Hausfrau oder was seid ihr
27.01.2018 16:18
Bei Finanzierungen usw macht uns hier so schnell keiner was vor, wir sind gelernte Banker. Auch was die monatliche Sparquote zum Einkommen angeht, muss sich keiner verstecken.
Hätte ich mich nicht scheiden lassen, käme ich finanziell vor Lachen nicht in den Schlaf. Bezahltes grosses Eigenheim, 2. Haus vermietet, Kerl Ingenieur.
Aber da ich finanziell unabhängig war, weil ich eben trotzdem arbeiten ging, konnte ich auch gehen.
Aber ist richtig, Timing ist da wohl auch ein riesen Punkt.
Wenn hier das Haus steht oder ein altes renoviert wurde, was spätestens in 3 Jahren der Fall ist, haben wir auch nen 1000er am Ende mehr übrig, weil die Miete wegfällt. Aber auch das wäre mir zu wenig, um nicht arbeiten zu gehen.
Bis dahin wird eben Ek angespart und auf passendes Haus oder Grundstück gewartet. Das ist aber auch wieder ne ganz andere Diskussion, auch nicht lange her:
"Haus bauen ohne Eigenkapital?"
Hätte ich mich nicht scheiden lassen, käme ich finanziell vor Lachen nicht in den Schlaf. Bezahltes grosses Eigenheim, 2. Haus vermietet, Kerl Ingenieur.
Aber da ich finanziell unabhängig war, weil ich eben trotzdem arbeiten ging, konnte ich auch gehen.
Aber ist richtig, Timing ist da wohl auch ein riesen Punkt.
Wenn hier das Haus steht oder ein altes renoviert wurde, was spätestens in 3 Jahren der Fall ist, haben wir auch nen 1000er am Ende mehr übrig, weil die Miete wegfällt. Aber auch das wäre mir zu wenig, um nicht arbeiten zu gehen.
Bis dahin wird eben Ek angespart und auf passendes Haus oder Grundstück gewartet. Das ist aber auch wieder ne ganz andere Diskussion, auch nicht lange her:
"Haus bauen ohne Eigenkapital?"
27.01.2018 16:20
Zitat von Joan:
Zitat von Viala:
man muss ja auch etwas die entwicklung beachten...
wir haben 2009 gekauft. Haben 160.000€ aufgenommen, also vollfinanzierung. Für den preis kriegst du heute nur noch ruinen oder kleine häuser.... zu der zeit waren wir auch noch 3 Vollzeitverdiener (die finanzierung war aber schon so berechnet, dass auch noch alles passt, wenn ich in elternzeit gehe und entweder meine mutter oder mein mann als Verdiener ausfallenBevor da jemand mault. )
Wir verhandeln demnächst die zinsen neu und sind natürlich über die aktuelle Lage sehr happy...![]()
War also eine Kombi aus Glück und Strategie + richtiger Zeitpunkt.
Groß geerbt habe ich nichts vorher... aber mein Mann und ich haben uns sehr früh gefunden und waren uns früh sicher, dass wir hier bleiben und dass wir ein haus wollen. das war unser entscheidender vorteil.
jetzt, 9 Jahre später, würde das alles so auch nicht mehr hinhauen. das ist mir durchaus bewusst. Aber so als kleiner einblick, wie es laufen kann.
Heute würde ich vermutlich sparen (und zwar per Budget, damit mich kaputte geräte nicht dran hindern oder per Bausparer um die aktuell genialen Zinsen zu sichern) und darauf warten, dass die immobilienblase platzt.... und eben dann erst kaufen.
Die Entwicklung find ich auch echt krass. Ich kenne jemanden der sich vor 10 Jahren ein Haus gekauft hat und ein Jahr später wurde das gleiche Haus gegenüber für 100.000 Euro mehr verkauft.
Für 160.000 Euro bekommt man bei uns vll ne ranzige 3 Zimmer Wohnung zu kaufen![]()
Wir wohnen in NRW bei Köln/Düsseldorf..
Nicht am Braunkohlegebiet.....da gibt's tatsächlich auch günstigeres ^^
Bei uns in der Straße wird grade ein Mehrfamilienhaus gebaut. Nicht super schick oder hochmodern. So ganz normaler aktueller Standard. Ne 65qm 2 Zimmer Wohnung da drin kostet so viel wie unser Haus 2012.
27.01.2018 16:20
Platzende Immoblase ist auch meine Hoffnung. Auslaufende Zinsbindungen und die Leute können mit den neuen Zinsen die Häuser nicht mehr bezahlen. Tragisch für sie, aber Glück für viele andere. Ein paar Jahre noch.
27.01.2018 16:21
Wenn wir das Haus mieten können, was wir gerne haben wollen. zahlen wir rund 1200 Pfund im Monat. Wie viel das Euro sind, kann man sich ja ausrechnen ...
Auf Dauer wäre mir dann auch was Eigenes lieber. Heute kann man auch relativ problemlos ohne großes EK finanzieren. In GB ist das sogar so ziemlich Standard (naja oder wars bis vor Kurzem). Da versucht jeder, schlussendlich an Wohneigentum zu kommen. Miete ist mehr so 'ne Übergangslösung, Wohneigentum ist sowas wie Altersvorsorge.
Auf Dauer wäre mir dann auch was Eigenes lieber. Heute kann man auch relativ problemlos ohne großes EK finanzieren. In GB ist das sogar so ziemlich Standard (naja oder wars bis vor Kurzem). Da versucht jeder, schlussendlich an Wohneigentum zu kommen. Miete ist mehr so 'ne Übergangslösung, Wohneigentum ist sowas wie Altersvorsorge.
27.01.2018 16:27
Also ich muss echt sagen, dass ich ganz freiwillig zur Miete wohne. Kaufen war irgendwie nie so meins. Irgendwie ist man dann so gebunden. So können wir ganz einfach umziehen, wenn wir das eben möchten. Aber ich bin da vermutlich eh komisch, ich will auch nicht heiraten...
27.01.2018 16:28
Ich weiss ja nicht, ob es in UK gross anders ist, aber hier ist es eben durch die niedrigen Zinsen gerade so, dass jede Sau baut, auch tatsächlich ohne EK den Kredit bekommt, allerdings die Preise für Material und Dienstleistungen krass hoch sind, so dass man für das gleiche Haus wie vor 10Jahren jetzt 50% mehr zahlt und das sehe ich nicht ein. Orientiert man sich nach dem Brexit noch am europäischen Leitzins?
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Deshalb, warten bis die Zinsen steigen, die Zinsbindungen auslaufen und die Leute können dann eine Steigerung von 1% meist nicht mal mehr stemmen. Puff...
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Deshalb, warten bis die Zinsen steigen, die Zinsbindungen auslaufen und die Leute können dann eine Steigerung von 1% meist nicht mal mehr stemmen. Puff...
27.01.2018 16:28
Zitat von Skorpi:
Also ich muss echt sagen, dass ich ganz freiwillig zur Miete wohne. Kaufen war irgendwie nie so meins. Irgendwie ist man dann so gebunden. So können wir ganz einfach umziehen, wenn wir das eben möchten. Aber ich bin da vermutlich eh komisch, ich will auch nicht heiraten...![]()
komisch nicht... ist eben deins
Mir haben dafür die 3 Jahre in einer Mietwohnung gereicht um zu wissen, dass ich nienienie wieder in einer Wohnung leben will
27.01.2018 16:29
Zitat von KRÄTZÄ:
Zitat von Joan:
Zitat von Viala:
man muss ja auch etwas die entwicklung beachten...
wir haben 2009 gekauft. Haben 160.000€ aufgenommen, also vollfinanzierung. Für den preis kriegst du heute nur noch ruinen oder kleine häuser.... zu der zeit waren wir auch noch 3 Vollzeitverdiener (die finanzierung war aber schon so berechnet, dass auch noch alles passt, wenn ich in elternzeit gehe und entweder meine mutter oder mein mann als Verdiener ausfallenBevor da jemand mault. )
Wir verhandeln demnächst die zinsen neu und sind natürlich über die aktuelle Lage sehr happy...![]()
War also eine Kombi aus Glück und Strategie + richtiger Zeitpunkt.
Groß geerbt habe ich nichts vorher... aber mein Mann und ich haben uns sehr früh gefunden und waren uns früh sicher, dass wir hier bleiben und dass wir ein haus wollen. das war unser entscheidender vorteil.
jetzt, 9 Jahre später, würde das alles so auch nicht mehr hinhauen. das ist mir durchaus bewusst. Aber so als kleiner einblick, wie es laufen kann.
Heute würde ich vermutlich sparen (und zwar per Budget, damit mich kaputte geräte nicht dran hindern oder per Bausparer um die aktuell genialen Zinsen zu sichern) und darauf warten, dass die immobilienblase platzt.... und eben dann erst kaufen.
Die Entwicklung find ich auch echt krass. Ich kenne jemanden der sich vor 10 Jahren ein Haus gekauft hat und ein Jahr später wurde das gleiche Haus gegenüber für 100.000 Euro mehr verkauft.
Für 160.000 Euro bekommt man bei uns vll ne ranzige 3 Zimmer Wohnung zu kaufen![]()
Wir wohnen in NRW bei Köln/Düsseldorf..
Nicht am Braunkohlegebiet.....da gibt's tatsächlich auch günstigeres ^^
Bei uns in der Straße wird grade ein Mehrfamilienhaus gebaut. Nicht super schick oder hochmodern. So ganz normaler aktueller Standard. Ne 65qm 2 Zimmer Wohnung da drin kostet so viel wie unser Haus 2012.
Das ist so zum Weinen.
Also für uns. Für alle die gekauft haben nicht
27.01.2018 16:31
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Platzende Immoblase ist auch meine Hoffnung. Auslaufende Zinsbindungen und die Leute können mit den neuen Zinsen die Häuser nicht mehr bezahlen. Tragisch für sie, aber Glück für viele andere. Ein paar Jahre noch.
Ich glaub nur irgendwie nicht daran, dass die Immobilienpreise dann sinken? Solange immernoch jemand kauft, steigen doch höchstens die Zinsen und die Preise bleiben? Das ist meine Angst.
27.01.2018 16:33
Zitat von white.rose:
Wenn wir das Haus mieten können, was wir gerne haben wollen. zahlen wir rund 1200 Pfund im Monat. Wie viel das Euro sind, kann man sich ja ausrechnen ...![]()
Auf Dauer wäre mir dann auch was Eigenes lieber. Heute kann man auch relativ problemlos ohne großes EK finanzieren. In GB ist das sogar so ziemlich Standard (naja oder wars bis vor Kurzem). Da versucht jeder, schlussendlich an Wohneigentum zu kommen. Miete ist mehr so 'ne Übergangslösung, Wohneigentum ist sowas wie Altersvorsorge.
Absolut...wobei da ja auch im Alter nochmal immense Kosten auf einen zukommen können, wie: neue Heizung..neues Dach...etc.
27.01.2018 16:34
Zitat von Joan:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Platzende Immoblase ist auch meine Hoffnung. Auslaufende Zinsbindungen und die Leute können mit den neuen Zinsen die Häuser nicht mehr bezahlen. Tragisch für sie, aber Glück für viele andere. Ein paar Jahre noch.
Ich glaub nur irgendwie nicht daran, dass die Immobilienpreise dann sinken? Solange immernoch jemand kauft, steigen doch höchstens die Zinsen und die Preise bleiben? Das ist meine Angst.
wenn die zinsen steigen und höher sind als vor 10 jahren, als jemand gekauft hat, kann es durchaus passieren, dass leute ihre raten nicht mehr stemmen können. Hat ja nicht jeder krisenfest kalkuliert.
und dann müssen die häuser verkauft werden...
häuser, die verkauft werden müssen und nciht spekulierend veräußert werden, gehen idr günstiger weg. und da vermutlich beim platzen der blase nicht nur ein paar häuser verkauft werden müssen, sondern viele, hat man plötzlich viel angebot auf gleichbleibende nachfrage und, tadaaa... niedrigere Preise...
deshalb würde ich da schon drauf setzen
meine größte sorge die letzten 3 jahre war in der tat das platzen der blase... die soll bitte schön warten, bis wir unsere zinsen neu ausgehandelt haben
27.01.2018 16:42
Zitat von Viala:
Zitat von Joan:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Platzende Immoblase ist auch meine Hoffnung. Auslaufende Zinsbindungen und die Leute können mit den neuen Zinsen die Häuser nicht mehr bezahlen. Tragisch für sie, aber Glück für viele andere. Ein paar Jahre noch.
Ich glaub nur irgendwie nicht daran, dass die Immobilienpreise dann sinken? Solange immernoch jemand kauft, steigen doch höchstens die Zinsen und die Preise bleiben? Das ist meine Angst.
wenn die zinsen steigen und höher sind als vor 10 jahren, als jemand gekauft hat, kann es durchaus passieren, dass leute ihre raten nicht mehr stemmen können. Hat ja nicht jeder krisenfest kalkuliert.
und dann müssen die häuser verkauft werden...
häuser, die verkauft werden müssen und nciht spekulierend veräußert werden, gehen idr günstiger weg. und da vermutlich beim platzen der blase nicht nur ein paar häuser verkauft werden müssen, sondern viele, hat man plötzlich viel angebot auf gleichbleibende nachfrage und, tadaaa... niedrigere Preise...
deshalb würde ich da schon drauf setzen![]()
meine größte sorge die letzten 3 jahre war in der tat das platzen der blase... die soll bitte schön warten, bis wir unsere zinsen neu ausgehandelt haben![]()
Das wäre tatsächlich mal eine nette Sache. Ich hab grad mal geschaut. Ich bin ja eher der Wohnungsmensch. Eine nette Wohnung, 4 Zimmer, 130 qm kostet hier aktuell 699.000 Euro. Das ist einfach so krass.
27.01.2018 16:45
Zitat von Alaska:
Zitat von Joan:
Zitat von Ana_Tidaephobie:
Ich kann für mich nur feststellen, dass doch sehe viele hier, ihre riesigen Häuser und horrende Ersparnisse aus dem Gehalt des Mannes heraus holen können, beneidenswert.
Das wundert mich hier auch immer wieder. Der Mann verdient nur "durchschnittlich" (was auch immer das heißt), man kann sich dennoch ein Haus leisten (natürlich irgendwo, wo es auch echt teuer ist!), spart monatlich so viel, dass man eigentlich nie wieder arbeiten müsste, fährt regelmäßig in den Urlaub und die Familienkutsche wird natürlich auch nur bar bezahlt.
Wie geht das? Ich will das auch.![]()
Das geht, wenn man gelernt hat, wie man über Jahre anspart, wenn die Eltern schon von Kindheit an für einen angespart haben, wenn man Glück hatte noch vor der großen Immobilienflaute ein Haus gekauft zu haben zu absoluten Zins-Topkonditionen (die sind ja schon jahrelang extrem niedrig).
Von "rieeeesig" les ich nichts, wir haben gute 240 qm Wohnfläche (etwas weniger, weil Schrägen oben abgezogen werden), wir haben einen Garten mit altem Apfelbaum in der Mitte, nicht jedes Jahr einen großen Urlaub, sondern ein Jahr einen kleineren und das Jahr drauf erst wieder einen längeren Urlaub etc. pp.
Ich versteh immer gar nicht, warum andere so Probleme haben, wenn sogar beide arbeiten. Ich kann ja nur mutmaßen, aber entweder wurde nie gelernt, wie man gut wirtschaftet und Geld anlegt oder es sind Altschulden da. Keine Ahnung. Ist keine Unterstellung an irgendjemand. Aber wir leben nicht in Dubai. Selbst im 2. teuersten Bundesland Deutschlands klappt es. Bei fast jeder Familie (wie ich mal erwähnte, hier sind die meisten Mütter locker 6 Jahre daheim, fast alle haben Eigenheim).![]()
Wieso soll es denn NICHT funktionieren? Eine Hausrate kostet heute doch weniger oder gleich viel wie eine Mietswohnung.![]()
Das kann ich nun echt nicht so stehen lassen! Versuche mal, in München oder Umland ein Haus zu kaufen! Da bist Du aber ganz schnell bei 800.000€ - und hast keine Villa! Und wenn dann die Eltern eben nicht für einen gespart haben, auch sonst nichts zuschießen und beide mit Mitte zwanzig nach dem (selbst finanzierten) Studium bei Null anfangen, vom guten Brutto-Gehalt aber mal gar nicht so viel mehr netto bleibt als bei dem, der seit Jahren ein geringeres Brutto-Gehalt bezieht, und man dann noch hohe Mieten stemmen muss und vielleicht mit Mitte dreißig Kinder möchte, liegt es sicher nicht am Unvermögen zu wirtschaften, wenn man sich kein Eigentum leisten kann (und, um auf das ursprüngliche Thema einzugehen) beide arbeiten MÜSSEN!
Ich finde es im Übrigen toll (vor allem für die Kinder), wenn die Mama zuhause ist! Könnte mir aber eben nicht vorstellen, dieses Risiko (und bei den oben beschriebenen Vorsussetzungen wäre es eben eines) einzugehen. Mich mit Putzjons oder an der Kasse durchzuschlagen, wäre für mich persönlich unerträglich - und zwar nicht (nur) wegen der Bezahlung, sondern weil mein Anspruch an eine Tätigkeit einfach ein ganz anderer ist! Und nach zehn Jahren Pause sähe es in meinem Beruf einfach zappenduster aus.
27.01.2018 16:52
Also ich bin ja auch Schwab, aber wie man von 3500 netto im Stuttgarter Umland ein Eigenheim ohne EK oder "Zuschüsse" durch Eltern und co. solide und dauerhaft finanzieren können soll, ist mir schleierhaft.
27.01.2018 17:03
Viala, wie lange läuft eure Zinsbindung noch?
Komplett drauf verlassen, dass die Häuser dann alle frei werden, kann man sich aber auch nicht. Möglich dass die Banken dann auch Alternativen suchen und die Leute dann eben bis 84 finanzieren müssen, statt bis 64. Lustig ist das nicht, die Kreditinstitute hätten aber die Möglichkeit dazu.
Komplett drauf verlassen, dass die Häuser dann alle frei werden, kann man sich aber auch nicht. Möglich dass die Banken dann auch Alternativen suchen und die Leute dann eben bis 84 finanzieren müssen, statt bis 64. Lustig ist das nicht, die Kreditinstitute hätten aber die Möglichkeit dazu.
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Bevor da jemand mault. )