig Sinn, wenn ich mir die Kinder heute ganzheitlich betrachte, aber das ist ein anderes Thema
Ich würde nichts anderes mehr machen wollen und kann es absolut empfehlen, auch in Bezug auf familienfreundlich
![]()
ist aber auch eine schulische Ausbildung oder?
und noch was anderes dazu interessiert mich dann wieder nicht so
Bin ja mal gespannt wie viele Stunden ich bei der Beratung sitze bis da halbwegs was rauskommt
13.05.2016 23:50
Zitat von asliceofmom:
Zitat von Kibazwerg:
Zitat von asliceofmom:
Zitat von Kibazwerg:
Ich habe als erste Ausbildung (16-19J. alt) Erzieherin gelernt, bin aber nach einem Jahr im Job arbeitslos geworden und dann die Umschulung zur Logopädin gemacht (21-24Lj.), dann die Weiterbildung zur dipl. Legasthenietrainierin (28-30Lj.)
( mit 31J. unseren Sohn bekommen und 1 Jahr Elternzeit genossen.)
dann die Motopädieausbildung (32-34.Lj) und die PEKiP-Gruppenleiterin Weiterbildung (35.-36LJ.) gemacht. Zwischendrin noch unzällige Fortbildungen die alles abrunden... Alle Aus- und Weiterbildungen zusammen sind mein Traumberuf und absolut familienfreundlich-ich bin in eigener Praxis selbstständig (mit 33J.), da mein ehemaliger Chef kein Verständnis für unseren Sohn hatte... jetzt kann ich alles flexibel gestalten... Was das Gehalt angeht, hat da ja jeder seine eigenen Vorstellungen, aber ich habe def. mehr Lebensqualität und Geld, als bei meinem ehemaligen Chef und bin super zufrieden...![]()
Logopädie ist auch ein echt interessantes Feld![]()
Wahnsinn was du da noch alles gemacht hast. echt klasse![]()
DankeLogopädie allein macht in meinen Augen wenig Sinn, wenn ich mir die Kinder heute ganzheitlich betrachte, aber das ist ein anderes Thema
Ich würde nichts anderes mehr machen wollen und kann es absolut empfehlen, auch in Bezug auf familienfreundlich
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ist aber auch eine schulische Ausbildung oder?
und noch was anderes dazu interessiert mich dann wieder nicht so![]()
Bin ja mal gespannt wie viele Stunden ich bei der Beratung sitze bis da halbwegs was rauskommt![]()
Die Logopädieausbildung ist schulisch, ich habe aber "Unterhalt" von der ARGE bekommen, da kannst Du Dich schlau machen... Ich konnte von dem Geld meine Wohnung, Auto, Handy usw. bezahlen... ich weiß, dass es in Deutschland sehr viele "reine" Logopäden gibt... soviele Logo-Motopäden gibt es nicht, dass war mein persönliches Interesse und mit der PEKiP-Gruppenleiterinausbildung bin ich die einzige überhaupt mit der Kombination Logopädie, die das auch machen darf, aber auch das war mein persönlicher Weg.. Du kannst ja evtl. mal Hodpitieren oder Praktikum machen-ich biete das z.B. in meiner Praxis an, damit sich jeder ein Bild darüber machen kann...
14.05.2016 12:06
Zitat von Kibazwerg:
Zitat von asliceofmom:
Zitat von Kibazwerg:
Zitat von asliceofmom:
...
DankeLogopädie allein macht in meinen Augen wenig Sinn, wenn ich mir die Kinder heute ganzheitlich betrachte, aber das ist ein anderes Thema
Ich würde nichts anderes mehr machen wollen und kann es absolut empfehlen, auch in Bezug auf familienfreundlich
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ist aber auch eine schulische Ausbildung oder?
und noch was anderes dazu interessiert mich dann wieder nicht so![]()
Bin ja mal gespannt wie viele Stunden ich bei der Beratung sitze bis da halbwegs was rauskommt![]()
Die Logopädieausbildung ist schulisch, ich habe aber "Unterhalt" von der ARGE bekommen, da kannst Du Dich schlau machen... Ich konnte von dem Geld meine Wohnung, Auto, Handy usw. bezahlen... ich weiß, dass es in Deutschland sehr viele "reine" Logopäden gibt... soviele Logo-Motopäden gibt es nicht, dass war mein persönliches Interesse und mit der PEKiP-Gruppenleiterinausbildung bin ich die einzige überhaupt mit der Kombination Logopädie, die das auch machen darf, aber auch das war mein persönlicher Weg.. Du kannst ja evtl. mal Hodpitieren oder Praktikum machen-ich biete das z.B. in meiner Praxis an, damit sich jeder ein Bild darüber machen kann...
Ich hab ja einen Mann der arbeitet von daher denke ich nicht dass mir irgendwer was zahlen wird.
Und ohne geht sowas leider nicht. Selbst mit einem durchschnittlichen azubigehalt wird es schon eng wobei das immer machbar ist wenn der Zeitraum absehbar ist denke ich.
Aber ich lass es trotzdem mal auf meiner Liste und informier mich mal
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