"Bettler", gebt ihr und wenn ja, wieviel?
19.06.2019 21:56
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:Achso okay. Danke dir.
Zitat von Kitsune:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:Ah ob. Das war mein letzter stand.. ist aber schon mindestens 5 Jahre her..
Zitat von Kitsune:
Es sind Alkoholiker.. eine Krankheit! So einfach kommen die davon nicht weg.. da zu schimpfen bringt nichts!! Die haben doch so schon nichts mehr woran sie sich halten können.. meist ist es dann der alk, um einfach auch kurz mal nichts spüren zu müssen. Genauso ist es bei Drogen...
Natürlich ist es mies! Aber ehrlich, ich wünsche uns allen niemals in diese Lage zu kommen. Meist meinen sie es nicht einmal böse wenn sie lieber das Geld wollen statt essen.
Soweit ich weiß ist es so, dass du erst Leistungen bekommst wenn du einen Wohnsitz hast. Meist bekommen diese Menschen aber nicht einmal Platz im obdachlosenheim. Richtig, ein Teufelskreis! Nicht immer sind diese Menschen selbst schuld.. sondern unser System!
Nein. Man bekommt Leistungen, muss das aber wöchentlich? (Ich glaube) persönlich abholen.
Das wird anders berechnet, man muss auch dauernd dort erscheinen usw und daran wird es in den meisten Fällen scheitern. Aber man bekommt Geld.
19.06.2019 22:00
Zitat von Seramonchen:
Zitat von sabea:
Zitat von Mamota:
Mal so eine Frage, rein hypothetisch: Ihr fallt aus eigener Schuld übel hin. Von der schlecht gesicherten Leiter oder so. Also so richtig übel. Ihr brecht euch beide Arme, liegt wochenlang im Krankenhaus, fall euren Angehörigen zur Last. Das volle Programm. Und ihr seid eindeutig selber schuld. Wollt ihr echt, dass dann euer Partner sagt: "Nö, dir helf ich nicht. Selber schuld! Kein Mitleid!"?
Was hat jetzt 'ich helfe meinen Angehörigen' mit 'ich gebe Bettlern kein Geld' genau zu tun?Also ernste Frage. Für mich geht das in Richtung Äpfel-Birnen.
![]()
Und ich persönlich finde es völlig in Ordnung, wenn andere Geld geben. Bloß komisch, dass die, die das nicht machen, hier so niedergeranzt und schlecht gemacht werden. Und dann noch so verbissen versucht wird, anderen die Meinung aufzudrücken. Ganz, ganz toll tolerant.![]()
(Aber das geht nicht gegen dich.)
Dann sprich mich doch direkt an, oder kannst du nur Seitenhiebe verteilen? Ich habe nirgendo versucht, irgendwem meine Meinung aufzudrücken. Ich habe gesagt, dass ICH es übergriffig finde, einfach so für andere Menschen zu entscheiden. Andere finden das nicht übergriffig. Das kann ich komplett akzeptieren. Dir scheint es dagegen schwerzufallen, meine Meinung zu akzeptieren. Ganz ganz toll tolerant![]()
Wird mir zu kindisch hier. Weiterhin viel Spaß! Servus
(Und ich habe es übrigens schlicht aus Faulheit in einem Post zusammen geschrieben und es war mir nicht wichtig genug, einen von dir rauszusuchen, um zu antworten.
)
19.06.2019 22:02
Zitat von sabea:Kindisch? Äh ja.
Zitat von Seramonchen:
Zitat von sabea:
Zitat von Mamota:
Mal so eine Frage, rein hypothetisch: Ihr fallt aus eigener Schuld übel hin. Von der schlecht gesicherten Leiter oder so. Also so richtig übel. Ihr brecht euch beide Arme, liegt wochenlang im Krankenhaus, fall euren Angehörigen zur Last. Das volle Programm. Und ihr seid eindeutig selber schuld. Wollt ihr echt, dass dann euer Partner sagt: "Nö, dir helf ich nicht. Selber schuld! Kein Mitleid!"?
Was hat jetzt 'ich helfe meinen Angehörigen' mit 'ich gebe Bettlern kein Geld' genau zu tun?Also ernste Frage. Für mich geht das in Richtung Äpfel-Birnen.
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Und ich persönlich finde es völlig in Ordnung, wenn andere Geld geben. Bloß komisch, dass die, die das nicht machen, hier so niedergeranzt und schlecht gemacht werden. Und dann noch so verbissen versucht wird, anderen die Meinung aufzudrücken. Ganz, ganz toll tolerant.![]()
(Aber das geht nicht gegen dich.)
Dann sprich mich doch direkt an, oder kannst du nur Seitenhiebe verteilen? Ich habe nirgendo versucht, irgendwem meine Meinung aufzudrücken. Ich habe gesagt, dass ICH es übergriffig finde, einfach so für andere Menschen zu entscheiden. Andere finden das nicht übergriffig. Das kann ich komplett akzeptieren. Dir scheint es dagegen schwerzufallen, meine Meinung zu akzeptieren. Ganz ganz toll tolerant![]()
Wird mir zu kindisch hier. Weiterhin viel Spaß! Servus![]()
(Und ich habe es übrigens schlicht aus Faulheit in einem Post zusammen geschrieben und es war mir nicht wichtig genug, einen von dir rauszusuchen, um zu antworten.)
19.06.2019 22:16
Zitat von AmyPixie:
Mamota, das ist doch Quatsch! Denn für diese Menschen GIBT es Hilfe! Es ist nicht so, dass es ihnen verwehrt wird.![]()
Die Leute im Krankenhaus werden dir auch helfen, wenn du da eingegipst rumliegst. Es geht mir vielmehr um das Mitgefühl der Leute um einen herum. Um den Partner, der einem auch mal was mitkocht und was abnimmt, einen etwas verwöhnt. Um die Verwandten, die Freunde. Die, die einem einen Gefallen tun, nicht die, die das beruflich machen. Man ist doch auch nicht der einzelne Retter der Obdachlosen und hilft ihnen auch nicht die Welt mit ein paar Euros.
19.06.2019 22:18
Also dein Beispiel und das eigentliche Thema bekomme ich leider nicht zusammen
19.06.2019 22:20
Zitat von sabea:
Zitat von Mamota:
Mal so eine Frage, rein hypothetisch: Ihr fallt aus eigener Schuld übel hin. Von der schlecht gesicherten Leiter oder so. Also so richtig übel. Ihr brecht euch beide Arme, liegt wochenlang im Krankenhaus, fall euren Angehörigen zur Last. Das volle Programm. Und ihr seid eindeutig selber schuld. Wollt ihr echt, dass dann euer Partner sagt: "Nö, dir helf ich nicht. Selber schuld! Kein Mitleid!"?
Was hat jetzt 'ich helfe meinen Angehörigen' mit 'ich gebe Bettlern kein Geld' genau zu tun?Also ernste Frage. Für mich geht das in Richtung Äpfel-Birnen.
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Und ich persönlich finde es völlig in Ordnung, wenn andere Geld geben. Bloß komisch, dass die, die das nicht machen, hier so niedergeranzt und schlecht gemacht werden. Und dann noch so verbissen versucht wird, anderen die Meinung aufzudrücken. Ganz, ganz toll tolerant.![]()
(Aber das geht nicht gegen dich.)
Gut, dass es nicht gegen mich geht, denn es passt auch nicht auf das, was ich bisher schrieb.
Warum der Vergleich? Weil das Argument "Selbst verschuldet -> kein Mitleid" kam. Und das ist eine Argumentation, die ich rein empathisch nicht nachvollziehen kann. Wer selber Schuld hat, braucht doch genauso viel oder eigentlich umso mehr Mitleid.
19.06.2019 22:21
Zitat von Kitsune:
Zitat von Putsch:Ach, schön
Zitat von Kitsune:
Zitat von Putsch:Genau
...Bist du zufällig mit einem Türken verheiratet?
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Noch nicht, aber spätestens 2020![]()
Dann wünsche ich alles gute.
Lieben Dank
19.06.2019 22:24
Zitat von AmyPixie:
Also dein Beispiel und das eigentliche Thema bekomme ich leider nicht zusammen![]()
Gut, andersrum: Wo ist denn der Unterschied zwischen selbstverschuldetem Leiden und selbstverschuldetem Leiden?
Warum habe ich einmal Mitleid und einmal nicht?
19.06.2019 22:32
Zitat von Mamota:
Zitat von AmyPixie:
Also dein Beispiel und das eigentliche Thema bekomme ich leider nicht zusammen![]()
Gut, andersrum: Wo ist denn der Unterschied zwischen selbstverschuldetem Leiden und selbstverschuldetem Leiden?![]()
Warum habe ich einmal Mitleid und einmal nicht?
Verstehe ich nicht.
19.06.2019 22:37
Zitat von nilou:
Zitat von Mamota:
Zitat von AmyPixie:
Also dein Beispiel und das eigentliche Thema bekomme ich leider nicht zusammen![]()
Gut, andersrum: Wo ist denn der Unterschied zwischen selbstverschuldetem Leiden und selbstverschuldetem Leiden?![]()
Warum habe ich einmal Mitleid und einmal nicht?
Verstehe ich nicht.![]()
Das Argument war, dass der Alkoholiker, evtl. auch der Obdachlose ansich (so genau differenziert konnte ich das nicht ausmachen beim Lesen) offenbar selber Schud hätte an seiner Lage, weshalb man wohl kein Mitleid haben braucht.
Wenn ich mich aber selber in eine missliche Lage bringe (einmal habe ich mir das Knie aus Blödheit so angeschlagen, dass ich 3 Tage mein Bein nicht abknicken konnte), die gesellschaftlich etwas weniger stigmatisiert wird, ist es wohl offenbar doch ok, Mitleid zu haben.
Warum?
Mir will gerade irgendwie nicht einleuchten, warum diese für mich so superdeutliche, in Neonfarben markierte und schrill blinkende Parallele so vielen Leuten nicht auffällt.
19.06.2019 22:41
Zitat von Mamota:
Zitat von AmyPixie:
Also dein Beispiel und das eigentliche Thema bekomme ich leider nicht zusammen![]()
Gut, andersrum: Wo ist denn der Unterschied zwischen selbstverschuldetem Leiden und selbstverschuldetem Leiden?![]()
Warum habe ich einmal Mitleid und einmal nicht?
Jedem kann irgendein selbstverschuldeter Mist passieren. Die Frage ist, wie geh ich damit um? Erwart ich, dass nur andere mir helfen oder will ich da auch selber wieder raus kommen. Hilfe genug gibt es. Wir leben nicht in Rumänien oder im Kongo.
19.06.2019 22:44
Zitat von Alaska:
Zitat von Mamota:
Zitat von AmyPixie:
Also dein Beispiel und das eigentliche Thema bekomme ich leider nicht zusammen![]()
Gut, andersrum: Wo ist denn der Unterschied zwischen selbstverschuldetem Leiden und selbstverschuldetem Leiden?![]()
Warum habe ich einmal Mitleid und einmal nicht?
Jedem kann irgendein selbstverschuldeter Mist passieren. Die Frage ist, wie geh ich damit um? Erwart ich, dass nur andere mir helfen oder will ich da auch selber wieder raus kommen. Hilfe genug gibt es. Wir leben nicht in Rumänien oder im Kongo.
Das ist einfach zu rosarot gedacht in meinen Augen
19.06.2019 22:49
Zitat von Alaska:
Zitat von Mamota:
Zitat von AmyPixie:
Also dein Beispiel und das eigentliche Thema bekomme ich leider nicht zusammen![]()
Gut, andersrum: Wo ist denn der Unterschied zwischen selbstverschuldetem Leiden und selbstverschuldetem Leiden?![]()
Warum habe ich einmal Mitleid und einmal nicht?
Jedem kann irgendein selbstverschuldeter Mist passieren. Die Frage ist, wie geh ich damit um? Erwart ich, dass nur andere mir helfen oder will ich da auch selber wieder raus kommen. Hilfe genug gibt es. Wir leben nicht in Rumänien oder im Kongo.
Und wenn ich einfach nicht richtig damit umgehen KANN? Wenn ich es einfach immer weiter verbocke? Warum dann kein Mitleid?
Ich meine, ich tu damit keinem weh, außer mir selber.
Es ist doch auch keiner aus Jux und Dollerei obdachlos, drogensüchtig, whatever, weil es Spaß macht oder der leichteste Weg ist. Den Menschen geht es doch offensichtlich schlecht. Egal warum. Also warum kein Mitleid?
Menschen, die sich selber helfen können, brauchen doch offensichtlich weniger Hilfe als die, die es nicht können, oder?
19.06.2019 23:00
Zitat von Mamota:
Zitat von Alaska:
Zitat von Mamota:
Zitat von AmyPixie:
Also dein Beispiel und das eigentliche Thema bekomme ich leider nicht zusammen![]()
Gut, andersrum: Wo ist denn der Unterschied zwischen selbstverschuldetem Leiden und selbstverschuldetem Leiden?![]()
Warum habe ich einmal Mitleid und einmal nicht?
Jedem kann irgendein selbstverschuldeter Mist passieren. Die Frage ist, wie geh ich damit um? Erwart ich, dass nur andere mir helfen oder will ich da auch selber wieder raus kommen. Hilfe genug gibt es. Wir leben nicht in Rumänien oder im Kongo.
Und wenn ich einfach nicht richtig damit umgehen KANN? Wenn ich es einfach immer weiter verbocke? Warum dann kein Mitleid?
Ich meine, ich tu damit keinem weh, außer mir selber.
Es ist doch auch keiner aus Jux und Dollerei obdachlos, drogensüchtig, whatever, weil es Spaß macht oder der leichteste Weg ist. Den Menschen geht es doch offensichtlich schlecht. Egal warum. Also warum kein Mitleid?
Menschen, die sich selber helfen können, brauchen doch offensichtlich weniger Hilfe als die, die es nicht können, oder?
Wenn ICH das verbocke, brauch ich auch von niemanden Mitleid erwarten. Oft haben diese Menschen ja nicht nur einmal Hilfe angeboten bekommen, sondern zig Mal. Selbstverständlich hat jeder dieser Menschen seine Geschichte, aber Mitleid empfinde zumindest ich nur für Menschen, die wirklich kaum eine Chance haben, aber da wiederhol ich mich ja. Und für Kinder/Tiere - immer. Denn die haben gegen den Menschen überhaupt keine Chance. Mein Fokus ist da einfach völlig anders.
Mit "Mimimimi" kann ich schwer umgehen, wenn es doch Alternativen gäbe.
Und wenn ich sehe, da will jemand raus, dann wäre ich die letzte, die keine Hand reicht. Aber Mitleid gäbe es nicht. Nur meinen Respekt und ehrlich empfundene Freude, wenn er aus der Suppe wirklich rauswollte und es dann auch geschafft hat.
19.06.2019 23:03
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von Kitsune:
Es sind Alkoholiker.. eine Krankheit! So einfach kommen die davon nicht weg.. da zu schimpfen bringt nichts!! Die haben doch so schon nichts mehr woran sie sich halten können.. meist ist es dann der alk, um einfach auch kurz mal nichts spüren zu müssen. Genauso ist es bei Drogen...
Natürlich ist es mies! Aber ehrlich, ich wünsche uns allen niemals in diese Lage zu kommen. Meist meinen sie es nicht einmal böse wenn sie lieber das Geld wollen statt essen.
Soweit ich weiß ist es so, dass du erst Leistungen bekommst wenn du einen Wohnsitz hast. Meist bekommen diese Menschen aber nicht einmal Platz im obdachlosenheim. Richtig, ein Teufelskreis! Nicht immer sind diese Menschen selbst schuld.. sondern unser System!
Nein. Man bekommt Leistungen, muss das aber wöchentlich? (Ich glaube) persönlich abholen.
Meine Tochter musste sich damals an einer Meldeadresse der Obdachlosenstelle anmelden, sonst hätte sie nix mehr bekommen. Dort musste sie sich tgl mindestens telefonisch und 1 oder 2 */Woche persönlich melden, sonst wäre sie abgemeldet worden. Zum Glück hatten die Damen Verständnis und ich konnte das auch mal stellvertretend für sie übernehmen und habe sie halt auch tgl erinnert und hingefahren.
Und ja, es gibt psychische Krankheiten, die einen unschuldig dazu unfähig machen.
Und das habe ich nicht nur bei meiner Tochter erleben müssen, sondern auch bei anderen aus ihrem Umfeld in welches sie damals dadurch hineingeraten ist.
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