Schlechte Mutter nur weil ich wieder arbeiten gehen möchte?
06.07.2016 06:36
Zum finanziellen Aspekt: wenn du nicht gerade den Mindestsatz bekommst wird dir dann nicht viel angerechnet im ersten Jahr? Sprich lohnt es sich nach den neuen Regelungen überhaupt im ersten Jahr zu arbeiten?
Ansonsten: wenn dir soziale Kontakte fehlen geh raus. Es gibt bei euch bestimmt auch andere Mütter mit kleinen Kindern. Kein Auto? Fahrrad mit Kinderanhänger? Was sagt dein Mann?
Ansonsten: wenn dir soziale Kontakte fehlen geh raus. Es gibt bei euch bestimmt auch andere Mütter mit kleinen Kindern. Kein Auto? Fahrrad mit Kinderanhänger? Was sagt dein Mann?
06.07.2016 07:34
Meine Tochter War und ist ein Wunsch Kind. Sie ist mit 5 Monaten zu einer TagesMutter und ich bereue nix. Sie War da ja ja nur drei mal die Woche da ich zwei mal die Woche die Oma zum aufpassen hatte vom ich nur teilzeit gearbeitet hab
Positiv : komplettes Gehalt wie immer plus 300 ElternGeld
Negativ: 5 Stunden am Tag von der Maus getrennt
Aber es hat alles gut geklappt. Sie hatte keine Probleme in der Eingewöhnung in der Krippe später auch Rhythmus im schlafen hatte sie schon.
Jedoch würde ich beim zweiten auch Zuhause bleiben.
Positiv : komplettes Gehalt wie immer plus 300 ElternGeld
Negativ: 5 Stunden am Tag von der Maus getrennt
Aber es hat alles gut geklappt. Sie hatte keine Probleme in der Eingewöhnung in der Krippe später auch Rhythmus im schlafen hatte sie schon.
Jedoch würde ich beim zweiten auch Zuhause bleiben.
06.07.2016 07:54
Wie sehen denn die Möglichkeiten aus, wenn du wieder arbeiten gehst? Gibt ja nicht nur die Optionen Mama oder Krippe. Auch die Zeit ist ein Faktor. Kann einer von euch in Teilzeit arbeiten? Oder beide sogar?
Bei uns war ich die ersten 4 Monate zu Hause, dann Schatz bis zum 14. Lebensmonat. Danach hat die Oma die Betreuung übernommen und mit 2 bekam Schnappi einen Krippenplatz.
Ich denke, Hopp oder Topp ist die falsche Denkweise. Ziel ist es doch eine Lösung zu finden, mit der alle Familienmitglieder glücklich werden.
Zu deiner ursprünglichen Frage:
Ersetze mal das Wort "Mutter" durch "Vater". Dann hast du deine Antwort.
Bei uns war ich die ersten 4 Monate zu Hause, dann Schatz bis zum 14. Lebensmonat. Danach hat die Oma die Betreuung übernommen und mit 2 bekam Schnappi einen Krippenplatz.
Ich denke, Hopp oder Topp ist die falsche Denkweise. Ziel ist es doch eine Lösung zu finden, mit der alle Familienmitglieder glücklich werden.
Zu deiner ursprünglichen Frage:
Ersetze mal das Wort "Mutter" durch "Vater". Dann hast du deine Antwort.
06.07.2016 08:03
Ich würde ebenfalls sagen: Such eine Zwischenlösung. Mit Tagesmutter geht das am besten, wenn du eine bei euch finden kannst. Die sind einfach extrem flexibel, was die Stunden und die Zeiten angeht, das kann eine Krippe nicht bieten.
Und dann vielleicht wirklich erstmal auf Mini-Teilzeit anfangen, um einen Ausgleich zu haben, vielleicht 2 Stunden pro Tag? Dann wäre dein Kind mit Fahrzeit vielleicht 3 Stunden bei der TM pro Tag.
Was ich nicht ganz verstehe, ist das hier:
Hat sich eure finanzielle Lage verändert seit der Babyplanung? Arbeiten gehen hauptsächlich weil das Geld knapp wird, finde ich bitter. Da würde ich dann vielleicht doch schauen, ob ihr finanzielle Unterstützung bekommen könnt und du dir deinen Ausgleich mit Babygruppen, Ausflügen etc holen kannst?
Und dann vielleicht wirklich erstmal auf Mini-Teilzeit anfangen, um einen Ausgleich zu haben, vielleicht 2 Stunden pro Tag? Dann wäre dein Kind mit Fahrzeit vielleicht 3 Stunden bei der TM pro Tag.
Was ich nicht ganz verstehe, ist das hier:
Zitat von _Mellilein_:
der finanzielle Aspekt macht mir auch große Sorgen..
Hat sich eure finanzielle Lage verändert seit der Babyplanung? Arbeiten gehen hauptsächlich weil das Geld knapp wird, finde ich bitter. Da würde ich dann vielleicht doch schauen, ob ihr finanzielle Unterstützung bekommen könnt und du dir deinen Ausgleich mit Babygruppen, Ausflügen etc holen kannst?
06.07.2016 08:03
Hier
Bin auch selbstständig und kann es mir nicht erlauben, auszusetzen. Abgesehen davon möchte ich das auch gar nicht. Die Selbstständigkeit habe ich mir lange Jahre aufgebaut, da steckt viel Herzblut drin und ich bin auch ein "Arbeitstier". Meine schlechtere Hälfte arbeitet auch bei mir im Betrieb, deswegen gibt es bei uns auch nicht so die Unterscheidung zwischen Arbeit und Privat. Zwerg ist mit ein paar Tagen in der Trage schon mitgekommen zur Arbeit, oder der Papa hat aufgepasst. Hatten auch relativ früh eine super liebe Tagesmutter die uns unterstützt hat, schon etwas älter. So hatte meine Maus drei Hauptbezugspersonen, mich, Papa, und Tagesmutter. Das hat für uns alle sehr gut geklappt.
In meinem Umfeld sehe ich, dass die Eingewöhnung bei Babys viel besser verläuft, als bei den anderen Kindern. Die meistens nach einem Jahr eingewöhnt werden sollen, wo die Kinder grade mit dem Fremdeln anfangen. Vorraussetzung ist natürlich grade bei so kleinen Kindern eine wirklich gute Betreuung, in einer Kita hätte ich mir das für ein Baby nicht vorstellen können. Meine Tagesmutter hatte den Zwerg nachmittags, da war sie meist das einzige Kind. Also ruhige und häusliche Betreuung, wie bei einer Oma.
Nur wenn du bei der Betreuung ein gutes Gefühl hast, kannst du Arbeiten gehen, ohne dir die ganze Zeit Gedanken um dein Kind machen zu müssen.
Für uns war/ist es so am besten. Ich bin ruhig und ausgeglichen, habe auch Zeit für mich und für Partnerzeit mit meinem Freund. Der Zwerg geht mittlerweile in den Kiga in eine Kleingruppe, ist da auch voll ausgelastet. Und mittlerweile eine aufgeweckte 3-jährige mit sicherer Bindung zu mir und Papa. Also auch das Kind nicht verkorkst
Bin auch selbstständig und kann es mir nicht erlauben, auszusetzen. Abgesehen davon möchte ich das auch gar nicht. Die Selbstständigkeit habe ich mir lange Jahre aufgebaut, da steckt viel Herzblut drin und ich bin auch ein "Arbeitstier". Meine schlechtere Hälfte arbeitet auch bei mir im Betrieb, deswegen gibt es bei uns auch nicht so die Unterscheidung zwischen Arbeit und Privat. Zwerg ist mit ein paar Tagen in der Trage schon mitgekommen zur Arbeit, oder der Papa hat aufgepasst. Hatten auch relativ früh eine super liebe Tagesmutter die uns unterstützt hat, schon etwas älter. So hatte meine Maus drei Hauptbezugspersonen, mich, Papa, und Tagesmutter. Das hat für uns alle sehr gut geklappt.
In meinem Umfeld sehe ich, dass die Eingewöhnung bei Babys viel besser verläuft, als bei den anderen Kindern. Die meistens nach einem Jahr eingewöhnt werden sollen, wo die Kinder grade mit dem Fremdeln anfangen. Vorraussetzung ist natürlich grade bei so kleinen Kindern eine wirklich gute Betreuung, in einer Kita hätte ich mir das für ein Baby nicht vorstellen können. Meine Tagesmutter hatte den Zwerg nachmittags, da war sie meist das einzige Kind. Also ruhige und häusliche Betreuung, wie bei einer Oma.
Nur wenn du bei der Betreuung ein gutes Gefühl hast, kannst du Arbeiten gehen, ohne dir die ganze Zeit Gedanken um dein Kind machen zu müssen.
Für uns war/ist es so am besten. Ich bin ruhig und ausgeglichen, habe auch Zeit für mich und für Partnerzeit mit meinem Freund. Der Zwerg geht mittlerweile in den Kiga in eine Kleingruppe, ist da auch voll ausgelastet. Und mittlerweile eine aufgeweckte 3-jährige mit sicherer Bindung zu mir und Papa. Also auch das Kind nicht verkorkst
06.07.2016 08:51
Zitat von LIttleOne13:
Würde ich nur daheim hängen mit meinen Kindern, hätte man mich längst einweisen können. Kenne auch keine Mutter, die in sozialer Isolation mit so einem kleinen Nervwesen zuhause super glücklich ist, wir wollen doch alle gern in Gesellschaft sein... allein ist einfach nicht artgerecht.Also geh raus! Triff Freunde, fahr mit dem Bus/mit der Bahn weg, unternimm was. Dann macht das auch Spaß.
![]()
Das muss ich so unterschreiben.
Alleine mit meinen Kindern find ichs auch schnell langweilig. Also unternimm was.
Ich treffe mich eigentlich jeden Tag mit irgendeiner Freundin zum Quatschen, während die Kinder spielen.
06.07.2016 09:00
Zitat von Mel-Ann:
Zitat von LIttleOne13:
Gedanklicher Nachtrag: Ich sehe Betreuung U1 kritisch. Wie lang, wie oft, wer?
Im ersten Jahr spielt die Bindung des Kindes eine wichtige Rolle, es braucht eine sichere, verlässliche Bezugsperson, die auf seine eingeht. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage: Du kannst das besser als eine Erzieherin in der Krippe, die noch zumindest 3-4 weitere Kinder betreuen muss. *Fenster zu und duck*
Es ist aber auch völlig in Ordnung, wenn das Kind mehrere sichere, verlässliche Bezugspersonen hat. Mama und Papa. Vielleicht noch eine liebevolle Oma oder Tante. Ich denke nicht, dass die Mutter 24/7 immer beim Kind sein muss.
Aber wenn das Kind den Großteil seiner wachen Zeit in einer Gruppe Kinder mit wechselnden Betreuern verbringt, ist das sicherlich schwierig.
Andererseits...
habe ich eine gute Freundin, die nach Jahren nur mit Kind zuhause depressiv geworden ist. Also so richtig, klinisch.
Die Mama nach Selbstmordversuch zu finden war dann auch nicht so fein für das Kind.
Klar, extrem drastisches Beispiel. Aber da denke ich, es wäre besser gewesen, meine Freundin hätte mal öfter an sich und nicht immer nur an die Familie gedacht. Hätte dafür gesorgt, in ihrem Job dran zu bleiben etc. pp., um ihr Selbstwertgefühl zu behalten und nicht so dermaßen zu versacken.
Von daher bin ich da sehr zwiegespalten. Einerseits blutet mir das Herz bei dem Gedanken, so ein kleines Würmchen von früh bis spät in eine Krippe zu packen. Andererseits. Jede Mutter muss selbst wissen, wo sie sagen muss - bis hierher und nicht weiter opfere ich mich auf. Man steckt ja nicht drin.
Ich hoffe mal, das die TS einen guten Mittelweg findet, etwas für sich zu tun und trotdem ihr Kind geborgen und sicher aufwachsen zu lassen.
Ja klar!
Aber eben immer mit der dicken Betonung auf sicher und verlässlich. Und das kann eine Krippe in dem Alter nicht leisten. Wenn sie jetzt (auch 2 Extreme
) am Tag 3 Stunden arbeitet, während die Patentante von nebenan beim Baby ist, ist das natürlich anders, als von 7-16 Uhr in einer Gruppe mit 2 Erziehern und 9 weiteren Kindern.
06.07.2016 09:08
Ich habe wieder angefangen zu arbeiten, da war Jonah 4 Monate alt. Ich kann auch nicht ohne meine Arbeit und mir ging es nicht gut zu Hause.
Da ich dann entspannter war lief es für uns danach auch viel Besser und die Bindung zu meinem Kind ist dadurch viel stärker geworden und wir können die Zeit die wir haben viel besser genießen.
Ich hatte aber auch eine tolle Tagemutter, die wir schon lange kennen.
Wir haben es so organisiert, das ich Jonah hingebracht habe und mein Mann hat Ihn abgeholt. So war die Zeit optimal genutzt.
Beim 2. Kind werde ich es genauso wieder machen. Vielleicht versuche ich 6 Monate zu Hause zu bleiben, aber auch nur weil ich in den Sommermonaten zu Hause bleibe. Bei Jonah war es Winter und da ist mir die Decke doppelt auf den Kopf gefallen.
Da ich dann entspannter war lief es für uns danach auch viel Besser und die Bindung zu meinem Kind ist dadurch viel stärker geworden und wir können die Zeit die wir haben viel besser genießen.
Ich hatte aber auch eine tolle Tagemutter, die wir schon lange kennen.
Wir haben es so organisiert, das ich Jonah hingebracht habe und mein Mann hat Ihn abgeholt. So war die Zeit optimal genutzt.
Beim 2. Kind werde ich es genauso wieder machen. Vielleicht versuche ich 6 Monate zu Hause zu bleiben, aber auch nur weil ich in den Sommermonaten zu Hause bleibe. Bei Jonah war es Winter und da ist mir die Decke doppelt auf den Kopf gefallen.
06.07.2016 10:42
Zitat von LIttleOne13:
Zitat von Mel-Ann:
Zitat von LIttleOne13:
Gedanklicher Nachtrag: Ich sehe Betreuung U1 kritisch. Wie lang, wie oft, wer?
Im ersten Jahr spielt die Bindung des Kindes eine wichtige Rolle, es braucht eine sichere, verlässliche Bezugsperson, die auf seine eingeht. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage: Du kannst das besser als eine Erzieherin in der Krippe, die noch zumindest 3-4 weitere Kinder betreuen muss. *Fenster zu und duck*
Es ist aber auch völlig in Ordnung, wenn das Kind mehrere sichere, verlässliche Bezugspersonen hat. Mama und Papa. Vielleicht noch eine liebevolle Oma oder Tante. Ich denke nicht, dass die Mutter 24/7 immer beim Kind sein muss.
Aber wenn das Kind den Großteil seiner wachen Zeit in einer Gruppe Kinder mit wechselnden Betreuern verbringt, ist das sicherlich schwierig.
Andererseits...
habe ich eine gute Freundin, die nach Jahren nur mit Kind zuhause depressiv geworden ist. Also so richtig, klinisch.
Die Mama nach Selbstmordversuch zu finden war dann auch nicht so fein für das Kind.
Klar, extrem drastisches Beispiel. Aber da denke ich, es wäre besser gewesen, meine Freundin hätte mal öfter an sich und nicht immer nur an die Familie gedacht. Hätte dafür gesorgt, in ihrem Job dran zu bleiben etc. pp., um ihr Selbstwertgefühl zu behalten und nicht so dermaßen zu versacken.
Von daher bin ich da sehr zwiegespalten. Einerseits blutet mir das Herz bei dem Gedanken, so ein kleines Würmchen von früh bis spät in eine Krippe zu packen. Andererseits. Jede Mutter muss selbst wissen, wo sie sagen muss - bis hierher und nicht weiter opfere ich mich auf. Man steckt ja nicht drin.
Ich hoffe mal, das die TS einen guten Mittelweg findet, etwas für sich zu tun und trotdem ihr Kind geborgen und sicher aufwachsen zu lassen.
Ja klar!Aber eben immer mit der dicken Betonung auf sicher und verlässlich. Und das kann eine Krippe in dem Alter nicht leisten. Wenn sie jetzt (auch 2 Extreme
) am Tag 3 Stunden arbeitet, während die Patentante von nebenan beim Baby ist, ist das natürlich anders, als von 7-16 Uhr in einer Gruppe mit 2 Erziehern und 9 weiteren Kindern.
Was irgendwie noch gar nicht zur Sprache kam ist, dass so kleine Mäuse doch ein Bedürfnis haben, das in der Krippe gar nicht bedient werden kann. In dem Alter benötigen sie einfach noch Nestwärme!
Man ist freilich keine schlechte Mama, wenn man früh wieder arbeitet, aber man sollte sich schon sehr genau überlegen wo man sein Kind in dieser Zeit unterbringt. Krippe halte ich persönlich für eine Kinderaufbewahrungsstelle.
Mein Sohn war zehn Monate alt, als ich wieder arbeiten ging, meine Tochter war sechs Monate alt. Meine Tochter konnte von den Großeltern betreut werden und für meinen Sohn hatte ich eine wundervolle Tagesmutter, die ihn sogar im Tuch getragen hat. Das war für uns optimal. Ich persönlich hätte gar nicht in Ruhe arbeiten können, wenn mein Kind in einer Krippe gewesen wäre, ich glaube, da wäre er untergegangen.
06.07.2016 11:21
Ich kann dich verstehen....
Bei unserem Sohn war ich dass erste Jahr komplett zu Hause und habe es genossen, aber mir hat der Ausgleich gefällt... Ich hatte aber auch viele andere Mamas im Geburtsvorbereitungskurs kennenglernt und wir haben eigentlich dauernd was zusammen unternommen...
Nach einem Jahr bin ich dann wieder Teilzeit arbeiten gegangen....
Als unsere Tochter da war und ich jeden Tag mit Baby und Kleinkind zu Hause war habe ich mich nach einem Ausgleich gesehnt...
Nach 11 Wochen bin ich zwei Nachmittage die Woche wieder arbeiten gegangen... In der Zeit wurden Beide Kinder vom Papa betreut... Fremdbetreuung wäre für mich nicht in Frage gekommen...
Aber auch ich konnte mir einige Negative Meinungen zu meiner schnellen Rückkehr ins Berufsleben anhören...
Jetzt wo Nr. 3 unterwegs ist werde ich bis zur Geburt arbeiten und dann nach 8 Wochen wieder einen Nachmittag in der Woche einsteigen!
Ich fühle mich besser wenn ich mal nicht nur mit Kindern zu tun habe und auch mit Kollegen quatschen kann, die keine Kinder haben oder halt nur über andere Themen zu reden.
Bei unserem Sohn war ich dass erste Jahr komplett zu Hause und habe es genossen, aber mir hat der Ausgleich gefällt... Ich hatte aber auch viele andere Mamas im Geburtsvorbereitungskurs kennenglernt und wir haben eigentlich dauernd was zusammen unternommen...
Nach einem Jahr bin ich dann wieder Teilzeit arbeiten gegangen....
Als unsere Tochter da war und ich jeden Tag mit Baby und Kleinkind zu Hause war habe ich mich nach einem Ausgleich gesehnt...
Nach 11 Wochen bin ich zwei Nachmittage die Woche wieder arbeiten gegangen... In der Zeit wurden Beide Kinder vom Papa betreut... Fremdbetreuung wäre für mich nicht in Frage gekommen...
Aber auch ich konnte mir einige Negative Meinungen zu meiner schnellen Rückkehr ins Berufsleben anhören...
Jetzt wo Nr. 3 unterwegs ist werde ich bis zur Geburt arbeiten und dann nach 8 Wochen wieder einen Nachmittag in der Woche einsteigen!
Ich fühle mich besser wenn ich mal nicht nur mit Kindern zu tun habe und auch mit Kollegen quatschen kann, die keine Kinder haben oder halt nur über andere Themen zu reden.
06.07.2016 11:27
Zitat von Nina_Nekro:
Lass dir das ja nicht einreden!
Du kannst nur dann eine gute Mutter sein, wenn du zufrieden und ausgeglichen bist.
Und dabei ist nicht relevant, ob du früh wieder arbeitest oder mehrere Jahre zu Hause bist.
Ich bin selbstständig, werde vier Wochen nach der Geburt wieder voll einsteigen, weil mir sonst einfach die Kunden flöten gehen.
Aber auch wenn ich nicht müsste, würde ich wieder früh arbeiten. Einfach weil ich es liebe und mich glücklich macht.![]()
Dem kann ich mich nur anschliessen! Eine gute Mutter kann man nur sein wenn man selbst auch glücklich ist!
Aber es klingt wirklich so als wärst du den ganzen Tag alleine daheim mit Kind.
Geh raus, unternimm etwas und suche Anschluss. Ich war das erste Jahr zwar daheim aber habe viel mit Baby unternommen.
War abends auch mal ohne Baby unterwegs oder untertags in Kursen mit Baby oder habe mich mit Freundinnen getroffen.
Nur weil man ein Baby hat, muss man sich nicht total abschotten.
06.07.2016 11:28
Zitat von shelyra:
ich find es schade wenn so kleine mäuse in betreuung gegeben werden, besonders wenn es wunschkinder waren
kannst du nicht wenigstens warten bis die kleine 1 jahr alt ist? die babyzeit verfliegt so schnell, die bekommt man nicht wieder![]()
soziale kontakte kann man auch auf dem land finden. schau doch mal ob es krabbelgruppen gibt (werden oft von den kirchen angeboten).
eventuell wär nen babysitter auch etwas der die kleine stundenweise nimmt so dass du einem hobby nachgehen könntest. je nachdem was man macht kann man dann auch mal andere leute treffen.
oder gib deinem mann (oder ner oma) die kleine und treff dich mal mit freunden. es muss ja nicht den ganzen tag sein, einige stunden reichen auch aus um den kopf mal frei zu bekommen.
Das fettgedruckte unterschreibe ich sofort!
Ich bin auch ein "Bauerntrampel" und daher kenne ich es nicht anders, als auch mal mit dem Fahrrad bzw zu Fuß zu gehen - Busse gibt es ja auch noch.
Ich persönlich könnte das nicht! Ich würde mindestens das erste Jahr zu Hause bleiben, einfach, damit ich die Lernphasen erlebe und später in Erinnerung schwelgen kann. Denn wie blöd ist es, das Kind in Betreuung zu geben und Du holst es ab, es heißt: Heute hat Er/Sie zum ersten Mal...... und das war sooooo toll......
Da wäre ich doch schon etwas "angepisst".
Treff dich in deiner Ortschaft mit Nachbarn, die müssen ja nicht einmal Kinder haben... Krabbelgruppen, Babyschwimmen, Massagegruppen etc. Es gibt so vieles.
Was ist mit deinem Freundeskreis?
Man kann auch in ein Tierpark fahren, vorausgesetzt dein Freundeskreis hat ein Auto, und sich dort bei einem Kaffee unterhalten.
Ich könnte mir jetzt nicht vorstellen, dass dein Kind mit 5 Monaten ein Raudi oder Teufel ist
06.07.2016 12:29
Wo lesen eigentlich alle was von Krippe oder Ganztagsbetreuung? Davon hat die TS doch nichts geschrieben
06.07.2016 12:58
Zitat von zuckerlie:
Wo lesen eigentlich alle was von Krippe oder Ganztagsbetreuung? Davon hat die TS doch nichts geschrieben![]()
Es wird wie immer interpretiert.
Ich hab direkt nach dem Mutterschutz bei meiner 2. Tochter die Ausbildung weiter gemacht; sie war bei Papa und er brachte sie mir zum Stillen in die Schule. Wenn ich nach Hause kam, ging er arbeiten. Es geht alles!
Dennoch war die Große 2 1/2 Jahre zu Hause und die Kleine 3.
Ich hätte im ersten Lebensjahr nicht mal eine Tagesmutter gewollt aber, wenn man nicht stillt, dann geht das.
In meinem Umfeld sind 4 tolle Tagesmütter, ganz wundervolle Menschen, denen ich ohne eine Sekunde zu zögern mein Baby anvertrauen würde. Man muss einfach sehr vorsichtig bei der Auswahl sein
06.07.2016 13:39
TS, natürlich ist man keine schlechte Mutter, wenn man wieder arbeiten geht. Eine schlechte Mutter ist man doch eigentlich nur, wenn man sich nicht kümmert und kümmern kann man sich auch, indem man für die bestmögliche Betreuung sorgt und die Zeit mit Kind dann entspannt genießen kann.
Trotzdem schließe ich mich auch nochmal den anderen an: Versuch erstmal einfach raus zu kommen, sei es in Gruppen oder beim Kaffeeklatsch mit Freunden/Familie. Und such dir auch mal Freiräume für dich, in denen vllt. mal der Papa aufpasst (zum Sporteln, für Wellness oder was auch immer du gern machst). Die Zeit geht doch wirklich sooo schnell um, das denk ich mir jeden Tag! Was macht ihr denn so normalerweise? Hast du keine anderen Mamis in der Nähe, mit denen man mal zsm. raus kann?
Trotzdem schließe ich mich auch nochmal den anderen an: Versuch erstmal einfach raus zu kommen, sei es in Gruppen oder beim Kaffeeklatsch mit Freunden/Familie. Und such dir auch mal Freiräume für dich, in denen vllt. mal der Papa aufpasst (zum Sporteln, für Wellness oder was auch immer du gern machst). Die Zeit geht doch wirklich sooo schnell um, das denk ich mir jeden Tag! Was macht ihr denn so normalerweise? Hast du keine anderen Mamis in der Nähe, mit denen man mal zsm. raus kann?
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