Mütter- und Schwangerenforum

Burnout bei Ralf Rangnick

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butjentine
3506 Beiträge
23.09.2011 12:59
Zitat von butjentine:

Zitat von LaVida:

Zitat von butjentine:

Zitat von LaVida:

Zitat von butjentine:

Zitat von LaVida:

ich denke genau aus den von dir genannten gründen leiden so viele mütter unter brun out. das ist nämlich längst keine seltenheit mehr!
und woran liegt das? ja, das sollte man mal die liebe politik fragen...
wenn familien nämlich ausreichend geld bekämen, wäre keine frau in der verzwickten lage neben der familie auch noch arbeiten gehen zu müssen um mehr geld im monat zum leben zu haben.
genauso die kindergartenbetreuung... immer wieder hört/liest man, wie sau schwer es ist einen platz zu bekommen.

das alles führt dazu, dass man eben keine hilfe bekommt und alles alleine wuppen muss und dann ist man damit sehr schnell überfordert. verständlich.


burn out hat nichts mit geld zu tun.

das hab ich auch nicht behauptet.
du hast nicht verstanden, was ich damit gemeint habe.
hätten familien mehr geld zur verfügung, müsste keine frau zusätzlich arbeiten gehen, hätte also mehr zeit den haushalt und kind(er) unter einen hut zu bekommen, wäre nicht überfordert.


da gibt es mit sicherheit mütter bei denen es sehr eng wird. allerdings kann man das hier nicht immer auf die politik schieben! den für job und bildung ist jeder selber verantwortlich. trotzdem ist burn out eine schlimme krankheit egal ob mutti oder nicht

fakt ist, dass D familienpolitisch gesehen, schlußlicht ist.
man kann nicht von jedem (mann und frau) erwarten, dass er/sie einen super schulabschluß, am besten abi, und dazu im idealfall auch noch ein studium abgeschloßen hat und so viel geld mit nach hause bringt, dass es auch nicht schlimm ist, wenn ein gehalt wegfällt.

sowas war früher alles anders. aber das wird eine endlosdikussion...


die frage ist eigentlich eine andere. wer soll das bezahlen? auch wenn ich nach wie vor nicht den zusammenhang zum burn out sehe, denn dieser ist völlig einkommensunabhängig!


in welchen vergleich ist es familienpolitisch ein schlußlicht? in europa gesammt eigentlich nicht. da ist es nur schlusslicht in der geburtenrate...
butjentine
3506 Beiträge
23.09.2011 13:01
Zitat von Babsi123:

Zitat von butjentine:

Zitat von Babsi123:

Zitat von butjentine:

Zitat von Babsi123:

da muss ich euch recht geben...
ich mein ich bin im mom auch in ner blöden lage mein freund hat soetwas in der art wie ein burn out befindet sich im mom auch stationär in einer behandlung, und wir erwarten in 2 wochen unseren wurm.
vor kurzen hab ich gelesen das weit mehr als 20%aller krankheiten psychisch sind... warum wohl?
vorallem schichtarbeiter sind betroffen... naja wird hier mal ne stelle abgebaut da kann man dann geld sparen... es geht immer nur ums geld. was mit uns als mensch passiert ist keinem politiker klar es interessiert sich auch nicht, hauptsache man kann geld (an den falschen ecken) sparen.
wenn man überlegt haben wir das problem nur wegen dem scheiß geld..
meine mama hat 12 kinder und kann auch nicht sagen naja ich kauf heut mal ne porotion weniger zu essen für die kleinen wird schon wie gehn...
ich finde es gibt da viele sachen die nicht richtig sind.
aber leider müssen wir uns mit der tatsache abfinden das das immer so weiter gehn wird und es noch schlimmer werden wird...



ojeh, da wünsche ich euch alles gute!!! das fiese heutzutage ist, das egal wieviel geld. denn burn out ist schichtübergreifend!!! ist die tatsache das der druck enorm hoch ist der auf einer person liegt. alles muß schnell gehen, man ist leicht auswechselbar, alles muß perfekt. eine arbeit die früher 2 gemacht haben, macht heute einer. ich wünsche euch ganz viel kraft!


dankeschön aber das gröbste haben wir zum glück überstanden mein freund leidet schon seit 4 monaten an den problem (was mich auch nicht gerade kalt lässt)...
ich finde mit psychischen krankheiten egal ob bur out ansgtzuständen oder depressionen ist einfach nicht zu spaßen....


nein, absolut nicht! professionelle hilfe ist das absolut wichitg! psychische erkarnkungen sind genauso schlimm wie organische!!!! nur schade, das dies in unserer gesellschaft noch nciht überall angekommen ist!


naja weil sich keiner traut den mund aufzumachen!
die meisten die unter solchen krankheiten leider/litten trauen sich ja nichtmal über das problem offen zu reden, da sie angst haben als psycho abgestempelt zu werden! ich bin der meinung das jeder mensch irgendwo einen psychischen knax hat. der eine kann besser mit druck umgehen und wird nicht krank und der andere eben nicht!
ich ziehe den hut vor leuten die zu ihren problem stehen denn ohne das man selbst einsieht das man hilfe braucht wird einem nichts helfen!
irgendwo muss ich sogar sagen ist es nicht mal schlecht das es jetzt auch die "höhere gesellschaft" trifft.. denn nur so wird endlich mal drüber gerdet und manchen menschen vielleicht klar gemacht das man kein psycho ist wenn man so ein problem hat!


die trifft es nicht nur jetzt, das war schon immer so. in unserer gesellschaft wird es nur nicht ernstgenommen, weil man das problem nicht so gut greifen kann und das finde ich schlimm
Babsi123
105 Beiträge
23.09.2011 13:03
Zitat von butjentine:

Zitat von LaVida:

Zitat von butjentine:

Zitat von LaVida:

Zitat von butjentine:

Zitat von LaVida:

ich denke genau aus den von dir genannten gründen leiden so viele mütter unter brun out. das ist nämlich längst keine seltenheit mehr!
und woran liegt das? ja, das sollte man mal die liebe politik fragen...
wenn familien nämlich ausreichend geld bekämen, wäre keine frau in der verzwickten lage neben der familie auch noch arbeiten gehen zu müssen um mehr geld im monat zum leben zu haben.
genauso die kindergartenbetreuung... immer wieder hört/liest man, wie sau schwer es ist einen platz zu bekommen.

das alles führt dazu, dass man eben keine hilfe bekommt und alles alleine wuppen muss und dann ist man damit sehr schnell überfordert. verständlich.


burn out hat nichts mit geld zu tun.

das hab ich auch nicht behauptet.
du hast nicht verstanden, was ich damit gemeint habe.
hätten familien mehr geld zur verfügung, müsste keine frau zusätzlich arbeiten gehen, hätte also mehr zeit den haushalt und kind(er) unter einen hut zu bekommen, wäre nicht überfordert.


da gibt es mit sicherheit mütter bei denen es sehr eng wird. allerdings kann man das hier nicht immer auf die politik schieben! den für job und bildung ist jeder selber verantwortlich. trotzdem ist burn out eine schlimme krankheit egal ob mutti oder nicht

fakt ist, dass D familienpolitisch gesehen, schlußlicht ist.
man kann nicht von jedem (mann und frau) erwarten, dass er/sie einen super schulabschluß, am besten abi, und dazu im idealfall auch noch ein studium abgeschloßen hat und so viel geld mit nach hause bringt, dass es auch nicht schlimm ist, wenn ein gehalt wegfällt.

sowas war früher alles anders. aber das wird eine endlosdikussion...


die frage ist eigentlich eine andere. wer soll das bezahlen? auch wenn ich nach wie vor nicht den zusammenhang zum burn out sehe, denn dieser ist völlig einkommensunabhängig!


sorry das ích mich einmische.
aber ich bin der meinung das auch das einkommen einen gewissen zusammenhang mit dem burn out syndrom hat. denn das kann dich schon sehr fertig machen wenn man z.b ein kind erwärt und es einfach nicht schafft ohne arbeiten zu gehen das kind zu ernähren. also mir würde das schon ganzschön zu setzen... und wenn du eh schon andere probleme hast und dann noch sowas wie plözlicher arbeitsverlust (somit wegfallendes einkommen) das das dann zu einem burn out werden kann ist durchaus möglich...
p.s will hier nicht streiten wollte nur meine ehrlich meinung darüber äußern....
butjentine
3506 Beiträge
23.09.2011 13:07
Zitat von Babsi123:

Zitat von butjentine:

Zitat von LaVida:

Zitat von butjentine:

Zitat von LaVida:

Zitat von butjentine:

Zitat von LaVida:

ich denke genau aus den von dir genannten gründen leiden so viele mütter unter brun out. das ist nämlich längst keine seltenheit mehr!
und woran liegt das? ja, das sollte man mal die liebe politik fragen...
wenn familien nämlich ausreichend geld bekämen, wäre keine frau in der verzwickten lage neben der familie auch noch arbeiten gehen zu müssen um mehr geld im monat zum leben zu haben.
genauso die kindergartenbetreuung... immer wieder hört/liest man, wie sau schwer es ist einen platz zu bekommen.

das alles führt dazu, dass man eben keine hilfe bekommt und alles alleine wuppen muss und dann ist man damit sehr schnell überfordert. verständlich.


burn out hat nichts mit geld zu tun.

das hab ich auch nicht behauptet.
du hast nicht verstanden, was ich damit gemeint habe.
hätten familien mehr geld zur verfügung, müsste keine frau zusätzlich arbeiten gehen, hätte also mehr zeit den haushalt und kind(er) unter einen hut zu bekommen, wäre nicht überfordert.


da gibt es mit sicherheit mütter bei denen es sehr eng wird. allerdings kann man das hier nicht immer auf die politik schieben! den für job und bildung ist jeder selber verantwortlich. trotzdem ist burn out eine schlimme krankheit egal ob mutti oder nicht

fakt ist, dass D familienpolitisch gesehen, schlußlicht ist.
man kann nicht von jedem (mann und frau) erwarten, dass er/sie einen super schulabschluß, am besten abi, und dazu im idealfall auch noch ein studium abgeschloßen hat und so viel geld mit nach hause bringt, dass es auch nicht schlimm ist, wenn ein gehalt wegfällt.

sowas war früher alles anders. aber das wird eine endlosdikussion...


die frage ist eigentlich eine andere. wer soll das bezahlen? auch wenn ich nach wie vor nicht den zusammenhang zum burn out sehe, denn dieser ist völlig einkommensunabhängig!


sorry das ích mich einmische.
aber ich bin der meinung das auch das einkommen einen gewissen zusammenhang mit dem burn out syndrom hat. denn das kann dich schon sehr fertig machen wenn man z.b ein kind erwärt und es einfach nicht schafft ohne arbeiten zu gehen das kind zu ernähren. also mir würde das schon ganzschön zu setzen... und wenn du eh schon andere probleme hast und dann noch sowas wie plözlicher arbeitsverlust (somit wegfallendes einkommen) das das dann zu einem burn out werden kann ist durchaus möglich...
p.s will hier nicht streiten wollte nur meine ehrlich meinung darüber äußern....


es ist ein empirisches faktum das es bildungs und einkommenübergreifend ist. es gibt keine besondere häufung in einzelnen schichten. jede schicht ist betroffen. dies ist wisschenschaftlich nachgewiesen. jeder der einem besonderen druck ausgetzt ist und nicht mehr in der lage ist sich freiräume zu schaffen ist gefährdet, egal ob mutter, managerin oder beides.
LaVida
1830 Beiträge
23.09.2011 13:51
Tja, wer soll das bezahlen, darüber sollten sich die
Politiker mal ihre schlauen Köpfe zerbrechen. Würde zb schon viel nutzen, wenn man nicht milliarden in Fremde Länder stecken würde, sondern mal ins eigene Land, zb in die Familienpolitik.
Ich häng mal ein paar Links an, da kann man lesen, inwiefern D familienpolitisch einfach sehr schlecht geordnet ist
http://m.focus.de/politik/deutschland/familienpoli tik-eva-herman-kritisiert-elterngeld-als-farce_aid _668218.html
http://www.insm.de/insm/Publikationen/Dossiers/Soz iales/INSM-Dossier-Familie/Familienpolitik-Ein-int ernationaler-Vergleich.html

Aber nicht nur im Vergleich zur Betreuung liegt D hinten an.
Auch einfach allgemein war es früher einfacher. Damals war es gar keine Frage ob Frau wieder arbeiten geht oder nicht. Das musste sie nicht. Sicher hatte man dann auch nicht mehr Geld zur Verfügung als heute, aber die Umstände waren auch einfacher. Alles war günstiger,...etc
Aber wie gesagt, dass wäre eine endlosdiskussion, weil man an so vielen Punkten ansetzten mûsste.
23.09.2011 13:53
Zitat von LaVida:

Zitat von butjentine:

Zitat von LaVida:

Zitat von butjentine:

Zitat von LaVida:

ich denke genau aus den von dir genannten gründen leiden so viele mütter unter brun out. das ist nämlich längst keine seltenheit mehr!
und woran liegt das? ja, das sollte man mal die liebe politik fragen...
wenn familien nämlich ausreichend geld bekämen, wäre keine frau in der verzwickten lage neben der familie auch noch arbeiten gehen zu müssen um mehr geld im monat zum leben zu haben.
genauso die kindergartenbetreuung... immer wieder hört/liest man, wie sau schwer es ist einen platz zu bekommen.

das alles führt dazu, dass man eben keine hilfe bekommt und alles alleine wuppen muss und dann ist man damit sehr schnell überfordert. verständlich.


burn out hat nichts mit geld zu tun.

das hab ich auch nicht behauptet.
du hast nicht verstanden, was ich damit gemeint habe.
hätten familien mehr geld zur verfügung, müsste keine frau zusätzlich arbeiten gehen, hätte also mehr zeit den haushalt und kind(er) unter einen hut zu bekommen, wäre nicht überfordert.


da gibt es mit sicherheit mütter bei denen es sehr eng wird. allerdings kann man das hier nicht immer auf die politik schieben! den für job und bildung ist jeder selber verantwortlich. trotzdem ist burn out eine schlimme krankheit egal ob mutti oder nicht

fakt ist, dass D familienpolitisch gesehen, schlußlicht ist.
man kann nicht von jedem (mann und frau) erwarten, dass er/sie einen super schulabschluß, am besten abi, und dazu im idealfall auch noch ein studium abgeschloßen hat und so viel geld mit nach hause bringt, dass es auch nicht schlimm ist, wenn ein gehalt wegfällt.

sowas war früher alles anders. aber das wird eine endlosdikussion...


23.09.2011 14:05
Ich finde diese "Burnout" Geschichten immer irgendwie...
Naja.
Woran liegt es das heutzutage so viele davon betroffen sind.
Wenn ich bedenke was Meine Eltern und Großeltern leisten mussten.
Mit 14 aufs Feld und von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Kartoffeln sammeln, und war die ernte schlecht wurde es an ihnen ausgelassen, denn wenn schneller gesucht wurde gabs mehr Kartoffeln.
Mein Opa in der Fabrik, 3 Schichten, Krieg und musste Dienen....
Entschuldigt bitte, aber ich finde ganz ehrlich das die heutigen Jobs sicher nicht einfach sind (habe selbst im 3 Schichtbetrieb und am Fließband gearbeitet) aber wenn man nicht schon jammernd zum arbeiten geht ist auch das zu bewältigen.

Bei mir auf der arbeit stapelten sich Palettenweise Dinge die gerichtet werden mussten, zusätzlich zum Normalbetrieb. Wir durften keine Getränke mit an den Arbeitsplatz nehmen da es ein Lebensmittelbetrieb war. Wir mussten auch im Sommer bei 30° neben den Meterlangen hundert Grad heißen Öfen arbeiten, in Arbeitsschuhen mit Stahlkappe und Langärmeligem Knielangem Kittel.
Bezahlung mäßig.
Aber dennoch war die Arbeit mit einem lächeln zu schaffen.

Ich denke Burnout ist eher ne Kopfsache. Wenn ich ständig nur jammere, und in allem was ich tun muss nur das schlechte sehe, und an den Zeiten kritisiere.....
Was soll denn dann dabei rauskommen?

Hier wird so toll gesagt das das Geld knapp ist und seinen Teil dazu beiträgt, das stellen abgebaut werden und mehr zu leisten ist.
Man könnte Lebensmittel nicht mehr bezahlen, da die Rohstoffpreise stetig steigen.
In den letzten Jahren war die Nussernte ganz erbärmlich also schnellen die Preise in die Höhe, aber im Laden darfs nicht mehr kosten, weil dann wird wieder nur gejammert.

Wir haben es doch eigentlich gar nicht so schlecht hier. Man muss auch mal mit dem zufrieden sein was man hat, dann gehen vielleicht auch diese psychischen Erkrankungen wieder zurück.
butjentine
3506 Beiträge
23.09.2011 14:10
Zitat von LaVida:

Tja, wer soll das bezahlen, darüber sollten sich die
Politiker mal ihre schlauen Köpfe zerbrechen. Würde zb schon viel nutzen, wenn man nicht milliarden in Fremde Länder stecken würde, sondern mal ins eigene Land, zb in die Familienpolitik.
Ich häng mal ein paar Links an, da kann man lesen, inwiefern D familienpolitisch einfach sehr schlecht geordnet ist
http://m.focus.de/politik/deutschland/familienpoli tik-eva-herman-kritisiert-elterngeld-als-farce_aid _668218.html
http://www.insm.de/insm/Publikationen/Dossiers/Soz iales/INSM-Dossier-Familie/Familienpolitik-Ein-int ernationaler-Vergleich.html

Aber nicht nur im Vergleich zur Betreuung liegt D hinten an.
Auch einfach allgemein war es früher einfacher. Damals war es gar keine Frage ob Frau wieder arbeiten geht oder nicht. Das musste sie nicht. Sicher hatte man dann auch nicht mehr Geld zur Verfügung als heute, aber die Umstände waren auch einfacher. Alles war günstiger,...etc
Aber wie gesagt, dass wäre eine endlosdiskussion, weil man an so vielen Punkten ansetzten mûsste.


wir stecken geld in andere länder damit wir den euro retten können, ob das alles im einzelen gut ist oder nciht ist eine andere frage. für deutschland wäre die abschaffung des euros eine katastrohe, weil wir vom export abhängig sind. ansonsten wären wir am ende schnell kein triple a staat mehr und unsere kassen wären noch leerer. fakt ist alles geld was sozial ausgegebn wird muß erst vom steuerzahler, also von der allgemeinheit aufgebrachtt werden. und mit burn out hat das immmer noch nichts zu tun.
butjentine
3506 Beiträge
23.09.2011 14:12
Zitat von Mamsell_Gwyn:

Ich finde diese "Burnout" Geschichten immer irgendwie...
Naja.
Woran liegt es das heutzutage so viele davon betroffen sind.
Wenn ich bedenke was Meine Eltern und Großeltern leisten mussten.
Mit 14 aufs Feld und von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Kartoffeln sammeln, und war die ernte schlecht wurde es an ihnen ausgelassen, denn wenn schneller gesucht wurde gabs mehr Kartoffeln.
Mein Opa in der Fabrik, 3 Schichten, Krieg und musste Dienen....
Entschuldigt bitte, aber ich finde ganz ehrlich das die heutigen Jobs sicher nicht einfach sind (habe selbst im 3 Schichtbetrieb und am Fließband gearbeitet) aber wenn man nicht schon jammernd zum arbeiten geht ist auch das zu bewältigen.

Bei mir auf der arbeit stapelten sich Palettenweise Dinge die gerichtet werden mussten, zusätzlich zum Normalbetrieb. Wir durften keine Getränke mit an den Arbeitsplatz nehmen da es ein Lebensmittelbetrieb war. Wir mussten auch im Sommer bei 30° neben den Meterlangen hundert Grad heißen Öfen arbeiten, in Arbeitsschuhen mit Stahlkappe und Langärmeligem Knielangem Kittel.
Bezahlung mäßig.
Aber dennoch war die Arbeit mit einem lächeln zu schaffen.

Ich denke Burnout ist eher ne Kopfsache. Wenn ich ständig nur jammere, und in allem was ich tun muss nur das schlechte sehe, und an den Zeiten kritisiere.....
Was soll denn dann dabei rauskommen?

Hier wird so toll gesagt das das Geld knapp ist und seinen Teil dazu beiträgt, das stellen abgebaut werden und mehr zu leisten ist.
Man könnte Lebensmittel nicht mehr bezahlen, da die Rohstoffpreise stetig steigen.
In den letzten Jahren war die Nussernte ganz erbärmlich also schnellen die Preise in die Höhe, aber im Laden darfs nicht mehr kosten, weil dann wird wieder nur gejammert.

Wir haben es doch eigentlich gar nicht so schlecht hier. Man muss auch mal mit dem zufrieden sein was man hat, dann gehen vielleicht auch diese psychischen Erkrankungen wieder zurück.


burnout ist tatsächlich eine nachgewiesene krankheit, was aber auch nachgewiesen ist, ist das wir heute weniger belastbar sind als vorhergehende generationen, dies liegt an unserer behüteteten kindheit unsere psyche ist heute nicht mehr so stark. trotzdem, wer burn out bekommt, ist ernsthaft karnk und kann evtl. nie wieder so werden wie vorher und das ist schlimm
butjentine
3506 Beiträge
23.09.2011 14:12
Zitat von Mamsell_Gwyn:

Ich finde diese "Burnout" Geschichten immer irgendwie...
Naja.
Woran liegt es das heutzutage so viele davon betroffen sind.
Wenn ich bedenke was Meine Eltern und Großeltern leisten mussten.
Mit 14 aufs Feld und von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Kartoffeln sammeln, und war die ernte schlecht wurde es an ihnen ausgelassen, denn wenn schneller gesucht wurde gabs mehr Kartoffeln.
Mein Opa in der Fabrik, 3 Schichten, Krieg und musste Dienen....
Entschuldigt bitte, aber ich finde ganz ehrlich das die heutigen Jobs sicher nicht einfach sind (habe selbst im 3 Schichtbetrieb und am Fließband gearbeitet) aber wenn man nicht schon jammernd zum arbeiten geht ist auch das zu bewältigen.

Bei mir auf der arbeit stapelten sich Palettenweise Dinge die gerichtet werden mussten, zusätzlich zum Normalbetrieb. Wir durften keine Getränke mit an den Arbeitsplatz nehmen da es ein Lebensmittelbetrieb war. Wir mussten auch im Sommer bei 30° neben den Meterlangen hundert Grad heißen Öfen arbeiten, in Arbeitsschuhen mit Stahlkappe und Langärmeligem Knielangem Kittel.
Bezahlung mäßig.
Aber dennoch war die Arbeit mit einem lächeln zu schaffen.

Ich denke Burnout ist eher ne Kopfsache. Wenn ich ständig nur jammere, und in allem was ich tun muss nur das schlechte sehe, und an den Zeiten kritisiere.....
Was soll denn dann dabei rauskommen?

Hier wird so toll gesagt das das Geld knapp ist und seinen Teil dazu beiträgt, das stellen abgebaut werden und mehr zu leisten ist.
Man könnte Lebensmittel nicht mehr bezahlen, da die Rohstoffpreise stetig steigen.
In den letzten Jahren war die Nussernte ganz erbärmlich also schnellen die Preise in die Höhe, aber im Laden darfs nicht mehr kosten, weil dann wird wieder nur gejammert.

Wir haben es doch eigentlich gar nicht so schlecht hier. Man muss auch mal mit dem zufrieden sein was man hat, dann gehen vielleicht auch diese psychischen Erkrankungen wieder zurück.


burnout ist tatsächlich eine nachgewiesene krankheit, was aber auch nachgewiesen ist, ist das wir heute weniger belastbar sind als vorhergehende generationen, dies liegt an unserer behüteteten kindheit unsere psyche ist heute nicht mehr so stark. trotzdem, wer burn out bekommt, ist ernsthaft karnk und kann evtl. nie wieder so werden wie vorher und das ist schlimm
LaVida
1830 Beiträge
23.09.2011 14:15
Natürl haben wir's nicht schlecht hier! Hat auch keiner behauptet, aber in einigen Dingen könntean etwas VERbessern oder änder, zb in der Familienpolitik. Denn es ging in diesem Therad ja auch um Mütter mit Burn out.

Außerdem solltest du nicht vergessen, dass es damals psychische krankheiten einfach nicht gegeben hat, bzw. man durfte sowas nicht haben. Genauso wenig gab es Psychologen. Das heißt aber nicht, dass alle gesund waren.
Meine Oma musste auch in auf dem Feld arbeiten bis zum Erbrechen, wurde im Krieg vergewaltigt. Und sie war eindeutig psychisch ein Wrack. Hat damals aber keinen interssiert u mit 70,80 war sie zu alt in therapiert zu werden.

Man kann auch nicht sagen"man sollte weniger jammern, dann wird man auch nicht krank". Es ist eine Krankheit, genauso wie Grippe auch eine Krankheit ist. Beides muss behandelt werden. Das sucht sich keiner aus, indem er mal ein bisschen rumjammert.

Und da geb ich bulentje (ist jetzt glaub ich falsch geschrieben, weiß den Namen gerade nicht mehr genau)recht, dass es wirkl traurig ist, dass psychische krankheiten einfach zu abgetan werden, bzw man auch noch selbst daran Schuld bekommt. ("wäre man anders an die Sache rangegangen, dann wäre man auch nicht krank geworden..")
butjentine
3506 Beiträge
23.09.2011 14:17
Zitat von LaVida:

Natürl haben wir's nicht schlecht hier! Hat auch keiner behauptet, aber in einigen Dingen könntean etwas VERbessern oder änder, zb in der Familienpolitik. Denn es ging in diesem Therad ja auch um Mütter mit Burn out.

Außerdem solltest du nicht vergessen, dass es damals psychische krankheiten einfach nicht gegeben hat, bzw. man durfte sowas nicht haben. Genauso wenig gab es Psychologen. Das heißt aber nicht, dass alle gesund waren.
Meine Oma musste auch in auf dem Feld arbeiten bis zum Erbrechen, wurde im Krieg vergewaltigt. Und sie war eindeutig psychisch ein Wrack. Hat damals aber keinen interssiert u mit 70,80 war sie zu alt in therapiert zu werden.

Man kann auch nicht sagen"man sollte weniger jammern, dann wird man auch nicht krank". Es ist eine Krankheit, genauso wie Grippe auch eine Krankheit ist. Beides muss behandelt werden. Das sucht sich keiner aus, indem er mal ein bisschen rumjammert.

Und da geb ich bulentje (ist jetzt glaub ich falsch geschrieben, weiß den Namen gerade nicht mehr genau)recht, dass es wirkl traurig ist, dass psychische krankheiten einfach zu abgetan werden, bzw man auch noch selbst daran Schuld bekommt. ("wäre man anders an die Sache rangegangen, dann wäre man auch nicht krank geworden..")


krankheit ist karnkheit und sollte daher immer ernst genommen werden!
mütze
12031 Beiträge
23.09.2011 14:17
Ein richtiger Zusammenbruch ist wirklich derb.
Besonders Ehrgeizige Menschen,die ihre Grenzen jeden Tag überschreiten sind da gefährdet.
Für mich falsch verstandener Fleiß.
Man hat nur diesen einen Körper.Und ihn,wegen Profitdenken,der Gesellschaft oder um sein Selbstwertgefühl zu puschen,so aufs Spiel zu setzen....sehr klug ist das nicht.
23.09.2011 14:18
Hab grad was schönes im Inet gefunden ....

Was versteht man unter Burn-out?

Burnout (wörtlich übersetzt "Ausbrennen") wurde erstmals im Jahre 1974 von dem amerikanischen Psychotherapeuten Herbert J. Freudenberger definiert. Selber mehr als 16 Stunden/Tag für seine Patienten und Klienten engagiert, hatte er psychische und psychosomatische Beschwerden entwickelt und war zuletzt regelrecht zusammengebrochen. Er ging seinerzeit davon aus, dass vor allem Menschen aus helfenden Berufen, die sich anfänglich für ihren Beruf engagierten, im Laufe der Zeit Gefühle von Resignation, Leere, Erschöpfung sowie psychische und psychosomatische Beschwerden entwickeln. Er nannte diesen Zustand Burnout.

Klar sobal ein Doktor es als Krankheit definiert wird es zu einer...
ich kann mir nicht vorstellen das vor 1974 noch niemand des Jobs wegen zusammen gebrochen ist.
Und mal ganz ehrlich wer 16 Stunden am Tag arbeitet... was erwartet man da? Das ist doch durchaus auch KÖRPERLICH Indiziert...

Es wird ja sovieles als Krankheit ausgelobt... warum? Weils sonst peinlich für uns wird, das wir unser Leben nicht mehr auf die Reihe kriegen.
23.09.2011 14:18
Zitat von butjentine:

Zitat von Krümelchen223:

Ich denke, das eine kaann man nicht mit dem anderen vergleichen und wer sagt dir, das manche Mütter nicht kurz vor nem Burnout Syndrom stehen. Ganz ehrlich, versteh jetzt nicht wirklich, was das hier bringen soll.


robert enke hatte keinen burn out sondern depressionen. burn out ist eine ernstzunehmende krankheit und es gibt auch mütter die sie bekommen. allerdings wird der begriff burn out leider sehr oft missbraucht und das finde ich sehr schade!

Ich habe nichts von Robert ekne gesagt, das musst du verwechseln
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